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DE1302772B - - Google Patents

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Publication number
DE1302772B
DE1302772B DE19671302772D DE1302772DA DE1302772B DE 1302772 B DE1302772 B DE 1302772B DE 19671302772 D DE19671302772 D DE 19671302772D DE 1302772D A DE1302772D A DE 1302772DA DE 1302772 B DE1302772 B DE 1302772B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
acid
photoconductive
plate
image
lewis
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19671302772D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Xerox Ltd
Original Assignee
Rank Xerox Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rank Xerox Ltd filed Critical Rank Xerox Ltd
Publication of DE1302772B publication Critical patent/DE1302772B/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G5/00Recording members for original recording by exposure, e.g. to light, to heat, to electrons; Manufacture thereof; Selection of materials therefor
    • G03G5/02Charge-receiving layers
    • G03G5/04Photoconductive layers; Charge-generation layers or charge-transporting layers; Additives therefor; Binders therefor
    • G03G5/06Photoconductive layers; Charge-generation layers or charge-transporting layers; Additives therefor; Binders therefor characterised by the photoconductive material being organic
    • G03G5/07Polymeric photoconductive materials
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10S430/00Radiation imagery chemistry: process, composition, or product thereof
    • Y10S430/001Electric or magnetic imagery, e.g., xerography, electrography, magnetography, etc. Process, composition, or product
    • Y10S430/10Donor-acceptor complex photoconductor

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Photoreceptors In Electrophotography (AREA)

Description

in der X und Y je ein Wasserstoff atom oder einen Alkylrest bedeuten, die Gesamtzahl der Kohlenstoff atome in X und Y bis zu 12 betrĂ€gt, η eine ganze Zahl grĂ¶ĂŸer oder gleich 2 ist und die Endgruppen aus Chloratomen und/oder gegebenenfalls durch Kationen ersetzten Wasserstoffatomen bestehen, mit 1 Teil einer L^^is-SĂ€ure umgesetzt werden.
Die Herstellung ur.d Entwicklung von Bildern auf 20 Selen-Photoleiter hinzugefĂŒgt wird. Aus diesen wirtder OberflĂ€che bestimmter photoleitfĂ€higer Stoffe schaftlichen und kommerziellen Überlegungen heiaus durch elektrostatische VorgĂ€nge ist bekannt. Das grund- gab es bisher bereits viele Bestrebungen zur Entwicklegende xerographische Verfahren ist von Carlson lung photoleitfĂ€higer Isolierstoffe, die sich anders als in dei ÜSA.-Patentschrift 2 297 691 beschrieben. Hier- Selen verhalten und zur Herstellung elektrophotobei wird eine photoleitfĂ€hige Isolierstoffschicht gleich- 25 graphischer Platten verwendet werden können,
mĂ€ĂŸig aufgeladen und dann mit einem Licht-Schatten- Rs wurde bereits voigeschlagen, in den photoleit-BiId belichtet, wodurch die Ladung in den belichteten fĂ€higen Isolierstoffschichten elektrophotographischer FlĂ€chenteilen ausgeglichen wird. Das auf diese Weise Platten verschiedene, aus zwei Komponenten bestehenauf der Schicht erzeugte latente elektrostatische Bild de Stoffe zu verwenden. Beispielsweise ist die Anwenentspiicit in seiner Konfiguration dem Licht-Schatten- 30 dung anorganischer photoleitfĂ€higer Pigmentstoffe, die Bild. Ein latentes elektrostatisches Bild kannauch durch in geeigneten Bindemittelndispergiert sind, zur Bildung eine Aufladung der Bildplatte in bildmĂ€ĂŸiger Vertei- photoleitfĂ€higer Isolierstoff schichten bekannt. Es wuide lung erzeugt werden. Dieses Bild wird duich Ablage- ferner bereits gezeigt, daß organische photoleitfĂ€hige rung eines feinverteilten elektroskopischen Zeichen- Isolierstoffarben und eine große Anzahl polycyclischer Stoffes, des sogenannten Toners, auf der Bildstoff- 35 Verbindungen zusammen mit geeigneten Kunstschicht sichtbar gemacht. Dieses Entwicklerpulver harzen zur Bildung photoleitfĂ€higer Isolierstoffwird normalerweise von denjenigen Schichtteilen ange- schichten in Bindemittelplatten verwendet werden Zogen, die noch eine Ladung enthalten, wodurch ein können. Bei jedem dieser beiden Systeme ist es erforderdem latenten elektrostatischen Bild entsprechendes lieh, daß zumindest ein Originalbestandteil der photo-Pulverbild erzeugt wird. Dieses Pulverbild kann dann 40 leitfĂ€higen Isolierstoffschicht selbst tin photoleitfĂ€higer auf Papier oder andere BildaufnahmeflĂ€chen ĂŒljertra- Stoff ist.
gen werden. Danach kann es auf dem Papier durch Bei einer dritten Art von Platten wsrden eigenphoto-
Erhitzung oder andere Verfahren dauerhaft fixiert leitfÀhige Polymere verwendet, und zwar hÀufig in
Werden. Dieses allgemeine Verfahren ist ferner in den Kombination mit sensitivierenden Farbstoffen oder
OSA.-Patentschriften 2 357 809, 2 891011 und 45 Lewis-SÀuren, um eine photoleitfÀr ge Isolierstoff -
3 079 342 beschrieben. schicht zu bilden. Auch bei diesen Platten muß zu-
Bekanntlich können zur Herstellung elektrophoto- mindest ein photoleitfĂ€higer Bestandteil in der Stoffgraphischer Platten verschiedenartige photoleitfĂ€hige zusammensetzung der Schicht vorhanden sein. WĂ€hfsolierstofte verwendet werden. Geeignete photoleit- rend das Konzept der sensitivierenden Photcleiter fĂ€hige Isolierstoffe wie Anthrazen, Schwefel, Selen oder 50 selbst kommerziell vorteilhaft ist, weist es auch den deren Mischungen wurden von Carlson in der Nachteil auf, di ß es auf lediglich solche Stoffe be-ÜSA.-Patentschrift 2 297 691 beschrieben. Diese Stoffe schrĂ€nkt ist, die bereits eine PhotoleitfĂ€higkeit besitzen, besitzen allgemein eine Lichtempfindlichkeit im blauen Die vorstehend genannten drei Typen bekanntet oder fast ultiavioletten Spektralbereich, und außer Bildplatten sind ferner in den USA-Patentschriften Selen sind sie nur wenig lichtempfindlich. Aus diesem 5s 3 097 095, 3 113 022, 3 041 165, 3 126 281, 3 073 861, Grunde wird Selen zur Heistellung xetographischer 3 072 479 und 2 999 750, der kanadischen Patent-Platten kommerziell am meisten verwendet. Glasför- schrift 644167 und der deutschen Patentschrift miges Selen ist in vieler Hinsicht vorteilhaft verwend- 1 068 115 beschrieben.
bar, verursacht jedoch starke EinschrĂ€nkungen des- Die mit organischen Photoleitern hergestellten halb, weil seine Spektralempfindlichkcii auf den ultra- 60 Platten mit polymeren Stoffen oder bindemitteln haben violetten, blauen und grĂŒnen Bereich des Spektrums im allgemeinen den Nachteil hoher Herstellungskosten, begrenzt ist und die Herstellung von Platten mit glas- der BrĂŒchigkeit und der schlechten Haftung an den förmigem Selen kostspielige und komplizierte Vei- Unterlageschichten. Einige dieser photoleitfĂ€higen fahren erfordert, beispielsweise die Vakuumaufdamp- Isolierstoffschichten verformen sich bei geringen Temfung. Ferner ist bei Selenplatten die Verwendung 65 peraturen, wodurch sie bei automatischen elektrociner besonderen leitfĂ€higen Unterlagensohicht er- photographischen Maschinen, in denen oft leistungsforderlich, wobei vorzugsweise eine zusĂ€tzliche Sperr- starke Lampen und Hitzefixieriiniichtungen vorgeschicht auf diese Unterlage aufgebracht wird, bevor der sehen sind, nicht verwendet werden können. Auch die
302
Auswahl der physikalischen Eigenschaften ist begrenzt duich das Erfordernis, lediglich eigenphotoleitfÀhige Stoffe zu verwenden.
Anorganische Pigmentstoff-Bindemittelplatten sind in ihrer Anwendung eingeschrĂ€nkt, da sie oft undurchsichtig sind und daher nur in Systemen verwendet werden können, in den^n eine Durchleuchtung nicht erforderlich ist. Anorganische Pigmentstoff-Bindemittelplatten haben den weiteren Nachteil, daß sie wegen schneller Alterung und rauher OberflĂ€che und der damit verbundenen schwierigen Reinigung nicht wiederverwendbar sind. Ferner besteht ein Nachteil darin, daß lediglich eigenphotoleitfĂ€hige Isolierstoffe verwendet werden können.
Die Aufgabe der Erfindung besteht daher darin, einen piiotoleitfĂ€higen Isolierstoff zu schaffen, der zur Herstellung einer elektrophotographischen Platte geeignet ist und d-e voistehend beschriebenen Nachteile nicht aufweist. Ferner soll ein wirtschaftliches Verfahren zur Heistellung photoleitfĂ€liiger Isolierstoffe geschaffen werden, in denen keiner der benötigten Bestandteile von sich aus photoleitfĂ€hig ist. Der zu schaffende photoleitfĂ€hige Isolierstoff soll zur Herstellung elektiophotographischer Platten iĂŒr Einzelverwendung und mehrfache Verwendung geeignet sein. Weiterhin soll die Herstellung einer photoleitfĂ€higen Isolierstoffjchicht fĂŒr eine elektrophotographische Platte möglich sein, die bestĂ€ndig gegen Abnutzung ist und eine
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in der X und Y je ein Wassei stoff atom odei einen Alkyhest bedeuten, die Gesamtzahl der Kohlenstoffatome in X und Y bis zu 12 betrĂ€gt, η eine ganze Zahl grĂ¶ĂŸer oder gleich 2 ist und die Endgruppen aus Chlojitomen und/oder gegebenenfalls durch Kationen ersetzten Wasserstoffatomen bestehen, mit 1 Teil einer Lewis-SĂ€ure umgesetzt werden.
Die vorstehend beschriebene Zusammensetzung kann 1 bis 100 Teile Polykondensat fĂŒr jeweils einen Teil LewissĂ€ure enthalten. Vorzugsweise werden 1 bis 4 Teile Polykondensat fĂŒr jeweils einen Teil Lewis-SĂ€uie zur Herstellung einer Platte mit der gĂŒnstigsten Kombination von PhotoleitfĂ€higkeit bzw. -empfindlichkeit und Wiederverwendbarkeit eingesetzt. Beste Ergebnisse wurden erzielt mit einer Zusammensetzung ‱us 2,4,7-Trinitio-9-fluorenon als Lewis-SĂ€ure und «inerr? durch Reaktion des Kalium- oder Natriumsalzes von Bisphenol A mit p,p'-Dichlordiphenylsulfon in Dimcthylsulfoxid und Chlorbenzol erhaltenem Polykondensat bzw. Harz. Diese Synthese ist eingehend in der niederlĂ€ndischen Patentanmeldung 64.08 130 beseht ieben.
Es sei bemerkt, daß keiner der vorstehend beschriebenen Bestandteile des erfindungsgemĂ€ĂŸen PolyĂ€thersulfon-Addtikts selbst photoleitfĂ€hig ist. Beide Bestandteile, sowohl das Polykondensat (A) als auch die Lewis-SĂ€ure (B), sind nicht leitfĂ€hig.
Nachdem die vorstehende, nicht photoleitfĂ€hige Lewis-SĂ€ure mit dem nicht photoleitfĂ€higen Polykondensat gemischt oder anderweitig zusammengebracht wurde, ergibt sich ein sehr vorteilhafter photolcitfĂ€higer Isolierstoff, der entweder als selbsttragende Schicht ausgefĂŒhrt sein oder auf einer geeigneten Unterlage abrelativ hohe Verformungstemperatur hat. Durch die Erfindung soll ferner die Herstellung elektrophotographischer Platten mit zahlreichen vorteilhaften physikalischen Eigenschaften möglich sein. Die zu bildenden photoleitfĂ€higen Isolierstoffschichten sollen selbsttragende, bindemittelfreie photoleitfĂ€hige Filme und Strukturen bilden.
Die Erfindung soll ferner die Schaffung einer neuart igen Kombination von anfĂ€nglich nicht photoleitfĂ€higen Isolierstoffen ermöglichen, die zur Verwendung bei der Herstellung der photoleitfĂ€higen Isolierstoffschicht einer xerographischen Platte geeignet sind und leicht auf eine vorgegebene Unterlage aufgebracht oder mit einer leitfĂ€higen Schicht zusammengesetzt werden können. Auch soll die Herstellung eines durchsichtigen, selbsttragenden, photoleitfĂ€higen Filmes ei möglicht werden, der zur xerographischen Bildherstellung geeignet ist und keine leitfĂ€hige Unterlage benötigt. Schließlich soll durch die Erfindung ein photoleitfĂ€higer Isolierstoff geschaffen werden, der selbst duichsichtig ist und speziell fĂŒr Systeme geeignet ist, in denen eine Durchleuchtung bei der Belichtung stattfindet.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung eines PolyĂ€thersulfon-AdduktG. Das erfindungsgemĂ€ĂŸe Vei fahren ist dadurch gekennzeichnet, daß 1 bis 100 Teile eines Polykondensate mit sich wiederholenden Einheiten der Formel
r— S —.,
O
gelagert werden kann. Zur Herstellung einer photoleitfÀhigen Platte mit dem vorstehenden photoleitfÀhigen Stoff kann jedoch auch jedes andere geeignete Verfahren angewendet werden.
Bei der voiliegenden Erfindung hat sich herausgestellt, daß zur Erzeugung photoleitfĂ€higer Eigenschaften in nicht photoleitfĂ€higen Isolierstoffen mit den Eigenschaften eines Elektronendonators die Zusammensetzung mit einem Elektronenakzeptor angewendet werden kann. Dadurch wird der Bereich vorteilhaft zu verwendender Stoffe fĂŒr die Elektrophotographie sehr vergrĂ¶ĂŸert.
Eine Lewis-SĂ€ure stellt gegenĂŒber den anderen vorhandenen Stoffen einen Elektronenakzeptor dar. Sie nimmt ein Eiektronenpaar auf, das von einem Elektronendonator (oder Lewis-Base) wĂ€hrend der Bildung einer chemischen Verbindung geliefert wird, oder im Falle der vorliegenden Erfindung, bei dei Bildung einer Stoffzusammensetzung, in der Ladungen ĂŒbertragen weiden.
In der vorliegenden Beschreibung soll unter einer Lewis-SĂ€ure jeder von einem mit ihm zusammengesetzten Polymeren elektronenaufnehmende Stoff verslanden werden.
Eine Stoffzusammensetzung mit ladungsĂŒbertragenden Eigenschaften ist eine molekulare Zusammensetzung von neutralen Elektronendonator-MolekĂŒlen und Elektronenakzeptor-MolekĂŒlen, die sich dadurch auszeichnet, daß eine Photoanregung in diesen Stoffen einen inneren ElcktronenĂŒbergang verursacht, wodurch sich ein vorĂŒbergehend angeregter Zustand ergibt, in dem der Donator positiver und der Akzeptor negativei ist als im Ausgangszustand.
Es wird angenommen, daß die nichtleitenden Harze mit Donatorveihalten bei der vorliegenden Erfindung durch die Bildung von ladungsĂŒbertragenden Zusammensetzungen mit Elektronenakzeptoren oder Lewis-SĂ€uren photoleitfĂ€hig werden, und daß diese Zusammensetzunpen die photoleitfĂ€higen Elemente der Bildplatten sind.
Allgemein gesprochen sind ladungsĂŒbertragende Zusammensetzungen lockere Assoziationen aus Elektronendonatoren und Elektronenakzeptoren, hĂ€ufig in stöchiometrischen VerhĂ€ltnissen, die folgendermaßen gekennzeichnet sind.
A. Die Wechselwirkung zwischen Donator und Akzeptor ist im neutralen Ausgangszustand schwach,
d. h., weder Donator noch Akzeptor stören sich 1S meiklich bei Fehlen einer Photoanregung.
B. Di^ Wechselwirkung zwischen Donator und Akzeptor ist im angeregten Zustand relativ stark, d. h., die Bestandteile sind durch rtiotoanregung zumindest teilweise ionisiert.
C. Bei Bildung det Stoffzusammensetzung erscheinen eines oder mehrere n^ue AbsorptionsbÀndel nahe dem ultravioletten oder dem sichtbaren Bereich (WellenlÀngen zwischen 3200 und 7500 Angströmeinheiten), die wed'ir im Donator noch im Akzeptor allein vorhanden sind, jedoch eine Eigenschaft der Zusammensetzung aus Donator und Akzeptor darstellen.
Es stellte sich heraus, daß die EigenabsorptionsbĂ€nder des Donators und die LadungsĂŒbertragungsbĂ€nder der Stoffzusammensetzung zur Anregung der PhotoleitfĂ€higkeit ausgenutzt werden können.
Der Begriff »photoleitfĂ€hi.ger Isolierstoff« wird in der vorliegenden Beschreibung in bezug auf die praktische ..nwendung bei der elektrophotographischen Bildherstellung definiert. Es wird allgemein vorausgesetzt, dab jeder Isolierstoff durch Anregung mit ausreichend starkerStrahlungausreichend geringerWellenlĂ€nge »photoleitfĂ€hig« gemacht weruen kann. Dies ĂŒifft allgemein fĂŒr anorganische und organische Stoffe zu, einschließlich der neutralen Bindemittelharze der Bindemittelplatten und der in der voiliegenden Erfindung verwendeten Aktivierungsstoffe mit Elektro- »■■enakzeptorvethalten und aromatischer: Harzen. Die Empfindlichkeit fĂŒr kuizwellige Strahlung ist jedoch fĂŒr die ÎŒÎč-ktische Bildhersitellung nicht vorteilhaft, da ausreichend starke Strahlungsquellen mit WellenlĂ€ngen unterhalb 3200 Angströineinheiten nicht zu·· VerfĂŒgung stehen, weil eine derartige Strahlung das menschliche Auge zerstört und durch glĂ€serne optische Elemente absorbieit wird. Deshalb bezieht sich in der vorliegenden Beschreibung die Bezeichnung »photoleitfĂ€higer Isolierstoff« lediglich auf solche Stoffe, die folgendermaßen gekennzeichnet sind:
1. Sie können kontinuierliche Filme bilden, die eine elektrostatische Ladung bei Fehlen einer aktivierenden Strahlung speichern.
2. Diese Filme sind ausreichend empfindlich fĂŒi eine Belichtung mit WellenlĂ€ngen ĂŒber 3200 Angströmeinheitw; fĂŒr eine vorgegebene Entladung von zumindest 50°/0 mit einem Gesamteinfall von höchstens K)11 Quanten/cm2 absorbierter Strahlung.
Diese Definition schließ! die Harze und Lewis-SĂ€uren der voiliegenden Beischreibung aus der Klasse der »photoleitfĂ€higen Isolierstoffe« aus, wenn sie individuell verwendet werden.
Die fĂŒr die voi liegende Erfindung verwendeten Harze erhĂ€lt man durch Kondensieren, von ρ,ρ'-Dichlordiphenylsiilfon mit einem geeignetem Salz oiner organischen Dihydroxyverbindung. Beste Ergebnisse erzielt man mit Salzen von Bisphenol A, 2,2-(4-bis-Hydroxyphenyl)-propan, weshalb dies die vorzugsweise verwendete Dihydroxyverbindung ist. Andere Hydroxyverbindungen wie Resorcin, Hydrochinonglykole, Glycerin, und deren Mischungen können gemischt mit den Hydroxyalkanen oder an deren Stelle verwendet werden. Vorzugsweise werden, jedoch die Di-(Monohydroxyaryl)-alkane verwendet, wobei Bisphenol A am gĂŒnstigsten ist.
Jedes geeignete Di-(Monohydroxyaryl)-alkan kann bei eier vorliegenden Erfindung verwendet werden. Typische Alkane sind:
(4,4'-Dihydroxydiphenyl)-methan,
2,2-(4 bis-Hydroxyphenyl)-propan,
l,l-(4,4'-Dihydroxy-diphenyl)-cyclohexan,
l.l-^'-Dihydioxy-S^'-dimethyldiphenyiycyclo-
hexan,
l,l-(2,2'-Dihydroxy-4,4'-dimethyl-diphenyl)-
butan,
2,2-(2,2'-Dihydroxy-4,4'-di tert-butyl-diphenyl)-
propan,
1.1 '-(4,4'-Dihydroxy-diphenyl)-l -phenyl-Ă€than,
2,2-(4,4'-Dihydroxydiphenyl)-butan,
2,2-(4,4'-Dihydroxy-diphenyl)-pentan,
3,3-(4,4'-Di hyd.Oxy-diphenyl )-pentan,
2,2-(4,4'-Di hy droxy-di phenyl )-hexan,
3,3-(4,4'-Dihydroxy-diphenyl)-hexan,
2,2-(4,4'-Dihydioxy-diphenyI)-4-methyl-pentan
(dihydroxy-diphenyl)-heptan,
4,4(4,4'-Dihydroxy-diphenyl)-heptan,
2,2-(4,4'-Dihydroxy-diphenyl)-tridecan,
2,2-(4,4'-Dihydroxy-3'-methyl-diphenyl)-propan,
2,2-(4,4'-Dihydroxy-3-methyl-3'-isopropyl-di-
phenyl)-butan,
2,2-(3,5,3',5'-Tetrachloi-4,4-dihydroxy-diphe-
nyl )-propan,
2,2-(3,x3',5'-Tetrabrom-4,4'-dihydroxy-diphenyl)-
propan,
(3,3'-Dichlor-4,4'-dihydroxy-diphenyl)-metha;n,
(2,2'-Dihydroxy-5,5'-difluor-diphenyl)-methan
l,l-(4,4'-Dihydroxy-diphenyl-l-phenyl)-Ă€than
und Mischungen dieser Stoffe.
Mit den obengenannten Polysulfonharzen kann jede geeignete Lewis-SĂ€ure zui Bildung des gewĂŒnschten photoleilfĂ€higen Stoffes zusammengebracht weirden. WĂ€hrend dei Mechanismus der komplexen chemischen Wechselwirkung btim vorliegenden Verfahren nicht vollstĂ€ndig geklĂ€rt ist, nimmt man jedoch an, daß ein »ladungsĂŒbertragender Komplex« gebildet wird, dsssen AbsorptionsbĂ€nder mit keinem der beiden Bestandteile ĂŒbereinstimmen. Die Mischung der beiden nicht photoleitfĂ€higen Bestandteile scheint einen Anpassungseffekt zu nahen, der bei weitem ĂŒber additive Wirkungen hinausgeilt.
Beste Ergebnisse erhÀlt man mit den folgenden Lewis-SÀuren:
2,4,7-Trinitro-O-fluorenon,
9-(Dicyanomethylen)-2,4,7-Trinitrofluoren,
2,3-Dichlor-l,4-naphthachinon
und det en Mischungen.
Weitere LewissĂ€iiren sind: Chinone, wie p-Benzochinon, 2,6-Dichlorbenzochinon, Chloranil, Naphthochinon-(l,4), 2,3-Dichlornaphthochinon-(l,4), Antrachinon, 2-Methylanthradninon, J.,4-Dimethylanthrachinon, 1-Chloranthrachinon, Anthrachinon-2-CarbonsĂ€uie, l.S-Dichloranthrachinon, l-Chlor-4-nitroanthrachinon, Phenanthrenchinon, Acenaphthenchinon.Pyranthrenchinon.Chrysenchinon.Thionaphthenchinon, Anthrachinon-l.e-disulfonsĂ€ure und Anthrachinon-2-aldehyd; Triphthaloylbenzol; Aldehyde, wie Bromal, 4-NitrobenzaIdehyd, 2,6-di-Chlorbenzaldehyd-2, Äthoxy-1-naphthaldehyd, Anthracen-9-aldehyd, Pyren-3-aldehyd, Oxindol-3-alderiyd, Pyridin-2,6-dialdehyd, BiphenyI-4-aldehyd; organische phosphorige SĂ€uren, wie 4-Chlor-3-nitrobenzol-phosphorige SĂ€ure; Nitrophenole, wie 4-Nitrophenol, und PikrinsĂ€ure; SĂ€ureanhydride, z. B. EssigsĂ€ureanhydrid, BernsteinsĂ€ureanhydrid, MaleinsĂ€ureanhydrid, PhthalsĂ€ureanhydrid, TetrachlorphthalsĂ€ureanhydrid, Perylen-3, 4,9,10-TetracarbonsĂ€ure und Chrysen-2,3,8,9-tetracarbonsĂ€ureanhydrid, DibrommaleinsĂ€ureanhydrid, Halogenide der Metalle und Metalloide der Gruppen IB, II bis VIII des Periodischen Systems, z. B. Aluminiumchlorid, Zinkchlorid. Eisenchlorid, Zinntetrachlorid, Arsentrichlorid, Zinn(II)-chloiid, Antimonpentachlorid, Magnesiumchlorid. Magnesiumbromid, Calciumbromid, Calciumjodid, Strontiumbromid, Chrombromid, Manganchlorid, Kobalt(II)-chIorid, Kobalt(III)-chlorid, Kupferbromid, Cerchlorid. Thoriumchlorid, Arsentrijodid; Borhalogenverbindungen, z. B. Bortrifluorid. Bortrichlorid; Ketone, z. B. Acetophenon, Benzophenon, 2-Acetylnaphthalin, Benzil, Benzoin, 5-Benzoylacenaphthen, Biazendion, 9-Acetylanthracen, 9-Benzoylanthracen, 4-(4-Dimethyl-aminocinnamoyl) -1 - acetylbenzol, AcetoessigsĂ€ureanilid, Indandion-(1.3), l-3-Diketohydrinden)-acenaphthenchinondichlorid, Anisil, 2,2-Pyridil und Furil.
Weitere Lewis-SÀuren sind MineralsÀuren, wie die Wasserstoffhalogene.
SchwefelsÀure und PhosphorsÀure;
organische CarbonsÀuren, wie EssigsÀure und
deren Substitutionsprodukte,
MonochloressigsÀure,
DichloressigsÀure.
TrichloressigsÀure,
PhenylessigsÀure.
6-Methyl-cumarinylessigsÀure(4):
MaleinsÀure, CinnamylsÀure, BenzoesÀure,
l-(4-DiÀthyl-amino-benzoyl)-benzoI-2-carbon-
sÀure.
PhthalsÀure und TetrachlorphthalsÀure,
A-/?-Dibrom-/?-foi mylacrylsÀure Dibrommalein-
sÀure,
2-Brom-benzoesÀure.
GallussÀure,
3-Ni tro-2-hydroxy I-1 -benzoesÀu re,
2-Nitrophenoxy-Essi.gsÀuie,
2-NitrobenzoesÀure,
3-Nitrobep.zoesÀure,
4-NitrobenzoesÀ ui e,
3-Nitro-4-Äthoxy-benzoesĂ€ure,
2-Chloi-4-nitro-l-benzoesÀure,
2-Chlor-4-nitro-l-benzoesÀure,
3-Nitro-4-methoxy-benzoesÀure,
4-Nitro-l-methyI-benzoesÀure,
2-Chlor-5-nitro-l-benzoesÀure,
S-Chlor-o-nitio-l-benzoesÀure,
4-Chlor-3-nitro-l -benzoesÀure,
S-Chlor-S-nitro^-hydr'oxy-benzoesÀure,
4-Chloi-2-hydroxy-benzoesÀure,
2,4-Dinitio-l-benzoesÀure,
2-Brom-5-nitro-benzocsÀure,
4-ChlorphenyiessigsÀure,
2-Chlor-cinnamylsÀure,
2-Cyano-cinnamylsaure,
2,4-DichIorbenzoesÀute,
ίο 3,5-DinitrobenzoesÀure
3.5-DinitrosalicylsÀuti:,
MalonsÀure,
SchleimsÀure,
AcetosalicylsÀure,
is BenzilsÀure,
Butan-tetra-carbonsÀure,
ZitronensÀure,
CyanessigsÀure,
Cyclohexan-dicarbonsÀure,
ao Cyclohexan-carbonsÀure,
9,10-Dichloi StearinsÀure,
FumarsÀure,
ItakonsÀure,
LÀvultnsÀure,
ApfelsÀure,
BernsteinsÀute,
«-BromstearinsÀure,
CitraconsÀure,
* DibrombernsleinsÀure,
Pyren^.S.T.S-tetracarboxylsÀure,
WeinsÀure;
organische SulfonsÀuren, wie 4-ToluolsulfonsÀure und BenzolsulfonsÀure,
2.4-DinitΓO-l-methylbenzol-6-sulfonsĂ€ure,
2.6-Dinitro-l-hydroxybenzol-4-sÎčllfonsĂ€ure,
2-Nitro-l-hydroxyben;iol-4-sulfonsÀure,
4-Nitro-l-hydroxy-2-benzolsulfonsÀure,
3-Nitro-2-methyl-l-hydΓoxybenzol-5-sulfonsĂ€ure, 6-Nitio-4-misthyl-l-hydroxybenzol-2-sulfonsĂ€iire, 4-Ch^oI-^-hydroxybenzol-3-sulfonsĂ€ure,
2-CbIor-3-ni!:ro-l-methylbenzol-5-sulfonsÀure,
2-ChIor-l-methylbenzol-4-sulfonsĂ€ÎčIre.
Die folgenden Beispiele dienen zur weiteren Be-Schreibung der vorliegenden Erfindung. Anteile und Prozentangaben beziehen sich auf das Gewicht, falls nicht anders angegeben. In (ien Beispielen weru»*n einige vorzugsweise Ausfiihrungsbeispiele der vorliegenden Erfindung beschrieben.
In jedem der Beispiele [ bis XIII wird die auszuwertende Substanz auf eine leitfÀhige Unterlage·, aufgebracht und getrocknet. Die getrocknete Platte wird auf Erdpotential gelegt, und die Schicht wird bei Dunkelheit mit einer Korona-Entladungseinrichtune (positiv oder negativ) bis zur SÀttigungsspannung aufgeladen. Hierzu wird ein Strahlentladungsscorotron verwendet, das durch ein HochspannungsnetzgerÀt dei High Volt Power Supply Company, Condenser Products Division, Modell PS-IO-IM, mit 7 Kilovolf gespeist wird, wÀhrend die Spannung der Steuerelektrode mit einem geregelten GleichspannungsgerÀt (C bis 150OVoIt) eier Firma Kepco Incorporated auf 0,9 Kilovolt gehalten wird. Die Ladezeit betrÀgt Sekunden. Eine derartige Korona-Aufladung ist genauer von Carlson in der USA.-Patentschrift 588 699 beschrieben.
Die durch die Aufladung verursachte elektrostatische Spannung wird dann mit einer durchsichtigen Elektro-
209 512/344
2138
metersonde gemessen, ohne die Schicht zu berĂŒhren oder die Ladung zu beeinirĂ€chtigen. Das in der Sonde durch die geladene Schicht erzeugte Signal wird verstĂ€rkt und einem Schreibe! (Moseley Autograf recorder, Modell 680) zugefĂŒhrt. Die durch den Schreiber direkt aufgenommene Kurve zeigt die StĂ€rke der Ladung der photoleitfĂ€higen Schicht und deren zeitliche Abnahme. Nach etwa 15 Sekunden wird die Schicht belichtet, indem durch die duichsichtige Sonde hindurch ♩ine Beleuchtung mit der Beleuchtungseinrichtung fĂŒr ‱in Mikroskop vorgenommen wird. Diese enthĂ€lt eine GlĂŒhlampe, die bei einer Farbtemperatur von 2527"C ‱rbeitet. Die Belichtung wird mit einem Weston Belichtungsmesser, Modell 756. vorgenommen und in die Tabelle eingetragen. Die Entladegeschwindigkeit durch Lichteinwirkung wird 15 Sekunden lang odei bis zum Erreichen einer dauernden Restspannung gemessen.
Die numerische Differenz der Entladegeschwindigkeit mit der Zeit bei Licht und der Entladegeschwindigkeit bei Dunkelheit wird als ein Maß fĂŒr die Lichtempfindlichkeit der Schicht gewertet.
Es werden ferner praktische Versuche mit jedem Stoff hinsichtlich seiner PhotoleitfĂ€higkeit durchgefĂŒhrt. Ein elektiophotographisches Bild wird durch Aufladung des Stoffes mittels einer Korona-Entladungseirmchtung und Belichtung duich Piojektion eines ÎŻÎż Licht-Schatten-Bildes sowie Entwicklung des elektrostatischen latenten Bildes durch Kaskadierung in einer handelsĂŒblichen Entwicklungseinrichtung hergestellt. Einzelheiten dieses Vorganges werden im Beispiel I beschrieben.
Be i s ρ i e I I
10 Teile Polysulfon mit der folgenden molekularen Struktur
CH3
-C-
CH1
O
S
O
50 bw 80
werden in 200 Teilen Dichlormethan aufgelöst. Zu dieser Lösung wird eine Lösung von 3 Teilen 2,4,7-Tiinitro-9-fluorenon in 50 Teilen Cyclohexanon hinzugefĂŒgt. Die Mischung wird zur Erzielung einer Gleichförmigkeit umgerĂŒhrt.
Die vorstehende Lösung wird auf eine hochglanzpolierte Aluminiumfolie, Type 1145-H19, der Aluminium Company of America, aufgegossen und im Ofen bei 150'C 10 Minuten lang getrocknet. Die StÀrke dei getrockneten Schicht liegt bei 5 Mikron.
Ein 15-15 cm großes StĂŒck der so hergestellten Platte wird mit einer Korona-Entladungseinrichtung auf 450 Volt negativ aufgeladen, ungefĂ€hr 15 Sekunden lang mit einem Simmons Omega D 3-VergrĂ¶ĂŸerungsgerĂ€t belichtet, das mit einer Optik //4,5 und einer Wolfram-Lampe ausgerĂŒstet ift, die bei 2677° C Farbtemperatur arbeitet. Die Belichtung der Platte betrĂ€gt 43 Lux, gemessen mit einem Weston-Belichtungsmesser Modell 756. Die Platte wird dann durch Kaskadierung. beschrieben von W a I k u ρ in der USA.-Patentschiift 2 618 551. entwickelt. Das entwickelte Bild wird elektrostatisch auf ein Bildblatt ĂŒbertragen und durch das von Schaffertin der USA.-Patentschrift 2 576 047 beschriebene Verfahren auf diesem Blatt durch Einschmelzung fixiert. Das so erhaltene Bild hat eine gute QualitĂ€t und entspricht cem projizieren Bild. Die Platte wird dann von restlichem Toner gereinigt und in dem vorstehend beschriebenen Verfahren wiederverwendet.
Ein anderer Teil der wie verstehend zubereiteten Platte wird in der bereits beschriebenen Weise mit einem Elektrometer geprĂŒft, und die Ergebnisse werden in der Tabelle zusammengestellt.
Beispiel II
Eine Überzugslösung wird wie in Beispiel I hergestellt, mit dem Unterschied, daß als Polysulfon ein Polysulfon verwendet wird, das eine Ă€hnliche Strukiui wie das von Beispiel I besitzt, jedoch ein höheres Molekulargewicht hat. Die so hergestellte Lösung wird aul einer Aluminiumunterlage aufgebracht und getrock net. Der Überzug wird durch Korona-Entladung nega
tiv aufgeladen, belichtet und entwickelt wie im Beispiel I beschrieben. Das entwickelte Bild wird diiek auf der Platte fixiert. Man erhÀlt ein dem Origir.albili entsprechendes Positivbild guter SchwÀrzung und mi gutem Kontrast.
Eine weitere Platte wird in der vorstehend beschric benen Weise hergestellt und mit einem Elektromcte: geprĂŒft. Die Ergebnisse werden in der Tabelle zusam mengestellt.
Beispiel III
Eine Überzugslösung wird hergestellt wie im Bei spiel I beschrieben, mit dem Unterschied, daß al Polysulfon ein Polysulfon verwendet wird, das ei;·.' Struktui Ă€hnlich des Polysulfone von Beispiel 1 be sitzt, jedoch hat es ein noch höheres Molekulargev '. Die derartig hergestellte Lösung vird auf eine leitfĂ€. :g Unteilage in der vorstehend beschriebenen Weise aiii gebracht und getrocknet. Ein Positivbild, das dem On ginalbi'id entspricht, ergibt sich bei guter SchwĂ€rz;!;-:, und gutem Kontrast. Die Auflösung ist besser ai 20 Zeilenpaare/mrn. Eine derartig ĂŒberzogene Plat' wird dann mit einem Elektrometer geprĂŒft und die Er gebnisse werden in der Tabelle eingetragen.
Beispiel IV
Eine Überzugslösung wird hergestellt wie im Be
spiel I beschrieben, mit dem Unterschied, daß 3 Teil
9-(Dicyanornethylen)-2,4,7-trinitrofluoren an Stelle dt 2.4J-Trinitro-9-fluorenon verwendet werden. Dk-Lösung wird ai:f eine leitfÀhige Unterlage in de
2138
II 12
vorstehend beschriebenen Weise aufgebracht und ge- höhung der Empfindlichkeit fĂŒr sichtbares Licht ertrocknet. Ein Teil der Platte wird belichtet und ent- reicht wird,
wickelt wie im Beispiel F beschrieben, wodurch sich ein
Positivbilcl guter QualitĂ€t ergibt. Ein anderer Teil der B e i s ρ i e I X
Platte wird mit einem Elektrometei geprĂŒft, und die 5
daraus erhaltenen Ergebnisse werden in der Tabelle 1 Gramm Äthylmethacrylatharz wird in einer Lö-
eingetragert. sungsmittelmischung aufgelöst, die aus 10 Teilen
Methylethylketon, 1 Teil Benzol, I Teil Aceton und
B e i s ρ i e 1 V 2 Teilen DiĂ€thylketon besteht. Die Mischung wird so
ÎŻÎż lange verrĂŒhrt, bis das Harz völlig aufgelöst ist.
Eine Platte wird ĂŒberzogen, getrocknet, geladen, be- Diese Lösung wird auf eine Aluminiumplatte aufgelichtet und entwickelt wie in Beispiel IV mit dem Unter- bracht und getrocknet.
lchied, daß als Lewis-SĂ€ure 2,3-Dichlor-l,4-naphtho- Die so erhaltene Platte wird mit dem Elektrometer
thinon verwendet wird. Das mit dieser Platte erhaltene geprĂŒft, und die Ergebnisse werden in der Tabelle auf-
fild hat eine ausgezeichnete QualitĂ€t. Ein Teil der 15 gefĂŒhrt. Die Platte wird in den Beispielen VII bis X
latte wird mit einem Elektrometer geprĂŒft, und die verwendet. Es zeigt sich, daß Äthylmethacrylatharz
fcrgebnisse werden in der Tabelle eingetragen. nicht photoleitfÀhig ist.
Die aus den Beispielen I bis V erhaltenen Ergebnisse
feigen, daß Polysulfonharze bei Kombination mit
LewissĂ€uren photoleitfĂ€hig werden. ao B e i s ρ i e I XI
0,25 Teile 2,4,7-Trinitrofluorenon werden zu der im
Beispiel VI Beispiel X hergestellten Überzugslösung hinzugefĂŒgt.
Die Lösung wird auf eine leitfÀhige Unterlage aufge-
Eine Überzugslösung wird hergestellt wie im Bei- as bracht und getrocknet. Die Platte wird mit dem Elek-
ipiel I beschrieben, jedoch ohne eine LewissĂ€ure. Die trometer geprĂŒft, und die Ergebnisse werden in der
Harzlösung wird auf eine leitfĂ€hige Unterlage aufge- Tabelle aufgefĂŒhrt,
kracht und getrocknet. Die Platte wird mit dem Elektrometer geprĂŒft, und die Ergebnisse werden in der
Tabelle aufgefĂŒhrt. Der Überzug aus Polysulfonharz 30 Beispiel XII
thne Lewis-SÀure stellt sich als nicht photoleitfÀhig
leraus. 0,25 Teile 9-(Dicyanomethylen)-2,4,7-Trinitiofiuore-
non werden zu der im Beispiel X hergestellten ĂŒber-
B ei spiel VII zugslösung hinzugefĂŒgt. Die Lösung wird auf eine
35 leitfÀhige Unterlage aufgebracht und getrocknet. Die
Eine Überzugslösung wird hergestellt wie im Beispiel Platte wird mit dem Elektrometer gemessen und die Il beschrieben, jedoch ohne eine Lewis-SĂ€ure. Die Ergebnisse werden in der Tabelle aufgefĂŒhrt.
Harzlösung wird auf eine leitfĂ€hige Unterlage aufgekracht und getrocknet. Diese Platte wird geladen, belichtet und mit dem Elektrometer wie im Beispiel II ge- 4° B e i s ρ i e 1 XHI
prĂŒft. Wie die Tabelle zeigt, ist diese Platte nicht phololeitfĂ€hig.
2 Milligramm des Farbstoffes Brill iantgrĂŒn werden
B e i s Îż i e 1 VIII zur 'm Be'sP'e' ^ hergestellten Überzugslösung hinzu-
45 gefĂŒgt. Die Lösung wird auf eine leitfĂ€hige Unterlage aufgebracht und getrocknet. Die Platte wird mit dem
Eine Überzugslösung wird hergestellt wie im Bei- Elektrometer geprĂŒft, und die Ergebnisse werden in der
‱piei III beschrieben, jedoch ohne Lewis-SĂ€ure. Die Tabelle aufgefĂŒhrt.
Harzlösung wird auf eine leitfĂ€hige Unterlage aufge- Die Beispiele X bis XIII zeigen, daß die Lewis-SĂ€uren
. bracht und getrocknet. Die Platte wird aufgeladen, be- 30 sowie die sensitivierenden Farbstoffe in einem neutra-
lichtet und mit dem Elektrometer geprĂŒft, wie im Bei- len Bindemittel, wie z. B. Äthylmethacrylatharz, nicht
tpiel III. Wie die Tabelle zeigt, ist die Platte durch das photoleitfÀhig sind.
fehlen der Lewis-SÀure nicht photoleitfÀhig. In der η ichstehenden Tabelle ist die Empfindlichkeit
durch die Anfangsentladungsgeschwindigkeit bei Be-
55 lichtung in Vo!t/100 Luxsec angegeben, wobei die
Beispiel IX Dunke'entladung berĂŒcksichtigt ist. Aus den Beispielen I bis IV geht hervor, daß eine Mischung aus einem Polysulfonharz und einer Lewis-SĂ€ure photcleitfĂ€his
2 Milligramm des Farbstoffes BrilliantgrĂŒn, C. I. Nr. ist. Die Beispiele V bis VII zeigen, daß ein Polysulfon-662, Di-Cp-DiĂ€thylamino^tripheiiylcarbinolanhydrid- 60 harz allein nicht photoleitfĂ€hig ist. Beispiel VIII zeigt, tulphat, werden zu der im Beispiel I hergestellten Üb τ- daß eine Zusammensetzung aus Polysulfonharz und rugslösung hinzugefĂŒgt. Die Lösung wird auf eine leit- Lewis-SĂ€ure durch Farbstoffe sensitiviert werden kann, fĂ€hige Unterlage aufgebracht und getrocknet. Ein wie Wie aus Beispiel IX hervorgeht, ist Äthylmethacrylat-Jm Beispiel I hergestelltes xerographisches Bild hat harz nicht photoleitfĂ€hig. Die Beispiele X bis XII zeitine ausgezeichnete QualitĂ€t. Die Platte wird mit dem 65 gen, daß die Lewis-SĂ€uren und sensiiivierenden Farb-Elektrometer geprĂŒft und in der Tabelle ausgewertet. stoffe der Beispiele I bis IV und Viii in einem neutraler Es zeigt jich, daß durch die HinzufĂŒhrung von sensi- Äthylmethacrylatharzbindemittel nicht photolritfĂ€his tivierenden. Farbstoffen zur Überzugslösung eine Er- sind.
2138
Anfangsspannung 13 Dunkelentladung Restspannung
nach 15 see
14 Empfindlichkeit
/ Volt \
Bei-
spiel
(Voll) Lichlentladung (Voit/sec) (Volt) Belichtung \ 100 Luxsec /
+500
-640
(Volt/sec) 4,0
5,0
+280
-295
(Lux) 1,36
2,93
I + 540
-550
24,0
48,0
6,4
4,4
+310
-310
1463
1463
1,69
1,88
ir +480
-570
22,4
32,0
4,0
4,9
+ 220
-220
1463
1463
1,91
4,86
III +220
-350
32,0
76,0
8,0
24,0
+ 305
-120
11463
1463
2,62
5,25
IV +490
-590
24,0
56,1
4,0
2,2
+410
-470
611
611
1,1
1,39
Μ + 580
-710
10,7
10,7
0
0
+ 580
-710
611
611
0
0
VI +770
-690
0
0
0
0
+770
-690
1463
1463
0
0
VII +430
-570
0
0
0
0
+430
-570
1463
1463
0
0
VIII +430
-515
0
0
13,3
12,0
+ 150
-160
1463
1463
7
17
IX +460
-500
56,0
116,0
4,4
5,3
394
420
611
611
0
0
χ + 310
-310
4,4
5,3
3,3
3,3
260
260
1463
1463
0
0
XI + 380
-470
3,3
3,3
3,0
4,0
335
410
1463
1463
0
η
XIl +350
-325
3,0
4,0
2,7
1,0
310
315
1463
1463
0
0
XIII 2,7
1,0
1463
1463
Obwohl spezielle Stoffe und Bedingungen in den vorstehenden Beispielen geschrieben wurden, dienen diese lediglich zur ErlĂ€uterung dei vorliegenden Erfindung. Zahlreiche andere Zusammensetzungen, wie z. B. die oben aufgefĂŒhrten typischen Stoffe, sowie zahlreiche andeie Betriebsbedingungen sind möglich, und man kann sie mit Ă€hnlichen Ergebnissen an Stelle der in den Beispielen beschriebenen verwenden. Die photo-IeitiĂ€hige Stoffzusammensetzung der vorliegenden Erfindung kann andeie Stoffe oder FĂ€rbungsmittel enthalten, um die photoleitfĂ€higen Eigenschaften zu
verbessern, aneinander anzupassen oder anderweitig abzuĂ€ndern. Die erfindungsgemĂ€ĂŸ erhaltenen photoleitfĂ€higenStoffzusammensstzungenkörmen auch in anderen Bildherstellungsverfahren verwendet werden, um ihre elektrisch lichtempfindlichen Eigenschaften vorteilhaft auszunĂŒtzen.
Viele andere AusfĂŒhrungsformen der vorliegenden Erfindung sind dem Fachmann nach Kenntnis der vorliegenden Beschreibung möglich.
Diese werden jedoch insgesamt durch das Pr- -zip der Erfindung umfaßt.
2138

Claims (1)

1 2
Patentanspruch:
Verfahren zui Herstellung eines PolyĂ€thersulfon-Addukts, dadurch gekennzeichnet, daß 1 bis 100 Teile eines Polykondensats mit sich wiederholenden Einheiten der Formel
X O
O>: -C-X ^°--X VS-Λ
DE19671302772D 1966-03-15 1967-03-15 Withdrawn DE1302772B (de)

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