DE1300851B - Farbroller zum Beschichten von Fensterrahmen - Google Patents
Farbroller zum Beschichten von FensterrahmenInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05C—APPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05C17/00—Hand tools or apparatus using hand held tools, for applying liquids or other fluent materials to, for spreading applied liquids or other fluent materials on, or for partially removing applied liquids or other fluent materials from, surfaces
- B05C17/02—Rollers ; Hand tools comprising coating rollers or coating endless belts
- B05C17/0212—Rollers ; Hand tools comprising coating rollers or coating endless belts the coating surface of the roller being a body of revolution generated by a generatrix that is not a straight line parallel to the roller axis, e.g. for allowing coating of non planar surfaces
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Description
1 2
Das saubere Streichen von Fensterrahmen mittels In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist die
eines Pinsels erfordert eine geschickte Pinselführung, elastische Rolle vorzugsweise an ihrem vorgezogenen
um einen gleichmäßigen Farbauftrag zu erhalten und Teil mit dem Ringansatz der Lagerbüchse verklebt,
ein unerwünschtes Bespritzen oder Bestreichen des Um einen festen Sitz der Rolle auf ihrer Lagerbüchse
Fensters zu vermeiden. Diese Fertigkeit in der Hand- 5 sicherzustellen, weist die Rolle ferner zweckmäßig in
habung des Pinsels mangelt meistenteils dem Nicht- unmontiertem Zustand eine Bohrung auf, deren
fachmann. Durchmesser kleiner als derjenige der Lagerbüchse,
Aufgabe der Erfindung ist es vor allem, dem Un- insbesondere etwa gleich oder kleiner als derjenige
geübten ein Gerät zu vermitteln, mit dem er Rahmen- der Lagerachse ist.
teile, insbesondere Fensterrahmen, sauber und be- ίο Weitere Einzelheiten der Erfindung sind der nachquem
streichen kann, und auch dem Fachmann diese folgenden Beschreibung eines im Schnitt dargestell-Arbeit
zu erleichtern. ten Ausführungsbeispieles zu entnehmen.
Es ist ein Farbroller bekannt, der wegen der dün- Die elastische Rolle 10, vorzugsweise aus Schaum-
nen Ausführung des saugfähigen, auf eine Kernrolle stoff, ist mittels einer sich mit der Rolle mitdrehenaufgeklebten
Bezuges aus Schaumstoff od. dgl. eine 15 den Lagerbüchse 11 auf dem die Lagerachse der
sehr geringe Farbaufnahmefähigkeit aufweist, so daß Rolle bildenden Teil 12 α des stangenartigen Trägers
ein rentables, schnelles Arbeiten mit diesem Gerät 12 drehbar gelagert. Die Achse 12 bzw. der Träger
nicht möglich ist. Auch weist der Farbroller infolge ist mit Befestigungsteil 12 b in den vorzugsweise aus
der festen Kernrolle und der geringen Abmessung Kunststoff bestehenden Handgriff 13 eingeschraubt
des Bezuges keine Elastizität auf, so daß er zum 20 oder eingesetzt. Zur axialen Sicherung der Rolle 10
Streichen von beispielsweise gewölbten, abgekanteten ist der Befestigungsteil 12 b hinter der Lagerbüchse
oder mit Nuten versehenen Rahmen nicht geeignet 11 nahezu rechtwinklig zur Lagerachse 12 abgeist.
Ein weiterer Nachteil der bekannten Ausführung bogen.
besteht darin, daß durch den auf den ganzen Mantel Der zylindrische, zur Rollenachse gleichachsige
der Kernrolle aufgebrachten und in den Bezug ein- 35 Führungsteil 14 der Lagerbüchse 11 springt über die
gedrungenen, verhärteten Kleber die Saugfähigkeit ihn radial überragende elastische Rolle 10 bzw. einen
des Bezuges und damit dessen Farbaufnahmekapazität dieselbe axial begrenzenden Ringansatz 18 in axialer
stark vermindert wird. Richtung um die Länge 16 vor und weist eine zur
Die Erfindung bezweckt eine Ausbildung der Färb- Rollenachse 12 senkrechte, ringförmige Führungsrolle,
derart, daß auch das Streichen von gewölbten 30 fläche 15 auf.
Flächen ermöglicht und die Farbaufnahmekapazität Zur Verspannung der elastischen Rolle 10 auf ihrer
gegenüber der bekannten Rollenausführung erhöht Lagerbüchse 11 ist die in ihrer ursprünglichen Herwird.
Stellungsform — etwa 10 a — zylindrische Rolle 10
Die Erfindung bezieht sich demgemäß auf einen über einen Anschlag 17 der Lagerbüchse 11 bis zu
Farbroller zum Beschichten von Fensterrahmen mit 35 der etwa kegelförmigen Fläche 19 des Ringansatzes
einer an einem Griff, insbesondere Handgriff, dreh- 18 in Pfeilrichtung χ derart vorgezogen, daß die Rolle
bar gelagerten Rolle aus einem zur Aufnahme des 10 am freien, in Gebrauchsstellung fensterseitigen
aufzutragenden Stoffes geeigneten Material, wie Ende der Lagerschale 12 α eine abgerundete, auf den
Schaumstoff, sowie einer an der äußeren Stirnseite maximalen Durchmesser des kegelförmigen Ringanangeordneten
zur Anlage an der Fensterscheibe die- 40 satzes 18 sich verjüngende Oberfläche 20 und radial
nenden Rollenführung. Die Erfindung besteht im um die an den Anschlag 17 anschließende etwa zylinwesentlichen
darin, daß die in ihrer ursprünglichen drische Fläche 21 einen Hohlraum 22 bildet. Die
Herstellungsform etwa zylindrische, aus elastischem Rolle 10 ist mit ihrem vorgezogenen Teil mit dem
Material mit großem Volumen und großer radialer kegelförmigen Ringansatz 19 der Lagerbüchse 11 vor-Stärke
bestehende Rolle von ihrem festen Sitz auf 45 zugsweise verklebt.
einem zu ihrer Drehlagerung dienenden Lagerteil bis Die Lagerbüchse 11 ist mittels eines mit einem
zu einer ringförmigen Abstützfläche axial und radial Bund versehenen Stopfens 23, der in die Lagerachse
einwärts derart vorgezogen ist, daß das elastische 12 a eingepreßt ist, gegen axiales Abgleiten vom
Material der Rolle am freien, in Gebrauchsstellung freien Ende der Lagerachse gesichert. Doch kann
fensterseitigen Ende der Lagerachse eine unter Span- 50 auch eine andere Sicherung gegen axiale Verschienung
stehende, abgerundete, etwa auf dem maxi- bung der Rolle oder Lagerbüchse vorgesehen sein,
malen Durchmesser der Abstützfläche sich verjün- Die Lagerbüchse besteht vorzugsweise aus Kunstgende
Oberfläche bildet. stoff, die Lagerachse vorzugsweise aus Metall.
Wie sich gezeigt hat, läßt sich auf Grund der Ober- Zum Streichen des Fensterrahmens 24 wird die
flächenspannung des elastischen Rollenmaterials ver- 55 Rolle in Farbstoff eingetaucht und etwa in der in
hindern, daß bei stärkerem Druck auf die Rolle, bei- der Zeichnung dargestellten Weise — bei etwa
spielsweise in Anwendung auf Fensterrahmen, auf- waagerecht oder schräg aufwärts gerichtetem Handgetragene Farbe gegen die Fensterscheibe gedrückt griff 13 — an den Rahmen 24 in schräger Lage angewird
und dort teilweise Farbstreifen bildet. Anderer- setzt, wobei sich die Führungsfläche 15 des Führungsseits
wird jedoch ein bis an die Scheibe heranreichen- 60 Stückes 14 an die Fensterscheibe 25 anlegt. Die Rolle
der Farbauftrag gewährleistet, wobei das Führungs- 10 wird unter geringem Druck auf der zu streichenteil
sicherstellt, daß die mit der Farbe versehene ela- den Fläche des Fensterrahmens 24 entlanggerollt, wostische
Rolle den erforderlichen Abstand von der durch die Farbe gleichmäßig auf die Rahmenfläche
Scheibe einnimmt und nicht gegen diese verquetscht verteilt wird. Die Rolle 10 verformt sich dabei auf
wird. Ein Verschieben des elastischen Rollenmate- 65 ihrer Unterseite jeweils aus dem unverformten Zurials
kann zusätzlich dadurch mit Sicherheit ver- stand 10' bzw. vorverformten, etwa in den in der
mieden werden, daß das vorgesehene Material durch Zeichnung dargestellten Zustand. Unter einem leicheinen
Bund am Lagerteil axial abgestützt wird. ten Betätigungsdruck, der gegebenenfalls auch ledig-
lieh durch das Gewicht des Gerätes ausgeübt werden kann, nimmt der im unbelasteten Zustand der Rolle
gebildete Hohlraum 22 zu einem Teil das durch die Fensterrahmenfläche 26 verdrängte elastische Material
der Rolle auf, so daß dieses nicht über die zur Rollenachse senkrechte Fläche 27 des kegelförmigen
Ringansatzes 18 hinaus in den Spalt 28 zwischen Fensterscheibe 25 und Rolle 10 gepreßt wird. Beim
Entlangrollen der Rolle auf der Rahmenfläche 26 wird die Farbe ebenfalls gleichmäßig auf die im
Spalt 28 befindliche Rahmenfläche 26 α verteilt, ohne dabei gegen die Fensterscheibe 25 gespritzt oder geschmiert
zu werden.
Gegebenenfalls kann die Länge 16 des ringförmigen Führungsteiles 14 auch kürzer als dargestellt
bemessen werden, so daß sich die Rolle 10 der Scheibe 25 auf geringeren Abstand nähert.
Das Gerät ist vorzugsweise als Handgerät geeignet, kann jedoch auch durch eine Maschine geführt
werden.
so
Claims (4)
1. Farbroller zum Beschichten von Fensterrahmen mit einer an einem Griff, insbesondere
Handgriff, drehbar gelagerten Rolle aus einem zur Aufnahme des aufzutragenden Stoffes geeigneten
Material, wie Schaumstoff, sowie einer an der äußeren Stirnseite angeordneten zur Anlage
an der Fensterscheibe dienenden Rollenführung, dadurch gekennzeichnet, daß die in
ihrer ursprünglichen Herstellungsform etwa zylindrische, aus elastischem Material mit großem
Volumen und großer radialer Stärke bestehende Rolle (10 d) von ihrem festen Sitz auf einem zu
ihrer Drehlagerung dienenden Lagerteil (11) bis zu einer ringförmigen Abstützfläche (19) axial
und radial einwärts derart vorgezogen ist, daß das elastische Material der Rolle am freien, in
Gebrauchsstellung fensterseitigen Ende der Lagerachse (12 a) eine unter Spannung stehende, abgerundete,
etwa auf den maximalen Durchmesser der Abstützfläche (19) sich verjüngende Oberfläche
(20) bildet.
2. Farbroller nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das die Rolle tragende Lagerteil
(11,18) einen bundartigen, im Abstand von ihrem freien Ende angeordneten Anschlag (17)
aufweist.
3. Farbroller nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die elastische Rolle mit der
Lagerbüchse, insbesondere an ihrem vorgezogenen Teil mit dem kegelförmigen Ringansatz der
Lagerbüchse, festhaftend verbunden, z. B. verklebt, ist.
4. Farbroller nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolle in unmontiertem
Zustand eine Bohrung aufweist, deren Durchmesser kleiner als der Durchmesser der Lagerbüchse,
insbesondere etwa gleich oder kleiner als derjenige der Lagerachse ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH41372A DE1300851B (de) | 1967-09-30 | 1967-09-30 | Farbroller zum Beschichten von Fensterrahmen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH41372A DE1300851B (de) | 1967-09-30 | 1967-09-30 | Farbroller zum Beschichten von Fensterrahmen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1300851B true DE1300851B (de) | 1969-08-07 |
Family
ID=7436191
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH41372A Pending DE1300851B (de) | 1967-09-30 | 1967-09-30 | Farbroller zum Beschichten von Fensterrahmen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1300851B (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1775952U (de) * | 1958-08-22 | 1958-10-16 | Wilhelm Fleissner | Farbroller. |
-
1967
- 1967-09-30 DE DESCH41372A patent/DE1300851B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1775952U (de) * | 1958-08-22 | 1958-10-16 | Wilhelm Fleissner | Farbroller. |
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