-
Die Erfindung betrifft eine Rückstelltaste für Beizeichendrucktypen
bei druckenden Waagen einstellende Tasten (Beizeichentasten), bei welchen ein beim
Drücken einer Taste verschwenkter, sich über eine Reihe der Tasten erstreckender
Tastenriegel einem Bund am Schaft der Tasten zum Arretieren derselben hintergreift
und durch sein Verschwenken die bisher arretierten Tasten freigibt, sowie mit einer
beim Drucken hin und her verschwenkten Welle.
-
Bei diesen bekannten Anordnungen ist keine klare Trennung und gegenseitige
Verriegelung zwisChen der selbsttätigen Rückstellung der Drucktasten und derjenigen
durch Handbetätigung vorgesehen. Außerdem ist bei den vorgenannten Bauarten die
exakte Führung der Rückstelltaste beim Niederdrücken nicht gewährleistet, insbesondere
dann, wenn der Fingerdruck außermittig ausgeübt wird. In diesem Fall droht ein Verkanten
und Verklemmen der Rückstelltaste bekannter Bauart.
-
Aufgabe der Erfindung ist es, unter Vermeiden der obengenannten Nachteile
eine Drucktastenrückstellvorrichtung aufzubauen, mit welcher vom Handbetrieb auf
selbsttätige Rückstellung umgestellt werden kann, wobei nur eine geringe Kraft beim
Tastendruck aufgewendet werden soll. Dabei soll ferner durch jeweils eine Taste
der Rückstellvorgang ausgelöst werden.
-
Diese Aufgabe wird nun dadurch gelöst, daß erfindungsgemäß von den
die Rückstelltaste bildenden, drei voneinander getrennten Tasten (selbsttätige Rückstelltaste:
selbsttätige Rückstellung der gedrückten Beizeichentasten nach jedem Druckvorgang;
Handrückstellvorwahltaste und Handrückstelltaste) mit einem zweiten, der selbsttätigen
Rückstelltaste und der Handrückstellvorwahltaste zugeordneten Tastenriegel die Handrückstellvorwahltaste
einen am Rückstellstößel für das Verschwenken des Tastenriegels der Beizeichentasten
drehbar gelagerten Kipphebel aus dem Mitnahmebereich eines mit der Welle verbundenen
Armes herausschwenkt, womit der Rückstellstößel durch die Handrückstelltaste anhebbar
ist, und die selbsttätige Rückstelltaste durch Auslösen der Handrückstellvorwahltaste
den Kipphebel in den Schwenkbereich des Armes zurückführt, durch welchen der Rückstellstößel
zusammen mit dem Kipphebel anhebbar und absenkbar ist.
-
In Weiterbildung der Erfindung ist mit den freien Enden zweier mit
der Handrückstelltaste verbundener Schäfte eine Platte mit zwei Zapfen verbunden,
welche in parallele, im spitzen Winkel zur Bewegungsrichtung der Schäfte verlaufende
Schlitze des durch eine Feder in Absenkrichtung vorgespannten Rückstellstößels eingreifen.
-
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist der in an sich bekannter
Weise durch eine Drehfeder zwischen Kipphebel und Rückstellstößel gegen einen Anschlag
am Rückstellstößel vorgespannt anliegende Kipphebel beim Drücken der selbsttätigen
Rückstelltaste von dem zurückschwenkenden Arm durch Anlegen desselben in eine Aussparung
des Kipphebels anhebbar.
-
In Weiterbildung der Erfindung hebt der durch die Handrückstellvorwahltaste
verschwenkte Kipphebel, an dessen einem Arm bezüglich seines Drehpunktes der Schaft
der Handrückstellvorwahltaste angreift, mit seinem anderen Hebelarm den Schaft der
gleichzeitig gedrückten, selbsttätigen Rückstelltaste in die Ausgangslage an.
-
Die Erfindung ist nachstehend an Hand der Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel
näher erläutert. Es stellt dar F i g. 1 eine Seitenansicht einer Reihe von Drucktasten
zum Einstellen von Drucktypen bei einer ein-bzw. angebauten Druckvorrichtung für
eine Waage, F i g. 2 eine vergrößerte Ansicht eines waagerechten Schnittes entlang
der Linie 2-2 von F i g. 1, F i g. 3 eine vergrößerte Ansicht im Schnitt entlang
der Linie 3-3 von Fig. 1, F i g. 4 eine vergrößerte Ansicht der Rückseite der Tastatur,
Fig. 5 eine vertikale Ansicht im Schnitt entlang der Linie 5-5 von F i g. 4, Fig.
6 eine vertikale Ansicht im Schnitt entlang der Linie 6-6 von F i g. 4, Fig. 7 eine
Seitenansicht eines Teiles der Vorrichtung von F i g. 6.
-
Zum Antrieb der Druckvorrichtung ist eine vierkantige Welle 68 (F
i g. 5) mit dem Druckwerk verbunden, wobei die Welle 68 sich so bewegt, daß sie
zu Beginn eines Druckvorganges um einen vorbestimmten Winkel entgegen dem Uhrzeigersinn
verdreht wird, dann während des Druckvorganges stillsteht und schließlich in ihre
Ausgangsstellung zurückgebracht wird, die gleichzeitig die Ausgangsstellung für
den nächsten Druckvorgang darstellt.
-
Lediglich eine von mehreren gleichen vertikalen Reihen von Drucktasten
(Beizeichentasten) 32 ist in den Fig. 1, 3 und 5 dargestellt. Die Drucktasten 32
sind mit ihren Schäften 91 in reihenförmig hintereinanderliegenden Bohrungen eines
Rahmens 83 und einer Platte 84 verschiebbar angeordnet, wobei letztere mittels zweier
Schrauben 85 an zwei Rahmen 86 (Fig. 5) befestigt sind. Die Rahmen 86 sind an der
Innenseite des Gehäuses 25 der Druckvorrichtung (vgl. F i g. 4, 5) mit Schrauben
87 befestigt. Nach dem Lösen der beiden Schrauben 85 können die vertikalen Drucktastenreihen
als Ganzes aus der Druckvorrichtung genommen werden. Zwischen dem Rahmen 83 und
der Platte 84 weist jede Drucktaste 32 einen Bund 88 auf, der mit einem Tastenriegel
89 zusammenarbeitet und entsprechend ausgebildet ist.
-
Der Bund 88 und der Tastenriegel 89 tragen gemeinsam dafür Sorge,
daß beim Niederdrücken einer Taste 32 jede andere Taste, die vorher niedergedrückt
wurde, entriegelt und zurückgestellt wird und daß darüber hinaus die zuletzt eingedrückte
Drucktaste 32 in niedergedrückter Stellung gehalten und verriegelt ist.
-
Schraubenfedern 90 sind über jeden Schaft 91 der Drucktasten 32 gezogen
und zwischen dem Rahmen 83 und der Platte 84 zusammengedrückt angeordnet, um die
Drucktasten 32 nach der Entriegelung in ihre Ruhestellung zurückzudrücken. Eine
Filzscheibe 92 zwischen dem Rahmen 83 und dem Schaftbund 88 wirkt als Polster und
sorgt für ein sanftes Aufsetzen des Bundes 88 auf dem Rahmen 83.
-
Der langgestreckte Tastenriegel 89 ist um seine Längsachse mittels
einer an ihrem Ende konisch und spitz zulaufenden Schraube 93, deren Gewindeschaft
durch den Rahmen 83 geführt ist, drehbar gegenüber dem Rahmen 83 dadurch gelagert,
daß die konische Spitze der Schraube in eine Bohrung (nicht veranschaulicht) des
Tastenriegels 89 greift. Die Schraube 93 ist von einer Spiralfeder 94 umhüllt, die
zwischen den Rahmen 83 und dem Tastenriegel 89 angeordnet ist. Das eine Ende der
Spiralfeder 94 ist
an dem Tastenriegel 89 und das andere Ende an
dem Rahmen 83 derart befestigt, daß der Tastenriegel 89, der einen keilförmigen
Querschnitt besitzt (F i g. 3), drehfedernd gegen jeden Schaft einer vertikalen
Tastenreihe gedrückt ist. Eine gesicherte Mutter 96 hält die einmal eingestellte
Schraube 93 fest. An seinem anderen Ende ist der Tastenriegel 89 mittels einer konisch
spitzen Schraube 97 ebenfalls gegenüber dem Rahmen 83 gelagert. Die Schraube 97
ist durch ein Gewinde im Rahmen 83 hindurchgeführt und greift mit ihrem konisch
spitzen Ende in eine Bohrung 98 in dem Tastenriegel 89. Eine gesicherte Mutter 99
hält die Schraube 97 in der eingestellten Lage. Ein gabelförmiger Arm 100 weist
in Richtung der Tastenschäfte 91 und ist mittels einer Schraube 101 am unteren Teil
des Tastenriegels 89 befestigt (vgl. F i g. 3). Der Rahmen 83 und die Platte 84
sind im Abstand voneinander angeordnet, wobei zwei Hülsen 102 für die genaue Einhaltung
des Abstands sorgen. Zur Befestigung der beiden Hülsen 102 dienen Schrauben 103
(vgl. F i g. 1), die durch den Rahmen 83, die jeweilige Hülse 102, durch die Platte
84 und eine Klemme 104 hindurchgeführt sind. Die Klemme 104 ist auf die Platte 84
gesteckt und sichert die Schraube 103. Jede Hülse 102 drückt einen Filzring 92 gegen
eine Klemme 105, die an dem Rahmen 83 anliegt und Bohrungen für den Durchgang der
Schrauben 103 aufweist, wobei diese auch durch den Filzring 92 gehen, wie aus Fig.
2 zu erkennen ist.
-
Die im Winkel gebogene Klemme 105 begrenzt die Seitwärtsbewegung des
Tastenriegels 89, die von dem Bund 88 beim Niederdrücken einer Drucktaste 32 hervorgerufen
wird. Die Klemme 105 dient dem schmalen und leicht gebauten Tastenriegel 89 gleichzeitig
als Sicherung und Stütze gegen Ausknicken.
-
Die Hülsen 102 sichern die Klemmen 105 gegen Verkanten oder Verschieben.
-
Beim Einrücken einer beliebigen Drucktaste 32 drückt deren Bund 88
den Tastenriegel 89 und insbesondere dessen Sperrkante 95 seitwärts gegen den Federdruck
der Spiralfeder94, so daß jede vorher niedergedrückte und verriegelbare Taste 32
entriegelt und von ihrer Rückstellfeder 90 in die Ausgangsstellung zurückgedrückt
wird (die Ruhelage ist aus F i g. 1 ersichtlich). Nach der Entriegelung der vorher
niedergedrückten Taste 32 setzt der Schaftbund 88 der gerade niedergedrückten Drucktaste32
auf die Sperrkante 95 des inzwischen mittels Federdruck zurückgekehrten und schräg
gegen die Schäfte gestellten Tastenriegels 89 auf und wird in dieser Stellung festgehalten.
Durch Niederdrücken einer beliebigen Drucktaste 32 wird somit jede vorher eingerückte
Drucktaste entriegelt und zurückgestellt, wobei die jeweils als letzte eingerückte
Drucktaste vom Tastenriegel 89 erfaßt und in eingerückter Stellung festgehalten
wird. Das Lösen bzw. Seitwärtsbewegen des Tastenriegels 89 ist nicht nur mittels
der Bunde 88 möglich, sondern auch dadurch, daß der mit dem Tastenriegel 89 mittels
Schrauben 101 verbundene Gabelarm 100 seitwärts gezogen wird, d. h., der gabelförmige
Arm 100 löst durch eine Seitwärtsbewegung des Tastenriegels 89 eine reihenweise
Rückstellung der Drucktasten 32 aus in der gleichen Weise wie der Tastenriegel 89,
wenn er durch Eindrücken einer Drucktaste 32 bewegt wird.
-
Ein Stellstößel 117 (F i g. 4) ist oben und unten in je einem Schlitz
geführt. Der obere Schlitz ist in einen horizontalen Bügel 37 eingeschnitten. Zur
Aufnahme
von zwölf vertikalen Reihen von Drucktasten 32 werden zwölf dieser Schlitze
118 für die zugehörigen Stellstößel benötigt, während ein weiterer Schlitz 118 (links
in F i g. 4) zur Aufnahme eines Rückstellstößels, der Bestandteil der in Fig. 6
dargestellten Rückstellvorrichtung ist, vorgesehen ist. Wie aus Fig. 5 zu entnehmen
ist, weist der Bügel 37 durch mehrfache Abwinklung eine Z-Form auf. In dem oberen
Arm dieses Z sind die Schlitze 118 geschnitten, während der untere Arm des Z mittels
Schrauben 119 an feststehende Rahmenteile angeschraubt ist. Die unteren Schlitze
120 sind in einen ebenfalls Z-förmigen Bügel 121 eingeschnitten, wobei letzterer
mit Schrauben 122 im Gehäuse 25 befestigt ist. Eine schmale Platte 123 ist mit Schrauben
124 auf den Bügel 121 geschraubt und dient als seitliche Auflage für den bzw. die
Stellstößel 117. Dreizehn Schlitze 120 sind dreizehn Schlitzen 118 zugeordnet.
-
Das obere Ende eines jeden Stellstößels 117 ist gabelförmig geschlitzt.
In der Gabel ist eine Rolle 125 angeordnet, die das obere Ende des Stellstößels
117 führt, wenn dieser auf- und niederbewegt wird. Diese Rollen 125, von denen je
eine jedem Stellstößel 117 zugeordnet ist, sind drehbar auf einem festen Zapfen
126 gelagert, der seinerseits mittels einer Federklemme 127 auf dem oberen Arm des
oberen Z-förmigen Bügels 37 gehalten ist. Die Klemme 127 ist mit Schrauben 128 auf
dem Bügel 37 befestigt.
-
Jeder Stellstößel 117 trägt einen nach links (die Richtungen beziehen
sich auf die Darstellung des Stellstößels in F i g. 4) weisenden Zapfen 129, auf
der anderen Seite ein nach rechts auskragendes Winkelstück 130 und ein aus der Zeichenebene
herausragendes Seilklemmbrett 131, das einen Schlitz 132 zur Aufnahme einer ein
Seil 33 festklemmenden Ringverschraubung 133 aufweist. Dadurch ist das Seil 33 mit
dem Stößel 117 verbunden. Das andere Seilende ist mit dem Drucktypenträger verbunden.
-
Über die Seilverbindung stellt der Stellstößel den ihm zugeordneten
Drucktypenträger ein. Jeweils eine Feder 134 (vgl. Fig. 5) ist zwischen dem Winkelstück
130, in einem Loch 135 desselben (F i g. 4) eingehängt und dem unteren Z-förmigen
Bügel 121 gespannt, in dem sich mehrere dieser Löcher 135 befinden, jeweils eins
für jede vertikale Tastenreihe.
-
Wie schon vorstehend beschrieben, ist die vierkantige Welle 68 bei
Beginn eines Druckvorgangs entgegen dem Uhrzeigersinn um einen Winkel verdreht,
der in F i g. 5 dargestellt ist.
-
Dann steht die Welle 68 während des Druckvorgangs still, kehrt anschließend
in ihre Ausgangsstellung (F i g. 5) zurück und ist damit zum nächsten Druckvorgang
bereit. Der Winkel, den die Welle 68 auf ihrem Hin- und Rückweg durchläuft, ist
durch die Darstellung der Ausgangslage eines Mitnehmers 136 mit vollem Linienzug
und dessen untere Stellung mit unterbrochenen Linien gekennzeichnet (F i g. 5).
-
Der Mitnehmer 136 gehört einer horizontalen Reihe von Mitnehmernl36
an, die in Fig. 4 dargestellt ist. Die Mitnehmer 136 sind seitliche Arme einer Stange,
die mittels Schrauben 137 oben auf einer ebenen Fläche der Welle 68, die quadratischen
Querschnitt aufweist, befestigt ist. Jeweils ein Mitnehmer 136 ist als Antriebselement
einer vertikalen Tastenreihe zugeordnet. Der Mitnehmer 136 hält und hebt den Zapfen
129. Wenn ein Druckvorgang vollzogen wird, ohne daß eine der Tasten 32 gedrückt
ist, liegt der Zapfen 129 auch in der unteren (durch gestrichelte
Linien
angedeuteten) Stellung des Mitnehmers 136 an diesem an.
-
Sobald das eigentliche Drucken beendet ist, also in der Mitte eines
Druckvorganges, drückt der Mitnehmer 136 bei seiner Aufwärtsbewegung den Stellstößel
117 infolge des Eingriffs am Zapfen 129 gegen den Druck der Feder 134 vertikal aufwärts,
bis die Aufwärtsbewegung des Stellstößels 117 durch den Anschlag einer Sperrkantel38
desselben an einem Fanganschlag 139 beendet ist, der seitlich an der festen Platte
84 befestigt ist (vgl. F i g. 5). Wenn keine Drucktaste 32 eingerückt ist, durchläuft
bei Beginn eines Druckvorganges der Stellstößel 117 eine volIe Abwärtsbewegung,
die dadurch begrenzt ist, daß eine Anschlagkante 140 des Stellstößels 117 an die
obere Kante des Fanganschlages 139 schlägt. Wenn sich diese beiden Teile berühren,
hat der Stellstößel 117 seine äußerste untere Lage erreicht. Diese Lage des Stellstößels
hat zur Folge, daß der dem Stellstößel zugeordnete Drucktypenträger den Sektor bzw.
die Type in eine Stellung bringt, die ein »frei« druckt.
-
Der Stellstößel 117 hat weitere Anschlagkanten 141, 142, 143, 144,
145, 146, 147, 148 und 149.
-
Jeder Schaft 91 der Drucktasten 32 bildet in eingerückter Stellung
einen AnschIag, der die Abwärtsbewegung des Stellstößels 117, der die Drucktypenträger
einstellt, begrenzt. Die Drucktasten 32 haben also nur die Aufgabe, die jeweils
gewünschte Drucktype vorzuwählen. Die Schäfte der Drucktasten halten in eingerückter
Stellung den Stellstößel 117 bei seiner Abwärtsbewegung an den Anschlagkanten in
folgender Weise an: Der Schaft 91 der oberen oder »Neun«-Drucktaste kommt in Eingriff
mit der Kante 141 des Stellstößels, der Schaft 91 der nächsten oder »Acht«-Drucktaste
kommt in Eingriff mit der Kante 142, der Schaft der folgenden oder »Sieben «-Drucktaste
kommt in Eingriff mit der Kante 143, der Schaft 91 der nächsten oder »Sechs«-Drucktaste
kommt in Eingriff mit der Kante 144, der Schaft 91 der folgenden oder »Fünf«-Drucktaste
kommt in Eingriff mit der Kante 145, der Schaft 91 der nächsten oder »Vier«-Drucktaste
kommt in Eingriff mit der Kante 140, der Schaft 91 der folgenden oder »Drei«-Drucktaste
kommt in Eingriff mit der Kante 146, der Schaft 91 der folgenden oder »Zwei«-Drucktaste
kommt in Eingriff mit der Kante 147, der Schaft 91 der nächsten oder »Eins«-Drucktaste
kommt in Eingriff mit der Kante 148, und der unterste Schaft91 der »Null«-Drucktaste
kommt in Eingriff mit der Kante 149.
-
Die Weglänge aller einrückbaren Drucktasten 32 ist stets die gleiche.
Die Schäfte 91 weisen jedoch verschiedene Länge auf, um jeweils mit der jedem Schaft
91 zugeordneten Anschlagkantel41 bis 149 des Stellstößels 117 in Eingriff zu kommen.
Sobald ein Druckvorgang beginnt, bewegt sich die vierkantige Welle 68 entgegen dem
Uhrzeigersinn (vgl. F i g. 5) um einen vorbestimmten Winkel, bis der Mitnehmer 136
die durch gestrichelte Linien in F i g. l gekennzeichnete Lage eingenommen hat.
Der mit dem Mitnehmer 136 durch den Zug der Feder 134 ständig im Eingriff stehende
Zapfen 129 folgt dem Mitnehmer 136 auf seinem Weg abwärts, bis der Stellstößel 117
mit einer seiner Anschlagkanten auf einen
Schaft der Drucktasten aufsetzt. Dementsprechend
wird der Stellstößel 117 nach Beginn eines Druckvorganges durch die Feder 134 abwärts
gezogen. Wenn keine Drucktaste 32 eingerückt ist, setzt die Anschlagkante 140 des
Stellstößels 117 auf den festen Fanganschlag 139 auf, und die Drucktypenträger bringen
demzufolge ein »frei« in Druckstellung. Wenn dagegen eine Drucktaste 32 niedergedrückt
ist, sperrt deren Schaft 91 mit der ihm zugeordneten Anschlagkante die weitere Abwärtsbewegung
des Stellstößels 117. Daher hat das Einrücken einer Drucktaste mit der Aufschrift
»Neun« eine dementsprechend begrenzte Abwärtsbewegung des Stellstößels 117 zur Folge
mit gleichzeitiger Einstellung des Drucktypenträgers, der die Drucktype »Neun« in
Druckstellung bringt.
-
Ebenso hat das Einrücken der Drucktaste 32 mit der Aufschrift »Acht«
eine begrenzte Abwärtsbewegung des Stellstößels 117 mit gleichzeitiger Einstellung
der »Acht«-Drucktype durch den Drucktypenträger zur Folge. Die Anschlagkante 140
kommt in Eingriff mit dem »Vier«-Tastenschaft 91, wenn der zugeordnete Tastenschaft
91 zum Einstellen einer »Vier« im Drucker eingerückt ist. Die Anschlagkante 140
kommt jedoch auch dann in Eingriff, wenn kein Schaft 91 eingerückt ist. Sie setzt
dann nämlich auf dem festen Fanganschlag 139 auf, um ein »frei« in der Druckvorrichtung
einzustellen. Nach der Einstellung des Drucktypenträgers verbleibt die Stelivorrichtung
in dieser Einstellung bis zum Ende des Ausdruckens. Anschließend kehrt der Mitnehmer
136 in seine durch ausgezogene Linien in F i g. 5 dargestellte Ruhelage zurück.
Dabei hebt er den Stellt stößel 117 gegen den Druck der Feder 134 bis zum Anschlag
der Kante 138 gegen die Unterkante des Fanganschlages 139 in die Ruhelage (vgl.
F i g. 5).
-
Da die gabelförmigen Arme 100 mit dem Tastenriegel 89 fest verbunden
sind, entriegelt die Bewegung der Gabelarme die Tasten in der gleichen Weise, wie
die Tasten 32 durch Einrücken eines Schaftes 91 und Beiseitedrücken des Riegels
89 entriegelt und zurückgestellt werden. Die Rückstellarme 100 sämtlicher vertikaler
Drucktastenreihen erfahren eine gleichzeitige seitliche Verschiebung durch bewegung
einer Rückstelleiste 150. Die Rückstelleiste 150 weist einen quadratischen Querschnitt
auf und trägt Mitnehmer 151, von denen jeweils einer einem Gabelarm 100 zugeordnet
ist und dicht neben diesem steht, wobei er durch die Gabel 110 quer zu den Stellstößeln
117 hindurchgeführt ist. Die Rückstelleiste 150 paßt sich mit dem quadratischen
Querschnitt dem rechteckigen Gabelzwischenraum an. Während einer seitlichen Verschiebung
der Rückstelleiste 150 gelangen die Mitnehmer 151 in Eingriff mit den Gabelarmen
100 und drehen damit die Tastenriegel 89, die an den Armen 100 befestigt sind, zur
Seite.
-
Damit werden alle niedergedrückten Tasten 32 entriegelt und zurückgestellt.
Wie aus F i g. 4 ersichtlich ist, ist die Rückstelleiste 150 mit ihrem rechten Ende
in einer Öffnung 152 des seitlich angeordneten Rahmenstückes 38 verschieblich gelagert
und mit ihrem linken Ende, das gabelförmig geteilt ist, an einen Hebel 153 angelenkt.
Ein Zapfen 154 verbindet das gabelförmige Ende drehbar mit dem oberen Teil des Hebels
153. Der Hebel 153 ist wiederum gelenkig auf einem Zapfen 155 (vgI. F i g. 4, unten
links, und Fig. 6) gelagert, der an dem Z-förmigen Bügel 121 befestigt ist. Der
obere Teil des Hebels 153 geht links
(vgl. F i g. 4) in einen runden
Zapfen 156 über der in einer Spiralfeder 157 steckt, die ihrerseits in dem Rahmen
38 (ganz links in F i g. 4) in einer Bohrung 158 befestigt ist.
-
Die Feder157 drückt den Hebel 153 und die an diesen angelenkte Rückstelleiste
150 nach rechts (vgl. F i g. 4). Diese Ruhelage der Rückstelleiste 150 ist aus F
i g. 4 zu ersehen. Der Hebel 153 trägt eine Rolle 159 (Fig. 4 und 6).
-
Jeder Stellstößel 117 trägt einen Riegel 160, der ein Stück oberhalb
des gabelförmigen Armes 100 angebracht ist und sich dicht neben die Gabel 100 legt,
wenn der Stellstößel nach unten bewegt wird. Damit verringert der Riegel 160 die
Rückstellvorrichtung für den Zeitraum, währenddessen die Drucktypen zum Drucken
in Druckstellung gebracht sind, so daß während des Druckens keine Rückstellung erfolgen
kann.
-
Die Rückstelleiste 150 ist von Hand oder selbsttätig durch die in
den F i g. 6 und 7 dargestellte Rückstellvorrichtung betätigbar. Die Rückstellvorrichtung
umfaßt eine vertikale Reihe von Tasten, bestehend aus zwei Druckknöpfen und einer
Drucktaste, die in ähnlicher Weise angebracht sind wie die vertikalen Drucktastenreihen
32. Dabei besteht diese Reihe im einzelnen aus einer Handrückstelltaste 161, Handrückstellvorwahltaste
162 und einer selbsttätigen Rückstelltaste 163 (vgl. F i g. 6). Die Handrückstelltaste
161 ist von zwei Schäften 164 geführt, während die Handrückstellvorwahltaste 162
von einem Schaft 166 und die selbsttätige Rückstelltaste 163 von einem Schaft 165
geführt sind. Die Führungsschäfte 164, 165 und 166 sind verschieblich in hintereinanderliegenden
Bohrungen eines Rahmens 83 a und einer Platte 84 a angeordnet, die mittels zweier
Schrauben 85 a an die zwei Platten 86 geschraubt sind.
-
Die Platten 86 sind mittels Schrauben 87 an der Innenseite des Gehäuses
25 befestigt. Die Führung der Schäfte 164, 165 und 166 ist ähnlich angelegt wie
die axial verschiebbare Führung der Schäfte 91 der Drucktasten 32 (F i g. 1 und
5). Einander entsprechende Bezugszeichen in den F i g. 1 und 5 bringen zum Ausdruck,
welche Teile hinsichtlich ihrer Gestaltung und Funktion ähnlich sind. Die Drucktasten
162 und 163 sind in eingerückter Stellung durch den Druckknopfriegel 89 a festgehalten
und werden entsprechend nach Lüftung dieses Riegels durch die Federn 90 a in ähnlicher
Weise zurückgestellt wie die Drucktasten 32. Die Schäfte 165 und 166 unterscheiden
sich allerdings von den Schäften 91 dadurch, daß sie an ihren den Knöpfen entgegengesetzten
Enden geschlitzt sind.
-
Weitere Unterschiede sind dadurch gegeben, daß die Schäfte 164 keine
Federn zur Rückstellung aufweisen wie bei den Druckknopfschäften 165 und 166, sowie
dadurch, daß die Schäfte 164 in eingerückter Stellung von dem Riegel 89 a nicht
festgehalten sind.
-
Die von Hand oder selbsttätig bewegte Rückstellvorrichtung weist
ferner einen Stößel 167 (Fig.7) auf, der in gleicher Weise vertikal verschiebbar
angeordnet ist wie der Stellstößel 117 (F i g. 5). Der obere Z-förmige Bügel 37
trägt einen Einschnitt 118 für das verschiebbare obere Ende des Rückstellstößels
167, und der untere Z-förmige Bügel 121 nimmt in einem Schlitz 120 verschiebbar
das untere Ende des Rückstellstößels 167 auf. Die schmale, horizontal verlaufende
Platte 123 (Fig. 4), die mittels der Schrauben 124 an dem Bügel 121 be-
festigt ist,
verhindert ein Ausweichen des unteren Teiles des Stößels 167. Das Oberteil des Rückstellstößels
167 ist gabelförmig gestaltet, wobei eine Rolle 125 zur Führung des Rückstellstößels
bei dessen Auf- und Niederbewegung zwischen den Führungszinken dieses gabelförmigen
oberen Endes angeordnet ist. Die Rolle 125 ruht drehbar auf dem festen Zapfen 126,
der - wie bereits ausgeführt - von der Klemme 127 gehalten ist.
-
An dem Rückstellstößel ist ein Zapfen 168 befestigt als Lagerzapfen
für einen Kipphebel 169. Der Zapfen 168 weist eine Ringnut 170 auf, in die ein Ende
einer Feder 171 greift, wobei sich die Feder von dieser Nut 170 bis zu einer Bohrung
172 (F i g. 4) in der Platte 123 erstreckt. Zwischen dem Rückstellstößel 167 und
dem Kipphebel 169 ist auf dem Zapfen 168 eine Feder 173 angebracht, die den Kipphebel
169 gegen einen Anschlagzapfen 174 auf dem Rückstellstößel 167 (F i g. 6 und 7)
drückt. Die Aufwärts- und Abwärtsbewegung des Rückstellstößels 167 wird nicht durch
die Drucktastenschäfte 165 und 166 gehemmt, da sich der Rückstellstößel 167 zwischen
den Zinken der gabelförmigen Schaftenden bewegt. Am unteren Ende ist der Rückstellstößel
167 im Winkel abgebogen und bildet hier einen Schrägnocken 175 (Fig. 4, 6 und 7),
der mit der Rolle 159 des Hebels 153 im Eingriff steht. Der Kipphebel 169 weist
oberhalb seines Drehpunktes einen Einschnitt 176 mit einer Anschlagkante 177 auf.
-
In F i g. 4 und 6 ist der Rückstellstößel 167 in seiner Ruhelage
dargestellt, bei welcher er von der Feder 171 nach unten gezogen ist, und zwar samt
dem an ihm befestigten Kipphebel 169, der in der Ruhelage an dem Anschlagzapfen
174 wegen der Feder 173 liegt. Wenn verlangt wird, daß sämtliche Drucktasten 32
selbsttätig nach jedem Druckvorgang in ihre Ausgangslage zurückkehren, oder wenn
mit anderen Worten verlangt ist, daß die Tastatur nach jedem Druckvorgang selbsttätig
»aufgeräumt« ist, muß die Rückstelltaste 163 zur Umstellung der Vorrichtung auf
selbsttätiges Rückstellen niedergedrückt werden.
-
Die Taste163 nimmt dann die in Fig. 6 dargestellte Lage ein. Das
Eindrücken der Taste 163 zum selbsttätigen Rückstellen veranlaßt zunächst lediglich
die Rückstellung der Handrückstellvorwahltaste 162.
-
Beim Beginn eines Druckvorganges ist die Welle 68 entgegen dem Uhrzeigersinn
(F i g. 6) verdreht und bewegt einen Mitnehmer 178, der an der Oberkante der vierkantigen
Welle 68 mittels Schrauben 179 befestigt ist, aus der durch ausgezogene Linien in
Fig. 6 dargestellten Lage nach unten bis in die durch unterbrochene Linien angedeutete
Stellung.
-
Während seiner Abwärtsbewegung drückt der Mitnehmer 178 gegen die
gegenüberliegende Kante des Kipphebels 169 und verdreht den Kipphebel 169 gegen
den Druck der Feder 173 entgegen dem Uhrzeigersinn (Fig. 6) um die Drehachse des
Zapfens 168 und bringt damit den oberen Teil des Kipphebels 169 außer Eingriff mit
dem Anschlagzapfen 174.
-
Der Kipphebel 169 wird von dem Mitnehmer 178 so lange verdreht, bis
das Ende des Mitnehmers 178 den Einschnitt 176 des Kipphebels 169 erreicht, womit
der Mitnehmer 178 auf seinem weiteren Weg abwärts nicht länger rnit dem Kipphebel
169 im Eingriff steht, so daß die Feder 173 den Kipphebel 169 wieder zurückstellt
und an den Zapfen 174 anlegt.
-
Während dieser Abwärtsdrehung des Mitnehmers 178 werden die Drucktypenträger
31, wie bereits erwähnt, zum Drucken in Druckstellung gebracht.
-
Nach dem Einstellen der Drucktypenträger und der Abwärtsdrehung des
Mitnehmers 178 verbleibt die Einstell- und Rückstellvorrichtung in dieser Lage während
einer vorbestimmten Zeitspanne, innerhalb welcher das Drucken durchgeführt wird.
Nach dieser Bewegungspause dreht die Welle 68 den Mitnehmer 178 in seine durch ausgezogene
Linien in F i g. 6 dargestellte Ruhelage zurück.
-
Während der Mitnehmer 178 in seine Ausgangslage (ausgezogene Linien
in F i g. 6) zurückkehrt, erfaßt das freie Ende des Mitnehmers 178 die Kante 177
des Einschnittes 176 an dem Kipphebel 169 und hebt den Kipphebel 169 samt dem mit
dem Kipphebel durch den Zapfen 168 verbundenen Rückstellstößel 167 an, und zwar
gegen den Zug der Feder 171, bis das freie Ende des Mitnehmers 178 mit der Kante
177 des Kipphebels 169 außer Eingriff kommt, so daß die Feder 171 den Rückstellstößel
167 in seine in F i g. 6 dargestellte Ruhelage zurückzieht. Durch diese Aufwärtsbewegung
des Rückstellstößels 167 verdreht sein Schrägnocken 175, der mit der Rolle 159 des
Hebels 153 im Eingriff ist, den Hebel 153 entgegen dem Uhrzeigersinn (F i g. 4)
gegen den Druck der Feder 158 um den Lagerzapfen 155. Diese Drehung hat eine Verschiebung
der Rückstelleiste 150 nach links (vgl. Fig. 4) zur Folge. Wie bereits beschrieben,
legen sich die Mitnehmer 151 der Rückstelleiste 150 bei einer seitlichen, nach links
erfolgenden horizontalen Verschiebung der Rückstelleiste 150 gegen die Zinken der
Rückstellarme 100 und verdrehen die Tastenriegel 89, die mit den gabelförmigen Armen
100 verbunden sind, so daß der Tastenriegel 89 alle eingerückten Tasten 32 freigibt
und dadurch die Tastatur »aufräumt«. Der Drucktastenriegel 89 a weist allerdings
keinen gabelförmigen Rückstellarm 100 auf, so daß die einmal eingerückte Drucktaste
163 zur selbsttätigen Rückstellung in eingerückter Stellung verharrt. Wenn der Rückstellstößel
167 in seine Ruhelage zurückkehrt, stellt die Feder 158 auch die verschiebbare Rückstelleiste
150 in ihre Ausgangslage (F i g. 4) zurück. Wenn eine selbsttätige Rückstellung
der Tasten nach jedem Druckvorgang gewünscht ist, wird die Drucktaste 163 eingerückt.
-
Auch diese verharrt in dieser Lage, bei welcher die Drucktasten 32
nach jedem Druckvorgang selbsttätig zurückgestellt werden. Diese Dauereinstellung
mittels Einrücken einer Drucktaste ist ein wesentliches Merkmal der Tastenanordnung
nach der Erfindung.
-
Wenn eine Rückstellung von Hand erfolgen soll, wird die Vorrichtung
durch Einrücken der Drucktaste 162 auf Handbetrieb umgestellt. Das Einrücken der
Drucktaste 162 hat zwei Vorgänge zur Folge. Erstens wird der Drucktastenriegel 89
a zur Seite gedreht und damit gelüftet, so daß die Drucktaste 163, die zur selbsttätigen
Rückstellung dient, durch die Feder 90 a in ihre Ruhelage zurückkehrt, wobei anschließend
der Drucktastenriegel 89 a zurückgedreht wird.
-
Dieser erfaßt den Schaftbund der Drucktaste 162 und hält diesen fest.
Zweitens drückt der Schaft 166 der Handrückstellvorwahltaste den Kipphebel 169 entgegen
dem Uhrzeigersinn um die Drehachse des Zapfens 168 gegen den Druck der Feder 173,
so daß der Kipphebel 169 außerhalb der Reichweite des Mitnehmers 178 liegt. Daher
berührt der Mitnehmer 178 auf seinem Weg während eines Druckvorganges
den Hebel 169
nicht, und die Vorrichtung zum selbsttätigen Rückstellen der Drucktasten läuft leer,
soweit die Welle 68 und der Mitnehmer 178 betroffen sind, bzw. steht still, soweit
Teile betroffen sind, die mit dem Kipphebel 169 oder mit dem Rückstellstößel 167
verbunden sind. Eine Rückstellung der Tasten hat in diesem Fall von Hand durch Fingerdruck
auf die Rückstelltaste 161, wie nachstehend erläutert, zu erfolgen.
-
Des weiteren ist eine mechanische Verriegelung zwischen der Drucktaste
163 und der Drucktaste 162 vorgesehen. Nur eine von beiden kann zu einer Zeit betätigt
werden, da die gegenseitige Verriegelung eine gleichzeitige Betätigung ausschließt.
Mit Rücksicht auf diese Verriegelung sind die Schäfte 165 und 166 der Drucktasten
so lang gewählt, daß sie beide den Kipphebel 169, und zwar jeder an einem Ende des
Hebels, erfassen und niederdrücken würden, wenn beide Schäfte zur gleichen Zeit
eingedrückt würden. Daher verhindert der Kipphebel 169, daß beide Schäfte gleichzeitig
eingedrückt und von dem Drucktastenriegel 89 a erfaßt und festgehalten werden können.
Die Führungsschäfte 164 der Rückstelltaste 161 sind beide an einer Führungsplatte
180 befestigt, die oben und unten (vgl. F i g. 6) je einen Zapfen 181 trägt, der
mit dem Rückstellstößel 167 im Eingriff steht und diesen gegen den Druck der Feder
171 senkrecht zur Bewegung der Rückstelltaste 161 anhebt. Die Führungsplatte 180
ist mittels Schrauben 182 mit den Schäften 164 der Rückstelltaste 161 verbunden.
Die Zapfen 181 sind in zwei parallel zueinander verlaufenden Schlitzen 183 des Rückstellstößels
167 geführt und vermeiden ein Klemmen der Rückstelltaste infolge außermittig auf
die Rückstelltaste ausgeübter Kräfte. Die Schlitze 183 liegen in einer zur Bewegungsrichtung
der Rückstelltaste 161 in spitzem Winkel führenden Geraden. Der Rückstellstößel
167 wird durch die Rückstelltaste 161 angehoben und setzt über seinen Schrägnocken
175 die Rückstellvorrichtung zum Rückstellen der Tasten und »Aufräumen« der Tastatur
in der gleichen Weise in Bewegung wie bei einer Aufwärtsbewegung, die nicht durch
Fingerdruck, sondern selbsttätig durch den Mitnehmer 178 hervorgerufen wird.
-
Während des Niederdrückens der Rückstelltaste 161 heben die Zapfen
181 den Rückstellstößel 167 gegen den Zug der Feder 171 an, bis die Zapfen 181 die
inneren Enden der parallelen Schlitze 183 erreichen. Da die Schlitze 183 zueinander
parallel verlaufen, kann kein Zapfen 181 dem anderen vorauseilen, und daher wird
die Rückstelltaste 161 stets horizontal ohne Klemmen bewegt (vgl. F i g. 6), auch
wenn der Finger- oder Handdruck außermittig auf die Rückstelltaste 161 einwirkt.
Die Aufwärtsbewegung des Rückstellstößels 167 hat zur Folge, daß der Schrägnocken
175 des Rückstellstößels, infolge des Aufliegens der Rolle 159 auf dem Hebel 153,
diesen entgegen dem Uhrzeigersinn und gegen den Druck der Feder 158 um die Längsachse
des Lagerzapfens 155 (vgl. F i g. 4) verdreht. Diese Verdrehung des Hebels 153 ist
von einer nach links (F i g. 4) erfolgenden Verschiebung der Rückstelleiste 150
ursächlich begleitet, um die Tastatur in der obenerwähnten Weise » aufzuräumen«.
Die Rückstelltaste 161 wird nach erfolgter Rückstellung losgelassen, d. h., der
Finger bzw. Daumen ist von der Taste zu nehmen, damit die Feder 171, die den Rückstellstößel
167 nach unten in dessen Ruhestellung (F i g. 6)
zieht, auch die
Rückstelltaste 161 indirekt dadurch in ihre Ausgangslage zurückdrückt, da der Rückstellstößel
167 die Zapfen 181 in den parallelen Schlitzen 183 nach außen zurückschiebt. Zur
Rückstellung der Drucktasten von Hand muß also zunächst die Drucktaste 162 (Handrückstellvorwahltaste)
niedergedrückt werden, die von dem Drucktastenriegel 89 a in dieser Lage so lange
festgehalten wird, bis die Vorrichtung auf selbsttätige Rückstellung umgestellt
wird. Dazu wird die Drucktaste 163 (selbsttätige Rückstelltaste) niedergedrückt
und damit die Drucktaste 162 entriegelt und zurückgestellt. Die Rückstelltaste 161
kehrt immer dann in ihre Ruhelage zurück, wenn der Finger- bzw. Handruck aufhört.
-
Zusammenfassend besteht die Wirkungsweise der oben erläuterten Vorrichtung
darin, daß durch Drucktasten 32 Beizeichen, das heißt z. B. Warenkennzeichen wie
»Kalkstein«, »Erz«, »Leergewicht«, »Brutto« und »Netto«, sowie vorbestimmte Zahlen
für Kundenaufträge oder Kennziffern parallel zur selbsttätigen Gewichtsaufzeichnung
auf einen Druckstreifen gedruckt werden. Die Schäfte der Drucktasten 32 dienen als
Anschläge, die die Bewegung der Stellstößel 117 zur Einstellung der Drucktypenträger
begrenzen in Übereinstimmung mit der betreffenden, niedergedrückten Drucktaste 32.
-
Durch die Feder 34 wird der Stellstößel 117 am Beginn eines Drucktaktes
nach unten bewegt, wenn die fremd angetriebene Vierkantwelle 68 ihren Mitnehmer
136 von der durch ausgezogene Linien dargestellten Ausgangslage (vgl. F i g. 5)
nach unten dreht. Wenn die Drucktypen eingestellt sind, tritt eine Bewegungspause
ein, während der das eigentliche Drücken stattfindet, und anschließend kehren die
Mitnehmer 136 in ihre Ausgangslage zurück und heben dabei die Stellstößel 117 gegen
den Druck der Feder 134 in ihre Ruhelage.
-
Während die vierkantige Welle 68 ihren Mitnehmer 136 abwärts dreht,
bewegt sie ihren Mitnehmer 178 ebenfalls nach unten, nämlich von der durch ausgezogene
Linien angedeuteten Stellung zu der durch unterbrochene Linien dargestellten Stellung
(F i g. 6). Wenn die Drucktaste 163 zum selbsttätigen Rückstellen niedergedrückt
ist, faßt der Mitnehmer 178 auf seinem Rückweg nach oben in den Einschnitt 176 des
Kipphebels 169 und hebt den Kipphebel 169 an seiner Kante 177 nach oben.
-
Der mit dem Kipphebel 169 verbundene Rückstellstößel 167 führt ebenfalls
diese Aufwärtsbewegung aus und veranlaßt durch die Bewegung seines Schrägnockens
175 gegen die an dem Hebel 153 befestigten Rollen 159 die selbsttätige Rückstellung
jeder niedergedrückten Taste 32 im Anschluß an jeden Druckvorgang. Wenn dagegen
die Drucktaste 162 zum Handbetrieb eingerückt ist, läuft der Mitnehmer 178 auf seinem
Rückweg nach oben leer, da durch das Einrücken der Drucktaste 162 deren Schaft 166
den Kipphebel 169 aus der Bahn des Mitnehmers 178 gedreht hat. Die Rückstellung
der Drucktasten 32 wird dann durch Niederdrücken der Rückstelltaste 161 vorgenommen.