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DE1300587B - Thyristorschalter - Google Patents

Thyristorschalter

Info

Publication number
DE1300587B
DE1300587B DE1966L0053532 DEL0053532A DE1300587B DE 1300587 B DE1300587 B DE 1300587B DE 1966L0053532 DE1966L0053532 DE 1966L0053532 DE L0053532 A DEL0053532 A DE L0053532A DE 1300587 B DE1300587 B DE 1300587B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thyristor
quenching
pole
voltage source
capacitor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1966L0053532
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Fritz
Germann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DE1966L0053532 priority Critical patent/DE1300587B/de
Publication of DE1300587B publication Critical patent/DE1300587B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K17/00Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking
    • H03K17/51Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the components used
    • H03K17/56Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the components used by the use, as active elements, of semiconductor devices
    • H03K17/72Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the components used by the use, as active elements, of semiconductor devices having more than two PN junctions; having more than three electrodes; having more than one electrode connected to the same conductivity region
    • H03K17/73Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the components used by the use, as active elements, of semiconductor devices having more than two PN junctions; having more than three electrodes; having more than one electrode connected to the same conductivity region for DC voltages or currents

Landscapes

  • Power Conversion In General (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf einen Thyristorschalter zum Ein- und Ausschalten eines durch einen Verbraucher fließenden Gleichstromes, wobei dem Verbraucher eine Freilaufdiode zugeordnet ist, mit einem im Stromkreis liegenden Hauptthyristor und dazu parallelgeschaltetem Löschthyristor und Kondensator, der beim Zünden des Hauptthyristors über einen Widerstand löschbereit umgeladen wird, mit einem Impulsgeber zum Steuern des Hauptthyristors und einem mechanischen Schalter zum Ein- und Ausschalten der gesamten Anordnung nach Patentanmeldung P 12 62 344.8-31, deutsche Auslegeschrift 1262 344, bei der ein Pol der Speisequelle über den mechanischen Schalter, welcher einen Arbeitskontakt für Dauerkontaktgabe aufweist, mit dem einen Anschluß des Impulsgebers und mit der Steuerelektrode des Löschthyristors jeweils direkt und mit dem Löschkondensator über den Ladewiderstand verbunden ist, der den einen Teil eines parallel zum Löschthyristor angeschlossenen Spannungsteiler bildet.
  • Der erwähnte Thyristorschalter kann gemäß einer alternativen Lösung auch durch Zuführen bzw. Wegnehmen einer gesonderten Gleichspannung in und außer Betrieb gesetzt werden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Betriebssicherheit des betreffenden Thyristorschalters durch einfache zusätzliche Mittel und Schaltungsmaßnahmen zu verbessern.
  • Einesteils sind die gemäß der Erfindung vorgeschlagenen Mittel und Maßnahmen nur für den Fall vorgesehen, bei dem zum In- und Außerbetriebsetzen des Thyristorschalters ein mechanischer Schalter verwendet wird. Solche Schalter sind bekanntlich nicht immer prellfrei. Tritt beim Schließen oder Öffnen des erwähnten Schalters zum In- und Außerbetriebsetzen des Thyristorschalters Prellen auf, so vermag der Thyristorschalter dem Takt des Prellens des mechanichen Schalters unter Umständen leicht zu folgen. Das Einschalten des Arbeitsstromes erfolgt dann nicht, wie es angestrebt wird, mit einem einmaligen Schaltakt, sondern flatternd. Besonders gravierend ist jedoch der Einfluß des Prellens beim Ausschalten des Arbeitsstromes. In diesem Fall kann der Betriebsstrom auch bei geöffnetem Schalter weiterfließen, wenn die Ladung des Löschkondensators nach dem ersten Löschen und Wiederzünden des Hauptthyristors für ein endgültiges Löschen nicht mehr ausreicht.
  • Andernteils sind die nach der Erfindung vorgesehenen Mittel und Maßnahmen auch generell, d. h. sowohl bei Verwendung eines mechanischen Schalters als auch bei Anwendung einer gesonderten Gleichspannung, zur Steuerung des Gleichstromschalters bestimmt. Praktisch muß man nämlich ständig mit Schwankungen insbesondere mit einem vorübergehenden Absinken der Betriebsspannung oder auch der gesonderten Gleichspannung rechnen. Befindet sich der Thyristorschalter im stromleitenden Zustand und sinkt dabei die Betriebsspannung oder die gesonderte Gleichspannung infolge einer von außerhalb des eigentlichen Schaltstromkreises einwirkenden Störung nur um wenige Prozent ab, so fließt aus dem auf Löschbereitschaft geladenen Löschkondensator ein Entladestrom. Dieser Entladestrom fließt wie beim eigentlichen und wirklich beabsichtigten Ausschalten, beispielsweise beim Öffnen des mechanischen Schalters, teilweise im gleichen Stromkreis der Schaltung wie der Ladestrom des Löschkondensators, insbesondere fließt dieser Strom durch die Steuerstrecke des Löschthyristors in solcher Polarität, daß der Löschthyristor gezündet und damit der Arbeitsstrom des Thyristorschalters unbeabsichtigt abgeschaltet wird. Bei einer Betriebsgleichspannung von beispielsweise 24 Volt genügt bereits ein Absinken der Spannung um 1 bis 2 Volt, um den Arbeitsstrom auf diese Weise abzuschalten.
  • Um die vorstehend erörterten Nachteile zu vermeiden und somit die Betriebssicherheit des Thyristorschalters zu verbessern, sieht die Erfindung vor, daß entweder der eine Pol der Betriebsspannungsquelle über den mechanischen Schalter oder der eine Pol einer gesonderten Gleichspannungsquelle an der Basiselektrode eines Transistors angeschlossen ist, dessen Emitter-Kollektor-Strecke die anderen Pole der Betriebsspannungsquelle bzw. Gleichspannungsquelle mit dem Verbindungsleiter zwischen der einen Klemme des Steuerimpulsgebers und dem Abgreifpunkt des Spannungsteilers am Löschthyristor verbindet, daß ferner die Emitter- und die Basiselektrode dieses Transistors über einen Kondensator und einen dazu in Reihe geschalteten ohmschen Widerstand verbunden sind und deren Verbindungspunkt über einen weiteren ohmschen Widerstand an den einen Pol der Betriebsspannungsquelle bzw. den der gesonderten Gleichspannungsquelle angeschlossen sind und daß die Kathode des Löschthyristors mit dem anderen Pol der Betriebsspannung über ein in Sperrrichtung gepoltes Halbleiterventil verbunden ist.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform nach der Erfindung ist der erwähnte Transistor als npn-Transistor ausgebildet und emitterseitig an den negativen Pol der Betriebsspannung angeschlossen.
  • Gemäß der Erfindung sind der Kondensator und die beiden zugeordneten ohmschen Widerstände im Steuerstromkreis des Transistors derart angeordnet und bemessen, daß der Transistor erst aufgesteuert bzw. gesperrt wird, nachdem das Prellen des mechanichen Schalters aufgehört hat. Die Bemessung dieser Stromkreiselemente hängt im wesentlichen von der Dauer des Prellens und der Betriebsspannung oder der Steuerspannung ab, die der gesonderten Gleichspannungsquelle entnommen wird.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind einmal unmittelbar am Anschluß der Steuerelektrode des Löschthyristors ein oder zwei hintereinandergeschaltete Halbleiterventile als Entkopplungsventile vorgesehen, die so gepolt sind, daß sie einerseits einen Steuerstrom für den Löschthyristor zulassen und andererseits beim Fließen eines Ladestromes zum Löschkondensator keinen Stromfluß über die Steuerstrecke des Löschthyristors zulassen. Zum anderen ist im Verbindungsleiter zwischen der Kathode des Löschthyristors und dem vorstehend erwähnten ohmschen Widerstand des Spannungsteilers ein weiteres Entkopplungsventil vorgesehen, das so gepolt ist, daß es den Ladestrom des Löschkondensators führen kann. Es wird die kombinierte Anordnung der vorstehend erwähnten Ventile als ein Teil der Erfindung angesehen, weil bei dieser Anordnung Zweck und Funktion dieser Ventile durch ihre schaltungsmäßige Anordnung erhalten bleiben.
  • Wird gemäß dem einen Alternativfall kein mechanischer Schalter, sondern eine gesonderte Gleichspannungsquelle zum Steuern verwendet, so müssen der positive Pol dieser Spannungsquelle über die vorgeschaltete RC-Kombination mit der Basis des Transistors und der negative Pol mit dem negativen Pol der Betriebsspannungsquelle verbunden werden. Das nach der Erfindung vorgeschlagene Halbleiterventil, das die Kathode des Löschthyristors mit dem negativen Pol der Betriebsspannungsquelle verbindet, hat den Zweck, die untere Belagseite des Löschkondensators bei Spannungsschwankungen der Betriebsspannungsquelle auf dem negativen Potential dieser Quelle zu halten und damit ein unbeabsichtigtes Zünden des Löschthyristors zu vermeiden und unabhängig von den vorangehend erläuterten Maßnahmen gemäß der Erfindung zu wirken.
  • Nachfolgend soll die Erfindung durch ein Ausführungsbeispiel an Hand der Figur erläutert werden. Die Schaltung des Ausführungsbeispiels bezieht sich auf den Fall, bei dem als Schaltmittel ein mechanischer Schalter und ein npn-Transistor verwendet werden. Die erfindungswesentlichen Teile dieser Schaltung sind in der Figur stark herausgezeichnet.
  • Mit 38 ist ein Transistor bezeichnet, dessen Emitter-Kollektor-Strecke in den Leitungszug zwischen der Anschlußklemme 50 zum negativen Pol der Betriebsspannung 41 und dem Verbindungsleiter zwischen der Klemme 32 des Steuerimpulsgebers und dem Abgreifpunkt des Spannungsteilers 53 eingefügt ist. Im Steuerstromkreis des Transistors ist eine kombinierte RC-Schaltung vorgesehen. Der Kondensator 381 und der ohmsche Widerstand 383 bilden den Ladestrompfad des Steuerstromkreises. Dieser Ladestrompfad wird von der Betriebsspannungsquelle gespeist. Andererseits bilden der Kondensator 381 und der ohmsche Widerstand 382, beide in Reihenschaltung der Emitter-Basis-Strecke parallel geschaltet, den Entladestrompfad des Steuerstromkreises. Ferner ist zwischen dem negativen Pol der Betriebsspannung und der Kathode des Löschthyristors 52 ein Strompfad vorgesehen, in dem ein Halbleiterventil 39 liegt. Dieses Halbleiterventil ist so gepolt, daß dessen Kathode in Richtung der Kathode des Löschthyristors weist. Des weiteren sind im Steuerstromkreis des Löschthyristors unmittelbar am Steuerelektrodenanschluß zwei in Reihe geschaltete Halbleiterventile 55, 55' vorgesehen, welche in an sich bekannter Weise als Entkopplungs- bzw. Sperrdioden dienen. Außerdem ist im Leitungszug vom unteren Anschluß des Löschkondensators 51 bis zum rechten ohmschen Widerstand des Spannungsteilers 53 ein Halbleiterventil 54 derart gepolt vorgesehen, daß es den Ladestrom des Löschkondensators zu führen vermag.
  • Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bei einem Thyristorgleichstromschalter der eingangs beschriebenen Anordnung bestehen, wie ersichtlich, darin, daß auch bei Verwendung eines nicht prellfreien mechanischen Schalters der Betriebsstrom mit einem einmaligen Schaltakt sicher geschaltet und daß durch Spannungsschwankungen seitens der Betriebsspannung, insbesondere durch Spannungseinbrüche, der Betriebsstrom auch nicht vorübergehend unterbrochen werden kann.
  • Im übrigen bestehen die Vorteile auch darin, daß der mechanische Schalter oder im Alternativfall die gesonderte Gleichspannungsquelle nur durch einen schwachen Steuerstrom und nicht mit dem Lade- und Entladestrom des Löschkondensators und insbesondere die gesonderte Gleichspannungsquelle nicht durch den Speisestrom des Steuerimpulsgebers belastet werden.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Thyristorschalter zum Ein- und Ausschalten eines durch einen Verbraucher fließenden Gleichstromes, wobei dem Verbraucher eine Freilaufdiode zugeordnet ist, mit einem im Stromkreis liegenden Hauptthyristor und dazu parallelgeschaltetem Löschthyristor und Kondensator, der beim Zünden des Hauptthyristors über einen Widerstand löschbereit umgeladen wird, mit einem Impulsgeber zum Steuern des Hauptthyristors und einem mechanischen Schalter zum Ein- und Ausschalten der gesamten Anordnung, bei der ein Pol der Speisequelle über den mechanischen Schalter, welcher einen Arbeitskontakt für Dauerkontaktgabe aufweist, mit dem einen Anschluß des Impulsgebers und mit der Steuerelektrode des Löschthyristors jeweils direkt und mit dem Löschkondensator über den Ladewiderstand verbunden ist, der den einen Teil eines parallel zum Löschthyristor angeschlossenen Spannungsteiler bildet, nach Patentanmeldung P 12 62 344.8-31 (deutsche Auslegeschrift 1262344), dadurch gekennzeichnet, n e t , daß entweder der eine Pol der Betriebsspannungsquelle (41) über den mechanischen Schalter (35) oder der eine Pol einer gesonderten Gleichspannungsquelle (36 und 37) an der Basiselektrode eines Transistors (38) angeschlossen ist, dessen Emitter-Kollektor-Strecke die anderen Pole der Betriebsspannungsquelle (41) bzw. der Gleichspannungsquelle (36 und 37) mit dem Verbindungsleiter zwischen der Klemme (32) des Steuerimpulsgebers (3) und dem Abgreifpunkt des Spannungsteilers (53) am Löschthyristor (52) verbindet, daß ferner die Emitter- und die Basiselektrode dieses Transistors über einen Kondensator (381) und einen dazu in Reihe geschalteten ohmschen Widerstand (382) verbunden sind, deren Verbindungspunkt über einen weiteren ohmschen Widerstand (383) an den einen Pol der Betriebsspannungsquelle (41) bzw. der Gleichspannungsquelle (36 und 37) angeschlossen ist, und daß die Kathode des Löschthyristors (52) mit dem anderen Pol der Betriebsspannung (41) über ein in Sperrichtung gepoltes Halbleiterventil (39) verbunden ist.
  2. 2. Thyristorgleichstromschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mittels des Kondensators (381) und der ohmschen Widerstände (382 und 383) gebildete RC-Kombination nach Maßgabe der angelegten Spannung zum Steuern des Transistors (38) und der Prellzeit des mechanischen Schalters (35) bemessen ist.
  3. 3. Thyristorgleichstromschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Transistor (38) ein npn-Transistor ist und über den mechanischen Schalter an den negativen Pol der Betriebsspannung (41) anschließbar ist.
  4. 4. Thyristorgleichstromschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Anschlußleiter der Steuerelektrode des Löschthyristors (52) und im Verbindungsleiter zwischen dessen Kathode und Spannungsteiler (53) Halbleiterventile (54 bzw. 55, 55') vorgesehen sind, deren Flußrichtung der Richtung des Löschkondensatorladestromes bzw. des Steuerstromes des Löschthyristors (52) entspricht.
DE1966L0053532 1966-05-09 1966-05-09 Thyristorschalter Pending DE1300587B (de)

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