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DE1300495B - Gegenschlaghammer mit zwei gegenlaeufig angetriebenen Haemmerbaeren - Google Patents

Gegenschlaghammer mit zwei gegenlaeufig angetriebenen Haemmerbaeren

Info

Publication number
DE1300495B
DE1300495B DEK56107A DEK0056107A DE1300495B DE 1300495 B DE1300495 B DE 1300495B DE K56107 A DEK56107 A DE K56107A DE K0056107 A DEK0056107 A DE K0056107A DE 1300495 B DE1300495 B DE 1300495B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hammers
hammer
lever
counter
blow
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK56107A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KESPER HEINZ
Original Assignee
KESPER HEINZ
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KESPER HEINZ filed Critical KESPER HEINZ
Priority to DEK56107A priority Critical patent/DE1300495B/de
Publication of DE1300495B publication Critical patent/DE1300495B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J7/00Hammers; Forging machines with hammers or die jaws acting by impact
    • B21J7/20Drives for hammers; Transmission means therefor
    • B21J7/22Drives for hammers; Transmission means therefor for power hammers
    • B21J7/34Drives for hammers; Transmission means therefor for power hammers operating both the hammer and the anvil, so-called counter-tup

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Claims (1)

1 2
Die Erfindung betrifft einen Gegenschlaghammer Mit 1 ist der Ständer des Gegenschlaghammer
mit zwei gegenläufig angetriebenen Hämmerbären, und mit 2 sind die Hämmerbären bezeichnet, die in
deren Rückführung in die Ausgangsstellung unter prismenförmigen Führungen des Ständers 1 geführt
Drucksteigerung eines die Fallgeschwindigkeit stei- sind. Die mit 3 bezeichneten Hohlräume sind mit geraden Zusatzdruckmittels, deren Halten in der 5 einem hochverdichteten, gasförmigen Druckmittel
Schlagbereitschaftsstellung und deren Gleichlauf- gefüllt und miteinander durch Rohrleitungen ver-
koppelung für beide Hubrichtungen durch ein me- bunden. Die mit Gleitdichtungen versehenen Häm-
chanisches Antriebsmittel erfolgt. merbären 2 werden durch das Druckmittel gegenläu-
Bei den bekannten Gegenschlaghämmern der ein- fig angetrieben. Mit 12, 13 ist ein Kniehebel bezeichgangs genannten Gattung erfolgt das Halten der io net, der mit den einen Enden seiner Hebel 12 an den
Hämmerbären in der Schlagbereitschaftsstellung so- Hämmerbären 2 und mit den anderen Enden der
wie das Lösen aus der Schlagbereitschaftsstellung Hebel 12 an Gewindemuttern 15 angelenkt ist. Diese
durch Entlüften bzw. Belüften der Kolbenflächen der sind auf einer mit Links- und Rechts-Gewinde ver-
Hämmerbären. Hierzu ist nicht nur ein relativ korn- sehenen, durch das Spindelschloß 10 axial in dem plizierter Steuermechanismus erforderlich, sondern 15 Gestell 1 fest geführten Spindel 6 gegeneinander ver-
es tritt auch bei Entlüften der Kolbenflächen Verlust stellbar. Das mit 7 bezeichnete, als Kreuzkopf aus-
an Druckmittel ein. Es sind ferner die Steuerungs- gebildete und rechtwinklig zur Hämmerbärbewegung
elemente infolge ihrer Anordnung in der Schmiede- geführte Mittelgelenk des Kniehebels 12, 13 ist von
zone der Strahlungswärme ausgesetzt. Bei den bekann- der verlängerten Kolbenstange eines mit 5 bezeichneten Gegenschlaghämmern besteht ferner keine Mög- ao ten Hydraulikzylinders gleitend durchsetzt und von
lichkeit des Verstellens des Hubes der Hämmerbären. zwei auf der Kolbenstange fest angeordneten An-
Es ist ferner ein Hammerwerk mit vier paarweise schlagen 8, 9 eingeschlossen. Mit 14 ist das verformte
abwechselnd zusammenarbeitenden, in horizontaler Werkstück angedeutet.
und vertikaler Richtung gegen das zu bearbeitende Durch Beaufschlagen der rechten Kolbenfläche Werkstück bewegbaren Hämmern bekanntgeworden. 25 des Hydraulikzylinders S mit dem Druckmittel wer-
Bei diesem Hammerwerk werden die jeweils zusam- den die Hebel 13 des Kniehebels durch Anschlagen
menarbeitenden Hämmer mit Hilfe von in Schlitze des Anschlages 9 an das Mittelgelenk 7 gestreckt und
der Hämmer eingreifenden, auf Wellen sitzenden hierbei die Hämmerbären 22 über die Hebel 12 des
Hebedaumen gegen den Druck einer Feder in die Kniehebels entgegen dem Druck des in den Räu-Ausgangslage bewegt, aus der sie nach Freigabe 30 men 3 befindlichen Druckmittels in die Schlagbereit-
durch die Hebedaumen durch die Wirkung der vor- Schaftsstellung bewegt und in dieser Stellung gehal-
her gespannten und sich nunmehr entspannenden ten. Hiernach wird die linke Kolbenfläche des
Druckfedern gegen das Werkstück bewegt werden. Hydraulikzylinders 5 mit dem Druckmittel beauf-
Bei einem anderen Hammerwerk mit vier paarweise schlagt, wobei die Kolbenstange des Hydraulikzylinabwechselnd zusammenarbeitenden Hämmern sind 35 ders 5 sich gleitend durch das Mittelgelenk 7 bewegt,
letztere durch zu einem gelenkigen Parallelogramm Kurz vor Beendigung der Rückbewegung der KoI-
verbundene Arme gekuppelt, wobei durch auf das benstange kommt der Anschlag 8 zur Anlage an das
Gelenkparallelogramm ausgeübtem Druck oder Zug Mittelgelenk 7 des Kniehebels und drückt die Hebel
das eine Hammerpaar vom Werkstück abbewegt und 13 aus ihrer gestreckten Lage. Die Hämmerbären 2
das andere Hammerpaar gegen das Werkstück hin- 40 werden dadurch freigegeben und schnellen durch den
bewegt wird. Mit derartigen Hammerwerken lassen Druck des in den Räumen 3 befindlichen Druckmit-
sich jedoch einzelne energiereiche gesteuerte Schläge tels gegeneinander. Die kinetische Energie der Häm-
nicht ausführen. merbären 2 kommt als Verformungsenergie an dem
Es ist Aufgabe der Erfindung, die den Gegen- zu verformenden Werkstück 14 zur Wirkung. Nach schlaghämmern der eingangs beschriebenen Gattung 45 der Schlagausführung wird der Hydraulikzylinder 5 anhaftenden Nachteile zu beseitigen und einen wieder umgesteuert und die Hämmerbären 2 in die Gegenschlaghammer zu schaffen, bei dem die Werk- Schlagbereitschaftsstellung geführt. Um unterschiedstücke durch einen energiereichen Schlag bei relativ liehe Gesenkhöhen auszugleichen, ohne die Schlagkurzem Hub der Hämmerbären verformt werden. energie durch Hubverkürzung zu reduzieren, können Die Lösung der Aufgabe besteht darin, daß als me- 50 die Hämmerbären 2 mittels der Gewindespindel 6 chanisches Antriebsmittel ein Kniehebel vorgesehen stufenlos gegeneinander verstellt werden, ist, dessen als Kreuzkopf ausgebildetes und rechtwinklig zur Hämmerbärbewegung geführtes Mittelgelenk von der verlängerten Kolbenstange eines
Hydraulikzylinders gleitend durchsetzt und von zwei 55 Patentanspruch auf dieser Stange fest angeordneten Anschlägen eingeschlossen ist, und daß die äußeren Hebel des Kniehebels mit ihren den Hämmerbären abgekehrten Gegenschlaghammer mit zwei gegenläufig anEnden an Gewindemuttern angelenkt sind, die auf getriebenen Hämmerbären, deren Rückführung in einer durch das Spindelschloß axial im Gestell des 60 die Ausgangsstellung unter Drucksteigerung eines Gegenschlaghammers fest geführten Spindel gegen- die Fallgeschwindigkeit steigernden Zusatzdruckeinander verstellbar sind. mittels, deren Halten in der Schlagbereitschaft-
In der Zeichnung ist die Erfindung an einem stellung und deren Gleichlaufkoppelung für beide
Gegenschlaghammer mit zwei gegenläufig angetrie- Hubrichtungen durch ein mechanisches Antriebs-
benen Hämmerbären veranschaulicht. Es zeigt 65 mittel erfolgt, dadurch gekennzeichnet,
A b b. 1 den Gegenschlaghammer in Seitenansicht, daß als mechanisches Antriebsmittel ein Knieteilweise im Schnitt, und hebel (12,13) vorgesehen ist, dessen als Kreuz-
A b b. 2 in Vorderansicht. kopf ausgebildetes und rechtwinklig zur Hämmer-
bärbewegung geführtes Mittelgelenk (7) von der verlängerten Kolbenstange eines Hydraulikzylinders (5) gleitend durchsetzt und von zwei auf dieser Stange fest angeordneten Anschlägen (8,9) eingeschlossen ist, und daß die Hebel (12) mit ihren den Hämmerbären (2) abgekehrten Enden an Gewindemuttern (15) angelenkt sind, die auf einer durch ein Spindelschloß (10) axial im Gestell (1) fest geführten Spindel gegeneinander verstellbar sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEK56107A 1965-05-13 1965-05-13 Gegenschlaghammer mit zwei gegenlaeufig angetriebenen Haemmerbaeren Pending DE1300495B (de)

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DE1300495B true DE1300495B (de) 1969-08-07

Family

ID=7227716

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Country Status (1)

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DE (1) DE1300495B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2951587A1 (de) * 1979-12-21 1981-07-02 Dango & Dienenthal Maschinenbau GmbH, 5900 Siegen Schmiedemaschine
DE3640684A1 (de) * 1986-08-05 1988-02-11 Shiokawa Hiroyasu Gegenschlaghammer

Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE51771C (de) * E. HAMMESFAHR in Solingen-Foche Hammerwerk mit vier paarweise abwechselnd zusammenarbeitenden Hämmern
US1481806A (en) * 1920-11-18 1924-01-29 Alonzo B Montgomery Apparatus for compressing metallic particles
US2633094A (en) * 1948-12-02 1953-03-31 Bliss E W Co Power-operated press device
US2633765A (en) * 1949-02-23 1953-04-07 Clearing Machine Corp Forming press
US3064706A (en) * 1960-07-15 1962-11-20 Esco Corp Press
FR1396765A (fr) * 1964-05-26 1965-04-23 Beteiligungs & Patentverw Gmbh Dispositif pour la déformation de pièces massives et de tôles

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