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DE1300205B - Verfahren zum Umsetzen von Sandformen - Google Patents

Verfahren zum Umsetzen von Sandformen

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Publication number
DE1300205B
DE1300205B DEA57002A DEA0057002A DE1300205B DE 1300205 B DE1300205 B DE 1300205B DE A57002 A DEA57002 A DE A57002A DE A0057002 A DEA0057002 A DE A0057002A DE 1300205 B DE1300205 B DE 1300205B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mold
support arm
sand
air
core
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA57002A
Other languages
English (en)
Inventor
Schaible Michael Frank
Tuttle Wainwright
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Altamil Corp
Original Assignee
Altamil Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Altamil Corp filed Critical Altamil Corp
Publication of DE1300205B publication Critical patent/DE1300205B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C11/00Moulding machines characterised by the relative arrangement of the parts of same
    • B22C11/02Machines in which the moulds are moved during a cycle of successive operations
    • B22C11/04Machines in which the moulds are moved during a cycle of successive operations by a horizontal rotary table or carrier
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C11/00Moulding machines characterised by the relative arrangement of the parts of same

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Devices For Molds (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Umsetzen von Sandformen und befaßt sich insbesondere mit der Handhabung von Sandformen, die durch Kohlendioxydgas gehärtet worden sind.
  • Bei der Herstellung solcher Sandformen, beispielsweise von Formhälften oder Kernen, ist es vorteilhaft, wenn eine Handhabung der Formhälften und Kerne von Hand ausgeschaltet werden kann; und zwar insbesondere beim Abziehen der Formen von dem Rahmen, Einlegen der Kerne in die Formhälften und Schließen der Formen. Nenn eine vollständige Form mit einer automatischen Einrichtung hergestellt wird, dann sollte eine Handhabung von Hand bei allen Verfahrensschritten ausgeschaltet sein, einschließlich beim Fördern der vollständig zusammengesetzten Formen von der Einrichtung weg. Solch eine Einrichtung zum automatischen Herstellen von Gießformen ist in der deutschen Patentschrift 1261632 beschrieben.
  • Gemäß der Erfindung ist ein Verfahren zum Umsetzen von Sandformen dadurch gekennzeichnet, daß ein hohler Tragarm an die obere Fläche der Sandform angelegt und daß aus dem Tragarm Luft kontinuierlich abgesaugt und damit in den Poren der Sandform ein Unterdruck erzeugt wird, durch den die Sandform an dem Tragarm gehalten wird.
  • Wenn sich auch die Erfindung ganz allgemein mit der Verwendung eines »dynamischen Unterdruckes« bei der Handhabung und Behandlung von Sandformhälften und Kernen befaßt, so ist beabsichtigt, daß dieser Ausdruck, wenn er hierbei verwendet wird, eine ständige Druckdifferenz beschreibt, welche durch einen stetigen Strom eines Strömungsmittels (in der Größenordnung von 1,0 bis 2,8 m3 von frischer Luft pro Minute) durch ein poröses Medium erzeugt wird. Dieser Strom erzeugt einen Druckunterschied von weniger als 50 cm Wassersäule. Natürlich hängt das Volumen der Frischluft, die durch die Sandform gesogen wird, von der Fläche der Form, von ihrer Dicke und der Feinheit des verwendeten Sandes ab. Dennoch ist das Volumen der Luft, das sich durch die Form bewegt, angegeben, um dessen Größenordnung zu zeigen und um den »dynamischen Unterdruck« des Verfahrens gemäß der Erfindung mit dem, was man einen »statischen Unterdruck« oder eine Niederdruckzone nennen kann, zu vergleichen, die in einer abgedichteten Kammer besteht, wobei der Frischluftstrom zum Aufrechterhalten des Vakuums eigentlich etwa Null ist (vielleicht 15 cm-3 Frischluft pro Minute) und wobei der absolute Druck jeden Wert bis beinahe Null annehmen kann.
  • Das Verfahren gemäß der Erfindung kann dazu verwendet werden, eine Formhälfte aus einem Formrahmen und von einem Modell abzuziehen, eine obere Formhälfte und eine untere Formhälfte von ihrem Formrahmen abzuziehen und die Formhälften zusammenzubringen, einen Kernkastenteil von einem Kernkasten, der einen Kern enthält, zu entfernen, mehrere Kerne in die entsprechende Form einzulegen und auch bei anderen Arbeitsfolgen Formteile und Kerne von ihrem Herstellungsort wegzubewegen und sie in der gewünschten Stellung zueinander anzuordnen.
  • Das Abziehen einer Sandform von seinem Formrahmen und seinem Modell kann dadurch erleichtert werden, daß Luft durch die Zwischenfläche zwischen der Form und dem Modell eintreten kann. Diese Luft kann Atmosphärendruck oder einen höheren Druck haben. Es kann so viel Luft abgesaugt werden, daß die Form von dem Tragarm selbst beim Umkehren des Tragarmes gehalten wird. Wenn eine derart gehaltene Form in die gewünschte Stellung gebracht worden ist, dann kann sie von dem Tragarm dadurch gelöst werden, daß Luft von oder über Atmosphärendruck Zutritt zu dem Tragarm ermöglicht wird.
  • Das Verfahren gemäß der Erfindung wird nun bei einer Ausführungsform einer Umsetzeinrichtung für eine automatische Formmaschine an Hand der Zeichnungen beispielshalber beschrieben. Dabei zeigt F i g. leine Seitenansicht einer Einrichtung zur automatischen Herstellung von gießfertigen Formen und F i g. 2 eine Ansicht einer Umsetzvorrichtung zum Umsetzen von Formen von der Abziehvorrichtung zur Formhälftenschließvorrichtung von vorn.
  • Die Einrichtung nach F i g. 1 weist eine Reihe von Betriebsstationen auf, die mit den Bezugszeichen 1 bis 7 bezeichnet sind. Die Station Nr.1 ist eine Formhälftenschießstation, bei welcher zur Schaffung einer Formhälfte Sand in einen Rahmen eingeschossen wird. An einer Station Nr. 2 ist eine Formrahmenumsetzvorrichtung vorgesehen, die zwei diametral gegenüberliegende Arme aufweist, von denen einer einen unteren Formrahmen und der andere einen oberen Formrahmen trägt.
  • Diese Formrahmen enthalten ein Modell für die untere Formhälfte bzw. ein Modell für die obere Formhälfte. Die Formrahmenumsetzvorrichtung liefert wechselweise einen leeren unteren Formrahmen mit Modell und einen leeren oberen Formrahmen mit Modell an die Formhälftenschießstation und einen gefüllten oberen Formrahmen und einen gefüllten unteren Formrahmen an eine Station Nr. 3, welche als Formhälftenabziehvorrichtung dient. Neben der Abziehvorrichtung befindet sich eine Station Nr.4, welche eine Formhälftenumsetzvorrichtung ist, die mit zwei Armen für die unteren Formhälften und mit zwei Armen für die oberen Formhälften ausgestattet ist. Wenn der Abziehvorrichtung ein gefüllter oberer Formrahmen zugeführt ist, wird einer der Arme für die obere Formhälfte von der Station Nr. 4 so angeordnet, daß er den Abziehvorgang unterstützt und die abgezogene obere Formhälfte zum Umsetzen zu einer Station Nr. 5, welche die Formhälftenschließvorrichtung ist, trägt. In ähnlicher Weise erreicht ein Arm für die untere Formhälfte die Abziehvorrichtung, wenn eine gefüllte untere Formhälfte der Abziehvorrichtung durch die Formrahmenumsetzvorrichtung bei Station Nr. 2 zugeführt wird. Der Tragarm für die obere Formhälfte bei Station Nr.4 überführt die fertige obere Formhälfte einfach der Formhälftenschließvorrichtung, während der Tragarm für die untere Formhälfte an der Station Nr. 4 beim Überführen einer fertigen unteren Formhälfte zur Formhälftenschließvorrichtung die untere Formhälfte umkehrt, so daß an der Formhälftenschließvorrichtung die obere und die untere Formhälfte in der richtigen, einander zugewandten Stellung ankommen, wobei sie genau ausgerichtet sind und sich in einem bestimmten Abstand voneinander befinden.
  • In der Zwischenzeit wird an einer Kernschießeinrichtung, welche Station Nr.7 ist, Sand in einen Kernkasten eingeschossen: und nach dem Schießen werden die Kerne an der Kernschießeinrichtung automatisch aus der Oberseite des Kernkastens ausgestoßen, und danach wird der Kernkastenboden mit den darauf angeordneten Kernen von der Kernschießeinrichtung zur Formhälftenschließvorrichtung umgesetzt und während dieses Umsetzens gestürzt.
  • Sämtliche obengenannten Arbeitsgänge sind zeitlich derart aufeinander abgestimmt, daß zu einem gegebenen Zeitpunkt an der Formhälftenschließvorrichtung eine untere Formhälfte mit nach oben weisenden Hohlräumen, der Kernkasten in gestürzter Stellung und darüber eine fertige obere Formhälfte in gestürzter Stellung mit nach unten weisenden Hohlräumen vorhanden sind. In dieser Vorrichtung werden der Kernkastenboden und die untere Formhälfte zusammengebracht, um die Kerne in die untere Formhälfte einzusetzen und um die Kerne unmittelbar danach aus dem Kernkastenboden zu entnehmen, der dann automatisch zu der Kernschießeinrichtung zurückgeführt wird. Unmittelbar danach wird die Anordnung aus unterer Formhälfte und Kernen mit der fertigen oberen Formhälfte zusammengebracht, die Form geschlossen, woraufhin die fertige Form, die noch immer von dem zu der Station Nr. 4 gehörenden Tragarm für die untere Formhälfte gehalten wird, zum Gießen zu einer Abgabestelle übergeführt wird.
  • Eine besondere Sandmischung gehört nicht zur Erfindung, jedoch ist eine für die Praxis geeignete Mischung folgendermaßen zusammengesetzt: 45 kg Shinrock-Nr.-3-Sand 90 kg gewaschener Silica-Sand 83 AFS 1,35 kg Sandflo (Flugasche) 6 kg Maroc (Natriumsilikat mit Zusätzen) 1,41 Kerosene Wasser - etwa 0,7 1, und zwar auch mehr oder weniger zur Korrektur einer Abweichung der Trockensandfeuchtigkeit vom Normalwert von 0,4 %. Die obige Sandmischung hat im grünen Zustand einen Kompressionsfaktor von 1,5, einen Feuchtigkeitsgehalt von 3,2%, eine Scherfestigkeit im trockenen Zustand (dry shear) von 2,7 kg/cm2 und eine Ritzhärte von 55. Bei einer typischen Einrichtung füllt eine Sandmenge von 22 kg den Sandzylinder zum Formenschießen, und der größere Teil dieses Sandes wird mit Hilfe von Luft gegen das Modell in den Formrahmen eingeschossen, die von einem Akkumulator unter einem Druck von 5,5 kg/cm2 geliefert wird. Nachdem die Form gefüllt und verdichtet worden ist, wird die Sandform dadurch gehärtet, daß sie mit Kohlendioxydgas bei Raumtemperatur oder für eine schnellere Härtung in erhitztem Zustand behandelt wird, wobei reines Kohlendioxydgas oder, zur besseren Verteilung, mit Luft vermischtes Kohlendioxydgas verwendet werden kann.
  • F i g. 2 zeigt die Formhälftenumsetzvorrichtung der Station Nr. 4, mit der die abgezogenen oberen und unteren Formhälften von der Abziehvorrichtung zu der Formhälftenschließvorrichtung umgesetzt werden. An der Station Nr. 4 befindet sich eine Säule 34, an welcher zwei Formentragarme 35 für die oberen Formhälften und zwei Formentragarme 36 für die unteren Formhälften befestigt sind. Es ist eine Einrichtung 37 vorhanden, die die oberen Formentragarme 35 gemeinsam dreht, eine Einrichtung 38, die einen unteren Formentragarm 36 dreht und eine Einrichtung 35a, die den anderen unteren Formentragarm 36 getrennt dreht. Jeder der unteren Formentragarme ist mit einem Mechanismus versehen, durch den ein zugehöriger Formentragarmteil41 in einer vertikalen Ebene aus der Stellung, die in F i g. 2 auf der linken Seite gezeigt ist, in eine Stellung, die in F i g. 2 auf der rechten Seite gezeigt ist, umgedreht wird, damit die Form gewendet wird.
  • Das Abziehen geschieht vorzugsweise durch das Zusammenwirken von Vakuum an den Sandoberflächen, die in dem Formrahmen frei liegen und durch Luftdruck, der durch Öffnungen in dem Formrahmen an der Seite der Form wirkt, welche sich in dem Rahmen befindet, wodurch die Form aus ihrem Kasten befreit wird. Da der Sand der Form, nachdem er gehärtet worden ist, immer noch porös ist, kann die Form an einem Unterdruck-Formentragarm oder hohlen Formentragarm dadurch festgehalten werden, daß Luft ständig abgesaugt wird, während die Form von einer Stelle zur anderen umgesetzt wird. Dementsprechend sind in den Tragarmteilen 41 und 42 Vorrichtungen vorgesehen, die Luft absaugen, oder es sind in den Formköpfen (nicht dargestellt) entsprechende Vorrichtungen vorgesehen, die Druckluft zuführen.
  • Wenn man annimmt, daß sich ein oberer Formrahmen in seiner Stellung auf einem Formrahmentragarm 27 oder 28 befindet und daß einer der oberen Formentragarme 35 den oberen Tragarmteil 42 in die richtige Stellung bewegt hat, dann hebt sich ein Tisch 32, der die Sandoberfläche der Form gegen den Tragarmteil stoßen läßt, woraufhin durch das Zusammenwirken eines Unterdruckes durch den oberen Tragarmteil und eines Luftüberdruckes durch den Formkopf und das Modell die Form aus dem Formrahmen herausgezogen und an dem oberen Tragarmteil festgehalten wird, durch den sie dann bei Drehung des Formentragarmes 35 zur Formhälftenschließvorrichtung bewegt wird. Eine ähnliche Arbeitsweise ergibt sich dann, wenn sich ein unterer Formrahmen auf seinem Formrahmentragarm 27 oder 28 befindet, jedoch muß dann einer der unteren Formentragarme 36 einen unteren Tragarmteil 41 in die Stellung über den unteren Formrahmen bringen. Die untere Form wird dann aus dem Formrahmen in derselben Weise, wie es oben an Hand der oberen Form beschrieben wurde, herausgezogen, wobei der einzige Unterschied darin besteht, daß sich dann, wenn sich der untere Formentragarm 36 dreht, um die untere Formhälfte zur Formhälftenschließvorrichtung zu bewegen, die Wendevorrichtung betätigt wird, damit die untere Form umgekehrt wird, so daß ihre Aussparung oder ihre Aussparungen nach oben zeigen. An der Formhälftenschließvorrichtung der Station Nr. 5 befindet sich dann eine untere Formhälfte 43, die umgekehrt worden ist, so daß ihre Aussparung oder ihre Aussparungen nach oben zeigen, und eine obere Formhälfte 44, die nicht gestürzt worden ist und deren Aussparungen deshalb nach unten zeigen.
  • Die verschiedenen Maschinenteile sind ganz genau gegeneinander ausgerichtet. Außerdem sind die beiden Tragarme von Station Nr. 2 und die Tragarmpaare von Station Nr. 4 identisch, und die Begrenzungsanschläge für die Bewegungen der verschiedenen Tragarme sind in allen Ebenen genau begrenzt. Wenn die Maschine einmal eingestellt worden ist, dann kommen die obere und die untere Formhälfte, da sie an ihren Tragarmteilen nicht verschiebbar festgehalten werden, immer in die richtige Stellung an der Formhälftenschließvorrichtung der Station Nr. 5, ohne daß Stifte oder andere Ausrichtevorrichtungen verwendet werden müssen.
  • Wenn für die Form kein Kern erforderlich ist, werden die untere und die obere Formhälfte dann geschlossen. Wenn Kerne erforderlich sind, werden die Kerne zunächst in der Station Nr. 7 durch Schießen hergestellt.
  • Dann wird eine Membranenanordnung über den Oberteil des Kernkastens gespannt, und Kohlendioxydgas wird durch Öffnungen im Oberteil des Kernkastens unter die Membran eingeblasen und die Luft durch Öffnungen im Unterteil des Kernkastens hinausgedrückt, an die vorzugsweise ein Unterdruck angelegt wird, damit das Strömen der Luft und des Gases unterstützt wird. Wenn die Kerne durch die Kohlendioxydgasbehandlung gehärtet worden sind, wird Druckluft in den Raum über der Membran eingeführt, damit sich die Membran nach unten in die Kernschießöffnungen ausbaucht, damit die Kerne aus dem Oberteil des Kernkastens ausgestoßen werden, wenn der Tisch 47 abgesenkt wird. Durch diesen Arbeitsgang werden die Kerne aus dem Oberteil des Kernkastens befreit und verbleiben damit im Unterteil des Kernkastens. Die Luft wird dann aus dem Kerntragarmkopf 48 abgesaugt, damit ein Unterdruck unter dem Kernkasten entsteht, damit die darin enthaltenen Kerne durch Unterdruck von dem Kopf 48 gehalten werden, wenn der Kernkasten an dem Kerntragarmkopf vor der Station Nr. 7 zur Station Nr. 5 zum Zusammenbau bewegt wird, wobei er während dieser Bewegung auf die gleiche Weise wie die unteren Formhälften gewendet wird.
  • In der Formhälftenschließvorrichtung, der Station Nr. 5, werden der Kern oder die Kerne mit der entsprechenden Aussparung oder den Aussparungen in ; der unteren Formhälfte ausgerichtet. Dann wird dem Kerntragarmkopf Druckluft zugeführt, damit die Kerne von dem Unterteil des Kernkastens freigegeben werden, wodurch die einzelnen Kerne in die entsprechenden Aussparungen in der unteren Formhälfte eingesetzt werden. Der Kerntragarmkopf kehrt dann zur Kernschießeinrichtung, Station Nr.7, zurück, und der Tragarmteil 41 wird daraufhin gehoben, damit er die untere Formhälfte und die eingesetzten Kerne mit der oberen Formhälfte 44 in Berührung bringt, wodurch die Form geschlossen und fertiggestellt wird. Zu diesem Zeitpunkt wird dann der Unterdruck, der durch den oberen Tragarmteil einwirkt, abgeschaltet, so daß dann, wenn dieser Tragarmteil41 wieder abgesenkt wird, die vollständige Form mit ihm absinkt. Derjenige untere Tragarm, der sich zu diesem Zeitpunkt in der Formhälftenschließvorrichtung befindet, wird dann beispielsweise um 90° zu einer Entnahmevorrichtung gedreht, wo die fertiggestellte Form mit Hilfe eines Stößels von dem Tragarmteil 41 auf eine Fördereinrichtung geschoben wird, durch die sie zum Gießen weiterbefördert wird.
  • Wenn der Oberteil des Kernkastens verhältnismäßig dünn ist und wenn insbesondere viele kleine Kerne ausgestoßen werden sollen, dann kann die Membran mit Knöpfen versehen sein, von denen jeder gegen einen Kern während des Ausstoßens drückt. Auf diese Weise kann die Ausstoßkraft der Membran nur auf die einzelnen Kerne konzentriert werden. In besonderen Fällen kann der Unterdruck unter der Membran dazu verwendet werden, die Kerne ohne zusätzliche, nach unten gerichtete Kraft am Oberteil des Kernkastens auszustoßen, oder er kann andererseits zusätzlich zu dem Druck vor der Membran verwendet werden, damit der Ausstoßvorgang, der durch den Druck der Membran ausgeübt wird, unterstützt wird. Andererseits kann zum Ausstoß auch Druckluft verwendet werden, die direkt auf die Kerne einwirkt.
  • Natürlich können die einzelnen Verfahrensschritte in bestimmter Folge entsprechend anderen Verfahrensschritten in der automatischen Herstellung von Formen durch die beschriebene Einrichtung ausgeführt werden. Ein zugehöriges Programmsteuergerät ist nicht Teil der Erfindung und wurde deshalb nicht beschrieben.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zum Umsetzen von Sandformen, dadurch gekennzeichnet, daß ein hohler Tragarm an die obere Fläche der Sandform angelegt und daß aus dem Tragarm Luft kontinuierlich abgesaugt und damit in den Poren der Sandform ein Unterdruck erzeugt wird, durch den die Sandform an dem Tragarm gehalten wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Unterstützung des Abziehens der Sandform von dem Modell der Zwischenfläche zwischen der Sandform und ihrem Modell kontinuierlich unter Überdruck stehende Luft zugeführt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Hälfte einer zweiteiligen Sandform durch einen ersten Tragarm abgezogen wird, daß die untere Formhälfte in gleicher Weise durch einen zweiten Tragarm abgezogen und gewendet wird und die beiden Formhälften sodann zusammengesetzt werden.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß unter Atmosphärendruck stehender Luft nach dem Zusammensetzen der Formhälften Zutritt zu den hohlen Tragarmen gewährt wird, damit die Formhälften von ihren jeweiligen Tragarmen freigegeben werden.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein einen Kern enthaltender Kernkastenteil durch einen Tragarm abgezogen und anschließend an eine Formhälfte herangeführt wird und daß sodann unter Atmosphärendruck stehender Luft Zutritt zu dem Tragarm gewährt wird.
DEA57002A 1962-03-15 1963-03-14 Verfahren zum Umsetzen von Sandformen Pending DE1300205B (de)

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US179960A US3181207A (en) 1962-03-15 1962-03-15 Automatic mold preparing apparatus

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