-
im Bohner-Apparat mit regulierter Wachszufuhr" ks sind Bohnerapparate
im Gebrauch, bei denen das Einwachsen und Polieren umständliche Massnahmen erfordert.
Entweder muss das Einwachsen von Hand vorgenommen werden, wobei Hände und Kleidung
beschmutzt wird, oder es wird flüssiges Wachs mittels Spritze zerstäubt. Diese Arbeitsweisen
sind sehr zeitraubend und anstren-
| end ; insbesondere aber sehr unvollkommen. Der Verbrauch an
Wachs |
| ist beim Auftragen von Hand Ubermåssig gross und es wird auch |
| keine gleiohmässige Verteilung erzielt. Bei zerstäuben von
flüs- |
| sigen Wachs werden oft Gegenstände mit bespritzt die dann wieder |
gesäubert werden müssen.
-
Es existieren aber auch Bohnerapparate bei denen sich das aufzutragende
Wachs, welches im Apparat selbst untergebracht ist während des Gebrauches durch
Druck auf den Stiel der Auftragfläche verteilt. Das ist jedoch ein Nachteil, weil
ja wahrend des Gebrauches stets ein Druck auf den Stiel ausgeübt wird. Es wird dadurch
zuviel Wachs aufgetragen was einerseits zu grossen Verbrauch zu Folge hat, andererseits
das ansohliessende Polieren erschwert.
-
Diese Nachteile sohliesst der Gegenstand der Erfindung aus. zug Erlauterung
dient die anliegende Zeichnung, es stellt abb. 1. den Bohnerapparat mit seiner Auftragfläche
im Längst schnitt dar während Xbb. 2 seine Ansicht quer, jedoch mit Polierfläohe
zeigt welche in Abb. 3 nochmals, und zwar perspektivisch gezeigt wird.
-
Bei diesem Bohnerapparat wird, wie aus folgender Beschreibung ersichtlich
ist, die Dosierung des Wachses während des Gebraubs bedarfsweise von Hand geregelt
sodass immer nur das eben benötigte Quantum der Auftragflasche vermittelt wild.
Der Appaa besteht aus einem Gehäuse 1, welches zum Beispiel ein Blechrahmen sein
kann oder von Holz hergestellt. Sein Verwendungszweck gestattet ohne weiteres auch
die Herstellung aus Metallguss oder Pressetoff (Kunstharz). In das Rahmeninnere
eingepasst ist eine Druckfläche 2' welche, mit einer Fettdichtung 3' versehen ist,
und auf das Bohnerwaohs 4' drückt und dieses durch die Löcher 7' der Planplatte
5'presse sobald man die Flügelschrauben 11'und 12'anzieht. Durch die Löcher der
Planplatte gelangt das Wachs in die folgenden Locher 7', der Auftragfläche 6,' in
welcher es sich durch den Gebrauch verteiltund so auf der zu bohnernden Fläche verrieben
wird. Die Auftragfläche ist auf Schienen 8'über den umgekröpften Rand 8'des Rahmen
1 aufgeschoben und in aufgeschobener, also betriebsfertiger Stellung durch durch
einen
Fixierhebel 9' gesichert. Innerhalb des Rahmens befinden sich die für die Reguliersohrauben
nötigen Stege 13' und 14', welche gleichzeitig als Versteifung dienen, Die Be-(rührungsstellen
der Schrauben auf der Druokplatte sind durch Zwischenlagen lo' verstärkt. In der
Rahmenmitte liegt die Brücke für den Stutzen 17'in der der Stiel 19"steckt. Der
Stutzen ist in seinem Winkel zum Rahmen mittels einer Stelle schraube 18' verstellbar
und gestattet durch seine Verdrehungsmöglichkeit durch den Teil 15', welcher durch
ein Gelenk 16' mit der Brücke 23'verbunden ist ein Längs und Querarbeiten.
-
Diese Stellungen werden durch eine Feststellbrücke 24' eingehalten.
-
Zur Neufüllung des Wachses wird dieAuftragfläche vom Rahmen abgezogen
und die Reguliersohrauben entsprechend zurückgedreht, Ist der Auftragteil abgezogen,
kann in der gleichen Weise der Polierteil aufgeschoben werden, der aus der Planplatte
20' und der Polierauflage 21'besteht und ebenfalls mit Schienen 8' versehen ist.
Die Regulierschrauben werden hier nicht betätigt.
-
Ist der Apparat ausser Gebrauch, so wird die Arbeitsfläche durch eine
aufsteckbare Blechhaube geschützt.
-
Schutz-Ansprüche.
-
Bohnerapparat mit handregulierter Wachszufuhr dadurch gekennzeichnet,
dass das Bohnerwachs aus einer über der Auftragsvorrichtung, im Gehäuse vorgesehenen
Kammer durdi eine vermittels Griffschrauben betätigten, abgedichteten Druckplatte
bedarfsweise einer gelochten Auftragfläche zugeteilt wird.
-
Bohnerapparat mit handregulierter Wachszufuhr dadurch gekennzeichnet,
dass die Auftragsvorrichtung auf Schienen schiebbar am Gehäuse sitzt und in gleicher
Weise mit einer Poliervorrichtung getauscht worden kann.