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DE138897C - - Google Patents

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Publication number
DE138897C
DE138897C DENDAT138897D DE138897DA DE138897C DE 138897 C DE138897 C DE 138897C DE NDAT138897 D DENDAT138897 D DE NDAT138897D DE 138897D A DE138897D A DE 138897DA DE 138897 C DE138897 C DE 138897C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
channels
molds
pipes
hydrocarbon gas
gas
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT138897D
Other languages
English (en)
Publication of DE138897C publication Critical patent/DE138897C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D7/00Casting ingots, e.g. from ferrous metals

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)

Description

PATENTAMT.
138897 KLASSE 186.
angeordnete Behälter.
Gegenstand der Erfindung bildet eine Verbesserung an der Vorrichtung, Stahl während dos Gießens aus einem unter der Gußform befindlichen Behälter Kohlenwasserstoffgas zuzuführen, um eine Oxydation des Metalles in der Gußform zu verhindern. Und zwar besteht die Verbesserung darin, daß die Verteilungskanäle für das flüssige Metall aus einer porigen, feuerfesten Masse bestehen, so daß das Kohlenwasserstoffgas durch die Wandungen der Verteilungskanäle dringen und aus diesen in die Gußformen treten kann.
Fig. ι und 2 zeigen in senkrechtem Schnitt und im Grundriß mehrere zu einer Gruppe vereinigte Gußformen mit dem Grundrahmen. Kig, 3 veranschaulicht einen Querschnitt nach Linie A-A der Fig. 2. " - .
Bei dieser Anordnung des Gußformträgers bezeichnet 49 die vorteilhaft kreisförmige Grundplatte, deren Seitenwand 50 eine ringförmige Abstufung 51 besitzt; durch diese Abstufung wird ein Raum 52, in welchen Gasleitungsrohre 53 münden, gebildet zur Aufnahme einer porigen Masse, wie Bimsstein. .. ,· ·
Auf der Stufe 51 der Grundplatte ruht eine. Platte "54 mit radialen Kanälen 55, in welchen aus durchlässiger Masse, hergestellte Rohre 56 das flüssige Metall aus dem Eingußrohr in die einzelnen Formen 18 leiten. Jedes Leitungsrohr besteht aus mehreren Teilen, die bei 58, 59 unter Bildung von Stoßfugen zusammengesetzt sind, und ist am Ende mit Auslassen 62 versehen, welche die Verbindung mit dem Boden der Formen herstellen. Auf diese Weise können mehrere Ströme des flüssigen Metalles in die Formen dicht an den Innenseiten derselben eingelassen werden, anstatt eines einzigen in die Mitte der Form eingeführten Stromes.
Der Raum 63 unterhalb der Leitungsrohre steht mit den Öffnungen 64 in Verbindung, welche durch Rippen 65 an den Innenseiten jedes Kanals 55 gebildet werden. Im Raum 63 liegt unter jedem Zweige der Leitungsrohre 56 ein Gaszuführungsrohr 71, das mit Löchern 72 versehen und mit einer lockeren Packung 66 umgeben ist. Dieses Rohr 71 steht durch Kanäle 67 mit dem Raum 52 in Verbindung und führt das durch Rohre 53 eingelassene Kohlenwasserstoffgas durch die Löcher 72 unter die Leitungsrohre 56. Das Kohlenwasserstoflgas durchdringt die Poren der Masse, aus welcher die Leitungsrohre gemaqht sind, und gelangt auch durch die Fugen 58, 59 der benachbarten Leitungsrohrstücke in diese Leitungsrohre, wo es sich mit dem aus dem Eingußrohr in die Gußform fließenden Metall mischt.
Das Kohlenwasserstoffgas verdrängt die in den verschiedenen Kammern des Gußformträgers befindliche Luft durch die Öffnun-
Über den Leitungsrohren sind die die Oll
nuhgen 64 abschließenden Deckel 68 angeordnet, welche das Kohleinvasscrstoffgas in dem die erhitzten Leitungsrohre umgebenden Räume
zurückhalten, um Gasverluste zu verhindern. Jeder Deckel kann mit einem kleinen Loch 69 versehen sein, um das Anzünden des daraus .■msströmenden Gases zu ermöglichen und dadurch dem Arbeiter anzuzeigen, daß alle Luft ausgetrieben ist und in den Kanälen 52 die genügende Gasmenge sich befindet. Jede der Formen kann nahe dem Boden mit einem rahmenartigen Teil 70, umgeben sein, welcher mit einer kohlenstoffhaltigen Masse (Asphalt und Talg oder eine Verbindung von Asphalt mit Mineralölen) gefüllt werden kann, die bei Erhitzung durch die Gußformen 18 flüssig wird und durch die Fuge zwischen der Platte 54 und dem unteren Ende der Gußformen 18 in diese eindringt. .

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Einführen von Kohlen-. Wasserstoffen in Gußformen durch unter IeIz-■teren angeordnete Behälter, dadurch gekennzeichnet, daß die Verteilungskana'le für das flüssige Metall aus einer porigen, feuerfesten Masse bestehen, zu· dem Zwecke, dem durch die Kanäle fließenden Metall aus unter den Kanälen vorgesehenen* gelochten Rohren Kohlenwasserstoffgas zuführen zu können. .
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen. >
    ' ■ ■'v t'"'A'· ■'■ '
DENDAT138897D Active DE138897C (de)

Publications (1)

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DE138897C true DE138897C (de)

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT138897D Active DE138897C (de)

Country Status (1)

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DE (1) DE138897C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1019092B (de) * 1953-06-27 1957-11-07 Max Planck Inst Eisenforschung Verfahren und Vorrichtung zum Behandeln von Metall-, insbesondere Eisenschmelzen im Vakuum mit Gasen, die durch die Schmelze hindurchgesaugt werden

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1019092B (de) * 1953-06-27 1957-11-07 Max Planck Inst Eisenforschung Verfahren und Vorrichtung zum Behandeln von Metall-, insbesondere Eisenschmelzen im Vakuum mit Gasen, die durch die Schmelze hindurchgesaugt werden

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