DE138416C - - Google Patents
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Classifications
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-
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- C03B5/00—Melting in furnaces; Furnaces so far as specially adapted for glass manufacture
- C03B5/02—Melting in furnaces; Furnaces so far as specially adapted for glass manufacture in electric furnaces, e.g. by dielectric heating
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- Glass Melting And Manufacturing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen •elektrischen Glasschmelzofen von derjenigen
Art, bei welcher der Ofen mit schrägem Schmelzschacht und treppenförmig abgestufter
Schmelzsohle versehen ist, welche von zwischen Elektrodenpaaren erzeugten Lichtbögen
bestrahlt ist. Neu ist, dafs der Schmelzschacht mit Einrichtungen zur Verhütung der Verunreinigungen
der Glasschmelze durch Elektrodenabbrand versehen ist. Dieselben bestehen
darin, dafs der Schmelzschacht gegen das Eindringen von Luft abgeschlossen ist und
-dafs unter- und oberhalb der Elektroden aus ■der Schachtwand Zungen hervortreten. Die
Zungen, welche oberhalb der Elektroden liegen, sollen letztere gegen diese Berührung mit
■Glassatz oder Glasschmelze schützen, während die unter den Elektroden liegenden Zungen
■etwa abfallenden Abbrand auffangen. Hierbei mufs der Herdraum nach Möglichkeit durch
eine zweckentsprechende Abdichtung nach •aufsen hin, namentlich auch an den Eintrittsstellen der Elektroden abgeschlossen werden,
so dafs Luft kaum in das Innere des Schmelz-Taumes gelangen und den Abbrand begünstigen
kann.
Die Abdichtung kann einmal so ausgeführt werden, dafs die durch die hohlen Schachtwände
geführten Elektroden in an sich bekannter Weise durch in die Hohlräume eingeführtes
pulverförmiges feuerfestes Material •abgedichtet werden. Ferner ist es vortheil-.haft,
den Schmelzschacht gegen den Sammel-Taum in bekannter Weise durch einen Flüssigikeitsverschlufs
abzuschliefsen. Wenn man die ■eine Reihe gleichpoliger Elektroden durch, die.
trepperiförmige Ofensohle führt, so ergeben sich die schützenden Zungen ober- und unterhalb in der einfachsten Weise dadurch, dafs
zwischen den einzelnen Stufen in der Sohle Nischen ausgespart werden, in welchen die
Polspitzen liegen.
Die Vereinigung der oben angegebenen Vorkehrungen ist für die Erreichung des oben angegebenen
Zweckes wesentlich und auch neu.
Auf beiliegender Zeichnung ist ein nach obigen Angaben eingerichteter Schmelzofen
dargestellt, und zwar ist
Fig. ι ein Längsschnitt,
Fig. 2 ein Querschnitt nach Linie x-y der Fig. i,
, Fig. 3 ein waagrechter Schnitt des Ofens nach Linie u-v der Fig. 1. ■
Es bezeichnet α den Schmelzraum, der bekanntlich
aus einer schräg gestellten Rinne besteht, auf deren Sohle sich nasen- oder stufenförmige,
in den Schmelzraum hineinreichende und zweckmäfsig hohlkehlenartig ausgebildete
Hindernisse bezw. Ueberfälle b befinden, unterhalb deren Unterfläche sich unmittelbar die
Enden der Elektrodenstäbe befinden. Der Schmelzraum α wird nach vorn durch die
dicht eingefügte Wand e abgedeckt, welche ihrerseits, und zwar genau entsprechend den
gegenüberliegenden Kohlenstäben c, Bohrungen für die Elektroden d und aufserdem unterhalb
dieser Bohrungen Aschen- oder Abbrandfänger f besitzt. Ein gleichzeitig mit einem
trichterförmigen, sich an dem Rohstoff behälter £ anschliefsenden Einführungsmundstück g versehener
Deckel i sorgt für den Abschlufs des Schmelzraumes nach oben hin.
Claims (4)
1. Elektrischer Glasschmelzofen mit schrägem Schmelzschacht und treppenförmig abgestufter,
von zwischen Elektrodenpaaren erzeugten Lichtbögen bestrahlter Schmelzsohle,
dadurch gekennzeichnet, dafs der Schmelzschacht zwecks Verhütung der Verunreinigung
der Glasschmelze durch Elek-Irodenabbrand gegen das Eindringen von
Luft abgeschlossen ist und unter- und oberhalb der Elektroden aus der Schachtwand
hervorstehende Zungen enthält.
2. Ausführungsform des elektrischen Glasschmelzofens gemäfs Anspruch i, dadurch
gekennzeichnet, dafs die durch die hohlen Schachtwände geführten Elektroden (c d)
in bekannter Weise durch in die Hohlräume eingeführtes pulverförmiges feuerfestes
Material abgedichtet sind.
3. Ausführungsform des elektrischen Glasschmelzofens gemäfs Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, dafs. der Schmelzschacht gegen den Sammelraum (H) in bekannter
Weise durch einen FlUssigkeitsverschlufs (n p) abgeschlossen ist.
4. Ausführungsform des elektrischen Glasschmelzofens gemäfs Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, dafs die eine Reihe gleichpoliger Elektroden (c) durch die geneigte
Ofensohle geführt und mit ihren Polspitzen in zwischen den Treppenstufen in der Ofensohle
ausgesparten Nischen liegen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE138416C true DE138416C (de) |
Family
ID=406226
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT138416D Active DE138416C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE138416C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE945781C (de) * | 1950-11-29 | 1956-07-19 | Demag Elektrometallurgie Gmbh | Drehbarer, geschlossener Elektroofen |
| US3082562A (en) * | 1961-06-27 | 1963-03-26 | John W Duncan | Fishing bob |
| US5048677A (en) * | 1988-05-20 | 1991-09-17 | Rayovac Corporation | Display package |
-
0
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Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE945781C (de) * | 1950-11-29 | 1956-07-19 | Demag Elektrometallurgie Gmbh | Drehbarer, geschlossener Elektroofen |
| US3082562A (en) * | 1961-06-27 | 1963-03-26 | John W Duncan | Fishing bob |
| US5048677A (en) * | 1988-05-20 | 1991-09-17 | Rayovac Corporation | Display package |
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