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DE138117C - - Google Patents

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Publication number
DE138117C
DE138117C DENDAT138117D DE138117DA DE138117C DE 138117 C DE138117 C DE 138117C DE NDAT138117 D DENDAT138117 D DE NDAT138117D DE 138117D A DE138117D A DE 138117DA DE 138117 C DE138117 C DE 138117C
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DE
Germany
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lever
fork
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drive device
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Active
Application number
DENDAT138117D
Other languages
English (en)
Publication of DE138117C publication Critical patent/DE138117C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J35/00Other apparatus or arrangements associated with, or incorporated in, ink-ribbon mechanisms

Landscapes

  • Impression-Transfer Materials And Handling Thereof (AREA)

Description

l\'\p\ Wl
Die im Nachstehenden beschriebene Erfindung bezieht sich auf eine Antriebsvorrichtung für die Farbbandgabel von Schreibmaschinen mit sichtbarer Schrift. Der Erfindungsgegenstand zeichnet sich anderen gleichartigen Vorrichtungen gegenüber dadurch aus, dafs er bei grofser Einfachheit in der Construction eine vollständige Ausnutzung des Farbbandes seiner ganzen Breite nach ermöglicht.
Das letztere kehrt ferner, wie seine Einstellung in Bezug auf Benutzung in seiner Breite auch sein mag, immer zu einer für alle Einstellungen gleichen Ruhestellung zurück, so dafs bei dieser Stellung der Zwischenraum zwischen dem Rande des Farbbandes und dem Druckpunkt bei allen Einstellungen immer gleich grofs ist, was für das Auge des Schreibenden weniger störend ist, als wenn dieser Zwischenraum bei den verschiedenen Einstellungen des Farbbandes verschieden ist. Weiterhin ist bei der vorliegenden Anordnung des Farbbandschwingers der obere Rand des Farbbandes in nächster Nähe des Druckpunktes, so dafs für den gröfscren Theil der Arbeit der Aussehlag des Farbbandes, d. h. die Hin- und Herbewegung des Farbbandes quer zu seiner Längsrichtung gering ist, was den Vortheil hat, dafs es weniger unangenehm und ermüdend auf die Augen des Schreibenden wirkt. Gleichzeitig unterstützt die vorliegende Anordnung auch die leichtere Auffindung des Druckpunktes, da der obere Rand des Farbbandes im Ruhezustande immer an einer Stelle und in nächster Nähe des Druckpunktes steht.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Auf die Spulen 123, von denen sich auf jeder Seite der Maschine an der Vorderseite der Papierwalze eine befindet, ist ein Farbband 122 aufgewunden. Die Spule linker Hand wird von dem oberen Ende einer verticalen Welle 124 getragen, diejenige rechter Hand ist entsprechend angeordnet. Das Farbband erstreckt sich von den Spulen rückwärts und aufwärts zu der bekannten Farbbandgabel, die aus Blattmetall hergestellt ist und aus einem senkrechten T-förmigen Arm 126 besteht (Fig. 2), dessen Querarme bei 127 umgefaltet sind und die sich aufwärts erstreckenden Gleitstücke 128 tragen. In die Umbiegung 127 ist das untere Ende eines Führungsdrahtes 129 eingesteckt, dessen oberes Ende bei 130 umgebogen ist, um ein Herausgleiten des Farbbandes aus der durch den Draht und die Theilc 128 gebildeten Oefl> nung 131 zu verhindern. In den Ständern 79 und der Schiene 80 sind senkrechte Nuthcn 133 vorgesehen, in denen die Hattenstücke 128 der Farbbandgabel gleiten können, wodurch es ermöglicht ist, dafs die letztere sich in senkrechter Richtung frei bewegt, während sie an einer seitlichen Bewegung verhindert ist. Die Nuthen 133 werden durch eine Platte !33" (Fig· 3) gebildet, deren Seitenränder die zum Theil fortgeschnittenen hinteren Flächen der Ständer 79, an denen die Platte 133" befestigt ist, überkappen. Mit der Platte aus einem Stück kann noch ein Zeiger gebildet
werden, welcher mit einer Scala in bekannter Weise zusammenwirkt.
Am unteren Ende der Farbbandgabel ist der Arm 126 mit Augenansätzen 134 versehen, an denen mittels des Stiftes 135 der in die Gabelung 137 eintretende Hebel 136 befestigt ist. Der Hebel ist mit seinem hinteren Ende auf einer abgesetzten Schraube 138 drehbar befestigt, die in ein von der unteren Seite der Kopfplatte herabhängendes Ansatzstück 139 eingreift (Fig. 1). Eine Feder 140, deren vorderes Ende unter den Hebel 136 greift, ist in einer oder mehreren Windungen um den als Drehzapfen dienenden Schraubenbolzen 138 gewunden und erstreckt sich nach vorwärts, wo sie einen Arm bildet, dessen hinteres Ende an das obere Ende einer zweitheiligen Gelcnkstange angreift. Die beiden Theile 142 der lGelenkstange sind durch eine Spannschraube 143 mit einander verbunden und das untere Ende der Stange ist bei 144 an einen Zapfen 145 angelenkt, welcher auf der oberen Seite des nach rückwärts vorspringenden Ansatzes 25 des Universalschienengestelles befestigt ist, so dafs beim Niederdruck des Gestelles die Gelenkstange und der Arm 141- abwärts geführt werden, wodurch ein Aufwärtsschwingen des Hebels 136 sowie der Farbbandgabel und des Farbbandes hervorgerufen wird, während letzteres in der Ruhelage dicht unter dem Druckpunkt liegt.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, wird die Aufwärtsbewegung des Hebels 136 durch Berührung mit dem Anschlag 146 eher begrenzt, als der Typenhebel vollendet ist. Die federnde Anordnung 140,141 gestattet, nachdem der Arm 136 bereits angehalten ist, dennoch die Vollendung des Hubes der Universalschiene, des Tastenhebels und des Typenhebels. Der Ansatz 146 sitzt an der Unterseite einer Platte 147, welche an der Unterseite der Kopfplatte 3 drehbar angeordnet ist. Der Drehzapfen der Platte erstreckt sich aufwärts durch ein Loch der Kopfplatte und ist mit einem Handgriff 148 versehen. Die Platte trägt noch einen zweiten Anschlag 149, der etwas kürzer als der Anschlag 146 ist und durch eine Schwingung des Handgriffes 148 in Wirkungsstellung gebracht werden kann. Der Anschlag 149 arretirt den Arm 136 in einem späteren Augenblick seines Aufwärtshubes als der Anschlag 146, so dafs das Farbband bei jedem Tastenhube weiter aufwärts geführt, als wenn der Anschlag 146 dasselbe arretirt, und der untere Theil des Farbbandes nutzbar gemacht wird, Der Zapfen 150 ist mit der Platte 147 aus einem Stück gebildet und besitzt den viereckigen Kopf 151 (Fig. 5), der in ein entsprechendes Loch in der Nabe des Handgriffes 148 eintritt. Das freie Ende des Zapfens ist mit Schraubengewinde versehen, um die Mutter 152 aufzunehmen, welche den Handgriff in seiner Lage auf dem Zapfen festhält. Eine geflanschte Hülse ι ς τ, umgiebt den Zapfen und trägt die ganze Anordnung auf der Kopfplatte 3. Die Reibung zwischen der Platte 147 und der Unterseite der Kopfplatte genügt, um die Lage der Vorrichtung in der eingestellten Stellung zu sichern. Ein Anschlagstift 154 der Kopfplatte tritt mit den Enden eines Ausschnittes 155 in dem Rand der Platte 147 in Berührung und begrenzt die Bewegung der letzteren nach der einen oder anderen Seite (Fig. 4, 5 und 6).
An dem Hebel 136 ist ferner direct über dem federnden Arm 141 ein Zapfen 156 angebracht, welcher die Aufwärtsbewegung des Armes begrenzt. Durch Vermittlung dieses Stiftes findet sich die. Feder 140 gewöhnlich unter Spannung, während die Gelenkstange 142 den Hebel 136 und die Farbbandgabel zur normalen Lage zurückführt.
Der Hebel 136 besitzt an seinem hinteren Arm 158 einen seitlichen Vorsprung 157, der gegen den hinteren Rand des Ansatzes 139 entsprechend der Ruhestellung der Farbbandgabel schlägt, um ein zu tiefes Niederdrücken des Hebels zu verhüten. Der Handgriff 148 erstreckt sich entsprechend vorwärts, um dem Schreiber bequem"zu ermöglichen, zwecks gehöriger Ausnutzung des Farbbandes und Verlängerung seiner Gebrauchsfähigkeit den Anschlag 146 oder 149 einzustellen.
In Fig. ι zeigt das in strichpunktirten Linien α gezeichnete Farbband die höchste Lage an, welche dasselbe einnehmen kann, wobei der untere Theil des Bandes, indem der Anschlag 149 eingestellt ist, ausgenutzt wird. Die in den vollen Linien (Fig. 1) gezeichnete Stellung des Farbbandes ist die Ruhestellung, und die in den gestrichelten Linien b gezeichnete zeigt eine Mittelstellung zwischen der letzteren und der in den strichpunktirten Linien α gezeichneten höchsten Stellung. In dieser Mittelstellung gelangt der obere Theil des Bandes zur Abnutzung. Die Zahl der Anschläge zur Begrenzung der Bewegungen des Hebels 136 kann auch gröfser sein, falls es die Breite des Bandes erfordert. Etwaigenfalls ist auch nur ein Anschlag erforderlich, in welchem Fall die Kopfplatte direct als Anschlag Anwendung finden kann.
Es ist ersichtlich, dafs die Farbbandgabel sich beim Umstellen des Trägers für die Typenhebel nicht mit den Typenhebeln und der Typenführungsanordnung hebt, so dafs sowohl die grofscn als auch die kleinen Buchstaben bezw. die entsprechenden Zeichen in derselben Linie auf das Farbband treffen. Infolge der gleitenden Führungen 133 können sich die Typen führungsanordnungen vertical heben,

Claims (2)

a: » ohne rlafs der Farbbandschwinger in Mitleidenschaft gezogen wird, oder dafs die Bewegungen des letzteren auf ersterc übertragen werden. Ρλτε,ντ-Ansprüche:
1. Eine Antriebsvorrichtung für die Farbband führungsgabel von Schreibmaschinen zur Ausnutzung der ganzen Farbbandbreite, dadurch gekennzeichnet, dafs die Farbbandgabel durch einstellbare Anschläge von verschiedener Gröfse eine dem jeweilig eingestellten Anschlage entsprechende Auf- und Abwärtsbewegung ausführt.
2. Eine Ausführungsform der Antriebsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dais der in bekannter Weise die Farbbandgabel bewegende, s,chwingbare Hebel (136) in seiner Abwärtsbewegung
durch einen Anschlag (157) begrenzt wird, während die obere Begrenzung durch verstellbare Anschläge (146, 149) herbeigeführt und die solcher Veränderung der Schwingungsweite entsprechende Nachgiebigkeit des von dem Universalschienengestcll bewirkten Antriebes durch Einschaltung einer Feder (140, 141) zwischen den Hebel (136) und die ihn bewegende Gelenkstange (142) erreicht wird.
Eine Ausführungsform der Antriebsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dafs die Anschläge (146 und 149) an einer in der Kopfplatte drehbar gelagerten, mittels Handgriffs (148) zu bewegenden Platte (147) befestigt sind, welch letztere durch einen Randausschnitt (155) und Stift (154) in ihrer Bewegung begrenzt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT138117D Active DE138117C (de)

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DE (1) DE138117C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4521877A (en) * 1982-02-02 1985-06-04 Namiki Precision Jewel Co., Ltd. Reproducing stylus and method of making same

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4521877A (en) * 1982-02-02 1985-06-04 Namiki Precision Jewel Co., Ltd. Reproducing stylus and method of making same

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