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DE138006C - - Google Patents

Info

Publication number
DE138006C
DE138006C DE1900138006D DE138006DA DE138006C DE 138006 C DE138006 C DE 138006C DE 1900138006 D DE1900138006 D DE 1900138006D DE 138006D A DE138006D A DE 138006DA DE 138006 C DE138006 C DE 138006C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plate
celluloid
eyelets
eyelet
scissors
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE1900138006D
Other languages
English (en)
Filing date
Publication of DE138006C publication Critical patent/DE138006C/de
Application filed filed Critical
Priority to AT18658D priority Critical patent/AT18658B/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D23/00Producing tubular articles
    • B29D23/14Cigar or cigarette holders

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein neues Verfahren zur Herstellung von Celluloidösen, welches, an Stelle der bisher hierzu als Rohstoff benutzten Celluloidröhren, Celluloidplatten verwendet.
Wenn Celluloidplatten bis zu einer Temperatur von etwa ioo° erhitzt werden, bei welcher sie noch nicht flüssig sind, aber einen grofsen Grad von Bildsamkeit besitzen, so kann durch Ausübung eines Drucks auf die Platte dieselbe veranlagst werden, sich in eine Form hinein zu bewegen. Es ist die eigentümliche Erscheinung des Fliefsens wie bei Metall unter Druck, auch bevor es noch in den flüssigen Aggregatszustand übergegangen ist.
Bei der Herstellung von Celluloidösen nach vorliegender Erfindung wird folgendermafsen verfahren:
Eine Celluloidplatte wird mit Löchern versehen, welche dem inneren Durchmesser der Oese entsprechen und auf eine mit Dornen versehene Formplatte aufgelegt, indem die Dorne durch die Löcher der Platte hindurchtreten.
Auf die Celluloidplatte wird eine zweite durchbohrte Platte aufgelegt, deren Durchbohrungen dem äufseren Durchmesser der Oese entsprechen. Wenn man nun die beiden Metallstücke erwärmt und gleichzeitig gegen einander preist, so steigt das Celluloid in dem Zwischenraum zwischen Dorn und Bohrung in die Höhe. Für die Herstellung von einflanschigen Oesen erhält die Grundplatte den Flanschen entsprechende Vertiefungen um den Fufs der Dorne herum,
Es hat sich herausgestellt, dafs man nach diesem Verfahren sogar zweiflanschige Oesen herstellen kann, dafs also das geprefste erwärmte Material nicht nur in der Richtung des ausgeübten Prefsdrucks in dem Hohlraum emporsteigt, sondern sich im oberen Theile desselben wieder nach der Seite ausdehnt. In diesem Fall ist natürlich eine dritte Platte nothwendig, um dem zweiten Flansch die richtige Form zu geben.
Auf den beiliegenden Zeichnungen ist die zur Verwendung kommende Vorrichtung veranschaulicht, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Draufsicht auf die Grundplatte,
Fig. 2 eine Unteransicht des zweiten Formtheils,
Fig. 3 einen Schnitt nach Linie 3-3 der Fig. ι durch die geöffnete Vorrichtung und
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 2 vor Beginn der Pressung.
Auf der Grundplatte A steht eine Reihe Dorne α von dem inneren Durchmesser der Oesen. An dem Fufse jedes Dorns ist eine Rille b angeordnet, welche die Form des Oesenflansches zeigt. Der Obertheil der Vorrichtung besteht aus der Deckplatte B und der Scheere C. Die Scheere C stellt eine zweigetheilte Formplatte dar, an deren Theilungslinie die halbkreisförmigen Einschnitte c so angebracht sind, dafs sie bei Schliefsung der Scheere kreisrunde Oeffnungen von dem äufseren Durchmesser der Oesen bilden. Diese Scheerenhälften sind bei d an der Deckplatte B angelenkt.

Claims (1)

  1. Zur gegenseitigen Führung der Grundplattenscheere und Deckplatte sind Stifte E und entsprechende Oeffnungen e vorhanden.
    Die Bethätigung der Vorrichtung ist folgende:
    Die Scheere und Deckplatte werden von der Grundplatte weggenommen und auf die letztere die durchbohrte Celluloidplatte D aufgelegt. Hierauf wird die Platte B mit der Scheere C in geschlossenem Zustand aufgesetzt, das Ganze bis ungefähr ioo° erwärmt und geprefst.
    Hierbei legt sich die Celluloidplatte in die ringförmigen Vertiefungen b ein und steigt aufserdem in den Zwischenraum zwischen den Dornen α und den Oeffnungen b in die Höhe, bis das Material an die Deckplatte B anstöfst.
    Hierauf werden die Platten von einander entfernt, durch Eintauchen in kaltes Wasser abgekühlt und durch Oeffnen der Scheere C die Oesen aus derselben gelöst.
    Es ist ersichtlich, dafs dieses Verfahren auch zur Herstellung von Oesen dienen kann, bei welchen die mittlere Oeffnung so klein wird, dafs nichts mehr hindurchgezogen werden kann, so dafs das Erzeugnifs mehr die Form eines Doppelknopfs annimmt.
    Pate nt-A ν Sprüche:
    i. Verfahren zur Herstellung von Celluloidösen, dadurch gekennzeichnet, dafs eine
    zweckmäfsig vorgelochte Celluloidplatte zwischen Platten derartig erwärmt und unter Druck gesetzt wird, dafs das Material aus der Scheibe entgegengesetzt zur Richtung des ausgeübten Drucks in die durch die Druckplatten gebildete Oesenform hochsteigt. Eine besondere Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs das Material nicht nur aus der Ebene der Celluloidscheibe hochsteigt, sondern sich nachher infolge geeigneter Gestaltung der Formen auch wieder nach der Seite hin ausbreitet.
    Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verbindung einer mit Gesenken für die Oesenflanschen und Dornen für die Oesenhöhlungen versehenen Grundplatte (A) einer mit Löchern für die Oesenaufsenseiten versehenen Zwischenplatte (C) lind einer Druckplatte (B), die zusammengelegt die Oesenform bilden.
    Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 3, bei welcher die mit Löchern versehene Platte (C) mittelst einer durch die Lochreihe gehenden Theilungslinie in zwei bewegliche Hälften getheilt ist, welche in geschlossenem Zustand zur Herstellung der Oesen dienen, während sie geöffnet die Herausnahme der Oesen ermöglichen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1900138006D 1900-01-08 1900-01-08 Expired - Lifetime DE138006C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
AT18658D AT18658B (de) 1900-01-08 1902-06-18 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Zelluloidösen.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE138006C true DE138006C (de)

Family

ID=405844

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DE1900138006D Expired - Lifetime DE138006C (de) 1900-01-08 1900-01-08

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