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DE1370C - Maschine zum Poliren von Nadeln nebst Speisevorrichtung - Google Patents

Maschine zum Poliren von Nadeln nebst Speisevorrichtung

Info

Publication number
DE1370C
DE1370C DE1370DA DE1370DA DE1370C DE 1370 C DE1370 C DE 1370C DE 1370D A DE1370D A DE 1370DA DE 1370D A DE1370D A DE 1370DA DE 1370 C DE1370 C DE 1370C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plate
needles
feed
machine
shaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE1370DA
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
V Milward
Original Assignee
V Milward
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Filing date
Publication of DE1370C publication Critical patent/DE1370C/de
Application filed by V Milward filed Critical V Milward
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21GMAKING NEEDLES, PINS OR NAILS OF METAL
    • B21G1/00Making needles used for performing operations
    • B21G1/12Securing, cleaning-off burrs, reconditioning polishing, grinding

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

1877.
Klasse 7.
VICTOR MILWARD in REDDITCH, Grapsch. WORCESTER (England). Maschine zum Poliren von Nadein nebst Speisevorrichtung,
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. November 1877 ab. Längste Dauer: 17. August 1891.
Die Maschine besteht im wesentlichen aus einer Serie von zuführenden Walzenpaaren, wodurch die in Arbeit befindlichen Nadeln durch die Maschine gezogen werden, einer von einem bis zum anderen Ende der Maschine gehenden Zuführungsplatte zum Halten und Drehen der Nadeln während des Polirens und einer Reihe Polirwalzen.
Die zuführenden Walzenpaare liegen über, die Polirwalzen unter der genannten Zuführungsplatte. Die arbeitenden Theile der Polirwalzen gehen durch Schlitze in dieser Platte. Die Paare der Zuführungswalzen liegen neben einander, ihre Axen liegen in derselben horizontalen Ebene und eine Polirwalze liegt zwischen, aber unter je zwei Paaren der Zuführungswalzen. Letztere haben eine langsame rotirende Bewegung, während die Polirwalzen eine hohe ■ Rotationsgeschwindigkeit besitzen. Die Zuführungsplatte, durch welche die Nadeln gehalten und gedreht werden, hat eine langsame hin- und hergehende Bewegung im rechten · Winkel zu der vorgehenden Bewegung der Nadeln.. Sie ist an jeder Seite mit Lenkstangen versehen, welche durch das Gestell der Maschine gehen und die Platte in ihrer Bewegung führen.
Die zu polirenden Nadeln werden zwischen dem ersten Speisewalzenpaare und der Zuführungsplatte eingebracht, durch welche sie erfafst und zu der ersten Polirwalze geführt werden, welche durch den Schlitz in der Zuführungsplätte arbeitet. Die Nadeln haben sowohl eine rollende, als eine fortschreitende Bewegung, die ihnen ertheilt wird durch die hin- und hergehende Bewegung der Platte bei der gleichzeitigen Drehung der Speisewalzen. Ehe die Nadeln das erste Paar Speisewalzen verlassen, werden sie durch das zweite Paar Speisewalzen erfafst, wodurch sie weiter geschoben und zur zweiten Polirwalze geführt werden, und so weiter durch die ganze Maschine, so dafs jeder Theil der Nadeln durch die rollende und fortschreitende Bewegung, die ihnen ertheilt wird, der Wirkung der verschiedenen Polirwalzen ausgesetzt wird. Der Erfinder hält es für zweckmäfsig, drei Paar Speisewalzen und zwei Polirwalzen zu gebrauchen, aber er beschränkt sich nicht darauf.
Die Polirrollen werden durch Darmschnüre getrieben, die in der gewöhnlichen Weise über Rollen laufen. Die Speisewalzen und die hin- und hergehende Platte erhalten auf folgende Weise ihre Bewegung:
Am Ende der Maschine liegt eine horizontale mit zwei Daumen versehene Triebwelle. Diese Daumen wirken gegen die Enden der mit der hin- und hergehenden Platte verbundenen Führungsstangen und bewegen die genannte Platte nach einer Richtung hin. Das Zurückgehen der genannten Platte wird durch Spiralfedern bewirkt, oder es wird beides, der Vorwärts- und der Rückwärtsgang durch Daumen bewerkstelligt. Im Eingriff und parallel mit der treibenden Welle ist eine zweite Welle, die mit einer langen Schnecke versehen ist. Diese Schnecke greift in Schneckenräder an den Enden der Speisewalzen und ertheilt den genannten Speisewalzen eine langsame rotirende Bewegung.
Die Maschine kann auf folgende Weise abgeändert werden: Statt der Platte zur Zuführung und Drehung der Nadeln eine hin- und hergehende Bewegung zu geben, kann diese Platte fest sein, und das Gestell, welches die Zuführungswalzen aufnimmt, eine hin- und hergehende Bewegung haben; und statt ein Paar Zuführungswalzen an jeder Seite der Polirrollen anzuwenden, kann eine einzige Zuführungswalze gebraucht werden; doch zieht der Erfinder die zuerst beschriebene Anordnung vor.
Die Erfindung besteht ferner in der selbstthätigen, später beschriebenen Speisevorrichtung zur Zuführung der Nadeln in die Polirmaschine.
Auf den beiliegenden Zeichnungen stellt Fig. 1 die Ober-Ansicht, Fig. 2 den verticalen Durchschnitt und Fig. 3 die Seiten-Ansicht einer Nadelpolirmaschine des Erfinders dar. Dieselben Buchstaben bezeichnen dieselben Theile in Fig. 1, 2 und 3.
α ist die Grundplatte der Maschine, auf welcher die Ständer b b befestigt sind. Diese Ständer tragen aufser den Polirwalzen noch das Gestell cc2, worin die Zuführungs- oder Speiser walzen de fghi und/^ lagern, deren Enden sich frei in ihren Lagern drehen. I m ti sind drei Polirwalzen; sie liegen unter den genannten Speisewalzen, eine Polirwalze kommt immer
zwischen zwei Paar Speisewalzen (s. den Schnitt Fig. 2). Die Polirwalzen drehen sich in Spitzen in der gewöhnlichen Weise und werden durch über die Treibrollen I3 m3 na laufende Schnüre oder Bänder in eine schnelle Rotation versetzt. Die Speisewalzen def gh i und/k werden durch die lange quer durch die Maschine gehende . Schnecke q getrieben, die in Schneckenräder r, welche an einem Ende der Speisewalzen sich befinden, eingreift (Fig. 3). Die Welle der Schnecke q wird durch die Triebwelle S mittelst der Zahnräder t u getrieben, / ist die hin- und hergehende Platte, die sich in der Richtung der Axen der genannten Walzen bewegt. An den Seiten der Platte / befinden sich die Stangen /2 /2, welche die Platte in ihrer Bewegung führen.
Durch die Daumen ν ν, welche gegen die Enden der Führungsstangen/2/2 wirken (siehe Fig. ι und 3), wird der Platte/ eine vorrückende Bewegung ertheilt. Der Rückwärtsgang wird durch die Spiralfedern w w bewirkt, indem das eine Ende jeder Feder an das feste Gestell der Maschine befestigt ist, und das andere Ende mit einem an der gleitenden Platte p (s. Fig. 3) sitzenden Arme verbunden ist. Die Spiralfedern können auch wegfallen und der Rückgang durch Daumen auf einer am anderen Ende der Maschine liegenden Welle bewirkt werden, indem die genannte Welle auf eine passende Weise von der Triebwelle S aus getrieben wird. In der Platte/ sind Schlitze oder Oeffnungen/3/3 hergestellt, durch welche die Polirrollen / m η arbeiten (s. Fig. 2).
A ist die Arbeitsseite der Maschine, wo jede gewünschte Speisevorrichtung angebracht werden kann, die am besten von der Maschine selbst, z. B. durch das Zahnrad x, betrieben wird. B ist die Seite der Maschine, wo die Nadeln polirt aus dem letzten Paar Speisewalzen j k kommen und in einen an der genannten Seite zu diesem Zwecke aufgestellten Behälter fallen.
Die Richtung, in der die Nadeln durch die Maschine gehen, ist durch die Pfeile in Fig. 1 und 2 angegeben.
Die erste Walze des ersten Paares der Speisewalzen und ebenso die zweite Walze des letzten Paares kann auch entbehrt werden.
Um den Staub, der sich auf der Zufuhrplatte / ansammelt, zu entfernen, kann ein Schlitz in der genannten Platte zwischen den Walzen jedes Paares der Speisewalzen hergestellt werden, der dieselbe Länge hat, als diejenigen, wodurch die Polirrollen arbeiten, und mit denselben parallel ist: der Staub fällt dann durch diese Schlitze.
Fig. 4 stellt in der Ober-Ansicht, Fig. 5 in der Seiten-Ansicht (theilweise Schnitt) und Fig. 6 im Aufrifs (theilweise Schnitt) eine Abänderung der Maschine dar, worin die Platte, aufweicher die Nadeln vorrücken und gehalten werden, unbeweglich ist, und dem die Speisewalzen aufnehmenden Gestell eine hin- und hergehende Bewegung ertheilt wird. . In den genannten Figuren 4, 5 und 6 ruht das Gestell A', welches die Zufuhrwalzen χ enthält, mit den Erweiterungen oder Schwalbenschwänzen a * (am besten in Fig. 6 zu sehen) auf dem Seitengestell der Maschine. Diese Schwalbenschwänze bewegen sich in entsprechenden Führungen im festen Gestell der Maschine. Das Vorrücken des gleitenden, die Zuführwalzen χ enthaltenden Gestells A' wird durch Daumen auf der Triebwelle S bewirkt und der Rückgang geschieht durch die Bogenfeder »2 (Fig. 4), w ist die feste Platte, worauf die Nadeln durch die Bewegung der in dem Gestell A' enthaltenen Speisewalzen χ hin- und hergerollt werden.
Das Schneckengetriebe q r, wodurch den Zuführungswalzeh χ eine langsame Rotation ertheilt wird, folgt der hin- und hergehenden Bewegung des Gestells Al nicht. Die Schneckenräder r arbeiten zwischen Anstofsleisten r3 und die Augen derselben sind viereckig, den Wellen der Zufuhrungswalzen entsprechend, so dafs die letzteren in den genannten Augen, wenn das Gestell Ai seine hin- und hergehende Bewegung macht, gleiten können. Durch diese gleitende Bewegung wird die rotirende der Zufuhrwalzen in keiner Weise unterbrochen.
Die schon erwähnte selbstthätige Speisevorrichtung, um Nadeln den Speisewalzen der oben beschriebenen und anderer Polirmaschinen zuzuführen, ist in den Fig. 7, 8, 9, 10 und 11 der Zeichnungen dargestellt. Fig. 7 stellt eine Seiten-Ansicht der genannten Speisevorrichtung, Fig. 8 und 9 Verticalschnitte derselben, Fig. 10 eine Ansicht von -oben und Fig. 11 eine von hinten dar. In diesen Figuren 7 bis 11 bezeichnen dieselben Buchstaben dieselben Theile. Die selbstthätige Speisevorrichtung besteht im wesentlichen aus einem hin- und hergleitenden Rumpfe a, worin die zur Speisung bestimmten Nadeln enthalten sind, und einer Speisewalze b, die unter dem Theile f2 der festen Gestellplatte ((' arbeitet. Der Rumpf α wird mit Nadeln gefüllt, deren Spitzen nach der SpeiseAvalze b gekehrt sind, und deren Köpfe gegen die hintere Platte a 5 der Speisevorrichtung ruhen, so dafs die Nadeln quer im Rumpfe, in der Richtung der kürzeren Seite desselben, liegen. Der Rumpf ist an der Führungsplatte a~ mit seinem Rücken befestigt; diese Platte hat Führungsleisten, die in entsprechenden Führungen der Gestellplatte c der Speisevorrichtung gleiten. Am hinteren Ende des Theiles c~ der Gestellplatte ist ein länglicher Schlitz, durch welchen die Nadeln aus dem Rumpfe zwischen die Speisewalze b und die untere Seite des genannten Theiles f2 gleiten An der oberen Seite der Platte i2 und nahe am länglichen Schlitz e ist eine schiefe Ebene, und auf dieselbe steigt die Vorderplatte a3 des Rumpfes, wenn dieser seinen Vorwärtshub macht, um die Nadeln zuzuführen. Die genannte Vorderplatte a3 arbeitet unabhängig von anderen Theilen des Rumpfes und wird durch die Federn «4 a4 niedergedrückt. Die Nadellagen im Rumpfe über der Bodenschicht, die von der

Claims (2)

Speisewalze b gefafst wird, laufen ebenfalls auf die schiefe Ebene der Platte c2 und verhindern eine Anhäufung in der Schicht, welche zugeführt wird. In Fig. 8 ist der Rumpf α am Ende seines Rückwärtshubes dargestellt; die Köpfe der Nadelreihe / sind gegen die Platte a3 des Rumpfes gestemmt dargestellt. Durch das Vorrücken des Rumpfes α in der durch den Pfeil angedeuteten Richtung geht die Bodenschicht der Nadeln im Rumpfe durch den Schlitz e und wird zwischen die rotirende Walze b und die feste Platte c2 gezogen, wie in Fig. 9 angedeutet, wo der Rumpf am Ende seines Vorwärtshubes dargestellt ist; durch die Bewegung der Walze b wird die Nadelschicht der Polirmaschine zugeführt. Wenn der hin- und hergehende Rumpf seinen Rückhub vollführt, so nimmt die Bodenschicht der Nadeln im Rumpfe den Platz derjenigen Schicht ein, die zuletzt weggeführt war u. s. w. Der Rückgang des Rumpfes α wird mittelst der Arme gg bewirkt, welchen durch die Welle h unter der Speisewalze eine pendelartige Bewegung ertheilt wird. Die Welle h wird durch den Hebel i und dieser wiederum durch den Daumen k auf der Welle η in Bewegung gesetzt. Die oberen Enden der Arme gg sind mit Schlitzen versehen, in welche die von der Platte «2 des Rumpfes α befindlichen Kurbelzapfen / eingreifen. Der Vorwärtshub des Rumpfes α wird durch Spiralfedern erreicht, die an den Armen g g und an dem festen Gestell der Speisevorrichtung befestigt sind. Eine dieser Federn ist in Fig. 7 dargestellt und mit m bezeichnet. Die Speisewalze b und Daumenwelle η werden von dem Zahnrade/ getrieben, mit welchem Zahnrade p das in der Polirmaschine, welche in den Fig. 1, 2 und 3 dargestellt ist, mit χ bezeichnete Rad im Eingriffe steht. Das Zahnrad / greift in das Rad q auf der Daumenwelle η und aufserdem in ein breites Rad r, welclies das Zahnrad s auf dem Ende der Speisewalze b treibt. Patenτ-Ansprüche:
1. Die oben beschriebenen und in den beiliegenden Zeichnungen dargestellten Neuerungen an Nadelpolirmaschinen; nämlich: die Combination einer Reihe langsam rotirender Zufuhrwalzen, wodurch die in Arbeit befindlichen Nadeln durch die Maschine gezogen werden, mit einer hin- und hergehenden Zufuhrplatte, zum Halten und Drehen der Nadeln und einer Reihe von Polirrollen, welche unter der genannten hin- und hergehenden Platte liegen, und durch deren Schlitze oder Oeffnungen hindurch arbeiten, die verschiedenen Theile im wesentlichen so angeordnet, wie beschrieben und dargestellt in den Fig. 1, 2 und 3; ferner die beschriebene und in Fig. 4, 5 und 6 dargestellte Abänderung, worin die Zuführungsplatte unbeweglich ist, und das die Zuführungswalzen enthaltende Gestell eine hin- und hergehende Bewegung hat, zur Erzeugung der nothwendigen rollenden Bewegung der Nadeln.
2. Die allgemeine Anordnung der Theile der selbstthätigen Speisevorrichtung für Nadelpolirmaschinen, sowie sie oben beschrieben und in den Fig. 7, 8, 9, 10 und 11 der beiliegenden Zeichnungen dargestellt ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DE1370DA 1877-11-06 1877-11-06 Maschine zum Poliren von Nadeln nebst Speisevorrichtung Expired - Lifetime DE1370C (de)

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