DE136213C - - Google Patents
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- DE136213C DE136213C DENDAT136213D DE136213DA DE136213C DE 136213 C DE136213 C DE 136213C DE NDAT136213 D DENDAT136213 D DE NDAT136213D DE 136213D A DE136213D A DE 136213DA DE 136213 C DE136213 C DE 136213C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02M—SUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
- F02M17/00—Carburettors having pertinent characteristics not provided for in, or of interest apart from, the apparatus of preceding main groups F02M1/00 - F02M15/00
- F02M17/18—Other surface carburettors
- F02M17/26—Other surface carburettors with other wetted bodies
- F02M17/28—Other surface carburettors with other wetted bodies fuel being drawn through a porous body
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Control Of The Air-Fuel Ratio Of Carburetors (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand der Erfindung betrifft eine Carburirvorrichtung für Petroleum-, Alkoholmaschinen
oder dergl.
Die Eigenart besteht darin, dafs der Brennstoff, welcher beim Schliefsen des Luftventiles
auf eine poröse Masse fällt, erst beim folgenden Saughub von der Luft mitgerissen wird.
In der Zeichnung ist die Carburirvorrichtung in senkrechtem Schnitt dargestellt.
Die Carburirvorrichtung besteht aus einem metallenen,, mit Metallspänen gefüllten und
durch eine Rohrschlange geheizten Behälter b von beliebiger Form, auf dessen Deckel sich
eine Kammer e befindet. In der oberen Wandung der Kammer e ist eine Oeffnung j
angeordnet, die sich nach unten in ein in die Kammer e hineinreichendes Rohr fortsetzt,
welches einer an einer Platte f befestigten Hülse h als Führung dient. Die Platte / ist
so angeordnet, dafs sie den zwischen der Hülse h und der Aufsenwandung der Kammer e
verbleibenden ringförmigen Raum nach unten gegen den Behälter b abschliefst. Eine Feder r
hat das Bestreben, die Platte / in der in der Figur dargestellten abschliefsenden Lage zu
halten. In der Platte f sind Löcher g angeordnet, welche das Innere der Hülse h mit
dem Behälter b verbinden. Aufserdem trägt die Platte f in der Mitte eine Ventilstange i,
welche dazu dient, die Oeffnung j abzuschliefsen.
Die Carburirvorrichtung enthält noch ein zweites Ventil k, welches dazu dient, eine
Oeffnung m abzuschliefsen oder zu öffnen, durch welche das aus einem Behälter durch
das Rohr ρ eintretende Petroleum oder der sonstige Kohlenwasserstoff in die kleine Kammer
η gelangen kann. Der Fassungsraum dieser kleinen Kammer η kann mittelst einer
Schraube ν verändert werden, wodurch die für jede Explosion erforderliche Kohlenwasserstoffmenge
eingestellt werden kann.
Die Luft tritt in die Kammer e durch den Stutzen χ ein, an welchen ein Rohr angeschlossen
sein kann, das in der Nähe des Cylinders, der Kühlvorrichtung, des Auspuffs
oder dergl. endigt, um die am Ende des Rohres eintretende Luft vorzuwärmen.
Der untere Raum des Behälters b steht durch ein an den Stutzen t angeschlossenes Rohr mit
der Explosionskammer des Cylinders in Verbindung. Ein etwaiger Ueberschufs an Kohlenwasserstoff
kann durch den Hahn £ abgelassen werden.
Die Wirkungsweise der Carburirvorrichtung ist folgende:
Um die Maschine in Gang zu setzen, öffnet man das Ventil k, so dafs der Kohlenwasserstoff
in die Kammer η eintreten kann. Hierauf drückt man auf den durch eine Stange
mit der Platte f verbundenen Knopf s, wodurch die Platte f nach unten gedrückt und
das Ventil i geöffnet wird. Der Kohlenwasserstoff geht alsdann durch die Oeffnung j in die
Hülse h und von hier durch die Löcher g in den Behälter b, wo er auf eine poröse
Masse fällt. Sobald die. letztere genügend mit Kohlenwasserstoff getränkt ist, läfst man den
Knopf s los, so dafs die Platte f zurückgeht. Alsdann läfst man in bekannter Weise die
Maschine durch Drehen der Handkurbel oder dergl. an.
Die vom Kolben beim ersten Saughub angesaugte Luft, welche durch den Stutzen χ
eintritt, verursacht eine Senkung der Scheibe/ mit der Ventilstange z, geht zwischen der
Scheibe / und der Wandung e hindurch und reichert sich beim Durchstreichen durch die poröse
Masse an. Da das Ansaugen der Luft äufserst schnell vor sich geht, so wird die Luft gänzlich
durch den Behälter b hindurchgesaugt,, bevor der in der kleinen Kammer η enthaltene
und in das Innere der Hülse h geflossene Kohlenwasserstoff Zeit hat, durch die kleinen
Löcher g auf die poröse Masse zu fliefsen. Dies geschieht vielmehr erst allmählich in der
Zeit, welche bis zum nächsten Saughub vergeht, während welcher also das Ventil i auf
seinem Sitz bleibt.
Bei dem folgenden Saughub des Kolbens verursacht die angesaugte Luft von Neuem eine
Senkung der Scheibe f, und der beschriebene Vorgang wiederholt sich.
Das Ventil k hat lediglich den Zweck, das Ausfliefsen von Kohlenwasserstoff beim Stillstand
der Maschine zu verhindern. Die Oeffnung m ist kleiner als die Oeffnung j,
so dafs Kohlenwasserstoff nur sehr langsam in die Kammer η nachdringen kann, so dafs dieselbe
sich entleert, bevor durch die Oeffnung m weiterer Kohlenwasserstoff einfliefst.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Carburirvorrichtung für Explosionskraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dafs beim Ansaugen des Kolbens das Luftventil (f) und das Brennstoffventil ft) geöffnet werden, wobei eine durch eine einstellbare Schraube (v) in einer kleinen Kammer (n) abgemessene Brennstoffmenge in die Hülse (h) des Ventils (f) gelangt, aus welcher der Brennstoff beim Schliefsen der Ventile ff und i) durch die Löcher (g) in den Behälter (b) ausfliefst, so dafs diese Brennstoffmenge erst beim folgenden Saughub von der Luft mitgerissen wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE136213C true DE136213C (de) |
Family
ID=404184
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT136213D Active DE136213C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE136213C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2381184A1 (fr) * | 1977-02-22 | 1978-09-15 | Bernecker Gunther | Carburateur pour moteur a combustion interne |
-
0
- DE DENDAT136213D patent/DE136213C/de active Active
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
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