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DE136080C - - Google Patents

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Publication number
DE136080C
DE136080C DENDAT136080D DE136080DA DE136080C DE 136080 C DE136080 C DE 136080C DE NDAT136080 D DENDAT136080 D DE NDAT136080D DE 136080D A DE136080D A DE 136080DA DE 136080 C DE136080 C DE 136080C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
piston
collar
channels
air
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT136080D
Other languages
English (en)
Publication of DE136080C publication Critical patent/DE136080C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25DPERCUSSIVE TOOLS
    • B25D9/00Portable percussive tools with fluid-pressure drive, i.e. driven directly by fluids, e.g. having several percussive tool bits operated simultaneously
    • B25D9/14Control devices for the reciprocating piston

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Details Of Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
M 136080 KLASSE 876.
verschiebendem Steuerventil.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf diejenige Klasse von Drucklufthämmern, bei denen ein durch sein Beharrungsvermögen verschobenes Steuerventil die Bewegungen des Kolbens regelt, und der Zweck der Erfindung ist die schnelle Zerstörung derartiger Ventile zu vermeiden.
Man hat bei solchen durch ihr Beharrungsvermögen verschobenen Ventilen gefunden, dais es schwer ist, die Zerstörung derselben wegen der Stöfse, denen sie ausgesetzt werden, zu verhindern. Nach vorliegender Erfindung wird dieser Uebelstand dadurch beseitigt, dafs man dem Ventil bei seiner Verschiebung einen Widerstand entgegensetzt, was durch die Drosselung von Luft in Kanälen geschieht, welche in einem auf dem Ventil sitzenden Bunde angeordnet sind.
Dieser Grundgedanke kann in verschiedenen Formen zur Ausführung gelangen. Auf den Zeichnungen sind einige Ausführungsbeispiele für solche kolbenförmige Ventile dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι und 2 einen Drucklufthammer nach vorliegender Erfindung im Längsschnitt bei verschiedener Stellung des Ventils und des Schlagkolbens,
Fig. 3 und 4 Längsschnitte zweier abgeänderter Ausführungsformen,
Fig. 5 einen Schnitt nach Linie V-V der Fig. 3.
Fig. 6 eine Endansicht des Kolbens der Fig. ι bis 4,
Fig. 7 und 8 zwei weitere Ausführungsformen im Längsschnitt.
Auf den Cylinder 3 des Hammers (Fig. 1 und 2) ist der Handgriff 2 aufgeschraubt. In der Wandung des Cylinders befindet sich der Längskanal 4 mit der Oeffnung 5 zu dem ringförmigen Eintrittskanal 6 im Schlagkolben. Der Schlagkolben besteht aus einem stärkeren Theil 7 hinten und einem schwächeren Theil 8 vorn. Diesen Theilen entsprechen Bohrungen im Cylinder. Vorn ist die kleinere Bohrung des Cylinders erweitert und bildet hier den Auspuffkanal 9, über den bei einer gewissen Kolbenstellung die Auspuffkanäle 10 im Kolben treten. Diese Kanäle 10 erstrecken sich seitlich vom Kanal 11 weg, der durch den Kolben hindurchgeht, und treten zeitweilig mit den Seitenkanälen 12 in der Ventilbüchse 13 in Verbindung (Fig. 2). Die Kanäle 12 werden durch das verbreiterte hintere Ende 14 des hohlen, durch sein Beharrungsvermögen verschobenen Ventils 15 abwechselnd überdeckt und freigelegt. Der vordere Theil des Ventils 15 pafst genau in einen etwas längeren Theil des Kanals 11. Etwa in der Mitte erhält das Ventil 15 einen Bund 16, der in eine zweite gröfsere Bohrung im Kolben paist. In diesem Bund befinden sich ein oder mehrere parallel zur Längsachse des Ventils liegende Durchbrechungen.
Fig. ι zeigt das Ventil 15 in der Stellung beim Vorwärtsgange des Kolbens. Bei dieser Stellung tritt die Luft durch die Kanäle 5
und 6 ein, strömt um den schwächeren Theil des Ventils, tritt durch die Kanäle 12 hindurch in den hinteren Raum im Kolben und stöist diesen nach vorwärts. Erreicht der Schlagkolben das vordere Ende seines Hubes, so wird durch das Beharrungsvermögen das Ventil 15 in die Stellung Fig. 2 übergeführt. Bei dieser Vorwärtsverschiebung wird die Druckluft, die während des Vorganges des Kolbens vor den Bund 16 getreten ist, langsam durch die Durchbrechung oder Durchbrechungen in diesem Bund hindurchtreten und dadurch der Vorwärtsbewegung des Ventils unter Drosselung der eingeschlossenen Luft einen Widerstand entgegensetzen.
Nach der Verschiebung des Ventils ist das hintere verbreiterte Ende desselben vor die Kanäle 12 getreten und es wird die Verbindung zwischen der Zuleitung 6 und den Kanälen 12 aufgehoben; nun erfolgt der Auspuff der hinter dem Kolben befindlichen Druckluft durch die Kanäle 12, den Kanal 11 des Ventils und die Auslafskanäle 10 so lange, als diese Kanäle 10 in dem erweiterten Cylindertheil 9 sich befinden.
Die zurückbleibende Luft bildet ein Kissen für den Rückgang des Kolbens. Am Ende dieses Rückganges, wenn das Ventil 15 in seine Ausgangsstellung zurückgetrieben wird, bewegt sich auch der auf ihm sitzende Bund 16 zurück und die Luft strömt langsam1 nach vorwärts durch den Nebenkanal auf die Vorderfläche des Bundes 16, wodurch auch wieder ein Aufschlagen vermieden wird.
Statt das Ventil 15 so anzuordnen, dafs bei der Verschiebung des Ventils Druckluft gedrosselt wird, kann es auch so angeordnet werden, dais gewöhnliche Luft gedrosselt und dadurch der Bewegung des Ventils ein Widerstand entgegengesetzt wird. Nach Fig. 3 erhält die Büchse 13 für das Ventil vorn eine Verlängerung 17, welche auf das Ventil 15 pafst, wobei sich dann der Bund 16 vor dieser Verlängerung befindet. Die übrigen Theile der Vorrichtung sind dieselben wie diejenigen bei der Ausführungsform nach Fig. 1 und 2; der Ventilbewegung in der einen oder anderen Richtung wird durch diejenige Luft entgegengewirkt, die zwischen dem Ventil und dem Ende -der Büchse des letzteren oder zwischen dem Ventil und dem Bund im Kolben eingeschlossen ist; während der Ventilbewegungen Avird die Luft langsam durch den oder die kleinen Nebenkanäle im Ventil von der einen Seite auf die andere Seite treten und dadurch ein Aufschlagen des A^entils vermeiden.
.Es kann auch das Loch durch den Bund des Ventils wegfallen, in welchem Fall dann rund um den Bund ein Nebenkanal 18 angeordnet wird, der sich in der AVandung des Kolbens befindet (Fig. 4).
Fig. 7 und 8 zeigen die Anbringung des Erfmduiigsgegeiistarides bei den Drucklufthämmern gemäfs den deutschen Patentschriften 119539 (Fig. i) und 119538 (Fig. 2). Hier ist 5 der EinlafskanaL 8 der Kolben und 16 der Bund auf dem Ventil, das sich zwischen dem vorderen Ende der Ventilbüchse 13 und der Stirnfläche der gröiseren Bohrung im Kolben hin- und herbewegt. Bei dieser Ausführung geht der Nebenkanal durch den Bund 16 hindurch. Die Wirkungsweise ist sonst dieselbe wie die in obigen Patentschriften näher beschriebene.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Ein Drucklufthammer mit Differentialkolben und darin sich durch sein Beharrungsvermögen verschiebendem Steuerventil, gekennzeichnet durch einen auf das Ventil aufgesetzten Bund, welcher von einem oder mehreren Kanälen durchbrochen ist, so dafs durch die Drosselung der bei der Verschiebung des Ventils durch die Kanäle tretenden Druck- oder gewöhnlichen Luft ein Aufschlagen des Ventils verhindert wird.
2. Eine Ausführungsform des Drucklufthammers nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs der die Vorder- und Hintcrseite des Bundes verbindende Kanal in den Differentialkolben gelegt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT136080D Active DE136080C (de)

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