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DE309457C - - Google Patents

Info

Publication number
DE309457C
DE309457C DENDAT309457D DE309457DA DE309457C DE 309457 C DE309457 C DE 309457C DE NDAT309457 D DENDAT309457 D DE NDAT309457D DE 309457D A DE309457D A DE 309457DA DE 309457 C DE309457 C DE 309457C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
candle
funnel
candles
hat
over
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT309457D
Other languages
English (en)
Publication of DE309457C publication Critical patent/DE309457C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V35/00Candle holders
    • F21V35/006Drop catchers; Shade holders
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V35/00Candle holders

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Arrangement Of Elements, Cooling, Sealing, Or The Like Of Lighting Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 309457 KLASSE 4 a. GRUPPE
FRIEDRICH AUTENRIETH in CANNSTATT.
Sparvorrichtung für Kerzen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Januar 1918 ab.
Die Erfindung betrifft eine neue Vorrichtung, welche die Brenndauer von Kerzen aller Art : dadurch erheblich verlängert und somit umgekehrt an Brennstoff (Talg, Stearin, Paraffin usw.) spart, daß sie das Abtropfen verhindert.
Man hat schon vorgeschlagen, auf Kerzen
Hüte aufzusetzen, die sich am Umfang der Kerze führen, auf dem oberen Kerzenrand aufsitzen und beim Abbrand der Kerze entsprechend herabsinken, dabei aber den Docht und seine Umgebung freilassen und außen mit Auffangschalen versehen sind, in denen sich abtropfendes Paraffin o. dgl. fangen soll. Hierbei ist wohl in gewissem Maße einem Verlust von Brennstoff vorgebeugt, allein das abgefangene Paraffin o. dgl. geht für die Kerze
' selbst verloren, die mit solchen Tropffängern nicht länger brennt als ohne dieselben.
Im Gegensatz hierzu ist gemäß der neuen Erfindung überhaupt verhindert, daß beim Gebrauch einer Kerze, selbst bei schräger Stellung oder im Luftzug, * geschmolzenes Paraffin den Raum in der Nähe des brennenden Dochtes verläßt, um sich anderswo niederzuschlagen, anstatt vergast und verbrannt zu werden und es ist ferner verhindert, daß das letzte Ende der Kerze unausgenutzt bleibt.
Im Wesentlichen. beruht die Erfindung darauf, daß ein Hut aus unverbrennbarem Stoff,
z. B. Metall, von der Form eines umgekehrten Trichters auf das obere (zum Brennen bestimmte) Ende der Kerze gestülpt und parallel der Kerzenachse geführt wird, so daß die Trichterwand auf dem Kerzenrand aufsitzt und die Trichtermündung sich der Kerzenflamme entlang noch ein Stück nach oben , erstreckt.
Der Trichter hat hierbei eine mehrfache Aufgabe: Er ermöglicht die Anwendung, der ,Vorrichtung bei: Kerzen verschiedener Dickey bildet mit seinem über den oberen Kerzenrand hinausragenden Teil einen den Docht umgebenden Hohlraum als Sammelraum für das verflüssigte Paraffin o. dglv, so daß es sich auch bei ungeschickter Handhabung der Kerze überhaupt nicht vom -Docht entfernen, geschweige denn abtropfen 'kann. : Endlich kann er sich bei nahezu abgebrannter Kerze bis über die die Kerze haltende Tülle herabsenken und dadurch die Ausnutzung der Kerze bis zum letzten Rest gestatten, wobei er immer noch seinen Zweck des Zusämmenhaltens alles geschmolzenen Kerzenbrenrjstoffes zwecks vollkommener Verbrennung, erfüllt.
Ein AÜsführungsbeispiel der neuen Erfindung ist in der beigefügten Zeichnung dargestellt, .
Fig. ι zeigt die Ansicht eines Leuchters mit angebrachter Spar vorrichtung.' f
Fig. 2 ist eine Seitenansicht zu Fig. 1, Fig. 3 ein Grundriß,
Fig. 4 ein senkrechter Längsschnitt durch einen Teil der Sparvorrichtung. \ x ' ' * .
Im Wesentlichen besteht die neue Sparvorrichtung aus einem Hut α, der die Gestalt eines -umgekehrten Trichters besitzt und auf das obere Ende der Kerze! b gestülpt werden kann, so daß in seiner oberen, mittleren öffnung die Kerzenflamme noch brennen kann.
Dieser Hut oder Trichter a ist von einem
Führungsarm c gefaßt, dessen Führungsaugen d seitlich parallel der Kerze b geführt sind.
Zur Führung dienen zwei im Leuchter befindliche, der Kerze b parallele Stangen e, über welchen Führungsröhren f verschiebbar geführt sind. Auf diesen Führungsröhren f ist die Trichterfassung c, d seinerseits geführt. Der Trichter α ist so bemessen, daß er noch auf eine Kerze des größten vorkommen-
ίο den Durchmessers gesetzt werden kann, andererseits ist seine obere Öffnung so eng, daß er auch über die kleinste der in Betracht kommenden Kerzen nicht herabgleiten kann, sondern sich immer mit seiner schrägen Trichterwand auf den Rand der Kerze aufsetzt.
Dabei entsteht immer über dem Kerzenrand ein Hohlraum von gewisser Höhe, in dem das geschmolzene Brennmaterial der Kerze zusammengehalten wird, so daß es bei ungeschickten Bewegungen mit dem Leuchter oder bei Luftzug nicht abtropfen kann.
Entsprechend dem Abbrennen der Kerze, deren Brennstoff somit vollkommen zur Speisung der Kerzenflamme ausgenutzt wird und deren Brenndauer demnach entsprechend verlängert wird; sinkt der trichterförmige Körper α allmählich herab. Dabei gleiten die Führungsröhren f, f- immer mehr über die Stangen β, β, so lange, bis sie unten aufsitzen, dann beginnen die Führungsaugen d über die Röhren f herabzugleiten, bis schließlich die in Fig. 2 mit punktierten Linien angedeutete Stellung des Trichters α erreicht ist. Dabei greift der Trichter α über die Tülle g des Leuchters herab und sitzt somit so tief, daß die Kerzenflamme in seiner oberen öffnung so lange brennen kann, bis die Kerze vollständig abgebrannt ist.
Soll eine neue Kerze eingeführt werden, so wird der Trichter α wieder hochgehoben, bis seine Führungsaugen d an den Bund h der Röhren f anschlagen, von da an werden die Röhren f ebenfalls mit angehoben, indem sie sich auf den Stangen e führen, bis genügend Raum geschaffen ist, um eine neue Kerze b in die Tülle g einzusetzen und den Trichter h •über die Kerze zu stülpen.
Die Ausführungsform des Leuchters selbst kann natürlich in verschiedener Weise je nach dem Zweck des Leuchters und nach der zu erzielenden künstlerischen Wirkung gewählt werden. 'Ebenso ist natürlich das Material, aus welchem Leuchter und Sparvorrichtung hergestellt wird, von untergeordneter Bedeutung. Auch ist es nicht unbedingt notwendig, wohl aber zweckmäßig, daß die Führung für den Trichter α zweiteilig, teleskopartig ist.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Sparvorrichtung für Kerzen mit auf dem Brennende der Kerzen sitzenden Hut, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Hut an seitlich der Kerze angeordneten, dieser parallelen Führungen geführt ist und die Form eines umgekehrten Trichters besitzt von solcher Größe, daß er über dem oberen Kerzenrand hinausragt und so einen Sammelraum bildet, der den verflüssigten Brennstoff in der Nähe des Dochtes zusammenhält.
2. Sparvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Trichter so weit ist, daß er bei nahezu abgebrannter Kerze sich' über die Haltetülle des Leuchters herabsenken kann und so bis zum Abbrennen der Kerze auf den letzten Rest wirksam bleibt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT309457D Active DE309457C (de)

Publications (1)

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