DE135123C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE135123C DE135123C DENDAT135123D DE135123DA DE135123C DE 135123 C DE135123 C DE 135123C DE NDAT135123 D DENDAT135123 D DE NDAT135123D DE 135123D A DE135123D A DE 135123DA DE 135123 C DE135123 C DE 135123C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- rollers
- yarn
- roller
- pair
- machine
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000005470 impregnation Methods 0.000 claims description 5
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims 1
- 238000005517 mercerization Methods 0.000 description 3
- 238000000034 method Methods 0.000 description 3
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 3
- 239000003518 caustics Substances 0.000 description 2
- 239000007921 spray Substances 0.000 description 2
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 230000003993 interaction Effects 0.000 description 1
- 238000009992 mercerising Methods 0.000 description 1
- 238000005192 partition Methods 0.000 description 1
- 230000000737 periodic effect Effects 0.000 description 1
- 230000000750 progressive effect Effects 0.000 description 1
- 238000012857 repacking Methods 0.000 description 1
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 1
- 238000004513 sizing Methods 0.000 description 1
- 238000003860 storage Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06B—TREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
- D06B7/00—Mercerising, e.g. lustring by mercerising
- D06B7/04—Mercerising, e.g. lustring by mercerising of yarns, threads or filaments
- D06B7/06—Mercerising, e.g. lustring by mercerising of yarns, threads or filaments of hanks of yarns
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine ununterbrochen arbeitende Maschine
zum Imprägniren von Strähngarn. Das Imprägniren des Garnes auf dieser Maschine kann
zum Zwecke des Mercerisirens, Schlichtens u. s. w. erfolgen. Das Wesen vorliegender Erfindung
gegenüber anderen derartigen Maschinen besteht darin, dafs die in bekannter Weise um
eine senkrechte Achse sich bewegenden, wagerecht liegenden Walzenpaare mit unter einander
angeordneten Garnwalzen in Rahmen gelagert sind, die sich je nach Bedarf der verschiedenartigen
Flotten, in welche die Garne . bei einem Umlauf tauchen oder mit welchen sie behandelt werden sollen, heben oder senken.
In jedem Rahmen verschiebt sich ein Schlitten, in welchem eine der beiden, Walzen gelagert
ist und welcher vermittelst geeigneter Vorrichtungen so bewegt wird, dafs dem über die
beiden senkrecht über einander angeordneten Walzen gehängten Garnslrahn die nöthige
Spannung gegeben wird.
In; der Zeichnung ist in den Fig. 1 bis 6 eine
derartige Maschine gezeichnet, und zwar stellen die einzelnen Figuren dar: Fig. 1 einen Querschnitt,
Fig. 2 einen Grundrifs, Fig. 3 eine schematische Darstellung der Arbeitsweise einer
Maschine mit sechs Spulenpaaren, und zwar speciell für Mercerisationszwecke; Fig. 4 einen
vergröfserten Querschnitt eines Spulenpaares mit Lagerung und Bewegung, Fig. 5 eine
Seitenansicht des in Fig. 4 dargestellten Spulenpaares, Fig. 6 einen Grundrifs des in Fig. 4
dargestellten Spulenpaares.
Auf einer senkrecht stehenden Welle a, die in einem unteren Lagerstück b und einem
oberen Lagerstück c ruht, ist eine Rand^ scheibe d befestigt (Fig. 2 und 4). Die Welle a
wird durch Schneckenrad e, Schnecke f und Riemscheiben g in eine langsame, dem gewünschten
Zwecke entsprechende Umdrehung versetzt. Am Umfange der Scheibe d sind
eine Anzahl (in Zeichnung 6) Führungen h angebracht. In diesen Führungen h liegt je ein
Schlitten i, der unten zu einem Doppellager ausgebildet ist und dort eine Achse / trägt
(Fig. 4). Auf dieser Achse sitzt die untere Garnwalze m. Jeder Schlitten i ist an seinem
oberen Ende mit einem Auge η versehen, in welchem ein Bolzen n1 befestigt ist, der wiederum ,
eine Laufrolle ρ trägt. Diese Rolle gleitet auf einer ringförmigen Curvenscheibe q (Fig. 1),
die am Lagerstück c der Achse α befestigt ist. Diese Curvenscheibe q kann dabei so befestigt
sein, dafs man sie hoch und tief stellen kann, oder auch so, dafs man sie leicht durch eine
andere mit anderer Curvenform versehene auswechseln kann, je nachdem dies der Zweck
der Garnimprägnirung erfordert. Es ist nun leicht ersichtlich, dafs durch Abrollen der
Laufrollen ρ auf der Gurvenscheibe q die · Schlitten i gehoben und gesenkt werden, da
sie mit dem ganzen Gewicht auf der Curvenscheibe q ruhen. Jeder Schlitten i ist in sich
selbst wieder mit einer eingehobelten Führung versehen, in welcher ein zweiter Schlitten r
gleitet. Dieser zweite Schlitten r trägt auch eine Achse s, auf welcher eine Walze t sich
lose drehen kann. Der Schlitten i sowohl wie der Schlitten r sind mit Augen u versehen, auf
deren Bolzen Gelenkbänder ν sitzen, die in der. Mitte durch eine Schiene v1 verbunden
sind. Die Augen u des Schlittens r sind ferner durch eine Schiene r1 verbunden. Jede Mittelschiene
v1 ist an ihrem, der senkrechten Achse λ
zugekehrten Ende mit einer Rolle χ versehen. An dem unteren Lagerstück b der Achse ist
eine Gurvenscheibe y angebracht, auf welcher sich die Rollen χ der Mittelschienen v1 abrollen.
Diese Curvenscheibey kann auch stellbar eingerichtet werden, indem man einfach
ihre Mitte gegen die der Achse α verschiebt; oder man verwendet. ein Excenter zur Bewegung
des Curvenscheibenringes, durch dessen Drehung die Mitte der Curvenscheibe y sich
verstellen läfst. Sobald die Rollen χ sich auf der Curvenscheibe y abrollen, werden die
Oberwalzen t den Unterwalzen m genähert oder von diesen entfernt. Das Nähern der
Walzen findet dadurch statt, dafs durch das Gewicht der Oberwalze mit ihrer Lagerung
die Rolle χ in Berührung mit der Curvenscheibe y bleibt. Aus diesem Zusammenspiel
erübrigt sich eine zwangläufige Führung. Die periodische Drehbewegung der Unterwalze in
und damit das Umziehen des Garnes geschieht durch das Schneckengetriebe \, stehende Welle ^3,
Rad ^1 und Zahnkranz ^2. Letzterer ist auf
der Curvenscheibey befestigt und auch curvenförmig
oder excentrisch ausgebildet, so dafs die Räder ^1 nur zeitweilig mit ihm kämmen.
Zur Maschine gehören noch ein oder mehrere Flottentröge w (Anzahl richtet sich je nach
Art der Imprägnirung), einige Spritzrohre wl
und Quetschwalzen w2. Letztere sind in Hebeln gelagert und werden durch die umlaufenden
unteren Walzen niedergedrückt, so dafs diese Walzen über sie hinweggleiten können,
um nach dem Vorbeigang einer Walze wieder in ihre erste Stellung zurückzufallen, bis sich
das Spiel von Neuem wiederholt (Fig. 3). Die Stellung der Prefswalzen richtet sich auch nach
der gewünschten Art der Imprägnirung.
In Fig. 3 ist die Arbeitsweise der neuen Maschine im Besonderen für die Zwecke der
Mercerisation schematisch dargestellt, und zwar in eine Ebene aufgerollt. Die über jedem
Walzenpaar eingeschriebene Zahl giebt in dem mit entsprechenden Zahlen versehenen Grundrifs
der Maschine (Fig. 2) die übereinstimmende Walzenstellung in ihrer Lagerung um die senkrechte
Achse α an. Da die Walzen sich in einer immerwährenden langsamen, fortschreitenden
Bewegung befinden, so entspricht der im Grundrifs (Fig. 3) angegebene Stand gerade
immer der Mittelstellung der auf einander folgenden Arbeitsvorgänge.
Der gesammte Arbeitsgang ist nun nachfolgender: Das Garn ο wird auf die Walzenpaare
bei der Stellung 1 derselben aufgehängt. In dieser Stellung haben sich die beiden Walzen
einander so weit als angängig genähert. Diese Näherung hat die an der Curvenscheibe y
gleitende Laufrolle χ bewirkt, die wiederum durch Schienen ν1 ν die lothrechte Verschiebung
des oberen Schlittens r bewerkstelligt hat. Während die Walzen mit aufgehängtem Garn
nach Stellung 2 übergehen, wird die Oberwalze von der Unterwalze entfernt, und zwar
durch Einwirkung der Rolle χ auf die Gelenkhebel v, und das Garn mehr oder weniger gestreckt.
Dem Garn kann je nach Stellung der Gelenkhebel ν eine hohe oder niedrige Spannung
gegeben werden. . Während des Laufes des mit Garn behängten Walzenpaares von
Stellung 1 nach 2 wird aber auch noch eine zweite Bewegung ausgeführt, indem der ganze
Rahmen r1 mit beiden Walzen angehoben wird, und zwar durch die auf der Curvenscheibe
q gleitende Rolle p. Dies geschieht, um die Unterwalze über den Rand des Laugenkastens
gelangen zu lassen. In dem Augenblick, wo das Garn durch die Verschiebung der oberen Walze die gewünschte Spannung
erreicht hat, wird die Drehbewegung der unteren Walze eingeschaltet. Von Stellung 2
aus gehen die beiden Walzen nach Stellung 3 über. Der Schlitten i senkt sich also wieder
und die untere Walze m taucht in die Lauge ein. Weil sich die Walzen drehen, wird das
Garn durch die Lauge gezogen. Die Geschwindigkeit der Bewegung der Walzen durch die Flotte von einer Stellung zur anderen ist
nun so eingerichtet, dafs jeder Theil des Garnes eine bestimmte Zeit mit der Lauge in Berührung
kommt. Von Stellung 3 gelangen die Walzen nach Stellung 4. Dort wird die überflüssige
Lauge abgequetscht. Während des Laufes von 3 zu 4 sind beide Walzen wieder angehoben worden, so dafs die Unterwalze
aus der Lauge herausgehoben ist. Von 4 nach 5 und von 5 nach 6 laufen die Walzen in
einer Ebene weiter. Immer aber ist dabei das Garn gestreckt gehalten. Bei 5 und 6 wird
das Garn mittelst der Spritzrohre w1 mit Wasser
abgespritzt. Das ablaufende Wasser läuft in den zweiten Trog ab. Die Zwischenwand w1
wird durch eine geeignete Vorrichtung zur rechten Zeit eingeschoben und verhindert, dafs
das Spritzwasser in das Laugengefäfs gelangt. Von Stellung 6 gelangen die Walzen wieder
nach Stellung 1, und es wird auf diesem Lauf die Garnspannung aufgehoben, so dafs man
in diesem Lauf schon das Garn abnehmen kann. Das Garn wird also zwischen Stellung 6
und 2 sowohl abgenommen, als auch frisch aufgehängt, und da die Bewegung eine ununterbrochene
ist, so ist ein Mann immer beschäftigt, das behandelte Garn abzunehmen und das dadurch frei werdende Walzenpaar
sofort wieder mit frischem Garn zu bepacken. Die beschriebene Arbeitsweise bezog sich
auf Mercerisation, in ähnlicher Weise kann aber auch das Garn auf dieser Maschine geschlichtet
werden, indem man einfach die entsprechenden Tröge anbringt. Ebenso gut läfst sich die
Maschine zu jeder anderen Garnimprägnirung verwenden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Maschine zum Imprägniren von Strähngarn, dadurch gekennzeichnet, dafs von den um eine lothrechte Achse sich drehenden Garnwalzenpaaren mit über einander angeordneten Walzen jedes Walzenpaar von einem Rahmen getragen wird, durch welchen es während einer Umdrehung zwecks Eintauchens des Garnes in die verschiedenen Flüssigkeitströge selbstthätig gehoben bezw. gesenkt wird, während gleichzeitig die Spannung der Garne jedes Garnwalzenpaares durch Aenderung des Abstandes der Garnwalzen im Rahmen nach Bedarf bestimmt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.Berlin, gedruckt in der reichsdruckerei.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE135123C true DE135123C (de) |
Family
ID=403187
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT135123D Active DE135123C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE135123C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0036440A1 (de) * | 1980-03-14 | 1981-09-30 | OFFICINE MINNETTI di Federico Minnetti & C. S.A.S. | Maschine zum Entnehmen und Abladen von Strängen |
-
0
- DE DENDAT135123D patent/DE135123C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0036440A1 (de) * | 1980-03-14 | 1981-09-30 | OFFICINE MINNETTI di Federico Minnetti & C. S.A.S. | Maschine zum Entnehmen und Abladen von Strängen |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2347926A1 (de) | Einrichtung zum transportieren und speichern von garntraegern | |
| DE746433C (de) | Kegelfoermiger Haspel zur Streckbehandlung von Faeden, insbesondere Kunstfaeden | |
| DE135123C (de) | ||
| DE1610909A1 (de) | Maschine zur Behandlung von Textilwaren | |
| DE465627C (de) | Einrichtung zum Nassbehandeln, insbesondere zum Waschen und Erschweren breitgefuehrter Seidengewebe | |
| DE882285C (de) | Vorrichtung zur Behandlung kuenstlicher Faeden | |
| DE135124C (de) | ||
| DE3415281A1 (de) | Walk- und waschmaschine fuer stoffe | |
| DE315141C (de) | ||
| DE156434C (de) | ||
| DE139451C (de) | ||
| DE3532278A1 (de) | Vorrichtung zum aufbringen einer schlichte oder dergleichen | |
| DE321252C (de) | Vorrichtung zum Nassbehandeln von Straehngarn auf Traegern, durch welche das Garn selbsttaetig umgezogen und umgesetzt wird | |
| DE122750C (de) | ||
| DE488928C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum fortlaufenden Breit-Nassbehandeln, insbesondere zum Impraegnieren, Faerben und Belaugen beim Mercerisieren von Geweben | |
| DE342499C (de) | ||
| DE391139C (de) | Maschine zum Nassbehandeln von Garnstraehnen | |
| DE3415677C2 (de) | Vorrichtung zur spannungsarmen Verweilbehandlung von Warenbahnen in einer Flüssigkeit | |
| DE2404679A1 (de) | Vorrichtung zum bilden und foerdern von haengeschleifen | |
| DE435898C (de) | Rundwasch- und Faerbemaschine fuer Straehngarn | |
| DE168784C (de) | ||
| DE549426C (de) | Maschine zum Faerben von Struempfen, Garnstraehnen o. dgl. | |
| DE314009C (de) | ||
| DE1266190B (de) | Vorrichtung zum mechanisch- pneumatischen Reinigen von Ober- und Unterwalzen an Streckwerken von Spinnereimaschinen | |
| AT119791B (de) | Einrichtung zum Bleichen, Färben, Waschen oder ähnlichen Behandeln von Strähnen aus Baumwolle, Wolle, Kunstseide, Seide oder ähnlichem faserigen Material. |