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DE1239709B - Einrichtung an einem Farbwerk von Rotations-druckmaschinen zum Einstellen des Farbmessers - Google Patents

Einrichtung an einem Farbwerk von Rotations-druckmaschinen zum Einstellen des Farbmessers

Info

Publication number
DE1239709B
DE1239709B DEW33690A DEW0033690A DE1239709B DE 1239709 B DE1239709 B DE 1239709B DE W33690 A DEW33690 A DE W33690A DE W0033690 A DEW0033690 A DE W0033690A DE 1239709 B DE1239709 B DE 1239709B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switches
setting
control panel
doctor blade
inking unit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW33690A
Other languages
English (en)
Inventor
Charles Samuel Huffsmith
James Robert Langworthy
Emory Warren Worthington
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wood Newspaper Machinery Corp
Original Assignee
Wood Newspaper Machinery Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wood Newspaper Machinery Corp filed Critical Wood Newspaper Machinery Corp
Publication of DE1239709B publication Critical patent/DE1239709B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F31/00Inking arrangements or devices
    • B41F31/02Ducts, containers, supply or metering devices
    • B41F31/04Ducts, containers, supply or metering devices with duct-blades or like metering devices
    • B41F31/045Remote control of the duct keys

Landscapes

  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Description

  • Einrichtung an einem Farbwerk von Rotationsdruckmaschinen zum Einstellen des Farbmessers Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung an einem Farbwerk für Rotationsdruckmaschinen zum Einstellen des Farbmessers an der Farbkastenwalze mittels einer Vielzahl von auf das Farbmesser einwirkenden Stellschrauben, die mittels elektromagnetisch betätigbarer Kupplungen mit einem umkehrbaren Antrieb kuppelbar sind, wobei die Kupplungen durch an einem Schaltpult zusammengefaßter Schalter wahlweise einzeln betätigbar sind. Bei den bekannten Anordnungen dieser Art ist die Änderung der Einstellung für die Farbmenge auf größeren Breiten sehr umständlich und zeitraubend. Eine derartige Einstellung wird aber z. B. dann notwendig, wenn eine Seite mit Fotografien bedruckt werden soll. Dann wird zunächst die alte Druckplatte mit den Drucktypen durch die Platte mit den Fotografien ersetzt. Nun muß, wenn die Presse in Gang gesetzt wird, sehr rasch die Farbmenge an der Tauchwalze geändert werden. Bei den bekannten Ausbildungen war es aber erforderlich, mehrere Handgriffe auszuführen und Stellräder zu bedienen, ehe die gewünschte Farbregulierung erreicht wurde. Bei den modernen Hochleistungspressen läuft aber während dieser Zeit schon eine beträchtliche Papiermenge nutzlos durch die Presse.
  • Erfindungsgemäß wird dieser Nachteil dadurch beseitigt, daß an dem Schaltpult neben den Schaltern zur Einzelbetätigung der Kupplung jeder Stellschraube ein Gruppenschalter für eine wahlweise gleichzeitige Betätigung aller Kupplungen der der Breite einer Seite zugeordneten Stellschrauben angeordnet ist. Es ist zwar auch bekannt, durch Verdrehen eines Schaltrades oder Handgriffes das Farbmesser mechanisch auf einer gewissen Breite gegenüber der Farbwalze zu verstellen. Jedoch ist auch diese Handhabung wesentlich umständlicher als die erfindungsgemäße Ausbildung, bei der die Steuerung des Messers durch einfachen Schalterdruck an einer Schalttafel erfolgt.
  • In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Ausbildung dargestellt. Es zeigen F i g. 1 a und 1 b Draufsichten der erfindungsgemäßen Farbregelvorrichtung, wobei Teile weggebrochen sind, F i g. 2 in vergrößertem Maßstab eine Ansicht im Schnitt nach der Linie 2-2 in F i g. 1 b, welche Einzelheiten der Farbregelvorrichtung zeigt, F i g. 3 in vergrößertem Maßstab eine Ansicht im Schnitt nach der Linie 3-3 in F i g. 1 b, welche bauliche Einzelheiten der Kupplung zeigt, F i g. 4 in vergrößertem Maßstab eine Ansicht im Schnitt nach der Linie 4-4 in F i g. 1 b, F i g. 5 eine Vorderansicht, welche die Anordnung der Schalter auf der Fernsteuerungsschalttafel zeigt, F i g. 6 eine Ansicht nach der Linie 6-6 in F i g. 5 und F i g. 7 ein Schaltbild der elektrischen Verbindungen zwischen der Fernsteuerungsschalttafel und der Farbwerkeinstellvorrichtung.
  • In F i g. 1 a und 1 b ist mit 10 allgemein die Anordnung bezeichnet, in welche die Farbwerkeinstellvorrichtung eingebaut ist, welche zur Regelung der Dicke der Farbe auf einer Tauchwalze 11 durch das Biegen eines Abstreifmessers 12 verwendet wird. Der Deckelteil 13 ist teilweise weggebrochen dargestellt, um die Anordnung und Ausbildung der einzelnen allgemein mit 14 bezeichneten Kupplungseinheiten zu zeigen, die zum Biegen von Teilen des Abstreifmessers dienen und die mit solchen Abständen über die Länge des Abstreifmessers 12 vorgesehen sind, daß eine Kupplungseinheit für jede Spalte vorhanden ist. Jede dieser Kupplungseinheiten 14 stellt eine Antriebsverbindung zwischen einem Antriebselement aus einem Antriebsriemen 17 und einem Umkehrmotor 19 mit einem Schraubentrieb 20, der nachfolgend näher beschrieben wird, zum Biegen von Teilen des Abstreifinessers her.
  • Der verrippte, endlose, umsteuerbare Riemen 17 erstreckt sich im wesentlichen über die Länge der Tauchwalze und hat Antriebsverbindung mit jeder der in Abständen längs des Abstreifinessers vorgesehenen Kupplungseinheiten 14. Der endlose Riemen wird von Scheiben 21 und 22 getragen, die durch das Pressengehäuse an jedem Ende der Tauchwalze 11 gelagert sind. Die Scheibe 21 ist mit einer Welle 23 verbunden, an deren einem Ende eine mit Nuten versehene Scheibe 24 befestigt ist. Das andere Ende der Welle trägt ein Stimrad 25, das mit einem von dem Umkehrmotor 19 getriebenen Stimrad 26 im Eingriff steht. Im Stimrad 25 ist eine federbelastete Kugel 27 angeordnet, die in einer Raste in der Welle 23 sitzt und einen einfachen und wirksamen überlastungsschutz bildet, bei welchem das Stirnrad 25 auf der Welle 23 einen Schlupf hat, wenn der Motor 19 überlastet ist. Ein anaelenkter Deckel 28 ermöglicht einen Zugang zu einem Farbkasten 29, in den sich die Tauchwalze 11 erstreckt. Obwohl ein verrippter Riemen dargestellt ist, kann an dessen Stelle natürlich auch eine Rollenkette verwendet werden.
  • F i g. 2 zeigt mit näheren Einzelheiten den Aufbau der jeder Spaltenbreite des Abstreifmessers 12 zugeordneten Farbeinstellvorrichtung, die Kupplung 14 und die Art und Weise, in welcher die Schraube oder Spindel 20 das Abstreifmesser 12 auslenkt. Jede Spindel 20 trägt ein erstes Zahnrad 30 und ist in eine Tragplatte 31 eingeschraubt, die sich über die Länge des Abstreifmessers erstreckt, so daß sich die Spindel bei einer Drehung axial bewegt. Das eine Ende 32 der Spindel greift an einem Hebel 33 an, der an seinem einen Ende mit einer Kurvenfläche34 versehen ist, die an dem biegsamen Abstreifmesser12 anliegt. Ferner weist die Spindel einen Handgriff 20' auf, der zur Handverstellung dient. Der Hebel 33 wird in Anlage an dem Ende32 der Spindel durch die Kraft des gebogenen Abstreifinessers, das auf die Kurvenfläche 34 wirkt, sowie durch einen Kolben oder Bolzen 35 gehalten, der durch eine Feder 36 belastet ist. Ein verstellbarer Anschlag 37 begrenzt die Bewegung des Bolzens 35 in der einen Richtuno, und damit auch die des Hebels 33, so daß das Abstreifmesser 12 nicht mit der Walze 11 in Berührung kommen und diese beschädigen kann. Wie ersichtlich, hat eine verhältnismäßig große axiale Bewegung der Spindel 20 eine viel kleinere entsprechende Bewegung der Kurvenfläche 34 zur Folge, was dazu beiträgt, ein genaues Biegen des Abstreifmessers und damit eine genaue Regelung der Farbe auf der Walze im 11 sicherzustellen.
  • Jede der Kupplungseinheiten, welche wahlweise eine Antriebsverbindung zwischen dem Riemen und einer Spindel herstellt, weist ein verzahntes Rad 40 auf, das ständig mit dem verrippten Riemen 17 im Eingriff steht. Das verzahnte Rad 40 ist seinerseits durch eine Welle 41 mit einem dritten Zahnrad 43 verbunden, welches intermittierend mit dem auf der Spindel 20 angeordneten ersten Zahnrad 30 in Eingriff gebracht werden kann. Auf die Welle 41 ist eine Buchse 44 mit Armen 45 aufgeschoben, welch letztere in einer Halterung 46 angeordnet sind, welche auf der Tragplatte 31 befestigt ist, wie in F i g. 2, 3 und 4 gezeigt. Die Buchse 44, die Welle 41 und das dritte Zahnrad 43 sind zur Schwenkbewegung um die Anne 45 durch eine Druckfeder 47 belastet, welche zwischen der Buchse 44 und einem Riemenauflagerungselement 48 angeordnet ist, so daß das Zahnrad 43 sich normalerweise außer Eingriff mit dem Zahnrad 30 befindet. Die wahlweise betätigbare Kupplung 14 verbindet den Riemen 17 mit einer der Spindeln 20 über eine allgemein mit 50 bezeichnete Kupplungsschalteinrichtun-. Die Kupplungsschalteinrichtung umfaßt im wesentlichen eine Magnetspule 51, eine linear bewegliche Stange 52 und einen mit dieser verbundenen Arm 53, welcher ferner mit der Buchse 44 verbunden ist. Eine Erregung der Magnetspule 51 hat eine Bewegung der Stange 52, gesehen in F i g. 2, nach rechts zur Folge, so daß die Buchse 44 und die Welle 41 um die Anne 45 entgegen der Kraft der Druckfeder 47 verschwenkt werden und das Zahnrad 43 mit dem Zahnrad 30 in Eingriff gebracht wird. Eine Rückstellfeder 54 dient zur Herstellung einer nachgiebigen Verbindung zwischen dem Arm 53 und der Stange 52. Außerdem wird durch die Feder 54 sichergestellt, daß der Anker der Magnetspule 51 sich in der voll ein-efahrenen Stellung befindet, wenn die Magnetspule erregt wird, um eine Überhitzung zu verhindern. Ferner unterstützt die Feder 54 den Eingriff der Zahnräder 43 und 30 dadurch, daß sie die beiden Zahnräder im Eingriff miteinander belastet, wenn der Riemen 17 bewegt wird, falls die Zähne der Zahnräder nach dem Erregen der Magnetspule durch das Aufeinandertreffen von Zähnen noch nicht in Eingriff gekommen sind.
  • Ein Hauptmerkmal des beschriebenen Aufbaues der Kupplung besteht darin, daß die Kupplungseinheit 14 selbsttätig den Antrieb von der Spindel trennt, wenn das Abstreifmesser bis zu einer bestimmten Grenze gebogen worden ist. Dies ist ein wichtiges Merkmal, besonders wenn das ganze Abstreifinesser gleichzeitig zur Tauchwalze bewegt wird und der Antrieb Antriebsverbindung mit allen Spindeln hat und ein Teil des Abstreifmessers sich näher an der Tauchwalze befindet als andere Teile des Abstreifmessers. Das selbsttätige Lösen einer besonderen Kupplungseinheit gewährleistet, daß der der Tauchwalze am nächsten gelegene Teil des Abstreifinessers diese nicht berührt, selbst wenn der Antrieb wirksam ist.
  • Bei der dargestellten Anordnung kommt, wenn der Bolzen 35 an dem verstellbaren Anschlag 37 zur Anlage kommt, die axiale Bewegung der Spindel 20 zum Stillstand. Die zwischen den Zähnen der Zahnräder 43 und 30 wirksamen Rückdruckkräfte überwinden zusammen mit der Kraft der Druckfeder 47 die Kraft der Rückstellfeder 54, so daß die Welle 41 verschwenkt und das Zahnrad 43 außer Eingriff mit dem Zahnrad 30 gebracht wird, selbst wenn die Magnetspule 51 erregt ist.
  • In F i g. 4 ist ein Endschalter 60 dargestellt, der durch die Nuten der Scheibe 24 betätigt wird, um eine Anzeigelampe 61 zu betätigen, die auf der in F i g. 5 dargestellten Schalttafel 70 vorgesehen ist. Die Betätigung des Schalters 60 ist direkt proportional der Bewegung des Riemens 17 und der nachfolgenden Biegung des Abstreifmessers 12.
  • F i g. 5 zeigt die Gestaltung der Schalttafel, welche sich an einer entfernten Steuerstation befindet. Die Schalttafel ist allgemein mit 70 bezeichnet und weist eine Reihe von Steuerumschaltern 71 auf, die in vier Gruppen zu je neun Schaltern angeordnet sind. Diese besondere Anordnung ist für eine Presse zum Bedrucken einer Bahn mit einer Breite von vier Seiten zu je neun Spalten gedacht. Eine zweite Reihe von Gruppensteuerschaltern ist mit 72 bezeichnet und neben jeder Gruppe von neun Schaltern angeordnet. Die Anzeigelampe 61 ist oberhalb der Schalter in der Mitte der Schalttafel angeordnet. Die in Gruppen zu neun angeordneten Schalter sind von 1 bis 9 numeriert und tragen Beschriftungen, welche ihre Funktion kennzeichnen: »EIN« und »AUS«. Die Einzelschalter, welche sich neben den Gruppen von neun Schaltern befinden, tragen die Beschriftung »ALLE« statt der Numerierung von 1 bis 9 und sind ferner mit der Beschriftung »EIN« und »AUS« versehen. Die Bezu-sziffern 73 und 74 bezeichnen Leitungsstränge, die auch in F i g. 1 gezeigt sind und die erforderliche Verdrahtung bilden, welche die Fernsteuerungsschalttafel mit dem Endschalter, dem Antriebsmotor und mit den Kupplungsschalteinrichtungen verbinden.
  • F i g. 6 zeigt den Schalter 71 und wie dieser an seiner Mittellinie bei 75 kippbar ist, um das Umschalten zu ermöglichen.
  • Die Arbeitsweise der Farbeinstellvorrichtung läßt sich am besten in Verbindung mit dem in F i g. 7 gegebenen Schaltbild erläutern. Die Bedienungsperson steuert an der Fernsteuerungsschalttafel die Menge der einem gewählten Teil der Tauchwalze zugeführten Farbe dadurch, daß sie einen der auf der Schalttafel 70 angeordneten Schalter drückt. Jeder der mit 71 bezeichneten Schalter ist elektrisch mit einer gesonderten Magnetspule 51 verbunden, welche die einzelnen Kupplungseinrichtungen steuert, die in Ab- ständen längs des biegsamen Abstreiftnessers 12 vor-& C gesehen sind. Zusätzlich bilden die Schalter Kontakt mit einer elektrischen Leitung, die entweder zu »EIN«- oder »AUS«-Umsteuerrelais, die ihrerseits mit dem Umkehrmotor 19 verbunden sind, führt. Ferner wird, wenn der Schalter entweder in die »EIN«- oder in die »AUS«-Stellung gedrückt wird, ein elektrischer Kontakt mit dem Endschalter 60 hergestellt. Wenn die Bedienungsperson die Farbzufuhr zur Tauchwalze verringern will, drückt sie den Schalter in die »EIN«-Stellung, um das Abstreifmesser zur Tauchwalze 11 zu bewegen oder zu biegen. Wenn beispielsweise die Bedienungsperson die Farbzufuhr zur Spalte 9 der Seite 1 der Presse verringern will, drückt sie lediglich den in F i g. 5 gezeigten, mit 9 bezeichneten Schalter in der ersten Schaltergruppe. Bei dem in F i g. 7 gezeigten Schaltbild stellt, wenn der Spalte-9-Schalter in die »EIN«-Stellung gedrückt wird, ein mit 80 bezeichneter Kontakt eine Verbindung mit einer Leitung 81 her, die zu einem Motor-Umsteuerrelais 82 führt, das seinerseits mit dem Antriebsumkehrmotor 19 verbunden ist, so daß dieser in der Richtung anaetrieben werden kann, die ein Biegen des Abstreifmessers zur Tauchwalze 11 zur Folge hat. Mit dem Motor-Umsteuerrelais kann auch ein Umkehrmotorantrieb in der entgegengesetzten Richtung erzielt werden, wenn der Schalter für die Spalte 9 in die »AUS«-Stellung gedrückt wird. In diesem Fall kommt der Kontakt 80 in Verbinduno, mit einer Leitung 84, wie in F i g. 7 gezeigt, C b bl die ebenfalls zu dem Motorumsteuerrelais 82 führt. Gleichzeitig mit der Kontakt,-abe zwischen dem Kontakt 80 und der Leitun- 81 findet eine Kontaktgabe zwischen dem Kontakt 85 und einer Leitung 86 statt, wodurch die der Spalte 9 zugeordnete Magnetspule erregt wird. Durch die Verbindung des Kontaktes 80 mit dem Relais über die Leitung 81 und des Kontaktes 85 mit der Leitung 86 wird ferner der elektrische Stromkreis zum Endschalter 60 über eine Leituno, 87 T geschlossen, wodurch die Anzeigelampe 61 intermittierend zum Aufleuchten -ebracht wird. Die Bedienungsperson ist dann in der Lage, die Farbzufuhr zu einem aewählten Teil des Abstreifmessers 12 in einfacher Weise dadurch zu regeln, daß sie die allgemein mit 71 bezeichneten Schalter entweder in die »EIN«- oder in die »AUS«-Stellung drückt. Diese Schalter regeln wirksam die Farbzufuhr entweder zu einem spaltenbreiten oder zu einem seitenbreiten Teil einer Zeitung.
  • Die Bedienungsperson kann die Farbzufuhr einem seitenbreiten Teil einer Druckpresse in einfacher Weise dadurch regeln, daß sie einen der allgemein mit 72 bezeichneten Schalter drückt. Durch das Drücken eines solchen Schalters entweder in die »EIN«- oder in die »AUS«-Stellung wird ein Relais 89 betätigt, das eine Reihe von allgemein mit 90 bezeichneten Kontakten schließt, die ihrerseits die Magnetspulen betätigt, die allen mit 1 bis 9 bezeichneten Spalten zugeordnet sind. Bei der dargestellten besonderen Ausführungsform bilden neun Spalten die Breite einer Zeitungseite, so daß durch das Drücken eines »ALLE«-Knopfes die Farbzufuhr über eine ganze Seite entweder erhöht oder verringert wird.
  • Nachdem der Schalter gedrückt worden ist, kann die Bedienungsperson den Betrag, um welchen die Farbe geregelt wird, dadurch ermitteln, daß sie das Aufleuchten der Anzeigelampe 61 zählt. Dieses Aufleuchten zeigt den Bewegungsbetrag des endlosen Riemens an, da - wie erwähnt - die Scheibe 24 mit der gleichen Welle 23 verbunden ist, welche den endlosen Riemen 17 antreibt. Durch das Erregen der Magnetspulen, entweder einzeln oder gemeinsam, wird das dritte Zahnrad einer betätigten Kupplungseinheit mit einem zugeordneten ersten Zahnrad auf einer verstellbaren Spindel in Eingriff gebracht. Das erste Zahnrad der Kupplungseinheit steht ständig mit dem endlosen Riemen im Eingriff, so daß die Drehrichtung der drehbaren Spindel durch die Richtung bestimmt wird, in welcher der endlose Riemen zum Biegen des Abstreifmessers bewegt wird, wie beschrieben.
  • Hieraus ergibt sich, daß durch die Farbwerkeinstellvorrichtung eine genaue Parbregelung erzielt werden kann und die Steuerung an einer beliebigen Stelle, die von dem Abstreifmesser entfernt ist, vorgenommen werden kann. Ferner ergibt sich, daß die erfindungsgemäße Vorrichtung so ausgebildet ist, daß eine Beschädigung der Tauchwalze durch zu starkes Bie-Clen des Abstreihnessers bei der Betätigung der Farbregeleinrichtung verhindert wird.
  • Eine einzige entfernt angeordnete Steuerungsschalttafel kann die Farbzufuhr bei mehr als einer Druckpresse regeln. Oft drucken bei der Herstellung von Zeitungen mit großen Auflagen mehrere, beispielsweise sechs Druckpressen die gleichen Seiten zu gleicher Zeit, so daß eine gemeinsame Steuerung wünschenswert ist.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Einrichtung an einem Farbwerk von Rotationsdruckmaschinen zum Einstellen des Farbmessers an der Farbkastenwalze mittels einer Vielzahl von auf das Farbmesser einwirkenden Stellschrauben, die mittels elektromagnetisch betätigbarer Kupplungen mit einem umkehrbaren Antrieb kuppelbar sind, wobei die Kupplungen durch an einem Schaltpult zusammengefaßte Schalter wahlweise einzeln betätigbar sind, da - durch gekennzeichnet, daß an dem Schaltpult (70) neben den Schaltern (71) zur Einzelbetätigung der Kupplung jeder Stellschraube (20) ein Gruppenschalter (72) für eine wahlweise gleichzeitige Betätigung aller Kupplungen der der Breite einer Seite zugeordneten Stellschrauben angeordnet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 351662; USA.-Patentschriften Nr. 1275 642, 2 351315, 2497648. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1142 877.
DEW33690A 1962-01-16 1963-01-14 Einrichtung an einem Farbwerk von Rotations-druckmaschinen zum Einstellen des Farbmessers Pending DE1239709B (de)

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DE2164351A1 (de) * 1971-01-04 1972-07-20 Harris Intertype Corp Farbwerke für Druckmaschinen

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