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DE1239743B - Navigationsverfahren - Google Patents

Navigationsverfahren

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Publication number
DE1239743B
DE1239743B DE1962T0021780 DET0021780A DE1239743B DE 1239743 B DE1239743 B DE 1239743B DE 1962T0021780 DE1962T0021780 DE 1962T0021780 DE T0021780 A DET0021780 A DE T0021780A DE 1239743 B DE1239743 B DE 1239743B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
point
points
receiving
time
transmission
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1962T0021780
Other languages
English (en)
Inventor
Alexander Prichodjko
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Original Assignee
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken Patentverwertungs GmbH filed Critical Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority to DE1962T0021780 priority Critical patent/DE1239743B/de
Publication of DE1239743B publication Critical patent/DE1239743B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S1/00Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith
    • G01S1/02Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith using radio waves
    • G01S1/08Systems for determining direction or position line
    • G01S1/20Systems for determining direction or position line using a comparison of transit time of synchronised signals transmitted from non-directional antennas or antenna systems spaced apart, i.e. path-difference systems
    • G01S1/24Systems for determining direction or position line using a comparison of transit time of synchronised signals transmitted from non-directional antennas or antenna systems spaced apart, i.e. path-difference systems the synchronised signals being pulses or equivalent modulations on carrier waves and the transit times being compared by measuring the difference in arrival time of a significant part of the modulations, e.g. LORAN systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Position Fixing By Use Of Radio Waves (AREA)

Description

  • Navigationsverfahren Die Erfindung betrifft ein Navigationsverfahren, bei dem sendeseitig zum Erzeugen von Navigafions st;ìndlinien von zwei Sendepunkten aus, die einen vrgegebenen gegenseitigen Abstand besitzen, je eine Zeitmarke und von einem dritten Sendepunkt aus, d r sich angenähert im Symmetriepunkt der zwei < ndepunkte befindet, eine Bezugszeitmarke gleich-- :tig ausgestrahlt werden.
  • Ein bekanntes Funk-Navigationsverfahren, das mit dm Verfahren der vorstehend angegebenen Art durch die Verwendung zweier zu einem dritten Sendepunkt symmetrisch liegender Sendepunkte vergleichbar ist, sieht zum Ermöglichen einer passiven empfangsseitigen Richtungsbestimmung zum mittleren der Sendepunkte die Aussendung empfangsseitig gleichfrequentmachbarer Schwingungen mit unterscheidbarer gegenseitiger Phase, beispielsweise mit einer gegenseitigen Phasendifferenz von 1800, und den empfangsseitigen Phasenvergleich dieser Schwing gungen mit einer von dem mittleren Sendepunkt gleichzeitig ausgestrahlten Bezugsschwingung vor.
  • Weiterhin existiert bekanntlich eine umfangreiche Literatur über eine Vielzahl bislang realisierter, in überwiegender Anzahl jedoch unrealisierter Ausführungsbeispiele von Navigationssystemen, die auf dem Hyperbel-Navigationsprinzip beruhen und vornehmlich Funk-Navigationssysteme sind, prinzipiell jedoch auch mit Licht- oder Schallwellen arbeiten können.
  • Diese sogenannten Hyperbel-Navigationssysteme enthalten bekanntlich sendeseitig mindestens drei zu einer Sendekette zusammengefaete Sendepunkte mit vorgegebenem gegenseitigem Abstand. Uber diese Sendepunkte werden entweder Impulse als Zeitmarken oder gleichfrequente bzw. empfangsseitig gleich frequentmachbare Schwingungen ausgestrahlt. Im Fall der Ausstrahlung von Impulsen werden hierdurch Navigationsstandlinien erzeugt, die die Ortskurven konstanter Laufzeitdifferenzen der von jeweils zwei der Sendepunkte ausgestrahlen Impulse sind und die Hyperbeln mit den zugeordneten Sendepunkten als Brennpunkte darstellen. Im Fall der kontinuierlichen Ausstrahlung von gleichfrequenten bzw. gleichfrequentmachbaren Schwingungen wird bei den Hyperbel-Navigationssystemen bekanntlich empfangsseitig die Phasendifferenz der von je zwei Sendepunkten ausgestrahlten Schwingungen bestimmt, wodurch sich wiederum hyperbelförmige Navigationsstandlinien ergeben.
  • Nachteilig an dem bekannten, der Richtungsbestimmung dienenden Navigationsverfahren ist die prinzipielle Unmöglichkeit der Umrechnung von V inkel- in Entfernungswerte. Auch mit den bekannten Hyperbel-Navigationssystemen ist unmittelbar nicht die Entfernung eines Empfangspunktes zu einem Bezugspunkt gewinnbar, sondern nur die Kenntnis derjenigen Navilgationsstandlinie, auf der sich der Empfangspunkt befindet, und bei Schnittpunktbildung mindestens zweier Navigationsstandlinien die Kenntnis über den augenblicklichen Standort des Empfangspunktes; erst aus diesem Standort ließe sich die Entfernung zu einem Bezugspunkt errechnen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Navigationsverfahren der eingangs genannten Art anzugeben, das die passive Entfernungsbestimmung einer unbeschränkten Anzahl von Empfangspunkten zu einem Bezugspunkt ermöglicht, ohne daß - wie bei einem weiterhin bekannten Funk-Navigationssystem, mit dem die passive Bestimmung der Entfernungen einer unbeschränkten Anzahl von Empfangspunkten zu einem Sendepunkt durchführbar ist - in jedem der Empfangspunkte ein Frequenz-oder Zeitnormal mitgeführt werden muß. Bei diesem bekannten System wird in den einzelnen Empfangspunkten die Entfernung nämlich dadurch bestimmt, daß vom Sendepunkt eine Schwingung mit sehr hoher Frequenzgenauigkeit ausgestrahlt und in den einzelnen Empfangspunkten mit den Schwingungen des dortigen Frequenznormals phasenmäßig verglichen wird, wobei die gewonnene Phasendifferenz ein Maß für die gesuchte Entfernung ist. An Stelle einer Phasenmessung ist hierbei auch eine Laufzeitmessung durchführbar, wenn von dem Sendepunkt Impulse zu vorgegebenen Zeitpunkten ausgesandt und in den Empfangspunkten mit dann dort vorgesehenen Zeitnormalen verglichen werden, um Zeitdifferenzen zu bestimmen, die ein Maß für die jeweilige Entfernung sind.
  • Die Erfindung besteht bei einem Navigationsverfahren der einleitend genannten Art darin, daß emp- fangsseitig die Zeitdifferenz zwischen dem zeitlichen Mittelpunkt der Empfangszeitpunkte der zwei Zeitmarken und dem Empfangszeitpunkt der Bezugszeitmarke ermittelt wird. Die so ermittelte Zeitdifferenz definiert Navigationsstandlinien, die die jeweilige Entfernung des Empfangspunktes von dem dritten Sendepunkt innerhalb eines vorgegebenen, um die Symmetrieachse der zwei Sendepunkte liegenden Winkelbereiches angeben, wobei der mit vorgegebener Genauigkeit- auswertbare Entfernungsbereich von dem gegenseitigen Abstand der zwei Sendepunkte abhängt.
  • Bei einer Weiterbildung der Erfindung wird der Winkelbereich der im wesentlichen richtungs- und höhenunabhängigen Erzeugung der Navigationsstandlinien, die die Entfernung der Empfangspunkte von dem dritten Sendepunkt definieren, dadurch vergrößert, daß von mehr als den zwei Sendepunkten einer geradzahligen Anzahl aus paarweise Zeitmarken gleichzeitig ausgestrahlt werden, wobei alle diese Sendepunkte angenähert auf einem Kreis um den dritten Sendepunkt paarweise einander gegenüberliegen, und daß empfangsseitig die Summe der Zeitdifferenzen ausgewertet wird, die aus den Empfangszeitpunkten der von den paarweise sendenden Sendepunkten stammenden Zeitmarken in Verbindung mit der zugeordneten Bezugszeitmarke getrennt ermittelt werden.
  • Das Navigationsverfahren der einleitend genannten Art ist im Sinn der Erfindung auch umkehrbar in der Weise, daß der Empfangspunkt durch einen Sendepunkt und die drei Sendepunkte durch drei Empfangspunkte ersetzt werden. Bei dieser Umkehrung wird empfangsseitig die Zeitdifferenz zwischen dem zeitlichen Mittelwert der Empfangszeitpunkte der von dem Sendepunkt ausgestrahlten, in den zwei Empfangspunkten empfangenen Zeitmarke und dem Empfangszeitpunkt der gleichen Zeitmarke im dritten Empfangspunkt ermittelt.
  • Soll bei dieser Umkehrung der Winkelbereich der im wesentlichen richtungs- und höhenunabhängigen Erzeugung der Navigationsstandlinien, die die Entfernung des Sendepunktes von dem dritten Empfangspunkt definieren, wiederum vergrößert werden, so werden gemäß einer Weiterbildung der Erfindung an mehr als zwei Empfangspunkten einer geradzahligen Anzahl paarweise die Zeitmarke von dem Sendepunkt empfangen, wobei alle diese Empfangspunkte angenähert auf einem Kreis um den dritten Empfangspunkt paarweise einander gegenüberliegen, und schließlich wird empfangsseitig die Summe der Zeitdifferenzen ausgewertet, die aus den Empfangszeitpunkten der Zeitmarke in den jeweils einander gegenüberliegenden Empfangspunkten und dem Empfangszeitpunkt im dritten Empfangspunkt getrennt ermittelt werden.
  • Wie ersichtlich, unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand wesentlich vom Gegenstand eines auf eine ältere, jedoch nicht vorveröffentlichte Erfindung zurückgehenden Patentes, das ein Funk-Navigationsverfahren betrifft, mit dem die gleiche Aufgabe lösbar ist, die der Erfindung zugrunde liegt. Gemäß diesem älteren Vorschlag werden von einem Sendepunktpaar Schwingungen gleichphasig ausgestrahlt und empfangsseitig die aus diesen beiden Schwingungen gewinnbare Summenschwingung mit einer vom Symmetriepunkt der Einzelstrahler des Sendepunktpaares gleichphasig ausgestrahlten Bezugsschwingung phasenmäßig verglichen. Beim erfindungsgemäßen Verfahren wird empfangsseitig hingegen keine Summenschwingung gebildet; vielmehr werden allenfalls von den etwaigen Schwingungen Zeitmarken abgeleitet und ausgewertet. Als Zeitmarken sind hierbei eine Vielzahl von Kriterien verwendbar, beispielsweise Impulse, Anstiegsflanken von Rechtecksignalen, Phasensprünge, Nulldurchgänge oder Maxima bzw. Minima reiner Sinusschwingungen und Amplituden- oder Frequenzsprünge.
  • An Hand der Zeichnungen seien im folgenden vorteilhafte Ausführungsbeispiele der Erfindung zu deren näheren Erläuterung im einzelnen beschrieben.
  • Hierbei zeigt F i g. 1 eine schematische Ansicht der Sendepunkte und eines Empfangspunktes zur Darstellung von deren trigonometrischer gegenseitiger Zuordnung beim erfindungsgemäßen Verfahren, F i g. 2 die Draufsicht auf die Strahlungsebene dreier nach dem erfindungsgemäßen Verfahren arbeitender Sendepunkte und die sich hierbei ergebenden Navigationsstandlinien, Fig.3 eine Ansicht der Sendepunkte und eines Empfangspunktes zur Darstellung von deren trigonometrischer Zuordnung bei Verwendung von vier sich angenähert auf einem Kreis um den dritten Sendepunkt paarweise einander gegenüberliegenden Sendepunkten und F i g. 4 die Draufsicht auf die Strahlungsebene der in F i g. 3 gezeigten Sendepunkte und die sich hierbei ergebenden Navigationsstandlinien.
  • In Fig. 1 ist die Strahlungsebene zweier in ihr liegender Sendepunkte E1 und E2 bezeichnet, die zu einem in ihrem Symmetriepunkt liegenden dritten Sendepunkt Eo die angenähert gleichen Entfernungen Stgi bzw. A tg 2 besitzen. Die drei Sendepunkte Eo bis Eo haben von einem Empfangspunkt P, der sich in einer Höhe zlt über seinem in die Strahlungsebene projizierten PunktP' befindet, die Entfernungen ast,0 bis ate,2. Mit atrO bis Stre sind die Entfernungen des Punktes P' von den Sendepunkten Eo bis E2 bezeichnet. Die Winkel eO bis e2 sind die Elevationswinkel des Empfangspunktes P bezüglich der Sendepunkte Eo bis E.,. Die Verbindungslinie d tro schließt mit der in der Strahlungsebene auf der Verbindungsgeraden der Sendepunkte errichteten Mittelsenkrechten den Winkel 0 ein.
  • Zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird bei einem System nach F i g. 1 gleichzeitig von den Sendepunkten Eo bis Eo je eine Zeitmarke ausgestrahlt, wobei die von Eo ausgestrahlte Zeitmarke als Bezugszeitmarke verwendet wird. Im Empfangspunkt P wird die Zeitdifferenz Stm zwischen dem zeitlichen Mittelpunkt der Empfangszeitpunkte der zwei von den Sendepunkten E1 bzw. Eo ausgestrahlten Zeitmarken und dem Empfangszeitpunkt der vom Sendepunkt Eo ausgestrahlten Bezugszeitmarke ermittelt. Die gleichzeitige Aussendung der Zeitmarken von den drei Sendepunkten ist selbstverständlich periodisch oder aperiodisch wiederholbar.
  • Fig.2 zeigt die Draufsicht auf die Strahlungsebene der drei in Fig. 1 dargestellten Sendepunkte Eo bis E2, wobei At gi = Atg2 = At.
  • Die drei Sendepunkte liegen gemäß Fig. 2 auf der X-Achse eines kartesischen Koordinatensystems, deren senkrecht zur X-Achse verlaufende Y-Achse durch den Sendepunkt Eo geht. Die in Fig. 2 eingezeichneten Kurven stellen die Navigationsstandlinien dar, die bei Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens die jeweilige Entfernung dt,, des Empfangspunktes P von dem dritten Sendepunkt Eo definieren und innerhalb des um die Symmetrieachse Y der zwei Sendepunkte E1 und E2 liegenden Winkelbereichs 2 ip annähernd kreisförmig um den dritten Sendepunkt Eo verlaufen. Die numerischen Werte von A tm bezeichnen die Meßwerte, wenn J tg eine Entfernungseinheit darstellt. Es ist besonders zweckmäßig, an Stelle dieser Meßwerte deren Kehrwerte zu bilden und anzuzeigen, da diese Kehrwerte mit wachsender Entfernung ansteigen.
  • Die Entfernungsmeßgenauigkeit, die bei der Ausgestaltung der Erfindung nach F i g. 1 und 2 erreichbar ist, ist für Entfernungsmessungen, die beispielsweise bei landenden Flugzeugen bordseitig ausgeführt werden, innerhalb eines Winkelbereichs von 300 praktisch ausreichend. Für Entfernungsmessungen aus allen Richtungen müssen jedoch gemäß einer Weiterbildung der Erfindung von mehr als den zwei Sendepunkten E1 und E2 einer geradzahligen Anzahl aus paarweise Zeitmarken gleichzeitig ausgestrahlt werden. F i g. 3 zeigt in gleicher Darstellungsweise wie Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel dieser Weiterbildung der Erfindung, bei dem angenähert auf einem Kreis um den Sendepunkt Eo vier Sendepunkte E1 und E4 vorgesehen sind, die sich paarweise einander gegenüberliegen. Bei diesem Ausführungsbeispiel der Erfindung wird empfangsseitig in P die Summe E A tm der Zeitdifferenzen ausgewertet, die aus den Empfangszeitpunkten der von den paarweise sendenden Sendepunkten stammenden Zeitmarken in Verbindung mit der zugeordneten Bezugszeitmarke getrennt ermittelt werden. F i g. 4 zeigt in Analogie zu F i g. 2 die beim System nach F i g. 3 auftretenden angenähert kreisförmigen Navigationsstandlinien, die die Entfernungen zum Sendepunkt E0 definieren, und die zugehörigen Meßwerte 2 tm für die Entfernungseinheit A tg.
  • Aus geografischen Aufstellungsgründen ist es häufig zweckmäßig, den Sendepunkt Eo durch mehrere auf einem Kreis um den Soll-Aufstellungsort des Sendepunktes Eo liegende Sendepunkte, die dann gemeinsam die Bezugszeitmarke ausstrahlen, zu ersetzen.
  • Sowohl das System nach F i g. 1 als auch dasjenige nach Fig. 3 ist umkehrbar in der Weise, daß der Empfangspunkt durch einen Sendepunkt und die Sendepunkte durch Empfangspunkte ersetzt werden.
  • Werden nämlich von P Zeitmarken ausgestrahlt und in den Punkten Eo bis E2 bzw. in Eo bis E4 empfangen, so sind aus diesen Empfangssignalen Zeitdifferenzen At,,, bzw. ß iI bestimmbar, die ein Maß für die jeweilige Entfernung des Punktes P zum Punkt Eo sind.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Navigationsverfahren, bei dem sendeseitig zum Erzeugen von Navigationsstandlinien von zwei Sendepunkten aus, die einen vorgegebenen gegenseitigen Abstand besitzen, je eine Zeitmarke und von einem dritten Sendepunkt aus, der sich angenähert im Symmetriepunkt der zwei Sende punkte befindet, eine Bezugszeitmarke gleichzeitig ausgestrahlt werden, dadurch gekennz e i c h n e t, daß - zwecks Gewinnung solcher Navigationsstandlinien, die die jeweilige Entfernung(Ate0) des Empfangspunktes(P) von dem dritten Sendepunkt (Eo) innerhalb eines vorgegebenen, um die Symmetrieachse der zwei Sendepunkte (Et, E2) liegenden Winkelbereichs (2so) definieren, wobei der mit vorgegebener Genauigkeit auswertbare Entfemungsbereich von dem gegenseitigen Abstand der zwei Sendepunkte abhängt - empfangsseitig die Zeitdifferenz (set=) zwischen dem zeitlichen Mittelpunkt der Empfangszeitpunkte der zwei Zeitmarken und dem Empfangszeitpunkt der Bezugszeitmarke ermittelt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß - zwecks Vergrößerung des Winkelbereichs der im wesentlichen richtungs-und höhenunabhängigen Erzeugung der Navigationsstandlinien, die die Entfernung des Empfangspunktes von dem dritten Sendepunkt definieren - von mehr als den zwei Sendepunkten einer geradzahligen Anzahl aus paarweise Zeitmarken gleichzeitig ausgestrahlt werden, wobei alle diese Sendepunkte ..... . E4) angenähert auf einem Kreis um den dritten Sendepunkt (Eo) paarweise einander gegenüberliegen, und daß empfangsseitig die Summe A n t,) der Zeitdifferenzen ausgewertet wird, die aus den Empfangszeitpunkten der von den paarweise sendenden Sendepunkten stammenden Zeitmarken in Verbindung mit der zugeordneten Bezugszeitmarlte getrennt ermittelt werden.
  3. 3. Umkehrung des Verfahrens nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 in der Weise, daß der Empfangspunkt durch einen Sendepunkt und die drei Sendepunkte durch drei Empfangspunkte ersetzt sind, dadurch gekennzeichnet, daß -zwecks Gewinnung solcher Navigationsstandlinien, die die jeweilige Entfernung (X te 0) des Sendepunktes (P) von dem dritten Empfangspunkt (Eo) innerhalb eines vorgegebenen, um die Symmetrieachse der zwei Empfangspunkte (Et, E2) liegenden Winkelbereichs (2 ) definieren, wobei der mit vorgegebener Genauigkeit auswertbare Entfernungsbereich von dem gegenseitigen Abstand der zwei Empfangspunkte abhängt -empfangsseitig die Zeitdifferenz (atom) zwischen dem zeitlichen Mittelwert der Empfangszeitpunkte der von dem Sendepunkt ausgestrahlten, in den zwei Empfangspunkten empfangenen Zeitmarke und dem Empfangszeitpunkt der gleichen Zeitmarke im dritten Empfangspunkt ermittelt wird.
  4. 4. Umkehrung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß - zwecks Vergrößerung des Winkelbereichs der im wesentlichen richtungs-und höhenunabhängigen Erzeugung der Navigationsstandlinien, die die Entfernung des Sendepunktes von dem dritten Empfangspunkt definieren - an mehr als den zwei Empfangspunkten einer geradzahligen Anzahl paarweise die Zeitmarke von dem Sendepunkt empfangen wird, wobei alle diese Empfangspunkte ..... . angenähert auf einem Kreis um den dritten Empfangspunkt (Ed paarweise einander gegenüberliegen, und daß empfangsseitig die Summe cC trn) der Zeitdifferenzen ausgewertet wird, die aus den Empfangszeitpunkten der Zeitmarke in den jeweils einander gegenüberliegenden Empfangspunkten und dem Empfangszeitpunkt im dritten Empfangspunkt getrennt ermittelt werden.
  5. 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kehrwert der ermittelten Zeitdifferenz gebildet wird.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 926 617; belgische Patentschrift Nr. 493 987; britische Patentschrift Nr. 673 050; USA.-Patentschriften Nr. 2 562 664, 2 583 503, 2 591 074, 2 604 704, 2681764.
    In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1 221 696.
DE1962T0021780 1962-03-17 1962-03-17 Navigationsverfahren Pending DE1239743B (de)

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