DE1239389B - Anordnung zur Begrenzung von UEberstroemen - Google Patents
Anordnung zur Begrenzung von UEberstroemenInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02H—EMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
- H02H9/00—Emergency protective circuit arrangements for limiting excess current or voltage without disconnection
- H02H9/02—Emergency protective circuit arrangements for limiting excess current or voltage without disconnection responsive to excess current
- H02H9/021—Current limitation using saturable reactors
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Description
- Anordnung zur Begrenzung von überströmen Zusatz zum Patent: 1213 039 Im Patent 1213 039 ist zur Begrenzung der dynamischen Wirkungen bei überströmen, insbesondere bei Kurzschluß zwischen Hochspannungswechselstromnetzen im Verbundbetrieb, vorgeschlagen worden, die Verbindung -über eine Reihenschaltung etwa gleich großer, aber in ihrem Vorzeichen verschiedener Blindwiderstände vorzunehmen, von denen das Induktionsglied mit einem Eisenkern versehen und so ausgelegt ist, daß bei einem vorbestimmten, als Grenzwert zu betrachtenden überstrom der Eisenkern in Sättigung gerät, so daß sich sein Blindwiderstand ändert, wobei sich die Impedanz des Reihenschwingkreises erhöht und den Strom dadurch begrenzt.
- Nun sind sättigbare Eisenkreise in Netzen an sich unerwünscht, da sie Schwingungen und Kipperscheinungen verursachen, die unangenehme Auswirkungen haben können. Die gewünschte Verstimmung des Reihenschwingkreises an der Kupplungsstelle zweier Netze unter weitgehender Verhinderung von Kipperscheinungen wird dadurch erreicht, daß das induktive Glied des Schwingkreises erfindungs-emäß aus der Parallelschaltung zweier Drosseln besteht, wobei die eine eine lineare Stromabhängigkeit, die der Stromabhängigkeit des kapazitiven Gliedes mit umgekehrtem Vorzeichen entspricht, und die andere eine etwa rechtwinkelig geknickte Stromabhängigkeit aufweist.
- Die lineare Stromabhängigkeit wird durch die Anbringung eines ausreichenden Luftspaltes im Eisenkern oder gleich durch die Verwendung einer Luftdrosselspule erreicht.
- Für den Kein der zweiten Drossel mit geknickter Stromabhängigkeit wird ein Material mit ausgeprägtem Sättigungsknick, wie z. B. Nickeleisen, verwendet.
- In der Zeichnung ist in F i g. 1 das schematische Schaltbild der Anordnung und in Fig. 2 sind die Kennlinien dargestellt. Während die DrosselspuIe Dri ein hochpermeables Kernmaterial mit ausgeprägtem Sättigungsknick besitzt und so ausgelegt ist, daß ihr Blindwiderstand bis zu einem gewissen Grenzwert sehr hoch ist, befindet sich die zweite Drossel Drl mit ihrer linearen Stromabhängigkeit in Resonanz mit einer entsprechenden KapazitätXC, so daß die Reihenschaltung bis zum Grenzstrom keinen nennenswerten Widerstand aufweist. Wird dieser Grenzwert des Stromes überschritten, so gerät das hochpermeable Kernmaterial der Drossel Dr2 in Sättigung, und ihr Blindwiderstand wird sehr klein. Dadurch wird die Resonanz des Schwingkreises gestört, und dem überstrom steht ein entsprechender kapazitiver Blindwiderstand im Weg. Durch die Parallelschaltung der beiden Drosseln Drl und Dr2 mit ihren verschiedenen Stromabhängigkeiten nach der Erfindung wird in idealer Weise die zur sprung-weisen Verstimmung des Resonanzkreises erforderliche geknickte Kennlinie dargestellt. Es entsteht eine resultierende Magnetisierungskurve von extrem schmalem Schleifeninhalt, die zunächst linear ansteigt und dann beim Erreichen der Sättigung in der Drossel mit dem hochpermeablen Kernmaterial etwa horizontal weiter verläuft. Durch diesen Verlauf werden unerwünschte Vorgänge, wie Kipperscheinungen u. dgl. wirksam vermieden.
- Die Erfindung wird nicht berührt, wenn das kapazitive Glied über einen Transformator in die Verhindungsleitung eingekoppelt ist.
- bl C _ _
Claims (3)
- Patentansprüche: 1. Anordnung zur Begrenzung von überströmen, insbesondere an der Kupplungsstelle von Hochspannungswechselstromnetzen, sowie von Ausgleichsströmen zwischen Netzen in Kurzschlußfällen in einem dieser Netze oder bei Außertrittfallen, wobei in die Verbindung eine Reihenschaltung von zwei Blindwiderständen eingefügt ist, die verschiedene Vorzeichen aufweisen und im Normalbetrieb etwa die gleiche Größe haben, und das Induktionsglied des Reihenschwingkreises mit einem Eisenkern versehen ist, wobei die Drossel so ausgelegt ist, daß bei einem vorbestimmten, als Grenzwert zu betrachtenden überstrom der Eisenkern in Sättigung gerät, so daß sich ihr Blindwiderstand ändert, wobei sich die Impedanz des Reihenschwingkreises erhöht, nach Patent 1213 039, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß der induktive Blindwiderstand aus der Parallelschaltung zweier Drosseln (Drl, Dr2) besteht, wobei die eine eine lineare Stromabhängigkeit und die andere eine etwa rechtwinkelig geknickte Stromabhängigkeit aufweist.
- 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drossel mit linearer Stromabhängigkeit als Luftdrossel oder Eisendrossel mit Luftspalt ausgeführt ist. 3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drossel mit geknickter Stromabhängigkeit einen Kein aus hochpermeablem Material mit ausgeprägtem Sättigungsknick, wie z. B.
- Nickeleisen, besitzt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1964L0047068 DE1239389B (de) | 1964-02-17 | 1964-02-17 | Anordnung zur Begrenzung von UEberstroemen |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1239389B true DE1239389B (de) | 1967-04-27 |
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ID=7271873
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1964L0047068 Pending DE1239389B (de) | 1964-02-17 | 1964-02-17 | Anordnung zur Begrenzung von UEberstroemen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1239389B (de) |
-
1964
- 1964-02-17 DE DE1964L0047068 patent/DE1239389B/de active Pending
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