DE1249390B - - Google Patents
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- DE1249390B DE1249390B DEL50532A DE1249390DA DE1249390B DE 1249390 B DE1249390 B DE 1249390B DE L50532 A DEL50532 A DE L50532A DE 1249390D A DE1249390D A DE 1249390DA DE 1249390 B DE1249390 B DE 1249390B
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02H—EMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
- H02H9/00—Emergency protective circuit arrangements for limiting excess current or voltage without disconnection
- H02H9/02—Emergency protective circuit arrangements for limiting excess current or voltage without disconnection responsive to excess current
- H02H9/021—Current limitation using saturable reactors
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Emergency Protection Circuit Devices (AREA)
Description
AUSLEGESCHRIFT
Deutsche Kl.: 21 c - 68/50
Nummer: 1 249 390
Aktenzeichen: L 50532 VIII b/21 c
I 249 390 Anmeldetag: 22. April 1965
Auslegetag: 7. September 1967
Die Zusatzpatentanmeldung L 47068 (deutsche Auslegeschrift 1239 389) betrifft eine Anordnung
zur Begrenzung von Uberströmen, insbesondere an der Kupplungsstelle von Hochspannungswechselstromnetzen,
sowie von Ausgleichsströmen zwischen Netzen in Kurzschlußfällen in einem dieser Netze,
oder bei Außertrittfallen, wobei in die Verbindung eine Reihenschaltung von zwei Blindwiderständen eingefügt
ist, die verschiedene Vorzeichen aufweisen und im Normalbetrieb etwa die gleiche Größe haben, und
wobei das Induktionsglied des Reihenschwingkreises mit einem Eisenkern versehen ist und die Drossel so
ausgelegt ist, daß bei einem vorbestimmten, als Grenzwert zu betrachtenden Überstrom der Eisenkern
in Sättigung gerät, so daß sich ihr Blindwiderstand ändert, wobei sich die Impedanz des Reihenschwingkreises
erhöht, und schlägt vor, den induktiven Blindwiderstand aus der Parallelschaltung
zweier Drosseln zusammenzusetzen, von denen die eine eine lineare Stromabhängigkeit und die andere
eine etwa rechtwinklig geknickte Stromabhängigkeit aufweist.
Beim Auftreten eines Uberstromes steigt die Spannung an den beiden parallelgeschalteten Drosseln
entsprechend an, bis die Sättigungsspannung der Drossel mit der nichtlinearen Stromabhängigkeit erreicht
ist. Hier bricht der induktive Blindwiderstand dieser Drossel zusammen, so daß die Resonanz mit
der Reihenkapazität gestört ist und der gesamte Reihenschwingkreis einen vielfach höheren Gesamtwiderstand
aufweist.
Blindwiderstände mit nichtlinearer Charakteristik können in Wechselstromnetzen unkontrollierbare
Schwingungen, auch höherer Frequenzen, und Kipperscheinungen verursachen, die zu erhöhten Beanspruchungen
in den Netzen führen. Solche Erscheinungen werden weitgehend unterdrückt, wenn erfindungsgemäß
bei der eingangs erwähnten Anordnung in Reihe zu der Drossel mit der nichtlinearen Stromabhängigkeit
ein Ohmscher Widerstand geschaltet ist.
Dieser Widerstand wird geeignet bemessen, um beim Durchlässigwerden der nichtlinearen Drossel
eine ausreichende Verstimmung des Reihenschwingkreises zu ermöglichen, andererseits eine wirkungsvolle
Dämpfung von hochfrequenten Schwingungen und von Kippungen zu erreichen.
Dieser Widerstand kann für sich als besonderes Element vorgesehen oder in der Drossel mit der
nichtlinearen Stromabhängigkeit mit eingearbeitet sein, z. B. in Gestalt einer Zusatzwicklung aus
Widerstandsdraht oder durch Herstellung der gesamten Wicklung oder eines Teiles davon aus
Anordnung zur Begrenzung von Überströmen
Zusatz zur Anmeldung: L 47068 VIII b/21 c —
Auslegeschrift 1 239 389
Auslegeschrift 1 239 389
Anmelder:
Licentia Patentverwaltungs-G. m. b. H.,
Frankfurt/M., Theodor-Stern-Kai 1
Frankfurt/M., Theodor-Stern-Kai 1
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Ing. Hans Becker, Darmstadt
so Widerstandsmaterial. Auch andere Möglichkeiten sind denkbar.
In der Zeichnung ist das Schaltbild der Erfindung dargestellt.
Im Normalbetrieb befindet sich der kapazitive Blindwiderstand und der aus den parallelgeschalteten
Drosseln Dr1 und Dr2 bestehende induktive Blindwiderstand Xl in Resonanz, so daß nur die unvermeidbaren
Wirkverluste in der Leitung zwischen den Netzen I und II wirksam sind. Die Drossel Dr2
hat hierbei einen so großen Widerstand, daß über sie und über den mit ihr in Reihe liegenden Widerstand
R gemäß der Erfindung kaum ein Strom fließt. Erreicht jedoch bei Auftreten eines Überstromes der
Spannungsabfall über dem induktiven Blindwiderstand X1 die Sättigungsspannung der Drossel Dr2,
so vermindert sich ihr Blindwiderstand um ein Vielfaches, so daß ein Großteil des Stromes über sie und
den Widerstand fließt. Hierbei ist die Resonanz gestört, so daß durch den resultierenden Scheinwider-
\o stand der Reihenschaltung eine wirksame Begrenzung des Überstromes bewirkt wird. Der erfindungsgemäß
vorgesehene Widerstand R dämpft hierbei die beim Durchlaufen der nichtlinearen Kennlinie der
Drossel Dr9 auftretenden höherfrequenten Schwingungen und vermeidet Kipperscheinungen im Kreis.
Claims (2)
1. Anordnung zur Begrenzung von Überströmen, insbesondere an der Kupplungsstelle von
Hochspannungswechselstromnetzen, sowie von Ausgleichsströmen zwischen Netzen in Kurz-
709 640/420
schlußfällen in einem dieser Netze oder bei Außertrittfallen, wobei in die Verbindung eine
Reihenschaltung von zwei Blindwiderständen eingefügt ist, die verschiedene Vorzeichen aufweisen
und im Normalbetrieb etwa die gleiche Größe haben und wobei das Induktionsglied des
Reihenschwingkreises mit einem Eisenkern versehen ist und die Drossel so ausgelegt ist, daß
bei einem vorbestimmten, als Grenzwert zu betrachtenden Überstrom der Eisenkern in Sättigung
gerät, so daß sich ihr Blindwiderstand ändert, wobei sich die Impedanz des Reihenschwingkreises
erhöht und wobei der induktive
Blindwiderstand aus der Parallelschaltung zweier Drosseln besteht, wobei die eine eine lineare
Stromabhängigkeit und die andere eine etwa rechtwinklig geknickte Stromabhängigkeit aufweist,
nach Zusatzpatentanmeldung L 47068 (deutsche Auslegeschrift 1 239 389), dadurch gekennzeichnet, daß in Reihe zu der
Drossel mit der nichtlinearen Stromabhängigkeit ein Ohmscher Widerstand geschaltet ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ohmsche Widerstand in
der Drossel mit der nichtlinearen Stromabhängigkeit untergebracht ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 640/420 8. 67 © Bundesdruckerei Berlin
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1249390B true DE1249390B (de) | 1967-09-07 |
Family
ID=603497
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL50532A Pending DE1249390B (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1249390B (de) |
-
0
- DE DEL50532A patent/DE1249390B/de active Pending
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |