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DE1239066B - Vorrichtung zum fortlaufenden Formen und Giessen von metallischen Werkstuecken - Google Patents

Vorrichtung zum fortlaufenden Formen und Giessen von metallischen Werkstuecken

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Publication number
DE1239066B
DE1239066B DEU11500A DEU0011500A DE1239066B DE 1239066 B DE1239066 B DE 1239066B DE U11500 A DEU11500 A DE U11500A DE U0011500 A DEU0011500 A DE U0011500A DE 1239066 B DE1239066 B DE 1239066B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
boxes
chain
molding
point
casting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DEU11500A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1239066C2 (de
Inventor
Wolfgang Engelhardt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ullrich & Roser Ges Mit Beschr
Original Assignee
Ullrich & Roser Ges Mit Beschr
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ullrich & Roser Ges Mit Beschr filed Critical Ullrich & Roser Ges Mit Beschr
Priority to DEU11500A priority Critical patent/DE1239066B/de
Publication of DE1239066B publication Critical patent/DE1239066B/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1239066C2 publication Critical patent/DE1239066C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D11/00Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths
    • B22D11/06Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths into moulds with travelling walls, e.g. with rolls, plates, belts, caterpillars
    • B22D11/0608Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths into moulds with travelling walls, e.g. with rolls, plates, belts, caterpillars formed by caterpillars
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C11/00Moulding machines characterised by the relative arrangement of the parts of same
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C9/00Moulds or cores; Moulding processes
    • B22C9/02Sand moulds or like moulds for shaped castings
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D29/00Removing castings from moulds, not restricted to casting processes covered by a single main group; Removing cores; Handling ingots

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Devices For Molds (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum fortlaufenden Formen und Gießen von metallischen Werkstücken Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum fortlaufenden Formen und Gießen von metallischen Werkstücken, bei der im Kreislauf geführte Unter- und Oberkästen an getrennten Stationen an Formmaschinen herangeführt, nach dem Einformen paarweise zusammengeschlossen, unter Geschlossenhalten einer Gießeinrichtung zugeführt werden und über eine Kühlstrecke einer Entleerungsstation zulaufen.
  • Es ist bekannt, auf einer endlosen Standbahn Formkastenpaare zu führen, wobei zunächst leere Unter- und Oberkästen paarweise aufeinandergesetzt sind, dann jeweils der Oberkasten und anschließend der Unterkasten in getrennten Quertransporten an die Formmaschinen herangeführt, auf die Standbahn zurückgebracht, dort vor der Gießeinrichtung paarweise aufeinandergesetzt und nach dem Gießen und Durchlaufen einer Kühlstrecke im Quertransport entleert und schließlich die losen Kästen zum erneuten Einsatz wieder paarweise auf die Standbahn aufgesetzt werden. Die hierfür erforderliche Anlage ist kostspielig. Außer der sehr teuren Standbahn für den Transport der losen Formkästen sind umfangreiche Übersetz- und Wendeeinrichtungen sowie Quertransporte und besondere Einrichtungen für das Beschweren der Forinkästen während des Gieß- und Erstarrungsvorgangs erforderlich. Durch eine große Zahl von pneumatischen und elektrischen Steuereinrichtungen ist die Anlage in hohem Maß störungsanfällig und verlangt technisch gut geschultes Bedienungspersonal, das im Gießereibetrieb selten ist. Die Leistungsgrenze solcher Anlagen liegt bei etwa 180 Abgüssen je Stunde.
  • Gemäß der Erfindung sind die Unter- und Oberkästen gesondert an zwei übereinanderliegenden, gegenläufig angetriebenen, im wesentlichen waagerechten endlosen Kettenbahnen aufgehängt, die sie den Formmaschinen zuführen und die mit ihren einander zugekehrten gleichlaufenden Kettenzügen von Unilenkstellen aus zum paarweisen Zusammenschließen der eingefonnten Kastenteile im spitzen Winkel zusammenlaufen, wobei von der Zusammenführungsstelle aus bis zu einer zweiten Umlenkstelle der oberen Kettenbahn die Forinkastenpaare auf einer waagerechten Förderstrecke geschlossen gehalten werden, an deren Anfang die Gießvorrichtung und an deren Ende von oben her wirkende Mittel zum Lockern des Inhalts der Oberkästen vorgesehen sind, während die untere Kettenbahn mit den Unterkästen und dem ganzen Forminhalt über eine Umlenkstelle der Entleerungsstation zuläuft.
  • Nunmehr vollziehen sich alle Arbeitsgänge, das getrennte Einformen von Unter- und Oberkästen, das Zusammenführen der gefüllten Ober- und Unterkästen, das Abgießen, das Kühlen und das Entleeren der Kästen in verschiedenen aufeinanderfolgenden Abschnitten auf ein- und derselben Fördereinrichtung, mit der sie ständig verbunden bleiben. Es sind somit weder Umsetzungen noch Quertransporte, die leistungsmindernd wirken, notwendig. Während des Gießens und Erstarrens des Abgusses werden die Kastenpaare geschlossen gehalten. Steuermittel werden nur für das taktweise Fortschalten der beiden Kettenbahnen und die Formmaschine benötigt. Der Gießvorgang kann, wie bei bekannten Anlagen, manuell, aber auch in noch zu beschreibender Weise selbsttätig gesteuert werden. Die vor der Gießstation mit den einander zugekehrten Kettenzügen zusammengeführten Kastenteile können in üblicher Weise mittels Stifte und Büchsen in der Schließstellung gegen seitliches Verschieben gesichert werden. Die an dem einen Kastenteil vorgesehenen Stifte treten beim Zusammenführen der beiden Kastenteile selbsttätig in die an dem anderen Kastenteil vorgesehenen Büchsen ein. Auf dem Rückweg von der Entleerungsstelle zu den Formmaschinen können die Formkästen durch geeignete Einrichtungen, z. B. mittels Preßluft, gesäubert und mit einem Trennmittel besprüht werden. Vor der Zusammenführungsstelle können in die Unterkästen etwaige Kerne eingelegt werden. Das geschieht zweckmäßig von Hand, kann aber auch maschinell geschehen.
  • Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt Fig. 1 eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Form- und Gießeinrichtung, F i g. 2 eine Seitenansicht im Bereich der Formmaschine und der Gießstation, in größerem Maßstab, F i g. 3 eine entsprechende Seitenansicht im Bereich der Trennstelle und der Entleerungsstation, F i g. 4 in noch größerem Maßstab eine teilweise Seitenansicht im Bereich der waagerechten Förderstrecke, auf der die Formkastenpaare geschlossen gehalten werden, F i g. 5 die zugehörige Draufsicht auf die untere Kettenbahn, F i g. 6 im gleichen Maßstab einen Schnitt durch eine Forrn an der Gießstelle, F i g. 7 eine Seitenansicht im Bereich der Zusammenführungsstelle, bei anderer Gestaltung.
  • In Fig. 1 sind die beiden in lotrechter Richtung übereinanderliegenden endlosen Kettenbahnen strichpunktiert angedeutet und mit 1 und 2 bezeichnet. Die obere Kettenbahn 1 ist an ihren beiden Enden über Umlenkräder 3 und 4 geführt. Die untere Kettenbahn 2 ist an ihren beiden Enden über Umlenkräder 5 und 6 und in ihrem oben laufenden Kettenzug außerdem im spitzen Winkel über Umlenkräder 7 und 8 zu- und abgeführt. In der zwischen den Umlenkrädern 7 und 8 befindlichen waagerechten Förderstrecke sind die gemäß den Pfeilen 9 und 10 mit gleicher Geschwindigkeit gegenläufig angetriebenen Kettenbahnen 1 und 2 zusammengeführt.
  • An den beiden Kettenbahnen 1 und 2 sind in gleichen Abständen Formkästen aufgehängt, und zwar trägt die obere Kettenbahn 1 die oberen Formkästen 11 und die Kettenbahn 2 die unteren Formkästen 12. In der waagerechten Förderstrecke zwischen den Umlenkrädern 7 und 8 sind jeweils die oberen Formkästen 11 und die unteren Formkästen 12 zusammengeführt und durch eine Schließkraft zusammengehalten. Beim Ausführungsbeispiel sind die Forrakästen 11 und 12 von ihrer Schließfläche aus verjüngt und haben die Gestalt von Pyramidenstumpfen. In Ab- schnitten der beiden Kettenbahnen vor der Zusammenführungsstelle im Bereich des Umlenkrades 7 werden die oberen Kästen 11 und die unteren Kästen 12 durch eine Fortschalteinrichtung der Kettenbahnen nacheinander an Formmaschinen 13 und 14 herangeführt, von denen in F i g. 1 nur die Modellplatten angedeutet sind. Die beiden Formmaschinen arbeiten in an sich bekannter Weise von unten nach oben und wirken daher unterhalb der unten laufenden Keitenzüge. Die über den Formmaschinen befindlichen Kästen sind durch Widerlagerplatten abgestützt, welche die von den Formmaschinen beim Arbeitshub ausgeübte Kraft aufnehmen.
  • Am Anfang der waagerechten Förderstrecke, auf der die Formkästen zusammengehalten sind, ist die in F i g. 1 als Ganzes mit 17 bezeichnete Gießeinrichtung und an ihrem Ende eine Vorrichtung 18 zum Lockern des Inhalts der Oberkästen 11 vorgesehen. Die waagerechte Förderstrecke ist so lang bemessen, daß die auf ihr stattfindende Abkühlung mindestens zum Erstarren des Gußstücks ausreicht. An der durch das Umlenkrad 4 gebildeten Umlenkstelle der oberen Kettenbahn 1 werden die Oberkästen 11, nachdem ihr Inhalt durch die Vorrichtung 18 gelockert ist, von den Unterkästen getrennt. Die unteren Formkästen 12 laufen mit dem, ganzen Forminhalt weiter und gelangen nach dem, Umlenken durch das Kettenrad 6 in eine Entleerungsstellung über einem bekannten Trennrost 20, auf dem die Gußstücke unter Abrütteln des Fonnsandes weggeführt werden. Die geneigte Ablaufstrecke der unteren Kettenbahn zwischen den Umlenkrädern 8 und 6 ist beim Ausführungsbeispiel eine Kühlstrecke, auf der nach dem Abheben der Oberkästen 11 besonders gute Kühlbedingungen gegeben sind.
  • Die beiden Kettenbahnen 1 und 2 sind beim Ausführungsbeispiel je durch zwei Kettenstränge la und lb bzw. 2a und 2b gebildet, denen die Umlenkräder 3 bis 8 gemeinsam sind (F i g. 5). Die Formkästen 11 und 12 sind zwischen den beiden Ketten-#trängen an den Kettengliedern aufgehängt. Beim Ausführungsbeispiel sind die beiden Kettenstränge la und lb bzw. 2a und 2b jeder Kettenbahn als Laschenketten aus durch Bolzen 22 aneinandergelenkten Blechlaschen 21 ausgebildet. An den Laschen21 sind die Formkästenll und 12 mittels seitlicher Tragzapfen23 befestigt. Die Gelenkbolzen 22 tragen Führungsrollen25.
  • Beim Ausführungsbeispiel F i g. 2 und 3 sind die Formkästenll und 12 mit den Laschen21 der Kettenglieder starr verbunden und behalten ihre relative Lage zu den Kettengliedern ständig bei. Die Kettenzüge sind zwischen den Umlenkrädern gegen Durchhängen mit den Führungsrollen25 auf Führungsschienen 26 abgestützt. Von der Zusammenführungsstelle im Bereich des Umlenkrades 7 bis zur Trennstelle bei den Umlenkrädern 4 und 8 laufen die beiden einander zugekehrten Kettenzüge zwischen Führungsschienen 27 und 28, wodurch die Formkästen unter der Gießeinrichtung 17 und auf der anschließenden waagerechten Kühlstrecke zusammengehalten werden. Vorzugsweise ist die obere Führungsschiene 27 federnd angeordnet.
  • Die Formmaschine 13 für die Oberkästen 11 ist in Laufrichtung der oberen Kettenbahn 1 unmittelbar nach dem Umlenkrad 3 und die Formmaschine 14 für die Unterkästen in Laufrichtung der unteren Kettenbahn 2 unmittelbar vor dem Umlenkrad 5 angeordnet. Die beiden von unten nach oben arbeitenden Formmaschinen sind gleich ausgebildet. Sie haben einen feststehenden Druckzylinder 30 mit einem darin verschiebbaren Kolben 31, dessen nach oben herausgeführte Kolbenstange 32 eine Preßplatte 33 trägt. Auf dieser ist die Modellplatte 34 mit dem zu den Oberkästen und den Unterkästen gehörenden Modellteil 35 bzw. 36 innerhalb eines Füllrahmens 37 befestigt. Der Füllrahmen 37 wird beim Arbeitshub der Formmaschine bis zum Anliegen an der Schließfläche des Formkastens mit der Preßplatte 33 nach oben bewegt. Alsdann drückt die Preßplatte 33 mit der Modellplatte 34 den in den Füllrahmen eingebrachten Formsand in die Formkästen hinein, die, wie schon erwähnt, von oben her durch eine Widerlagerplatte 15 bzw. 16 abgestützt und geschlossen sind. Die Widerlagerplatte 15 für die Oberkästen 11 hat an ihrer Unterseite Ansätze zur Bildung eines Eingußtrichters 38 und eines Steigtrichters 39 (F i g. 6). Die Widerlagerplatten 15 und 16 sind für das Weiterschalten der Kettenbahnen heb- und senkbar. Die Füllrahmen 37 werden in der tiefsten Betriebsstellung, die an der Formmaschine 13 gezeigt ist, mit dem Formsand gefüllt. Dier hierzu verwendeten Einrichtungen sind bekannt und in F i g. 2 nicht dargestellt. Die Formmaschine 14 ist in ihrer oberen Betriebsstellung am Ende des Arbeitshubs gezeigt.
  • Auf dem Weg von dem Umlenkrad 5 bis zur Zusammenführungsstelle im Bereich des Umlenkrades 7 steigt die untere Kettenbahn mit den Unterkästen 12 an, während die obere Kettenbahn darüber waagerecht verläuft. Die Unterkästen 12 liegen daher auf diesem Wege mit ihrem Formhohlraum nach oben frei, und es können in sie etwaige Kerne K eingesetzt werden.
  • Die von den Formmaschinen 13 und 14 eingeformten Ober- und Unterkästen 11 und 12 werden in der schon beschriebenen Weise an der Zusammenführungsstelle im Bereich des Umlenkrades 7 mit ihren Schließflächen aufeinandergesetzt und auf der waagerechten Förderstrecke zwischen den Umlenkrädern 7 und 8 zusammengehalten. Beim Zusammenführen sichern sich die beiden Kastentelle selbsttätig gegen seitliches Verschieben dadurch, daß beispielsweise an den Oberkästen 11 Stifte 40 vorgesehen sind, die in an den Unterkästen 12 vorgesehene Büchsen 41 eingleiten (F i g. 4).
  • Unmittelbar nach dem Zusammenführen der Ober- und Unterkästen ist die Gießeinrichtung vorgesehen. Diese hat einen feststehenden Zwischenbehälter 44, in den sich eine kippbare Gießpfanne 45 entleert. Der Zwischenbehälter 44 ist beheizt, damit das flüssige Metall in ihm nicht erstarrt. Die Beheizung kann durch einen Temperaturregler gesteuert sein. Die Ausflußöffnung im Boden des Zwischenbehälters 44 ist durch einen Stopfen 46 verschließbar, wenn die Form gefüllt ist. Nach F i g. 6 geschieht die Steuerung des Verschlußstopfens selbsttätig durch eine lichtempfindliche Zelle 47, die beim Gießvorgang oberhalb des Steigtrichters 39 liegt. Wenn in den Steigtrichter das flüssige Metall eindringt, bringt es an der lichtempfindlichen Zelle eine Helligkeitszunahme hervor, bei der die lichtempfindliche Zelle Steuerungsvorgänge zum Schließen des Stopfens 46 auslöst.
  • Die am Ende der an die Gießeinrichtung 17 anschließenden waagerechten Förderstrecke vorgesehene Vorrichtung 18 zum Lockern des Inhalts der Oberkästen ist in F i g. 3 als Preßplatte 48 angedeutet. Im Bereich dieser Vorrichtung hat bereits das Abheben der Oberkästen 11 von den Unterkästen 12 begonnen. Von dem Spalt zwischen den beiden Umlenkrädern 4 und 8 her ragt zwischen die beiden Kettenzüge eine Keilplatte 49 hinein, welche die die Oberkästen tragende Kettenbahn 1 vor dem Auflaufen auf das Umlenkrad 4 etwas nach oben abweist. Beim Auflaufen der oberen Kettenbahn 1 auf das Umlenkrad 4 werden die Oberkästen 11 von den Unterkästen 12 abgehoben. Alsdann laufen die Unterkästen 12 mit dem ganzen Forminhalt bis zum Umlenkrad 6 weiter. Bei der Umlenkung der Kettenbahn durch das Umlenkrad 6 werden die Unterkästen zum Entleeren des Forininhalts auf den Trennrost 20 gekippt. In F i g. 3 ist an der Umlenkstelle eine pneumatisch betätigte Vorrichtung 50 zum Herausdrücken des Forminhalts aus den Unterkästen 12 vorgesehen.
  • Auf dem Rückweg bis zu den Formmaschinen 13 und 14 können die Formkästen der beiden Kettenbahnen an nicht dargestellten Reinigungsvorrichtungen und Vorrichtungen zum Besprühen mit einem Trennmittel vorbeigeführt werden.
  • Nach F i g. 7 bestehen die Kettenbahnen 1 und 2 aus längeren Laschengliedern 51, an denen die Formkästen 11 und 12 befestigt sind, und kürzeren Laschengliedern 52 zwischen den Fonnkästen. Die Formkästen können in der gleichen Weise wie oben beschrieben an den Laschen 51 mit Tragzapfen 53 befestigt sein. Auf die Zusammenführungsstelle hin laufen die beiden Kettenbahnen 1 und 2 mit Gefälle bzw. Anstieg aufeinander zu. Im Bereich der Zusammenführungsstelle greifen die Kästen mit seitlichen Zapfen 54 in Führungen 55 ein, die derart verlaufen, daß die Kästen kurz vor der Zusammenführung sich mit den sie tragenden Laschengliedern 51 in eine waagerechte Lage einstellen. Das wird durch die kurzen Laschen 52 ermöglicht. Durch dieses Waagerechtstellen der Formkästen wird erreicht, daß die Forinkästen in paralleler Lage aufeinandergesetzt werden. Das kann dann von Vorteil sein, wenn in die Unterkästen weit über die Schließfläche vorstehende Kerne K eingesetzt sind.
  • Man könnte auch die Formkästen mit ihrem Tragezapfen 53 schwenkbar an den Kettengliedern aufhängen. Dann können die kurzen Kettenglieder wegfallen, aber die die Zapfen 54 der Formkästen aufnehmende Führung 55 muß sich über die ganze Kettenbahn erstrecken, damit die Kästen während des Transports nicht unkontrollierbar kippen können.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum fortlaufenden Formen und Gießen von metallischen Werkstücken, bei der im Kreislauf geführte Unter- und Oberkästen an getrennten Stationen an Formmaschinen herangeführt, nach dem Einformen paarweise zusammengeschlossen, unter Geschlossenhalten einer Gießeinrichtung zugeführt werden und über eine Kühlstrecke einer Entleerungsstation zulaufen, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterkästen (12) und die Oberkästen (11) gesondert an zwei übereinanderliegenden, gegenläufig angetriebenen, im wesentlichen waagerechten endlosen Kettenbahnen (1, 2) aufgehängt sind, die sie den Formmaschinen (13, 14) zuführen und die mit ihren einander zugekehrten gleichlaufenden Kettenzügen von Umlenkstellen (3, 5) aus zum paarweisen Zusammenschließen der eingeformten Kastenteile im spitzen Winkel zusammenlaufen, wobei von der Zusammenführungsstelle aus bis zu einer zweiten Umlenkstelle (4) der oberen Kettenbahn (1) die Formkästenpaare (11, 12) auf einer waagerechten Förderstrecke geschlossen gehalten werden, an deren Anfang die Gießvorrichtung (17) und an deren Ende von oben her wirkende Mittel (18) zum Lockern des Inhalts der Oberkästen vorgesehen sind, während die untere Kettenbahn (2) mit den Unterkästen (12) und dem ganzen Forminhalt über eine Umlenkstelle (6) der Entleerungsstation zu-läuft. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Forinmaschinen (13, 14) vor der Zusammenführungsstelle der Kettenbahnen (1, 2) in beiden Kettenbahnen in an sich bekannter Weise von unten her gegen die unten laufenden Kettenzüge arbeiten, wobei die Formkästen an Widerlagerplatten (15, 16) abgestützt sind. 3. Vorrrichtung nach Anspruch 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Formkästen (11, 12) beiderseits an Gliedern (21) von zwei parallelen, über gemeinsame Umlenkräder (3 bis 8) geführten Kettensträngen (1 a, 1 b, 2 a, 2 b) aufgehängt sind. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Formkästen (11, 12) mit den Kettengliedem (21) der beiden Kettenstränge starr verbunden sind. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekeanze!cL=t,-daß--dk- --im Bereich der Zusammenführungsstelle durch eine feststehende Kurvenführung (55) in eine waagerechte Lage einschwenkbar sind. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Formkästen (11, 12) auf der an die Zusammenführungsstelle anschließenden waagerechten Förderstrecke durch die beiden Kettenzüge führende Schienen (27, 28) geschlossen gehalten sind. 7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Trennstelle (bei 4), an der die obere Kettenbahn (1) zum Abheben der Oberkästen (11) nach oben umgelenkt wird, und der vor der Entleerungs-_&tation -liegenden Umlenkstelle (6) der unteren Kettenbahn (2) eine zusätzliche Kühlstrecke gebildet ist. 8. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß an der Gießstation (17) ein beheizter Zwischenbehälter (44) vorgesehen ist, dessen Auslaßöffnung durch einen Stopfen (46) verschließbar ist. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußstopfen (46) für die Auslaßöffnung des Zwischenbeehälters(44) durch eine lichtempfindliche Zelle (47) gesteuert ist, die beim Gießvorgang oberhalb eines Steigtrichters (39) liegt.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR3068900A1 (fr) * 2017-07-17 2019-01-18 Universite Grenoble Alpes Dispositif et procede de fabrication de lopins metalliques

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR3068900A1 (fr) * 2017-07-17 2019-01-18 Universite Grenoble Alpes Dispositif et procede de fabrication de lopins metalliques
WO2019016015A1 (fr) * 2017-07-17 2019-01-24 Universite Grenoble Alpes Dispositif et procédé de fabrication de lopins métalliques
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