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DE1238811B - Signaluebertragungsanlage mit Funktionsfaehigkeitsselbstueberwachung - Google Patents

Signaluebertragungsanlage mit Funktionsfaehigkeitsselbstueberwachung

Info

Publication number
DE1238811B
DE1238811B DES71250A DES0071250A DE1238811B DE 1238811 B DE1238811 B DE 1238811B DE S71250 A DES71250 A DE S71250A DE S0071250 A DES0071250 A DE S0071250A DE 1238811 B DE1238811 B DE 1238811B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
signal
switch
main signal
monitoring
relay
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES71250A
Other languages
English (en)
Inventor
William Grant Rowell
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Scully Signal Co
Original Assignee
Scully Signal Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Scully Signal Co filed Critical Scully Signal Co
Publication of DE1238811B publication Critical patent/DE1238811B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B29/00Checking or monitoring of signalling or alarm systems; Prevention or correction of operating errors, e.g. preventing unauthorised operation
    • G08B29/02Monitoring continuously signalling or alarm systems
    • G08B29/04Monitoring of the detection circuits
    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B29/00Checking or monitoring of signalling or alarm systems; Prevention or correction of operating errors, e.g. preventing unauthorised operation
    • G08B29/02Monitoring continuously signalling or alarm systems
    • G08B29/06Monitoring of the line circuits, e.g. signalling of line faults

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Security & Cryptography (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Alarm Systems (AREA)

Description

  • Signalübertragungsanlage mit Funktionsfähigkeitsselbstüberwachun-#-Z, t3 Die Erfindung betrifft eine Signalübertragungsanini#"i3re mit Funktionsfähi,-keitsselbstüberwachung mittels eines ihrem Eingang außer dem zu überwachenden Hauptsignal zugeführten Kontrollsignals, das am Ausgang der Anlage durch frequenzempfindliehe Mittel von dem Hauptsignal abtrennbar und einer beim Ausbleiben des Kontrollsignals ansprechenden überwachungs- bzw. AnzeigevorrichiLin- zuführbar ist.
  • Bekannte Signalübertragungsanlagen dieser Art arbeiten teilweise so, daß vor jedem Arbeitsspiel, also mit diesem synchron, eine tatsächliche Auslösung' eines Arbeitsvorganges durchgeführt wird. Zeitlich ist diese Probeauslösung jeweils vor das nächstfolaende Arbeitspiel gelegt. Wenn eine Störung gerade in dem Zeitraum zwischen Probeauslösuncy und Arbeitsspiel oder während des letzteren selbst Z auftritt, bleibt sie unentdeckt, und es ist auch nicht möglich, zu unterscheiden, ob die Störung von dem zu überwachenden Vorgang oder von der überwachungseinrichtung ausgeht.
  • Auch eine bekannte Funktionskontrolle und Fehlermeldung ., an Schmiersystemen leidet an dem Mangel der fehlenden Unterscheidbarkeit der Herkunft der Störungen.
  • Schließlich ist auch ein Verfahren zur überwachung einer Anlage zur übertragung mechanischer oder elektrischer Signale bekannt, das eine ständige, ununterbrochene Selbstprüfung der überwachungsvorrichtung ermöglicht, nicht jedoch erkennen läßt, C im ob die Unmöglichkeit der Aufnahme der Prüfsignale von einer Störung in der C gesamten Apparatur selbst oder von einer Störung der ihr überwachungsobjekt bildenden Signalquelle herrührt.
  • Die Unmöglichkeit, die Herkunft der Störung zu erkennen, ist bei allen vorerwähnten bekannten übertragungsanlagen deswegen ein schwerwiegender e LI C Man- 1, weil die Stillegung z. B. eines Teiles einer le C chemisch-verfahrensteciinischen Großanlage mit sehr erheblichen Kosten verbunden sein kann, deren Aufwand selbstverständlich dann sinnlos ist, wenn die auftretende Störung gar nicht durch diesen Teil, sondern durch die Signalübertragungsanlage selbst verursacht wurde, was man aber bisher nicht ohne we,teres feststellen konnte.
  • Erst die Erfindung bietet hierzu die Möglichkeit. Erreicht wird dies erfindungsgemäß dadurch, daß eine Signaliibertragungsanlage der eingangs gekennzeichneten Art in der Weise ausgebildet wird, daß das Kontrollsignal eine von dem zu überwachenden und in an sich bekannter Weise über eine erste Rückkopplung dem Eingang der Anlage zugeführten Signal unterscheidbare Signalsimulation darstellt und die überwachungs- und Anzeigevorrichtung in an Sich bekannter Weise einen auf die Frequenz der letzteren abgestimmten Detektor enthält, der sowohl das Vorhandensein des Hauptsignals als auch getrennt davon das Vorhandensein des über eine zweite Rückkopplungsschleife von ihm dem Ausgang des das Hauptsignal aufnehmenden Fühlers zugeführten und durch die Anlage gesandten und damit deren Funktionsfähigkeit ständig prüfenden Kontrollsignals anzeigt bzw. auslösend wirksam macht.
  • Die Erfindung wird in der nachfolgenden detaillierten Beschreibung an Hand der einige ihrer Ausführun-sformen darstellenden Zeichnungen näher erläutert. Es zeij,-t F i g. 1 ein die Erfindung in ihrer Anwendung auf eine Ausführungsform einer mit Selbstüberwachung arbeitenden Signalübertragungsanlage veranschaulichendes Bloclkschaltbild, Fig. 2 ein die Erfindung in ihrer Selbstüberwachung arbeitenden Signalübertragungsanlage veranschaulichendes Blockschaltbild, F i g. 3 ein Blockschaltbild einer dritten Ausführungsforin einer mit Selbstäberwachung arbeitenden Signalübertragungsanlage, F i g. 4 ein detailliertes Schaltbild einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung für die Anwendung auf eine im Blockschaltbild nach F i g. 1 im Prinzip dargestellte Signalübertragungsanlage.
  • F i 1 zeigt eine Hauptsignalquelle 1, die der Signalübertragungsanlage auf dem Weg 2 ein Hauptsignal zuführt. Als Beispiel könnte die Hauptsignalquelle 1, wie nachstehend im Zusammenhang mit der Ausführungsform nach F i g. 4 beschrieben, eine Flamme oder ein Signalgenerator oder Erzeuger eines anderen festzustellenden oder abzufühlenden Ereignisses oder einer solchen Bedingung sein. Das Hauptsignal 2 wird einem Fühler 3 zugeführt, dessen Aus-,gangsanschluß 4 (in der Zeichnung mit »Ausgang« D C C bezeichnet) mit dem Eingang 5 eines in der Zeichnung als »Signalverstärker« bezeichneten Verstärkers 6 verbunden ist. Diesem ist ein nachstehend im einzelnen beschriebenes Ausgangsschaltsystem 7 nachgeschaltet, das die das Vorhandensein des überwachungssignals feststellende und die Herkunft einer Störung aus dem Versagen des Hauptsignals oder der Signalübertragungsanlage identifizierende, in der Zeichnuna mit »überwachungssignalprüfung, Signal-C Z, CI entnahme- und Unterscheidungssysteme« bezeichnete, nachstehend kurz Detektor 8 genannte Einrichtun- speist und schließlich die in der Zeichnung mit »Anzeige- und/oder überwachungssystem« bezeichnete, nachstehend Anzeige- oder Kontrolleinrichtung 9 genannte Einrichtung betätigt. Beim Anlegen des Hauptsignals 2 an den Fühler 3 führt dieser über 4 und die Leitunc, 20 zunächst dem Ausgangsschaltsystem 7 ein Signal zu. Dieses Fühlerausgangssignal wird dann über die Rückkopplung 21 auf den Eingang 5 des Verstärkers 6 rückgekoppelt. Das Rückkopplungssignal wird dann durch den Verstärker 6 zum Betätigen des bereits erwähnten Ausgangsschaltsystems 7 übertragen. Dieses erteilt dem Rückkopplungssignal in der Rückkopplung 21 zum Eingang 5 eine vorbestimmte Modulation, wobei das so modulierte Sianal dann über den Verstärker 6 erneut in das Ausgangssehaltsystem 7 gelangt. Dieses spricht dann auf das modulierte Signal an, stellt die ursprüngliche Form des Ausgangssignal aus dem Fühler 3 wieder her und legt dieses Hauptsignal erneut an den Eingang 5 des Verstärkers 6 an. Dieser wiederholte Vorgang erzeugt somit ein periodisches Prüfsignal, das beim Fehlen des Hauptsignals nicht auftreten kann und auf das der vorerwähnte Detektor 8 anspricht. Da diese Rückkopplungs-Prüftechnik nachstehend in Zusammenhang mit der Ausführungsform nach Fig. 4 ausführlicher erläutert wird, wird hier zunächst von einer weiteren Erläuterun- der damit stattfindenden Prüfuna, der Intaktheit der in dem Gerät selbst enthaltenen Stromkreise ab-,aesehen.
  • D Der Detektor 8 arbeitet beim Empfang eines Signals aus dem das Prüfsignal am Ausgang des Verstärkers 6 feststellenden Teil desselben in der Weise, daß er der Anzeige- und/oder Kontrolleinrichtung 9 normalen Betrieb meldet. Im Fall des Versagens des das Prüfsignal feststellenden Teils des Detektors 8 führt der die Herkunft der Störung identifizierende Teil des Detektors 8 dem Ausgangsanschluß 4 des Fühlers 3 oder gewünschtenfalls unmittelbar dem Ein-anc, 5 des Verstärkers 6 über die Rückkopp-C C lungsschleife 22 ein simuliertes Fühlerausgangssignal zu. Wenn der Verstärker 6 versagt hat, läßt dieses simulierte Signal, wie nachstehend erläutert, die überwachungsanlage nicht ansprechen. Wenn der Verstärker 6 jedoch nicht versagt hat, spricht sie normal auf dieses simulierte Signal an. Die sich aus jeder dieser beiden Bedingungen ergebenden Signale werden durch den Detektor 8 umgewandelt, der dann zur Schaffung einer geeigneten Anzeige der aufgetretenen Störuncysart in der Anzeige- oder Kontrolleinrichtung 9 in Tätigkeit tritt. Dies kann beispielsweise dann eine Warnmeldung verursachen, wenn die Störung von einem Versagen des Verstärkers 6 herrührt, oder eine Alarinanzeige auslösen, wenn die Störung durch den Ausfall des Hauptsignals am Eingang 5 des Verstärkers 6 verursacht wurde.
  • Gemäß F i g. 2 wird eine außerhalb des Verstärkers 6 und des Fühlers 3 befindliche, in der Zeichnung als »Hauptsignalmodulator« bezeichnete Einrichtung 10 zum Modulieren des Hauptsignals verwendet, die einen Schalter S mit zwei Stellungen a und b und eine von dem Verstärker 6 unabhängige äußere Steuereinrichtung 11 enthält. Bei dieser Ausführungsform ist eine störungsgesicherte Einrichtung vorgesehen, mit der dem Hauptsignal selbst vor dem Fühler 3 eine zur Prüfung dienende Signalmodulation zugeführt wird, während bei der Ausführungsform nach F i g. 1, wie vorstehend erläutert, die zur überprüfung dienende Modulation dem bereits in elektrischer Form vorliegenden Hauptsignal erst am Ausgangsanschluß 4 des Fühlers 3 erteilt wird. Wenn der Schalter S sieh in seiner Stellung a befindet, wird der Hauptsignal-Modulator 10 durch das Ausgangsschaltsystem 7 gesteuert. Befindet sich der Schalter S je- doch in seiner Stellung b, so findet die Steuerung des Hauptsignal-Modulators 10 durch die unabhängige äußere Steuereinrichtuna 11 statt. Der Hauptsignal-Modulator 10 kann beispielsweise eine nicht dargesellte Scheibe mit lichtundurchlässigen Abschnitten sein, die entweder durch das Ausgangssehaltsystem 7 oder durch die unabhängige äußere Steuereinrichtung 11 zum Rotieren gebracht wird. Die Arbeitsweise des Detektors 8 und der Anzeige- und/oder Kontrolleinrichtung 9 bei dieser Ausführungsform nach F i g. 2 ist im wesentlichen die gleiche, wie sie im Zusammenhang mit der Ausführungsform nach F i g. 1 beschrieben wurde.
  • Bei der weiteren Ausführungsform nach F i g. 3 ist den in F i g. 1 und 2 gezeigten Einrichtungen ein Generator 12 zum Simulieren des aus der Hauptsignalquelle 1 stammenden Hauptsignals 2 zugeordnet. Wie bekannt, muß das Prüfsignal vor dem ersten Bauelement der Anlage, das betriebsgefährlich versagen kann, angelegt werden. Dies ist notwendig, so-Z fern ein maximal störungssicherer Schutz gewährleistet werden soll. Der Fühler 3 nach F i g. 3 kann beispielsweise von einer ein betriebsgefährliches Versagen zulassenden Bauart sein. Deshalb kann der Fühler 3 durch Anlegen eines simulierten Hauptsignals vor dem oder am Signaleingang des Fühlers 3 zusammen mit den übrigen Bauelementen in der Einrichtung durch die Verwendung des simulierten Hauptsignals, das die gleichen Merkmale aufweist wie das Hauptsignal selbst, geprüft werden. Wenn das überwachte Hauptsignal beispielsweise in Form von Infrarotenergie oder Wärmestrahlung auftritt, so könnte das simulierte Signal durch ein bei 12 vorgeschaltetes elektrisches, Wärmestrahlung lieferndes Bauelement erzielt werden. Wenn das überwachte Hauptsignal in Form von Ultraviolettstrahlung gegeben ist, kann ein kleiner elektrischer Entladungsbo-en bei 12 zur Erzeugung des simulierten Hauptsij,-nals dienen. Wenn weiter etwa das überwachte Hauptsignal aus sichtbarer Lichtstrahlung besteht, könnte bei 12 eine Glühlampe verwendet werden, usw. Im übrigen ähnelt der Aufbau der Anlage nach F i g. 3 der nach F i g. 2, mit der Ausnahme, daß das Rückkopplung3-Ausgangssignal des Detektors 8 entlang den Leitungen 22 und 22' (oder im anderen Fall entlang den Leitungen 22 und 22") die Form eines der dem Hauptsignal-Modulator 10 (oder im anderen Fall dem Fühler 3) zugeführten simulierten Hauptsignals hat im Gegensatz zu den Einrichtungen nach F i g. 1 und 2, bei denen das Rückkopplungs-Ausgangssignal aus dem Detektor 8 die Form eines simulierten Fühlerausgangssignals hat.
  • In F i g. 3 sind, wie vorstehend bereits angedeutet, zwei Möglichkeiten der Anordnung des Generators 12 für das simulierte Hauptsignal dargestellt. Wenn man den Hauptsignal-Modulator 10 in die überprüfung der Funktionstüchtigkeit der Bauteile einbeziehen will, bringt man den Generator 12 in der links ausgezogen dargestellten Stellung an, so daß er, wie durch die gestrichelte Linie 22' angedeutet, auf den Eingang des Hauptsignal-Modulators einwirkt. Will man sich mit der überwachung der Funktionstüchtigkeit des Fühlers 3 begnügen, so erhält der Generator 12 die gestrichelt dargestellte Lage, in der das simufierte Hauptsignal, veranschaulicht durch die gestrichelte Linie 22", unmitelbar auf den Fühler 3 einwirl-,t. In beiden Fällen ist der Generator über die Leitung 22 zur Zuleitung des ihn steuernden Rück' kopplungs-Ausgangssignals aus dem Detektor 8 mit diesem verbunden.
  • Die Einrichtuna nach F i g. 4 zeigt beispielsweise eine Flammenüberwachungsanlage, die eine Ausführungsform der Erfindung darstellt. Ein eine Flamme abtastender Flammenfühler 3 ist mit dem Eingang 5 des Verstärkers 6 verbunden, dessen Stromkreis über die Teile 1 und Y des normalerweise geschlossenen, vom Anker AR eines im Ausgangsschaltsystern 7 liegenden Relais RY1 gesteuerten Schaltkontaktes verläuft. Ein -estrichelt dargestellter Fühler 3' in Form einer Photozelle kann wie beispielsweise auch ein Thermoelement oder eine sonstige Art von störungssicherem Flammenfühler zum Abfühlen des Vorhandenseins der Flamme verwendet werden. Die Anlage enthält einen Gleichstromverstärker, beispielsweise mit den Elektronenröhren T 1 und T 2, deren Arbeitsweise nachstehend näher erläutert wird. Das Ausgangsschaltsystern 7 des Verstärkers 6 enthält nicht nur das Schaltrelais RY1 und seinen ankergesteuerten Schalter I, sondern auch den mit den Kontakten B und C zusammenwirkenden, ankergesteuerten Schalter IL Der das Relais RY2 mit dem Kondensator C 5 enthaltende Detektor 8 ist mit dem Kontakt B des Schaltsrelais RY1 verbunden. Zu dem Detektor 8 gehört eine Identifiziereinrichtung zur Bestimmung der Fehlerherkunft, die die Folge- oder Speicherrelais RY3 und RY4 mit den ihnen zugeordneten Kreisen enthält, auf die aus dem Relais RY2 Signale übertragen werden. Den Folgerelais RY3 und RY4 ist ein von Hand betätigbarer Widereinstellschalter S' zugeordnet, mit dessen Hilfe die Folgerelais RY3 und RY4 einschaltbar sind und, sobald sie einmal erregt sind, erregt gehalten werden. Im Fall der Verwendung einer automatischen Programmfolge an Stelle des veranschaulichten Handbetriebes wird der Wiedereinstellschalter S' durch bei Y' schematisch dargestellte bekannte, automatisch wirkende Schaltmittel als Teil des Programmechanismus ersetzt. Die dargestellte Anzeige- oder Kontrolleinrichtung 9 besteht aus drei Signallampen LP 1, LP 2 und LP3, die zum Bezeichnen des normalen überwachungszustandes, eines Versagens der übertragungsanlage bzw. eines Ausfalls des überwachten Vorgangs sichtbare Informationen erzeugen, um dadurch die Art der aufgetretenen Störung unterscheidbar zu machen. Diese Anzeigevorrichtung steht unter der Kontrolle des das Prüfsignal dem Verstärker 6 entnehmenden Relais RY2 und der Folgerelais RY3 und RY4 des Detektors 8.
  • Die die Anzei-e- und/oder Kontrolleinrichtung steuernden Relais RY3 und RY4 können zum Ausführen von Alarm- oder Warnfunktionen oder sonstigen Schalt- oder Steuervorgängen entweder im Zusammenhang mit der ein sichtbares Signal gebenden Anzeige- und/oder Kontrolleinrichtung 9 oder ohne sie verwendet werden. Falls beispielsweise der überwachende Verstärker 6 oder ein anderer Teil der überwachungseinrichtung und nicht das überwachte Hauptsignal 2 selbst versagt, kann es wünschenswert sein, einen Alarm auszulösen und in bekannter Weise ein überwachungsgerät 6' automatisch einzuschalten, um den überwachten Vorgang beispielsweise durch Betätigung des Brennstoffzufuhrventils für den Brenner B zur Erzeugung der zu überwachenden Flamme zu unterbrechen. Diese Funktion wird automatisch durch Verwendung der vorstehend erwähnten Relais RY3 und RY4 ermöglicht. Ein durch gestrichelt dargestellte Verbindungen mit dem Kreis der Signallampe LP 3 verbundenes Steuerrelais LP 3' kann in weiterer Verfolgung dieser Funktion benutzt werden. Zur Erhöhung der Sicherheit könnte ein solches überwachungsgerät 6', LPY seinerseits in an sich bekannter Weise im nicht einaeschalteten Zustand selbstprüfend ausgebildet werden.
  • Normaler überwachungszustand (F i 1-. 4) Beim Auftreten einer Brennerflamme entsteht am Ausgangsanschluß 4 des Flammenfühlers 3 ein schwacher Gleichstrom, der auf der bekannten gleichrichtenden Eigenschaft der Flamme und der Anlegung eines Wechselstroms beruht, der vom Erdanschluß G über die Sekundärwicklung S 2 des Transformators T über die Leitung 30 durch den Kondensator C 1 zum Flammenfühler 3 durch die Flamme zu dem die Flamme erzeugenden Brenner B und zurück zur Erde bei G' fließt. Die Sekundärwicklung S 2 sowie auch die Heizwicklung Sl für die Heizung der Verstärkerröhren Tl und T2 und eine weitere WicklungS3 werden von der PrimärwicklungPRI des Transformators T aus erregt, der an den mit »Wechselstromnetz« bezeichneten Netzanschlüssen liegt. Das sich am Ausgangsanschluß 4 des Flammenfühlers 3 (oder der Photozelle 3' oder eines anderen geeigneten Fühlers) ergebende negative Potential wird dem Gitter 31 der Elektronenröhre T 1 über die Leitung 20 und den Widerstand R 1 zugeführt, sofern C ZD der Schalter I an dem Kontakt F des Relais RY1 anliegt. Dadurch wird Stromdurchgang durch die Röhre T 1 verhindert. Die Röhre T2 leitet jedoch, wenn die Röhre Tl in Auswirkung der die an der weiteren Sekundärwicklung S3 des Transformators T liegenden Widerstände R3 und R4 enthaltenden Spannungsteilerschaltung gesperrt ist. Das Gitter 31' der Röhre T2 ist über die Leituna 36 mit der Anode 32 der Röhre Tl verbunden und weiter mit der Verbindungsstelle zwischen den Spannungsteilerwide#-ständen P.- 3 und R 4 und die Kathode 33' der Röhre T2 über die Leitung 35 mit dem linken Anschluß von R 3. Die Kathode 33 der Röhre T 1 ist bei G" Ge , erdet, urd die Anode 32' der Röhre T 2 ist über den Kondensator C 3 mit dem rechten Anschluß von R 4 verbunden. Umaekehrt führt die Röhre T 1, wenn sie leitend ist, dem Gitter 31' der Röhre T 2 eine negative Vorspannung zu und verhindert so ihren leitenden Zustand.
  • Im leitenden Zustand der Röhre T2, während des Nichtleitens der Röhre Tl-, wird das Relais RY1 je- doch erregt, da es im Anodenkreis der Röhre T2 liegt. Vor dem Erregen des Relais RY1 wurde der Kondensator C 4 durch einen von Erde G über die Anschlüsse der Sekundärwicklunaen S 2 und S 3 des Transformators T über einen Gleichrichter REC 1, über den Kontakt C und den Schalter 11 des Relais RY1 zu dem genannten SpeicherkondensatorC4 und C dann von dem Kondensator C 4 über den strombegrenzenden Widerstand R 5 zu Erde G... verlaufenden Stromkreis aufgeladen. Bei Erregung von RY1 bewegt sich der Schalter II jedoch zum Anliegen an den Kontakt B. Dies führt dazu, daß die im Kondensator C 4 gespeicherte Ladung auf den mit der C Wicklung von R Y 2 parallelgeschalteten Kondensator C 5 übertragen wird, so daß er auigeladen und das Relais RY2 erregt wird. Beim Erregen des Relais RY1 löst sein Anker AR den Schalter l von dem Kontakt I', so daß der Eingangskreis zu der als Verstärker in der Signalübertragungsanlage 6 wirkenden Röhre TI unterbrochen wird. Dieser Vorgang simuliert den Ausfall des Hauptsignals am Eingang des Verstärkers und verursacht das Leiten der Röhre Tl infolge des Fortfalls der negativen Vorspannung am Gitter 31 durch das Öffnen des Eingangskreises. Die Röhre TI bewirkt durch ihr Leiten, daß die Röhre T2, wie vorstehend erläutert, zu leiten aufhört, so daß wiederum das Stromloswerden des Relais RY 1 verursacht wird. Durch das Stromloswerden des Relais R Y 1 wird der Schalter 11 wieder mit dem Kontakt C in Berührung gebracht, so daß der Kondensator C 4 wieder über den vorstehend beschriebenen Kreis aufaeladen wird. Das Relais RY2 wird jedoch während der verhältnismäßia kurzen Zeiträume, in denen C4 xvieder aufgeladenwird, nicht stromlos, da die in C 5 gespeicherte Energie RY 2 für einen vorbestimm ten Zeitraum, der länger ist als der zum Wiederauiladen von C4 erforderliche, erregt hält. Das Relais RY 1 bewirkt bei seinem Stromloswerden ebenfalls, daß der Schalter 1 sich gegen den Konakt I' legt, so daß die Zufuhr des Hauptsignals zum Verstärkerem2ang 5 wiederhergestellt wird und das Relais RY1 wieder arbeitet.
  • Eine wiederholte Selbstprüfung der überwachungsanla-e tritt also nur so lange auf, als das Hauptsignal am Einaano, 5 des Verstärkers ankommt und dieser in Betrieb bleibt. Dieses periodische Arbeiten des Prüfrelais RY 1 erzeu!2#ü ein Prüfsignal, das überwacht, abgefühlt, festgestellt oder wiedergewonnen xvird durch den Kondensator C 5 und das Relais RY2, die nur annähernd so lange erregt bleiben wie das Prüfsignal vorhanden ist, d. h. für einen Zeitraum, der im wesentlichen gleich der oder den Wiederholun,-,sperioden des Prüfsignals ist, vorzugswe: ise wenig größer als diese.
  • Wenn das Relais RY2, wie vorstehend beschrieben, stromlos wird, bewirkt der am Kontakt C liegende Schalter 11 -. daß das nachgeschaltete Relais RY4 ebenfalls stromlos wird. Der dies bewirkende Stromkreis kann von Erde G.... über den Schalter 111 und den Kontakt C des Relais R Y 2', über die Eingangsleitung 37 zu dem nachgeschalteten Relais, nämlich zum an deni- Kontakt C' des Relais RY3 liegenden Schalter IV, über die Leitung 38 durch die Wick-lun- des Relais RY4, über den Gleichrichter REC2 und seinen SchutzwiderstandR6, über die Leitung 39 zur Wechselstromleitung H verlaufen. Das Relais R Y 4 bringt dann den Schalter V zur Anlage an den Kontakt B', der seinerseits einen Kreis zum Einschalten der Sionallampe LPI betätigt, die das Vorhandensein des normalen Überwachungszustands, also das Vorhandensein des Hauptsignals, hier z. B. der Flamme, und die gleichzeitige Funktionsfähigkeit der Si-nalüberwachungsanlage anzeigt. Dieser Erregerkreis verläuft von der H-Seite des »Wechselstromnetzes« über die Leitung 39 durch den Kontakt B... und den Schalter V von RY4, über die Leitunaen 49 und 40 durch LP1 und dann über die Leitung 41 durch den Schalter IV' und den Kontakt Y' des Relais RY3 zur Erde G ...... Wenn der SchalterIV Erdschluß am Kontakt über U' des die Relais Wicklung RY3 liegt, von g bildet RY3 - er hinweg einen zwecks Verhinderun- seines Betriebes zu diesem Zeitpunkt. Es ist ersichtlich, daß Erde vom Schalter V' und dem Kontakt C"' des Relais RY4 an einer Seite der Wicklunc, RY3 und Erde vom Schalter 111 und dem Kontakt C des Relais RY2 an der anderen Seite der Wicklung von RY3 liegt und sein Betrieb zu dieser Zeit also verhindert wird. Während des von LP-t signalisierten normalen Betriebes werden die Relais RY2 und RY4 erregt gehalten, und das die Selbstprüfung der Signalübertragungsanlage vollziehende Relais RY1 gibt ständig Impulse.
  • C Versagen der überwachungsanlage (F i g. 4) Es sei angenommen, daß bei einem wie vorstehend beschriebenen normalen Betrieb der überwachungsanla,ye eines ihrer Bauelemente versagt. Ein Versagen beliebiger, d. h. betriebsungefährlicher oder auch betriebsgefährlicher Art äußert sich stets darin, daß das die Selbstprüfung vollziehende Relais R Y 1 seine Impulsgabe einstellt und je nach der Art des Versagens in einer seiner zwei Stellungen, d. h. in seiner erregten oder stromlosen Stellung, verbleibt. Da das sehundäre Prüfsignal nicht länger besteht, wird das Relais RY2 stromlos. Das Relais RY2 beseitigt bei seinem Stromloswerden den Erdschluß (38, C', IV, 37, C, III, G .... ) am unteren Ende der Wicklung von RY3, der vorher an die Eingangsleitung 37 der nachgeschalteten Relais gelegt war. Diese Erdung bestand, wie vorstehend erörtert, bei normalem Betrieb vom Schalter 111 und dem Kontakt C des Relais RY2 aus über die Un,-angsleitung 37 der nachgeschaltelen Relais zum Schalter IV und zum Kontakt U des Relais R Y 3 und zum unteren Ende der Wicklung von R Y 3. Das Relais RY3 arbeitet, da seine Wicklung jetzt mit der erregten Wicklung von RY4 in Reihe liegt. Das Relais RY3 bringt mit seinem Arbeiten ferner den Schalter IV" mit dem geerdeten Kontakt F in Berührung, so daß eine einen Gleichrichter REC3 und einen Begrenzungswiderstand R 7 enthaltende Rückkopplungsschleife 42 dem Verstärkereingang 5 ein simuliertes Hauptsignal zuführt. Diese Rückkopplungsschleife ist am Flammenfühler 4 mit dem Ver-stärke- Iz verbunden, damit die Schaltung zwischen dem Fu -,menfühler und dem Verstärkereingang überprüft e#. -den kann. Wie bereits vorstehend erörtert, ist da##-- ' -ntsignal ein schwacher Gleichstrom. Der Gleichrit- - REC3 bewirkt die Gleichrichtung für die Zufuhr 01,-- negativen simulierten Gleichstromsignals,undderWfci, ',gdR7begrenzt den Strom auf den norinalerweis"e' durch den Flammenfühler zugeführten Wert. Dieser das simulierte Hauptsignal führende Kreis verläuft von Erde durch den Kontakt F und den Schalter IY' des RelaisRY3, durch den WiderstandR7, den GleichrichterREC3, die Rückkopplungsschleife42 zum Eingang5, durch den KondensatorC1 und dann durch die SekundärwicklungS2 des Transformators T zum Erdanschluß G. Auf diese Weise wird das simulierte Hauptsignal an den Eingang 5 der überwachungsanlage angelegt. Auf Grund der Tatsache, daß die überwachungsanlage versagt hat, findet ihrerseits kein Ansprechen auf dieses die Herkunft des Versagens identifizierende Testsignal statt. Es tritt jetzt ein Anzeigesignal auf, das zeigt, daß die überwachungsanlage selbst versagt hat. Der dies bewirkende Kreis verläuft von Erde G.... aus über den Schalter III und den Kontakt B' des Relais RY2, über den Leiter 43 durch die Signallampe LP 2 und über den Schalter V und den Kontakt B"" des Relais RY4 zum Pol H des »Wechselstromnetzes«. Wenn also die überwachungsanlage versagt hat, werden die beiden Anzeigevorrichtungen, nämlich die Signallampen LP 1 und PL 2, eingeschaltet, wobei die Speisung von LP1 wie vorstehend erörtert erfolgt. Die Anzeigevorrichtung in Form der Signallampe LP 1 zeigt an, daß die überwachte Bedingung oder der überwachte Vorgang zur Zeit des Versagens der übertragungsanlage normal vorhanden war, während die zweite Anzeigevorrichtung in Form der Signallampe LP2 anzeigt, daß die überwachungsanlage selbst versagt hat.
  • Ein den einzelnen Anzeigevorrichtungen nach der Erfindung zugeordneter Steuerkreis kann leicht eingerichtet werden, so daß im vorliegenden Beispiel das Brennstoffventil in dem mit »Brennstoffzufuhr« bezeichneten Bereich für den BrennerB (mit Hilfe eines dem an LP3 angeschlossenen ähnlichen, jedoch mit LPI verbundenen Relais) nur so lange erregt bleibt, wie die erste Anzeigevorrichtung-in Form der SignallampeLP1 erregt ist.'Wie vorstehend betont, wird der LP1 speisende Kreis sowohl während des normalen Betriebes als auch während des Versagens der überwachungsanlage erregt. Wie nachstehend erläutert, wird der LP1 speisende Kreis nicht erregt, wenn das überwachte Hauptsignal selbst versagt. Somit bleibt unter den vorstehend behandelten beiden Bedingungen des normalen Betriebes und des Versagens der Überwachungsanlage das Brennstoffventil erregt gehalten, und die Störung der überwachungsanlage führt also nicht dazu, daß der zu überwachende, z. B. durch die Flamme aufrechterhaltene oder gesteuerte Vorgang selbst unnötig gestört wird. Auch kann zu dieser Zeit die erfindungsgemäß erzeugte, das Versagen der überwachungsanlage anzeigende Signalinforination zur Betätigung einer bereits erwähnten Alarmanlage und somit zum Verhindern eines weiteren ständig unüberwachten Ab- laufs des zu überwachenden Vorgangs verwendet werden. Das vorstehend erörterte Versagen der überwachungsanlage äußert sich im wesentlichen im Erregen der Relais RY3, RY4 und im Einschalten der beiden Anzeigevorrichtungen LPI und LP2 bei Ruhestellung des Selbstprüfrelais RY1. Ausfall des überwachten Vorgangs (F i g. 4) Der Ausfall des zu überwachenden Hauptsignals am Eingang der überwachungsanlage äußert sich darin, daß das RelaisRY1 stronilos wird. Dies wiederum führt dazu, daß das von diesem erzeugte Prüfsignal aufhört. Das zum Feststellen des Prüfsignals dienende Relais RY2 wird beim Ausbleiben des Prüfsignals ebenfalls stromlos. Das nachgeschaltete Relais R Y3 wird in genau der vorstehend im Ab- schnitt »Versagen der überwachungsanlage« beschriebenen Weise stromlos und bewirkt, daß im Eingang 5 des Verstärkers 6 ein simuliertes Hauptsignal angelegt wird. Im vorliegenden Fall versagte jedoch nicht die überwachungsanlage, sondern es blieb statt dessen das überwachte Hauptsignal aus. Deshalb verursacht das jetzt an den Eingang 5 angelegte simulierte Hauptsignal das erneute Erregen des Relais RY1. Beim erneuten Arbeiten des Relais RY1 wird der vom Kondensator C4 zum Relais RY2 führende Stromkreis geschlossen und, wie vorstehend im Ab- schnitt »Normaler überwachungszustand« beschrieben, arbeitet das Relais RY2 wieder. Es schließt einen Kreis zum Betätigen der dritten Anzeigevorrichtung in Form der Signallampe LP3, der von der H-Seite des Wechselstromnetzes aus über die Leitung 39 durch den Kontakt B"* und den Schalter des Relais RY4 und über die Leitung 49 durch LP3 hindurch über die Leitung 44 und durch den Kontakt E" und den Schalter IV des Relais RY3 und durch den Kontakt C und den Schalter III des Relais RY2 zurück zu Erde G.... verläuft. Der LP3-Anzeige- oder Alarmkreis wird also erregt, um zu zeigen, daß das zu überwachende Signal am Eingang der überwachungsanlage nicht angekommen ist. Da die Erregerkreise für die anderen Anzeigevorrichtungen infolge des Stromloswerdens von RY2 und RY3 jetzt offen sind, wird nur das Hauptgefahrensignal gegeben, d. h. es wird nur die Anzeigevorrichaung LP3 erregt. Dieses Anzeigesignal ist von erstrangiger Bedeutung, da die eigentliche und Hauptfunktion der überwachungsanlage ja die Feststellung des Ausbleibens des überwachten Signals bzw. der Störung der überwachten Bedingung ist. Wieder kann, wie vorstehend im Abschnitt »Versagen der überwachungsanlage« hervorgehoben, ein geeignetes, weitermeldendes Relais, wie beispielsweise LPY, im Zusammenhang mit der dritten Anzeigevorrichtung nach der Erfindung zur Durchführung eines beliebigen Alarm- oder Steuervorgangs verwendet werden. Die vorstehend behandelte Störung der überwachten Bedingung äußert sich im wesentlichen darin, daß die Relais RY2, RY3 und RY4- sowie der die Alarm-oder AnzeigevorrichtungLP3, LPY einschaltende Kreis erregt sind und das Relais RY1 so lange Impulse gibt, wie das simulierte Hauptsignal am Eingang 5 des Verstärkers 6 ankommt.
  • Die nachstehende Tabelle gibt einen überblick über die Funktion der Relais.
    Betriebszustände der nachgeschalteten Relais RY3, RY4
    Normalbetrieb Versagen der Ausfall der Flamme
    Überwachungsaalage
    Relais
    RY2 ........................ erregt stromlos er-'-
    RY3 ........................ stromlos erregt
    RY4 ........................ erregt erregt erregt
    Anzeige ........................ LP 1 »Ein« LP 1, LP 2..eF« LP3 »Ein«
    Wirkung des impulsgebenden
    Schaltrelais RY1 ............. gibt Impulse des in Ruhe gibt Impulse, des simu-
    Flammensignals lierten Flammensignals

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Signalübertragungsanlage mit Funktionsfähigkeitsselbstüberwachung mittels eines ihrem Eingang außer dem zu überwachenden Hauptsignal zugeführten Kontrollsignals, das am Ausgang der Anlage durch frequenzempfindliche Mittel von dem Hauptsignal abtrennbar und einer beim Ausbleiben des Kontrollsignals ansprechenden überwachungs- bzw. Anzeigevorrichtung zuführbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Kontrollsignal eine von dem zu überwachenden und in an sich bekannter Weise über eine erste Rückkopplung (21) dem Eingang (5) der Anlage (6) zugeführten Signal unterscheidbare Signalsimulation darstellt und die Überwachungs- und Anzeigevorrichtung in an sich bekannter Weise einen auf die Frequenz der letzteren abgestimmten Detektor (8, 9) enthält, der sowohl das Vorhandensein des Hauptsignals (2) als auch getrennt davon das Vorhandensein des über eine zweite Rückkopplungsschleife (22) von ihm dem Ausgang (4) des das Hauptsignal (2) aufnehmenden Fühlers (3) zugeführten und durch die Anlage (5 bis 7) gesandten und damit deren Funktionsfähigkeit ständig prüfenden Kontrollsignals anzeigt bzw. auslösend wirksam macht.' 2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Signalsimulation durch eine unabhängige Steuervorrichtung (11) in Verbindung mit einem von ihr gesteuerten Modulator (10) für das Hauptsignal erzeugbar und ständig dem Eingang des Fühlers (3) zuführbar ist. 3. Anlage nach Anseruch 1- oder 2, gekennzeichnet durch einen über einen Gleichrichter (REC 1) aufladbaren Kondensator (C 4) der von einem in Auswirkung des Hauptsignals betätigbaren Schalter (II) bei einer vorbestimmten Impulsfrequenz so schaltbar ist, daß er den Gleichrichter (REC 1) von dem Kondensator (C 4) trennt und ein Verzögerungsglied (R 5, C 5) an diesen schaltet, das auf Gleichstrompotential anspricht und während der Abschaltung des Gleichrichters (REC 1) von dem Kondensator (C 4) wirksam durch das in ihm (C 5) gespeicherte Potential erregt wird, wobei der über das Verzögerungsglied (R 5, C 5) gesteuerte Detektor (8) mit einer Rückkopplung (42,22) der Signalsimulation an den überwachungsfühler (3) versehen ist, um den Schalter (II) im Fall des Aufhörens seiner periodischen Betätigung infolge Ausbleibens des Hauptsignals zu betätigen, so daß er bei der hierdurch bewirkten erneuten periodischen Betätigung das Ausbleiben des Hauptsignals, jedoch beim trotz Zufuhr der Signalsimulation zum Fühler (3) und damit zum Eingang (5) der Anlage unveränderten Aufhören des periodischen Arbeitens des Schalters (II) das Versagen eines Bestandteiles der Anlage (6, 7, 8) selbst anzeigbar macht. 4. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Erzeugung des simulierten Signals ein Rückkopplungsweg (22) von dem Detektor (8) zum Ausgang (4) des Fühlers (3) vorgesehen ist. 5. Anlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Modulator (10) zum Modulieren des Signals (2)-so geschaltet ist, daß er durch Rückkopplung (20) vom Ausgang (7) des Verstärkers (6) steuerbar ist. 6. Anlage nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen mit dem Detektor (8) verbundenen Generator (1.2) zur Erzeugung des simulierten Signals. 7. Anlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Generator (12) auf den Modulator (10) einwirkt. 8. Anlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Generator (12) auf den Fühler (3) bzw. auf den Eingang (5) des Verstärkers (6) einwirkt. 9. Anlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die abhängig von der unterschiedlichen Betätigungsweise des Schalters (II) ausgelösten Kontrollstromkreise (LP1, LP2, LP3, 43, 40, 44, 49) auf ein überwachungsgerät, beispielsweise eine elektrische Betätigungsvorrichtung(6') für ein Brennstoffventil, schaltbar sind. 10. Anlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß an den Schalter(II) ein weiterer Schalter(IV) angeschlossen ist, der einen Kontrollstromkreis (44, 49, LP3) zum Feststellen des Fehlens des Hauptsignals einschaltbar macht, sowie ein mit dem Schalter (IV) gekuppelter Schalter(IV'), der einen Kontrollstromkreis(40, LP1) zum Feststellen des ordnungsgemäßen Betriebszustandes der Anlage sowie des Vorhandenseins des Hauptsignals einschaltbar macht, ferner ein Schalter (III), der einen Kontrollstromkreis (43, LP2) zum Feststellen des Versagens der Anlage einschaltbar macht. 11. Anlage nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontrollstromkreise (44, 40, LP3; 40, LPl; 43, LP2) SignaHampen einschalten, von denen eine (LP 1) die Anzeige eines norinalen Betriebes, eine zweite (LP2) eine Anzeige des Versagens der Anlage und eine dritte (LP3) eine Anzeige des Ausbleibens des Hauptsignals selbst gibt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 943 575, 959 525; deutsche Auslegeschrift Nr. 1057 505.
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DE959525C (de) * 1953-03-20 1957-03-07 Alfred R Schlosshauer Funktionskontrolle und Fehlermeldung an Schmiersystemen, die mit hydraulisch gesteuerten Schmiermittelverteilern arbeiten
DE1057505B (de) * 1953-08-19 1959-05-14 Scully Signal Co Verfahren und Einrichtung fuer die UEberwachung einer Anlage zur UEbertragung mechanischer oder elektrischer Signale

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