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DE1238871B - Vorrichtung zum Klassieren von in einer Presse aus einem schrittweise zugefuehrten Blechband hergestellten Lamellen - Google Patents

Vorrichtung zum Klassieren von in einer Presse aus einem schrittweise zugefuehrten Blechband hergestellten Lamellen

Info

Publication number
DE1238871B
DE1238871B DE1960S0069562 DES0069562A DE1238871B DE 1238871 B DE1238871 B DE 1238871B DE 1960S0069562 DE1960S0069562 DE 1960S0069562 DE S0069562 A DES0069562 A DE S0069562A DE 1238871 B DE1238871 B DE 1238871B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
classifying
sheet metal
holding
cam
press
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1960S0069562
Other languages
English (en)
Inventor
Andre Chausson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Chausson Usines SA
Original Assignee
Chausson Usines SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Chausson Usines SA filed Critical Chausson Usines SA
Priority to DE1960S0069562 priority Critical patent/DE1238871B/de
Publication of DE1238871B publication Critical patent/DE1238871B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00Making other particular articles
    • B21D53/02Making other particular articles heat exchangers or parts thereof, e.g. radiators, condensers fins, headers
    • B21D53/08Making other particular articles heat exchangers or parts thereof, e.g. radiators, condensers fins, headers of both metal tubes and sheet metal

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Separation, Sorting, Adjustment, Or Bending Of Sheets To Be Conveyed (AREA)

Description

  • Vorrichtune, zum Klassieren von in einer Presse aus einem schrittweise zugeführten Blechband hergestellten Lamellen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Klassieren von in einer Presse aus einem schrittweise zugeführten Blechband hergestellten und von diesem mittels eines Trennmessers abgetrennten Lamellen, insbesondere solcher für Autokühler, die in zeitlicher übereinstimmung mit dem Antrieb des Trennmessers nach dem Abtrennen von einer Halterung abgetragen und einem Stapel zugeführt werden.
  • Bekanntlich werden die Lamellen für Autokühler durch Pressen aus kontinuierlichen Metallbändern gefertigt. Dabei ist es notwendig, dieselben genau zu formen, um die Aussparungen für den Einsatz der Verteilerrohre bei der endgültigen Montage des Kühlers genau fluchtend zu erhalten. Neben diesen Aussparungen formt man auch diverse andere Teile, wie Anschlußklauen und Stutzen, bevor die Lamellen auf die Rohrwandungen aufgesetzt werden. Die Anwendung einer Formpresse ist für die Formgebung der Lamellen, ausgehend von einem zwischen den Forinwerkzeugen und der Presse bewegten Band, sinnvoll.
  • Die fertiggeforinten Lamellen, insbesondere Lamellen für Autokühler, müssen nach der Formung voneinander getrennt werden, um anschließend paketweise gestapelt zu werden, wobei die Aussparungen der verschiedenen Lamellen miteinander fluchten müssen, damit die Verteilerrohre für den Wasserkreislauf anschließend einoeführt werden können.
  • Um die von einem kontinuierlichen Band geformten Lamellen abzutrennen, ist es bereits bekannt, ein Trennmesser zu verwenden, welches unmittelbar nach dem Formwerkzeug angeordnet ist und von einem synchron mit diesem betriebenen Exzentermechanismus betätigt wird.
  • Bei der Herstellung von Kühlem, bei der es notwendig ist, die abgetrennten Lamellen zur Bildung eines Pakets vor der Aufnahme der Verteilerrohre zu stapeln, hat man bereits vorgeschlagen, unmittelbar nach dem Schneidwerkzeug, dessen Antrieb synchron mit dem Antrieb des Formwerkzeugs erfolgt, einen beweglichen Laderahmen vorzusehen, der schrittweise bewegt wird und der in Form eines Kamms ausgebildet ist, zwischen dessen Zähnen das Lamellenende eingespannt wird, bevor das Schneidwerkzeug betätigt wird. Eine derartige Ausführung ist jedoch lediglich für die Herstellung von Teilen möglich, bei welchen die Lamellen einen sehr großen Zwischenraum haben. Er verhindert bei der Herstellung von Kühlem die Verwendung von Lamellen mit mittels des Preßwerkzeugs ausgebildeten Klauen zum gegenseitigen Umgreifen der Lamellen, da diese Klauen nicht zwischen die Zwischenräume des Kamms ohne Zerstörung eingebracht werden können. Außerdem muß bei dieser bekannten Vorrichtung der kammförmige Laderahmen jedesmal nach seiner Füllung zurückgezogen und gegen einen anderen Laderahmen ausgetauscht werden. Daraus ergeben sich unerwünschte Totzeiten, die die Produktion in spürbarer Weise beeinträchtigen.
  • Das Ziel der Erfindung ist eine Vorrichtung, die ohne Unterbrechung und in einem Takt arbeiten kann, der gleich dem Takt der schnellsten zur Verfügung stehenden Formpresse ist. Diese Vorrichtung nimmt die geformten Lamellen - eine gegen die andere - unter Bildung eines Lamellenstapels auf, in welchem dieeinzelnen Lamellen von den anderen lediglich durch ihre eigenen Trennelemente getrennt sind, derart, daß die Lamellen automatisch in ihre Lage gebracht werden, die anschließend den Einbau der Verteilerrohre in einer Folgestufe der Kühlerherstellung gestattet.
  • Erfindungsgemäß wird dieses Ziel mit einer Klassiervorrichtung erreicht, die gekennzeichnet ist durch eine die jeweilige Lamelle in jedem Zyklus nur an ihrem oberen Rand beim Abtrennen haltende wegschwenkbare Halteklinke und durch einen Stößel, der schräg gegen die in der Halteklinke gehaltene Lamelle gerichtet ist und diese aus der Halteebene bei weggeschwenkter Halteklinke in eine parallele, axial versetzte und am Eingang der Stapelvorrichtung liegende Ebene verschiebt.
  • Eine derartige Klassiervorrichtung enthält zweckmäßigerweise mehrere Werkzeuge für die Formgebung und gleichzeitige Abtrennung der Lamellen, we -schwenkbare Halteklinken, schräggerichtete Stößel und Stapelvorrichtungen in verschiedenen übereinanderliegenden Ebenen, um gleichzeitig in mehreren Ebenen übereinander arbeiten zu können.
  • Bei einer Klassiervorrichtung muß die Stapelvorrichtung seitliche Führungen aufweisen, von denen die eine genau in der Bahn des Formwerkzeugs lie-Cren muß. Ferner ist es notwendig, daß die Achse der Stapelvorrichtung senkrecht zum Vorschub des Bandes verläuft, von dem die Lamellen schrittweise nach ihrer Fonngebung abgeschnitten werden, wenn man wünscht, daß die in den Lamellen befindlichen öffnungen im Stapel miteinander fluchten, um den späteren Einsatz der Verteilerrohre in dieselben zu ermöglichen.
  • Die gesamten Schwierigkeiten werden durch die erfindungsgemäße Klassiervorrichtung gelöst. Die geformte, durch den Schneidteil des Formwerkzeugs abgetrennte Lamelle bleibt auf ihrer Seite durch die Halteklinke im Moment der Abtrennung unbeweglich. In dem Moment, in dem die Halteklinke wegschwenkt, bewegt der schräggestellte Stößel die geformte und abgetrennte Lamelle entlang einer schrägen Bahn, wobei der Rand der abgeschnittenen Lamelle vom Bandende entfernt und die abgeschnittene Lamelle in einer zu sich selbst parallelen Ebene verschoben und in die Stapelvorrichtung eingeführt wird.
  • Die der Lamelle durch den schräggestellten Stößel aufgezwungene Bahn gestattet in einfacher Weise die Anordnung der seitlichen Stapelwandung an dem mit dem Trennmesser ausgestatteten Ende der Formpresse, ohne daß dabei die Arbeit der Formwerkzeuge behindert ist, so daß die nacheinander abgeschnittenen Lamellen in einer Stellung gestapelt werden können, in der die Aussparungen für die Verteilerrohre miteinander fluchten.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist gegenüber den bekannten Vorrichtungen auch noch insofern von Vorteil, als die den Lamellen durch den Stößel aufgezwungene Bewegung nur eine geringe Amplitude hat, so daß ein Arbeitszyklus innerhalb sehr kurzer, praktisch nur durch den Takt der Forinwerkzeuge begrenzter Zeitabschnitte eingehalten werden kann.
  • Die übereinanderanordnung mehrerer Klassiervorrichtungen mit mehreren vorgeschalteten Formwerkzeugen gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei welchem sowohl die schwenkbaren Halteklinken als auch die schräggestellten Stößel von einem einzigen Antrieb angetrieben werden können, erlaubt die Schaffung einer kompakten Anlage, die die Herstellung von aus den gleichen Grundelementen aufgebauten Teilen verschiedener Größe gestattet, die innerhalb verschieden langer Produktionszyklen für verschiedene -Zwecke gefertigt werden können.
  • Eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist als Beispiel in den Zeichnungen dargestellt.
  • F i g. 1 ist eine schematische Gesamtansicht einer mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung ausgestatteten Tiefziehpresse; F i g. 2 ist eine übersicht über die Kinematik des Antriebes der Vorrichtung; F i g. 3 ist ein Teilgrundriß ähnlich F i g. 1; sie zeigt in größerem Maßstab einen weiteren Teil der Maschine; F i g. 4 und 5 sind Schnitte nach den Linien IV-IV bzw. V-V in F i g. 3.
  • Eine horizontale Tiefziehpresse 1 wird von einem Elektromotor 2 angetrieben; er wirkt über eine Riemenscheibe 3, welche die Drehzahl des Motors ins Langsame umsetzt und gleichzeitig ein Schwungrad bildet. Diese Riemenscheibe kann mittels einer elektromagnetischen Kupplung 4 mit einer Antriebswelle 5 gekuppelt werden, welche mittels Treibstangen einen Stößel antreibt, der den beweglichen Teil eines Werkzeuges 6 für das gleichzeitige Tiefziehen und Abschneiden von zwei Kühlerlamellen trägt, wobei der feststehende Teil des Werkzeuges an dem Rahmen 7 der Maschine angebracht ist.
  • Die Antriebswelle 5 wird auch dazu verwendet, einen Doppelverteiler 8 für die Metallstreifen und eine Klassiervorrichtung 9 anzutreiben, letztere für die Lamellen, welche das Werkzeug 6 aus den von dem Verteiler 8 abgegebenen Metallstreifen herstellt.
  • Zu diesem Zweck trägt der Rahmen 7 mittels der Lager 10 eine Zwischenwelle 11 (F i g. 1 und 2), parallel zu der Antriebswelle 5 und etwas tiefer als die letztere angeordnet. Diese beiden Wellen sind mittels eines Getriebes 12 miteinander gekuppelt; das letztere besteht dabei aus einem treibenden Zahnrad 12a, das auf die Antriebswelle 5 aufgekeilt ist, einem auf der Zwischenwelle 11 sitzenden getriebenen Zahnrad 13 und einem zwischen beiden Zahnrädern befindlichen Zwischenrad 14. Die Zwischenwelle 11 ist an jedem Ende mit einem Kegelrad 15 bzw. 16 versehen. Das Kegelrad 15 steht im Eingriff mit einem weiteren Kegelrad 17, das auf eine Zuführwelle 18 aufgekeilt ist; die letztere ist in mindestens einem Stehlager 19 des Rahmens gelagert und dient dem Antrieb des Verteilers 8.
  • Das Kegelrad 16 steht im Eingriff mit einem auf dem Ende einer Klassierwelle 21 sitzenden Kegelrad 20. Die Klassierwelle 21 ist in den Stehlagern 22 des Rahmens gelagert und dient dem Antrieb der Klassiervorrichtung 9. Zu diesem Zweck trägt die Welle 21 einerseits eine Kurvenscheibe 23 für den Antrieb einer doppelten Halteklinke 24, andererseits ein Kegelrad 25, das im Eingriff mit einem weiteren Kegelrad 26 steht; das letztere ist auf eine Sekundärwelle 27 aufgekeilt, die auf dem Rahmen der Maschine gelagert ist und eine Kurvenscheibe 28 zum Antrieb eines Klassierdoppelstößels 29 in Umdrehungen versetzt.
  • Auf die Klassiervorrichtung 9 für die Lamellen folgt eine doppelte Stapelvorrichtung 32.
  • Vor dem Verteiler 8 ist ein Magazin 30 für die Lagerung zweier zu verarbeitender Blechstreifen 67, 68 angeordnet. Dieses Magazin wird mit den Blechstreifen durch eine Zuführvorrichtung 31 gespeist.
  • Das Magazin 30 besteht aus einem praktisch rechteckigen Kasten mit einem Eintrittskanal 33 und einem Austrittskanal 34. Die beiden Blechstreifen 67, 68 können in dem Magazin 30 zwischen den im Inneren angebrachten Führungen 35 die Form von Schleifen in verschiedenen Ebenen annehmen.
  • Die Zuführvorrichtung 31 besitzt für jeden der Blechstreifen 67, 68 einen Zuführweg 36 bzw. 37. Jeder derselben kann von einer oder der anderen von zwei Rollen 36 a und 36 b bzw. 37 a und 37 b gespeist werden, damit die Beschickung dieser Vorrichtung ohne Unterbrechung erfolgt. Die Blechrollen bzw. Spulen sind in einem festen Rahmen 38 angebracht, und zwar so, daß sie herausgenommen werden können, um das Auswechseln einer leeren Spule gegen eine volle Spule zu erleichtern. Dieser Rahmen ist obendrein mit lose angebrachten Leitrollen 39 und Führungen 40 versehen, welche den Durchlauf der von den Spulen abgewickelten Blechstreifen erleichtern sollen.
  • Der Rahmen 38 ist an einem massiven Klotz 41 aus Mauerwerk verankert, welcher an einer seiner vertikalen Wände auch die doppelte Stapelvorrichtung 32 trägt.
  • Die beiden aus dem Ma-azin 30 durch den Kanal 34 austretenden Blechstreifen 67 und 68 werden durch den Verteiler 8 dem Werkzeug 6 für das Tiefziehen und Abtrennen zugeteilt, und zwar absatzweise und in zeitlicher übereinstimmung mit dein Arbeitstakt der Presse 1. Bei jedem Hub der Presse 1 nimmt das Werkzeug 6 an jedem Blechstreifen 67, 68 das Tiefziehen der hervorstehenden Teile der Streifen zu der gewünschten Lamellenform vor und trennt beim Austritt aus dem Werkzeug die bei dem vorhergehenden Hub geprägte und dem Streifen noch anhaftende Lamelle 61, 62 von demselben ab. Dann schiebt der Verteiler 8 zwei frische Längen der Blechstreifen zwischen den festen und den bewegliehen Teil des Werkzeuges 6 für den folgenden Hub der Presse, wobei der vorher geprägte und abgetrennte Teil dieser Streifen weiter vorgeschoben wird.
  • Die auf der Klassierwelle 21 sitzende Kurvenscheibe 23 (F i g. 2 und 4) dient zur Betätigung einer Rolle 178, die in einem Bügel 179 am Ende einer Stange 180 von veränderlicher Länge angebracht ist. Dieser Bügel ist angelenkt an einem der Enden eines Schwinghebels 181, der unter der Einwirkung einer Feder als elastischem Organ 182 steht, welches das Bestreben hat, die Rolle 178 an die Kurvenscheibe 23 anzudrücken. Die Stange 180 betätigt die Halteklinke 24 für die aus dem Werkzeug 6 herauskommenden Lamellen. Diese Klinke umfaßt zwei Lineale 183 und 184, die parallel zueinander stehen und in der Ebene des oberen Teils der Lamellen 61 und 62, wie sie von den Blechstreifen 67 bzw. 68 abgetrennt wurden, angeordnet sind. Diese Lamellen ruhen auf den beiden Platten 185, und 185, in Erwartung des Auslösens der Klassiervorrichtung 9.
  • Diese in verschiedenen Ebenen gelegenen Lineale haben einen Vorsprung 186 als eigentliches Halteglied der Halteklinke 24 zwischen der Ebene 187 des Zuführens der Blechstreifen 67, 68 und der am Eingang der Stapelvorrichtung 32 liegenden Grenzebene 189 für das Ende des Hubes des Stößels 29. Die Lamellen 61 und 62 sind in F i g. 4 in der Halteebene188, einer Zwischenebene des Tiefziehhubes, dargestellt.
  • Die Lineale 183 und 184 sind mit dem einen ihrer Enden an zwei Hebeln 190 angebracht, die mit den Wellen 191 und 192 verstiftet sind, wobei diese Wellen parallel zueinander an ihren Enden in den Lagern 193 und 194 gelagert sind, welch letztere mittels je eines Lagerbockes auf der Platte 185, ruhen. Das andere Ende der beiden Lineale ist an zwei weiteren Hebeln 1951 und 195, befestigt, wobei die letzteren ebenfalls mit den Wellen 191 und 192 verstiftet sind. Die freien Enden dieser letzterwähnten Hebel sind zu Bügeln 196, und 196, gestaltet und damit an der durch die Bügel hindurchgehenden Stange 180 angelenkt.
  • Die Klassierwelle 21 dreht die Kurvenscheibe 23, welche, solange ein Kreisbogenteil derselben in Berühr-ung mit der Rolle 178 steht, dem Druck der Feder 182 entgegenwirkt und die Hebel 190 sowie 1951 und 195 2 in einer solchen Lage (F i g. 4) hält, daß der Vorsprung 186 der Lineale 183 und 184 die entsprechende Lamelle 61 bzw. 62 festhalten kann. Wenn nun eine Aussparung im Umfang der Kurvenscheibe 23 der Rolle 178 gegenübersteht, dann rastet die letztere unter der Einwirkung der Feder 182 in die Aussparung ein, was zur Folge hat, daß die Stange 180 herabgezogen wird, wodurch die vorerwähnten Hebel in dem Sinne des Pfeils f. geschwenkt werden. Dadurch wird der Vorsprung 186 der entsprechenden Lineale 183 und 184 abgezogen, um den Weg für die Lamellen 61 und 62 frei zu machen, welche durch den Klassierdoppelstößel 29 vorgeschoben werden.
  • Dieses Abziehen der Halteklinke 24 bzw. deren Vorsprunges 186 beginnt bei Beendigung des Arbeitsganges des Tiefziehens des Blechstreifens und des Abtrennens der Lamellen 61, 62 durch das Werkzeug 6 und wird beendet, wenn der Klassierstößel 29 nach dem Vorschieben der Lamellen zwecks deren Einführung in die Stapelvorrichtung 32 in die Aus-,Clangslage zurückgekehrt ist. In diesem Augenblick beginnt dann ein weiterer Vorschub der beiden Blechstreifen 67, 68.
  • Das freie Ende der Klassierwelle 21 tritt in einen Vorgelegekasten 197 (F i g. 4 und 5) ein, welcher die Kegelräder 25 und 26 enthält und mittels der Lager 27 a (F i g. 2) die mit der Klassierkurvenscheibe 28 versehene Sekundärwelle 27 trägt. Diese Kurvenscheibe 28 hat eine allgemein kreisrunde Form, die nur durch eine Raste 198 unterbrochen ist. Ein auf dem festen Drehzapfen 200 sitzender Schwinghebel 199 steht unter der Einwirkung einer Zugfeder 201, die mittels eines verstellbaren Anbauteils 202 unter der Platte 185, eingehakt ist. Diese Feder hat das Bestreben, eine auf einem der Enden des Schwinghebels 199 lose angebrachte Rolle 203 an die Kurvenscheibe 28 anzudrücken. Das andere Ende dieses Schwinghebels geht durch eine öffnung 204 in der Platte 185., hindurch und ist durch eine Gelenkstange 205 mit einem den eigentlichen Stößel 29 bildenden Schieber 206 verbunden. Dieser bewegt sich zwischen den auf die Platte 185, aufgesetzten Führungen 207 und 208 (F i g. 3 und 5), wobei die Führung 207 mittels der Schrauben 209 verstellbar ist, um das durch Abnutzung hervorgerufene Spiel wieder auszugleichen.
  • Die Gelenkstange 205 bewegt sich in einer Führung 210 des Schiebers 206. Die Länge dieser Gelenkstange ist verstellbar, und zwar mittels einer Schraubenspindel mit Gewinden 211 entgegengesetzter Steigung, die sich in zwei Bügel 212 an den Enden dieser Gelenkstange hineinschraubt. Diese beiden Bügel sind mittels der Gelenkzapfen 213 an das Ende des Schwinghebels 199 bzw. an den Schieber 206 angelenkt. Das in der Nähe der Lineale 183 und 184 gelegene Ende des Schiebers ist mit einer Platte 214 versehen, die mittels eines Querstabes 217 und der Zapfen 218 die beiden Zungen 215 und 216 trägt.
  • Die Zungen 215 und 216 erstrecken sich über die ganze Länge einer Lamelle 61, 62 und sind gegenüber den entsprechenden Lamellen angeordnet. Fer-C, ner hat der Schieber 206, dessen Achse zu den Lamellen 61, 62 geneigt ist, das Bestreben, wenn er sich in dem Sinne des Pfeils f, verschiebt, die Lamellen von der Halteebene 188 in die am Eingang der Stapelvorrichtung 32 liegende Ebene 189 zu schieben, wobei sie in dem Sinne des Pfeils f5, also dem Vorschub entsprechend, vorwärts bewegt werden.
  • Solange die Rolle 203 in Berührung mit dem kreisförinigen Teil der Kurvenscheibe 28 steht, befinden sich die Zungen 215 und 216 ein wenig vor der Vorschubebene 187 der Blechstreifen 67, 68. Wenn die Raste 198 der Kurvenscheibe 28 infolge der Drehung der Klassierwelle 21 vor die Rolle 203 zu liegen kommt, überwiegt die Kraft der Zugfeder 201, und der Schwinghebel 199 wird in dem Sinne des Pfeils f. um den Drehzapfen 200 geschwenkt. Infolgedessen zieht der Schwinghebel 199 mittels der Gelenkstange 205 den Schieber 206 im Sinne des Pfeils f4 nach vorn, wobei der Schieber mittels der Zungen 215 und 216 die Lamellen 61 und 62 aus der Vorschubebene 187 in die am Eingang der Stapelvorrichtung 32 liegende Ebene 189 des Hubendes schiebt.
  • Wenn sich die Kurvenscheibe 28 weiterdreht, geht die Rolle 203 aus der Raste 198 heraus, um neuerdings auf dem kreisförmigen Teil der Kurvenscheibe abzurollen, so daß nun der Schwinghebel 199 entgegen der Wirkung der Zugfeder 201 im entgegengesetzten Sinne gedreht wird und dabei den Schieber 206 in der entgegengesetzten Richtung verschiebt. Dieser Arbeitsgang erfolgt in zeitlicher übereinstimmung mit den anderen Arbeitsgängen, wie sie im vorstehenden beschrieben wurden. Um die erforderliche Einstellung zu erleichtern, wird die Kurvenscheibe 28 auf der Sekundärwelle 27 mittels der Bolzen 219, welche durch kreisbogenförmige Schlitze 220 der Kurvenscheibe hindurchgehen, befestigt.
  • Es werden also durch die Zuführvorrichtung 31 zwei Blechstreifen 67, 68 stetig dem Magazin 30 zugeführt, von welchem aus der Verteiler 8 gespeist wird. Dieser liefert dem Werkzeug 6, während dasselbe geöffnet ist, absatzweise zwei Längen der Blechstreifen 67, 68, die genau der Länge der Lamellen 61, 62 entsprechen. Beim Schließen des Werkzeuges 6 werden diese Längen tief gezogen, und gleichzeitig werden die bei dem vorhergehenden Arbeitsspiel gebildeten Lamellen von den Blechstreifen abgetrennt. Während des öffnens des Werkzeuges 6, aber noch bevor der Verteiler 8 in Tätigkeit tritt, hebt sich die doppelte Halteklinke 24 mit den Vorsprüngen 186, und der Klasserstößel 29 schiebt mit dem Schieber 206 und den Zungen 215, 216 die soeben abgetrennten Lamellen 61, 62 in die Stapelvorrichtung 32, worauf er sich rückwärts bewegt, während die doppelte Halteklinke 24 zurückfällt.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Klassieren von in einer Presse aus einem schrittweise zugeführten Blechband hergestellten und von diesem mittels eines Trennmessers abgetrennten Lamellen, insbesondere solcher für Autokühler, die in zeitlicher übereinstimmung mit dem Antrieb des Trennmessers nach dem Abtrennen von einer Halterung abgetragen und einem Stapel zugeführt werden, gekennzeichnet durch eine die jeweilige Lamelle (61, 62) in jedem Zyklus nur an ihrem oberen Rand beim Abtrennen haltende, wegschwenkbare Halteklinke (24, 186) und durch einen Stößel (29, 206, 215, 216), der schräg gegen die in der Halteklinke gehaltene Lamelle gerichtet ist und diese aus der Halteebene (188) bei weggeschwenkter Halteklinke in eine parallele, axial versetzte und am Eingang der Stapelvorrichtung (32) liegende Ebene (189) verschiebt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Werkzeuge (6) für die Formgebung und gleichzeitige Abtrennung der Lamellen (61, 62), wegschwenkbare Halteklinken (24, 186), schräggerichtete Stößel (29, 206, 215, 216) und Stapelvorrichtungen (32) in verschiedenen übereinanderliegenden Ebenen (18515 185.) zur Ermöglichung einer gleichzeitigen Arbeit vorgesehen sind. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb jeder Halteklinke (24, 186) durch eine Kurvenscheibe (23) bewirkt wird, während eine zweite Kurvenscheibe (28) einen Schwinghebel (199) für die Betätigung des in einer schräggerichteten Führung (210) verschiebbaren Stößels (29, 206) betätigt, wobei die Kurvenscheiben (23, 28) auf Wellen (21, 27) befestigt und diese durch Kegelräder (25, 26) miteinander verbunden sind. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteklinken (24, 186) von Schwenkhebeln (1951, 195.) getragen sind, die von der zugehörigen Kurvenscheibe (23) mittels einer in ihrer Länge veränderlichen Stange (180) angetrieben sind. In Betracht gezogene Druckschriften-Deutsche Patentschriften Nr. 659 992, 836 635; USA.-Patentschrift Nr. 1298 172; »Werkstattstechnik«, April 1.960, S. 188 bis 190.
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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1298172A (en) * 1917-08-16 1919-03-25 Philip M Bush Jig-filling mechanism.
DE659992C (de) * 1936-02-02 1938-05-13 Daub Andreas Gliederband fuer Schmuck- und Gebrauchszwecke
DE836635C (de) * 1950-10-25 1952-04-15 Schuler L Ag Anlage mit einer Bandmaterial verarbeitenden Maschine

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