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DE1238671B - Brennstoff und Brennelement fuer Kernreaktoren - Google Patents

Brennstoff und Brennelement fuer Kernreaktoren

Info

Publication number
DE1238671B
DE1238671B DEU10774A DEU0010774A DE1238671B DE 1238671 B DE1238671 B DE 1238671B DE U10774 A DEU10774 A DE U10774A DE U0010774 A DEU0010774 A DE U0010774A DE 1238671 B DE1238671 B DE 1238671B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fuel
zirconium alloy
spheroids
mixture
drum
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEU10774A
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Murray
John Brian Sayers
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
UK Atomic Energy Authority
Original Assignee
UK Atomic Energy Authority
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by UK Atomic Energy Authority filed Critical UK Atomic Energy Authority
Publication of DE1238671B publication Critical patent/DE1238671B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G21NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
    • G21CNUCLEAR REACTORS
    • G21C3/00Reactor fuel elements and their assemblies; Selection of substances for use as reactor fuel elements
    • G21C3/42Selection of substances for use as reactor fuel
    • G21C3/58Solid reactor fuel Pellets made of fissile material
    • G21C3/62Ceramic fuel
    • G21C3/64Ceramic dispersion fuel, e.g. cermet
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E30/00Energy generation of nuclear origin
    • Y02E30/30Nuclear fission reactors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • High Energy & Nuclear Physics (AREA)
  • Inorganic Compounds Of Heavy Metals (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
C22c
Deutsche Kl.: 40 b -15/00
Nummer: 1238 671
Aktenzeichen: U10774 VI a/40 b
Anmeldetag: 30. Mai 1964
Auslegetag: 13. April 1967
Die Erfindung betrifft Brennstoffe für Kernreaktoren und befaßt sich insbesondere mit Metallkeramik-Brennstoffen, die vor allem, aber nicht ausschließlich, geeignet sind für den Einsatz in wassergekühlten Kernreaktoren.
Bei einem Ideal-Brennstoff für den Einsatz in einem wassergekühlten Reaktor, z.B. Marinekernreaktor, muß das Brennstoffelement einen Anwachswiderstand beim Anfahren besitzen, der wenigstens 40 000 MWD/Te(U) in Urandioxyd gleichkommt, es muß guten Korrosionswiderstand gegen Wasser unter hohem Druck für den Fall eines Hülsenschadens haben, muß geeignet sein, sich in die verschiedenen Formate für Brennelemente verformen zu lassen, muß verträglich mit normalen Überzugswerkstoffen und fähig sein, sich mit dem Hülsenwerkstoff zu verbinden und unter den Bedingungen hohen Oberflächen-Wärmeflusses und Spannungen verbunden zu bleiben. Zur Zeit beruht der Brennstoff für die meisten wassergekühlten Reaktoren auf Urandioxyd, obgleich es nicht alle oben angeführten Anforderungen voll erfüllt, und ein solcher Brennstoff ist für die unter den Bezeichnungen »IBR« und »Vulcain« bekannten Reaktoren vorgeschlagen worden. Für den Fall, daß Plutonium als Brennstoff in einen wassergekühlten Reaktor eingesetzt würde, haben vorläufige physikalische Reaktorberechnungen nahegelegt, daß eine wirtschaftlichere Verwendung des Brennstoffs erreicht werden könnte, wenn das Plutonium in einen inerten Einbettungswerkstoff, besser als in Urandioxyd, einverleibt wird, und daß auch der Brennelementquerschnitt verhältnismäßig dünn gehalten werden könnte (z.B. unter 2,5mm).
Ein geeigneter Metallkeramik-Brennstoff ist in vieler Hinsicht ein in Edelstahl dispergierter Plutoniumdioxyd-Brennstoff, aber der Edelstahl-EinbettungswerkstoS besitzt einen hohen Neutronen-Einfang-Querschnitt, und daher ist dieser Brennstofityp trotz seiner übrigen erwünschten Eigenschaften nicht verwertbar.
Ersatz des Edelstahls durch Zirkonium oder eine Zirkoniumlegierung als Einbettungswerkstoff beseitigt die Schwierigkeit des hohen Neutronen-Einfang-Querschnitts des Einbettungswerkstoffes, aber die Reaktion zwischen dem Plutoniumdioxyd und dem Zirkonium während der Herstellung der Metallkeramik machen die Gewinnung eines reproduzierbaren Cermets sehr schwierig.
Die Aufgabe der Erfindung besteht daher darin, einen plutoniumhaltigen Cermet-Brennstoff auf Zirkoniumbasis zu schaffen.
Gegenstand der Erfindung ist daher in erster Linie Brennstoff und Brennelement für Kernreaktoren
Anmelder:
United Kingdom Atomic Energy Authority,
London
Vertreter:
Dipl.-Ing. E. Schubert, Patentanwalt,
Siegen, Eiserner Str. 227
Als Erfinder benannt:
Peter Murray,
John Brian Sayers, London
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 11. Juni 1963 (23 210)
ein Brennstoff für Kernreaktoren, der in einer Dispersion eines Gemisches von Zirkoniumdioxyd und Plutoniumoxyd in einer den Einbettungswerkstoff bildenden Zirkoniumlegierung besteht, wobei das Oxydgemisch bis 40 Volumprozent, besonders 30 Volumprozent, des Brennstoffes ausmacht.
Selbstverständlich kann nur eine der korrosionsresistenten Legierungen als Einbettungswerkstoff eingesetzt werden, die für die Verwendung bei Druckwasserkühlungen entwickelt wurde, aber es besteht auch die Forderung, daß die Legierungszusätze den Neutronen-Einfang-Querschnitt des Zirkoniums nicht merklich erhöhen dürfen. Die vorzuziehenden Legierungen sind die als »Zircaloys« bekannten Legierungen, die eine Zusammensetzung besitzen von 0,25 bis
• 2,5"/O Zinn, 0 bis 0,25 °/o Eisen, 0 bis 0,16% Chrom, 0 bis 0,08 %> Nickel, Rest Zirkonium und zufällige Verunreinigungen.
Die Zirkonerde ergibt die thermodynamische Stabilität des Plutoniumdioxyds in Gegenwart des Zirkoniums in der Legierung. Der für die Erreichung der Plutoniumdioxydstabilität erforderliche Anteil an Zirkonerde wird normalerweise durch das molare Verhältnis Zirkonerde (ZrO2) zu Plutoniumdioxyd (PuO2) größer als 1 vorgesehen. Es ist indessen zu beachten, daß die Stabilität des Plutoniumdioxyds auch erreicht werden kann, selbst wenn das molare Verhältnis von Zirkonerde zu Plutoniumdioxyd geringer als 1 ist.
709 549/354
3 4
Die Bestrahlungseigenschaften der gemischten können durch das Zusammenmischen der gemischten
PuO2-ZrO3-Oxyde sind wenigstens so gut wie die des Oxyde und des Bindemittels und nachfolgendes Gra-
unverdünnten Plutoniumdioxyds. nulieren durch ein Sieb hergestellt werden. Die auf
Der Brennstoff selbst kann einen beträchtlichen diese Weise erhaltenen Granalien werden dann vorSpielraum in seiner Zusammensetzung aufweisen, 5 zugsweise in einer Planetenmühle sphäroidisiert.
weil Änderungen in der Zusammensetzung des Ge- Bei Anwendung des ersten dieser wahlweisen misches der Oxydteilchen und in dem Verhältnis der Misch- und Sphäroidisationsstufen sind die bevor-Oxydteilchen in dem Einbettungswerkstoff beide zugten Bindemittel Stearinsäure oder Aluminiummöglich sind. stearat, wobei für beide Binder kein Lösungsmittel
Spielräume in der Zusammensetzung des Oxydge- io verwendet wird. Wenn die zweite wahlweise Stufe
misches können lediglich nur so weit zugelassen wer- angewendet wird, wird n-Decanol als Bindemittel be-
den, als sie noch die Bedingungen der thermodyna- vorzugt.
mischen Stabilität erfüllen. Das Sintern wird in jedem Fall in einer mildredu-
Da der Oxydgehalt bis herauf zu 40 Volumprozent zierenden Atmosphäre durchgeführt, und die bevor-
beträgt, sind daher Plutoniumkonzentrationen bis 15 zugte Atmosphäre besteht aus Wasserstoff, der bei
herauf zu 1 g/cm3 in dem Cermet möglich. Eine der- Raumtemperatur mit Wasserdampf durch Durchbla-
artige Konzentration mag höher sein als erforderlich, sen des Gases durch Wasser gesättigt wurde. Die Sin-
und daher ist eine Verdünnung des Plutoniumdioxyds terungstemperarur unter Verwendung einer solchen
mit einem üblichen bebrütbaren Metalloxyd, wie Atmosphäre ist 1550° C. Auch andere Atmosphären
z. B. dem Dioxyd des Thoriums232 oder Urans238, 20 können für die Sinterung gebraucht werden, z. B. ein
möglich und kann als vorteilhaft für die Erreichung Gemisch von Kohlenmonoxyd und Kohlendioxyd,
einer langen Brennstofflebensdauer angesehen wer- aber diese würden einen Sinterkörper mit verminder-
den. Solche Verdünnungen ergeben einen Drei-Kom- ter Dichte hervorrufen, im Vergleich zu der Dichte
ponenten-Oxydanteil, und in diesem verlangen beide, eines Sinterkörpers in feuchtem Wasserstoff,
das Plutoniumdioxyd und das zugesetzte bebrütbare 25 Eine dritte wahlweise Verarbeitungsweise, die für
Metalloxyd, Stabilisation durch die Zirkonerde. die Herstellung der Sphäroide angewendet werden
Ein erfindungsgemäßes Brennstoffelement kann so kann, besteht in dem Mischen der Oxyde, Kugelver-
hergestellt werden, daß es eine Vielzahl von vorteil- mahlung Pressen, Granulieren und Sphäroidisieren in
haften Eigenschaften besitzt, durch die eine poten- einem Plasmastrahl. Es wurde beobachtet, daß dieses
tielle Brennstoffausnutzung in der Größenordnung 30 Verfahren keiner Anwendung eines Bindemittels be-
von 20 · 1020 Spaltstücken je Quadratzentimeter als das darf und daß die Granalien eine wenigstens teilweise
Wichtigste angesehen werden muß. Eine andere Schmelzung in dem Plasmastrahl erfahren unter BiI-
wichtige Eigenschaft, die ein solcher erfindungsge- dung von Sphäroiden und es so einer Sinterung nicht
mäßer Brennelementwerkstoff besitzt, ist ein guter mehr bedarf.
Korrosionswiderstand, der besonders in Reaktoren 35 Die auf eine der vorbeschriebenen Verfahrens-
wie dem »IBR« oder »Vulcain« erwünscht ist, in weisen hergestellten Sphäroide werden dann mit der
denen eine lange Brennstofflebenszeit wesentlich ist, Zirkoniumlegierungshülle überzogen. Das Überzie-
da einzelne defekte oder beschädigte Elemente nicht hen wird erreicht durch Trommeln oder Rollen der
gesondert herausgenommen werden können. Die Sphäroide in einer Trommel und Einsprühen mit
Umhüllung eines erfindungsgemäßen Plutonium- 40 einer Menge gepulverter Suspension bzw. Legie-
dioxyd-Zirkonerde-Zirkoniumlegierung-Brennstoffes rung in Form einer Suspension, die genügt, um das
kann in sehr bequemer Weise dieselbe Legierung wie angenäherte Fraktionsvolumen zu ergeben, oder es
der Einbettungswerkstoff sein, und daher kann der kann wahlweise zu den Sphäroiden ein Bindemittel
Brennstoff in leichter Weise metallurgisch mit der zugegeben werden, die darauf mit einem Überschuß
Hülle verbunden werden. Eine weitere erwünschte 45 von Zirkoniumlegierungspulver gemischt werden. Die
Eigenschaft des erfindungsgemäßen Plutoniumdi- nach einem dieser Verfahren erhaltenen überzogenen
oxyd-Zirkonerde-Zirkoniumlegierungs-Cermets ist, Sphäroide werden dann für die Bildung eines Cer-
daß er relativ leicht in die gewünschte Form gebracht met-Preßkörpers gepreßt,
werden kann. Der Cermet-Festkörper kann dann in Brennele-
Die Herstellung des erfindungsgemäßen Brenn- 50 mente umgearbeitet werden, und zwar durch Umelementes kann in drei verschiedene Stufen unterteilt manteln des Festkörpers mit einem geeigneten Werkwerden, die wie folgt sind: Herstellung von Sphä- stoff, welcher erwünschterweise die für die Umhülroiden aus den gemischten Oxyden, Verteilung der lung der Sphäroide verwendete Zirkoniumlegierung Sphäroide gleichmäßig in einem Grundgefüge aus der ist. Die Herstellung der Brennelemente kann durch Zirkoniumlegierung und Herstellung des Brennele- 55 Rahmenwalzen für die Gewinnung von Platten, mentes aus dem Cermet. Jeder dieser Verfahrens- durch Gesenkverarbeitung für die Herstellung von schritte kann unter Benutzung bekannter Techniken Stäben oder durch Preßverfahren, z. B. heißes isostaausgeführt werden. tisches Pressen, in welchem Fall Stäbe, Platten oder
Die Sphäroide der gemischten Oxyde können her- komplexe Formkörper je nach Wunsch erhalten wergestellt werden durch Mischen der Oxyde miteinan- 60 den können, durchgeführt werden,
der, Kugelvermahlung der gemischten Oxyde, Zu- Eine Anwendungsform für die Herstellung eines gäbe eines Bindemittels, leichtes Pressen zwecks BiI- kleinen Brennelementes, das den erfindungsgemäßen dung einer festen Masse, Granulieren dieser festen Brennstoff enthält, soll an Hand eines Beispiels beMasse, Sphäroidisierung der Granalien und Sinterung schrieben werden,
der Sphäroide. Die Granalien werden vorzugsweise 65 Beispiel
sphäroidisiert unter Verwendung eines Vibriertisches
oder durch glatte Oberflächen. Wahlweise kann die 100 g eines als calciniertes Plutoniumdioxyd mit
Preßstufe ausgelassen werden, und die Granalien einer Korngröße von weniger als 2 Mikron bezeich-

Claims (7)

neten Plutoniumdioxyds und 50 g eines Zirkoniumdioxyds mit einer Korngröße von weniger als 37 Mikron wurden in eine mit Gummi ausgekleidete Kugelmühle eingebracht und während 12 Stunden unter Verwendung von Aluminiumoxydkugeln trocken vermahlen. Die gemischten Oxyde wurden dann in eine Schale übergeführt, und es wurden 5 g n-Decanol zu dem Oxydgemisch hinzugefügt, welches sodann von Hand während 10 Minuten gemischt wurde, um eine gleichmäßige Verteilung des Bindemittels zu erreichen. Das Gemisch wurde dann durch ein Sieb getrieben und ergab Granalien in der Größenordnung von 200 bis 300 Mikron. Die Granalien wurden dann in eine Planetenmühle eingefüllt und während 30 Minuten unter gelegentlicher Zugabe von trockenem Gemisch umgewirbelt, um Sphäroide aus Plutoniumdioxyd-Zirkoniumdioxyd-Gemisch zu erhalten. Die Sphäroide wurden dann in einen Aluminiumoxydtiegel gebracht und durch Erhitzen in einem Ofen unter einer strömenden Atmosphäre von mit Wasser bei Raumtemperatur gesättigtem Wasserstoff gesintert. Die Sinterungstemperatur lag bei 155O0C und wurde für 4 Stunden aufrechterhalten. as Die gesinterten Sphäroide ließ man abkühlen und brachte sie sodann in eine Horizontaltrommel. Die Trommel wurde auf etwa 1000C erhitzt und mit 100 U/min gedreht (was eine Oberflächengeschwindigkeit von etwa 36,6 m/sec ergab), um die Sphäroide zu trommeln oder zu rollen. Die Sphäroide wurden während 30 Minuten getrommelt, um sie auf Temperaturausgleich mit der Trommel zu bringen, und eine Suspension von Zirkoniumlegierungspulver von einer Korngröße kleiner als 76 Mikron in Aceton mit einem Gehalt von 3 Volumprozent Bindemittel wurde in die Trommel in einer Menge gesprüht, die genügte, um einen Raumanteil an Oxydgehalt von 30% zu ergeben. Das verwendete Bindemittel war ein Gemisch von Polybutylmethacrylat und Dibutylphthalat in einem Keton-Lösungsmittel, das unter der Bezeichnung »Cranco« verkauft wird. Sobald genügend Zirkonumlegierung den gemischten oxydischen Sphäroiden zugesetzt war, wurden die überzogenen Sphäroide aus der Rolltrommel entfernt und mit einem Druck von etwa 60 kg/cm2 gepreßt, um einen Cermet-Festkörper von 2,54 · 1,27 ■ 0,58 cm zu ergeben. Der Cermet-Festkörper wurde sodann mit Blechstreifen aus Zirkoniumlegierung mit den Maßen 31,75-19,05 mm und 1,27 mm Dicke ummantelt und unter Anwendung einer Rahmenwalztechnik gewalzt. Das durchschnittliche Zirkoniumlegierungsblech bestand aus einem rechtwinkligen Ring mit einer Weite von 6,35 mm. Die durch das Ummanteln der Teilchen zwischen den Blechen aus Zirkoniumlegierung erhaltenen Platten wurden bei einer Temperatur von 750° C gewalzt, um ihre Dicke von 7,62 auf 2,54 mm zu reduzieren und Platten von den Maßen 9,54-1,9 cm zu ergeben. Es bleibt noch festzustellen, daß diese ganzen Verfahrensschritte in einem Arbeitskasten oder einem ähnlichen Schutzkasten zum Arbeiten mit radioaktiven Substanzen ausgeführt wurden. Patentansprüche:
1. Brennstoff für Kernreaktoren, dadurch gekennzeichnet, daß er aus einer Dispersion von bis zu 40 Volumprozent eines Gemisches von Zirkoniumdioxyd und Plutoniumdioxyd in einer Zirkoniumlegierung besteht, vorzugsweise einer Zirkoniumlegierung mit Korrosionsfestigkeit gegenüber Druckwasser, wobei die Zirkoniumlegierung den Einbettungswerkstoff für das Oxydgemisch bildet, in dem das molare Verhältnis des Zirkoniumdioxyds zum Plutoniumdioxyd vorzugsweise größer ist als 1.
2. Brennstoff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zirkoniumlegierung eine Zusammensetzung aufweist von 0,25 bis 2,5% Zinn, 0 bis O,25«/o Eisen, 0 bis 0,16% Chrom, 0 bis 0,08% Nickel, Rest Zirkonium und zufällige Verunreinigungen.
3. Brennstoff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gehalt an gemischten Oxyden 30 Volumprozent beträgt.
4. Brennstoff nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil des Plutoniumdioxyds durch ein übliches bebrütbares Metalloxyd ersetzt wird.
5. Brennstoff nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das übliche bebrütbare Metalloxyd ein Dioxyd des Thoriums232 oder des Urans238 ist.
6. Brennstoffelement für Kernreaktoren, dadurch gekennzeichnet, daß der Brennstoff nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit einem üblichen geeigneten Werkstoff ummantel ist.
7. Brennstoffelement nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantelwerkstoff der gleiche ist wie der Einbettungswerkstoff.
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RU2231141C2 (ru) * 2002-01-14 2004-06-20 Федеральное государственное унитарное предприятие "Всероссийский научно-исследовательский институт неорганических материалов им. акад. А.А. Бочвара" Композиционный топливный материал и способ его изготовления

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