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DE1238320B - Vorrichtung zum Auffalten von Schlauch-abschnitten in Sackherstellungsmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum Auffalten von Schlauch-abschnitten in Sackherstellungsmaschinen

Info

Publication number
DE1238320B
DE1238320B DEW34191A DEW0034191A DE1238320B DE 1238320 B DE1238320 B DE 1238320B DE W34191 A DEW34191 A DE W34191A DE W0034191 A DEW0034191 A DE W0034191A DE 1238320 B DE1238320 B DE 1238320B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
folding
hose
edge
gusset
upper wall
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW34191A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl-Heinz Trautmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Windmoeller and Hoelscher KG
Original Assignee
Windmoeller and Hoelscher KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Windmoeller and Hoelscher KG filed Critical Windmoeller and Hoelscher KG
Priority to DEW34191A priority Critical patent/DE1238320B/de
Publication of DE1238320B publication Critical patent/DE1238320B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C53/00Shaping by bending, folding, twisting, straightening or flattening; Apparatus therefor
    • B29C53/02Bending or folding
    • B29C53/04Bending or folding of plates or sheets
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B50/00Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
    • B31B50/74Auxiliary operations
    • B31B50/76Opening and distending flattened articles
    • B31B50/78Mechanically

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Making Paper Articles (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Auffalten von Schlauchabschnitten in Sackherstellungsmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung in Sackherstellungsmaschinen zum Zurückschlagen eines Teiles der Oberwand von Seitenfaltenschlauchabschnitten, insbesondere zum Zurückschlagen einer mit einer Ventileinlage zu versehenden Ecke von Kunststoffschläuchen.
  • Bei Klotzbodenbeutelmaschinen mit absatzweiser Zuführung der Schlauchwerkstücke in einer horizontalen Ebene ist bereits eine Vorrichtung zum Zurückschlagen eines Teiles der Oberwand von Seitenfaltenschlauchabschnitten bekannt, bei welcher eine in Schlauchtransportrichtung verstellbare Längsleiste mit in einem Winkel von 450 zur Längskante des Schlauchabschnittes angeordneter Hinterkante in die Seitenfalte eingreift, ein Faltlineal mit zur Schlauchlängsrichtung senkrechter Faltkante im Abstand der doppelten Seitenfaltentiefe von der Schlauchvorderkante gegen die Schlauchober vandung andrückbar ist und ein Faltwerkzeug für die Oberwandung vorgesehen ist, wobei das Faltwerkzeug an einer axial verschiebbaren und schwenkbaren Welle befestigt ist, deren Achse mit der Faltkante des Faltlineals fluchtet. Die Faltwerkzeuge, von denen je eines an jeder Seite angeordnet ist, bestehen bei dieser bekannten Vorrichtung aus Zangen, die mit einer Zangenbacke in die jeweilige Seitenfalte eingreifen, während sich die andere Backe von oben gegen die Schlauchstückoberwand anlegt. Bei Verwendung dieser von außen wirksamen Faltwerkzeuge kann die zurückzuschlagende Oberwand nicht im Bereich ihrer freien Kante erfaßt und während des Umschlagens hinreichend straff gehalten werden. Es ist deshalb notwendig, zusätzliche Werkzeuge zum Glätten des gefalteten Bodens einzusetzen. Als besonders nachteilig hat sich die bekannte Vorrichtung bei der Herstellung von Kunststoffsäcken erwiesen, weil sich Kunststoff schlechter als Papier falten läßt.
  • Ferner kann die bekannte Vorrichtung nicht eingesetzt werden, wenn nach einem bereits vorgeschlagenen Verfahren bei der Herstellung von Kunststoffseitenfaltensäcken mit Einfüllventil an einer Sackecke nur diese eine Schlauchstückecke zum Bilden des Ventils aufgefaltet werden soll, während die ihr in Querrichtung des Schlauchabschnittes gegenüberliegende Ecke nicht aufgefaltet wird.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Problemstellungen zu lösen und eine besonders einfach zu bedienende und leistungsfähige Faltvorrichtung für Seitenfaltenschlauchabschnitte zu schaffen.
  • Dies wird bei einer Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß als Faltwerkzeug ein als spitzwinkliges Winkelstück ausgebildeter Umlegestab vorgesehen ist, dessen einer Schenkel zur Schwenkwelle parallel angeordnet und an einem mit der Schwenkwelle verbundenen Hebel befestigt ist und dessen anderer, freier Schenkel von dem offenen Schlauchstückende her zwischen die obere Hälfte der Seitenfalte und die Schlauchoberwandung zur Anlage an letztere einführbar ist. Erstmalig bei solchen Bodenherstellungsmaschinen für Seitenfaltensäcke, bei welchen die Schlauchwerkstücke absatzweise in einer horizontalen Ebene transportiert werden, wird also vorgesehen, daß das Faltwerkzeug nicht mehr von außen, sondern von innen auf die umzuschlagenden Teile einwirkt, wobei durch die besondere Gestaltung des Faltwerkzeuges sichergestellt ist, daß die umzuschlagenden Teile während des ganzen Faltvorganges straff gehalten werden. Besonders gut läßt sich die neue Faltvorrichtung bei der Herstellung von Kunststoffseitenfaltensäcken einsetzen, vor allem dann, wenn, wie bereits erwähnt, nur eine Schlauchstückecke zum Bilden eines Einfüllventils zurückgeschlagen werden muß.
  • Es ist an sich in der Sackherstellungstechnik bereits bekannt, mit Auffaltwerkzeugen von innen auf umzuschlagende Teile einzuwirken. Derartige Umlegevorrichtungen sind beispielsweise bei Bodenlegevorrichtungen für Kreuzbodenbeutel in Papierverarbeitungsmaschinen bekannt, wobei als Ausgangsmaterial aber seitenfaltenlose Schlauchabschnitte Verwendung finden. Ferner werden die Schlauchabschnitte quer zur Schlauchlängsrichtung transportiert, und die Bearbeitung der Schlauchabschnitte erfolgt nicht, wie nach der Erfindung, während eines Stillstandes, sondern während des Weitertransportes.
  • Hierbei ergeben sich keinerlei Schwierigkeiten hinsichtlich der Einwirkung der Auffaltwerkzeuge auf die umzuschlagenden Teile (deutsche Patentschriften 912 289, 1 058 825).
  • Wie sich aus den einleitenden Ausführungen ergibt, verhält es sich aber anders bei Vorrichtungen zum Zurückschlagen eines Teiles der Oberwand von Seitenfaltenschlauchabschnitten, insbesondere zur Herstellung von Ventilecken. Bei den bekannten Einrichtungen dieser Art (deutsche Patentschrift 741 519; USA.-Patentschrift 2 716 372) waren keine Umlegestäbe so angeordnet, daß sie zwischen Seitenfalte und Schlauchoberwand einführbar sind, sondern es waren die bereits erwähnten Zangen vorhanden, die mit ihren Backen klemmend die obere Schlauchlage und die oberen Lippen der Seitenfalten umfassen. Bei den bekannten Einrichtungen tritt also die eine Backe jeder Zange in die Seitenfalte ein, und die andere legt sich von oben auf die obere Schlauchwandung, und es ist keine Backe zwischen die Seitenfalte einerseits und die Schlauchoberwandung andererseits einführbar. Die Einführung des Umlegewerkzeuges in das Schlauchinnere zwischen Schlauchoberwandung und Oberwandung der Seitenfalte wird erst durch die Gestaltung nach der Erfindung ermöglicht, wodurch erst die bereits eingangs erwähnten Nachteile vermieden werden.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann der freie Schenkel des als Winkelstück ausgebildeten Umlegestabes um 45 gegen den am Schwenkhebel befestigten Schenkel geneigt sein. Das freie Ende des freien Schenkels kann nach dem Einführen zwischen die obere Hälfte der Seitenfalte und die Schlauchoberwandung zur Anlage an die letztere im Bereich des Schnittpunktes der Hinterkante der Längsleiste und der Außenkante der Seitenfalte liegen.
  • Zur Einstellung der Faltvorrichtung auf andere Seitenfaltentiefen kann der als Winkelstück ausgebildete Umlegestab an dem Schwenkhebel in dessen Längsrichtung einstellbar befestigt sein und kann die nach außen gerichtete axiale Bewegung der Schwenkwelle durch einen einstellbaren Anschlag begrenzt sein. Dem gleichen Zweck dient der Vorschlag, daß Längsleiste, Faltlineal und Schwenkwelle an einem in Transportrichtung am Maschinengestell verschiebbaren Schlitten angeordnet sind. Durch die gemeinsame Anordnung der verschiedenen Vorrichtungen an diesem Schlitten wird eine besonders einfache Einstellung auf eine neue Seitenfaltentiefe ermöglicht.
  • Als Betätigungsmittel für das Faltlineal und die Schwenkwelle können vorzugsweise pneumatische Kolben-Zylinder-Einheiten vorgesehen sein, während bisher üblich war, alle derartigen Teile bei Bodenmachermaschinen mechanisch anzutreiben und die Antriebskraft von dem gemeinsamen Hauptantrieb der Maschine abzuleiten. Die Luftzufuhr zu den Kolben-Zylinder-Einheiten kann über Magnetventile steuerbar sein, die vorzugsweise mit im Arbeitstakt der Maschine umlaufenden Kurvenscheiben zusammenwirken.
  • Der Schwenkweg des Schwenkhebels kann in weiterer Ausgestaltung der Erfindung durch einen einstellbaren Anschlag begrenzt sein, wobei durch die Verstellung für den Fall Vorsorge getroffen werden kann, daß zum Zurückschlagen des Oberwandteiles der Umlegestab nicht bis in eine annähernd horizontale Ebene geschwenkt werden muß.
  • Besonders zweckmäßig ist es, wenn die Schlauchabschnitte durch an Förderketten befestigte Greifer zuführbar sind, welche die Schlauchoberwandung aufspreizende Finger aufweisen, die das Eindringen des freien Schenkels des Umlegestabes erleichtern.
  • Ferner kann die Längsleiste an ihrem in Transportrichtung vorderen Ende stark von außen nach innen abgeschrägt und etwas aus ihrer Ebene herausgebogen sein, um zu gewährleisten, daß sie mit Sicherheit in die Seitenfalte der herantransportierten Schlauchabschnitte eingreift.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung sind in der nachstehenden Beschreibung an Hand der Zeichnung näher erläutert, in welcher ein Ausführungsbeispiel dargestellt ist. In der Zeichnung zeigt F i g. 1 die Draufsicht auf das Ausführungsbeispiel der Vorrichtung nach der Erfindung vor dem Zurückschlagen des Oberwandteiles eines Schlauchabschnittes, F i g. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1 und F i g. 3 die Draufsicht auf die Vorrichtung entsprechend F i g. 1, jedoch im Augenblick des Weitertransportes eines Schlauchabschnittes mit aufgefalteter Ventilecke.
  • Ein Rahmen 1, an dem sämtliche Teile der Auffaltvorrichtung befestigt sind und der aus den Gliedern 2 bis 6 (s. insbesondere F i g. 1 und 3) besteht, ist auf zwei parallel zueinander in Transportrichtung der Schlauchabschnitte liegenden, mit Teilen 7, 8 einer Seitenwand des Maschinengestells mittels Wangen 9, 10 fest verbundenen Führungsschienen 11, 12 in deren Längsrichtung verschiebbar gelagert. Zum Verschieben des Rahmens 1 dient eine in der Wange 9 drehbar, aber axial unverschiebbar gelagerte Gewindespindel 13, die in ein Gewindeloch im Rahmen glied 2 eingeschraubt ist und mittels eines Handrades 14 betätigt wird.
  • An das Rahmenglied 5 ist eine Blechleiste 15 angeschraubt, die das untere Klemmstück einer Klemmeinrichtung bildet. Der nach außen hin über das Rahmenglied 5 vorstehende Teil des Blechs 15 ist trapezförmig ausgebildet, wobei die beiden parallelen Seiten in der Transportrichtung der Schlauchabschnitte liegen. Die äußere der parallelen Seiten ist gleichzeitig die kürzere, und die in der Zeichnung rechte Trapezseite verläuft unter einem Winkel von 450 zur Basis des Trapezes. Am in der Zeichnung linken Ende des Bleches 15 ist die Basis des Trapezes gleichzeitig die Blechkante, so daß eine Zunge gebildet ist, deren freies Ende etwas nach oben oder unten abgebogen werden kann. Dies ist vorteilhaft, damit auf einfache Weise sichergestellt werden kann, daß beim Herantransportieren eines Schlauchabschnitts in Pfeilrichtungl6 (s. Fig. 1) das Blech 15 in die Seitenfalte des Schlauchabschnitts eingreift.
  • Das obere Klemmstück der Klemmeinrichtung bildet ein Faltlineal 17. Die in der Zeichnung rechte äußere Seite des Blechs 17 liegt quer zu den parallelen Trapezseiten des Bleches 15 und läuft durch die rechte äußere Trapezecke. Das Blech 17 ist senkrecht zur Zeichenebene der F i g. 1 und 3 beweglich. Es ist an die Kolbenstange 18 eines in einem Pneumatikzylinder 19 verschiebbar gelagerten doppeltwirkenden Kolbens angeschraubt (s. F i g. 2). Die Luftzufuhr zu den beiden Arbeitsräumen des Pneumatikzylinders 19 über Leitungen 20, 21 steuert ein Magnetventil 22 (s. Fig. 1 und 3). Eine an das Blech 17 parallel zur Kolbenstange angeschraubte Führungsstange 23, die in einer Bohrung des Rahmengliedes 5 gelagert ist, dient zur Vermeidung eines Schwenkens des Blechs 17 um die Achse des Pneumatikzylinders 19. Zum Zurückschlagen des Oberwandteiles legt sich das Blech 17 auf die Oberwand und klemmt diese zusammen mit dem auf dem Blech 15 liegenden Seitenfaltenteil zwischen sich und dem Blech 15 fest. Die rechte äußere Seite des Bleches 17 bildet beim Zurückschlagen des Oberwandteiles eine Falzkante 17 für den Oberwandteil und die unter 450 zur Falzkante 17 verlaufende Trapezseite eine Falzkante 15 für den zurückzuschlagenden, unter dem Blech 15 herangeführten Teil der Seitenfalte. Gleichzeitig mit dem Oberwandteil wird auch der über dem Blech 15 liegende Teil der Seitenfalte um die Falzkante 17 mit zurückgeschlagen.
  • Das Zurückschlagen geschieht mittels eines Umlegestabes24, der am freien Ende eines Schwenkhebels 25 befestigt ist. Der Schwenkhebel 25 ist auf einer Schwenkachse 26 befestigt, die in der Verlängerung der Falzkante 17 liegt. Sie ist im Rahmenglied 6 sowohl drehbar als auch axial verschiebbar gelagert. Die Schwenkbewegung des Hebels 25 wird durch die Verschiebung eines doppeltwirkenden Kolbens in einem Pneumatikzylinder 27 bewirkt, dessen Kolbenstange 28 an ihrem freien Ende eine Zahnstange 29 trägt, die mit einem Zahnrad 30 im Eingriff steht, das auf der Schwenkachse 26 undrehbar, aber axial verschiebbar gelagert ist. Eine nicht dargestellte und unter der Zahnstange 29 liegende Stützrolle dient zur Sicherstellung des richtigen Zahneingriffs zwischen der Zahnstange 29 und dem Zahnrad 30. Zur Vermeidung einer axialen Verschiebung des Zahnrades 30 in bezug auf den Rahmen ist dieses drehbar, aber axial unverschiebbar am Rahmenglied gehalten. Über eine Leitung 31 bzw. 32 steht jeder Arbeitsraum des Pneumatikzylinders 27 mit einem Magnetventil 33 in Verbindung, das die Luftzufuhr zu den beiden Arbeitsräumen regelt.
  • Die axiale Verschiebung der Schwenkachse 26 bewirkt ein in einem Pneumatikzylinder 34 verschiebbarer doppeltwirkender Kolben, dessen Kolbenstange 35 mit der Schwenkachse 26 drehbar, aber axial unverschiebbar verbunden ist. Die Luftzufuhr zu den beiden Arbeitsräumen des Pneumatikzylinders 34 erfolgt über je eine Leitung 36, 37 und wird von einem Magnetventil 38 geregelt.
  • Die Magnetventile 38, 22 und 33 sind nebeneinander auf dem Rahmenglied 3 angeordnet, das auch den Pneumatikzylinder 34 trägt. Die Luftzufuhr zu den drei Magnetventilen erfolgt über eine flexible Leitung 39. Der Pneumatikzylinder 27 ist am Rahmenglied 6 und der Puenmatikzylinder 19 an einer Konsole 40 befestigt, die ihrerseits am Rahmenglied 5 befestigt ist.
  • Der Umlegestab 24 ist in Längsrichtung des Schwenkhebels 25 begrenzt verstellbar. Er ist als Winkel ausgebildet, dessen einer, mit dem Schwenkhebel 25 verbundener Schenkel 40 parallel zur Schwenkachse 26 liegt, während der andere, freie Schenkel 41 unter einem Winkel von 450 zum Schenkel 40 und auf die Schwenkachse 26 zu verläuft. Die Ausgangsstellung des Umlegestabes 24 zum Zurückschlagen des Oberwandteiles eines Seitenfaltenschlauchabschnitts zeigt die F i g. 1, in die eine Ecke eines Seitenfaltenschlauchabschnitts strichpunktiert eingezeichnet ist. Die Oberwand des Schlauchabschnitts ist mit 42, die Unterwand mit 43, die Seitenfalte mit 44 und die innere Falzkante der Seitenfalte mit 45 bezeichnet.
  • Die an zwei in parallelen Ebenen umlaufenden, intermittierend angetriebenen endlosen Ketten 46, 47 befestigten Greifereinrichtungen sind mit 48 bezeichnet (s. insbesondere F i g. 2). Die Ketten 46, 47 deren Länge ein ganzzahliges Vielfaches der Greiferteilung ausmacht, werden immer um genau eine Greiferteilung weiterbewegt, so daß die Vorderkante 49 der in Pfeilrichtung 16 herantransportierten Schlauchabschnitte immer an genau derselben Stelle in der Maschine liegt. Weiter werden die Schlauchabschnitte so an die Maschine angelegt, daß unabhängig von der Seitenfaltentiefe die innere Falzkante 45 der Seitenfalte immer in unmittelbarer Nähe der kurzen der beiden einander parallelen Seiten des Trapezes des Blechs 15 liegt. Ein Greifer jeder Greifereinrichtung 48 erfaßt die Unterwand 43 jedes Schlauchabschnitts direkt innen neben der inneren Falzkante 45 der Seitenfalte, während ein über diesem Greifer liegender Auffaltfinger 50 ein Herabfallen der Oberwand des Schlauchabschnitts verhindert, so daß dessen vorauslaufendes Ende an der späteren Ventilecke vorgeöffnet ist. Beim Herantransportieren des Schlauchabschnitts in die Stellung nach F i g. 1 greift der Umlegestab 24 mit seinem Schenkel41 in das vorgeöffnete Schlauchabschnittende ein. Der Schenkel 41 ist flach ausgebildet und bildet mit seiner Seite 51 eine Falzkante. Die Anordnung des Umlegestabes 24 muß so getroffen sein, daß die Falzkante 51 im Zustand nach Fig. 1 durch den Schnittpunkt der Schlauchstückvorderkante 49 und der inneren Falzkante 45 läuft und das freie Ende des Schenkels 41 zwischen der Oberwand und dem dieser gegenüberliegenden Teil der Seitenfalte 44 in unmittelbarer Nähe der Außenkante des Schlauchabschnitts endet.
  • Der Abstand der Falzkante 17 von der Vorderkante 49 des Schlauchabschnitts ist gleich der doppelten Seitenfaltentiefe. Zur Einstellung der Auffaltvorrichtung auf andere Seitenfaltentiefen ist zunächst durch das Drehen des Handrades 14 der Rahmen 1 und mit ihm die Bleche 15 und 17 derart in Längsrichtung des Schlauchabschnitts verstellbar, bis der Abstand zwischen den Kanten 17 und 49 der doppelten Seitenfaltentiefe entspricht. Durch entsprechende Begrenzung des Hubes des die Kolbenstange 35 aufweisenden Kolbens im Pneumatikzylinder 34 in den F i g. 1 und 3 nach außen hin durch einen einstellbaren Anschlag 52 für den Schwenkhebel 25 wird die Eindringtiefe des Schenkels 41 in Längsrichtung der Schwenkachse 26 festgelegt. Die Einstellung der Falzkante 51 auf den Schnittpunkt der Kanten 45 und 49 erfolgt durch Verstellen des Umlegestabes 24 am Schwenkhebel 25 in einem Langloch (s. F i g. 2).
  • Nachdem ein Schlauchabschnitt der Auffaltvorrichtung zugeführt und das Blech 17 in seine Klemmstellung gebracht worden ist, wird der Schwenkhebel 25 aus seiner in F i g. 1 gezeigten Lage über einen aus F i g. 2 ersichtlichen Bogen in die Lage nach F i g. 3 geschwenkt. Während dieser Schwenkbewegung befindet sich die Schwenkachse in der in Fig. 1 gezeigten axialen Stellung, d. h., der Schenkel 41 des Umlegestabes 24 nimmt am Ende des Schwenkvorgangs die in F i g. 3 strichpunktiert eingezeichnete Stellung ein.
  • Beim Zurückschlagen der Oberwandteile 53 (F i g. 3) wird ein trapezförmiger Eckeinschlag 54 und ein Seitenfaltendreieck 55 gebildet, das unter dem Eckeinschlag liegt.
  • Durch axiale Verschiebung der Schwenkachse 26 in Richtung auf den Schlauchabschnitt wird der Schenkel 41 des Umlegestabes 24 sodann außer Eingriff mit dem Eckeinschlag 54 gebracht. Nach leichtem Anheben des Bleches 17 zum Lösen der Klemm verbindung zwischen den Blechen 15 und 17 wird der Schlauchabschnitt mit der so vorbereiteten späteren Ventilecke beim Weiterlaufen der Transportketten 46, 47 der nächsten Bearbeitungsstation zugeführt, in der ein Ventilblatt an den Eckeinschlag herangebracht und mit diesem verschweißt wird. Während des Weitertransportes des Schlauchabschnitts wird gleichzeitig der Umlegestab 24 in seine Stellung nach F i g. 1 geschwenkt und die Schwenkachse 26 so weit zurückgezogen, bis der Schwenkhebel 25 mit einer Anschlagfläche 56 (s. insbesondere F i g. 2) zur Anlage an den Anschlag 52 kommt.
  • Für den Fall, daß zum Zurückschlagen des Oberwandteiles der Umlegestab 24 nicht unbedingt bis in eine annähernd horizontale Ebene geschwenkt werden muß, ist am Rahmenglied 2 ein einstellbarer Anschlag 57 vorgesehen, der den Hub des die Kolbenstange 28 aufweisenden Kolbens im Pneumatikzylinder 27 durch Anlaufen der Zahnstange29 und damit die Schwenkbewegung des Umlegestabes begrenzt. Mit Ausnahme der beiden durch die Anschläge 52 und 57 festlegbaren Grenzstellungen sind alle Grenzstellungen der pneumatisch betätigbaren Teile durch die Totpunkte der Kolben festgelegt. Die Magnetventile 22, 33 und 38 werden in nicht dargestellter Weise durch Endschalter betätigt, die unter der Einwirkung von Kurvenscheiben stehen, welche auf einer gemeinsamen, im Arbeitstakt der Maschine umlaufenden Welle sitzen können. Während die Endschalter geschlossen sind, befinden sich die Kolben der Pneumatikzylinder in ihrer einen Grenzstellung, während sie beim Öffnen der Endschalter in die andere Grenzstellung geführt werden.
  • In Fig. 2 sind die Einzelflächen des strichpunktiert eingezeichneten Schlauchabschnitts erkennbar, die den Eckeinschlag und das Seitenfaltendreieck bilden. Den Eckeinschlag bilden die beiden Dreiecke 58, 59 und die beiden Quadrate 60, 61, während das Seitenfaltendreieck aus den beiden Dreiecken 62, 63 gebildet ist. Die Teile 60 bis 63 sind ursprünglich Teile der Seitenfalte, und der Teil 58 ist ursprünglich ein Teil der Oberwand 42, während der Teil 59 ursprünglich Teil der Unterwand 43 des Schlauch abschnitts ist. In F i g. 2 sind auch die zurücklaufenden Trume der beiden Ketten 46, 47 mit einer Greifereinrichtung 48 dargestellt. Weiter ist in F i g. 2 die leicht abgewinkelte Zunge des Blechs 15 erkennbar die zur Sicherstellung des Eingreifens des Blechs in die Seitenfalte beim Herantransportieren eines Schlauch abschnitts dient. Um ein Durchhängen der oberen Kettentrume in der Auffaltvorrichtung zu vermeiden, sind auf zwei Traversen 64, 65 des Maschinengestells Führungsschienen 66, 67 (nur in F i g. 1 und 3 dargestellt) vorgesehen.

Claims (10)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung in Sackherstellungsmaschinen zum Zurückschlagen eines Teiles der Oberwand von Seitenfaltenschlauchabschnitten, insbesondere zum Zurückschlagen einer mit einer Ventileinlage zu versehenden Ecke von Kunststoffschläuchen, bei welcher eine in Schlauchtransportrichtung verstellbare Längsleiste mit in einem Winkel von 450 zur Längskante angeordneter Hinterkante in die Seitenfalte eingreift, ein Faltlineal mit zur Schlauchlängsrichtung senkrechter Faltkante im Abstand der doppelten Seitenfaltentiefe von der Schlauchvorderkante gegen die Schlauchoberwandung andrückbar ist und ein Faltwerkzeug für die Oberwandung vorgesehen ist, wobei das Faltwerkzeug an einer axial verschiebbaren und schwenkbaren Welle befestigt ist, deren Achse mit der Faltkante des Faltlineals fluchtet, dadurch gekennzeichnet, daß als Faltwerkzeug ein als spitzwinkeliges Winkelstück ausgebildeter Umlegestab (24) vorgesehen ist, dessen einer Schenkel (40) zur Schwenkwelle (26) parallel angeordnet und an einem mit der Schwenkwelle verbundenen Hebel (25) befestigt ist und dessen anderer, freier Schenkel (41) von dem offenen Schlauchstückende her zwischen die obere Hälfte der Seitenfalte (44) und die Schlauchoberwandung (42) zur Anlage an letztere einführbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der freie Schenkel (41) des als Winkelstück ausgebildeten Umlegestabes (24) um 45 gegen den am Schwenkhebel (25) befestigten Schenkel (40) geneigt ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende des freien Schenkels (41) nach dem Einführen zwischen die obere Hälfte der Seitenfalte (44) und die Schlauchoberwandung (42) zur Anlage an letztere im Bereich des Schnittpunktes der Hinterkante (15 ) der Längsleiste (15) und der Außenkante der Seitenfalte liegt.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der als Winkelstück ausgebildete Umlegestab (24) an dem Schwenkhebel (25) in dessen Längsrichtung einstellbar befestigt ist und daß die nach außen gerichtete axiale Bewegung der Schwenkwelle (26) durch einen einstellbaren Anschlag (52) begrenzt ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß Längsleiste (15), Faltlineal (17) und Schwenkwelle (26) an einem in Transportrichtung am Maschinengestell (7 bis 12) verschiebbaren Schlitten (1) angeordnet sind.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Betätigungsmittel für das Faltlineal (17) und die Schwenkwelle (26) vorzugsweise pneumatische Kolben-Zylinder-Einheiten (18, 19, 27, 28, 34, 35) vorgesehen sind.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftzufuhr zu den Kolben-Zylinder-Einheiten (18, 19, 27, 28, 34, 35) über Magnetventile (22, 33, 38) steuerbar ist, die vorzugsweise mit im Arbeitstakt der Maschine umlaufenden Kurvenscheiben zusammenwirken.
  8. 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkweg des Schwenkhebels (25) durch einen einstellbaren Anschlag (57) begrenzt ist.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlauchab schnitte durch an Förderketten (46, 47) befestigte Greifer (48) zuführbar sind, welche die Schlauchoberwandung (42) aufspreizende Finger (50) aufweisen.
  10. 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet daß die Längsleiste (15) an ihrem in Transportrichtung vorderen Ende stark von außen nach innen abgeschrägt und etwas aus ihrer Ebene herausgebogen ist In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 741 519, 912 289, 1 058 825; französische Patentschrift Nr. 643 826; USA.-Patentschrift Nr. 2716372.
DEW34191A 1963-03-28 1963-03-28 Vorrichtung zum Auffalten von Schlauch-abschnitten in Sackherstellungsmaschinen Pending DE1238320B (de)

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