DE1238343C2 - Fliegerschulungsgeraet zur Nachahmung von Radarbildern - Google Patents
Fliegerschulungsgeraet zur Nachahmung von RadarbildernInfo
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- DE1238343C2 DE1238343C2 DE1960A0034325 DEA0034325A DE1238343C2 DE 1238343 C2 DE1238343 C2 DE 1238343C2 DE 1960A0034325 DE1960A0034325 DE 1960A0034325 DE A0034325 A DEA0034325 A DE A0034325A DE 1238343 C2 DE1238343 C2 DE 1238343C2
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES -wmjSf^ PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
Int. Cl.:
B64d
G09b
Deutsche Kl.: 62 c-27/03
Deutsche Kl.: 62 c-27/03
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
1 238 343
A 34325 X.I/62 c
26. März 1960
6. April 1967
19. Oktober 1967
A 34325 X.I/62 c
26. März 1960
6. April 1967
19. Oktober 1967
Auslegetag:
Ausgabetag:
Patentschrift stimmt mit der Auslogeschrift übenein
Die Erfindung bezieht sich auf ein Fliegerschulungsgerät zur Nachahmung von Radarbildern,
wobei auf dem Bildschirm einer Wiedergaberöhre eine Darstellung eines Radarbildes erzeugt wird.
Es ist bereits versucht worden, eine optische Analogie für ein Radarbild mittels einer Modellanordnung
zu schaffen. Hierfür wurde ein Präzisionsrelief verwendet, wobei die Aufgabe der rundum
suchenden Flugzeugantenne durch eine optische Strahlungsquelle übernommen wurde. Das auf diese
Weise optisch ausgeleuchtete Modellrelief lieferte bezüglich des radialen Auflösungsvermögens ein
Bild, das der funkmäßigen Abtastung der Erdoberfläche
entspricht. Das so bestrahlte Präzisionsrelief wurde entweder visuell betrachtet oder fotografisch
ausgewertet.
Es ist auch ein Radarübungsgerät zur Erzeugung von Darstellungen der Radarechos von fliegenden
Objekten und Bodenmerkmalen auf einem Bildschirm bekannt, welches mehrere übereinander angeordnete
Zeichenfolien aufweist. Die mit diesen Zeichenfolien zusammenarbeitenden Einrichtungen
verwenden unabhängige elektrische Signalgruppen, wobei eine Gruppe die Radarechosignale der fliegenden
Gegenstände und eine weitere Gruppe die Radarechosignale der Bodenmerkmale darstellt.
Bei einem bekannten, aber nicht für die Radarausbildung bestimmten Fliegerschulungsgerät wird
von einer Fernsehkamera das Modell eines Landeanflugweges erfaßt, wobei die Kamera die Bewegung
eines Flugzeuges nachahmt. Das Bild des Modells wird auf einen Wiedergabeschirm projiziert, der die
Flugschülerkanzel umgibt. Die von der Fernsehkamera aufgenommenen Videosignale werden unmittelbar
in einen Empfänger eingegeben, der das Bild nach Art eines Großraumfernsehprojektors auf eine
Leinwand wirft.
Es ist weiterhin ein Radarschulungsgerät zur Wiedergabe künstlicher Radarechos auf einem Bildschirm
einer Radarflugzeuganlage bekannt. Dieses Gerät weist eine Karte auf, auf der die Radarkennzeichen
eines Gebietes der Erdoberfläche nachgeahmt sind. Femer ist eine elektromagnetische Einrichtung
vorgesehen, die in Wechselwirkung mit der Karte elektrische Signale entsprechend diesen Radarkennzeichen
hervorruft. Außerdem enthält das Gerät Rechenanlagen, die von den elektrischen Signalen
beeinflußt werden und auf dem Bildschirm Leuchtspuren bewirken, die entsprechend der Höhe
der nachgeahmten Radaranlage veränderbar sind. Bei diesem Schulungsgerät wird ein Lichtstrahl vom
Schirm einer Kathodenröhre aus mit einem Linsen-Fliegerschulungsgerät zur Nachahmung von
Radarbildern
Radarbildern
Patentiert für:
General Precision, Inc.,
Tarrytown, N.Y. (V. St. A.)
General Precision, Inc.,
Tarrytown, N.Y. (V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Ing. E. Prinz,. Dr. G. Hauser
und Dipl.-Ing. G. Leiser, Patentanwälte,
München-Pasing, Ernsbergerstr. 19
Als Erfinder benannt:
Robert M. Eisenberg, Rockville, Md. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 7. April 1959
system auf die Kartenoberfläche gerichtet. Die Kathodenstrahlröhre wird derart betrieben, daß ihr
Lichtpunkt die nachzuahmende Abtastbewegung der Radarantenne in bezug auf Seiten- und Neigungswinkel
ausführt. Der beleuchtete Bereich der Oberfläche der Karte bewegt sich längs einer Linie, so
daß praktisch nur eine punktweise und keinesfalls eine flächenweise Abtastung durchgeführt wird. Zur
punktweisen Abtastung ist lediglich eine Fotozelle oberhalb der Karte erforderlich, die ein elektrisches
Signal liefert, das der Amplitude des Bodenechos entspricht. Mit diesem bekannten Radarnachahmungsgerät
kann lediglich eine der drei Hauptbetriebsarten eines modernen Radargeräts nachgeahmt
werden, nämlich die Bodendarstellung. Eine Umrißdarstellung oder eine Darstellung, die zur
Aufschlags- oder Kollisionsverhinderung dient, ist mit dieser bekannten Einrichtung nicht möglich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zur Nachahmung von Radarbildem zu
schaffen, mit der die drei Hauptbetriebsarten eines modernen Radargeräts nachgeahmt werden können,
nämlich die Bodendarstellung, die Umrißdarstellüng und die zum Kollisionsschutz dienende Darstellung.
Gemäß der Erfindung kennzeichnet sich die Einrichtung zur Nachahmung von Radarbildern durch
ein dreidimensionales Modell des darzustellenden Gebietes, ferner durch eine über dem Modell dreidimensional
bewegbar und um eine lotrechte Achse drehbar angeordnete Lichtquelle, die einen. Flächen-
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bereich der Modelloberfläche anstrahlt, weiterhin durch eine über dem Modell um eine lotrechte Achse
drehbar und wenigstens in einer Ebene bewegbar angeordnete Fernsehkamera, die das von der Modelloberfläche
reflektierte Licht aufnimmt, wobei Drehbewegungen der Lichtquelle und Fernsehkamera
gleichlaufend gekoppelt sind, und durch ein Steuergerät, das die Drehbewegungen regelt und die dabei
erzeugten Videosignale an eine Bildröhre weiterleitet.
Ein Ausführungsbeispiel des Fliegerschulungsgerätes ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine schematische Darstellung und ein Blockschaltbild,
F i g. 2 Lichtkegel des beleuchteten Reliefteils,
F i g. 3 eine Seitenansicht der Lichtquelle mit Reichweite,
F i g. 4 ein Abtastmuster des darzustellenden Bereiches auf dem Bildschirm,
F i g. 5 Spannungsverlauf am Ausgang der Kameraröhre
für die Azimutabtastung,
Fig. 6 ein Zielmodell in rückwärtiger Schrägansicht aus geringer Höhe,
Fig. 7 eine Vorderansicht des Zielmodells von
F i g. 6 aus großer Höhe,
F i g. 8 eine Vorderansicht des Zielmodells aus geringer Höhe,
Fi g. 9 ein Blockschaltbild der Synchronisier- und Ablenkkreise,
F i g. 10 Gesichtsfeld von zwei Optiken zur Erläuterung der Kompensation,
Fig. 11 eine perspektivische Teilansicht der Lichtquelle,
Fig. 12a bis 12c Gerüst zur Verschiebung der
Kamera relativ zum Relief,
Fig. 13 die geometrischen Verhältnisse eines Reliefs
in bezug auf Höhe und Lage des nachgeahmten Flugzeuges,
F i g. 14 eine Umwandlungsschaltung für eine höhenabhängige Radarstellung,
Fig. 15 die Anwendung eines Diapositivs zur Erzeugung
von Höhensignalen,
Fig. 16 die Verwendung einer undurchsichtigen Abbildung zur Erzeugung von Höhensignalen,
Fig. 17 die Anordnung des Diapositivs oder der
undurchsichtigen Abbildung,
Fig. 18 eine Seitenansicht der Lage der Kamera
und des Prismas bei nachgeahmten Flugzeugen in mittlerer Höhe,
Fig. 19 eine Seitenansicht bei nachgeahmten Flugzeugen in großer Höhe und
Fi g. 20 eine Seitenansicht bei nachgeahmten Flugzeugen in geringer Höhe.
Mit dem Fliegerschulungsgerät ikönnen drei verschiedene Betriebsarten einer Radareinrichtung
nachgeahmt werden, und zwar die Bodendarstellung, die Umrißdarstellung und die KöUisionsverhinderung.
Zur Nachahmung der Bodendarstellung enthält die Anordnung, wie das Blockschaltbild (Fig. 1)
zeigt, eine Lichtquelle 2, ein Prisma 4 -und ein -Objektiv
6, die so angeordnet sind, daß sie in rechtwinkligen oder Polarkoordinaten entsprechend den
Signalen, die von der Lage des nachgebildeten, das Radargerät tragenden Flugzeugs abhängen,
über einer dreidimensionalen Geländedarstellung :8 (Fig. 12a bis 12c) verschoben werden können. Die
Kamerabewegung wird durch einen Längsschlitten 150 und einen Querschlitten 151 gesteuert. Ein
Lagergehäuse 152 und eine Führungsstange 153 sind an einem Rahmen 157 befestigt, während eine Zuleitungsschnur
154, eine Bürstenanordnung 155 und eine Schleifringanordnung 156 sich mit den Kameraschlitten
bewegen. Die Lichtquelle 2 (Fig. 1) ist mit einer vertikalen Verstellmöglichkeit versehen, damit
ihre Höhe über der Bezugsebene des Geländemodells entsprechend den Höhensignalen verstellt werden
kann.
Der von der Lichtquelle ausgehende Lichtkegel ist so geformt, daß eine bestimmte Fläche (F i g. 2) auf
der Karte gleichmäßig beleuchtet wird j die gleich oder größer als die Azimut- und Entfernungsbereiche
ist, die von der nachgebildeten Radareinrichtung abj gesucht werden. Die beleuchtete Kartenfläche ist
durch die Linie 10 begrenzt, während die sichtbare Suchfläche, die sich im Bereich des Prismas befindet,
durch die Linie 12 gegeben ist.
F i g. 3 zeigt eine Seitenansicht der Lichtquelle 2 und eines Teils der Geländedarstellung 8, wobei die
durch den Lichtkegel erfaßte Fläche durch die Linien 12 begrenzt ist. ·
Der auf dem nachgeahmten Radarschirm darzustellende Bereich (Fig. 1) wird durch das Objektiv
des Abtastkopfes auf die Fotokathode einer Kameraröhre entworfen, deren Abtastmuster in F i g. 4 dargestellt
ist. Eine oszillographische Darstellung der Ausgangsspannung der Vidiconröhre zeigt die. Azimutabtastung
17 (Fig. 5). Die am Ausgang der Kameraröhre auftretenden schwachen Signale werden
in Videoverstärkern 14 (Fi g. 1) verstärkt, dann auf einen festen Bezugspegel bezogen und dem Gitter
oder der Kathode der Anzeigeröhre 16 des Radargerätes zugeführt. Die sektorförmige Abtastung wird
dadurch erzielt, daß eine Ablenkspannung von geeigneter Wellenform in ihre X- und F-Komponenten
um das die Flugrichtung darstellende Azimutlager zerlegt wird.
Eine gleichartige Abtastung dient zur Ablenkung des Elektronenstrahls in der Radarbildschirmröhre
synchron mit der Abtastung der Kameraröhre. Die der Kathodenstrahlbildröhre zugeführten Videosignale
bewirken eine Helligkeitsverstärkung der Strahlspur an den richtigen Stellen und beschreiben
damit auf dem Anzeigeschirm das gleiche Bild wie auf der fotoleitenden. Speicherplatte der Kameraröhre.
Wenn das Geländemodell entsprechend den Reflexionseigenschaften von Radarsignalen gestaltet
ist, ergibt die Wiedergabe auf der Bildschirmröhre eine genaue Nachbildung derjenigen Wiedergabe, die
in einem tatsächlichen im Flugzeug befindlichen Radargerät über dem betreffenden Gelände beobachtet
würde.
Die Ablenkspannungen, Auswertimpulse, Auslast- und Pegelhaltimpülse und Entfernungsmarken
werden im Synchronisiergerät 18 (Fig. 1) erzeugt, dessen Blockschaltbild in Fi g. 9 dargestellt ist. Das
Synchronisiergerät 18 (Fig. 1) liefert dem Vorverstärker 36 des Abtastkopfes einen Austastimpuls
über die Leitung 38, dem Ablenkverstärker 40 mit Pegelhalteschaltung einen Halteimpuls über die Leitung
42, dem Koordinatenumrechner 44 ein Ablenksignäl über die Leitung 46, dem Koordinatenumrechner
48 ein Abieriksignal über die Leitung 50, der Mischstufe 20 die Entfernungssignale ,über die Leitung
19, dem Anzeigegerät 52 die Austast- und Pegelimpulse über die Leitung 51, der Azimut-
ablenkschaltung 54 die Zeitimpulse über die Leitung 53 und dem Azimutumrechner 56 die Ablenkimpulse
über die Leitung 57.
Der Abtastkopf 60, der das Objektiv 6, die Kameraröhre 61, die Ablenkspulen 62 und den Vorverstärker
36 umfaßt, empfängt Abtastsignale vom Ablenkverstärker 40 über die Leitungen 63 und 64.
Diese Sägezahnspannungen werden durch das Ablenksignal von der Leitung 46 erzeugt, das im Umrechner
44, dessen Läufer durch die Antennenwelle 66 in die Stellung A gebracht wurde, in seine Sinus-
und Cosinuskomponenten zerlegt wird. Diese zeriegten Ablenkspannungen werden über die Leitungen
67 und 68 auf den Ablenkverstärker 40 gegeben und gelangen von dort über die Leitungen 63 und 64
auf den Abtastkopf. Der Austastimpuls der Leitung 38 gibt das Videosignal aus der Kameraröhre 61 im
rechten Zeitpunkt frei, so daß es über die Leitung 13 zum Videoverstärker 14 und von dort zum Mischverstärker
20 über die Leitung 15 gelangen kann. Die Ausgangsspannung der Mischstufe 20 setzt sich
zusammen aus der Bildinformation vom Verstärker 14, den Entfernungsmarken vom Synchronisiergerät
über die Leitung 19 und Spezialzeichen, die vom Spezialzeichenerzeuger 70 über die Leitung 71 zugeführt
werden.
Der Umrechner 56 erzeugt Azimutmarken durch die Einstellung seines Läufers entsprechend der Betätigung
des Azimutmarkeneinstellers 72 und zerlegt die dem Läufer zugeführte Ablenkspannung in ihre
Sinus- und Cosinusbestandteile, die auf den Leitungen 73 und 74 erscheinen. Der Azimutablenkspannungserzeuger
54 liefert die Ablenkspannungssignale für das Anzeigegerät 52. Die Ablenkspannungen
werden dadurch erzeugt, daß vom Synchronisiergerät ein Ablenksignal über die Leitung 50 auf den
Läufer des Antennengoniometers 48 gegeben wird. Die entsprechend zerlegten Ablenksignale gelangen
über die Leitungen 75 und 76 auf die Abierikschaltung 54. Die vereinigten Ablenk- und Markierungsspannungen
werden über die Leitungen 77 und 78 auf die Ablenkspulen des Radaranzeigegeräts gegeben.
Auf diese Weise gelangen Video- und Ablenksignale entsprechend der Einstellung der
Kamera auf den Anzeigeschirm in derjenigen Azimutstellung,
die durch die Azimutwelle der Antenne gegeben ist, und gleichzeitig erscheinen die Azimutmarken
bei demjenigen Azimutwinkel, der durch den Beobachter mittels seines Einstellknopfes 72 gewählt
wurde.
Verschiedene Effekte, wie Echoverstopfung, Rausehen
oder elektronisch erzeugte Luftziele, lassen sich mittels des Spezialeffekterzeugers 70 über die
Mischstufe 20 in die Anordnung einführen.
Das Fliegerschulungsgerät besitzt einen Entfernungsbereichwähler, der das Gesichtsfeld des Objektivs
beeinflußt, ©ie verschiedenen Objektive sind zu diesem Zweck in einem Revölververschluß der
Kamera angeordnet. Der Objektivrevolver wird vom Entfernungsbereichwähler von der nicht dargestellten
Schalttafel aus ferngeschältet. Für den größten Entfernungsbereich wird ein Weitwinkelobjektiv verwendet.
Bei kürzeren Bereichen wird ein Objektiv mit kleinerem Gesichtsfeld zwischen die Vidiconröhre
und das Prisma in den Lichtweg eingeschaltet. Da sich das Gesichtsfeld konzentrisch verkleinert,
muß das Prisma etwas um «eine :Seitenachse geschwenkt
werden, um die hintere 'Kante des Ge-Sichtsfeldes wieder auf den Nullpunkt des Entfernungsbereiches
senkrecht unter dem Prisma zurückzubringen. Das Gesichtsfeld zweier Objektive und
die erforderliche Rückstellung zum Ausgleich des Abtastmusters zeigt Fig. 10. Wenn der unterste
Punkt des Kreises 96 den Entfernungsbereich Null am Boden darstellt, so bedeutet die gestrichelte
Linie 97 das Gesichtsfeld eines Objektivs mit größerer Brennweite ohne Kompensation. Wenn das
Ablenkprisma etwas geneigt wird, um den Rand des Gesichtsfeldes wieder durch den Nullpunkt hindurchgehen
zu lassen, so ergibt sich ein Gesichtsfeld, das durch den Kreis 98 begrenzt wird. Der
Entfernungsbereich einer langbrennweitigen Linse, deren Gesichtsfeld durch den Kreis 96 begrenzt ist,
wird durch die Strecke P1 dargestellt. Der Entfernungsbereich
der kurzbrennweitigen Linse ist mit P2 bezeichnet. Die gestrichelte Linie 99 bedeutet die
Verschiebung des Entfernungsnullpunktes bei einer Neigung des Prismas.
Die verwendete Lichtquelle besteht aus einer Lampe geringer Leistung mit Gehäuse sowie einem
Kollimator und einem Lichtführungsstab. Der Lichtführungsstab besteht aus Plexiglas und hat einen
Durchmesser von etwa 3 mm. Der Stab ist an seinem unteren Ende so gestaltet, daß er das Licht auch in
die Täler des Geländemodells eindringen läßt, wodurch die Nachahmung bei geringeren Höhen verbessert
wird.
Der Plexiglasstab 21 (Fig. 11) verläuft durch
einen Gummiring 25 am oberen Ende seines Trägergehäuses 22. Am unteren Ende des Trägergehäuses
ist ein Ring aus federnd ausgebildeten Metallfühlern 24 angebracht, durch die der Stab frei hindurchgeht.
An der Durchgangsstelle trägt der Kunststoffstab einen Metallring 26, der mit einem nicht dargestellten
Relais verbunden ist. Der Stromkreis wird über einen mit den Metallfühlern verbundenen Draht
geschlossen, falls der Lichtstab ausweichen und die Fühler berühren sollte. Dieser Zustand tritt ein,
wenn das untere Ende des Lichtstabes auf die Reliefoberfläche mit einem Gewicht von mehr als 5 g auftrifft.
Durch die Betätigung des Kollisionsrelais werden der horizontale und der vertikale Antrieb stillgesetzt
und können erst wieder eingeschaltet werden, wenn die Lichtquelle angehoben wurde. Wenn das
Radarnachbildegerät einen Teil einer Flugnachahmungsvorrichtung bildet, kann dieser Kollisionsschalter
verwendet werden, um die Bruchlandevorrichtung zu betätigen, die einen Zusammenstoß mit
der Erdoberfläche anzeigt.
Das Relief besteht aus einem Kunststoffguß, wobei Blöcke aus dem Reliefmaterial Ziele und Zielgruppen
bedeuten. Wasser wird durch eine glänzende schwarze Fläche dargestellt. Für stark reflektierende
Ziele werden die Flächen der Zielblöcke weiß bemalt. Drei Abstufungen von Grau werden verwendet,
um Ziele mit geringerem Reflexionsvermögen und freie Landflächen darzustellen. Außerdem wird
eine Oberflächenstruktur gegebenenfalls verwendet, um die Reflexion von Gelände mit rauher Oberfläche
nachzubilden. Das fertige Modell ist ein dreidimensionales theoretisches Radarbild eines Te;!s der Erdoberfläche.
Die richtige Ausbildung der Ziele im Relief gewährleistet
die Erzeugung von naturgetreuen Zei-Chen, sowie der Haupteffekte und der Abschattung.
Beispielsweise kann ein Ziel mit geringem Echo-
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effekt bei großem Einfallwinkel zu einem sehr guten Rückstrahler bei kleinen Einfallwinkeln werden. Die
Ausbildung eines prismatischen Zielblocks 28 zeigt in Fig. 6 eine rückwärtige Schrägansicht aus geringer
Höhe, in F i g. 7 eine Vorderansicht des gleichen Ziels aus großer Höhe und in Fig. 8 eine Vorderansicht
des Ziels aus geringer Höhe. Die Vorderseite des Zielblocks ist weiß gestrichen. Ein derartiges
Ziel zeigt ausgezeichnet die in der Natur auftretenden Haupteffekte, d. h., es ist nur ein Echo zu beobachten,
wenn das Ziel aus der richtigen Richtung angeflogen wird. Gruppen derartiger Zielblöcke, die
einen Zielkomplex bilden, erzeugen ein Reflexionsmuster, das sich je nach der Anflugbahn ändert. Der
Winkel der abgeschrägten Zielfläche kann auch so gewählt werden, daß bei hohen Einfallwinkeln kein
Echo auftritt, während das Ziel bei geringen Einfallwinkeln gut sichtbar ist und umgekehrt.
Wenn das nachgebildete Flugzeug sich in großen Höhen befindet, so sind Kamera und Prisma
(F i g. 19) so orientiert, daß die Blickrichtung im wesentlichen senkrecht zur Kartenoberfläche verläuft,
wobei die vertikalen Seitenflächen der Zielblöcke durch die Kamera nicht erfaßt werden können.
Bei geringen Höhen wird das Prisma 4 gedreht, um den Einfallwinkel zu verringern (F i g. 20).
Schattenwirkungen werden dadurch erzeugt, daß die Lichtquelle als Funktion der nachgeahmten Höhe
gehoben und gesenkt wird (Fig. 18 bis 20). Die Kamera sieht nur diejenigen Kartenflächen, die beleuchtet sind. Deshalb ergeben nur diejenigen Ziele
und dasjenige Gelände ein Signal am Kameraausgang, die nicht beschattet sind.
Bei dem Fliegerschulungsgerät werden die Bewegungen der beiden Schlitten sowie der Lichtquelle
und der Kamera durch Lage-, Richtungs- und Höhenrechner programmiert, wobei die Rechner folgende
Informationen verwenden:
Vn --■ horizontale Fluggeschwindigkeit.
Ψ -- Flugrichtung,
'/'„, = Richtung der Kartenhauptachse,
K — Maßstabsfaktor des Geländemodells,
L0 — Schlittengeschwindigkeit in Längsrichtung, ,
LA = Schlittengeschwindigkeit in Seitenrichtung.
Für die Schlittenbewegung in Längsrichtung gilt der Ausdruck
L0 ■=- Vn cos
Ψ Ψ
•τ — tr m
κ ■
während die Schlittenbewegung in Seitenrichtung durch die Formel
La —■ Vn sin
Ψ Ψ
K
ausgedrückt wird.
. Mit L1, ist die Vertikalgeschwindigkeit der Lichtquelle
und rnit die Änderungsgeschwindigkeit der
Flugzeughöhe bezeichnet; die Vertikalbewegung der Lichtquelle ergibt sich aus der Formel
Lh ■=■
Ah
■df ■Κ
■df ■Κ
Die für das nachgeahmte Flugzeug berechnete Winkelgeschwindigkeit -v* gilt für die Drehung der
Kamera sowie des Prismas und der Lichtquelle um ihre Drehachse, die mit gleicher Geschwindigkeit wie
das nachgeahmte Flugzeug erfolgt.
Der Einsatz des Fliegefschulungsgeräts zur Nachahmung
einer Kollisionsgefahr sieht eine Grenzebene vor, die parallel zur Flugbahn des Flugzeuges in
ίο einer gewissen Höhe oberhalb oder unterhalb des
Flugzeuges läuft.
Die geometrischen Verhältnisse zur Kollisionsverhinderung sind in Fig. 13 dargestellt. Die Umwandlung
der geometrischen Bedingungen erfolgt durch ein Rechenwerk (Fig. 14), wobei die Höhe
über Grund längs der Abtasteinrichtung des Radarstrahls über eine Zusatzeinrichtung bestimmt werden
muß.
Hierfür werden die Potentiometer 80, 81, 82 und 83 mit den angegebenen Spannungen gespeist, und
ihre Läufer werden von Wellen angetrieben, deren Stellungen den Werten h, h0, tg Θ und cos Θ entsprechen.
Die an den Potentiometerläufern abgenommenen Signale werden auf die Verstärker 84,
85 und 86 gegeben. Die Ausgangsspannung des Verstärkers 86, die dem Wert — htr proportional ist,
wird dem Schwellenwert- und Abschneidverstärker 87 zugeführt, wo sie mit dem über die Leitung 90
zugeführten, der jeweiligen Geländeerhebung ht entsprechenden Spannung kombiniert wird, um ein Signal
zu ergeben, das auf die Torschaltung 92 gegeben wird. Diese Torschaltung 92 erhält die Bildspannung
über die Leitung 91 vom Abtastkopf (Kamera) und moduliert sie entsprechend der vom
Verstärker 87 gelieferten Spannung, so daß sich bei 93 eine Spannung ergibt, die das Warnsignal zur
Kollisionsverhinderung darstellt, das dem Radarbildschirm zugeführt wird.
Das von der Vidiconröhre gelieferte und vom Relief abgetastete Signal erscheint demnach auf der
Leitung 91. Dieses Signal wird entsprechend den Werten der Geländehöhe und der jeweiligen Höhe
der projizierten Grenzebene durchgelassen oder unterdrückt. Wenn ht größer als htr ist, so wird die
Torschaltung 92 geöffnet, so daß die Signalspannung auf dem Bildschirm erscheint. Bei der Umrißdarstellung
des Bodens werden die Einflüsse des Neigungswinkels ausgeschaltet, d. h., die Grenzebene wird
parallel zur Horizontalebene genommen, und es gilt
htr =
~h0.
Die Abtastbewegung des Abtastkopfes wird zur Kollisionsverhinderung abgeändert, um einen schräg
nach vorn reichenden Bereich zu erhalten. Dies wird dadurch mechanisch nachgebildet, daß die Kontaktarme
des am Ausgang der Potentiometer 82 und 83 liegenden Doppelschalters in die obere Stellung gebracht
werden. Das auf der Leitung 90 auftretende Geländeumrißsignal wird von einem Diapositiv 110
geliefert, dessen Lichtdurchlässigkeit als Funktion der Geländehöhe sich ändert, oder es ist eine undurchsichtige
Abbildung 111 vorgesehen, deren Reflexionsvermögen sich als Funktion der Geländeerhebungen
ändert.
Die Anwendung eines Diapositivs, dessen optische Dichte umgekehrt proportional zur Höhe des
I 238
Geländes ist, zeigt Fig. 15. Der durch dieses Diapositiv
erfaßte Bereich der Erdoberfläche stimmt überein mit dem Bereich des Reliefs, das zur Bodendarstellung
verwendet wird. Ein Lichtpunktabtaster 3Oi. der horizontal synchron mit dem Kameraprisma
und der. Lichtquellenanordnung das Geländemodell abtastet und überemstimmend; mit der Kameraröhre
abgelenkt wird, ist an einer Seite des Diapositivs 110
angebracht. Ein Fotovervielfacher 32 ist in gleicher Weise an der anderen Seite des Diapositivs vorgesehen.
Die Ausgangsspannung des Fotovervielfachers für jeden Durchlauf des Liehtflecks stellt
eine Schwingung dar, deren Momentanamplitude
jeweils proportional zur Höhe des Geländes in der
entsprechenden Entfernung am gleichen Punkt des
Reliefs ist.
An Stelle ,des Diapositivs und: des Lichtfleckabtasters
zur Erzeugung der Spannung, die zur Höhe des Geländes proportional ist, kann auch eine
undurchsichtige Abbildung 111 zusammen mit einer Fernsehkamera 59 (F i g. 16) verwendet werden. Die
Höheninformation ist in der Abbildung 111 in Form verschiedener Grautöne gespeichert, wobei die
größte Höhe z. B. in Weiß und die geringste Höhe in Schwarz ausgedrückt wird.
Das Diapositiv wird unterhalb des Geländemodells angebracht oder oberhalb der Schlittenanordnung
aufgehängt (Fig. 17). Bei Aufhängung werden die Lichtquelle und die Abtastvorrichtung
unmittelbar vom Kameraträger 140 angetrieben.
Claims (14)
1. Fliegerschulungsgerät zur Nachahmung von Radarbildern, wobei auf dem Bildschirm einer
Wiedergaberöhre das Radarbild dargestellt wird, gekennzeichnet durch ein dreidimensionales
Modell (8) des darzustellenden Gebietes, ferner durch eine über dem Modell dreidimensional
bewegbar und um eine lotrechte Achse drehbar angeordnete Lichtquelle (2), die einen
Flächenbereich der Modelloberfläche anstrahlt, weiterhin durch eine über dem Modell um eine
lotrechte Achse drehbar und wenigstens in einer Ebene bewegbar angeordnete Fernsehkamera
(36), die das von der Modelloberfläche reflektierte Licht aufnimmt, wobei die Drehbewegungen
der Lichtquelle (2) und der Fernsehkamera (36) gleichlaufend gekoppelt sind, und durch ein
Steuergerät (18, 40, 66, 44), das die Drehbewegungen regelt und die dabei erzeugten Videosignale
über einen Regler (18, 56, 54, 66, 48) an eine Bildröhre (16) weiterleitet.
2. Fliegerschulungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Fernsehkamera
(36) und Bildröhre (16) eine Mischstufe (20) geschaltet ist, der neben dem Videosignal
Spezialsignale zum Nachbilden von besonderen Radareffekten zuleitbar sind.
3. Fliegerschulungsgerät nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
optische Achse der Fernsehkamera parallel zur Modellebene angeordnet ist, wobei vor der Optik
(6) der Kamera ein Umlenkprisma (4) angeordnet ist, das um eine horizontale, senkrecht zur
optischen Achse der Kamera verlaufende Achse schwenkbar ist.
4. Fliegerschulungsgerät nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtquelle (2}
lotrecht unter dem Prisma' (4) höhenverstellbar angeordnet ist.
5. Fliegerschulungsgerät nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die lotrechte Achse, um die sich die Lichtquelle (2) und die Kamera
(36) gemeinsam drehen, durch das Prisma und
die Lichtquelle hindurchgeht.
6. Fliegerschulungsgerät nach den Ansprüchen
3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen Kamera (36) und Prisma sowie
der Höhenunterschied zwischen der Kamera und
dem Prisma veränderlich ist und daß die Kamera
mit Objektiven unterschiedlicher Brennweite ausgerüstet ist.
7. Fliegerschulungsgerät nach den Ansprüchen
1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Modell (8) in bekannter Weise ein dreidimensionales
Radarbild eines Teils der Erdoberfläche darstellt, wobei die Modelloberfläche mit einer
zwischen Weiß und glänzendem Schwarz abgestuften Grautönung bedeckt ist, und auswechselbare
Zielstrukturen in das Modell einsetzbar sind.
8. Fliegerschulungsgerät nach den Ansprüchen
2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß in die Videosignalleitung zur Bildröhre (16) ein Tor
(92) eingeschaltet ist, das von einem Verstärker (87) gesteuert wird, wobei das Tor nur dann ein
Videosignal durchläßt, wenn der Eingang (90) des Verstärkers (87), der ein synchron abgetastetes
Höhensignal ht darstellt, größer ist als ein von einem Verstärker (86) kommender Eingang,
der ein Signal htr darstellt, das ein Maß für die Höhe über NN einer vorbestimmten Bezugsebene
an dem Ort ist, an dem das Höhensignal ht abgetastet wird.
9. Fliegerschulungsgerät nach Anspruch 8, gekennzeichnet, durch Potentiometer (80 und 81),
an denen Spannungen einstellbar sind, die der Flughöhe (/?) über NN und der Flughöhe (Zr0)
über einer gewählten Bezugsebene proportional sind, ferner daß bei Bezugsebenen, die gegenüber
der Horizontalen um den Winkel Θ geneigt sind, an weiteren Potentiometern (82, 83) Spannungen
einstellbar sind, die den Werten cos θ und tg Θ proportional sind, und daß aus diesen
Werten durch Verstärker (84, 85) das Signal htr
abgeleitet wird.
10. Fliegerschulüngsgerät nach den Ansprüchen 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß das
Höhensignal ht durch Durchleuchtung eines den Höhenwerten entsprechend geschwärzten Diapositivs
(110), ableitbar ist.
11. Fliegerschulungsgerät nach den Ansprüchen 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß das
Höhensignal ht aus der Reflexion einer entsprechend den Höhenwerten reflektierenden angestrahlten
Wandung (111) ableitbar ist.
12. Fliegerschulungsgerät nach Anspruch 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Bewegungsantrieb
von Kamera (36) und Lichtquelle (2) mit dem Bewegungsantrieb der das Höhensignal ht abtastenden Einrichtungen (30,
32; 2, 59) gleichlaufend gekoppelt ist.
13. Fliegerschulungsgerät nach den Ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die
709 696/212
Höhe der Lichtquelle (2) über dem Modell entsprechend der Höhe des Flugzeuges durch Signale
einstellbar ist.
14. Fliegerschulungsgerät nach den Ansprüchen 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die
Lichtquelle (2) einen Kollisionsschalter (21, 24, 26) aufweist, der bei Berührung des Modells den
Bewegungsantrieb der Einrichtung ausschaltet.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 1 000 240, 1 007 182, 474: ■ ;
Deutsche Patentschriften Nr. 1 000 240, 1 007 182, 474: ■ ;
britische Patentschriften Nr. 751628, 753 365;
schweizerische Patentschrift Nr. 315 128;
Naturforschung und Medizin in Deutschland, 1939 bis 1945, für Deutschland bestimmte Ausgabe der
FIAT Review of German Science, Bd. 6, Teil IV;
H. J. Zetzmann, »Die Auswertung von Elektronenkarten
in der Flugfunknavigation«, Zeitschrift »Das Elektron«, Heft 3, 1949, S. 103 bis 106;
Zeitschrift »Electronics«, September 1953, S. 137 ff.
In Betracht gezogene ältere Patente:
Deutsches Patent Nr. 1 097 495.
Deutsches Patent Nr. 1 097 495.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
709 548/33 3.67 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| US804755A US3090135A (en) | 1959-04-07 | 1959-04-07 | Land mass simulator |
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| DE1238343C2 true DE1238343C2 (de) | 1967-10-19 |
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ID=25189743
Family Applications (1)
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Country Status (3)
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| DE (1) | DE1238343C2 (de) |
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