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Spannvorrichtung für Blattsägen mittels hydraulischem Sägenspanner
und Angeln Die Erfindung bezieht sich auf eine Spannvörrichtung für Blattsägen mittels
Angeln und mit diesen zusammenwirkenden hydraulischen Sägespannern mit beiderseits
des Sägerahmens bzw. des oberen Rahmenhauptes angeordneten je zwei oder mehr
Reihen gerade oder versetzt angeordneter Druckeleniente tragenden Druckkörpern,
denen je eine Auflage zu-C geordnet ist, auf welcherdie in Spannstellung
durch Druckelemente des anderen Druckkörpers angehobenen Übertratungseleinente der
Angeln aufliegen.
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Die bisherigen Spannvorrichtungen mittels Anaeln und mit diesen zusammenwirkeiiden
hydraulischen Sägenspannern haben den Nachteil, daß sie unter Beibehaltunty des
ohne Abweichung der Angelii aus der Lotrechten im Volleinhang erzielbaren sogenannten
»dünnsten Bretterschnittes« nicht in der Lage sind, höhere Zugspannungen zu erbringen
und eine den Blattzustand berücksichtigende, individuelle Zugspannungsaufbringung
für die einzelnen Blätter eines C im C
Einhanges zu ermöglichen. Dies vor
allem deshalb, weil alle bekannten Maßnahmen zur Erreichung einer höheren Zugspannungserbritigung
ohneVergrößerung der Durchmesser der vielen kleinen Zylinder der Druckkörper bereits
ausgeschöpft sind. So kann der hvdraulische Druck nicht mehr wesentlich erhöht werd#ri,
weil die Zylinderdichtungen wegen ihres stark zunehmenden Verschleißes, insbesondere
wegen der außerordentlich stark anstei enden, die Spannwirkung vermindernden Reibung
an den Zylinderwänden bereits bis zur obersten Grenze ausgelastet sind. Des weiteren
kann auch die Zahl der auf eine An-el wirkenden, zwecks Vergrößerung der Kolbeilfläche
hintereinanderliegend angeordneten Zylinder nicht weiter erhöht werden, weil dadurch
ein unzulässiges Drehmoment auf die Gatterrahinenriegel wirken würde, andererseits
aber der Anbringung von ausladenden, versteifenden Abstützungen unterhalb der Druckkörper
aus verschiedenen Gründen ebenfalls bereits erreichte Grenzen gesetzt sind.
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Der genannte »dünnste Bretterschnitt« hängt vom Mittenabstand der
nebeneinanderliegenden Druckelemente ab, unabhängig von dahinter- oder davorliegenden
weiteren Druckelementen, die auf dieselbe Angel wirken, wobei aber schräg hintereinander,
d. h. versetzt angeordnete Druckelemente als nebeneinanderliegend zu betrachten
und zu rechnen sind. Dieser »dünnste Bretterschnitt« wird bei allen Spannvorrichtungen
dieser Art somit wie fol t berechnet: C 9
Mittenabstand der in Richtung der
Gatterbahn gesehenen Druckelemente der Druckkörper minus einer Schnittfuge.
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Nur bei Vergrößerung des Bretterschnittes eines Volleinhanges auf
zumindest das doppelte Maß des »dünnsten Bretterschnittes« hatte bisher durch Aufsetzen
der übertragungselemente auf je zwei der nebeneinander- bzw. schräg C
, hintereinanderliegenden Druckelemente eine doppelt so hohe Zugspannung
erreicht werden können; andernfalls wäre. beim erfordetlichen Ausrichten der Übertragungselemente
auf die Druckelemente die in Richtung der Gatterbahn eresehene Abweichuner der Angeln
aus der Lotrechten sehr stark vergrößert worden. Nicht nur daß jede, selbst unter
normalen Umständen unvermeidliche Ab-
weichung zumindest einiger Angeln bei
einem großen Teil der Brettstärkeneinhänge sich auf die Blätter un-Z,
C
elünstio, auswirkt, ist auch erhöhte Reibung in den kleinen Kolbensystemen
der Druckkörper die Folge, so daß eine derart vergrößerte Abweichung der Angeln
aus der Lotrechten auch dementsprechend vergrößerte Nachteile, die die Funktion
des hydraulischen Sägenspanners in Frage stellen, mit sich gebracht hätte. Dies
um so mehr, als zur Vermeiduno, ZD ,baren Abweichung der Angeln aus der einer untrag
im
Lotrechten durch Wirkenlassen eines Druckelementes auf zwei Übertragungselemente
kein Zusammenwirken des hydraulischen Sägenspanners mit den Angeln mehr gegeben
und daher die Funktion der Spannvorrichtung aufgehoben ist.
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Ziel der Erfindung ist es nun, eine Spannvorrichtung zu schaffen,
bei welcher wesentliche Elemente der bekannten Konstruktionen mitverwendet werden,
ohne aber deren Nachteile aufzuweisen.
Die Erfinduna besteht bei
den oben-enannten C
b
Spannvorrichtungen darin, daß, in 1-änosricbtung
der Gatterbahn aesehen, die Auflaoeflächen der Übertra-C ZD -unaselemente der Angeln,
an den Stellen, wo die e c C
Druckelemente der Druckkörper auf sie wirken,
breiter sind als der Mittenabstand der nebeneinanderliegenden Druckelemente der
Druckkörper bzw. als der mit der Spannvorrichtung ohne Abweichung der
C
An2eln aus der Lotrechten im Volleinhang erzielbare dünnste Bretterschnitt
zuzüglich dem Maß einer zuaehörl,c,Cn Schnittfu#,e und durch die bekannte wechselweise
Anordnuno, der Übertragungselemente auf den beiden Druckkörpern und deren zugeordnezen
Auflagen, wobei in jeder bei jedwedem Brettstärkeneinhang sich erjogebender Angelstellung
in Spannstellung kein Druckelement der Druckkörper auf zwei übertragunaselemente
der Angeln zu wirken braucht. Mit dieser Breitenausbildun- der Aufla-enflächen der
übertragungselemente wird die Abweichun der Angeln aus der Lotrechten, wie sie sich
andernfalls oft ergeben würde, vermindert. Gleichzeiti- wird mit -enannter Breitenausbilduna
aber auch die Möglichkeit geschaffen-, noch höhere Zugspannungen für Fälle, wo ganze
Einhänge oder einzelne Brettstärken dies zulassen und deren Säaeblätter dies erfordern,
zu erbringen. Da auf die übertragungselemente vor allem immer je doppelt
so viele Druckelemente eines Druckkörpers als bisher wirken können und die günstige
Hebelwirkung beim Zusammenspiel Druckelemente-übertragungselementc-Auflaue dabei
gegeben sein kann, wird auch doppelt so hohe Zugspannung, als mit bisherigen Spannvorrichtunaen
mittels Anaeln und hydraulischem Sägenspanner bei gleichem »dünnsten Bretterschnitt«
erbracht g
wird, erzielt. Schließlich erbringt das Merkmal, daß Druckelemente
des einen Druckkörpers und des anderen Druckkörpers wechselweise auf die Übertragungelemente
wirken, den Vorteil, daß hierbei der »dünnste Bretterschnitt« beibehalten werden
kann. Auch wird durch das letztaenannte Merkmal die uncyleiche Rahmenbelastuna,
die bei bisherigen Spannvorrichtungen mit günstiger Hebelwirkung beim Zusammenspiel
Drückelemente - übertragungselemente - Auflage auftritt, vermieden.
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Eine Weiteebilduna besteht darin, daß die einzelnen Übertra2un2selemente
der Angeln so verschiebbar oder/un# ihre Aufla-eflächen län(yenmäßi- so verschieden
gehalten sind, daß teils alle, teils nur ein Teil der im Bereich ihrer Breite hintere;nanderlieaenden
Druckelementee eines Druckkörpers auf sie wirken. Mit diesen verschiebbaren übertraaunaselementen
bzw. deren verschieden langen Auflageflächen und der wählbaren Anzahl der darauf
wirkenden Druckelemente sind die Mö-lichkeiten einer den Blattzustand berücksichtigepden,
individuellen Aufbringung von Zugspannung auf die einzelnen Blätter eines Einhances
außerordentlich vergrößert, ergänzt durch die Möglichkeit, dadurch, daß bei jedwedem
Brettstärkeneinhan- auf die einzelnen Übertragungselemente auch immer zwei nebeneinanderliegende
Druckelemente wirken können, an sich schon höhere ZugSpannungen zu erzielen.
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Für die Erzielung des durch die Erfindung angestrebten Effektes ist
es belanglos, ob zu jedem Druckkörper eine eigene druckerzeugende Einrichtung mit
zuaehöriaem Druckanzeiaer usw. anaeschlossen sind.
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Mit dem Wort »Druckelemente« werden in der Erfindung jene Druckstücke
bezeichnet, deren unmittelbares Zusammenwirken mit den Übertraaunaselementen gegeben
ist. Mit dem Wort Ȇbertragungselement,( wird jenes aus einem oder mehr als einem
Stück bestehende Element verstanden, das den Hebel darstellt. über den die Kraft
in die Angel gelangt.