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DE1238170B - Einrichtung zum Sichern gegen UEberschreiten des zulaessigen Lastmomentes bei Kranenmit Auslegern - Google Patents

Einrichtung zum Sichern gegen UEberschreiten des zulaessigen Lastmomentes bei Kranenmit Auslegern

Info

Publication number
DE1238170B
DE1238170B DE1964M0063242 DEM0063242A DE1238170B DE 1238170 B DE1238170 B DE 1238170B DE 1964M0063242 DE1964M0063242 DE 1964M0063242 DE M0063242 A DEM0063242 A DE M0063242A DE 1238170 B DE1238170 B DE 1238170B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hydraulic
boom
load
pressure
load torque
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1964M0063242
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Blume
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Miag Muehlenbau und Industrie GmbH
Original Assignee
Miag Muehlenbau und Industrie GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Miag Muehlenbau und Industrie GmbH filed Critical Miag Muehlenbau und Industrie GmbH
Priority to DE1964M0063242 priority Critical patent/DE1238170B/de
Publication of DE1238170B publication Critical patent/DE1238170B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C23/00Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes
    • B66C23/88Safety gear
    • B66C23/90Devices for indicating or limiting lifting moment

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jib Cranes (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Sichern gegen überschreiten des zulässigen Lastmomentes bei Kranen mit Auslegern Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Sichern gegen überschreiten des zulässigen Lastmomentes bei Kranen mit Auslegern mit an einem auf- und abwickelbaren Hubseil hängendem Lasthaken und einer den Ausleger abstützenden hydraulischen Presse unter Verwendung einer Lastmomentwaage, die ein abhängig von der Auslegerstellung verstellbares und vom Druck in der Ausleger-Stützpresse abhängiges Schaltglied sowie elektromagnetisch kuppelbare Kraftübertrager zwischen Handhebeln und zugehörigen Hydroschaltern für Heben und Senken des Hubseils bzw. Neigen und Aufrichten des Auslegers aufweist.
  • Eine Gefahr, das zulässige Lastmoment zu überschreiten, besteht stets dann, wenn entweder eine zu schwere Last nicht angehoben werden soll, sei es mit Hubseil oder Ausleger, oder wenn durch eine am Ausleger hängende Last von einer bestimmten Neigung des Auslegers ab das zulässige Lastmoment überschritten wird. Die hiervor erwähnten Lastmomentwaagen sind zwar dazu geeignet, die beschriebenen Gefahrenfälle zu vermeiden, von ihnen werden aber nicht alle vorkommenden Betriebsfälle erfaßt.
  • Zunächst muß der Ausleger, der beim Neigen bei Erreichen des zulässigen Lastmomentes angehalten wurde, wieder aufgerichtet werden können, um aus dem Nachbarbereich des gefährlichen Lastmomentes herauszukommen. Dies wird in bekannter Weise dadurch erreicht, daß der Kraftübertrager für Neigen und Aufrichten nur in Richtung »Neigen« trennbar, in Richtung »Aufrichten« jedoch formschlüssig schaltbar ist und bleibt. Weiterhin kann es bei steilen Stellungen des Auslegers vorkommen, daß bei der Freigabe der hydraulischen Leitungen zur Hubpresse der Druck schneller absinkt, als der sich neigende Ausleger folgen kann. In diesem Falle steht unter der Hubpresse kein Meßdruck zur Verfügung, der die Lastmomentwaage absichtsgemäß beaufschlagt mit der Folge, daß die gefährliche Auslegerstellung überschritten werden kann, ohne daß die Lastmomentwaage anspricht. Zur Abhilfe wurde bereits vorgeschlagen, in die Abflußleitung von der Ausleger-Stützpresse eine Drossel einzubauen, und zwar an einer Stelle, in Abflußrichtung gesehen, hinter dem Anschluß der Lastmomentwaage; es baut sich also in den Leitungsabschnitten ein Druck auf, auf den die Lastmomentwaage in bekannter Weise anspricht.
  • Nun ist es aber auch möglich, eine Last durch Aufrichten des Auslegers anzuheben. Das Ansprechen der Lastmomentwaage hat in diesem Fall auf das zugehörige Hydroschaltgerät keine Wirkung, so daß die Last trotzdem angehoben werden kann.
  • Der geschilderte gefährliche Betriebszustand kann erfindungsgemäß dadurch vermieden werden, daß an die Druckmittelleitung von den Hydroschaltern zur hydraulischen Stützpresse ein sich abhängig von der Auslegerstellung (Steuerbahn) einstellender Druckbegrenzer angeschlossen ist. Es ist vorteilhaft, die mit dem Ausleger verbundene und die Lastmomentwaage betätigende Steuerbahn auch zur Einstellung des jeweiligen Grenzdrucks heranzuziehen, der in der Stützpresse höchstens auftreten darf. überschreitet der Druck in der Presse den zulässigen, so wird das Druckbegrenzungsventil geöffnet und die zu schwere Last nicht angehoben.
  • Die Erfindung wird an Hand einer Zeichnung erläutert, die ein Ausführungsbeispiel einer vollständigen Einrichtung zum Verhindern von Lastmomentüberschreitungen schematisch zeigt. In der Zeichnung sind elektrische Leitungen durch dünne Striche, hydraulische Leitungen durch dicke Striche und mechanische Verbindungen durch Doppelstriche dargestellt.
  • Zu den mechanischen Teilen einer derartigen Einrichtung zum Sichern gegen Überschreiten des zulässigen Lastmomentes bei Kranen mit Auslegern gehört eine Kulisse 11, die sich mit dem Ausleger um einen Drehpunkt 12 bewegt. Der Ausleger ist nicht dargestellt, sondern es sind nur seine beiden Endstellungen durch zwei strichpunktierte Linien 1' und 1 für höchste Aufrichtung bzw. für größte Neigung angegeben. Der Ausleger, der sich in bekannter Weise auf einer hydraulischen Presse 2 abstützt, trägt an seinem einen Ende eine Winde 3 für ein Hubseil 32, angetrieben durch einen Hydromotor 31 über ein Getriebe 31'. Die hydraulische Einrichtung besteht aus einer in einem Ölsumpf 9 untergebrachten hydraulischen Pumpe 91, die über Hydroschalter 8 und 7, über ein gesteuertes Rückschlagventi152 und eine Drossel 51 die hydraulische Ausleger-Stützpresse 2 beaufschlagt, und aus einem überströmventil92, über das das Drucköl in den Ölsumpf 9 zurückfließt, wenn z. B. zum Neigen des Auslegers der Hydroschalter 7 nach links verschoben wird. Hinter der Drossel 51 zweigt an einem Abzweig 54 die Leitung zu einer Lastmomentwaage 4 mit einem Schaltglied 42 ab, das von einem Zylinder 42' aus beaufschlagt wird. Vor dem gesteuerten Rückschlagventil52 zweigt die Leitung zu einem Druckbegrenzer 53 ab, dessen Ventilfeder von einer Steuerbahn 11" der Kulisse 11 entsprechend der Auslegerstellung vorgespannt wird. Zwischen einem Handhebel 72 für Neigen hl und Aufrichten A des Auslegers und dem zugehörigen Hydroschalter 7 ist ein Magnetübertrager 71 mit einer Spule 71' eingefügt. Zwischen einem Handheber 82 für Senken S und Heben H des Hubseils 32 und dem Hydroschalter 8 ist ein Doppelmagnetübertrager 81 mit zwei Spulen 81' und 81" eingefügt. Ein Elektroschalter 40 sitzt an einem zur Lastmomentwaage 4 gehörenden Schaltglied 41, das von einer zweiten Steuerbahn 11' der Kulisse 11 entsprechend der Auslegerstellung verstellt wird. Elektroschalter 30' und 30" werden beaufschlagt von einer nicht dargestellten Führungseinrichtung für das Hubseil 32. Ein Elektroschalter 70 wird eingeschaltet, wenn der Handhebel 72 auf »Neigen« gestellt wird.
  • Im normalen Betrieb reicht die Lastmomentwaage 4 zur Verhinderung von Überschreitungen des zulässigen Lastmomentes aus. Soll eine Last gehoben werden, so wird entweder der Handhebel 82 auf H (Heben) oder der Handhebe172 auf A (Aufrichten) gestellt. Im ersten Fall wird durch die Verstellung des Hydroschalters 8 nach rechts der Hydromotor 31 beaufschlagt; ist die angehobene Last zu groß, so wirkt der entsprechend dieser Last in der hydraulischen Presse 2 sich einstellende Druck über den Abzweig 54 und den Zylinder 42' der Lastmomentwaage 4 auf das Schaltglied 42, das den Elektroschalter 40 ausschaltet. Daraufhin wird die Spule 81" des Doppelmagnetübertragers 81 stromlos, die Federn des Hydroschalters 8 stellen diesen in die Nullstellung zurück. Die Last kann also nicht angehoben werden. Im anderen Fall, wo man durch Aufrichten des Auslegers heben will, wird der Handhebel 72 in Pfeilrichtung A und damit der Hydroschalter 7 nach rechts verstellt. Der Druck in der hydraulischen Presse 2 steigt, aber nur so weit, wie es der Druckbegrenzer 53 entsprechend der durch die Steuerbahn 11" der Kulisse 11 eingestellten Federspannung zuläßt. Ist die Last zu schwer, so kann sie nicht angehoben werden, weil der zu ihrem Anheben erforderliche hydraulische Druck sich nicht einstellen kann.
  • Wird eine bei steiler Auslegerstellung angehobene Last durch Neigen des Auslegers abgesenkt und hierbei das zulässige Lastmoment überschritten, so schaltet die Lastmomentwaage 4 in bekannter Weise aus, da ihr Schalter 40 den Stromkreis zur Spule 71' des Magnetübertragers 71 stromlos macht. Der vorher auf N (Neigen) eingestellte Handhebel hatte den Hydroschalter 7 nach links verstellt, wobei die Verstellkraft durch Magnetkraft übertragen wurde. In dieser Stellung schließt der Schalter 70, wodurch elektromagnetisch das Sicherheitsventil 52 angehoben wird. Das in der Hydropresse 2 befindliche Öl kann zurückfließen, wobei es die Drossel 51 zu passieren hat. Hierin wird dafür gesorgt, daß das Öl langsam zurückfließt, und zwar so langsam, daß der sich neigende Ausleger immer einen ausreichend hohen Druck in der Hydropresse aufrechterhält, der die Lastmomentwaage 4 zum Ansprechen bringt. Dadurch wird sichergestellt, daß die Lastmomentwaage 4 in bekannter Weise arbeitet. Sie wird also nicht deswegen unwirksam, weil der Druck in der Hydropresse 2 zu schnell verschwindet und der Ausleger die kritische Stellung überschreitet, was besonders in steilen Stellungen des Auslegers bei schwerer Last gefährlich ist. Die Gefahr durch Lastmomentüberschreitung ist doppelt begründet, einmal durch die zahlenmäßige Überschreitung des höchstzulässigen Lastmomentes und zum zweiten Male durch die Kräfte, die zusätzlich entstehen, wenn die in Bewegung geratene Last abgefangen werden muß.
  • Ist nun der Ausleger durch die Lastmomentwaage 4 in der beschriebenen Weise in einer bestimmten Stellung stillgesetzt worden, so ist es ohne weiteres möglich, den Ausleger wieder aufzurichten durch Verschieben des Handhebels 72 in Pfeilrichtung A, wobei die Verstellkraft auf den Hydroschalter 7 rein mechanisch übertragen wird.
  • Wird das Hubseil 32 sehr weit abgesenkt, so wird der als Endschalter wirkende Elektroschalter 30" beaufschlagt, der Stromkreis unterbrochen und damit die Spule 81' des Doppelmagnetübertragers 81 stromlos; der Hydroschalter 8 wird in die Mittelstellung gezogen und weitere Betätigung unterbrochen.
  • Entsprechend wirkt sich der als Endschalter dienende Elektroschalter 30' der Winde 3 am Hydroschalter 8 aus.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Einrichtung zum Sichern gegen Überschreiten des zulässigen Lastmomentes bei Kranen mit Auslegern mit an einem auf- und abwickelbaren Hubseil hängendem Lastbaken und einer den Ausleger abstützenden hydraulischen Presse unter Verwendung einer Lastmomentwaage, die ein abhängig von der Auslegerstellung verstellbares und vom Druck in der Ausleger-Stützpresse abhängiges Schaltglied sowie elektromagnetisch kuppelbare Kraftübertrager zwischen Handhebeln und zugehörigen Hydroschaltern für Heben und Senken des Hubseils bzw. Neigen und Aufrichten des Auslegers aufweist, wobei der Kraftübertrager für Heben und Senken in beiden Richtungen und der Kraftübertrager für Neigen und Aufrichten nur in Richtung »Neigen« trennbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß an die Druckmittelleitung von den Hydroschaltein (7, 8) zur hydraulischen Stützpresse (2) ein sich abhängig von der Auslegerstellung (Steuerbahn 11") einstellender Druckbegrenzer (53) angeschlossen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 1135 147, 1142 687; französische Patentschrift Nr. 1319 719.
DE1964M0063242 1964-11-25 1964-11-25 Einrichtung zum Sichern gegen UEberschreiten des zulaessigen Lastmomentes bei Kranenmit Auslegern Pending DE1238170B (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3963127A (en) * 1972-05-02 1976-06-15 Hiab-Foco Aktiebolag Blocking arrangement in hydraulically operated cranes
FR2478607A1 (fr) * 1980-03-21 1981-09-25 Manjot Roger Systeme de securite pour appareil de levage a commande hydraulique
EP0037348A3 (en) * 1980-03-21 1982-08-11 Roger Manjot Safety device for hydraulically operated lifting device

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DE1135147B (de) 1959-08-26 1962-08-23 Miag Muehlenbau & Ind Gmbh Sicherheitseinrichtung fuer Hebezeuge
DE1142687B (de) 1959-07-07 1963-01-24 Demag Zug Gmbh Sicherheitseinrichtung fuer Krane, insbesondere Mobilkrane
FR1319719A (fr) * 1962-03-22 1963-03-01 Inst Fordertechnik Leipzig Dispositif de sûreté automatique contre les surcharges, applicable notamment à des grues mobiles

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