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DE1237840B - Katalysator zur Oxydation von Kraftfahrzeugabgasen - Google Patents

Katalysator zur Oxydation von Kraftfahrzeugabgasen

Info

Publication number
DE1237840B
DE1237840B DE1963G0037487 DEG0037487A DE1237840B DE 1237840 B DE1237840 B DE 1237840B DE 1963G0037487 DE1963G0037487 DE 1963G0037487 DE G0037487 A DEG0037487 A DE G0037487A DE 1237840 B DE1237840 B DE 1237840B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
catalyst
oxidation
oxide
chromium oxide
copper
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1963G0037487
Other languages
English (en)
Inventor
Warren Stanley Briggs
William Albert Stover
Donald Stuart Henderson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WR Grace and Co
Original Assignee
WR Grace and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WR Grace and Co filed Critical WR Grace and Co
Publication of DE1237840B publication Critical patent/DE1237840B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J23/00Catalysts comprising metals or metal oxides or hydroxides, not provided for in group B01J21/00
    • B01J23/70Catalysts comprising metals or metal oxides or hydroxides, not provided for in group B01J21/00 of the iron group metals or copper
    • B01J23/89Catalysts comprising metals or metal oxides or hydroxides, not provided for in group B01J21/00 of the iron group metals or copper combined with noble metals
    • B01J23/8933Catalysts comprising metals or metal oxides or hydroxides, not provided for in group B01J21/00 of the iron group metals or copper combined with noble metals also combined with metals, or metal oxides or hydroxides provided for in groups B01J23/02 - B01J23/36
    • B01J23/8993Catalysts comprising metals or metal oxides or hydroxides, not provided for in group B01J21/00 of the iron group metals or copper combined with noble metals also combined with metals, or metal oxides or hydroxides provided for in groups B01J23/02 - B01J23/36 with chromium, molybdenum or tungsten
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D53/00Separation of gases or vapours; Recovering vapours of volatile solvents from gases; Chemical or biological purification of waste gases, e.g. engine exhaust gases, smoke, fumes, flue gases, aerosols
    • B01D53/34Chemical or biological purification of waste gases
    • B01D53/92Chemical or biological purification of waste gases of engine exhaust gases
    • B01D53/94Chemical or biological purification of waste gases of engine exhaust gases by catalytic processes
    • B01D53/944Simultaneously removing carbon monoxide, hydrocarbons or carbon making use of oxidation catalysts

Landscapes

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  • Analytical Chemistry (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Catalysts (AREA)
  • Exhaust Gas Treatment By Means Of Catalyst (AREA)

Description

UNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
Int CL: F02f fi D 1Q 53/
BOlj
PATENTAMT Deutsche Kl: 46 c6-6/02
AUSLEGESCHRIFT
Nummer. 1237 840
Aktenzeichen: G 37487IV c/46 c6
Anmeldetag· 10. April 1963
Auslegetag 30 März 1967
Zur Vermeidung von Luftverunreinigungen durch Abgase von Verbrennungskraftmaschinen, insbesondere von Kraftfahrzeugmotoren, hat man bereits Oxydationskatalysatoren unterschiedlicher chemischer Zusammensetzung und physikalischer Struktur vorgeschlagen. Es werden ζ B Metalle und Metalloxyde allein oder in Kombination miteinander verwendet, um eine vollständige Oxydation von Kohlenwasserstoffen zu katalysieren So ist ζ Β bekannt, Chrom-, Kupfer oder Manganverbindungen einzusetzen Auch die Verwendung von Platin und Palladium und die von Ni, Pt, Pd und Cu fur Hydnerzwecke sind aus der Literatur bekannt
Zur Entfernung von Kohlenwasserstoffen und von Kohlenmonoxyd muß der Katalysator innerhalb weniger Minuten nach dem Anlassen des Motors wirksam werden, seine Aktivität soll während der verschiedenen Arbeitsweisen des Motors mindestens 1 bis 2 Jahre lang oder fur eine Fahrstrecke von 30000 km erhalten bleiben, und ferner muß er die bei der Oxydation auftretenden hohen Temperaturen von 870° C und mehr längere Zeit ohne thermische Zersetzung überstehen. Besonders schwierig ist die Erzielung einer zufriedenstellenden Oxydation, insbesondere des Kohlenmonoxyds, bei den kurz nach Inbetriebnahme des Motors im katalytischen Schalldampfersystem herrschenden Temperaturen, da es nicht genügt, wenn der Katalysator erst nach dem Aufwärmen des Motors bei genügend hoher Temperatur des Katalysatorbettes eine gute Aktivität aufweist
Die fur erne gute Kohlenmonoxydumwandlung vorgeschlagenen katalytischen Systeme weisen häufig den Nachteil auf, nur eine relativ schlechte Kohlenwasserstoffumwandlung zu ergeben, so daß nicht beide Abgasbestandteile umgewandelt werden Feiner fuhren die m den Abgasen enthaltenen Bleioxyde und metallischen Bleiteüchen aus dem Bleitetraathyl des Kraftstoffs zu einer verminderten Wirksamkeit der katalytischen Systeme
Fur die Verwendung eines Katalysators zur Oxydation von Kraftfahrzeugabgasen wird nun erfindungsgemaß ein solcher vorgeschlagen, der aus 2 bis 20 Gewichtsprozent Kupferoxyd, 0,0025 bis 0,1 Gewichtsprozent Palladium und 1 bis 10 Gewichtsprozent Chromoxyd auf einem Träger mit einer inneren Oberflache von mindestens 100 m2/g und mit einer Körnung von 3 bis 10 Tyler-Standard besteht Vorzugsweise wird ein Katalysator verwendet, bei dem das Chromoxyd als äußere Schicht der Katalysatorteüchen vorhegt.
Die Anwesenheit von Palladium in einem
Katalysator zur Oxydation
von Kraftfahrzeugabgasen
Anmelder
W R Grace & Co, New York, N Y. (V. St A )
Vertreter
Dr rer nat J D Frhr ν Uexkull, Patentanwalt,
Hamburg 52, Komggratzstr 8
Als Erfinder benannt
Warren Stanley Briggs, Silver Spring, Md ,
William Albert Stover, Elhcott City, Md.;
Donald Stuart Henderson,
Baltimore, Md. (V St A)
Beanspruchte Priorität
V St ν Amerika vom 28 Mai 1962 (197 916)
Kupfer(II)-oxyd-Katalysator fordert insbesondere die Aktivität des Katalysators nach dem Anlassen des Motors Bei Verwendung von Palladium als alleinigem Promotor bleibt die Umwandlung der Kohlenwasserstoffe etwas hinter der Umwandlung des Kohlenmonoxyds zurück, jedoch wird dies in den neuen Katalysatoren durch die Anwesenheit von Chromoxyd Cr2O3 verbessert.
Zusatzlich zu der besseren Kohlenwasserstoffumwandlung hat das Katalysatorsystem auch eine bessere Widerstandsfähigkeit gegen Verunreinigungen durch Bleiverbindungen, da das Chromoxyd, insbesondere wenn es die äußere Oberflache jedes Katalysatorteilchens umhüllt, offenbar mit den Bleiverbindungen reagiert und deren Zutritt zum Inneren des Teilchens verhindert, wo sie mit dem Kupferoxyd und dem Trägermaterial reagieren und einen Zerfall des Katalysators verursachen wurden
Das Trägermaterial des Katalysators soll eine große^ innere Oberflache^von jnindjegiejns .100"m27g aufweisen und auT5ef3*em™gute"Festigkeitseigenschaften haben, um einen übermäßigen Abrieb zu vermeiden Geeignete Tragermaterialien sind beispielsweise Alummiumoxyd, Sihciumdioxyd—Aluminiumoxyd, Sikciumdioxyd—Magnesiumoxyd, Zirkonoxyd, Zirkonoxyd—Aluminiumoxyd und Zirkonoxyd—Ma-
709 547/199
gnesramoxyd Das Tragennatenal hat vorzugsweise eine Korngröße von 5 bis 10 Tyler-Standard, obgleich auch mit einer Körnung von 3 bis 10 zufriedenstellende Ergebnisse erzielt werden
y-Aluminiumoxyd ist wegen seiner hohen Bruchfestigkeit, Porosität und großen Oberflache als Trägermaterial besonders gut; es kann granuliert, tablettiert oder in extrudierter Form verwendet werden
Die Katalysatoren werden durch Aufbringen der benotigten Mengen Kupferoxyd, Palladium und Chromoxyd auf das Tragermaterial mit großer Oberflache hergestellt, indem man ζ B das Tragermaterial in Gegenwart eines Kupferffl-salzes und gegebenenfalls eines Kupfer(IIJ^saIzes mit eiheTTaTTäaiumsalzl<^hj[ Imprägniert" ti ocMeT,~cIie" tröCk'ehe'MIscBung mit emei chromhaltigen Losung imprägniert und die imprägnierte Mischung "bis"zum ErhaTFcleTgewunschten Katalysators erwärmt Man kann auch das Tragermaterial mit^einer chromhaltigen Losungjmpragnieren," tröcfoien, 3Ie trockene Mischung m Gegenwart emes Kupfer(I)-salzes und gegebenenfalls eines Kupfer(II)-:s^Izes mit einer Palladiumsalzlosung imprägnieren und die imprägnierte TMKscnung erwärmen, bis das Kupfer(I)-salz zu Kupferoxyd und das Palladiumsalz zu Palladium umgewandelt ist
Vorzugsweise wird das Trägermaterial mit einer komplexen Kupfer(I)-salzlosung imprägniert, die durch Umsetzung emes Kupfer(I)-salzes mit Ammoniak oder einem primären Amin mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen und einer Hydroxylverbindung, ζ Β Oxysäuren oder höheren Alkoholen, wie Sorbitol, gebildet sind
Vorzugsweise wird das Trägermaterial gleichzeitig mit dem Kupfer(I)-salz und dem Palladiumsalz imprägniert Anschließend wird ζ Β 16 Stunden bei 127° C getrocknet und das Material dann mit einer chromhaltigen Losung ζ B mit Losungen von Ammoniumchromat, Chromsaure, Ammoniumdichromat und Chromacetat imprägniert, danach wird vorzugsweise wieder getrocknet, ζ B 2 bis 5 Stunden bei 90 bis 1300C und dann 2 bis 5 Stunden bei 560 bis 76O0C
Die Abriebfestigkeit der Katalysatorteilchen wurde bestimmt, mdem man die einzelnen Kornchen durch einen Luftstrom mit konstanter Geschwindigkeit und Aufprallenergie gegen eine Behalterwand auftreffen ließ Hierbei wurde eine Probe von 10 g mit einem Teilchendurchmesser von etwa 2,4 bis 4 mm in einen 1-1-Erlenmeyer-Kolben mit einer in den Boden geschnittenen und mit einem Sieb bedeckten Öffnung mit einem Durchmesser von 2,5 cm eingebracht und m den Kolbenhals mittels eines Gummistopfens ein umgekehrter Messmgtnchter mit einer dem Innendurchmesser des Kolbenhalses etwa entsprechenden Öffnung eingeführt In den Tnchtei wird em bekannter konstanter Luftstrom von etwa 280 l/Min geleitet Bei kopfstehender Stellung des Erlenmeyer-Kolbens luht die Probe auf dem Sieb über dem Trichter, und der Luftstrom bewirkt, daß die Teilchen gegen das obere Ende und die Seiten des Kolbens geschossen werden Die lineare Oberflachengeschwindigkeit der Luft am Trichterrohr liegt über 120 m/Sek Der beim Abreiben der Teilchen gebildete Abriebstaub wird durch Vakuum abgezogen Eme 10-g-Probe emes Katalysators mit einer Teilchengröße von 2,3 bis 4 mm enthalt etwa 800 Kornchen, so daß die Probe repräsentativ ist
Die Luftzufuhr in den Kolben wird durch Druckregelung der Zufuhr auf 2,7 kg/cm2 konstant gehalten Der Abriebversuch wird 30 Minuten fortgesetzt und anschließend die Probe durch em Sieb mit einer Maschenweite von etwa Tyler-Standardsieb 12 durchgesiebt Der Abriebprozentsatz ist definiert als der Prozentsatz des auf diesem Sieb nicht zurückgehaltenen Materials Die Maschenweite des Siebes wird bei der Bestimmung des Abriebs j"e nach der Große der
ίο Teilchen variiert
Der Aktivitatsindex des Katalysators fur sowohl die Kohlenmonoxyd- wie auch die Kohlenwasserstoffumwandlung ist jeweils durch die Flache unter der Aktivitatskurve im Bereich der mittleren Katalysatortemperatur von 177 bis 455° C, ausgedruckt als Prozentsatz der Flache unter dei durch eine 100%ige Umwandlung über den gesamten Temperaturbereich definierten idealen Aktivitatskurve, gegeben Der Aktivitatsindex kann daher zwischen 0 (d h keine Aktivität) und 100% (d h sogenannte »ideale Aktivität«) schwanken
Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele erläutert
Beispiel 1
In mehreren Versuchsreihen wurde die Auswirkung der Chromoxydkonzentration untersucht, wobei die Bewertung der Katalysatoraktivitat durch Bestimmung der prozentualen Umwandlung eines Gasgemisches erfolgt, das 3,85% Kohlenmonoxyd, 1000 ppm n-Hexan, 10% Wasser und 4,5% Sauerstoff enthielt und im ubngen aus Stickstoff bestand Dieses Gasgemisch wurde mit einer Durchsatzgeschwindigkeit von 5000 Liter je Volumeinheit Katalysator und Stunde über den Katalysator geleitet Bei einer ersten Versuchsreihe wurden ein 4%
Chromoxyd enthaltender Katalysator mit einem chromoxydfreien Katalysator verglichen, wobei sich zeigte, daß die Kohlenmonoxydumwandlung bei 232° C in beiden Fallen 100%, die Kohlenwasserstoffumwandlung bei 3990C jedoch bei dem kein Chromoxyd enthaltenden Katalysator nui 75%, bei dem Chromoxyd enthaltenden Katalysator jedoch 95% betrug. Diese Zahlen zeigen, daß die Umwandlung der Kohlenwasserstoffe bei 399° C durch Zugabe von nur 4% Chromoxyd von 75 auf 95% erhöht werden kann
In einer weiteren Versuchsreihe wurde Chromoxyd auf emem Katalysator aus gekörntem Alumimumoxydmonohydrat mit einem Gehalt von 10% Kupferoxyd und 0,02% Palladium aufgebracht Bei der Vakuumimprägnierung wurde genügend Chromacetat verwendet, um einen Katalysator mit emem Endgehalt an Chromoxyd (Cr2O3) von 2,0, 4,0 bzw 8,0% zu erzeugen
Die Ergebnisse sind in Tabelle I zusammengestellt
Tabelle I
60 Cr2O3, % 2,0 4,0 8,0
Abriebsverlust, % 6 2 14
Kohlenmonoxydumwandlung
bei 233° C, Vo 100 100 95
65 Kohlenwasserstoffumwand
lung bei 343° C, % 68 75 30
Kohlenwasserstoffumwand
lung bei 399° C, % 96 98 91
Diese Zahlenangaben zeigen, daß die optimale Konzentration an Cr2O3 zwischen etwa 3 und 5% liegt Der 4% Chromoxyd enthaltende Katalysator zeigte eine verbesserte Abriebsfestigkeit und unter den drei Katalysatoren die beste Umwandlung von Kohlenmonoxyd und Kohlenwasserstoffen. Eine Steigerung des Chromoxydgehaltes auf 8% fuhrt zu einer leichten Erhöhung des Abriebsindex und scheint die Umwandlung von Kohlenmonoxyd und Kohlenwasserstoffen herabzusetzen
Beispiel 2
Es wurde eine Versuchsreihe durchgeführt, um die Auswirkung der Korngroße des Aluminiumoxyds zu untersuchen
In jedem Versuch wurde ein Katalysator mit einem Gehalt von 10% Kupferoxyd und 0,02% Palladium hergestellt Zur zweiten Imprägnierung wurde eine zur Herstellung eines 4% Chromoxyd (als Cr2O3) enthaltenden Katalysators ausreichende Menge Ammomumchromat verwendet Nach Beendigung der Herstellung wurde der Katalysator in jedem Falle 3 Stunden bei 760° C kalziniert. Die Aktivitatsindizes und die Aklivitat fur die Umwandlung von Kohlenmonoxyd und Kohlenwasserstoffen bei 232, 343 und 399° C wurden bestimmt. Die in dieser Versuchsserie erhaltenen Ergebnisse sind in Tabelle II zusammengestellt
Tabelle Π
einer Stunde bei 760° C 10% Blei auf den Katalysator dampfförmig aufgebracht Das Bleibromid wurde gewählt, da es die fluchtigste Bleiverbindung ist, welche aus den Bleitetraathyl enthaltenden Treibstoffen in Kraftfahrzeugabgasen enthalten sein kann Wegen ihrer Flüchtigkeit kann diese Verbindung den Katalysator tiefer durchdringen und eme stärkere Bleidesaktivierung verursachen Die mit Blei behandelten Katalysatoren wurden anschließend nach einem 16stundigen Erhitzen auf 760° C untersucht. Die in diesen Versuchen erhaltenen Zahlen sind in Tabelle HI zusammengestellt
Teilchengröße 2,35 1,65
des Tragermatenals bis 4 mm bis 2,35 mm
Aktivitatsindex fur Kohlen
wasserstoff 45 50
Kohlenmonoxyd 100 100
Kohlenmonoxydumwandlung
bei 232° C, % 100 100
Kohlenwasserstoffumwand
lung bei 343° C, % 60 69
Kohlenwasserstoffumwand
lung bei 399° C, % 93 100
Tabelle ΙΠ Mit Ohne
Chrom Chrom
oxyd oxyd
Kohlenmonoxydumwandlung
20 bei einer mittleren Katalysa 16 0
tortemperatur von 232° C, %
Kohlenwasserstoffumwandlung
bei einer mittleren Katalysa 11 8
tortemperatur von 343° C, %
Kohlenwasserstoffumwandlung
bei einer mittleren Katalysa 30 0
tortemperatur von 399° C, %
Aktivitatsindex 60 44
30 fur Kohlenmonoxyd 15 0
fur Kohlenwasserstoff
Aus diesen Zahlen ergibt sich, daß sowohl aus 1,6 bis 2,3 mm großen wie auch aus 2,3 bis 4,0 mm großen Teilchen ein geeigneter Katalysator hergestellt werden kann
Beispiel 3
In einer Versuchsserie wurde die verbesserte Widerstandsfähigkeit des Chromoxyd enthaltenden Katalysators gegen Bleiverbindungen demonstriert, indem der Katalysator mit einem ähnlichen, chromoxydfreien Katalysator verglichen wurde (d h einem Katalysator, welcher 10% Kupferoxyd und 0,02% Palladium enthielt) In einem beschleunigten Testveifahren wurde Bleibromid verwendet und innerhalb Diese Zahlen zeigen deutlich, daß die Bleibehandlung und die anschließende 16stundige Kalzimerung bei 7600C den chromoxydfreien Katalysator im wesentlichen desaktivierten Der Aktivitatsabfall nach der Wärmebehandlung wird durch Vergleich der Aktivitatsindizes in der ersten und der zweiten Spalte der Tabelle aufgezeigt

Claims (2)

Patentansprüche
1. Verwendung emes Katalysators, der,aus 2 bis 20 Gewichtsprozent Kupferoxyd, 0,0025 bis 0,1 Gewichtsprozent Palladium und 1 bis 10 Gewichtsprozent Chromoxyd auf einem Trager mit einer mneren Oberflache von mindestens 100 m2/g und mit einer Körnung von 3 bis 10 Tyler-Standard besteht, zur Oxydation von Kraftfahrzeugabgasen
2 Verwendung emes Katalysators nach Anspruch 1, bei dem das Chromoxyd als äußere Schicht der Katalysatorteilchen vorliegt
In Betracht gezogene Druckschriften Deutsche Patentschrift Nr. 630414, deutsche Auslegeschnft Nr. 1129 771, Chemisches Zentralblatt, 1937/Π, S 448 (S S Roginski und Abbsowa).
709 547/199 3 67 © Bundesdruckerei Berlin
DE1963G0037487 1962-05-28 1963-04-10 Katalysator zur Oxydation von Kraftfahrzeugabgasen Pending DE1237840B (de)

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US19791662A 1962-05-28 1962-05-28

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DK144996C (da) * 1980-05-19 1982-12-20 Haldor Topsoe As Fremgangsmaade ved udfoerelse af katalytiske eksoterme gasfaseprocesser og fremgangsmaade til fremstilling af en katalysator dertil

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE630414C (de) * 1932-05-12 1936-05-30 Anne Elliott Verfahren zur Reinigung der Auspuffgase von Brennkraftmaschinen
DE1129771B (de) * 1959-10-03 1962-05-17 Metallgesellschaft Ag Verfahren zur Herstellung eines Katalysators fuer die oxydierende Reinigung von Motorabgasen

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