DE1237840B - Katalysator zur Oxydation von Kraftfahrzeugabgasen - Google Patents
Katalysator zur Oxydation von KraftfahrzeugabgasenInfo
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- B01D53/92—Chemical or biological purification of waste gases of engine exhaust gases
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Description
DEUTSCHES
Int CL: F02f fi D 1Q 53/
BOlj
PATENTAMT Deutsche Kl: 46 c6-6/02
AUSLEGESCHRIFT
Nummer. 1237 840
Aktenzeichen: G 37487IV c/46 c6
Anmeldetag· 10. April 1963
Auslegetag 30 März 1967
Zur Vermeidung von Luftverunreinigungen durch Abgase von Verbrennungskraftmaschinen, insbesondere
von Kraftfahrzeugmotoren, hat man bereits Oxydationskatalysatoren unterschiedlicher chemischer
Zusammensetzung und physikalischer Struktur vorgeschlagen. Es werden ζ B Metalle und Metalloxyde
allein oder in Kombination miteinander verwendet, um eine vollständige Oxydation von Kohlenwasserstoffen
zu katalysieren So ist ζ Β bekannt, Chrom-, Kupfer oder Manganverbindungen einzusetzen
Auch die Verwendung von Platin und Palladium und die von Ni, Pt, Pd und Cu fur Hydnerzwecke
sind aus der Literatur bekannt
Zur Entfernung von Kohlenwasserstoffen und von Kohlenmonoxyd muß der Katalysator innerhalb
weniger Minuten nach dem Anlassen des Motors wirksam werden, seine Aktivität soll während der
verschiedenen Arbeitsweisen des Motors mindestens 1 bis 2 Jahre lang oder fur eine Fahrstrecke von
30000 km erhalten bleiben, und ferner muß er die bei der Oxydation auftretenden hohen Temperaturen
von 870° C und mehr längere Zeit ohne thermische Zersetzung überstehen. Besonders schwierig ist die
Erzielung einer zufriedenstellenden Oxydation, insbesondere des Kohlenmonoxyds, bei den kurz nach Inbetriebnahme
des Motors im katalytischen Schalldampfersystem herrschenden Temperaturen, da es
nicht genügt, wenn der Katalysator erst nach dem Aufwärmen des Motors bei genügend hoher Temperatur
des Katalysatorbettes eine gute Aktivität aufweist
Die fur erne gute Kohlenmonoxydumwandlung vorgeschlagenen katalytischen Systeme weisen häufig
den Nachteil auf, nur eine relativ schlechte Kohlenwasserstoffumwandlung
zu ergeben, so daß nicht beide Abgasbestandteile umgewandelt werden Feiner
fuhren die m den Abgasen enthaltenen Bleioxyde
und metallischen Bleiteüchen aus dem Bleitetraathyl
des Kraftstoffs zu einer verminderten Wirksamkeit der katalytischen Systeme
Fur die Verwendung eines Katalysators zur Oxydation von Kraftfahrzeugabgasen wird nun erfindungsgemaß
ein solcher vorgeschlagen, der aus 2 bis 20 Gewichtsprozent Kupferoxyd, 0,0025 bis 0,1 Gewichtsprozent
Palladium und 1 bis 10 Gewichtsprozent Chromoxyd auf einem Träger mit einer
inneren Oberflache von mindestens 100 m2/g und mit
einer Körnung von 3 bis 10 Tyler-Standard besteht
Vorzugsweise wird ein Katalysator verwendet, bei
dem das Chromoxyd als äußere Schicht der Katalysatorteüchen
vorhegt.
Die Anwesenheit von Palladium in einem
Katalysator zur Oxydation
von Kraftfahrzeugabgasen
von Kraftfahrzeugabgasen
Anmelder
W R Grace & Co, New York, N Y. (V. St A )
Vertreter
Dr rer nat J D Frhr ν Uexkull, Patentanwalt,
Hamburg 52, Komggratzstr 8
Als Erfinder benannt
Warren Stanley Briggs, Silver Spring, Md ,
William Albert Stover, Elhcott City, Md.;
Donald Stuart Henderson,
Baltimore, Md. (V St A)
Beanspruchte Priorität
V St ν Amerika vom 28 Mai 1962 (197 916)
Kupfer(II)-oxyd-Katalysator fordert insbesondere die
Aktivität des Katalysators nach dem Anlassen des Motors Bei Verwendung von Palladium als alleinigem
Promotor bleibt die Umwandlung der Kohlenwasserstoffe etwas hinter der Umwandlung des Kohlenmonoxyds
zurück, jedoch wird dies in den neuen
Katalysatoren durch die Anwesenheit von Chromoxyd Cr2O3 verbessert.
Zusatzlich zu der besseren Kohlenwasserstoffumwandlung
hat das Katalysatorsystem auch eine bessere Widerstandsfähigkeit gegen Verunreinigungen
durch Bleiverbindungen, da das Chromoxyd, insbesondere wenn es die äußere Oberflache jedes
Katalysatorteilchens umhüllt, offenbar mit den Bleiverbindungen
reagiert und deren Zutritt zum Inneren des Teilchens verhindert, wo sie mit dem Kupferoxyd
und dem Trägermaterial reagieren und einen Zerfall des Katalysators verursachen wurden
Das Trägermaterial des Katalysators soll eine
große^ innere Oberflache^von jnindjegiejns .100"m27g
aufweisen und auT5ef3*em™gute"Festigkeitseigenschaften
haben, um einen übermäßigen Abrieb zu vermeiden Geeignete Tragermaterialien sind beispielsweise
Alummiumoxyd, Sihciumdioxyd—Aluminiumoxyd,
Sikciumdioxyd—Magnesiumoxyd, Zirkonoxyd,
Zirkonoxyd—Aluminiumoxyd und Zirkonoxyd—Ma-
709 547/199
gnesramoxyd Das Tragennatenal hat vorzugsweise
eine Korngröße von 5 bis 10 Tyler-Standard, obgleich
auch mit einer Körnung von 3 bis 10 zufriedenstellende
Ergebnisse erzielt werden
y-Aluminiumoxyd ist wegen seiner hohen Bruchfestigkeit,
Porosität und großen Oberflache als Trägermaterial besonders gut; es kann granuliert,
tablettiert oder in extrudierter Form verwendet werden
Die Katalysatoren werden durch Aufbringen der benotigten Mengen Kupferoxyd, Palladium und
Chromoxyd auf das Tragermaterial mit großer Oberflache hergestellt, indem man ζ B das Tragermaterial
in Gegenwart eines Kupferffl-salzes und gegebenenfalls
eines Kupfer(IIJ^saIzes mit eiheTTaTTäaiumsalzl<^hj[
Imprägniert" ti ocMeT,~cIie" tröCk'ehe'MIscBung
mit emei chromhaltigen Losung imprägniert und die
imprägnierte Mischung "bis"zum ErhaTFcleTgewunschten
Katalysators erwärmt Man kann auch das Tragermaterial mit^einer chromhaltigen Losungjmpragnieren,"
tröcfoien, 3Ie trockene Mischung m
Gegenwart emes Kupfer(I)-salzes und gegebenenfalls eines Kupfer(II)-:s^Izes mit einer Palladiumsalzlosung
imprägnieren und die imprägnierte TMKscnung erwärmen,
bis das Kupfer(I)-salz zu Kupferoxyd und das Palladiumsalz zu Palladium umgewandelt ist
Vorzugsweise wird das Trägermaterial mit einer
komplexen Kupfer(I)-salzlosung imprägniert, die durch Umsetzung emes Kupfer(I)-salzes mit Ammoniak
oder einem primären Amin mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen
und einer Hydroxylverbindung, ζ Β Oxysäuren oder höheren Alkoholen, wie Sorbitol,
gebildet sind
Vorzugsweise wird das Trägermaterial gleichzeitig
mit dem Kupfer(I)-salz und dem Palladiumsalz imprägniert
Anschließend wird ζ Β 16 Stunden bei 127° C getrocknet und das Material dann mit einer
chromhaltigen Losung ζ B mit Losungen von Ammoniumchromat,
Chromsaure, Ammoniumdichromat und Chromacetat imprägniert, danach wird vorzugsweise
wieder getrocknet, ζ B 2 bis 5 Stunden bei 90 bis 1300C und dann 2 bis 5 Stunden bei 560 bis
76O0C
Die Abriebfestigkeit der Katalysatorteilchen wurde bestimmt, mdem man die einzelnen Kornchen durch
einen Luftstrom mit konstanter Geschwindigkeit und Aufprallenergie gegen eine Behalterwand auftreffen
ließ Hierbei wurde eine Probe von 10 g mit einem
Teilchendurchmesser von etwa 2,4 bis 4 mm in einen
1-1-Erlenmeyer-Kolben mit einer in den Boden geschnittenen
und mit einem Sieb bedeckten Öffnung mit einem Durchmesser von 2,5 cm eingebracht und
m den Kolbenhals mittels eines Gummistopfens ein umgekehrter Messmgtnchter mit einer dem Innendurchmesser
des Kolbenhalses etwa entsprechenden Öffnung eingeführt In den Tnchtei wird em bekannter
konstanter Luftstrom von etwa 280 l/Min geleitet Bei kopfstehender Stellung des Erlenmeyer-Kolbens
luht die Probe auf dem Sieb über dem Trichter, und
der Luftstrom bewirkt, daß die Teilchen gegen das obere Ende und die Seiten des Kolbens geschossen
werden Die lineare Oberflachengeschwindigkeit der
Luft am Trichterrohr liegt über 120 m/Sek Der beim Abreiben der Teilchen gebildete Abriebstaub wird
durch Vakuum abgezogen Eme 10-g-Probe emes Katalysators mit einer Teilchengröße von 2,3 bis
4 mm enthalt etwa 800 Kornchen, so daß die Probe repräsentativ ist
Die Luftzufuhr in den Kolben wird durch Druckregelung
der Zufuhr auf 2,7 kg/cm2 konstant gehalten Der Abriebversuch wird 30 Minuten fortgesetzt
und anschließend die Probe durch em Sieb mit einer
Maschenweite von etwa Tyler-Standardsieb 12 durchgesiebt
Der Abriebprozentsatz ist definiert als der Prozentsatz des auf diesem Sieb nicht zurückgehaltenen
Materials Die Maschenweite des Siebes wird bei
der Bestimmung des Abriebs j"e nach der Große der
ίο Teilchen variiert
Der Aktivitatsindex des Katalysators fur sowohl die Kohlenmonoxyd- wie auch die Kohlenwasserstoffumwandlung
ist jeweils durch die Flache unter der Aktivitatskurve im Bereich der mittleren Katalysatortemperatur
von 177 bis 455° C, ausgedruckt als Prozentsatz der Flache unter dei durch eine
100%ige Umwandlung über den gesamten Temperaturbereich
definierten idealen Aktivitatskurve, gegeben Der Aktivitatsindex kann daher zwischen 0
(d h keine Aktivität) und 100% (d h sogenannte »ideale Aktivität«) schwanken
Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele
erläutert
In mehreren Versuchsreihen wurde die Auswirkung der Chromoxydkonzentration untersucht, wobei
die Bewertung der Katalysatoraktivitat durch Bestimmung
der prozentualen Umwandlung eines Gasgemisches erfolgt, das 3,85% Kohlenmonoxyd,
1000 ppm n-Hexan, 10% Wasser und 4,5% Sauerstoff enthielt und im ubngen aus Stickstoff bestand
Dieses Gasgemisch wurde mit einer Durchsatzgeschwindigkeit von 5000 Liter je Volumeinheit
Katalysator und Stunde über den Katalysator geleitet Bei einer ersten Versuchsreihe wurden ein 4%
Chromoxyd enthaltender Katalysator mit einem
chromoxydfreien Katalysator verglichen, wobei sich zeigte, daß die Kohlenmonoxydumwandlung bei
232° C in beiden Fallen 100%, die Kohlenwasserstoffumwandlung
bei 3990C jedoch bei dem kein
Chromoxyd enthaltenden Katalysator nui 75%, bei dem Chromoxyd enthaltenden Katalysator jedoch
95% betrug. Diese Zahlen zeigen, daß die Umwandlung der Kohlenwasserstoffe bei 399° C durch Zugabe
von nur 4% Chromoxyd von 75 auf 95% erhöht werden kann
In einer weiteren Versuchsreihe wurde Chromoxyd auf emem Katalysator aus gekörntem Alumimumoxydmonohydrat
mit einem Gehalt von 10% Kupferoxyd und 0,02% Palladium aufgebracht Bei der
Vakuumimprägnierung wurde genügend Chromacetat verwendet, um einen Katalysator mit emem
Endgehalt an Chromoxyd (Cr2O3) von 2,0, 4,0 bzw
8,0% zu erzeugen
Die Ergebnisse sind in Tabelle I zusammengestellt
| 60 Cr2O3, % | 2,0 | 4,0 | 8,0 |
| Abriebsverlust, % | 6 | 2 | 14 |
| Kohlenmonoxydumwandlung | |||
| bei 233° C, Vo | 100 | 100 | 95 |
| 65 Kohlenwasserstoffumwand | |||
| lung bei 343° C, % | 68 | 75 | 30 |
| Kohlenwasserstoffumwand | |||
| lung bei 399° C, % | 96 | 98 | 91 |
Diese Zahlenangaben zeigen, daß die optimale Konzentration an Cr2O3 zwischen etwa 3 und 5%
liegt Der 4% Chromoxyd enthaltende Katalysator zeigte eine verbesserte Abriebsfestigkeit und unter
den drei Katalysatoren die beste Umwandlung von
Kohlenmonoxyd und Kohlenwasserstoffen. Eine Steigerung des Chromoxydgehaltes auf 8% fuhrt zu
einer leichten Erhöhung des Abriebsindex und scheint die Umwandlung von Kohlenmonoxyd und
Kohlenwasserstoffen herabzusetzen
Es wurde eine Versuchsreihe durchgeführt, um die
Auswirkung der Korngroße des Aluminiumoxyds zu untersuchen
In jedem Versuch wurde ein Katalysator mit
einem Gehalt von 10% Kupferoxyd und 0,02% Palladium hergestellt Zur zweiten Imprägnierung
wurde eine zur Herstellung eines 4% Chromoxyd (als Cr2O3) enthaltenden Katalysators ausreichende
Menge Ammomumchromat verwendet Nach Beendigung der Herstellung wurde der Katalysator in jedem
Falle 3 Stunden bei 760° C kalziniert. Die Aktivitatsindizes
und die Aklivitat fur die Umwandlung von
Kohlenmonoxyd und Kohlenwasserstoffen bei 232, 343 und 399° C wurden bestimmt. Die in dieser Versuchsserie
erhaltenen Ergebnisse sind in Tabelle II zusammengestellt
Tabelle Π
einer Stunde bei 760° C 10% Blei auf den Katalysator
dampfförmig aufgebracht Das Bleibromid wurde gewählt, da es die fluchtigste Bleiverbindung ist,
welche aus den Bleitetraathyl enthaltenden Treibstoffen in Kraftfahrzeugabgasen enthalten sein kann
Wegen ihrer Flüchtigkeit kann diese Verbindung den Katalysator tiefer durchdringen und eme stärkere
Bleidesaktivierung verursachen Die mit Blei behandelten
Katalysatoren wurden anschließend nach einem 16stundigen Erhitzen auf 760° C untersucht.
Die in diesen Versuchen erhaltenen Zahlen sind in
Tabelle HI zusammengestellt
| Teilchengröße | 2,35 | 1,65 |
| des Tragermatenals | bis 4 mm | bis 2,35 mm |
| Aktivitatsindex fur Kohlen | ||
| wasserstoff | 45 | 50 |
| Kohlenmonoxyd | 100 | 100 |
| Kohlenmonoxydumwandlung | ||
| bei 232° C, % | 100 | 100 |
| Kohlenwasserstoffumwand | ||
| lung bei 343° C, % | 60 | 69 |
| Kohlenwasserstoffumwand | ||
| lung bei 399° C, % | 93 | 100 |
| Tabelle ΙΠ | Mit | Ohne |
| Chrom | Chrom | |
| oxyd | oxyd | |
| Kohlenmonoxydumwandlung | ||
| 20 bei einer mittleren Katalysa | 16 | 0 |
| tortemperatur von 232° C, % | ||
| Kohlenwasserstoffumwandlung | ||
| bei einer mittleren Katalysa | 11 | 8 |
| tortemperatur von 343° C, % | ||
| Kohlenwasserstoffumwandlung | ||
| bei einer mittleren Katalysa | 30 | 0 |
| tortemperatur von 399° C, % | ||
| Aktivitatsindex | 60 | 44 |
| 30 fur Kohlenmonoxyd | 15 | 0 |
| fur Kohlenwasserstoff | ||
Aus diesen Zahlen ergibt sich, daß sowohl aus 1,6 bis 2,3 mm großen wie auch aus 2,3 bis 4,0 mm
großen Teilchen ein geeigneter Katalysator hergestellt werden kann
In einer Versuchsserie wurde die verbesserte Widerstandsfähigkeit des Chromoxyd enthaltenden
Katalysators gegen Bleiverbindungen demonstriert, indem der Katalysator mit einem ähnlichen, chromoxydfreien
Katalysator verglichen wurde (d h einem Katalysator, welcher 10% Kupferoxyd und 0,02%
Palladium enthielt) In einem beschleunigten Testveifahren wurde Bleibromid verwendet und innerhalb
Diese Zahlen zeigen deutlich, daß die Bleibehandlung und die anschließende 16stundige Kalzimerung
bei 7600C den chromoxydfreien Katalysator im
wesentlichen desaktivierten Der Aktivitatsabfall
nach der Wärmebehandlung wird durch Vergleich der Aktivitatsindizes in der ersten und der zweiten
Spalte der Tabelle aufgezeigt
Claims (2)
1. Verwendung emes Katalysators, der,aus 2
bis 20 Gewichtsprozent Kupferoxyd, 0,0025 bis 0,1 Gewichtsprozent Palladium und 1 bis 10 Gewichtsprozent
Chromoxyd auf einem Trager mit einer mneren Oberflache von mindestens 100 m2/g
und mit einer Körnung von 3 bis 10 Tyler-Standard
besteht, zur Oxydation von Kraftfahrzeugabgasen
2 Verwendung emes Katalysators nach Anspruch 1, bei dem das Chromoxyd als äußere
Schicht der Katalysatorteilchen vorliegt
In Betracht gezogene Druckschriften Deutsche Patentschrift Nr. 630414,
deutsche Auslegeschnft Nr. 1129 771, Chemisches Zentralblatt, 1937/Π, S 448 (S S
Roginski und Abbsowa).
709 547/199 3 67 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US19791662A | 1962-05-28 | 1962-05-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1237840B true DE1237840B (de) | 1967-03-30 |
Family
ID=22731257
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1963G0037487 Pending DE1237840B (de) | 1962-05-28 | 1963-04-10 | Katalysator zur Oxydation von Kraftfahrzeugabgasen |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1237840B (de) |
| GB (1) | GB962893A (de) |
| NL (1) | NL291763A (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DK144996C (da) * | 1980-05-19 | 1982-12-20 | Haldor Topsoe As | Fremgangsmaade ved udfoerelse af katalytiske eksoterme gasfaseprocesser og fremgangsmaade til fremstilling af en katalysator dertil |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE630414C (de) * | 1932-05-12 | 1936-05-30 | Anne Elliott | Verfahren zur Reinigung der Auspuffgase von Brennkraftmaschinen |
| DE1129771B (de) * | 1959-10-03 | 1962-05-17 | Metallgesellschaft Ag | Verfahren zur Herstellung eines Katalysators fuer die oxydierende Reinigung von Motorabgasen |
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0
- NL NL291763D patent/NL291763A/xx unknown
-
1963
- 1963-03-28 GB GB1241963A patent/GB962893A/en not_active Expired
- 1963-04-10 DE DE1963G0037487 patent/DE1237840B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE630414C (de) * | 1932-05-12 | 1936-05-30 | Anne Elliott | Verfahren zur Reinigung der Auspuffgase von Brennkraftmaschinen |
| DE1129771B (de) * | 1959-10-03 | 1962-05-17 | Metallgesellschaft Ag | Verfahren zur Herstellung eines Katalysators fuer die oxydierende Reinigung von Motorabgasen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL291763A (de) | |
| GB962893A (en) | 1964-07-08 |
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