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DE1237748B - Schrank mit nach oben oeffnendem Rolladen - Google Patents

Schrank mit nach oben oeffnendem Rolladen

Info

Publication number
DE1237748B
DE1237748B DEM42377A DEM0042377A DE1237748B DE 1237748 B DE1237748 B DE 1237748B DE M42377 A DEM42377 A DE M42377A DE M0042377 A DEM0042377 A DE M0042377A DE 1237748 B DE1237748 B DE 1237748B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
springs
roller shutter
cabinet
closed position
shutter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM42377A
Other languages
English (en)
Inventor
Johann Svoboda
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SVOBODA MOEBELWERK
Original Assignee
SVOBODA MOEBELWERK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SVOBODA MOEBELWERK filed Critical SVOBODA MOEBELWERK
Publication of DE1237748B publication Critical patent/DE1237748B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/02Shutters, movable grilles, or other safety closing devices, e.g. against burglary
    • E06B9/08Roll-type closures
    • E06B9/11Roller shutters
    • E06B9/115Roller shutters specially adapted for furniture

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)

Description

  • Schrank mit nach oben öffnendem Rolladen Schränke mit nach oben öffnendem Rolladen, bei denen der Rolladen beim Öffnen mittels Nuten in den Seitenteilen des Schrankes über die obere Seite auf die Rückseite des Schrankes geführt wird, haben den Nachteil, daß sie vollständig geöffnet werden müssen. Zwar hält sich der Rolladen in der Gleichgewichtsstellung, bei der das Gewicht der an der Vorderseite und Rückseite herabhängenden Teile des Rolladens gleich groß ist, doch genügt ein kleiner Stoß, um den Rolladen in eine der Endstellungen zu bringen. Bei Herabfallen in die Geschlossenstellung kann es zu Verletzungen kommen. Es sind daher bereits Maßnahmen getroffen worden, um eine Bremsung und einen über den gesamten öffnungsweg wirksamen Gewichtsausgleich herzustellen.
  • Bei einer bekannten Lösung dieser Aufgabe wird der Rolladen ähnlich wie bei einem Schaufensterrollbalken auf einer gefederten Walze aufgewickelt. Der Nachteil dieser Bauart liegt darin, daß Lagerstellen für die Walze vorhanden sein müssen, die kaum einer Schmierung und Wartung zugänglich sind und daher einem raschen Verschleiß unterliegen. Ferner ist die Bauart verwickelt, beansprucht einen verhältnismäßig großen Raum und ist teuer.
  • Bei einem anderen bekannten Schrank mit nach oben öffnendem Rolladen sind Federn zum Bremsen des Rolladens bei Erreichen der Offen- und der Schließstellung vorgesehen, die mit den äußeren Enden am Schrankgestell anggelenkt und deren innere Enden miteinander verbunden sind und die unbelastet parallel zu den Rolladenstäben liegen. Solche Federn sind in der Bewegungsbahn eines an dem Rolladen angebrachten Anschlages sowohl gegen Ende der öffnungs- als auch der Schließbewegung angeordnet und bremsen diese Teile der Bewegung des Rolladens ab. Im mittleren Teil seiner Bewegung ist der Rolladen unbeeinflußt und kann, abgesehen von seiner Gleichgewichtslage, in Zwischenstellungen nicht selbsttätig verharren. Abgesehen davon sind zwei Federpaare notwendig Die Erfindung bezweckt die Schaffung eines einfachen Gewichtsausgleiches für den Rolladen, so daß dieser mühelos bewegt werden kann, in jeder Lage von selbst verharrt und stoßfrei in seine Endstellun-"en gelangt. Erfindun., C, gsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß ein einziges Federpaar vorgesehen ist, dessen miteinander verbundene innere Enden mittig an dem Schlußbalken des Rolladens angelenkt sind, während die äußeren Enden in einer solchen Höhe befestigt sind, daß die Federn in Offen- und Schließstellung des Rolladens etwa gleiche Auslenkungen erfahren. Dabei sind die Federn nach einer Ausführungsform der Erfindung ganz oder teilweise mit einem Schlauch überzogen.
  • Einzelheiten der Erfindunc, sind an Hand der Zeichnung erläutert, in der zwei beispielsweise Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Schrankes dar-estellt sind. Es zeigen F i g. 1 und 2 einen Schrank, bei dem der Rolladen den Schrank nach oben abdeckt, in Rückansicht und im Schnitt, und F i g. 3 einen Schrank mit kürzerem Rolladen im Schnitt.
  • Der Schrank besteht aus einem Gestell 1, Fächern 2, Türen 3 und einem nach oben öffnenden Rolladen 4. Das Schrankgestell wird von den Seitenteilen 5, der Rückwand 6 und den Platten 7 gebildet. In den Seitenteilen 5 sind nutenförinige Führungen 8 vorgesehen, in denen der Rolladen 4 geführt ist. Der Rolladen weist nach den F i g. 1 und F 2 eine solche Länge auf, daß er den Schrank oben abdeckt. Am Schlußbalken 9 des Rolladens ist ein Ring 10 befestigt, in dem die Enden zweier Federn 11 eingehängt sind. Die anderen Enden der beiden Federn sind in Ringen 12 verankert, welche an den Seitenteilen 5 sitzen.
  • Bei halb geöffnetem Schrank, bei dem die an del Vorder- und Rückseite des Schrankes herabhänaenden Teile des Rolladens gleich groß sind und daher Gleichgewicht haben, befindet sich der Rolladen im Gleichgewichtszustand. Die Ringe 12 sind in einer solchen Höhe angeordnet, daß die Federn in der Gleichgewichtslage des Rolladens keine Kraft auf diesen in der Bewegungsrichtung ausüben, was dann der Fall ist, wenn sich die Federn in dieser Lage des Rolladens senkrecht zur Bewegungsrichtung des An-Crriffspunktes am Rolladen erstrecken. Greifen beide Federn an einem gemeinsamen Punkt am Rolladen an, so nehmen sie eine gestreckte Lage zueinander ein, wie dies in F i g. 1 punktiert angedeutet ist.
  • Durch diese Anbringung der Federn ergibt sich, daß bei einer von der Gleichgewichtslage abweichenden Stelluna des Rolladens die Federn eine Dreieckslage einnehmen, woraus eine Kraft in oder entgegen der Bewegungsrichtung des Rolladens resultiert. Ist z. B. der an der Vorderseite des Schrankes herabhängende Teil des Rolladens größer als der an der Schrankrückseite herabhängende Rolladenteil, so liegt der Schlußbalken 9 oberhalb der Gleichgewichtslage, so daß die Federn 11 eine nach unten gerichtete Kraft auf den Schlußbalken ausüben, die bei richtiger Bemessung der Federn den Gewichtsunterschied zwischen den ungleich langen und daher ungleich schweren an der Vorderseite und Rückseite des Schrankes herabhängenden Rolladenteilen ausgleicht.
  • Ist der Schrank mehr geöffnet, so gleichen die nunmehr nach abwärts gerichteten Federn das übergewicht des an der Rückseite befindlichen Rolladenteiles aus. Die Offenstellung des Rolladens und der Federn ist in der F i g. 1 durch strichpunktierte Linien veranschaulicht.
  • Durch die erfindungsgemäße Anordnung und Bemessung der Federn kann ein so guter Gewichtsausgleich herbeigeführt werden, daß der Rolladen in jeder Stellung stehenbleibt. Der Platzbedarf der Fedem ist sehr gering und geht nicht auf Kosten des nutzbaren Rauminhaltes des Schrankes. Die Erneuerung der Federn kann von jedem ohne Schwierigkeiten vorgenommen werden.
  • Weist der Schrank einen Rolladen auf, dessen Län-e im wesentlichen nur der Höhe des durch den Rolladen abzuschließenden Schrankteiles entspricht, wie dies in F i g. 3 dargestellt ist, so befindet sich die Gleichgewichtslage wesentlich höher und ist die Streckung der Federn in der Geschlossenstellung etwa doppelt so groß wie in der Offenstellungg, was dem hierbei jeweils auftretenden übergewicht voll

Claims (2)

  1. entspricht. Hierbei tritt der Fall ein, daß die Federn in der Geschlossenstellung um die obere hintere Kante der Rückwand geführt werden müssen, wie dies aus F i g. 3 ersichtlich ist. Um eine gleichmäßige Spannung der Federn zu erreichen, wird die Kante abgerundet und werden die Federn, soweit sie mit dieser Kante in Berührung kommen, mit einem nicht dargestellten Schlauch, z. B. aus Kunststoff-, überzogen. Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsfonnen beschränkt. So können die Federn an anderen als den beschriebenen Stellen des Schrankgestells oder des Rolladens angreifen, statt an einer gemeinsamen Stelle an getrennten Stellen am Rollladen verankert sein und durch Gummibänder od. dgl. ersetzt werden. Die Erfindung läßt moderne Formen der Schränke zu, da es keiner Abdeckung des Rolladens, insbesondere wie dies erforderlich ist, wenn der Rolladen aufgewickelt wird, mehr bedarf. Patentansprüche: 1. Schrank mit nach oben öffnendem Rolladen, mit Federn zum Bremsen des Rolladens bei Erreichen der Offen- und der Schließstellung, die mit den äußeren Enden am Schrankgestell angelenkt und deren innere Enden miteinander verbunden sind und die unbelastet parallel zu den Rolladenstäben liegen, d a d u r c h g e k e n n - zeichnet, daß ein einziges Federpaar vorgesehen ist, dessen miteinander verbundene innere Enden mittig an dem Schlußbalken des Rolladens angelenkt sind, während die äußeren Enden in einer solchen Höhe befestigt sind, daß die Federn in Offen- und Schließstellung des Rolladens etwa gleiche Auslenkungen erfahren.
  2. 2. Schrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Federn ganz oder teilweise mit einem Schlauch überzogen sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 435 620; schweizerische Patentschriften Nr. 185 100, 203 914; USA.- Patentschrift Nr. 2 336 660.
DEM42377A 1958-08-08 1959-08-07 Schrank mit nach oben oeffnendem Rolladen Pending DE1237748B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT1237748X 1958-08-08

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1237748B true DE1237748B (de) 1967-03-30

Family

ID=3687653

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM42377A Pending DE1237748B (de) 1958-08-08 1959-08-07 Schrank mit nach oben oeffnendem Rolladen

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DE (1) DE1237748B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29618802U1 (de) * 1996-10-29 1997-02-06 Rehau Ag + Co, 95111 Rehau Rolladen
EP1394350A3 (de) * 2002-08-28 2006-12-20 REHAU AG + Co Bremsvorrichtung für Jalousiezüge

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE435620C (de) * 1925-06-18 1926-10-13 Laborenz G M B H W Vorrichtung zum Gewichtsausgleich von Rolladen fuer Schraenke mittels Schraubenfedern
CH185100A (de) * 1935-11-22 1936-07-15 Sitzmoebel Ag F Federrahmen für Liegemöbel.
CH203914A (de) * 1938-09-13 1939-04-15 Gauger & Co Raumabschlusseinrichtung mit rolladenartiger Schiebewand für Aktenschränke usw.
US2336660A (en) * 1941-04-28 1943-12-14 Mccaskey Register Co Roll top

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