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DE1236402B - Verstaerkter Faltbehaelter - Google Patents

Verstaerkter Faltbehaelter

Info

Publication number
DE1236402B
DE1236402B DEM50379A DEM0050379A DE1236402B DE 1236402 B DE1236402 B DE 1236402B DE M50379 A DEM50379 A DE M50379A DE M0050379 A DEM0050379 A DE M0050379A DE 1236402 B DE1236402 B DE 1236402B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
side wall
container
panels
fields
folds
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM50379A
Other languages
English (en)
Inventor
Clifford Harding Keith
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mead Corp
Original Assignee
Mead Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mead Corp filed Critical Mead Corp
Priority to DEM50379A priority Critical patent/DE1236402B/de
Publication of DE1236402B publication Critical patent/DE1236402B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D5/00Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper
    • B65D5/02Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper by folding or erecting a single blank to form a tubular body with or without subsequent folding operations, or the addition of separate elements, to close the ends of the body
    • B65D5/0281Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper by folding or erecting a single blank to form a tubular body with or without subsequent folding operations, or the addition of separate elements, to close the ends of the body the tubular body presenting double or multiple walls
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D5/00Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper
    • B65D5/36Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper specially constructed to allow collapsing and re-erecting without disengagement of side or bottom connections
    • B65D5/3607Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper specially constructed to allow collapsing and re-erecting without disengagement of side or bottom connections formed by folding or erecting a single blank
    • B65D5/3614Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper specially constructed to allow collapsing and re-erecting without disengagement of side or bottom connections formed by folding or erecting a single blank to form a tubular body, at least one of the ends of the body remaining connected

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cartons (AREA)

Description

  • Verstärkter Faltbehälter Es ist in der Verpackungsindustrie allgemein bekannt, daß der übliche Pappbehälter oft nicht genügend Festigkeit aufweist, um verhältnismäßig schwere Lasten von Gütern mit hoher Wichte, Schüttgüter od. dgl. abzustützen. Wenn demgemäß übliche Pappbehälter zum Versand und/oder zur Lagerung von Gütern mit hoher Wichte verwendet werden, können die schweren Belastungen, welche das Verpackungsgut auf die verschiedenen Behälterwände ausüben, zum Zerreißen des Behälters führen, so daß ein Verlust und/oder Schaden am Verpackungsgut eintreten kann.
  • Zur Schaffung eines schwer belastbaren Faltbehälters geht die Erfindung von einem bekannten Faltbehälter mit doppelten Seitenwänden aus, der aus einem im wesentlichen rechteckigen Zuschnitt hergestellt ist, bei dem zwei in parallelem Abstand angeordnete, durch Falze miteinander verbundene Seitenwandfelderreihen sowie eine dazwischenliegende Bodenfelderreihe vorgesehen sind, die beiderseits eines die Seitenwandfelderreihen verbindenden Bodenfeldes mindestens zwei zusätzliche, durch Einschnitte voneinander getrennte Bodenfelder aufweist.
  • Bei dem Zuschnitt für diesen bekannten Behälter sind vier Bodenwandfelder, die durch Falze mit den beiderseits liegenden Seitenwandfeldern verbunden sind, mit einem mittleren, parallel zu den Seitenwandfeldern verlaufenden Falz versehen. Außerdem weisen zwei Bodenfelder, von denen das eine außen und das andere zwischen zwei vollen Bodenfeldern liegt, dreieckige Ausschnitte auf, deren Spitzen an dem mittleren Falz liegen und deren Basen sich von einer zur anderen Seitenwandfelderreihe erstrecken. Eines der äußeren Seitenwandfelder ist durch einen Falz mit einem schmalen Befestigungsstreifen verbunden, der beim Falten des Behälters mit dem am anderen Ende des Zuschnitts liegenden Seitenwandfeld verbunden wird. Bei dem zusammengefalteten Behälter liegen die Bodenwandfelder an den Innenseiten der äußeren Seitenwandfelder. Beim Aufstellen des Behälters werden die inneren Seitenwandfelder teleskopartig in die äußeren Seitenwandfelder eingeschoben, wobei die Bodenwandfelder um den mittleren Falz gefaltet werden. Hierbei schieben sich die gegenüberliegenden Bodenwandhälften der vollen Bodenwandfelder zwischen die mit den dreieckigen Ausschnitten versehenen Bodenwandfelder.
  • Bei diesem bekannten Behälter wird der Boden nicht durch volle durchgehende Bodenwandfelder gebildet, und es verbleibt in der Mitte ein Spalt, was unerwünscht ist. Ferner bietet der Boden nur einen geringen Halt und kann, wenn nicht mehr unterstützt, nach unten durchsacken. Weiterhin hat die eine Seitenkante des Behälters nur eine geringe Festigkeit, da sie nur durch den Verbindungslappen der äußeren Seitenwandfelder gebildet wird; die inneren Seitenwandfelder sind an dieser Stelle nicht miteinander verbunden.
  • Es ist ferner ein doppelwandiger Faltbehälter bekannt, der einzelne, an den Faltkanten durch Gewebestreifen zusammengeklebte Felder aufweist.
  • Wenn man diesen Behälter aus zusammenhängenden, durch Falze getrennten Feldern herstellen wollte, würde der Zuschnitt nicht im wesentlichen rechteckig sein, so daß Verschnittverluste auftreten würden.
  • Außerdem weist dieser Behälter nur einen doppelten Boden auf. Ferner haben die Seitenkanten des Behälters nur eine geringe Festigkeit, da die inneren Seitenwandfelder an den Seitenkanten nicht miteinander verbunden sind.
  • Ein anderer bekannter Faltbehälter mit doppelten Seitenwänden weist nur einen einfachen Boden auf und ist für schwere Belastungen nicht geeignet. Der Behälter ist aus einem Zuschnitt hergestellt, der vorstehende, die Deckelklappen bildende Felder aufweist und somit nicht als im wesentlichen rechteckig anzusprechen ist. Auch bei diesem Behälter weisen sämtliche Seitenkanten nur eine einfache Falzverbindung auf, so daß der Behälter gerade an den Stellen, die am meisten beansprucht werden, die geringste Festigkeit aufweist.
  • Ein anderer bekannter Faltbehälter, der aus einem im wesentlichen rechteckigen Zuschnitt hergestellt ist, weist doppelte Seitenwände und einen nur aus zwei Schichten bestehenden Boden auf, wobei eine Anzahl der Kanten des Behälters nur eine einfache Falzverbindung aufweisen, so daß derselbe großen Belastungen nicht gewachsen ist.
  • Die Erfindung bezweckt, einen schwer belastbaren Faltbehälter zu schaffen, der doppelte Seitenwände aufweist, die an den Seitenkanten miteinander verbunden sind, um die Festigkeit des Behälters an diesen Stellen wesentlich zu erhöhen. Außerdem soll der Behälter zumindest drei volle Bodenschichten und einen verstärkten Deckel aufweisen, wobei der Zuschnitt im wesentlichen rechteckig sein soll, um den Verschnitt so gering wie möglich zu halten. Weiterhin soll der Deckel zusammen mit einem Teil der äußeren Seitenwände durch eine Vorrichtung abtrennbar sein, so daß ein leichtes Öffnen des Behälters möglich ist, wobei der abgetrennte Deckel eine Kappe bildet, die wieder auf den Behälter aufsetzbar ist.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe besteht die Erfindung darin, daß die neben dem die Seitenwandfelderreihen durch Falze verbindenden Bodenfeld liegenden Bodenfelder eine rechteckige Form aufweisen und nur mit den Seitenfeldern der einen Reihe durch Falze verbunden und von den Seitenwandfeldern der anderen Reihe durch Einschnitte getrennt sind, um einen Boden mit zumindest drei vollen Schichten zu bilden, und daß eine Reihe, vorzugsweise die die äußeren Seitenwandfelder bildende Reihe, durch Falze mit einer vierten Felderreihe verbunden ist, welche äußere und innere Deckelklappen des Behälters bilden.
  • Eine äußerst vorteilhafte Ausbildungsform des Behälters gemäß der Erfindung sieht vor, daß in parallelem Abstand zu dem die Seitenwandfelder mit den Deckelklappenfeldern verbindenden Falz ein Doppelfalz vorgesehen ist, und daß auf der nach innen weisenden Seite dieser Seitenwandfelder ein mit dem Doppelfalz ausgerichteter Abreißstreifen hoher Festigkeit angeordnet ist, der mit einem von außen erfaßbaren Abreißlappen verbunden ist.
  • In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigt F i g. 1 einen Zuschnitt zur Bildung eines Faltbehälters gemäß der Erfindung, F i g. 2 eine perspektivische Ansicht eines aus dem in F i g. 1 gezeigten Zuschnitt hergestellten Behälters aus Wellpappe, Fig.3 eine perspektivische Ansicht des flach zusammengelegten Behälters nach F i g. 2, Flug.4 einen Zuschnitt für einen Behälter einer etwas abgewandelten Ausführungsform gemäß der Erfindung, Fig.5 eine perspektivische Ansicht des aus dem Zuschnitt nach Fig.4 hergestellten Behälters, welcher teilweise zusammengefaltet ist, F i g. 6 eine perspektivische Ansicht des in F i g. 5 gezeigten Behälters in teilweise geöffneter Stellung, F i g. 7 den Behälter nach F i g. 5 und 6 in geschlossenem Zustand, Fig.8 einen Zuschnitt für eine weitere Ausführungsform eines Behälters gemäß der Erfindung, Fig.9 eine perspektivische Ansicht des teilweise gefalteten Zuschnitts nach Fig. 8, F i g. 10 den aus dem Zuschnitt nach F i g. 8 hergestellten Behälter in teilweise geöffneter Stellung.
  • Während nachfolgend verschiedene Ausführungsformen von insbesondere zur Verpackung von Nägeln geeigneten Faltbehältern beschrieben werden, wird darauf hingewiesen, daß diese Ausbildungsformen von Behältern auch ohne weiteres zur Verpackung anderer Arten von Gütern mit hoher Wichte und von nichtstabilem Gut od. dgl. oder auch für andere erwünschte Zwecke verwendbar sind. Da diese Behälter doppelte Seitenwände aufweisen, haben sie weiterhin eine erhöhte Festigkeit in lotrechter Richtung, und sie können daher mit größerer Sicherheit und ausgerichtet übereinander gestapelt werden.
  • Diese Behälter sind daher besonders gut geeignet, gruppenweise zusammengefaßt, auf Traggestellen aufgestellt zu werden.
  • Es wird nunmehr auf die Zeichnungen Bezug genommen.
  • Eine Behälterausführung gemäß der Erfindung ist flach zusammengelegt in Fig.3 und aufgerichtet in F i g. 2 gezeigt, wobei der Behälter im Ganzen mit 10 bezeichnet ist. Ein Zuschnitt hierfür ist in Fig.l gezeigt und kann zur Bildung des Behälters 10 in einer nachfolgend zu beschreibenden Weise verwendet werden.
  • Wie in Fig.1 gezeigt, ist der in Fig.2 und 3 dargestellte Behälter 10 aus einem im wesentlichen rechteckigen Zuschnitt hergestellt, welcher eingeschnitten und gefalzt ist, um eine erste Reihe von vier durch Falze miteinander verbundenen äußeren Seitenwandfeldern 12, 14, 16 und 18 zu bilden, während eine entsprechende zweite Reihe durch Falze miteinander verbundener und im wesentlichen sich gleichgerichtet erstreckender innere Seitenwandfelder 20, 22, 24 und 26 vorgesehen sind, die mit Abstand zu der ersten Felderreihe angeordnet sind.
  • Zwischen den einander gegenüberliegenden Seitenwandfeldern 16 und 24 beider Felderreihen ist ein durch Falze mit diesen Seitenwandfeldern verbundenes Bodenfeld 28 vorgesehen. Das Maß des Bodenfeldes 28 zwischen diesen beiden damit faltbar verbundenen Seitenwandfeldern 16 und 24 entspricht im wesentlichen der Breite der benachbarten Seitenwandfelder 14, 18, 22 und 26 der beiden Seitenwandfelderreihen.
  • Mit jedem der inneren Seitenwandfelder 20, 22 und 26 sind Bodenfelder 30, 32 und 34 durch Falze faltbar mit den inneren Kanten derselben verbunden, wobei diese Bodenfelder 30, 32 und 34 sich im wesentlichen in gleicher Richtung erstrecken, wie das zuvor erwähnte Bodenfeld 28. Zusätzlich ist ein Endfeld 20 der inneren Seitenwandfelder mit einem Seitenkantenlappen 36 faltbar verbunden. Ein gleicher Seitenkantenlappen 38 ist faltbar mit dem Endfeld 12 der äußeren Seitenwandfelder verbunden, wobei die Felder dieser Reihe Deckelfelder 40, 42, 44 und 46 aufweisen, welche faltbar mit den äußeren Kanten derselben verbunden sind, um die Teile des Zuschnittaufbaus zu vervollständigen.
  • Die zusammenklappbare Eigenschaft des Behälters 10 wird durch das Vorsehen mittlerer Falze im Zuschnitt ermöglicht, und zwar einmal bei 48 im Bodenfeld 28 zwischen den faltbar verbundenen Kanten derselben und zum anderen durch weitere mittlere Falze bei 50, 52, 54 und 56 in den äußeren Seitenwandfeldern 14 und 18 und den inneren Seitenwandfeldern 22 und 26 und drittens durch ausgerichtete mittlere Falze bei 58, 60, 62 und 64 in den entsprechenden zugeordneten Deckelfeldern 42 und 46 und den Bodenfeldern 32 und 34.
  • Vorzugsweise ist der Zuschnitt zusätzlich mit einem Abreißlappen 66 versehen, der an der freien Kante des Seitenkantenlappens 38 am Endfeld 12 der äußeren Seitenwandfelder im Abstand von der äußeren Kante des Endfeldes 12 durch Schlitze in dem Seitenkantenlappen 38 gebildet und mit im Abstand von den Deckelklappenfeldern 40 bis 46 angeordneten Falzen 68 (s. F i g. 1, 2 und 3), die sich fortlaufend über die ganze äußere Seitenwandfelderreihe 12, 14, 16 und 18 an den Außenseiten derselben gegenüberliegend zu der in Fig.3 gezeigten Seite erstrecken, ausgerichtet ist, während ein Abreißstreifen 70 mit hoher Festigkeit, wie z. B. ein Glasfaserband auf der Innenseite dieser Felder ausgerichtet zu dem Abreißlappen 66 und dem Doppelfalz 68 angebracht sind, um ein bequemes Öffnen des Behälters durch Abreißen des Streifens 70 und Durchtrennen des Doppelfalzes zu erreichen und einen leichten Zugang zu dem darin verpackten Gut zu schaffen.
  • Um den Behälter 10 aus dem in F i g. 1 gezeigten Zuschnitt zu bilden, besteht der erste Schritt darin, die Bodenfelder 30, 32 und 34 nach abwärts in Anlage auf die inneren Seitenwandfelder 20, 22 und 26 umzubiegen, mit denen sie durch Falze verbunden sind.
  • Als nächstes werden die inneren Seitenwandfelder 20, 22, 24 und 26 gefaltet, indem die Felder 22 und 26 an den mittleren Falzen 54 und 56 doppelt gefaltet werden, wobei die fluchtenden mittleren Falze 62 und 64 gleichzeitig eine ähnliche Zusammenfaltung der Bodenfelder 32 und 34 nach einwärts gestatten.
  • Die so zusammengefalteten inneren Seitenwandfelder 20, 22, 24 und 26 und Bodenwandfelder 30, 32, 34 werden dann in benachbarte Beziehung zu den äußeren Seitenwandfeldern gebracht, indem sie nach aufwärts um den mittleren Falz 48 im Bodenfeld 28 gefaltet werden, so daß das innere Seitenwandfeld 20 auf dem äußeren Seitenwandfeld 16 liegt, worauf dann die äußeren Seitenwandfelder 14 und 18 um die mittleren Falze 50 und 52 doppelt gefaltet werden. Der Seitenkantenlappen 38 ist durch Heftklammern 72 mit dem äußeren Seitenwandfeld 18 verbunden, um so den Behälter 10 in die in F i g. 3 gezeigte flachgelegte Form zu bringen.
  • Um den flachgelegten Behälter in die in Fig. 2 gezeigte, aufgerichtete Form aufzustellen, ist es lediglich notwendig, die in der Mitte gefalzten äußeren Seitenwandfelder 14 und 18 nach einwärts zu drükken, um den Behälter 10 in die viereckige Form zu bringen, worauf dann das Bodenfeld 30 abwärts in eine das Bodenfeld 28 überdeckende Stellung gefaltet wird, um den Behälter 10 in der viereckigen ausgerichteten Stellung zu halten, anschließend können dann die anderen mittleren gefalzten Bodenfelder 32 und 34 zusätzlich nach unten gefaltet werden, um ebenfalls das Bodenfeld 28 zu überdecken.
  • In dieser aufgerichteten Form bilden die Felder 12, 14, 16 und 18 der einen Felderreihe die äußeren Seitenwände des Behälters 10, wobei sich die Deckelfelder 40, 42, 44 und 46 aufwärts davon erstrekken, um eine obere öffnung zum Füllen zu bilden, die nachträglich in der üblichen Weise verschlossen werden kann. Die äußere Bodenwand des Behälters 10 wird durch das die Seitenwandfelder 16 und 24 verbindende Bodenfeld 28 gebildet. Mit den zusätzlichen Bodenfeldern 30, 32 und 34 entsteht ein vierfach geschichteter Boden des Behälters. Die verbleibenden inneren Seitenwandfelder 20, 22, 24 und 26 bilden Ausfütterungen innerhalb des Behälters 10, so daß eine doppelt dicke Wellpappe an allen Seitenwänden vorgesehen ist.
  • Nach dem Füllen des Behälters 10 kann, falls erwünscht, ein Deckelteil eingelegt werden, worauf dann das obere Ende durch einfaches Falten und Befestigen der Deckelfelder 40, 42, 44 und 46 in der üblichen überlappten Weise vervollständigt wird. Das Bodenfeld 30 ist an dem inneren Seitenwandfeld 20 vorgesehen und kann wahlweise abgetrennt und als oberer Deckel in den Behälter 10 eingelegt werden, wobei dann immer noch ein Boden mit dreifacher Dicke bestehenbleibt. Der mittlere Falz des inneren Seitenwandfeldes 26 und des Bodenfeldes 34 kann auch fortgelassen werden, um die Versteifungswirkung dieser Teile zu erhöhen, wenn der Behälter 10 aufgestellt ist. Jede dieser Änderungen kann am Behälteraufbau vorgenommen werden, ohne sonstwie die Art der Faltung aus dem ursprünglichen Zuschnitt in die zusammengestellte, zusammengeklappte Form oder die Art, in welcher der Behälter aufgestellt wird, wesentlich zu ändern.
  • Während der Behälter 10 für viele Zwecke verwendbar ist, ist er besonders zum Verpacken von Nägeln geeignet, da die bekannten Nägelbehälter aus Wellpappe umständliche und zeitbeanspruchende Arbeitsgänge beim Aufrichten und Zusammenstellen des Behälters aus den Zuschnitten erforderlich machen und auch eine beachtliche Packmateriallagerung und Raum für die Vorbereitungsarbeitsgänge zum Zusammenstellen der Behälter benötigen.
  • Die Festigkeitsanforderungen bei Nägelverpackungen macht es ebenfalls notwendig, Verstärkungsausfütterungen im Behälter vorzusehen, wobei es bisher besonders schwierig war, diese Ausfütterungen während des Verpackungsvorganges der Nägel ordnungsgemäß ausgerichtet zu halten, da das Verpacken ein Schütteln des Behälters erforderlich macht, während er mit Nägeln gefüllt wird, um eine kompakte Packung zu erhalten. Hinzu kommt, daß bei den bekannten Wellpappbehältern für Nägel sowohl ein Boden als auch ein oberer Verschluß notwendig ist, der bei den schweren, gefüllten Packungen, wie Verpackungen für Nägel, schwierig zu bewerkstelligen ist.
  • Durch den Wellpappbehälter 10 wird die erforderliche Handhabung beim Aufstellen und Verwenden der Behälter in hohem Maße vereinfacht. Der verbesserte Behälter 10 wird aus einem einzigen Zuschnitt hergestellt und ist so ausgebildet, daß er vorher in flachgelegter Form schnell aufgerichtet werden kann. Der so geschaffene einteilige Behälter 10 mit den einteilig damit ausgebildeten Ausfütterungen schließt jede Verschiebung dieser Teile während des Verpackungsvorganges aus, wobei gleichzeitig bei der Aufrichtung ein von Anfang an geschlossenes Bodenende geschaffen wird, welches die Notwendigkeit für irgendwelche Bodenverschlußarbeitsgänge am Ende des Verpackungsvorganges ausschaltet.
  • Ein anderer Faltbehälter ist in den Fig.4 bis 7 gezeigt und im ganzen mit 74 bezeichnet. Der Behälter 74 kann aus dem in F i g. 4 gezeigten und im ganzen mit 76 bezeichneten Zuschnitt hergestellt werden.
  • Der Zuschnitt 76 weist im wesentlichen die gleiche Felderanordnung wie der Zuschnitt nach F i g. 1 auf.
  • Im Gegensatz zu dem in F i g. 1 gezeigten Zuschnitt sind die Deckelklappenfelder 104, 106, 108 und 110 nicht durch Einschnitte voneinander getrennt, sondern durch Falze faltbar miteinander verbunden.
  • Weiterhin sind bei diesem Zuschnitt die Mittelfalze 48 bis 62 der Bodenwand-, Seitenwand- und Deckelklappenfelder sowie der Doppelfalz 68 mit der Abreißvorrichtung 70 fortgelassen, können jedoch, wie ohne weiteres ersichtlich sein dürfte, ebenfalls vorgesehen sein. Die Deckelklappenfelder 106 und 110 haben Verlängerungen oder freie Enden 112, die sich um einen vorbestimmten Abstand über die äußeren Kanten 114 der anderen Deckelklappenfelder 104 und 108 hinaus erstrecken.
  • Die Deckelklappen 104 und 108 sind je an ihrer inneren Fläche gefalzt, um drei dreieckige Abschnitte 116, 118 und 120 zu bilden, wodurch eine Faltkonstruktion geschaffen wird, die nachfolgend noch näher beschrieben werden soll. Die Breite einer jeden Deckelklappe 104 bzw. 108 entspricht ihrer doppelten Höhe zu Zwecken, die nachfolgend beschrieben werden sollen.
  • Ein faltbar verbundener Befestigungslappen 122 ist faltbar mit der End- oder äußeren Kante des Feldes 110 verbunden. Der Befestigungslappen 122 ist bei 126 für nachfolgend noch zu beschreibende Zwecke winklig gefalzt.
  • Um den Behälter 74 aus dem Zuschnitt 76 zu bilden, kann der Zuschnitt 76 auf viele verschiedene Weise entweder von Hand oder automatisch gefaltet werden, wobei zum Zwecke der Darstellung, jedoch nicht zur Begrenzung ein Verfahren zur Handfaltung des Behälters 74 aus dem Zuschnitt 76 folgendermaßen durchgeführt wird. Ähnliche Verfahren zum Zusammenstellen anderer Behälter gemäß der Erfindung sind nachfolgend ebenfalls nur zum Zwecke der Darstellung eines solchen Faltverfahrens beschrieben, da viele verschiedene Verfahren zur Anwendung kommen können.
  • Die inneren Seitenwandfelder 20, 22, 24, 26 werden rechtwinklig zu den damit verbundenen Bodenfeldern 30, 32, 28 und 34 gebogen. Die Bodenfelder 34, 32 und 30 werden auf das Bodenfeld 28 gelegt, um einen Aufbau mit vier Seiten zu bilden, der vier Bodenwände aufweist. Wenn der Zuschnitt 76 aus Wellpappe od. dgl. besteht, ist ersichtlich, daß bestimmte Wellungen in den Bodenfeldern 34, 28, 32 und 30 quer zu bestimmten Wellungen der anderen Bodenfelder verlaufen, so daß der Boden des Behälters 74 weiterhin versteift wird.
  • Lediglich durch Erfassen der Bodenfelder 34, 32 und 30 und Aufeinanderlegen derselben in der angegebenen Reihenfolge auf das Bodenfeld 28 werden die entsprechenden, faltbar verbundenen inneren Seitenwandfelder 26, 24, 22, 20 automatisch rechtwinklig zu ihren entsprechenden Bodenfeldern 34, 28, 32 und 30 durch das Übereinanderlegen der Bodenfelder gebogen.
  • Nachdem die inneren Seitenwandfelder 26, 24, 22 und 20 und die Bodenfelder 34, 28, 32 und 30 gefaltet und in der in Fig. 5 gezeigten Weise zusammengestellt sind, wird der faltbar mit dem inneren Seitenwandfeld 20 verbundene Lappen 36 um die äußere Fläche des inneren Seitenwandfeldes 26 herumgefaltet, um die inneren Seitenwandfelder 26, 24, 22 und 20 zusammenzuhalten. Hierauf werden die inneren Seitenwandfelder und die Bodenfelder rechtwinklig zum äußeren Seitenwandfeld 16 in der in F i g. 5 gezeigten Weise gebogen, wobei das innere Seitenwandfeld 20 parallel zu und dicht an dem äußeren Seitenwandfeld 16 liegt, um an dieser Seite des Behälters 74 eine doppelte Seitenwand zu bilden.
  • Die Seitenwandfelder 18, 14 und 12 werden dann auf die inneren Seitenwandfelder 26, 22 und 20 gelegt.
  • Die Befestigungslappen 122 bzw. 38 liegen zwischen dem inneren Seitenwandfeld 26 und den Endabschnitten des Deckelklappenfeldes 104 und des Seitenwandfeldes 18 und werden mit dem Deckelklappenfeld 104 und dem Seitenwandfeld 18 in irgendeiner geeigneten Weise durch Kleben, Heften od. dgl. verbunden. Bei dem in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Befestigungslappen 122 und 38 mit dem Deckelklappenfeld 104 und dem Seitenwandfeld 18 durch Heftklammern 128 verbunden. Die Heftklammern 128 können sich durch den unteren Befestigungslappen 38 in das innere Seitenwandfeld 26 erstrecken, um das Seitenwandfeld 18, den Befestigungslappen 38 und das innere Seitenwandfeld 26, falls erwünscht, miteinander zu verbinden.
  • Wenn es erwünscht ist, den Behälter 74 vollständig zu verschließen, werden die gegenüberliegenden Paare der äußeren Deckelklappenfelder 106 und 110 auf den Behälter 74 abwärts gebogen, wobei das andere Paar der einander gegenüberstehenden Deckelklappenfelder 104 und 108 eine Faltung damit bilden, da die zwischengeordneten drei eckigen Abschnitte 118 nach einwärts gegeneinander in der in F i g. 6 gezeigten Weise vorstehen.
  • Wenn die äußeren Deckelklappenfelder 106 und 110 in der gezeigten Weise zusammengebracht werden, wird eines der freien Enden 112 eines jeden Deckelklappenfeldes 106 oder 110 unter dem freien Ende 112 des anderen Deckelklappenfeldes 110 oder 106 aufgenommen. In der in Fig.7 gezeigten Ausführungsform wird das freie Endell2 des Deckelklappenfeldes 110 zwischen dem Deckelklappenfeld 106 und den entsprechenden dreieckigen Abschnitten 120 und 116 des inneren Deckelklappenfeldes 104 aufgenommen.
  • Um die Deckelklappenfelder 108 und 110 in der in Fig.7 gezeigten geschlossenen Stellung zu halten, kann ein geeignetes Band 130, welches aus Metall od. dgl. besteht, um den Behälter 74 geschlungen und bei 132 befestigt werden. Da die freien Enden 112 der Deckelklappenfelder 106 bzw. 110 einander teilweise überlappen, wird eine verhältnismäßig große, verstärkte Fläche des Deckels zur Aufnahme des Bandes 130 geschaffen. Auf diese Weise wird das Band 130 nicht in die oberen Kanten der Seitenwände 18 und 14 des Behälters 74 einschneiden, wenn das Band stramm um den Behälter 74 gezogen wird.
  • Es ist ersichtlich, daß aus dem Zuschnitt 76 ein Behälter geformt ist, welcher verstärkte Boden-, Seiten- und Kopfwände aufweist, so daß der Behälter zum Transport oder Lagern von Waren mit hoher Dichte verwendbar ist. Wenn weiterhin der Behälter in der zuvor beschriebenen Weise verschlossen ist, können andere Behälter ohne weiteres darauf gestapelt werden.
  • Der aus dem Zuschnitt nach F i g. 1 oder 4 gebildete Behälter kann, wie in F i g. 4 und 5 durch strichpunktierte Linien angedeutet ist, in vorteilhafter Weise so ausgebildet sein, daß der Innenraum des Behälters in vier Abteile aufgeteilt wird.
  • Dies wird dadurch erreicht, daß in parallelem Abstand zur freien Kante der aneinandergrenzenden inneren Seitenwandfelder 20, 22 bzw. 24, 26 ein Einschnitt 134 bzw. 134' vorgesehen ist, der sich von der Mitte des einen Feldes bis zur Mitte des anderen zugeordneten Feldes erstreckt. Von den Enden der Einschnitte 134, 134' erstrecken sich rechtwinklig Falze 135 bzw. 135' zu den freien Kanten dieser Seitenwandfelder.
  • Wenn der Behälter aufgestellt wird, können die durch die Einschnitte 134 und 134' und die Falze 135 und 135' gebildeten Felder 133 und 133', wie in Fig. 5 in strichpunktierten Linien angedeutet, nach innen gefaltet werden, um Abteile 136 bzw. 136' zu bilden. Man kann hierbei wie bei der Beschreibung des aus dem in F i g. 1 gezeigten Zuschnitt gebildeten Behälters die Bodenwand 30 abtrennen -und in den Behälter einlegen.
  • Ein weiterer Behälter ist in F i g. 10 dargestellt und im ganzen mit 196 bezeichnet. Der Behälter 196 kann aus einem Zuschnitt hergestellt werden, welcher in Fig.8 dargestellt und im ganzen mit 198 bezeichnet ist.
  • Der im wesentlichen rechteckige Behälterzuschnitt 198 ist in geeigneter Weise eingeschnitten und gefalzt, um eine erste Reihe faltbar miteinander verbundene äußere Seitenwandfelderreihe 200,202,204, 206 und 208 und eine zweite Reihe faltbar miteinander verbundene innere Seitenwandfelderreihe 210, 212, 214, 216 und 218 zu bilden. Ein Bodenwandfeld 220 ist faltbar mit seinen gegenüberliegenden Seitenkanten mit den unteren oder inneren Kanten des äußeren Seitenwandfeldes 204 und des inneren Seitenwandfeldes 214 verbunden. Zwei Bodenwandfelder 222 und 224 sind faltbar mit einer ihrer Seitenkanten mit den unteren oder inneren Kanten der inneren Seitenwandfelder 212 und 216 verbunden.
  • Eine weitere Reihe faltbar miteinander verbundener Deckelklappenfelder 226, 228, 230, 232 und 234 ist mit ihren inneren Kanten faltbar mit den oberen Kanten der äußeren Seitenwandfelder 200, 202, 204, 206 und 208 verbunden.
  • Die Deckelklappenfelder 228 und 232 weisen freie Enden 236 auf, die von den äußeren Kanten 238 der anderen Deckelklappenfelder 200, 204 und 234 nach außen vorstehen.
  • Das Deckelklappenfeld 230 weist eine Breite auf, die der doppelten Höhe derselben entspricht und ist bei 240 gefalzt, um drei dreieckige Abschnitte 242, 244 und 246 in im wesentlichen gleicher Weise wie die Deckelklappenfelder 104 und 108 des Zuschnitts 76 zu bilden. Die Deckelklappenfelder 226 und 234 sind je diagonal gefalzt, um zwei dreieckige Felder 248 und 250 zu bilden, wobei die dreieckigen Felder 248 der Deckelklappenfelder 226 und 234 zusammen einen dreieckigen Abschnitt bilden, der im wesentlichen gleich der Größe des dreieckigen Abschnitts 244 des Deckelklappenfeldes 230 ist, wenn die Endkanten der Deckelklappenfelder 226 und 234 in einer noch zu beschreibenden Weise zusammengebracht werden. Auf diese Weise bilden das Deckelklappenfeld 230 und die kombinierten Deckelklappenfelder 226 und 234 zwei gegenüberliegende Faltkonstruktionen zum Verschließen des Behälters 196, der in im wesentlichen gleicher Weise wie der Behälter 74 nach F i g. 6 und 7 verschlossen wird. Wenn der Behälterzuschnitt 198 zur Bildung eines Behälters 196 gefaltet wird, werden die inneren Seitenwandfelder 210, 212, 214, 216 und 218 rechtwinklig zu den Bodenwandfeldern 222, 220 und 224 und zueinander gebogen. Das Bodenwandfeld 222 liegt dann auf dem Bodenwandfeld220, worauf dann das Bodenwandfeld 224 auf das Bodenwandfeld 222 gelegt wird, um einen verstärkten Boden des Behälters 196 aus drei Schichten zu bilden.
  • Die inneren Seitenwandfelder 210, 212, 214, 216 und 218 werden dabei in die in F i g; 9 gezeigte Stellung gebracht, wobei durch - nachfolgendes Hochbiegen des Seitenwandfeldes 204 dieses in Anlage an die inneren Seitenwandfelderhälften 210 und 218 gebracht wird.
  • Die Seitenwandfelder 202 und -206- werden dann auf die inneren Seitenwandfeld'ei- 212 und 216 gelegt.
  • Hierauf werden die Seitenwandfel-derhälften 200 bzw. 208 auf die benachbarten Abschnitte dks-ver--bleibenden inneren Seitenwan-dfeldes 214 gelegt und in geeigneter Weise damit befestigt, z. B. durch Leimen od. dgl. Auf diese Weise bilden die SeitenWandfelder 200, 202, 204, 206 und 2(88 vier äußere Seitenwände des Behälters 196, während die Felder 210, 212, 214, 216 und 218 vier innere Seitenwände des Behälters 196 bilden.
  • Wenn die Seitenwandfelder 200 und 208 auf das innere Seitenwandfeld 214 gelegt und mit diesem verbunden werden, decken sich die Endkanten der faltbar verbundenen Deckelklappenfelder 226 und i34, um eine Faltkonstruktipn ähnlich der der Deckelklappe 230 zu bilden, so daß der Behälter 196 durch die Deckelklappenfelder 226, 228, 230, 232 und 234 in derselben Weise geöffnet und geschlossen werden kann, wie dies zuvor bei dem Deckel des in F i g. 7 dargestellten Behälteis 74 beschrieben worden ist.
  • Der Zuschnitt nach F i g. 8 des vorstehend beschriebenen Behälters 196 kann wahlweise dahingehend geändert werden, daß das innere und das äußere Seitenwandfeld 218 bzw. 208 und das Deckelklappenfeld 234 am einen Ende des Zuschnitts 198 durch einen Falz mit je einem Befestigungslappen 36', 38' bzw. 122' verbunden werden, wie dies in strichpunktierten. Linien angedeutet ist. Diese Befestigungslappen 36', 38' und 122' werden dann, wie hinsichtlich der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 3 und den Fig. 4 bis 7 beschrieben, mit den am gegenüberliegenden Ende des Zuschnitts liegenden Feldern 210, 200 und 226 verbunden, wobei im Gegensatz zu den beiden ersten Ausführungsformen die Verbindungsstelle nicht an einer Kante, sondern in der Mitte der Felder liegt, wie dies in F i g. 10 in strichpunktierten Linien gezeigt ist.
  • Wenn die Höhe des Behälters etwa gleich der halben Breite ist, besteht eine andere Abänderungsmöglichkeit des Zuschnitts 198 darin, daß die beiden halben inneren Seitenwandfelder 210 und 218 in Fortfall kommen und ein inneres Seitenwandfeld durch einen Falz mit einem der Bodenwandfelder 222 oder 224 verbunden wird, das dann rechtwinklig vom betreffenden Bodenfeld hochgebogen am äußeren Seitenwandfeld 204 zur Anlage kommt. Auch in diesem Falle können Befestigungslappen 38', 122' vorgesehen sein, die sich, wie in strichpunktierten Linien dargestellt, entlang dem äußeren Seitenwandfeld 208 und dem DeckelklaDDenfeld 234 erstrecken.
  • In diesem Falle müßte an Stelle-des Befestigungslappens 36' ein solcher durch einen Falz mit der freien Schmalseite des mit dem Bodenwandfeld klappbar verbundenen inneren Seitenwandfeldes verbunden und durch einen Einschnitt von dem inneren Seitenwandfeld 216 getrennt sein.

Claims (14)

  1. Patentansprüche: .1. Faltbehälter mit doppelten Seitenwänden, der aus einem im wesentlichen rechteckigen Zuschnitt hergestellt ist, bei dem zwei in parallelem Abstand angeordnete, durch Falze miteinander verbundene Seitenwandfelderreihen sowie eine dazwischenliegende Bodenfelderreihe vorgesehen sind, die beiderseits eines die Seitenwandfelderreihen verbindenden Bodenfeldes mindestens zwei zusätzliche, durch Einschnitte voneinander getrennte Bodenfelder aufweist, d a d u r c h g e -kennzeichnet, daß die neben dem die Seitenwandfelderreihen durch Falze verbindenden Bodenfeld (28, 220) liegenden Bodenfelder (32, 34; 222, 224) eine rechteckige Form aufweisen und nur mit den Seitenfeldern (22, 26; 212, 216) der einen Reihe durch Falze verbunden und von den Seitenwandfeldern (14, 18; 202, 206) der anderen Reihe durch Einschnitte getrennt sind, um einen Boden mit zumindest drei vollen Schichten zu bilden, und daß eine Reihe, vorzugsweise die die äußeren Seitenwandfelder (12 bis 18; 200 bis 208) bildende Reihe, durch Falze mit einer vierten Felderreihe (40 bis 46; 226 bis 234) verbunden ist, welche äußere und innere Deckelklappen des Behälters bilden.
  2. 2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Deckelklappen bildenden Felder (40 bis 46) durch Einschnitte voneinander getrennt sind.
  3. 3. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Deckelklappen bildenden Felder (104 bis 110; 226 bis 234) durch Falze miteinander verbunden sind und zwei äußere, an den einander gegenüberliegenden Seiten des aufgestellten Behälters angeordnete Deckelklappen (106, 110; 228, 232) vorgesehen sind, die so bemessen sind, daß ihre freien Enden sich in geschlossener Stellung überdecken, während die inneren Deckelklappen (104, 108; 226, 230, 234) von den inneren Ecken unter 450 zur Außenkante (114,238) verlaufende Falze aufweisen und so bemessen sind, daß sie in der geschlossenen Stellung mit ihren Außenkanten etwa gegeneinander stoßen.
  4. 4. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Seitenwandfelderreihen vier volle Seitenwandfelder (12 bis 18 bzw. 20 bis 26) und am einen Ende je einen an sich bekannten Befestigungslappen (36, 38) aufweist, die durch Falze miteinander verbunden sind.
  5. 5. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 4. dadurch gekennzeichnet, daß außer dem die beiden Seitenwandfelderreihen verbindenden Bodenwandfeld (28) drei zusätzliche Bodenwandfelder (30, 32, 34) vorgesehen sind, um einen vierfach geschichteten Behälterboden zu bilden (F i g. 1 und 4).
  6. 6. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das mit den beiden Seitenwandfelderreihen (12 bis 18 und 20 bis 26) durch Falze verbundene Bodenwandfeld (28) einen mittleren, sich zwischen den beiden angrenzenden Bodenwandfeldern (32, 34) verlaufenden Falz (48) aufweist, während die beiden angrenzenden Bodenwandfelder (32, 34) und die damit fluchtenden Seitenwandfelder (14, 22 bzw 18, 26) und Deckelklappenfelder (42 bzw. 46) mit mittleren, sich senkrecht zur Bodenwandfalz (48) erstreckenden Falzen (50, 54, 58 bzw. 52, 56, 60) versehen sind.
  7. 7. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede der beiden Seitenwand- und der Deckelklappenfelderreihen drei volle Seitenwandfelder (202 bis 206 bzw. 212 bis 216) und drei volle Deckelklappenfelder (228 bis 232) aufweist und daß die Enden der die äußeren Seitenwandfelder (202 bis 206) bildenden Reihe und die Enden der die Deckelklappen (228 bis 232) bildenden Reihe durch einen Falz mit je einem halben Feld (200, 208 bzw. 226, 234) verbunden sind, wobei die Felderhälften (200, 208) die vierte äußere Seitenwand und die Felderhälften (226, 234) eine der inneren Deckelklappen bilden (Fig. 8, 9, 10).
  8. 8. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede der beiden Seitenwand- und Deckelklappenfelderreihen drei volle Seitenwandfelder (202 bis 206 bzw. 212 bis 216) und drei volle Deckelklappenfelder (228 bis 232) aufweist, die durch Falze mit an beiden Außenseiten angeordneten Felderhälften (200, 208, 210, 218, 226, 234) verbunden sind, um eine außen- und eine innenliegende Seitenwand an gegenüberliegenden Seiten des Behälters und eine der inneren Deckelklappen zu bilden.
  9. 9. Behälter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die auf einer Seite liegenden Teilfelder (208, 218, 234) breiter als die halbe Seitenwand gehalten sind, um mit den gegenüberliegenden Felderhälften (200, 210, 226) überlappende Verbindungsstreifen zu bilden.
  10. 10. Behälter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die vierte innere Seitenwand durch einen Falz mit der Außenseite eines außenliegenden Bodenfeldes (222 oder 224) verbunden ist.
  11. 11. Behälter nach Anspruch 7 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Kanten der inneren Seitenwandfelder miteinander verbunden sind.
  12. 12. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in den an den Enden der Reihe liegenden inneren Seitenwandfeldern (20, 26) und in den an sie angrenzenden Seitenwandfeldern (22, 24) je ein parallel zur Außenkante verlaufender, etwa die Mittelpunkte der benachbarten Felder (20, 22 bzw. 24, 26) verbindender Einschnitt (134 bzw. 134') vorgesehen ist, an dessen Enden jeweils senkrecht zur Außenkante verlaufende Falze (135, 135') vorgesehen sind, und daß die so gebildeten inneren Seitenwandabschnitte (133, 133') beim Aufbau des Behälters nach innen faltbar sind, um vier getrennte Abteile (136) innerhalb des Behälters zu bilden.
  13. 13. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß in parallelem Abstand zu dem die Seitenwandfelder (12 bis 18) mit den Deckelklappenfeldern (40 bis 46) verbindenden Falz ein Doppelfalz (68) vorgesehen ist und daß auf der nach innen weisenden Seite dieser Seitenwandfelder (12 bis 18) ein mit dem Doppelfalz (68) ausgerichteter Abreißstreifen (70) hoher Festigkeit angeordnet ist, der mit einem von außen erfaßbaren Abreißlappen (66) verbunden ist.
  14. 14. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die inneren und die äußeren Seitenwandfelder (20 bis 26 bzw.
    12 bis 18; 210 bis 218 bzw. 200 bis 208) miteinander verklebt sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 715203; USA.-Patentschriften Nr. 930 114, 2577588, 2836338.
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