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DE1236371B - Kugelschreiber - Google Patents

Kugelschreiber

Info

Publication number
DE1236371B
DE1236371B DEF16446A DEF0016446A DE1236371B DE 1236371 B DE1236371 B DE 1236371B DE F16446 A DEF16446 A DE F16446A DE F0016446 A DEF0016446 A DE F0016446A DE 1236371 B DE1236371 B DE 1236371B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure piece
shaft
ballpoint pen
spring
leaf spring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF16446A
Other languages
English (en)
Inventor
Harald Bachmann
Erhard Walchshoefer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Faber Castell AG
Original Assignee
AW Faber Castell GmbH and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AW Faber Castell GmbH and Co filed Critical AW Faber Castell GmbH and Co
Priority to DEF16446A priority Critical patent/DE1236371B/de
Publication of DE1236371B publication Critical patent/DE1236371B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K24/00Mechanisms for selecting, projecting, retracting or locking writing units
    • B43K24/02Mechanisms for selecting, projecting, retracting or locking writing units for locking a single writing unit in only fully projected or retracted positions
    • B43K24/08Mechanisms for selecting, projecting, retracting or locking writing units for locking a single writing unit in only fully projected or retracted positions operated by push-buttons

Landscapes

  • Pens And Brushes (AREA)

Description

  • Kugelschreiber C Die Erfinduna betrifft einen Kugelschreiber mit einer durch Federkraft in Achsrichtung des Schaftes verschiebbaren Schreibmine, die mit einem im Inneren des Schaftes längsverschiebbaren, das hintere Ende der Schreibmine unter Klemmwirkung, umfassenden, mit zwei Aussparungen oder Ringnuten versehenen Druckstück verbunden ist, und mit einer die Schreibmine in vor- und zurückgeschobener Stelluno, haltenden schaftfesten Feder, für die als Verdrängungskörper ein beim übergang in die zurück-C C geschobene Stellung der Schreibmine auf die Feder einwirkender Ringkörper vorgesehen ist.
  • Bei einem bekannten Kugelschreiber dieser Art ist das Druckstück aus einer Vielzahl von Einzelteilen zusammenaesetzt. Dieser Aufbau ist äußerst kompliziert und folglich für einen Massenartikel, wie dies ein Kugelschreiber ist, ungeeignet. Darüber hinaus besteht die Gefahr, daß sich bei diesem Druckstück des bekannten Kugelschreibers das eine oder andere Teil löst und somit der Kugelschreiber in seiner Funktion unbrauchbar wird. Schließlich wird bei dem bekannten K ugelschreiber das Klemmittel durch einen Federring gebildet, welcher mittels einer Ringmutter an dem Kugelschreibergehäuse verschraubt wird. Diese Konstruktion ist ebenfalls sehr kompliziert und erfordert bei ihrer Fertigung, einen erhöhten, bei dem Massenartikel Kugelschreiber besonders nachteilig ins Gewicht fallenden technischen Aufwand.
  • Auch bei weiteren bekannten Kugelschreibern wird zur Arretierung der Schreibmine in Schreibstellung ein Federring verwendet, dessen Herstellung und Einbau aufwendig ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Kugelschreiber der bekannten Art mit einer besonders einfachen und bezüglich seiner Herstellung kostensparenden Druckmechanik zu schaffen.
  • Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird dadurch gelöst, daß das Druckstück einteilia, aus-C crebildet ist, daß als Feder eine in einer Bohrung des Kugelschreiberschaftes angeordnete Blattfeder dient und daß der kingkörper geteilt ist und an seinem der Schreibspitze zugewandten vorderen Ende eine zylindrische Ausdehnung aufweist, deren Außendurchmesser größer als der Außendurchmesser des sich zwischen den beiden Aussparungen oder Ringnuten befindenden Ansatzes ist. Durch die genannten Merkmale wird gegenüber den bekannten Kugelschreibern eine erhebliche Vereinfachunor erzielt, ohne daß hierunter die Funktionssicherheit der Druckmechanik leidet.
  • In weiterer Ausbildung der Erfindung ist die Blattfeder mit einem Ansatz versehen und an einem als Taschenhalter verwendeten Klipp angebracht, der seinerseits über einen Ring am Kugelschreibergehäuse befestigt ist. Die Blattfeder kann in gleicher Weise durch einen im Inneren des Gehäuses geführten federnden Ring gehalten und mit diesem aus einem Stück hergeste g Ilt sein.
  • Gemäß weiterer Erfindung soll das Druckstück an seinem der Schreibspitze zugewandten Ende mit einer Abflachung versehen sein, die eines der Blattfederenden umschließt und hierdurch der Längsführung des Druckstückes dient.
  • Die Erfindung wird im einzelnen an Hand einiger in den Figuren dargestellter Ausführungsbeispiele beschrieben. Es zeigt F i g. 1 einen Axialschnitt durch das der Schreibspitze abgewandte Ende eines Kugelschreibers mit in der Schreibstellung befindlicher Mine, F i g. 2 einen Teil eines Axialschnittes durch das der Schreibspitze abgewandte Ende eines Kugelschreibers mit in der Ruhestellung befindlicher Schreibmine, F i g. 3 einen Schnitt nach der Linie IH-HI der F ig. 1, F i g. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der F ig. 1, F i g. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V der F i g. 1, F i cr. 6 einen Axialschnitt durch das Ende eines Kugelschreibers mit in der Schreibstelluno, befindlicher Mine nach einer anderen Ausführun-sform des Klemmittels, F i g. 7 eine Seitenansicht des der Schreibspitze abgewandten Endes eines Kugelschreibers, F i g. 8 eine Ausführungsform des das Druckstück haltenden Klemmittels, F i g. 9 eine Draufsicht auf das Klemmittel der Fi 8, F i g. 10 einen Axialschnitt durch das Ende eines Kugelschreibers mit in der Schreibstellung befindlicher Mine entsprechend einer weiteren Ausführung des Klemmittels, F i 11 ein Stanzteil zur Herstellung einer Blattfeder mit Haltering in der Draufsicht.
  • Wie in den F i g. 1 bis 5 gezeigt, nimmt der Schaft 1 die Mine 2 auf, die bei 3 von dem Druckstück 4 umfaßt und gehalten wird. Das Druckstück 4 ist im Schaft 1 axial verschiebbar angeordnet und weist die Aussparunggen 5 und 6 auf, die zur zeitweiligen Aufnahme des Federendes 7 der im Schaft 1 gehaltenen Blattfeder 8 dienen. Die Aussparung 5 besitzt die konische Anlauffläche 9 und die Aussparung 6 dient zur Aufnahme einer in ihr verschiebbar angeordneten mit größerem Außendurchinesser als der Ansatz 25 ausgebildeten als Gleitstück dienenden Hülse 10. Diese ist vorzugsweise aus einem elastischen Material hergestellt und dient als Verdrängerkörper des Federendes 7. Die Aussparung 5 ist mit der am unteren Teil des Druckstückes 4 angebrachten Abflachung 11, die Aussparung 6 mit der Abflachung 12 verbunden. Die Abflachung 12 erstreckt sich in Richtung auf das der Schreibspitze abgewandte Ende des Druckstückes 4 bis zum Punkt 13. Der aus dem Schaft 1 herausragende Teil des Druckstückes 4 ist als Betätigungsknopf ausgebildet. Die Blattfeder 8 ist in der Bohrung 14 des Schaftes 1 gehalten und in der mit der Bohrung 14 verbundenen Nut 15 geführt. Die Nut 15 ermöglicht bei der Montage des Kugelschreibers das Einführen des Druckstückes in den Schaft 1 bei bereits eingelegter Blattfeder 8.
  • Die F i 1-. 6 und 7 zeigen bei an sich gleichem Aufbau des Ku-eischreibers eine andere Ausführungsform des Klemmittels. Die in den F i g. 1 bis 5 verwendete Blattfeder ist bei der Ausführungsform nach den F i g. 6 und 7 als Klipp g' ausgebildet und durch einen den Schaft 1 konzentrisch umfassenden, durch seine Teilung federnd ausgebildeten Ring 16 an der Außenwandung des Schaftes gehalten. Der Ansatz 17, der durch die Bohrung 18 in die Verschiebebahn des Druckstückes eingreift, ist durch Ab- biegen eines Teiles des Klipps 8' entstanden. Die in die Verschiebebahn des Druckstückes 4 einra-Yende Anlauffläche 19 des Ansatzes 17 ist unter einem spitzen Winkel zur Achse des Kugelschreibers angeordnet und folgt durch die federnde Ausbildung des Klipps 8' den mit verschiedenen radialen Ab- ständen ausgebildeten Aussparungen des Druckstückes 4. Die beiden Abflachungen 11 und 12, die in der Ausführungsform der F i g. 1 bis 5 mit je einer der Aussparungen 5 und 6 verbunden sind, erübrigen sich vollkommen.
  • Bei dem in der F i g. 8 gezeigten Klipp ist die Anbringung des Ansatzes 17 an einer abwärts gezogenen Verlängerung 20 durchgeführt. Eine unerwünschte Beeinträchtigung in der Festhaltung des Druckstückes 4 durch das Aufbiegen des Klipps beim Einstecken des Kugelschreibers in die Rocktasche wird hierdurch vermieden.
  • Bei dem in der F i g. 10 gezeigten Kugelschreiber ist die Blattfeder 8 durch den gegen den Ansatz 36 des Schaftes 1 anliegenden federnden Ring 29 gehalten. Die Schnappecke 30 verhindert eine unerwünschte Laaeveränderuna des Ringes 29. Der geteilte Ringkörper 10 weist die zylindrische Eindrehung 31 auf, deren Randkante 32 bei der Rückführung der Mine 2 in den Schaft 1 den Ansatz 25 umfaßt und ein sieheres Abgleiten des Federendes 7 auf den Ansatz 25 und weiter in die Rinanut 5 aestattet-Die F i g. 11 zeigt ein Stanzteil zur Bildung des in der F i g. 10 verwendeten Klemmittels. Die beiden seitlichen Streben 33 und 34 bilden durch entsprechendes Biegen den Ring 29, der senkrechte Teil 35 die Blattfeder 8.
  • Die Vorrichtung wirkt wie folgt: Das mit F i g. 1 in der Schreibstellung der Mine 2 gezeigte und durch die nicht gezeigte Rückholfeder der Mine 2 gegen das der Schreibspitze abgewandte Ende des Kugelschreibers geschobene Druckstück 4 wird durch die Anlage der Gleitkante 21 der Feder 8 gegen die radial (yerichtete rin-förmige Fläche 22 arretiert. Die in der Aussparun- 6 axial verschiebbare Hülse 10 befindet sich hierbei oberhalb des Endes der Blattfeder 8 in einer unwirksamen Stellung.
  • Zur Rückführung der Mine 2 in den Schaft 1 ist zunächst eine weitere Vorschubbewegung des Druckstückes 4 in Richtung auf das Schaft-Innere erforderlich. Hierbei verschiebt sich die Hülse 10, die bei 23 mit dem Druckstück 4 zur Anlage kommt, ebenfalls in Richtung auf das Schaftinnere und drückt das Federende 7 der im Schaft gehaltenen Blattfeder 8 aus der Aussparung 6 heraus. Die Gleit fl, ante 21 der Blattfeder 8 legt sich hierbei auf die Man' telfläche 10' der axial verschobenen Hülse 10 auf. Durch Loslassen des Betätigungsknopfes 4' wird die Mine 2 und das Druckstück 4 durch die an der Mine 2 angreifende und sich am Schaft 1 abstützende Rückholfeder (nicht gezeig in Richtung gegen das Schaftende ge-.t) C im schoben. Die in der Aussparung6 axial verschiebbare Hülse 10 wird durch Druck des Federendes 7 auf ihre Mantelflächel0' in ihrer Stellung gehalten, so daß bei weiterer Rückwärtsbewegung des Druck' stückes4 die ringförinige Fläche24 der verschiebbaren Hülse 10 an die Fläche 22 des Druckstückes 4 anschlägt. Nunmehr wird mit weiterer Bewegung des Druckstückes 4 die verschiebbare Hülse 10 mit-G e,e genommen und gleichfalls a a n das Schaftende verschoben. Die auf der Hülse 10 aufliegende Gleitkante 21 der Feder 8 überläuft hierbei den mit kleinerem Durchmesser als die Hülse 10 ausaeführten Ansatz 25, die konische Anlauffläche 9 der Aussparung 5 und gelangt in Anlage an die ringförmige Anla C gefläche 26. Damit ist die rückläufige Bewegung der Mine 2 beendet, so daß sie sich nunmehr in der als Ruhestellung bezeichneten und in F i g. 2 dargestellten Stellung befindet.
  • Bei einer Verschiebebewegiung des Druckstückes 4 aus der Ruhestellung in die Schreibstellung weicht das Ende 7 der Blattfeder 8 auf der konischen Anlauffläche 9 der Aussparung 5 bis zur Erreichung der Kante 27 radial aus und rastet bei weiterer Verschiebebewegung in die Aussparung 6 des Druckstückes 4 ein. Durch das Einrasten der Blattfeder 8 wird das Druckstück4 in der als Schreibstellung bezeichneten Stellung gehalten. Die rückläufige Bewegung der Mine 2 in den Schaft 1 erfolgt in der bereits beschriebenen Weise.
  • Eine unerwünschte Drehung des Druckstückes 4 (,ecrenüber dem Schaft 1 während der Verschiebebewegungen sowie auch in den beiden Stellungen tritt durch die Anlage des rückseitigen Endes 28 der Feder 8 gegen die Abflachung 12 des Druckstückes 4 nicht ein.
  • Die Demontage des Kugelschreibers, die beispielsweise zum Zweck des Minenersatzes vorzunehmen ist, erfolgt - ausgehend von der Ruhestellung - durch Drehung des Druckstückes um 1800. Die Ab- flachung 11, die mit der Aussparung 5 verbunden ist, ermöglicht g dann das Herausziehen des Druckstückes 4 und der mit ihr verbundenen Mine 2 aus dem Schaft 1.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Kuaelschreiber mit einer durch Federkraft in Achsrichtung des Schaftes verschiebbaren Schreibmine, die mit einem im Inneren des Schaftes längsverschiebbaren, das hintere Ende der Schreibmine unter Klenunwirkung umfassenden, mit zwei Aussparungen oder Ringnuten versehenen Druckstück verbunden ist, und mit einer die Schreibmine in vor- und zurückgeschobener Stellun 'cr haltenden schaftfesten Feder, für die als Verdrängunaskörper ein beim Übergang in die zurückaeschobene Stellung der Schreibmine auf die Feder einwirkender Ringkörper vorgesehen ist, dadurch -ekennzeichnet, daß das Druckstück einteilig ausgebildet ist, daß als Feder eine in einer Bohrung des Kugelschreiberschaftes (1) angeordnete Blattfeder (8, 8') dient und daß der Ringkörper (10) geteilt ist und an seinem der Schreibspitze zugewandten, vorderen Ende eine zylindrische Ausdehnung aufweist, deren Außendurchmesser größer als der Außendurchmesser des sich zwischen den beiden Aussparungen oder Ringnuten (5 bzw. 6) befindenden Ansatzes (25) ist.
  2. 2. Kugelschreiber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfeder (8') einen An satz (17) besitzt und an einem als Taschenhalter verwendeten Klipp angebracht ist, der über einen Ring (16) am Gehäuse (1) befestigt ist. 3. Kugelschreiber nach einem oder beiden der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfeder (8) durch einen im Inneren des Gehäuses (1) geführten federnden Ring (29) gehalten und mit diesem aus einem Stück hergestellt ist. 4. Kugelschreiber nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckstück (4) an seinem der Schreibspitze zugewandten Ende eine zu seiner durch das Blattfederende (28) erfolgenden Führang dienende Abflachung t' g (12) aufweist. 5. Kugelschreiber nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das der Schreibspitze zugewandte Ende des Druckstückes (4) eine Abflachung (11) aufweist, die zu der am anderen Ende vorgesehenen Abflachung (12) um 1801 versetzt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 809 514, 819 055, 902 832; britische Patentschrift Nr. 584 975.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4551035A (en) * 1982-12-08 1985-11-05 The Gillette Company Marking instrument

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB584975A (de) * 1900-01-01
DE809514C (de) * 1949-05-31 1951-07-30 C Josef Lamy Vorschubeinrichtung fuer Fuellbleistifte, Kugelschreiber u. dgl.
DE819055C (de) * 1947-04-14 1951-10-29 Adolf Kurz Druckmechanismus fuer Schreibgeraet
DE902832C (de) * 1949-06-14 1954-01-28 Compania Uruguaya De Fomento I Schreibgeraet, insbesondere Kufwlschreiber

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