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DE1235874B - Verfahren zur Herstellung eines Natriumchlorids mit beim Lagern verminderter Neigung zum Zusammenbacken - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Natriumchlorids mit beim Lagern verminderter Neigung zum Zusammenbacken

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Publication number
DE1235874B
DE1235874B DED35985A DED0035985A DE1235874B DE 1235874 B DE1235874 B DE 1235874B DE D35985 A DED35985 A DE D35985A DE D0035985 A DED0035985 A DE D0035985A DE 1235874 B DE1235874 B DE 1235874B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
salt
zirconium
sodium chloride
salts
acid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED35985A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Chem Dr Martin Schultze
Dipl-Chem Dr Hans Severin
Dipl-Chem Dr Karl-Au Hoelscher
Peter Rosenbaum
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Cavity GmbH
Original Assignee
Deutsche Solvay Werke GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deutsche Solvay Werke GmbH filed Critical Deutsche Solvay Werke GmbH
Publication of DE1235874B publication Critical patent/DE1235874B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01DCOMPOUNDS OF ALKALI METALS, i.e. LITHIUM, SODIUM, POTASSIUM, RUBIDIUM, CAESIUM, OR FRANCIUM
    • C01D3/00Halides of sodium, potassium or alkali metals in general
    • C01D3/26Preventing the absorption of moisture or caking of the crystals

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung eines Natriumchlorids mit beim Lagern verminderter Neigung zum Zusammenbacken Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Natriumehlorids mit beim Lagern verminderter Neigung zum Zusammenbacken, bei dem Natriumchloridsole in Gegenwart geringer Mengen wasserlöslicher Fremdmetallsalze eingedampft oder aber kristallines Natriumchlorid mit geringen Mengen wasserlöslicher Fremdmetallsalze innig vermischt wird.
  • Das Zusammenbacken kristalliner Substanzen ist, wie bekannt, auf die Bildung einer gesättigten Lösung auf der Oberfläche der Kristalle durch Auflösen eines gewissen Anteils der Substanz in z. B. aus der Atmosphäre kondensierender Feuchtigkeit und späteres Verdunsten der gebildeten gesättigten Lösung zurückzuführen. Das verursacht die Bildung von »Brücken« zwischen den einzelnen Kristallen und schließlich deren gegenseitige Vereinigung zu einem festen Agglomerat.
  • Aus den »Discussions of the Faraday Society«, 1949, Nr.5, S.226, ist bekannt, daß mit Stoffen, welche die Kristalltracht einer Substanz modifizieren können, das unter dem Einfluß von Änderungen der Temperatur und des Feuchtigkeitsgehaltes der Luft erfolgende Zusammenbacken dieser Substanz vermieden werden kann. So ist aus der französischen Patentschrift 1013 620 bekannt, daß Verbindungen mit oktaedrisch koordinierten Komplexionen, insbesondere die Ferro- und Ferricyanide der Alkalimetalle, sehr wirksame Mittel zur Modifizierung der Kristallstruktur von Natriumchlorid sind, so daß sich beim Eindampfen gesättigter Salzlösungen in Gegenwart dieser komplexen Cyanide ein frei fließendes dendritisches Salz mit niedrigem Schüttgewicht bildet. Jedoch sind die so erhaltenen dendritischen Kristalle außerordentlich zerbrechlich und zerfallen beim Zusammendrücken, so daß das Schüttgewicht mit der Zeit anwächst.
  • Man hat deshalb in der französischen Patentschrift 1097 493 vorgeschlagen, das Zusammenbacken von festem Natriumchlorid, welches im gewöhnlichen kubischen Kristallzustand vorliegt, dadurch zu verhindern, daß man das Salz mit einer geringen Menge einer Lösung von löslichen Ferro- bzw. Ferricyaniden oder Cadmiumsalzen besprüht und die Mischung dann in geeigneter Weise homogenisiert. Das so behandelte Natriumchlorid backt nicht mehr zusammen. Bezüglich der Verwendung von Cadmiumsalzen muß gleichwohl berücksichtigt werden, daß beispielsweise durch anläßlich der Vernnischung aufgewirbelte Salze die Gesundheit der Arbeiter gefährdet wird; daher gab man in der industriellen Praxis den Ferro- und Ferricyaniden den Vorzug. Andererseits ist mit dem Einsatz von komplexen Cyaniden der Nachteil verbunden, daß manchmal Blaufärbungen entstehen, die ihren Ursprung in den Eisen- bzw. Rostspuren haben, und man war übrigens bestrebt, diesen Nachteil durch Zusatz eines Silikats und/oder eines Erdalkalicarbonats zum mit Ferro- und Ferricyaniden behandelten Salz (deutsche Auslegeschrift 1145 594) auszuschalten.
  • Gemäß dem Verfahren der Erfindung werden die angegebenen Nachteile in der Weise überwunden, daß das Eindampfen der Sole in Gegenwart von Zirkonsalzen, insbesondere Zirkonoxychlorid oder basischem Zirkonnitrat, erfolgt oder aber das kristalline Salz mit den genannten Zirkonsalzen vermischt wird. Zweckmäßigerweise wird das Verfahren mit einer 0,005 bis 1 g Zirkonsalz pro Kilogramm Sole enthaltenden Sole durchgeführt oder aber das feste Salz mit solchen Mengen Zirkonsalz vermischt, daß das Endprodukt 0,0005 bis 0,1g Zirkon pro 100 g Natriumchlorid enthält.
  • Die Wirkung von Zirkonsalzen zur Verhinderung des Zusammenbackens von Natriumchlorid kann gemäß einer weiteren Ausführung der Erfindung in der Weise gesteigert werden, daß beim Mischverfahren das Natriumchlorid zusätzlich noch mit 0,5 bis 4 Mol, bezogen auf 1 Mol Zirkonsalz, einer mit dem Zirkonsalz Komplexe bildenden organischen Säure bzw. deren Alkalisalz bzw. Weinsäure vermischt wird, wobei anstatt das Alkalisalz als solches zuzusetzen, dem Natriumchlorid die Säure und 1 bis 4 Mol Alkalihydroxyd pro Mol Säure zugesetzt werden können.
  • Als Alkalisalze organischer Säuren können vorzugsweise die Salze der Zitronen- und/oder Weinsäure, gegebenenfalls auch Oxalsäure, verwendet werden, wenn die Toxizität dieser Säure nicht stört.
  • Um das kristalline Natriumchlorid mit den genannten Zusatzmitteln zu vermischen, kann man auch eine Lösung des Zusatzmittels herstellen und das Salz damit besprühen. Man kann aber gegebenenfalls auch die Komponenten, aus denen sich das Zusatzmittel zu bilden vermag, in getrennten Lösungen zum Salz geben, so daß sich das Zusatzmittel selbst in situ bildet.
  • Da die Zirkonsalze farblos sind, bleibt auch das damit behandelte Natriumchlorid ungefärbt, und wegen der Ungiftigkeit von Zirkonsalzen (vgl. zum Beispiel die Fütterungsversuche von R i c h et, G a r d -ner, Goodbody C. r. Acad. Scie., Paris, 181, [19251, S. 1105) kann Natriumchlorid, das geringe Mengen dieser Salze enthält, auch für Nahrungszwecke, z. B. zum Konservieren von Nahrungsmitteln, verwendet werden. Die Farbbeständigkeit des erfindungsgemäß behandelten Salzes ist auch bei anderen Verwendungszwecken von Vorteil, z. B. Aussahen organisch-chemischer Produkte, Regenerieren von Ionenaustauschern.
  • Die Erfindung ist in den folgenden Ausführungsbeispielen noch weitergehend beschrieben.
  • In den Beispielen wurde die Wirksamkeit der verschiedenen Zusatzmittel zur Verhinderung des Zusammenbackens in folgender Weise bestimmt: Es wurde der Druck gemessen, welcher erforderlich war, um schwach konische, kegelstumpfförmige Prüfkörper mit den Maßen: Grundfläche 29,2 em2, Deckfläche 28,3 cm2, Höhe b cm, zu zerstören, wobei die Prüfkörper entweder aus behandeltem oder aus unbehandeltem Salz bestanden. Diese Prüfkörper wurden mit Hilfe von kegelstumpffönnigen Metallformen erhalten. Dazu versetzte man die Salzproben mit 3 Gewichtsprozent Wasser und trocknete sie in den Formen etwa 40 Stunden lang bei 90° C. Danach ließen sich die Prüfkörper aus den Formen entnehmen, und man bestimmte den Druck, unter welchem sie zerbrachen, mit Hilfe einer hydraulischen Presse. Beispiel 1 Ein Steinsalzpuder wird mit 500 mg Zirkonoxychlorid pro Kilogramm Salz behandelt. Man löst das Zirkonsalz in dem zur Salzprobe zugefügten Wasser. Nach dem Trocknen in der Form ist ein Druck von etwa 4,2 kg/cm= erforderlich, um den Probekörper zu zerstören, während ein unter denselben Bedingungen aus unbehandeltem Salz gleicher Beschaffenheit hergestellter Probekörper zur Zerstörung einen Druck von 27 kg/em2 benötigt.
  • Beispiel 2 Steinsalz der Körnung zwischen 0,15 und 0,5 mm wird mit Zirkonoxychlorid in einer Menge von 50 mg 7.rOC12 pro Kilogramm NaCl und Natriumoxalat versetzt, wobei ein Molverhältnis Oxalat zu ZrOCl2 von 1 : 1 eingehalten wird. Die Zusatzstoffe können entweder im festen Zustand oder in Lösung beigemischt werden. Man kann aber auch die beiden Komponenten in Form getrennter Lösungen zugeben, wobei sich das eigentliche Additiv an Ort und Stelle bildet. Nach geeigneter Homogenisierung stellt man in der angegebenen Weise aus dem behandelten Salz Prüfkörper her und bestimmt die Bruchlast nach 40 Stunden Trocknungszeit. Man stellt fest, daß ein Druck von 2 kg/cm2 zur Zerstörung der Proben ausgeübt werden muß, während ein Druck von 12,2 kg/cm'-' erforderlich ist, um Probekörper aus unbehandeltem Salz, welche unter gleichen Bedingungen hergestellt worden sind, zu zerdrücken. Gleiche Ergebnisse werden erhalten, wenn man ein anderes Zirkonsalz, z. B. das Nitrat, benutzt. Beispiel 3 Steinsalz der Körnung zwischen 0,15 und 0,5 mm wird mit einer Lösung von Zirkonoxychlorid und Natriumoxalat behandelt. Die beiden Komponenten werden dabei im Molverhältnis 1: 1 eingesetzt, das Zirkonoxychlorid seinerseits in einer Menge von 150 mg pro Kilogramm Natriumchlorid. Das mit den Zusätzen versehene Salz wird in geeigneter Weise gemischt, und man bestimmt den zur Zerstörung der Prüfkörper erforderlichen Druck nach 40 Stunden Trocknung. Er beträgt 1,3 kg/cm2 gegenüber 15,0 kg/cm2 bei Prüfkörpern aus unbehandeltem Salz. Beispiel 4 Ein Salinensalz wird gemäß der Erfindung mit Zirkonoxychlorid in Kombination mit Natriumtartrat behandelt. Die folgende Tabelle zeigt die bemerkenswerte backverhindernde Wirkung, welche das Additiv aufweist, unabhängig davon, ob es in vorher bereiteter Lösung oder im festen Zustand zugefügt wird oder ob man es bei Zugabe in getrennten Lösungen aus den Komponenten im Salz entstehen läßt.
    Zusatzstoffe in Zur Zerstörung
    m 'k NaCI
    Molverhältnis der Prüfkörper
    ZrOC1Q zu erforderlicher Druck
    (gelöst in 30 ml Wasser) Weinsäure in kgwm
    (Mittelwerte)
    ZrOC12 Wein ' NaOH zu NaOH behandel-I unbehan-
    säure tes Salz Ideltes Salz
    100 84,2I 90,0 2:2:8 0,5 i 35
    50 42,0 22,4 1:1:2 1,0 35
    25 ! 42,1 22,5 1:2:4 1,9 j 35
    25 21,0 11,2 l:1:2 2,4 35
    25 42,1 - 1:2:0 2,4 15
    25 21 - 1:1:0 2,4 15
    25 10,5 - 1:0,5:0 5,5 15
    15 50,4 - 1:4:0 3,4 15
    Beispiel 5 Bei Zusätzen von Zirkonoxychlorid und Natriumtartrat (Weinsäure + NaOH) zu Steinsalz der Körnung 0,1.5 bis 0,5 mm (Zugabe der Komponenten in gemeinsamer Lösung, 30 cm2 Wasser auf 1 kg Salz) wurden folgende Ergebnisse beobachtet:
    Zusatzstoffe in mgIkg NaCI Molverhältnis Zur Zerstörung der Prüfkörper
    (gelöst in 30 cm2 Wasser) ZrOCI_ zu Wein- erforderlicher Druck in kglcrri=
    säure zu NaOH (Mittelwerte)
    Z@OCI.= i Weinsäure NaOH unbehandeltes Salz behandeltes Salz
    i
    100 60 32 1:0,715:1,43 14 bis 15 2 bis 4
    50 30 16 1:0,715: 1,43 14 bis 15 5 bis 6
    10 6 3,2 1:0,715:1,43 14 bis 15 9 bis 10
    25 21 0 1:1:0 14 bis 15 3 bis 4
    25 I 21 11,2 1:1:2 14 bis 15
    5 bis 6
    Beispiel 6 Dieses Beispiel betrifft den Zusatz von Zirkonoxychlorid zusammen mit Citronensäure oder Natriumcitrat. Das Citrat wurde bei den Versuchen in Form einer durch Neutralisation von Citronensäure mit n-Natronlauge erhaltenen Lösung, getrennt vom Zirkonsalz, zugegeben. Die Zusatzmengen sowie die beobachteten Werte für die Bruchlast (zur Zerstörung der Prüfkörper erforderlicher Druck) sind in der Tabelle zusammengestellt.
    Zusatzstoffe in mg/kg NaCI Zur Zerstörung der Prüfkörper erforderlicher Druck
    (gelöst in jeweils 15 ml Wasser) Molverhältnis in kg/cm2 (Mittelwerte)
    ZrOCI_ neutrales ZroC12 zu Citrat Salinensalz I Steinsalz
    Natriumcitrat ohne mit ohne mit
    Zusatz I Zusatz Zusatz I Zusatz
    i
    10 12,9 3:2,7 18,2 etwa 10 - -
    100 121,3 3:2,5 18,2 1,5 bis 2 - -
    10 9,7 3:2 - - 21,4 9,7
    25 36,4 3:3 18,2 4,2 21,4 8,8
    50 61,4 3:2,5 18,2 2,6 21,4 8,8
    75 95,2 3:2,6 18,2 2,1 21,4 6,5
    100 124,6 3:2,6 - - 21,4 6,8
    Zusatzstoffe in mg/kg NaCI Zur Zerstörung der Prüfkörper erforderlicher Druck
    (gelöst in jeweils 15 ml Wasser) Molverhältnis in kg/cm (Mittelwerte)
    ZrOC12 Salinensalz Steinsalz
    ZrOC12 Citronensäure zu Citronensäure ohne mit ohne mit
    Zusatz Zusatz Zusatz Zusatz
    50 58,6 1:1 15 3 bis 4 14,6 14,9
    100 118 1:1 15 11 14,6 13,6
    10 I 10,8 1:1 16,8 9,7 14,3 ( 11,7
    25 27,0 1:1 16,8 i 3,1 14,3 15,9
    75 80,9 1:1 16,8 5,2 14,3 10,7
    100 118 1:1 16,8
    7,1 14,3 12,3
    Man erkennt aus den Versuchsergebnissen, daß es bei Steinsalz vermutlich wegen der dort stets vorhandenen Begleitstoffe in manchen Fällen günstiger ist, Alkalisalze der komplexbildenden Säuren an Stelle der freien Säuren einzusetzen.
  • Vergleichsversuche Zur Beurteilung der Wirksamkeit der Zirkonsalze mit und ohne Zusatz komplexbildender organischer Säuren im Vergleich mit bekannten und bisher in Speisesalzen schon verwendeten Zusätzen zur Verhinderung des Backens wurden noch weitere Bestimmungen der Bruchlast von Prüfkörpern aus Steinsalz (ursprüngliche Körnung 0,15 bis 0,5 mm) vorgenommen. Die Prüfkörper wurden dabei in der vorher schon angegebenen Weise durch Befeuchten des Salzes mit 3 Gewichtsprozent Wasser und 40stündiges Trocknen in der Form bei etwa 90° C erhalten.
    Bruchlast
    Steinsalz (Mittelwert)
    ohne Zusätze . . . . . . . . . . . . . . 22 bis 24 kg/cm'
    * 200 mg feinverteilte Kiesel-
    säure pro Kilogramm Salz 23,7 kg/cm2
    -f- 200 mg Caleiumcitrat
    (Mittel zur Verhinderung des
    Backens gemäß britischer
    Patentschrift 495 239) pro
    Kilogramm Salz . . . . . . . . . . 23,5 kg/cm=
    -f- 200 mg Calciumlactat (als
    Antibackmittel irrbritischen
    Patent 478 629 erwähnt)
    pro Kilogramm Salz ...... 24,3 kg/cm2
    200 mg Calciummetasilikat
    pro Kilogramm . . . . . . . . . . . . . . . . . 23,7 kg/cm-
    110 mg ZrOC12 . 5,75 H20
    -f- 90 mg Dinatriumtartrat
    - 2 H20 pro Kilogramm Salz 4,2 kg/cmz
    Zusatz- Zu-
    Stoff im nahme Bruch-
    Zusatzstoff behandel- der Teil- last-
    ten Salz chen wert
    größe
    0.0 °l0 kg/cm2
    0,002 1 0,5 39,1
    Natriumpalmitat ....... 0004 10,5 32,1
    0,008 7,5 27,0
    0,002 9,6 31,3
    Natriumstearat . . . . . . . . . . 0,004 8,7 29,7
    0,008 4,8 28,9
    Natriumhexameta- ( 0,002 6,0 26,3
    phosphat .......... 00,004 3,0 23,l
    ,008 2,1 22,7
    j 0,002 11,6 25,8
    Ammoniumpolyphosphat 0,004 11,6 26,2
    0,008 7,5 26,2
    0,001 0 16,8
    Zirkonoxychlorid . . . . . . . . 0,1102 0 14,8
    i- 0,004 0 8,6
    Unbehandeltes Salz ...... - 10,5 28,6
    Es wurden weitere Vergleichsversuche nach der im Beispiel 1 der deutschen Auslegeschrift 1052 966 bekanntgewordenen Methode mit Natriumpalmitat, Natriumstearat, Natriumhexametaphosphat, Ammoniumpolyphosphat und Zirkonoxychlorid durchgeführt. Für diese Versuche wurden aus Natriumchlorid mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 1,5 Klo und den Zusatzmitteln durch leichtes Zusammenpressen Formkörper mit etwa 38 mm Durchmesser und 25,4 mm Länge hergestellt. Die Trocknung der Formkörper erfolgte bei Zimmertemperatur bis zur Gewichtskonstanz. Die mittlere Teilchengröße wurde durch Siebanalyse bestimmt und der Prozentsatz der Zunahme der mittleren Teilchengröße des Ausgangsmaterials berechnet. Die nach der oben angegebenen »Bruchlast«-Methode ermittelten Werte (in kg/cm9) sind in der obenstehenden Tabelle vergleichsweise den nach der Siebmethode erhaltenen Werten gegenübergestellt. Beide Methoden zeigen den mit den Zirkonsalzen erzielten Fortschritt.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur Herstellung eines Natriumchlorids mit beim Lagern verminderter Neigung zum Zusammenbacken, bei dem Natriumchloridsole in Gegenwart geringer Mengen wasserlöslicher Fremdmetallsalze eingedampft oder aber kristallines Natriumchlorid mit geringen Mengen wasserlöslicher Fremdmetallsalze innig vermischt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Eindampfen der Sole in Gegenwart von Zirkonsalzen, insbesondere Zirkonoxychlorid oder basischem Zirkonnitrat erfolgt oder aber das kristalline Salz mit den genannten Zirkonsalzen vermischt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es mit einer 0,005 bis 1g Zirkonsalz pro Kilogramm Sole enthaltenden Sole durchgeführt wird oder aber das feste Salz mit solchen Mengen Zirkonsalz vermischt wird; daß das Endprodukt 0,0005 bis 0,1 g Zirkon pro 100 g Natriumchlorid enthält.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß beim Mischverfahren das Natriumchlorid zusätzlich noch mit 0,5 bis 4 Mol, bezogen auf 1 Mol Zirkonsalz, einer mit dem Zirkonsalz Komplexe bildenden organischen Säure bzw. deren Alkalisalz, bzw. Weinsäure, vermischt wird, wobei anstatt das Alkalisalz als solches zuzusetzen, dem Natriumchlorid die Säure und 1 bis 4 Mol Alkalihydroxyd pro Mol Säure zugesetzt werden können.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Alkalisalze organischer Säuren die Salze der Citronen- und/oder Weinsäure, gegebenenfalls auch Oxalsäure verwendet werden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1052 966.
DED35985A 1960-05-27 1961-05-04 Verfahren zur Herstellung eines Natriumchlorids mit beim Lagern verminderter Neigung zum Zusammenbacken Pending DE1235874B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1052966B (de) * 1955-11-04 1959-03-19 Ici Ltd Verfahren zum Verhindern des Zusammenbackens von kristallinem Natriumchlorid durch Zusetzen von Loesungen minimaler Mengen eines komplexen Fremdsalzes zum kristallinen Natriumchlorid

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1052966B (de) * 1955-11-04 1959-03-19 Ici Ltd Verfahren zum Verhindern des Zusammenbackens von kristallinem Natriumchlorid durch Zusetzen von Loesungen minimaler Mengen eines komplexen Fremdsalzes zum kristallinen Natriumchlorid

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