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DE1235622B - Einrichtung zur Rastung des Vorlagentraegers in Projektoren - Google Patents

Einrichtung zur Rastung des Vorlagentraegers in Projektoren

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Publication number
DE1235622B
DE1235622B DE1964O0010277 DEO0010277A DE1235622B DE 1235622 B DE1235622 B DE 1235622B DE 1964O0010277 DE1964O0010277 DE 1964O0010277 DE O0010277 A DEO0010277 A DE O0010277A DE 1235622 B DE1235622 B DE 1235622B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
template
carrier
motor
control
radiation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1964O0010277
Other languages
English (en)
Inventor
Otwald Teichner
Gerhard Strauss
Dr-Ing Helmut Naumann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Optische Werke G Rodenstock
Original Assignee
Optische Werke G Rodenstock
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Optische Werke G Rodenstock filed Critical Optische Werke G Rodenstock
Priority to DE1964O0010277 priority Critical patent/DE1235622B/de
Publication of DE1235622B publication Critical patent/DE1235622B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B23/00Devices for changing pictures in viewing apparatus or projectors
    • G03B23/08Devices for changing pictures in viewing apparatus or projectors in which pictures are attached to a movable carrier
    • G03B23/10Devices for changing pictures in viewing apparatus or projectors in which pictures are attached to a movable carrier drum or disc carrier
    • G03B23/105Devices for changing pictures in viewing apparatus or projectors in which pictures are attached to a movable carrier drum or disc carrier disc carriers
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B3/00Apparatus for testing the eyes; Instruments for examining the eyes
    • A61B3/02Subjective types, i.e. testing apparatus requiring the active assistance of the patient
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B3/00Apparatus for testing the eyes; Instruments for examining the eyes
    • A61B3/02Subjective types, i.e. testing apparatus requiring the active assistance of the patient
    • A61B3/028Subjective types, i.e. testing apparatus requiring the active assistance of the patient for testing visual acuity; for determination of refraction, e.g. phoropters
    • A61B3/032Devices for presenting test symbols or characters, e.g. test chart projectors

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Biomedical Technology (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Medical Informatics (AREA)
  • Biophysics (AREA)
  • Surgery (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)
  • Overhead Projectors And Projection Screens (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Rastung des Vorlagenträgers in Projektoren Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Rastung des beweglichen und gegebenenfalls auswechselbaren Vorlagenträgers in der Projektionsiage in einem Projektor. Die Erfindung bezieht sich somit auf Projektoren, die eine Reihe von Vorlagen, also Diapositiven, insbesondere aber Testfiguren, in fester Reihenfolge oder austauschbar auf einem mechanischen Träger aufweisen, beispielsweise auf einer runden Scheibe oder auch auf den einzelnen Gliedern einer geschlossenen Kette. Vor allem betrifft die vorliegende Erfindung Projektoren für Sehteste zur Refraktionsbestimmung an fehlsichtigen Augen. Die Erwindung ist aber auch für andere Projektoren brauchbar, ebenso für Schaukästen od. dgl. und sie beschränkt sich nicht auf die Wiedergabe durchsichtiger Vorlagen. sondern kann auch auf undurchsichtige matte oder glänzende Gegenstände und Vorlagen im gerichteten oder diffusen Licht angewandt werden.
  • Schließlich umfaßt sie auch Geräte, bei denen optische Elemente auszutauschen sind z. B. Phoropter.
  • Projektoren der in Rede stehenden Art besitzen eine bevorzugt ferngesteuerte Einrichtung, die den Vorlagenträger nicht nur um einzelne Bilder weiterzuschalten erlaubt, sondern, meist durch ein Tastenfeld, eine beliebig gewählte Vorlage zur Projektion bestimmt und dabei nicht gebrauchte Vorlagen überspringt. Liegt dann die gewählte Vorlage im Strahlengang der Projektionseinrichtung, dann wird der Antrieb des Trägers stillgesetzt, und eine mechanische Rastvorrichtung hält den Träger fest.
  • Diese mechanischen Schaltungen vollziehen sich nie ohne Geräusch; vor allem stört dieser Lärm beim häufigen Wechseln der Vorlage einen während der Vorführung gebotenen Vortrag oder bei der Sehprüfung die unbedingt erfordeiliche Unterhaltung zwischen Patient und Untersuchendem.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Steuerung des Vorlagenträgers, insbesondere aber sein Stillsetzen bei einer vorgewählten Vorlage und ihre genaue Justierung im Strahlengang des Projektors, hchtelektrisch durchzuführen, um damit einen geräuscharmen Biidwechsel zu ermöglichen.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß Merkmale, insbesondere Löcher im Vorlagenträger, jeder Vorlage so zugeordnet sind, daß mindestens eines von ihnen ein strahlenempfindliches Organ so freigibt, daß durch den erzeugten oder gesteuerten Strom der Antriebsmotor des Vorlagenträgers stillgesetzt wird. Der Vorlagenträger besitzt also für jede auf ihm angebrachte Vorlage ein optisch wirksames Merkmal, beispielsweise eine spiegelnde Fläche auf dunklem oder mattem Grund, insbesondere aber eine Öffnung, im folgenden Steuerloch genannt. Es läßt eine Strahlung, bevorzugt Licht, auf ein lichtempfindliches Organ fallen, im folgenden kurz Fotozelle genannt. Sie ist über ein Relais und gegebenenfalls über Verstärker so mit dem Antriebsmotor des Vorlagenträgers verbunden, daß der Motor stillgesetzt wird, wenn die Fotozelle Strahlung empfängt. Sie kann der Lampe des Projektors, aber auch einer anderen Quelle entnommen werden.
  • Zweckmäßig ist es, Motoren mit niedriger Drehzabl und kleinem Trägheitsmoment der bewegten Teile zu benutzen, die nach dem Abschalten des Stromes rasch stillstehen; mit ihnen kann eine Bremse verbunden sein, die durch das Ausbleiben des Motorstromes automatisch wirksam wird und den Motor so rasch stillsetzt, daß die Vorlage in der gewünschten Stellung mit hinreichender Genauigkeit stehenbleibt.
  • Um die Stellung der zu projizierenden Vorlage genauer zu definieren, vor allem, um sie von Zufälligkeiten der Reibung usw. unabhängig zu machen, ist es vorteilhaft, das Steuerloch des Vorlagenträgers durch ein zweites Steuerloch zu ergänzen, das sich in- einem mit der Motorwelle umlaufenden Bauteil des Projektors befindet. Hierbei ist Voraussetzung, daß für den Übergang von einer Vorlage zur nächsten die Motorwelle eine ganze Anzahl von Umdrehungen macht.
  • Man kann also erfindungsgemäß hinter dem Steuerloch des Vorlagenträgers sowohl als auch hinter dem der Motorwelle je eine Fotozelle anbringen und die eLektrische Schaltung so treffen, daß nur beim Ansprechen beider Zellen der Motor stillgesetzt wird.
  • Vorteilhaft ist es, die Träger beider Steuerlöcher nahe benachbart so anzuordnen, daß für den gewünschten Punkt des Stillsetzens beide Löcher den gleichen Lichtstrahl auf eine einzige Fotozelle fallen lassen.
  • In Fig. 1 und 2 sind Einrichtungen dieser Art beilspilelsweise dargestellt.
  • Die Lichtquelle 1 durchleuchtet mittels des Kondensors 2 die Vorlage 3, beispielsweise die Testfigur eines Sehzeichenprojektors, die mit einem Objektiv auf eine nicht gezeichnete Bildwand projiziert wird.
  • Die Testfigur 3 befindet sich in dem scheibenartigen Vorlagenträger 4, der um die Welle 5 mit Hilfe der Zahnräder 6 durch den Motor 7 angetrieben wird.
  • Die Fotozelle 8 erhält über den Spiegel 9 Licht von der Lampe 1, sofern das Steuerloch 10 im Vorlagenträger 4 diesen Strahlengang freigibt. Der von der Zelle 8 gelieferte Strom erregt das Relais 11, das den Kontakt 12 öffnet und den Motor 7 abschaltet.
  • Durch einen Fingerdruck auf den Knopf 13 kann das Relais 11 stromios gemacht werden, so daß der Motor weiterläuft.
  • In F i g. 2 befindet sich das Steuerloch 10 des Vorlagenträgers 4 zwischen der Drehachse 5 und der Vorlage 3; es wirkt mit einem zweiten Steuerloch 72 zusammen, das sich in der Scheibe 71 auf der Welle des Motors 7 befindet. Der Spiegel 8 kann hier Licht durch beide Steuerlöcher 10 und 72 auf die Zelle 8 werfen und damit die Einstellung der Vorlage 3 im Strahlengang beim Stillsetzen des Motors genauer steuern. Die elektrischen Schaltelemente wurden bier weggelassen.
  • Eine genauere Einstellung der Vorlage im Strahlengang, die weitgehend von mechanischen Eigenheiten und Zufälligkeiten unabhängig macht, besteht darin, daß ein zweites Steuerloch im Vorlagenträger vorgesehen wird. Ihm sind zwei benachbarte Fotozellen so zugeordnet, daß die richtige Einstellung der Vorlage dann vorhanden ist, wenn das das Steuerloch passierende Licht zwischen beide Zeilen fällt und keine von ihnen erregt. Trifft dagegen Licht auf eine der Zellen, dann wird der Motor auf - bevorzugt verlangsamten - Vor- oder Rücklauf geschaltet. In Fig.3 ist eine solche Anordnung oben in Richtung der die Zellen treffenden Strahlen, unten im Schnitt wiedergegeben worden. Der um die Achse 5 vom Motor 7 durch ein nicht gezeichnetes Getriebe gedrehte Vorlagenträger 4 enthält unter anderen die Vorlage 3 und zu ihrer Einstellung außer dem Steuerloch 10 ein weiteres Steuerloch 14, durch das Licht einer nicht gezeichneten Quelle, etwa der Projektionslampe, auf eine der beiden Fotozellen 15 oder 16 fällt, wenn der Vorlagenträger nicht in der gewünschten Lage stehenblieb. Sie schalten über das Wechseirelais 17 den Motor 7 entweder auf Vor-oder Rücklauf so lange, bis das Steuerloch 14 genau zwischen den beiden Zeilen 15 und 16 liegt. Diese zusätzliche Schaltung wird zweckmäßig erst wirksam, nachdem die in Fi g. 1 oder 2 beschriebenen Einrichtungen die Vorlage zumindest nahezu in die Projektionslage brachten.
  • Es kann also diese fotoelektrische Feineinstellung außer Betrieb gesetzt werden, beispielsweise durch Abschalten der Zellen 14 und 15, wenn durch Druck auf den Knopfl3 (Fig. 1) die Vorlage gewechselt wird.
  • Diese Anordnung kann an Stelle mit dem Vorlagenträger auch mit der Motorwelle verbunden sein.
  • Eine weitere wichtige Ausgestaltung der Erfindung besteht außerhalb der mechanisch gegebenen Reihenfolge darin, durch Druckknopfsteuerung wahlweise eine beliebige Vorlage zu projizieren.
  • Es ist bekannt, für die Steuerung insbesondere eines unzugänglich aufgestellten Projektors einen Schaltkasten zu benutzen, der durch ein vieladriges Kabel mit dem Projektor verbunden ist und so viele Druekknopfschalter enthält, wie Vorlagen zu proji zieren sind. Diese Anordnung bedingt aber ebensoviele gleichartige Schaltelemente wie Relais usw. und vor allem mindestens die gleiche Anzahl von Kabeladern, wie Vorlagen vorhanden sind; dazu kommen noch diejenigen Leitungen, die zum Einschalten des Projektors, zum Rücklauf auf eine Ausgangsstellung oder zu anderen Steuerzwecken erforderlich sind.
  • Die Erfindung vermeidet diesen unwirtschaftlichen Aufwand dadurch, daß sie jeder Vorlage eine Kombination von einigen Merkmalen, also Steuerlöchem aus einer Gesamtzahl von ihnen zuordnet.
  • Sind beispielsweise fünf Steuerlöcher vorhanden, von denen jeweils eines, zwei, drei oder vier ausgewählt oder alle fünf benutzt werden, dann sind 31 verschiedene Vorlagen damit gekennzeichnet und wählbar. Mit sechs möglichen Kennzeichen sind 63 Vorlagen zu wählen. Deren Anzahl z steht mit der Anzahl n der Kennzeichen in der Beziehung 4 = 2"-i. In Fig. 4 ist eine Einrichtung dieser Art gezeichnet.
  • Der Vorlagenträger 4, links in Ansicht, rechts im Schnitt gezeichnet, enthält wiederum eine Reihe Vorlagen 3, denen je ein Steuerloch 14 für die genaue Justierung der Einstellung zugeordnet ist, vor allem aber auf fünf zur Achse 5 konzentrischen Kreisen einige Steuerlöcher 101, 103. Deren eines bis vier sind in unterschiedlicher Anordnung jeder Vorlage und fünf Fotozellen 21, 22, 23, 24, 25 zugeordnet.
  • Zu jeder dieser Fotozellen gehört eine Relaisspule 41, ...45, von denen nur drei gezeichnet sind. Diesen Spulen ist je eine weitere Spule 51. .55 zugeordnet, die über die Druckknöpfe 18 des im übrigen nicht näher gezeichneten Schaltkastens je nach der Verteilung der Steuerlöcher 101.. .105 an die Spannung führende Leitung 19 gelegt werden. Der über die Kontaktpaare 61... 65 führende Strompfad ist erst dann geschlossen, wenn jedes der Relais 4i ... 45 die gleiche Stellung wie die Relais 51... 55 haben.
  • Dann unterbricht die Spule 20 den Kontakt 21 und setzt den Motor 7 still.
  • Sämtliche Druckknöpfe sind mit einer mechanisehen Sperrleiste sa verbunden, daß nur einer von ihnen betätigt werden kann und daß ein gegebenenfalls vorher eingedrückter Druckknopf in seine Ruhelage zurückspringt. Diese Wähleinriclitung kann mit den oben beschriebenen zur genauen Justierung der Vorlage kombiniert werden.
  • Bei Projektoren gemäß der Erfindung ist es oft erwiinscht, nach dem Gebrauch einer Anzahl von Vorlagen in beliebiger Reihenfolge das Gerät auf eine gegebene Anfangsstellung zurückschalten zu können. Das kann ohne zusätzliche Maßnahme dadurch geschehen, daß die erste Vorlage durch Druck auf den ihr zugeordneten Knopf gewählt wird. Dann muß aber sehr oft der Voriagenträger fast seinen vollen Weg durchIaufen, wenn dies nur in einer Richtung geschehen kann. Es wird deshalb vorgeschlagen, auf dem Vorlagenträger eine Wahlsteuerung für die Umlaufrichtung anzubringen. Sie besteht in Kennzeichen, also Steuerlöchern, die, von der Ausgangsstellung aus gesehen, für den halben Umlauf des Vorlagenträgers in der einen Richtung eine andere Stellung wie in der anderen Richtung haben. Diese Steuerlöcher sind beispielsweise zwei halbkreisförmige Schlitze von verschiedenem Radius, wenn der Vorlagenträger eine Kreisscheibe ist. Jedem dieser Halbkreise ist eine Fotozelle zugeordnet, die den Motor im einen oder anderen Sinne umlaufen läßt, wenn sie eingeschaltet wird.
  • In F i g. 5 ist eine Anordnung dieser Art dargestellt. Wie in Fig. 3 befindet sich hinter dem scher benförmigen Vorlagenträger 4 mit dem Steuerloch 14 je eine Fotozelle 15 und 16, bei deren Erregung der Motor zwecks Feineinstellung vorwärts oder rückwärts läuft. Zwei weitere Fotozellen 15 a und 16 a, die mit diesen Zellen 15 und 16 parallel geschaltet sein können, liegen hinter zwei halbkreisförmigen Schlitzen 28 und 29 von verschiedenem Radius. Werden die Zellen 15 a und 16 a an Spannung gelegt, wenn der Vorlagenträger sich nicht in der gezeichneten Grundstellung befindet, dann erhält eine dieser Zellen Licht und läßt den Motor in derjenigen Richtung anlaufen, in der er in kürzester Zeit den Vorlagenträger 4 in die gezeichnete Grundstellung gelangen läßt. Für das Einschalten dieser Zellen wird zweckmäßig eine weitere Drucktaste im Schaltkasten 18 vorgesehen. Wird sie eingedrückt, dann werden zweckmäßig die Fotozellen 15, 16 und 21 bis 25 stromlos gemacht.
  • Schließlich gehört es zur Ausgestaltung der Erfindung, diese den kürzesten Weg vors chreib ende Einrichtung mit der zur Wahl einer beliebigen Vorrichtung durch eine entsprechend angebrachte Teilmenge mehrere Steuerlöcher zu verbinden. Hierzu wird gemäß F i g. 6 durch einen schnellaufenden, massearmen Motor 77 eine Wähischeibe 46 angetrieben, die die Steuerlochkombinationen 101... ...105 für die Fotozellen 21... 25 entsprechend der F i g. 4 und zwei die Laufrichtung wählende Steuerlöcher, z. 13. zwei Halbkreisschlitze 28, 29 gemäß F i g. 5 hat. Sie stellt sich nach dem Druck auf eine Taste des nicht gezeichneten Schaltkastens sehr schnell in die gewählte Stellung ein. Zwei Fotozellen 15, 16 befinden sich auf dem Vorlagenträger 4, der konaxial mit der Scheibe 46 gelagert ist und vom Motor 7 über Zahnräder angetrieben wirdi. Nicht gezeichnete Kontaktringe führen ihnen Strom zu; sie lassen den Motor in der in Fig. 5 gezeigten Weise so anlaufen, daß der Vorlagenträger 4 auf kürzestem Weg der Wählscheibe 46 nachgeführt wird. Der Träger 4 kann die in Fig. 3 gezeigten Teile zu genauer Justierung enthalten. Eine Licht- oder Strahlenquelle für die Zellen 15, 16 kann am Träger 4 befestigt sein; ihre Halterung umfaßt die Wählscheibe 46 so, daß einer der Schlitze 28 und 29 stets durchleuchtet wird.
  • Selbstverständlich können die Relais in diesen Anordnungen durch Transistoren, Verstärkerröhren, Stromtore od. dgl. ersetzt werden.

Claims (14)

  1. Patentansprüche: 1. Einrichtung zur Rastung des beweglichen Vorlagenträgers in der Projektionslage in einem Projektor, dadurch gekennzeichnet, daß Merkmale, insbesondere Löcher im Vorlagenträger, jeder Vorlage so zugeordnet sind, daß mindestens eines von ihnen ein strahlenempfindliches Organ so freigibt, daß durch den erzeugten oder gesteuerten Strom der Antriebsmotorddes Vorlagenträgers stillgesetzt wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Licht für die strahlungsempfindlichen Organe der Projektionslampe entnommen wird.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine mechanische Bremse vorgesehen ist, die durch das Ausbleiben des Motorenstromes wirksam wird.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Motorwelle einen Träger für ein zweites Steuerloch aufweist.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bahn der Steuerlöcher von Vorlagenträger und Motorwelle längs des gleichen Lichtstrahls und vor demselben strahlenden empfindlichen Organ verläuft.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein weiteres Steuerloch zwei strahlenempfindlichen Organen, die sich längs seiner Bahn nebeneinander befinden, so zugeordnet ist, daß es den Motor zum Vor- oder Rücklauf einschaltet, bis sich das Steuerloch zwischen beiden sodann dunkel bleibenden Organen befindet und der Motor stillsteht.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß beide lichtempfindlichen Organe abgeschaltet werden, wenn zum Vorlagenwechsel der Motor von Hand so lange eingeschaltet wird, bis die erwünschte Vorlage mindestens teilweise projiziert wird.
  8. 8. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere strahlenempfindliche Organe einer kleineren oder höchstens gleich großen Gruppe von Steuerlöchern zugeordnet sind, die für jede Vorlage eine andere Verteilung der Steuerlöcher auf die Organe aufweist.
  9. 9. Einrichtung nach Anspruch 1 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß für jedes strahlenempfindliche Organ ein Relais vorgesehen ist, das mit einem zweiten gemäß der gewählten Vorlage gesteuerten Relais einen Strompfad schließt, der den Motor ausschaltet, sobald die gewählte Vorlage projiziert wird.
  10. 10. Einrichtung nach Anspruch 1, 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß Wahlschalter für die Strompfadrelais beispielsweise als gegenseitig sich sperrende Druckknöpfe in einem Schaltkasten untergebracht sind.
  11. 11. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorlagenträger kreisschlitzartige Steuerlöcher trägt, die wechselweise eines von zwei lichtempfindlichen Organen so freigeben, daß gemäß ihrer Steuerung der Vorlagenträger auf dem kürzesten Weg in die Grundstellung gebracht wird.
  12. 12. Einrichtung nach Anspruch 1, 8 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerlochgruppen und die Kreisschlltze in einer Wählscheibe so angebracht sind, daß die letzteren zwei strahlungsempfindlichen Organen entsprechen, die auf dem konaxial gelagerten, getrennt angetriebenen Vorlagenträger befestigt sind.
  13. 13. Einrichtung nach Anspruch 1, 6 und 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorlagenträger Steuerlöcher zur genauen Justierung jeder Vorlage mittels zweier Zellen trägt.
  14. 14. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle abzubildender Vorlagen abbildende wechselweise benutzte optische Elemente vorhanden sind.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0058516A3 (en) * 1981-02-13 1983-04-20 Clement Clarke International Limited Ophthalmic instruments
EP0662303A1 (de) * 1994-01-11 1995-07-12 Tomey Corporation Optometer mit optischer Typenscheibe welche um Eigenachse und andere Achse rotiert

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