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DE1235603B - Echoloteinrichtung zur Aufzeichnung von Querprofilkurven - Google Patents

Echoloteinrichtung zur Aufzeichnung von Querprofilkurven

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Publication number
DE1235603B
DE1235603B DEF37076A DEF0037076A DE1235603B DE 1235603 B DE1235603 B DE 1235603B DE F37076 A DEF37076 A DE F37076A DE F0037076 A DEF0037076 A DE F0037076A DE 1235603 B DE1235603 B DE 1235603B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
strip
transmitter
stylus
iron core
writing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF37076A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Phil Nat Siegfr Fahrentholz
Erwin Schmidt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PHIL NAT SIEGFRIED FAHRENTHOLZ
Original Assignee
PHIL NAT SIEGFRIED FAHRENTHOLZ
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by PHIL NAT SIEGFRIED FAHRENTHOLZ filed Critical PHIL NAT SIEGFRIED FAHRENTHOLZ
Priority to DEF37076A priority Critical patent/DE1235603B/de
Publication of DE1235603B publication Critical patent/DE1235603B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S7/00Details of systems according to groups G01S13/00, G01S15/00, G01S17/00
    • G01S7/52Details of systems according to groups G01S13/00, G01S15/00, G01S17/00 of systems according to group G01S15/00
    • G01S7/56Display arrangements
    • G01S7/60Display arrangements for providing a permanent recording

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Recording Measured Values (AREA)

Description

  • Echoloteinrichtung zur Aufzeichnung von Querprofilkurven Bei der Vermessung von Wasserstraßen, Eisenbahntunneln u. dgl. nach den Methoden der Echolottechnik hat es sich im Lauf der Zeit als zweckmäßig erwiesen, Längsprofilkurven in Richtung des Schreibstreifens und Querprofilkurven, d. h. Kurven, die Auskunft geben über das Profil in Richtung quer zur Fahrtrichtung des Meßfahrzeuges, quer zur Längsrichtung des Schreibstreifens aufzuzeichnen.
  • Während der Schreibstreifen im ersteren Fall kontinuierlich mit langsamer Geschwindigkeit weitertransportiert wird, ist bei der Querprofflaufzeichnung ein schrittweiser Papiervorschub erforderlich, da das Papier in Ruhe sein muß, solange sich der Schlitten mit der Schreibvorrichtung quer über das Papier bewegt. Wenn diese Bewegung zu Ende ist, fährt der Schlitten möglichst schnell in die Ausgangsposition zurück. Anschließend wird das Papier ein Stück weitertransportiert, so daß ein neues Querprofil aufgezeichnet werden kann.
  • Es ist erwünscht, diesen schrittweisen Papiervorschub durch einen kontinuierlichen Papiervorschub zu ersetzen, weil sich dadurch bauliche Vorteile ergeben und Totzeiten vermieden werden. Zu diesem Zweck ist es bereits bekannt, den Schreibstreifen ständig mit gleichbleibender Geschwindigkeit in Längsrichtung zu bewegen und die Führung des Schreihgriffelträgers unter einem Winkel zur Querrichtung des Schreib streifens anzuordnen. Bei richtiger Wahl dieses Winkels, nämlich dann, wenn der Tangens dieses Winkels gleich dem Verhältnis der Streifengeschwindigkeit zu der Geschwindigkeit der Querverschiebung des Schreibgriffelträgers ist, steht die Richtung der Relativbewegung des Schreibgriffelträgers zur Richtung des Längsstreifens senkrecht.
  • Ein Querprofil von konstanter Tiefe ist dann auf dem Papier eine gerade Linie, die senkrecht auf der Papierkante steht.
  • Eine schräge Führung des Schreibgriffelträgers bereitet jedoch gewisse Schwierigkeiten baulicher Art, insbesondere dann, wenn der Winkel dieser Schrägführung veränderbar sein soll, was dann notwendig ist, wenn man sich die Möglichkeit vorbehalten will, den Papiervorschub zu ändern, ohne gleichzeitig die Geschwindigkeit des Schreibgriffelträgers zu ändern.
  • Die Erfindung zeigt einen Weg, bei kontinuierlichem Papiervorschub die Schrägführung des Schreibgriffelträgers zu vermeiden und trotzdem Querprofilkurven zu erhalten, die exakt senkrecht zur Papierkante stehen.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Echoloteinrichtung zur Aufzeichnung von Querprofilkurven, bei welcher der Schreibgnffelträger quer über einen kon- tinuierlich vorgeschobenen Schreibstreifen geführt wird und der Schreibgriffel gleichzeitig im schnellen Zyklus in Längsrichtung des Streifens bewegt oder quasibewegt wird und während eines derartigen Zyklus der Echolotsender wenigstens einmal ausgelöst wird und bei welcher eine Einrichtung zur Kompensation der durch die kontinuierliche Fortbewegung des Schreibstreifens hervorgerufenen Verzerrung der Querprofillinien vorgesehen ist. Eine derartige Echoloteirrrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Querbewegung des Schreibgriffelträgers in an sich bekannter Weise senkrecht zum Streifen erfolgt und daß die Phase der Auslösung des Senders innerhalb des Schreibzyklus mit der Querbewegung des Schreibgriffelträgers zwangläufig derart verschoben wird, daß der längs der Bahn des Schreibgriflels gemessene Phasenunterschied zwischen der Auslösung des Senders zu Beginn und am Ende einer Querprofilkurve gleich dem inzwischen zurückgelegten Vorschub des Streifens ist. Wenn sich also beispielsweise der Schreibstreifen von oben nach unten und der Schreibgriffelträger von links nach rechts bewegt, so muß die Auslösung des Senders mit zunehmender Wanderung des Schreibgriffelträgers nach rechts fortlaufend verzögert werden. Die Registrierung läuft dann sozusagen mit dem Schreibstreifen mit, so daß die relative Lage zwischen Registrierung und Schreibstreifen die gleiche ist, als wenn der Schreibstreifen stillstehen und die Senderauslösung stets zum gleichen Zeitpunkt innerhalb eines Schreibzyklus erfolgen würde.
  • Wenn vorstehend davon die Rede ist, daß der Schreibgriffel während der Querbewegung des Schreibgriffelträgers in Längsrichtung des Schreibstreifens quasibewegtwird, so ist damit ein Schreibgriffel gemeint, der nicht aus einer einzelnen umlaufenden Schreibfeder, sondern aus einem Kamm von Federn besteht, die der Reihe nach durch einen umlaufenden Schalter mit dem Verstärkerausgang verbunden werden.
  • Von den hundert oder mehr Federn eines solchen Kammes ist also in jedem Augenblick immer nur eine einzige aufzeichnungsbereit, und diese Bereitschaft wandert mit der gleichen Geschwindigkeit an dem Kamm entlang, wie sie eine auf einem umlaufenden Band angeordnete einzelne Schreibfeder benötigen würde.
  • Ausführungsbeispiele der beschriebenen Einrichtung werden an Hand der Fig. 1 und 2 näher erläutert, und zwar zeigt F i g. 1 als Schreiborgan eine einzelne Feder auf einem umlaufenden Band, während in F i g. 2 der Kamm mit einer Vielzahl von feststehenden Federn zur Registrierung dient.
  • In Fig. 1 wird der Schreibstreifenl durch eine Zahntrommel 2 in Pfeilrichtung angetrieben. Als Antrieb dient ein Motor 3, der über eine Schnecke 4 und ein Schneckenrad 5 auf das Getriebe 6 arbeitet.
  • Vor der Papierebene ist ein Schlitten 8 angeordnet, der aus einem Rahmen mit den Längsstäben9 und 10 und den Querstäben 11 und 12 besteht. Dieser Rahmen ist oben mittels der Führungsmuttern 13 und 14 in einer Gewindespindel 15 und unten mittels der Gabeln 16 und 17 in einer gerätefesten Stange 18 geführt. Dieser Rahmen enthält links oben und links unten Lager für die Scheiben 19 und 20, auf denen das endlose Band 21 umläuft. Die obere Scheibe 19 wird mittels einer längsgenuteten Welle 22 von einem Motor 23 angetrieben, so daß das endlose Band 21 in Richtung des Pfeiles 24 ununterbrochen umläuft.
  • Die Gewindespindel 15, welche den Schlitten 8 über das Papier hin- und zurückbewegt, wird während der Registrierung über das Kegelräderpaar 25, 26 von dem Motor 3 angetrieben. Die Registrierung erfolgt nur während des Hinlaufs, der von links nach rechts angenommen ist. Der Rücklauf erfolgt schneller als der Hinlauf, und zwar wird dazu der schneller laufende Bandantriebsmotor 23 benutzt, indem das auf der Spindel 15 verschiebbar angeordnete Kegelrad 26 durch eine nicht gezeichnete, von Endkontakten des Schlittens 8 gesteuerte Vorrichtung nach links verschoben wird, so daß die Rückseite des Kegelrades 26 mit dem auf der Welle 22 fest angeordneten Tellerrad 27 in Berührung kommt, wobei die Räder 26 und 27 ein Reibradgetriebe bilden, durch welches die Spindel 15 nunmehr in umgekehrter Richtung und mit größerer Geschwindigkeit gedreht wird und den Schlitten 8 in die Anfangsstellung am linken Papierrand zurückbefördert. Am unteren Rand der Zeichnung ist ein Meßschiff28 angedeutet, an dem schwimmende Ausleger 29 und 30 angebracht sind, welche das auszumessende Querprofil überdecken und in gleichmäßigen Abständen verteilte Ultraschallschwingerpaare tragen, von denen die beiden äußersten mit 31 und 32 bezeichnet sind. Jedes dieser Paare besteht aus einem Sendeschwinger und einem Empfangsschwinger. Die Sendeschwinger sind über ein vieladriges Kabel mit der Kontaktleiste 33 und die Empfangsschwinger über ein ebensolches Kabel mit der Kontaktleiste 34 verbunden. Auf diesen Kontaktleisten schleifen Kontaktfedern 35 und 36, die unten an dem Schlitten 8 befestigt sind.
  • Die Arbeitsweise des Gerätes ist nun folgende: Der Schreibstreifen 1 und das endlose Band 21 werden kontinuierlich und fortlaufend von ihren Motoren 3 und 23 angetrieben. Gleichzeitig bewegt sich der Schlitten 8 mit dem endlosen Band von links nach rechts. Die Ebene des endlosen Bandes 21 steht dabei senkrecht auf dem Registrierpapier. Das umlaufende endlose Band 21 trägt ein kleines Eisenstück 37 und, diesem gegenüber versetzt, einen Schreibgriffel 38. Während des Bandumlaufs passiert das Eisenstück 37 eine Eisenkernspule 39 und löst in dieser einen Impuls aus, welcher den Sender 40 steuert. Dieser löst über die Kontaktfeder 35 und einen Kontakt der Kontaktleiste 33 den Sender eines bestimmten Schwingerpaares aus, der einen Ultraschallimpuls gegen den Boden des zu vermessenden Gewässers aussendet. Das zurückkehrende Echo erregt den Empfänger dieses bestimmten Schwingerpaares und gelangt über die Kontaktleiste 34 und die Kontaktfeder 36 an den Verstärker 41 und von dort auf das endlose Band 21 und den Schreibgriffel 38, welche das Echosignal an der der gemessenen Tiefe zugeordneten Stelle des Papiers aufzeichnet.
  • Während der Querbewegung des Schlittens 8 wird nun die Senderauslösung in ihrer Phasenlage kontinuierlich verschoben. Die Eisenkernspule 39 ist zu diesem Zweck nicht ortsfest angebracht, sondern an dem Arm 42 eines kleinen Schlittens 43, der vier Ösen hat, mit denen er auf den Längsstangen 9 und 10 des Schlittens auf- und abgleiten kann. Diese Gleitbewegung wird durch einen schräggespannten Stahldraht 46 gesteuert, der durch eine Öse 47 am Schlitten hindurchgeht und in Halter 44 und 45 eingehängt ist, wobei er durch eine Feder 48 straffgehalten wird. Der Winkel, den der Stahldraht 46 zur Horizontalen einnimmt, ist natürlich nicht beliebig, sondern derart, daß die Eisenkernspule während einer Überquerung des Papierstreifens um ein ebenso großes Stück in vertikaler Richtung verschoben wird, wie das kontinuierlich bewegte Registrierpapier während dieser Zeit weitertransportiert wird. Ändert man die Papiergeschwindigkeit relativ zur Quergeschwindigkeit des Schlittens 8, was durch Verstellung des Schalthebels 7 am Getriebe 6 möglich ist, so muß auch die Schrägstellung des Leitdrahtes 46 geändert werden. Zu diesem Zweck ist in der Figur ein weiterer Halter 49 angedeutet, in den der Draht eingehängt wird, wenn der Papiervorschub größer gemacht wird. In der gezeichneten Stellung des Schlittens 8 befindet sich der Schreibgriffel 38 im Augenblick des Nullschalles, d. h. zu dem Zeitpunkt, in dem das Eisenstück 37 die Eisenkeruspule 39 passiert, noch nicht in Berührung mit dem Papier. Dagegen ist dies am linken Papierrand infolge der dort höheren Position der Eisenkernspule 39 der Fall. Dort werden daher kurze Nullmarken 50, 50', 50" und 50"' aufgezeichnet, wobei jede Nullinienmarke zu einer bestimmten Querprofilkurve gehört. Die Zuordnung wird erleichtert, wenn man jede fünfte Registrierung in an sich bekannter Weise stärker oder mit längeren Strichen aufzeichnet. So ist ohne weiteres erkennbar, daß die drittunterste Kurve zu der Nullmarke 50"' gehört. Verschiebt man den Leitdraht 46 parallel nach oben, so werden die Nullmarken länger und können sich über die ganze Breite des Papiers erstrecken, was jedoch aus Gründen der tÇbersichtlichkeit nicht zweckmäßig ist.
  • Ein weiteres Ausführungsbeispiel der beschriebenen Einrichtung wird an Hand der F i g. 2 näher erläutert, die sich von F i g. 1 in erster Linie dadurch unterscheidet, daß als Schreiborgan ein Federkamm dient. Teile, welche in Fig. 1 und 2 die gleiche Funktion haben, sind mit den gleichen Bezugsziffern bezeichnet. So bedeutet 1 wiederum den Schreibstreifen, 2 die Antriebswalze für das Papier, 3 den Antriebsmotor, 6 das verstellbare Getriebe zwischen Motor und Antriebswalze, 33 die Kontaktleiste, welche zu den Sendeschwingern und 34 die Kontaktleiste, welche zu den Empfangsschwingern führt, 35 und 36, die auf diesen Kontaktleisten schleifenden Konaktfedern, 40 den an die Kontaktfeder 36 angeschlossenen Sender, 41 den mit dem Kontakt 35 verbundenen Empfangs verstärker, 39 die Eisenkernspule zum Auslösen des Senders und 37 das an dieser Spule periodisch vorbeibewegte Eisenstück.
  • Der Federkamm 50 wird von zwei Seilen 51 und 52 getragen, welche über Umlenkrollen 53 bis 56 mit ihren beiden Enden an zwei Trommeln 57 und 58 befestigt sind. Die Trommel 57 ist eine Federtrommel, ähnlich derjenigen, wie sie bei Schreibmaschinen zum Transport des Wagens benutzt werden. Diese Trommel ist bestrebt, die Seile in Richtung des Pfeiles 59 aufzurollen. Die Trommel 58, die keine Feder hat, wird über die Kegelräder 60, 61 und die magnetische Kupplung 62 von dem Motor 3 in Richtung des Pfeiles 63 angetrieben, wobei der Federkamm 50 in Richtung des Pfeiles 64 über das Papier hinwegwandert und dabei eine Querprofilkurve aufzeichnet. Ist dieser Kamm 50 am rechten Ende angekommen, so öffnet er den Endkontakt ke 2, so daß das Relais R abfällt und die Relaiskontakte r 1 und r2, die in der Zeichnung in derjenigen Stellung dargestellt sind, die sie bei angezogenem Relais innehaben, geöffnet bzw. umgelegt werden. Durch das Umlegen des Kontaktes r2 wird die über Schleifringe angeschlossene magnetische Kupplung 62 von der erregenden Stromquelle 65 abgetrennt, so daß der Motor 3 von der Trommel 58 entkuppelt ist. Die Federtrommel 57 kann nun den Kamm 50 so schnell nach links zurückziehen, wobei dieser Vorgang dadurch gedämpft wird, daß der Kontakt r2 die Wicklung der magnetischen Kupplung 62 kurzschließt, so daß sie als Strombremse wirkt. In der linken Endstellung betätigt der Kamm 50 den Kontakt kel, so daß das Relais R anspricht, das sich anschließend über den Kontakt rl und den Endkontakt ke2 selbst hält. Dabei wird auch der Kontakt r2 wieder in die gezeichnete Stellung umgelegt, so daß die magnetische Kupplung 62 wieder anspricht und eine neue Aufzeichnungsperiode beginnt.
  • Die Federn 66 des Kammes 50 sind über eine vieladrige Leistung 67 mit den feststehenden Kontakten 68 eines Verteilers verbunden, welche durch einen schnellaufenden, von einem nicht dargestellten Motor angetriebenen Kontaktarm 69, der mit dem Ausgang des Empfangsverstärkers 41 verbunden ist, pro Lotperiode einmal in schneller Folge abgetastet werden.
  • Phasenstarr mit dem Kontaktarm 69 läuft auch ein Eisen stück 37 um, welches in einer Eisenkernspule 39 einen Impuls induziert, der den Sender 40 auslöst. Die Eisenkeruspule 39 ist auf einem verdrehbaren Ring 70 befestigt, der mit der Querbewegung des Kammes 50 verdreht wird, so daß sich die Phasenlage der Senderauslösung während eines Querprofils ändert. Die Verdrehung des mit einer Außenverzahnung versehenen Ringes 70 erfolgt über die Zahnräder 71 und 72 und das dazwischenliegende, verstellbare Getriebe 73 von der Trommel 57 aus, die ebenfalls einen verzahnten Außenrand besitzt.
  • Wird die Papiergeschwindigkeit mit dem Schalt- hebel 7 am Getriebe 6 geändert, so muß auch eine entsprechende Verstellung des Schalthebels 74 am Getriebe 73 vorgenommen werden, damit die längs des Kammes 50 gemessene Phasenänderung der Senderauslösung wieder gleich dem Papiervorschub während einer Überquerung des Papiers wird.
  • Die Phase der Senderauslösung während der Aufzeichnung des Querprofils kann statt mit mechanischen auch mit elektrischen Mitteln geändert werden, indem man die Eisenkernspule39 ortsfest anordnet und den in ihr erzeugten Impuls z. B. auf eine Verzögerungsleitung gibt, die mit Anzapfungen versehen ist, welche während der Querbewegung des Schreibgriffelträgers von einem auf diesem angebrachten Kontakt abgegriffen werden, der seinerseits mit dem Eingang des Senders verbunden ist, so daß die Senderauslösung eine von der Querbewegung abhängige Verzögerung erfährt. Als Verzögerungsmittel könnte auch ein monostabiler Multivibrator dienen, dessen Zeichenlänge durch Verdrehen eines die Zeitkonstante des Multivibrators bestimmenden Widerstandes verändert wird, wobei diese Veränderung wiederum von der Querbewegung des Schreibgriffelträgers gesteuert werden müßte, was ebenfalls durch einen Schiebekontakt auf dem Schreibgriffelträger möglich ist.
  • Natürlich ist die Erfindung auch nicht daran gebunden, daß die Querprofflaufzeichnung mit einer Vielzahl von Senderempfängern erfolgt, die von dem Schreibgriffelträger abgetastet und so der Reihe nach wirksam gemacht werden; denn selbstverständlich kann man eine Querprofilkurve auch mit einem einzigen Schwingerpaar aufzeichnen, welches über das auszumessende Profil hinweggefahren wird, wobei allerdings dafür zu sorgen ist, daß die Bewegung des Schreibgriffelträgers und diejenige des Schwingerpaares miteinander synchronisiert sind. Auch andere Einzelheiten der beiden Ausführungsbeispiele, wie beispielsweise die Auslösung des Senders durch einen Induktionsstoß, sind nicht erfindungswesentlich; der Sender kann vielmehr auch durch eine Kontaktbetätigung ausgelöst werden.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Echoloteinrichtung zur Aufzeichnung von Querprofilkurven, bei welcher der Schreibgriffelträger quer über einen kontinuierlich vorgeschobenen Schreibstreifen geführt wird und der Schreibgriffel in schnellem Zyklus gleichzeitig in Längsrichtung des Streifens bewegt oder quasibewegt wird, während dessen Echolotsender wenigstens einmal ausgelöst wird und bei welcher eine Einrichtung zur Kompensation der durch die kontinuierliche Fortbewegung des Schreibstreifens hervorgerufenen Verzerrung der Querprofillinien vorgesehen ist, d a dur c h g e k e n n -z ei c h n e t, daß die Querbewegung des Schreibgriffelträgers in an sich bekannter Weise senkrecht zum Schreibstreifen (1) erfolgt und daß die Phase der Auslösung des Senders (40) innerhalb des Schreibzyklus mit der Querbewegung des Schreibgriffelträgers zwangläufig derart verschoben wird, daß der längs der Bahn des Schreibgriffels (38) gemessene Phasenunterschied zwischen der Auslösung des Senders (40) zu Beginn und am Ende einer Querprofilkurve gleich dem inzwischen zurückgelegten Vorschub des Schreibstreifens (1) ist.
  2. 2. Echoloteinrichtung nach Anspruch 1, bei der der Schreibgnffelträger als Schlitten ausgebildet ist, der ein umlaufendes endloses Band trägt, das mit einer Schreibfeder und einem Eisenkernstück besetzt ist, welches an einer längs der Bahn des Bandes angeordneten Eisenkernspule einen den Echolotsender auslösenden Impuls erzeugt, dadurch gekennzeichnet, daß die Eisenkernspule (39) an einem Halter (42, 43) angeordnet ist, der in Längsrichtung des Schlittens (8) verschiebbar ist, und daß diese Verschiebung zwangläufig durch eine geradlinige Führung bewirkt wird, deren Richtung schräg zur Längsrichtung des Schreibstreifens (1) verläuft.
  3. 3. Echoloteinrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als geradlinige Führung ein gespannter Stahldraht (46) dient.
  4. 4. Echoloteinrichtung nach Anspruch 1, bei der als Schreibgriffelträger ein quer über den Registrierstreifen geführter Federkamm dient, dessen Federn während einer Lotperiode nacheinander durch einen umlaufenden Verteiler mit dem Ausgang des Verstärkers verbunden werden, wobei zusammen mit demVerteilerarm ein Eisenkernstück umläuft, das in einer Eisenkernspule einen den Sender auslösenden Impuls erzeugt, dadurch gekennzeichnet, daß der Federkamm (50) in an sich bekannter Weise senkrecht zur Schreibstreifenrichtung geführt wird, und daß die Eisenkernspule(39) auf einem verdrehbaren Ring (70) angeordnet ist, dessen Verdrehung durch die Bewegung des Federkammes (50) gesteuert wird.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 942543; deutsche Auslegeschrift Nr. 1093 100.
DEF37076A 1962-06-15 1962-06-15 Echoloteinrichtung zur Aufzeichnung von Querprofilkurven Pending DE1235603B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE942543C (de) * 1949-10-10 1956-05-03 Dr George Keinath Vorrichtung zum Registrieren einer Vielzahl gleichzeitig vorliegender Messwerte bzw. einzelner Messwerte zu verschiedenen Zeiten
DE1093100B (de) * 1956-04-14 1960-11-17 Atlas Werke Ag Echolotschreibgeraet zur Aufzeichnung von quer zur Fahrtrichtung eines Schiffes liegenden Tiefenprofilen

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE942543C (de) * 1949-10-10 1956-05-03 Dr George Keinath Vorrichtung zum Registrieren einer Vielzahl gleichzeitig vorliegender Messwerte bzw. einzelner Messwerte zu verschiedenen Zeiten
DE1093100B (de) * 1956-04-14 1960-11-17 Atlas Werke Ag Echolotschreibgeraet zur Aufzeichnung von quer zur Fahrtrichtung eines Schiffes liegenden Tiefenprofilen

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