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DE1235670B - Vorrichtung zur Flammenstabilisierung in Gleichdruck-Brennkammern - Google Patents

Vorrichtung zur Flammenstabilisierung in Gleichdruck-Brennkammern

Info

Publication number
DE1235670B
DE1235670B DE1962D0040197 DED0040197A DE1235670B DE 1235670 B DE1235670 B DE 1235670B DE 1962D0040197 DE1962D0040197 DE 1962D0040197 DE D0040197 A DED0040197 A DE D0040197A DE 1235670 B DE1235670 B DE 1235670B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
combustion chamber
auxiliary
air
jets
pressure
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1962D0040197
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Otto Lutz
Dipl-Ing Walter Alvermann
Dipl-Ing Rolf Ulken
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsches Zentrum fuer Luft und Raumfahrt eV
Original Assignee
Deutsches Zentrum fuer Luft und Raumfahrt eV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deutsches Zentrum fuer Luft und Raumfahrt eV filed Critical Deutsches Zentrum fuer Luft und Raumfahrt eV
Priority to DE1962D0040197 priority Critical patent/DE1235670B/de
Publication of DE1235670B publication Critical patent/DE1235670B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23RGENERATING COMBUSTION PRODUCTS OF HIGH PRESSURE OR HIGH VELOCITY, e.g. GAS-TURBINE COMBUSTION CHAMBERS
    • F23R3/00Continuous combustion chambers using liquid or gaseous fuel
    • F23R3/02Continuous combustion chambers using liquid or gaseous fuel characterised by the air-flow or gas-flow configuration
    • F23R3/16Continuous combustion chambers using liquid or gaseous fuel characterised by the air-flow or gas-flow configuration with devices inside the flame tube or the combustion chamber to influence the air or gas flow
    • F23R3/18Flame stabilising means, e.g. flame holders for after-burners of jet-propulsion plants
    • F23R3/24Flame stabilising means, e.g. flame holders for after-burners of jet-propulsion plants of the fluid-screen type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fluidized-Bed Combustion And Resonant Combustion (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Flammenstabilisierung in Gleichdruck-Brennkammern Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Flammenstabilisierung in Gleichdruck-Brennkammern, bei der aus der Brennkammerwandung quer zur Strömungsrichtung Hilfsstrahlen in die Kammer eintreten, deren Druck höher als der in der Brennkammer herrschende statische Druck ist.
  • Einrichtungen dieser Art, die insbesondere bei Nachbrennern das Baugewicht verringern sollen, sind bereits bekannt. Die bekannten Stabilisierungsvorrichtungen erzeugen durch eine Vielzahl- von Luftstrahlen möglichst geschlossene Luftschirme; die ähnlich den mechanischen Flammhaltern hinter sich ein Wirbelgebiet erzeugen. Es können dabei mehrere derartige Schirme vorgesehen werden, die entgegengesetzte Neigung besitzen oder in Sektoren unterteilt sind, die sich in Strömungsrichtung gesehen zu einem vollen Luftschirm ergänzen. Dazu werden entweder Schlitze für den Austritt der Luft oder zahlreiche dicht nebeneinanderliegende kleine Bohrungen verwendet. Die Luftschirme werden bei den bekannten Vorrichtungen so erzeugt, daß sie entweder das Innere eines Ringkörpers bzw. einen Sektor zwischen radialen Streben vollständig ausfüllen oder von einer Wandung ausgehen.
  • Zur Erzeugung der geschlossenen Schirme muß die Luft möglichst kontinuierlich über den Umfang der Wandung verteilt eingeblasen werden. Wenn dann noch eine große Eindringtiefe erzielt werden soll, ist eine außerordentlich große Luftmenge erforderlich, die wirtschaftlich kaum zu vertreten ist bzw. zusätzliche Verdichter bedingt. Außerdem wird bei von einer Wandung ausgehenden Luftschleiern die Gefahr auftreten, daß die sich ausbildende Flammenfront zur gegenüberliegenden Wandung abgedrängt wird und diese unzulässig erwärmt.
  • Es ist weiterhin bekannt, zur Stabilisierung Einzelstrahlen vorzusehen, die entweder aus konvergentdivergenten Düsen, die eine Strahlausbreitung bewirken, aus Schlitzen oder einer Anzahl dicht nebeneinanderliegender Bohrungen austreten und hinter dem Luftstrahl im Bereich zwischen dem allmählich in die Hauptströmungsrichtung umgelenkten Strahl und der Wandung ein Rückströmgebiet erzeugen, in dem die Verbrennung stabil abläuft. Zur Erzeugung ausreichend großer Stabilisierungsgebiete sind verhältnismäßig breite Luftstrahlen erforderlich. Der Nachteil dieser Einrichtungen liegt darin, daß die Verbrennung in unmittelbarer Wandnähe stattfindet.
  • Ziel der Erfindung ist eine Vorrichtung zur Flammenstabilisierung, bei der der Luftbedarf verringert und die Verbrennung von der Wandung entfernt gehalten wird. Dieses Ziel wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die Hilfsstrahlen auf paarweise von gegenüberliegenden Wandungen gegeneinandergerichtete Einzellüftstrahlen beschränkt sind, die stromabwärts einer diesem Strahlenpaar zugeordneten Brennstoffeinspritzdüse zusammentreffen und an der Stelle des Zusammentreffens durch ihre gegenseitige Lage Stabilisierungsgebiete willkürlicher Gestalt ergeben.
  • Diese Ausbildung hat den Vorteil, daß durch die Verwendung von einzelnen Luftstrahlen eine Energiebündelung erzielt wird, die die Eindringtiefe der Strahlen vergrößert und damit den Luftbedarf verringert. Das Zusammenwirken von je zwei Einzelstrahlen ermöglicht durch geeignete Anordnung der Lage und Neigung der Austrittskanäle die Ausbildung von Stabilisierungsgebieten beliebiger Form und an von den Wandungen entfernten Stellen der Brennkammer.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann den Hilfsluftstrahlen in an sich bekannter Weise Kraftstoff zugemischt werden.
  • Vorzugsweise werden die Hilfsstrahlen nach einem anderen Merkmal unter einem Winkel von 30 bis 50° gegen eine normal zur Brennkammerachse liegende Ebene zur Stelle der zugeordneten Brennstoffeinspritzdüse hin eingeblasen.
  • Zur Erzielung einer großen Eindringtiefe sollen die Hilfsstrahlen nach einem weiteren Merkmal in an sich bekannter Weise wenigstens mit Schallgeschwindigkeit in die Brennkammer eintreten: Weitere Merkmale der Erfindung gehen aus der nachstehenden Beschreibung hervor; in der unter Bezug auf die Zeichnungen mehrere Ausführungsformen der Erfindung im einzelnen erläutert werden.
  • F i g. 1 ist ein Längsschnitt durch ein Triebwerk mit einem Nachbrenner, der gemäß der Erfindung ausgebildet ist; F i g. 2 zeigt einen Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig.1; F i g. 3 zeigt die Anwendung der Erfindung auf die Hauptbrennkammern eines Triebwerks; F i g. 4 ist ein Schnitt nach der Linie 4-4 durch eine Brennkammer des Triebwerks nach F i g. 3 in vergrößertem Maßstab; F i g. 5 zeigt eine weitere Ausführungsform der Erfindung; F i g. 6 ist ein Schnitt nach der Linie 6-6 der F i g. 5.
  • In F i g. 1 ist die Erfindung in ihrer Anwendung auf einen Nachbrenner eines einfachen Triebwerks dargestellt, das einen Verdichter 1, mehrere um die Verdichterwelle herum angeordnete Brennkammern 2 mit den üblichen Zünd- und Einspritzorganen sowie eine Turbine 3 aufweist. An die Turbine schließt sich ein im wesentlichen :zylindrisch ausgebildeter Nachbrenner 4 an, der in einer Austrittsdüse 5 endet.
  • Stromabwärts der Turbine ist eine ringförmige Kraftstoffleitung 6 vorgesehen, die mit stromabwärts weisenden Einspritzdüsen 7 versehen ist und von einer nicht dargestellten Pumpe mit Kraftstoff versorgt wird. Von einer der letzten Stufen des Verdichters führt eine Leitung 8 zu einer stromabwärts der Kraftstoffleitung 6 gelegenen Ringleitung 9, die Luftdüsen 10 mit Luft höheren Drucks versorgt. In diese Leitung kann ein Drosselventil eingeschaltet sein, um den Druck der den Luftdüsen zugeführten Luft zu regeln. Stromaufwärts der Kraftstoffringleitung 6 ist die Leitung 8 mit einer Abzweigung 11 versehen, die in den Zentralkörper 12 hinter der Turbine führt und dort weitere Luftdüsen 13 mit Luft versorgt. Wie in F i g. 2 zu erkennen ist, sind bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel vier um je 90° versetzte Einspritzdüsen 7 vorgesehen, die zwei zueinander senkrechte Ebenen A und B festlegen, in denen stromabwärts der Einspritzdüsen in einer gemeinsamen, normal zur Achse des Triebwerks gelegenen Ebene C die Luftdüsen 10 und 13 angeordnet sind. Die Luftdüsen, die durch zylindrische Rohre dargestellt werden können, sind unter einem solchen Winkel zu einer normal zur Längsachse des Triebwerks gelegenen Ebene angeordnet, daß sich ihre Mittellinien vor den zugehörigen Einspritzdüsen schneiden. Vorzugsweise beträgt der Winkel 30 bis 50°. Aus konstruktiven Gründen ist ein kreisförmiger Querschnitt vorzuziehen, jedoch können in bestimmten Fällen andere Querschnittsformen, etwa längliche Schlitze, von Vorteil sein.
  • Die eingeblasenen Luftstrahlen bewirken, insbesondere an der Stelle ihres Zusammentreffens, eine stark verringerte Geschwindigkeit stromabwärts der Einspritzdüsen oder sogar eine gewisse Rückströmung. In diesem Gebiet läßt sich die Verbrennung stabil halten.
  • Gezündet wird das Luft-Kraftstoff-Gemisch im Nachbrenner mit einer nicht dargestellten Hochenergiezündeinrichtung in dem auftretenden Wirbelgebiet. Je nach Ausführung und augenblicklichem Betriebszustand des Triebwerks kann die Temperatur des Abgases im Austritt aus der Turbine so hoch sein, daß sich eine gesonderte Zündeinrichtung im Nachbrenner erübrigt und das Luft-Kraftstoff-Gemisch sich am heißen Abgas entzündet.
  • Das erzeugte Wirbelgebiet bzw. die Rückströmung führt natürlich zu gewissen Druckverlusten, die jedoch wesentlich geringer sind, als es bei mechanischen Flammhaltern in Form von Störkörpern der Fall ist. Bei einer Versuchseinrichtung wurden bei eingeschaltetem Nachbrenner am Boden Druckverluste von 4 bis 5 01I9 des Gesamtdrucks der Strömung gemessen. Wenn der Nachbrenner abgeschaltet wird, wird gleichzeitig durch eine nicht dargestellte Absperreinrichtung die Zufuhr der Luft zu den Luftdüsen 10 und 13 unterbrochen, so daß die Strömung stromabwärts der Turbine nur die unumgänglichen Reibungsverluste an der Wandung erleidet.
  • In F i g. 3 und 4 ist die Erfindung in ihrer Anwendung auf die Hauptbrennkammern eines Triebwerks dargestellt.
  • Das Triebwerk ist wieder mit einem Verdichter 14, mehreren zylindrischen Brennkammern 15, einer Turbine 16 und einem Austrittskonus 17 versehen. Von der letzten Stufe des Verdichters 14 wird durch einen radial nach innen führenden Kanal Luft abgezweigt, die in einem auf der Verdichterwelle sitzenden Radialverdichter 18 zusätzlich verdichtet wird. Der Austritt des Radialverdichters 18 ist mit einer Ringleitung 19 verbunden, die stromabwärts der Einspritzdüsen 21 der Hauptbrennkammern angeordnete Luftdüsen 20 mit Luft versorgt. Die Luftdüsen 20 sind so angeordnet, daß sich die unter einem Winkel zur Brennkammerachse stromaufwärts eingeblasenen Luftstrahlen in Strömungsrichtung hinter den Einspritzdüsen treffen.
  • Bei dem in F i g. 5 und 6 dargestellten Ausführungsbeispiel ist im Gegensatz zu F i g. 1 nur eine Einspritzdüse 22 für die Nachverbrennung vorgesehen, die am Ende des Zentralkörpers 12 angeordnet ist. In diesem Fall kann die Abzweigung 11 der Leitung 8 entfallen, und die Luftdüsen 23 sind nur im Mantel 24 des Nachbrenners angeordnet. Die Lage und Anordnung der Luftdüsen 23 relativ zur Einspritzdüse 22 sind wieder so gewählt, daß stromabwärts der Einspritzdüse eine stark verringerte bzw. negative Axialgeschwindigkeit der Strömung erreicht wird.
  • Es kann in bestimmten Fällen zweckmäßig sein, die Anzahl und die Lage der Luftdüsen relativ zur Einspritzdüse zu ändern, beispielsweise können je zwei einander gegenüberliegende Düsen in verschiedenen Ebenen angeordnet werden, um die axiale Erstreckung des Stabilisierungsgebietes zu vergrößern. Vorzugsweise wird als gasförmiges Medium Luft verwendet, der selbstverständlich auch Kraftstoff zugefügt sein kann, um die Nachverbrennung zu unterstützen. Andererseits können auch die heißen Abgase der Hauptbrennkammer des Triebwerks vor dem Druchtritt durch die Turbine zur Versorgung der Luftdüsen benutzt werden.
  • Obwohl die Erfindung nur in ihrer Anwendung als Nachbrenner und als Flammenstabilisierung in den Hauptbrennkammern eines Turbinen-Luftstrahltriebwerks beschrieben wurde, kann sie in gleicher Weise auch zur Flammenstabilisierung in Hauptbrennkammern von stationären Anlagen oder als Brennkammer für Staustrahltriebwerke verwendet werden. Es ist weiterhin selbstverständlich, daß der Kraftstoff auch gasförmig zugeführt werden kann.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zur Flammenstabilisierung in Gleichdruck-Brennkammem, bei der aus der Brennkammerwandung quer zur Strömungsrichtung Hilfsstrahlen in die Kammer eintreten, deren Druck höher als der in der Brennkammer herrschende statische Druck ist, d a d u r c h g e -kennzeichnet, daß die Hilfsstrahlen auf paarweise von gegenüberliegenden Wandungen gegeneinandergerichtete Einzelluftstrahlen beschränkt sind, die stromabwärts einer diesem Strahlenpaar zugeordneten Brennstoffeinspritzdüse zusammentreffen und an der Stelle des Zusammentreffens durch ihre gegenseitige Lage Stabilisierungsgebiete willkürlicher Gestalt ergeben.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß den Hilfsluftstrahlen in an sich bekannter Weise Kraftstoff zugemischt ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsstrahlen unter einem Winkel von 30 bis 50° gegen eine normal zur Brennkammerachse liegende Ebene zur Stelle der zugeordneten Brennstoffeinspritzdüse hin eingeblasen werden.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsstrahlen in an sich bekannter Weise wenigstens mit Schallgeschwindigkeit in die Brennkammer eintreten. in Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1066 053, 1053 873, 1045 728; französische Patentschrift Nr. 1217 843; britische Patentschriften Nr. 756185, 751013.
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WO2007099046A1 (de) * 2006-02-28 2007-09-07 Siemens Aktiengesellschaft Gasturbinenbrenner und verfahren zum betreiben eines gasturbinenbrenners

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