DE1235664B - Schubschraubtrieb an Andrehmotoren fuer Brennkraftmaschinen - Google Patents
Schubschraubtrieb an Andrehmotoren fuer BrennkraftmaschinenInfo
- Publication number
- DE1235664B DE1235664B DEL36580A DEL0036580A DE1235664B DE 1235664 B DE1235664 B DE 1235664B DE L36580 A DEL36580 A DE L36580A DE L0036580 A DEL0036580 A DE L0036580A DE 1235664 B DE1235664 B DE 1235664B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- pinion
- screw drive
- sleeve
- spring
- teeth
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 title claims description 5
- 239000007858 starting material Substances 0.000 claims description 22
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims description 6
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims description 6
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims description 6
- 238000005452 bending Methods 0.000 claims 1
- 230000002040 relaxant effect Effects 0.000 claims 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 4
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 3
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 3
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 3
- 210000000078 claw Anatomy 0.000 description 2
- 239000002131 composite material Substances 0.000 description 2
- 230000006378 damage Effects 0.000 description 2
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 description 2
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 description 1
- 238000006243 chemical reaction Methods 0.000 description 1
- 230000002996 emotional effect Effects 0.000 description 1
- 210000003746 feather Anatomy 0.000 description 1
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 description 1
Landscapes
- Mechanical Operated Clutches (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
F02n
Deutsche Kl.: 46c5-16
Nummer: 1235 664
Aktenzeichen: L 365801 a/46 c5
Anmeldetag: 14. Juli 1960
Auslegetag: 2. März 1967
Die Erfindung betrifft einen Schubschraubtrieb an Andrehmotoren für Brennkraftmaschinen mit einem
Ritzel, das mittels eines durch eine Feder elastisch eingerückt gehaltenen einseitigen Zahngesperres mit
einer Hülse kuppelbar ist, die sich mit der Anlasserwelle dreht und auf der Welle unter Mitnahme des
Ritzels zwecks Einrückens desselben in den Zahnkranz der Kraftmaschine durch ein gegen die Wirkung
einer Rückstellfeder verstellbares Gestänge verschiebbar ist, wobei die Hülse in Axialrichtung mit
dem Ritzel durch eine zweiseitige Längsverbindung mit elastischem Leerhub verbunden ist.
Bei einem derartigen bekannten Schubschraubtrieb ist es nachteilig, daß das Ritzel und die Hülse
nicht formschlüssig zu einer im ganzen montierbaren Einheit zusammengehalten werden, wobei gleichzeitig
die Klauen der Überholkupplung im Eingriff gehalten werden.
Eine weitere bekannte Vorrichtung weist zwischen dem Ritzel und der Antriebsmuffe bzw. -hülse eine
axiale Verbindung mit elastischem Leerhub auf. Zu diesem Zweck sind bei dieser bekannten Vorrichtung
zwei Federn vorgesehen, wobei die eine Feder entgegengesetzt zur anderen Feder wirkt, insofern, als
sie das Ritzel von der Antriebsmuffe in der Achsrichtung zu entfernen sucht, während die andere Feder
im Gegensatz dazu die beiden Organe zueinanderdrückt. Diese bekannte Vorrichtung hat den Nachteil,
daß die Zahnflanken das Ritzel und die Antriebsmuffe in Achsrichtung auseinanderzutreiben
suchen, und zwar sowohl bei der Übertragung des Andrehmomentes als auch bei einem Motorrückschlag.
Diese Reaktionskräfte müssen durch einen Splintring aufgenommen werden, der wegen der häufig
wiederkehrenden Stöße beim Anlassen und noch mehr durch die äußerst heftigen Motorrückschläge auf
die Dauer der Zerstörung unterliegt. Es ist auch ein Anlasser mit einer einzigen Feder bekannt, die sowohl
den gegenseitigen Eingriff des Zahngesperres gewährleistet als auch Hülse und Ritzel gegeneinander
bewegt. Die Feder gemäß dieser bekannten Ausführungsform stützt sich jedoch auf einem äußeren
Teil des Zahngesperres ab. Dadurch ist es nicht möglich, den Anlasser als eine geschlossene Einheit auszubilden,
die als solche montiert oder demontiert werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schubschraubtrieb zu schaffen, der die Nachteile der
bekannten Anordnungen nicht aufweist, wobei das Ritzel und die Hülse formschlüssig zu einer im ganzen
montierbaren Einheit zusammengehalten werden soll mit gleichzeitigem Ineingriffhalten der Klauen
Schubschraubtrieb an Andrehmotoren für
Brennkraftmaschinen
Brennkraftmaschinen
Anmelder:
Theodore Lafitte,
Neuilly-sur-Seine, Seine (Frankreich)
Theodore Lafitte,
Neuilly-sur-Seine, Seine (Frankreich)
Vertreter:
Dipl.-Ing. H. Meissner, Patentanwalt,
Bremen, Slevogtstr. 21
Bremen, Slevogtstr. 21
Als Erfinder benannt:
Theodore Lafitte,
Neuilly-sur-Seine, Seine (Frankreich)
Theodore Lafitte,
Neuilly-sur-Seine, Seine (Frankreich)
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 18. Juli 1959 (800 466)
der Überholkupplung. Weiterhin sollen möglichst wenig Einzelteile verwendet werden, was insbesondere
in der Kraftfahrzeugindustrie mit ihren großen Stückzahlen von außerordentlicher Bedeutung ist.
Die Erfindung bezweckt die Schaffung eines einfachen und zuverlässig arbeitenden Schubschraubtriebes mit einer sehr geringen Zahl von robusten, leicht herstellbaren, gewichtseinsparenden Bestandteilen, deren Selbstkostenpreis gering ist und deren Herstellung eine Kleinstmenge an Werkstoff erfordert.
Die Erfindung bezweckt die Schaffung eines einfachen und zuverlässig arbeitenden Schubschraubtriebes mit einer sehr geringen Zahl von robusten, leicht herstellbaren, gewichtseinsparenden Bestandteilen, deren Selbstkostenpreis gering ist und deren Herstellung eine Kleinstmenge an Werkstoff erfordert.
Zu diesem Zweck wird, ausgehend von einem Schubschraubtrieb der oben wiedergegebenen Art,
vorgeschlagen, daß die in an sich bekannter Weise zwischen dem Ritzel und der Hülse angeordnete Feder
sowohl die Hülse und das Ritzel zusammenführt als auch den gegenseitigen Eingriff der Kupplungszähne gewährleistet, sich in Axialrichtung auf dem
Ritzel über eine Buchse abstützt, die zwischen der Anlasserwelle und dem Ritzel lose auf der Anlasserwelle
sitzt und Ritzel und Hülse formschlüssig zu einem einheitlichen Körper zusammenhält. Diese Feder
ist zwischen den die Kupplungszähne tragenden Teilen angeordnet, d. h. zwischen dem Ritzel und den
auf der Anlasserwelle verschiebbaren und damit rotierenden Mitnehmerteilen, wobei die beiden axialen
Abstützpunkte dieser Feder durch diese Teile gebildet werden. Dabei ist der axiale Abstützpunkt der
709 517/137
3 4
Feder auf dem Ritzel durch eine zwischengeschaltete Im Beispiel der F i g. 1 ist die Mitnehmerhülse 1
Buchse gebildet, die zwischen der Welle und dem mit inneren Keilnuten 2 versehen, die entweder geRitzel
angeordnet ist, wobei das Ritzel lose und axial radlinig oder schraubenförmig verlaufen und deren
gegen einen Anschlag auf dieser Buchse montiert ist, Neigung zur Achse in diesem Fall dem Reibungswindamit
die beiden Abstützpunkte im wesentlichen 5 kel nahekommt. Die Mitnehmerhülse ist auf der An-
immer mit der gleichen Geschwindigkeit rotieren. lasserwelle 3 verschiebbar, die die entsprechenden
Ein derartiger Schubschraubtrieb bildet eine ge- äußeren Riffeln trägt.
schlossene Einheit, die als solche montiert oder de- Am vorderen Ende der Mitnehmerhüise sind
montiert werden kann, wobei die Feder innerhalb des selbstverriegelnde Kupplungszähne 4 od. dgl. einge-
Schubschraubtriebes eine innere Kraft bewirkt, d. h. io schliffen, die eine charakteristische Form haben, die
eine Kraft, die keine Wirkung auf irgendein äußeres nachstehend beschrieben werden soll. Diese Kupp-Teil
ausübt. Auf diese Weise wird keine Längskraft hmgszähne 4 können sich in ähnlich ausgestalteten
auf die Anlasserwelle ausgeübt, so daß ein Schub- selbstverriegelnden Kupplungszähnen 5 festgreifen,
lager oder ein Axialanschlag sich erübrigt. Weiterhin die an der Rückseite des Ritzels 6 vorgesehen sind,
rotieren die beiden Abstützpunkte der Feder dank 15 Das Ritzel kann sich auf einer Buchse 7 drehen und
der Abstützbuchse mit der gleichen Geschwindigkeit, verschieben, auf dessen nach außen umgebördelten
wodurch jede Torsion der Feder vermieden wird. Rand 8 eine Feder 9 drückt, die sich nach innen am
Entsprechend einer weiteren Ausführungsform, die eingebogenen Rande 10 eines Rohrstückes 11 ab-
insbesondere in Verbindung mit dem obigen Vor- stützt, das in der Hülse 1 zentriert ist, mit der es
schlag interessant ist, obwohl sie auch unabhängig 20 durch einen od'er mehrere Stifte 12 kraftschlüssig ver-
davon bei Schubschraubtrieben der beschriebenen bunden ist. Diese Stifte sind entv/eder durch eine Ab-
Art anwendbar ist, wird vorgeschlagen, daß das ein- schnürung 14 oder durch Verstemmung oder in jeder
seitige Zahngesperre sägezahnförmige selbsttätig zu- anderen Weise gesichert.
sammenziehende Verzahnungen aufweist, die je nach Am Vorderende der Buchse 7 sind zwei Scheiben
ihrer relativen Drehbewegung das Ein- oder Aus- 35 15 und 16 lose zentriert und durch einen Splintring
rücken des Gesperres unterstützen. Durch diese Maß- 17 od. dgl. am Platze gehalten,
nähme kann die Kraft der Feder beträchtlich verrin- An der Mitnehmerhülse 1 ist eine Aussparung 18
gert werden und damit auch die Dimension des vorgesehen, in welche zwischen die Flanken 21 und
Schubschraubtriebes, da die Feder im Inneren des 22 die kreisrunden Enden des Hebels 19 eingreifen,
Schubschraubtriebes angeordnet ist. Weiterhin wird 30 die mittels der Achse 23 am vorderen Lager 24 des
dadurch sichergestellt, daß die Kupplungszähne sich Anlassers 25 angelenkt sind.
vollständig miteinander verzahnen, wie auch immer An dem Hebel 19 ist bei 26 der Hebel 27 angedie
äußeren Umstände sein mögen, wodurch verhin- lenkt, der mittels des Stößels 29 die Feder 28 zurückdert
wird, daß die Zähne nur an ihren äußeren Be- drängen kann. Der Hebel 27 wird in seiner Ausreichen
gegeneinander anliegen, wodurch diese Rän- 35 gangsstellung durch die Kraft der Rückstellfeder 28
der besonders beansprucht und abgenutzt würden. festgehalten, die den am Hebel 27 angenieteten
Außerdem wird dadurch, an Stelle das Ritzel und die Schwingzapfen 30 gegen den Fortsatz 31 des Hebels
Antriebsmuffe wie bei den bekannten Anordnungen 19 anpreßt. Der Hebel 27 und der Hebel 19 bilden
auseinanderzutreiben, dazu beigetragen, sie durch alsdann einen Verbundhebel, der wie ein einziger
das Anlaufdrehmoment und die Motorrückschläge 40 Hebel wirken kann, der den Schubschraubtrieb in die
aufeinander zu zu bewegen und kräftig aneinanderzu- Ruhestellung an den an der Welle 3 vorgesehenen
pressen, so daß sie einen einheitlichen und wider- Anschlag des Anlassergehäuses 32 zurückführt. Der
standsfähigen Block bilden ohne schwache Stellen Stößel 29 stellt die Berührung zwischen den Kontakt-
und unzerstörbar durch Anlaufdrehmomente und warzen 33 und 34 her, durch die der Strom zum Anmögliche
Motorrückschläge, so heftig sie auch sein 45 lasser 25 geleitet wird,
mögen. Ein Hebel, eine Stange od. dgl. greift am Ende 35
mögen. Ein Hebel, eine Stange od. dgl. greift am Ende 35
Zusätzlich zu diesen Vorteilen ist der erfindungs- des Hebels 27 an, um die hier von Hand erfolgende
gemäße Schubschraubtrieb auch noch insoweit vor- Bedienung des Schubschraubtriebes zu gestatten,
teilhaft, als er nur eine einzige Feder, ein Minimum In der Ruhestellung ist das Ritzel 6 in einem ge-
an einfachen und leicht herstellbaren Einzelteilen 50 eigneten Abstand d vom Zahnkranz 36 abgerückt,
und die Möglichkeit aufweist, ihn als geschlossene Die selbstverriegelnden Kupplungszähne 4 und 5
Einheit zu montieren und zu demontieren, so daß er haben eine besondere Gestalt, die ein sehr wichtiges
leicht ausgetauscht werden kann, wobei er sehr leicht Merkmal des erflndungsgemäßen Schubschraubtrie-
in Einzelteilen ohne Zuhilfenahme von Werkzeugen bes darstellt.
demontiert werden kann. Außerdem ist die neue 55 Die schematischen Darstellungen der Fig. 2 und 3
Vorrichtung sehr billig in der Herstellung. zeigen diese Gestalt, die begrenzt ist
An Hand der Figuren wird eine Ausführungsform χ durch die m±^ 40 und 41 ^ zweckmäßig
des Gegenstandes der Erfindung m beispielhafter annähernd orthogonale Schraubenflächen sind,
Weise im folgenden naher beschrieben. Es zeigt deren χ fc ^n ^β^Η^ winkd mit
Fig. 1 einen Längsschnitt des; mit seinem Antrieb 60 dgr Achse & des Schubschraubtriebes bildet,
auf einem Anlasser eingebauten Schubschraubtriebes,
auf einem Anlasser eingebauten Schubschraubtriebes,
Fig. 2 und 3 die charakteristische Ausbildung der 2. durch die Flächen 42 und 43, die vorteilhaft
selbstanziehenden Einrastgesperre, die das Freilauf- orthogonale oder ähnliche Schraubflächen sind,
gesperre des Schubschraubtriebes bilden, deren Tangente in derselben Richtung wie die
Fig.4 die Stellung des zusammengesetzten Ein- 65 Tangente der Flächen 40 und 41 verläuft und
rückhebels des Schubschraubtriebes, wenn die Zähne einen Winkel bildet, der zweckmäßig zwischen
des Ritzels gegen die Zähne des Zahnkranzes auf- dem Reibungswinkel der in Berührung stehenlaufen,
den Werkstoffe als Minimum und 25° liegt,
5 6
3. durch die an sich bekannten abgeflachten Flan- mit dem anzulassenden Motor kraftschlüssig verbunken
an den Zahnspitzen 44, 45, für die kein denen Zahnkranz 36 antreibt, selbständiger Schutz beansprucht wird, die in Unter dieser Antriebskraft greifen die selbstverrieeiner
gleichen, zur Achse des Schubschraubtrie- gelnden Kupplungszähne 4 in die selbstverriegelnden
bes querliegenden Ebene mit geeigneter Länge 5 Kupplungszähne 5 ein, und infolge ihrer Zusammenangeordnet
sind, um das Werkstoävolumen der stellung bestimmt die tangentiale Antriebskraft, der
selbstverriegelnden Kupplungszähne zu steigern, das vom Zahnkranz 36 kommende Widerstandsum
ihre Brüchigkeit nach Behandlung und Ab- moment eine Gegenkraft R, die zur Achse des Schubschreckung
weitmöglichst zu beschränken. schraubtriebes senkrecht verläuft und in zwei Kräfte
ίο zerfällt, von denen die eine P senkrecht zu den in
Diese selbstverriegelnden Kupplungszähne 4 und 5 Berührung stehenden Schraubenflächen 42 und 43
sind normalerweise mit ausreichendem, aber mäßi- und die andere ρ parallel zu den besagten Schraubengem
Druck durch die Feder 9 in Berührung gehalten, flächen 42 und 43 verläuft.
die sich am Rand 10 des Rohrstückes 11 abstützt und Die Kraft ρ hat das Bestreben, die Schraubenfläauf
den Rand 8 der Buchse 7 drückt, die mittels des i5 chen 42 und 43 aufeinander gleiten zu lassen und das
von den Scheiben 15, 16 und dem Splintring 17 ge- Ritzel 6 an der Hülse 1 derart festzuhalten, daß diese
bildeten Anschlages einen Zug auf die Vorderseite einen Block bilden, ohne irgendwelche äußere Rückdes
Pützeis 6 ausübt und das letztere an die Hülse 1 Wirkungen insbesondere auf die Welle des Anlassers
anpreßt, wodurch die selbstverriegelnden Kupplungs- oder auf ein anderes Organ des Schubschraubtriebes,
zähne 4 und 5 ineinandergreifen. Die Wirkungsweise ao Die Übertragung des Antriebsmomentes erfolgt hinist
folgende: fort mit Sicherheit, ohne daß die Gefahr einer Be-
1. Fall: Die Zähne des Ritzels 6 und des Zahn- Schädigung der selbstanziehenden Rasten bestände,
kranzes 36 sind in eingerückter Stellung. — Ein Zug die während der Übertragung des Antriebsmomentes
bei 35 auf den Hebel 27 drückt unter Überwindung stets kräftig eingerückt bleiben.
der Kraft der Feder 28 den Stößel 29 ein und nimmt 25 Es braucht nur der Winkel A vorgesehen zu sein
mittels des Zapfens 26 den Hebel 19 mit, der den als der Reibungswinkel der miteinander in Berührung
Schubschraubtrieb und dessen Ritzel 6 in die mit stehenden Werkstoffe, damit die auf diese Weise defidem
Zahnkranz 36 kämmende Stellung 37 (strich- nierte Gleitkraft ρ im Sinn des Blockierens positiv ist.
punktiert) bringt. Gleichzeitig bewirkt der Stößel 29 Damit dies stets der Fall ist, wird dieser Winkel A
die Berührung zwischen den Kontakten 33 und 34. 30 vorteilhaft zwischen beispielsweise 10 und 25° in den
Der Strom fließt durch die Kontakte, der Anlasser 25 üblichsten Fällen vorgesehen. Andererseits wird es
läuft an, und der Motor springt an. Wenn der Zug angebracht sein, für die Rasten eine verhältnismäßig
auf das Ende 35 aufhört, führt die Feder 28 die ganze große Tiefe zu benutzen, um wirksame Stützflächen
Vorrichtung in die Ausgangsstellung nach F i g. 1 zu- 42 und 43 zu erzielen, rück. 35 Sobald der Motor angesprungen ist, wird der
2. Fall: Die Zähne des Ritzels 6 und des Zahn- Zahnkranz 36 treibend und nimmt das Ritzel 6 mit,
kranzes 36 liegen gegeneinander an, wie die F i g. 4 das mit größerer Drehzahl als die Hülse 1 umläuft, so
zeigt. — Der Zug bei 35 auf den Hebel 27 drückt den daß die Kupplungszähne 4 und 5 auseinanderrücken
Stößel 29 unter Überwindung der Feder 28 ein und und dabei gleichzeitig die Feder 9 zusammendrücken,
nimmt durch den Zapfen 26 den Hebel 19 mit, der 40 Das Ritzel 6 läuft alsdann als Freilauf auf der
den Schubschraubtrieb so weit mitnimmt, bis die Buchse 7 um, der auf der Welle 3 mit der Tendenz
Zähne des Ritzels 6 auf die Zähne des Zahnkranzes des Ausrückens der Kupplungszähne 4 und 5 gleitet.
36 auftreffen. Der Schubschraubtrieb ist alsdann in Infolge der erfindungsgemäßen Anordnung wird die
seiner Verstellung aufgehalten, desgleichen auch der Tiefe des Rückzuges der selbstverriegelnden Kupp-Hebel
19, der der Schubkraft des Hebels 27 wider- 45 lungszähne 4 und 5 ineinander mit dem Ansteigen
steht; der Hebel 27, der seine Wirkung fortsetzt, der relativen Drehzahl des Ritzels 6 in bezug auf die
zwingt seinen Zapfen 30, den Fortsatz 31 des Hebels Hülse 1 wegen der Reibung der Buchse 7 auf der
19 zu verlassen und verursacht durch den Stößel 29 Welle 3 und seiner Trägheit, die zu der Trägheit des
das Zusammenrücken der Kontakte 33 und 34, so Ritzels 6 hinzukommt, abnehmen. Auf diese Weise
daß der Anlasser 25 und folglich das Ritzel 6 um- 50 wird man mit der Zunahme der relativen Geschwinläuft;
das letztere ist dann sofort in der richtigen Stel- digkeit zwischen dem Ritzel 6 und der Mitnehmerlung,
um in den Zahnkranz 36 einzurücken. Sobald hülse 1 eine Abnahme des Geräusches des Freilaufdieser
Eingriff möglich ist, schiebt der Hebel 19, der betriebes und auch eine nennenswerte Abnahme des
von dem von der Feder 28 belasteten Hebel 27 nach Verschleißes der selbstverriegelnden Kupplungs-26
zurückgeführt wird, den Schubschraubtrieb in die 55 zähne 4 und 5 erzielen.
Stellung 37, wobei er gegebenenfalls durch einen Infolge der Anordnung der selbstanziehenden
zusätzlichen Zug auf das Ende 35 unterstützt Kupplungszähne und ihrer Wirkung kann man für
wird. In dieser Einstellbewegung ist der Fortsatz 31 den Antrieb der Hülse 1 entweder gerade, zur Achse
des Hebels 19 an den Zapfen 30 des Hebels 27 zu- des Schubschraubtriebes parallele oder schraubenrückgekehrt,
wie dies in Fig. 1 dargestellt ist. 60 förmige Nuten 2 in Verbindung mit einem Neigungs-
Der Schubschraubtrieb ist eingerückt, der Anlasser winkel benutzen, der dem Reibungswinkel nahe-
25 läuft, und der Motor springt an. Wenn der Zug kommt, und einer Steigung, die der Steigung der die
bei 35 aufhört, bringt die Feder 28 die ganze Vor- Kupplungszähne bildenden Schraubenflächen ent-
richtung wieder in die Ausgangsstellung nach F i g. 1 gegengesetzt ist. zurück. 6g Um ferner den Eingriff und das Ausrücken des
Während des Anlassens wird die Antriebskraft von Ritzels 6 und des Zahnkranzes 36 zu erleichtern,
den Nuten 2 und den selbstverriegelnden Kupplungs- wird ihre Zahnung schraubenförmig, jedoch mit ge-
zähnen 4 und 5 auf das Ritzel 6 übertragen, das den ringer Neigung und derart geschnitten, daß die
Claims (7)
1. Schubschraubtrieb an Andrehmotoxen für Brennkraftmaschinen mit einem Ritzel, das mittels
eines durch eine Feder eingerückt gehaltenen einseitigen Zahngesperres mit einer Hülse kuppelbar
ist, die sich mit der Anlasserwelle dreht und auf der Welle unter Mitnahme des Ritzels
zwecks Einrückens desselben in den Zahnkranz der Kraftmaschine durch ein gegen die Wirkung
einer Rückstellfeder verstellbares Gestänge verschiebbar ist, wobei die Hülse in Axialrichtung
mit dem Ritzel durch eine zweiseitige Längsverbindung mit elastischem Leerhub verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die in an sich bekannter Weise zwischen dem Ritzel (6)
und der Hülse (1) angeordnete Feder (9) sowohl die Hülse (1) und das Ritzel (6) zusammenführt
als auch den gegenseitigen Eingriff der Kupplungszähne (4, S) gewährleistet, sich in Axialrichtung
auf dem Ritzel (6) über eine Buchse (7) abstützt, die zwischen der Anlasserwelle (3) und
dem Ritzel (6) lose auf der Anlasserwelle (3) sitzt und Ritzel (6) und Hülse (1) formschlüssig
zu einem einheitlichen Körper zusammenhält.
2. Schubschraubtrieb an Andrehmotoren für Brennkraftmaschinen mit einem Zahngesperre,
dessen Zähne elastisch in Eingriffsstellung gehalten werden, insbesondere nach Ansprach 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das einseitige Zahngesperre sägezahnförmige selbsttätig zusammenziehende
Verzahnungen aufweist, die je nach ihrer relativen Drehbewegung das Ein- oder Ausrücken
des Gesperres unterstützen.
3. Schubschraubtrieb nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die außenliegenden
Flanken der Zähne an der Zahnspitze (44,45, Fig. 3) senkrecht zur Drehachse abgeflacht
sind.
4. Schubschraubtrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Längsanschlag für
das Ritzel (6) an der Buchse (7) von zwei Scheiben (15,16) gebildet wird, die sich an einem
in einer Nut der Buchse (7) sitzenden Splintring (17) abstützen.
5. Schubschraubtrieb nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Hülse
(1) zu einem selbständigen Bauteil zusammengefaßte Einheit auf der Anlasserwelle (3) in Anlage
an dem Anlassergehäuse (32) durch ein Steuergestänge unter der Wirkung der Rückstellfeder
(28) desselben gehalten ist.
6. Schubschraubtrieb nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückstellfeder
(28) auf einen mit Zwischengelenk (26) versehenen zweiteiligen Hebel (19,27) einwirkt, der
im Sinn des Ausrückens des Ritzels (6) unter Entspannen der Rückstellfeder (28) starr ist und im
Sinn des Einrückens des Ritzels (6) unter Spannen der Rückstellfeder (28) bei Auftreten eines
Stellwiderstandes am Ritzel (6) einzuknicken vermag.
7. Schubschraubtrieb nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Flanken (4,5)
durch zwei Schraubenflächen gebildet sind, die verschiedene Steigung haben, aber gleichgerichtet
sind, und daß vorzugsweise diese Schraubenflächen vor ihrer Konvergenzlinie durch eine zur
Achse senkrechte ebene Fläche voneinander getrennt sind, wobei die durch Aufeinandergleiten
das Gesperre lösenden Schraubenflächen oder annähernden Schraubenflächen vorzugsweise eine
Tangente haben, die mit der Achse einen 90° möglichst nahekommenden Winkel bildet, während
die die Antriebskraft übertragenden Schraubenflächen oder annähernden Schraubenfiächen
eine Tangente haben, deren Winkel mit der Achse des Schubschraubtriebes zwischen dem
Reibungswinkel der sich berührenden Teile und etwa 25° liegt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 1135 713,
056 875, 1 047 534, 487 751, 346 991;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 764 014;
französische Patentschrift Nr. 1158 386.
Deutsche Patentschriften Nr. 1135 713,
056 875, 1 047 534, 487 751, 346 991;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 764 014;
französische Patentschrift Nr. 1158 386.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 517/137 2.67 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR1235664X | 1959-07-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1235664B true DE1235664B (de) | 1967-03-02 |
Family
ID=9677690
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL36580A Pending DE1235664B (de) | 1959-07-18 | 1960-07-14 | Schubschraubtrieb an Andrehmotoren fuer Brennkraftmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1235664B (de) |
Citations (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE346991C (de) * | 1920-07-16 | 1922-01-11 | Maybach Motorenbau G M B H | Elektrische Hilfsantriebseinrichtung fuer Kraftfahrzeuge |
| DE487751C (de) * | 1928-12-22 | 1929-12-18 | Delco Remy Corp | Anlassvorrichtung fuer Verbrennungskraftmaschinen |
| DE1764014U (de) * | 1957-01-23 | 1958-03-27 | Bendix Aviat Corp | Anlasser-antrieb fuer motoren. |
| FR1158386A (fr) * | 1956-10-13 | 1958-06-13 | Lanceur à action positive avec ses commandes pour démarrage moteur | |
| DE1047534B (de) | 1954-10-04 | 1958-12-24 | Bendix Aviat Corp | Ritzeleinrueckvorrichtung fuer Anlasser von Brennkraftmaschinen |
| DE1056875B (de) | 1955-05-31 | 1959-05-06 | Bendix Aviat Corp | Schubschraubtrieb fuer Andrehvorrichtungen von Brennkraftmaschinen |
| DE1135713B (de) | 1956-10-13 | 1962-08-30 | Theodore Lafitte | Schubschraubtrieb mit Einrueckhebel an elektrischen Andrehmotoren fuer Brennkraftmaschinen |
-
1960
- 1960-07-14 DE DEL36580A patent/DE1235664B/de active Pending
Patent Citations (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE346991C (de) * | 1920-07-16 | 1922-01-11 | Maybach Motorenbau G M B H | Elektrische Hilfsantriebseinrichtung fuer Kraftfahrzeuge |
| DE487751C (de) * | 1928-12-22 | 1929-12-18 | Delco Remy Corp | Anlassvorrichtung fuer Verbrennungskraftmaschinen |
| DE1047534B (de) | 1954-10-04 | 1958-12-24 | Bendix Aviat Corp | Ritzeleinrueckvorrichtung fuer Anlasser von Brennkraftmaschinen |
| DE1056875B (de) | 1955-05-31 | 1959-05-06 | Bendix Aviat Corp | Schubschraubtrieb fuer Andrehvorrichtungen von Brennkraftmaschinen |
| FR1158386A (fr) * | 1956-10-13 | 1958-06-13 | Lanceur à action positive avec ses commandes pour démarrage moteur | |
| DE1135713B (de) | 1956-10-13 | 1962-08-30 | Theodore Lafitte | Schubschraubtrieb mit Einrueckhebel an elektrischen Andrehmotoren fuer Brennkraftmaschinen |
| DE1764014U (de) * | 1957-01-23 | 1958-03-27 | Bendix Aviat Corp | Anlasser-antrieb fuer motoren. |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2110112C3 (de) | Orehmomentbegrenzungs- und Trennkupplungseinrlchtung an einem Schrauber | |
| DE2145009B2 (de) | Schaltbares Planetenzahngetriebe für Elektrowerkzeuge | |
| DE2149912A1 (de) | Mechanismus fuer einen elektrischen Scheibenheber | |
| DE4138625B4 (de) | Elektromotorischer Stellantrieb | |
| DE19615007A1 (de) | Getriebe-Einheit | |
| DE1119135B (de) | Gelenkbeschlag fuer Sitze mit verstellbarer Lehne, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge | |
| DE19615002A1 (de) | Getriebe-Einheit | |
| EP0995047B1 (de) | Stellantrieb für eine fahrzeugkupplung | |
| DE10340293A1 (de) | Elektromotorischer Möbelantrieb zum Verstellen von Teilen eines Möbels relativ zueinander | |
| DE1235664B (de) | Schubschraubtrieb an Andrehmotoren fuer Brennkraftmaschinen | |
| DE2313895A1 (de) | Betaetigungsorgan, insbesondere betaetigungsorgan fuer ventile | |
| DE916368C (de) | Elektrischer Anlassmotor fuer Brennkraftmaschinen von Kraftfahrzeugen | |
| DE1924675A1 (de) | Antriebsnabe fuer sich drehende Wellen | |
| DE579859C (de) | Brennstoff-Einspritzpumpe | |
| DE637958C (de) | Anlassvorrichtung fuer Verbrennungsmotoren | |
| EP1903235A2 (de) | Anordnung zum Betätigen einer Kupplung eines Fahrzeuges | |
| DE2838125A1 (de) | Anlasser fuer einen dieselmotor | |
| DE542978C (de) | Anlassvorrichtung mit zwei staendig kaemmenden Raedern mit schraubenfoermiger Verzahnung | |
| DE102009017517B4 (de) | Tierschermaschine | |
| DE280353C (de) | ||
| DE552109C (de) | Freilaufanlassvorrichtung fuer Verbrennungsmotoren | |
| DE517636C (de) | Vorrichtung zum Anlassen von Motoren | |
| DE639473C (de) | Fliehkraftregler | |
| DE630782C (de) | Motorantrieb fuer elektrische Schalter | |
| DE3724404C2 (de) | Getrieberad für Aktenvernichter mit Mitnehmer |