DE1235183B - Verfahren und Werkzeug zur Vergroesserung des Kugelspiels bei Kugelschreibern - Google Patents
Verfahren und Werkzeug zur Vergroesserung des Kugelspiels bei KugelschreibernInfo
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B 43 k
Deutsche Kl.: 70 b-5/20
F 26505 VII b/70 b 28. August 1958 23. Februar 1967
Verfahren und Werkzeug zur Vergrößerung des Kugelspiels bei Kugelschreibern
Anmelder:
Hans Reinhard Fehling, Zug (Schweiz) Vertreter:
Dipl.-Ing. C. Wallach, Patentanwalt, München 2, Kaufingerstr. 8
Als Erfinder benannt:
Hans Reinhard Fehling, Zug (Schweiz)
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 28. August 1957
Großbritannien vom 28. August 1957
Die Erfindung bezieht sich auf Kugelschreiber.
Unter »Kugelschreiber« wird hierbei ein Schreibgerät verstanden, bei welchem das Schreibende oder die
Spitze eine Schreibkugel aufweist, die drehbar in einer Fassung oder einem Gehäuse gelagert ist und
teilweise daraus hervorsteht, wobei die Kugel aus einem Tintenbehälter mit Tinte über einen Tintenzuführungskanal
versorgt wird, welcher mit dem rückwärtigen Teil der Fassung oder des Gehäuses in
Verbindung steht, so daß, wenn sich die Kugel in ihrer Fassung dreht, indem sie über eine Oberfläche,
z. B. ein Blatt Papier, in Berührung mit dieser bewegt wird, ein dünner Tintenfilm von der Kugel durch
den engen Spalt zwischen ihr und dem Gehäuse mitgeführt und als Spur auf dieser Oberfläche angetragen
wird.
Bei Schreibgeräten dieser Art können die teilsphärischen Kugelsitzflächen im Inneren des Gehäuses,
die für eine befriedigende Schriftspur von Bedeutung sind, genau nur dadurch gebildet werden, daß Ein- 20
drückungen von der Schreibkugel selbst auf dem
Bodenteil der Fassung und an der Gehäusewand er- 2
Bodenteil der Fassung und an der Gehäusewand er- 2
zeugt werden. Dies wird gewöhnlich dann durchgeführt, wenn das Gehäuse mit einer darin einge- Kugel in ihrer Lage nicht wieder in genügendem
setzten Schreibkugel gebördelt, gedrückt, gepreßt 25 Maß zurückgehen, um das erforderliche Spiel zwi-
oder einer anderen Bearbeitung unterworfen wird, sehen Kugel und Sitz zu bilden,
damit die Mündung des Kugelgehäuses eingeschnürt Dasselbe gilt auch für ein bekanntes Verfahren,
damit die Mündung des Kugelgehäuses eingeschnürt Dasselbe gilt auch für ein bekanntes Verfahren,
wird und die Kugel in ihrer Lage hält. Wenn bei bei welchem das Kugelspiel nachträglich vergrößert
einer solchen Bearbeitung eine genügend große Kraft werden kann, indem man mittels eines ander Außenangewandt
wird, um die Gehäusewände auf die 30 fläche der Schreibspitze angreifenden Werkzeuges
Kugeloberfläche zu pressen, behalten infolge ibik
plastischer Verformung die Innenflächen des Gehäuses, die in Berührung mit der Kugel stehen, die
Gestalt der letzteren bei. Dieser Bearbeitung kann ein
Eindrücken der Kugel auf den Bodenteil des Ge- 35 fahren wird zu diesem Zweck auf den mittleren Teil häuses vorangehen. Aus diesem Grund entsteht bei der Kugelfassung ein seitlicher Druck mittels einer diesem Verfahren zur Herstellung von sphärischen h hii lfd Rll
Gestalt der letzteren bei. Dieser Bearbeitung kann ein
Eindrücken der Kugel auf den Bodenteil des Ge- 35 fahren wird zu diesem Zweck auf den mittleren Teil häuses vorangehen. Aus diesem Grund entsteht bei der Kugelfassung ein seitlicher Druck mittels einer diesem Verfahren zur Herstellung von sphärischen h hii lfd Rll
Kugelsitzflächen das einzige Spiel zwischen der Kugel und den Sitzflächen, durch welches Tinte beim
Schreiben hindurchgeführt wird, als Folge des 40 drückt und diese in ihrer Fassung festhält. Abgesehen
elastischen Zurückgehens des Metalls, nachdem der davon, daß auch dieses Verfahren in gewissen Fällen,
äußere Druck, welcher beim Einfassen der Kugel insbesondere bei aus Zinnlegierungen im Spritzverausgeübt
wurde, weggefallen ist. Dieses Verfahren fahren hergestellten Spitzen, versagt, ist es auch deshat
sich als leidlich zufriedenstellend bei Metallen, halb nachteilig, weil das benutzte Werkzeug sich auf
wie z. B. Messing oder Aluminiumlegierungen er- 45 der Schreibspitze nicht selbst zentriert, so daß bewiesen,
welche infolge ihrer hohen Streckgrenze sondere Vorkehrungen zur Zentrierung getroffen
einen erheblichen Grad elastischen Zurückgehens werden müssen, die für die Massenfertigung von
zeigen. Weit weniger eignet sich dieses Verfahren Spitzen sehr erschwerend sind. Infolge der einseitigen
für Metalle, die gegenwärtig, da sie zur Anwendung Einwirkung der umlaufenden Walzrolle tritt ferner
im Spritzgußverfahren geeignet sind, angewendet 50 sehr leicht ein seitliches Verziehen der Wandung der
Kugelfassung ein, was eine Ungleichmäßigkeit der Schreibspur zur Folge hat.
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ep g g
eine Kaltverformung des Schreibspitzenkörpers vornimmt, durch welche die Spitze durch Auswalzen in
axialer Richtung gelangt, und dadurch der Spitzenrand etwas erweitert wird. Bei dem bekannten Ver-
gg
um die Achse der Schreibspitze umlaufenden Rolle ausgeübt, während zugleich eine zweite, ebenfalls
umlaufende Rolle an der Oberseite der Kugel an-
p gg , g
werden, z. B. Zinnlegierungen, da diese eine niedrige Elastizitätsgrenze haben und nach der Festlegung der
Das Verfahren der Erfindung vermeidet die oben angeführten Nachteile, indem die Kaltverformung des
Schreibspitzenkörpers durch ringförmig angreifende Einschnürungskräfte in einer Ringzone bewirkt wird,
welche hinter der rückseitigen Tangentialebene der Kugel liegt.
Vorzugsweise wird die Einschnürungskraft durch Schlag oder Druck eines Gesenkes oder eines anderen
geeigneten Werkzeuges mit einer Bohrung durchgeführt, die beim Aufsetzen auf den Schreibspitzenkörper
koaxial zu diesem liegt.
Dieses Verfahren ist einerseits mit verhältnismäßig einfachen, sich auf der Schreibspitze selbst zentrierenden
Werkzeugen ausführbar und eignet sich daher im besonderen Maß für die Massenfertigung. Trotzdem
gestattet es, die erwünschte Vergrößerung des Kugelspiels in einem weiten Bereich und mit hoher
Genauigkeit zu erzielen, ohne daß sich nachteilige Folgen für die Schreibspur des Kugelschreibers einstellen.
Im Gegensatz zu dem obenerwähnten bekannten Verfahren beruht die gemäß der Erfindung
erzielte Wirkung darauf, daß in dem Schreibspitzenkörper hinter der rückseitigen Tangentialebene der
Kugel eine Einschnürung hervorgebracht und dadurch die Kugelfassung in dem erwünschten Maß
erweitert wird. Dadurch ist das Verfahren auch bei Schreibspitzenkörpern anwendbar, die aus Zinnlegierungen
im Spritzgußverfahren hergestellt sind oder aus einem ähnlichen Metall mit niedriger Streckgrenze
bestehen.
Es folgt nun die Beschreibung von Ausführungsbeispielen an Hand der Zeichnung. Darin zeigt
F i g. 1 einen Schnitt eines Werkzeuges zur Durchführung
des erfindungsgemäßen Verfahrens,
Fig. 2 eine abgeänderte Ausbildung des Werkzeuges.
Gemäß Fig. 1 ist ein Gesenk 1 mit einer Bohrung 2 so auf den Schreibspitzenkörper 3 aufgesetzt,
daß die Zone, in der die Mantelfläche der Bohrung 2 mit der Abschrägung 4 die sich verjüngende Außenfläche
des Schreibspitzenkörpers 3 mit der Einschnürungskraft umfaßt, einen kegelmantelförmigen Streifen
5 bildet, und zwar hinter der Ebene X-X, die die Rückseite der Kugel 6 tangential berührt und senkrecht
zur Achse des Spitzenkörpers 3 liegt. Das Gesenk 1 wird dann mit einer genügenden Kraft auf
den Spitzenkörper 3 geschlagen oder gepreßt, um das Spiel zwischen der Kugel 6 und ihren sphärischen
Sitzflächen 7 und 8 auf die gewünschte Größe zu erweitern. Andererseits braucht die Mantelfläche der
Bohrung — was jedoch in der Zeichnung nicht dargestellt ist — nicht abgeschrägt zu werden, in welchem
Fall die Außenseite des Spitzenkörpers 3 nach einer Kreislinie und nicht in Form des Streifens 5
berührt wird.
Soweit dies festgestellt werden konnte, führt diese Bearbeitung zu einer geringen Einschnürung des
Querschnitts des Spitzenkörpers in der Berührungsebene und (als Rückwirkung) zu einer geringen Ausdehnung
der Gehäusewände als Ganzes, so daß ein allgemein vergrößertes Spiel zwischen der Kugel und
den Gehäusewänden erzielt wird.
Das in F i g. 2 dargestellte abgewandelte Werkzeug wird vorzugsweise bei einem Spitzenkörper 3 benutzt,
der einen verjüngten Teil 3 a und einen zylindrischen Teil 3 & kleinen Durchmessers aufweist. In diesem
Fall hat das Gesenk 1 zweckmäßigerweise eine sich verjüngende Bohrung 9, z. B. mit einem Öffnungswinkel
von 40°, welche die den Übergang zwischen der Verjüngung 3 α (von z. B. 50°) und dem zylindrischen
Teil 3 b bildende Kante 10 entlang einer Kreislinie erfaßt. Wenn das Gesenk gegen den
Spitzenkörper 3 gedrückt wird, bewirkt es eine Verschiebung der Kante 10 nach hinten und infolgedessen
eine örtliche Verminderung des Konuswinkels des Spitzenkörpers 3, was zu der erwünschten Vergrößerung
des Spiels zwischen der Kugel 6 und ihren
ίο Sitzflächen führt. In vielen Fällen wird die Kante 10
nicht klar begrenzt sein, sondern mehr die Form eines konvexen Bereichs zwischen der Verjüngung 3 α und
dem Zylinder 3 b annehmen.
Es hat sich herausgestellt, daß der kritischste Faktor bei dem erfindungsgemäßen Verfahren die
Lage der Ebene quer zur Achse der Spitze ist, vor welcher sich das Metall frei bewegen kann, d. h. die
Ebene, in und möglicherweise auch hinter welcher die Einschnürungskräfte auf den Spitzenkörper einwirken.
Beispielsweise wird bei dem obenerwähnten Verfahren die optimale Lage dieser Ebene durch den
Durchmesser der Bohrung bestimmt. Wenn die Ebene zu weit vorn liegt, d. h. vor oder in der Tangentialebene,
welche an der Rückseite der Kugel quer zur Achse des Spitzenkörpers verläuft, bewirkt das Verfahren
entweder keine erhebliche Vergrößerung des Kugelspiels, oder es werden Spitzenkörper hergestellt,
die eine unbefriedigende oder sich verändernde Schriftspur liefern. Wenn die Ebene zu weit hinten
liegt, wird entweder keine Vergrößerung des Spiels erzeugt, oder es ist eine zu große Kraft erforderlich,
um ein befriedigendes Spiel zu erzeugen. Es hat sich gezeigt, daß bei Spitzenkörpern üblicher Gestalt,
z.B. gemäß Fig. 1 und 2, die beste Lage für die Ebene, in welcher die Haupteinschnürungswirkung
stattfindet, dann gegeben ist, wenn sie 0,85 bis 0,95 mm hinter dem Kugelmittelpunkt liegt, wenn
eine Kugel von 1 mm Durchmesser benutzt wird. In den meisten Fällen ist es ratsam, die Ebene weitei
nach hinten zu verlegen, wenn der Spitzendurchmesser kleiner ist, d. h., wenn die die Kugel umgebenden
Wände und die Tintenzuführung einen dünneren Querschnitt haben.
Um befriedigende Ergebnisse zu erzielen, ist es wichtig, einen Spitzenkörper zu verwenden, dei wenigstens vor der Berührungsebene vollständig symmetrisch ist, d. h. derart, daß das die Gehäusewände bildende Metall symmetrisch um die Längsachse des Spitzenkörpers angeordnet ist und so eine Gehäusewand bildet, die in jeder einzelnen, quer zur Achse des Schreibspitze liegenden Ebene eine rundherum konstante Dicke hat.
Um befriedigende Ergebnisse zu erzielen, ist es wichtig, einen Spitzenkörper zu verwenden, dei wenigstens vor der Berührungsebene vollständig symmetrisch ist, d. h. derart, daß das die Gehäusewände bildende Metall symmetrisch um die Längsachse des Spitzenkörpers angeordnet ist und so eine Gehäusewand bildet, die in jeder einzelnen, quer zur Achse des Schreibspitze liegenden Ebene eine rundherum konstante Dicke hat.
Es ist gleichermaßen wichtig, daß das Einschnürungswerkzeug mit einem solchen Maß an Symmetrie
und Genauigkeit hergestellt und diese aufrechterhalten wird, daß die von diesem Werkzeug auf der
Außenseite des Spitzenkörpers hervorgebrachte Eindrückung symmetrisch um die Achse senkrecht zu
der letzteren in einer gleichmäßigen Tiefe liegt. Die
So Achsen des Spitzenkörpers und des Einschnürungswerkzeuges sollten vor Einwirkung der Einschnürungskraft
möglichst genau zusammenfallen. Aus diesem Grund werden derart gestaltete Einschnürungswerkzeuge
bevorzugt, welche sich beim Aufsetzen auf den Spitzenkörper, wie in Fig. 1 und 2
gezeigt, axial selbst ausrichten.
Zur Ausübung der Einschnürungskraft auf die Außenseite des Spitzenkörpers kann jedes andere
geignete Verfahren benutzt werden, ζ. B. ein Walzoder ein Gesenkschmiedeverfahren. Jedoch wird
eine Einschnürung durch Schlag bevorzugt, weil dadurch das Problem, die Einschnürungswirkung bei
der Massenfertigung auf vollautomatischen Maschinen, ζ. B. den bekannten Maschinen der Drehtischbauart,
konstant zu halten, wesentlich vereinfacht wird.
Vorzugsweise werden die Bearbeitung zur Einfassung der Kugel und das Verfahren zur Vergrößerung
des Spiels gemäß der Erfindung in einem Arbeitsgang durchgeführt.
Falls erwünscht, kann das Verfahren gemäß der Erfindung in zwei oder mehreren Stufen durchgeführt
werden. Aber im allgemeinen wird dies nicht notwendig sein.
Claims (5)
1. Verfahren zur Vergrößerung des Spiels zwischen der in ihre Fassung eingesetzten und durch
Bördelung des Spitzenrandes darin festgehaltenen Schreibkugel und ihren Sitzflächen bei Kugelschreibern,
bei welchem durch ein auf die Außenfläche der Schreibspitze einwirkendes Werkzeug diese in einem ringförmigen Bereich
kalt verformt wird, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kaltverformung des vorzugsweise aus Zinnlegierungen im Spritzgußverfahren
hergestellten Schreibspitzenkörpers (3) durch ringförmig angreifende Einschnürungskräfte
in einer Ringzone (5) bewirkt wird, welche hinter der rückseitigen Tangentialebene (X-X)
der Kugel (6) liegt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschnürungskraft durch
Schlag oder Druck eines Gesenkes (1) oder eines anderen geeigneten Werkzeuges mit einer Bohrung
(2, 9) durchgeführt wird, die berm Aufsetzen auf den Schreibspitzenkörper (3) koaxial zu diesem
liegt.
3. Werkzeug zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch die Ausbildung
der Mantelfläche der Bohrung (2) in bezug auf den Schreibspitzenkörper (3), derart, daß
die Zone, in der die Mantelfläche der Bohrung (2) den sich außenseitig verjüngenden Teil des
Schreibspitzenkörpers (3) mit der Einschnürungskraft erfaßt, ein Kreis ist.
4. Werkzeug zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Mantelfläche der Bohrung (2) an ihrem nach dem Schreibspitzenkörper hin liegenden Ende
unter einem solchen Winkel konisch ausgebildet ist, daß die Zone, in der die Mantelfläche der
Bohrung (2) den sich außenseitig verjüngenden Teil des Schreibspitzenkörpers (3) mit der Einschnürungskraft
erfaßt, ein kegelmantelförmiger Streifen (5) ist.
5. Werkzeug zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 2 bei Schreibspitzenkörpern, die
an ihrem vorderen Teil eine konische und an ihrem rückwärtigen Teil eine zylindrische Mantelfläche
haben, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung (9) unter einem kleineren Winkel als
dem Konuswinkel am Vorderteil des Schreibspitzenkörpers (3) konisch ausgebildet ist, so daß
bei Krafteinwirkung auf das Werkzeug die den Übergang vom konischen (3 a) auf den zylindrischen
Teil (3 b) des Schreibspitzenkörpers (3) bildende Kante (10) bzw. ein derartiger konvexer
Bereich nach hinten verschoben und der Konuswinkel am Vorderteil des Schreibspitzenkörpers
(3) verkleinert wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 2 498 009.
USA.-Patentschrift Nr. 2 498 009.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 510/57 2.67 © Bundesdruckerei Berlin
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