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Projektionsapparat für Dias Die Erfindung betrifft einen Projektionsapparat
für Dias mit einem Hebewerk zum Heben und Senken der Dias aus einem Magazin in ein
Projektionsfenster und zurück in das 24agazin und einer Schaltvorrichtung zum schrittweisen
Transport des Magazins.
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Bei solchen Projektionsapparaten ist es bekannt, die Schaltvorrichtung
mit dem Hebewerk so zu koppeln, daß der Transport des Magazins zwischen dem Senken
eines Dias und dem Heben des nächsten Dias erfol-t.
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Ein Nachteil dieser bekannten Projektionsapparate ist, daß zu jedem
Bildwechsel das Hebewerk und die Schaltvorrichtung von Hand angetrieben werden müssen.
Insbesondere bei der Vorführung einer größeren Anzahl von Dias ist der Antrieb von
Hand sehr lästig.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Projektionsapparat
zu schaffen, der bei einem möglichst einfachen mechanischen Aufbau und mit mög lichst
einfachen Steuerungsmitteln einen vollautomatischen Betrieb ermöglicht, so daß nach
dem Startsignal keine Betätigung mehr erforderlich ist, bis alle Dias des Magazins
projiziert sind.
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Diese Aufgabe ist gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß eine Schaltkupplung,
mittels deren das Hebewerk und die Schaltvorrichtung mit einem ständig laufenden
Motor kuppelbar sind, und ein mit dem getriebenen Teil der Kupplung zusammenwirkendes
Betätigungsglied vorgesehen sind, das die Kupplung in der Stellung des Hebewerkes
ausschaltet, in der ein Dia in das Projektionsfenster gehoben ist, und daß dem Betätigungsglied
eine vom Motor gesteuerte Einschaltvorrichtung zugeordnet ist, die nach einer wählbaren
Zeitspanne die Kupplung wieder einschaltet.
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Durch die Anwendung der Schaltkupplung, die den ständig laufenden
Motor mit dem Getriebe de5 Projektionsapparates so lange kuppelt, bis ein Dia aus
dem Projektionsfenster gesenkt, das Magazin um einen Schritt fortaeschaltet
und das nächste Dia wieder in das Projektionsfenster gehoben wird, wird erreicht,
daß alle zwischen dem Projizieren von zwei Dias erforderlichen Arbeitsgänge in einem
einzigen Arbeitszyklus ununterbrochen durchgeführt werden. Die Dauer der hierbei
durchzuführenden Einzelarbeitsgänge ist vollständig unabhängig von der Zeit, in
der das Dia im Fenster bleiben soll. Dieser ununterbrochene Arbeitszyklus kann also
für alle Fälle in der gleichen Weise durchgeführt werden. Das einzige, was für einen
vollautomatischen Betrieb hier noch geregelt werden muß, ist der zeitliche Abstand
zwischen dem Ende eines vorhergehenden Arbeitszyklus und dem Anfang eines nachfolgenden
Arbeitszyklus, d. h., die Zeit, innerhalb der sich ein Dia im Projektionsfenster
befindet. Diese Zeit wird durch die dem Betätigungsglied zugeordnete, vom Motor
gesteuerte Einschaltvorrichtung festgelegt, die nach einer wählbaren Zeitspanne
die Kupplung wieder einschaltet. Durch die sich selbst ausschaltende Schaltkupplung
und durch die Zusammenfassung aller Bewegungen der Teile des Projektionsapparates
in einem einzigen zusammenhängenden Arbeitszyklus wird erreicht, daß der vollautomatische
Betrieb mit möglichst einfachen Steuermitteln durchführbar ist. Die Schaltkupplung
schafft hierbei die Möglichkeit, den mechanischen Aufbau möglichst einfach zu aestalten,
da dadurch das ganze Getriebe im Projektionsapparat zusammenhängend aufgebaut werden
kann und einzelne Baugruppen nicht besonders geschaltet werden müssen.
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Um den Diawechsel vollautomatisch durchführen zu können und trotzdem
die Möglichkeit zu haben, die einzelnen Dias eine bestimmte vorwählblare Zeit im
Projektionsfenster zu halten, kann die Einschaltvorrichtung mit einer Einstellvorrichtung
verseben sein, die verschiedene, den wählbaren Zeitspannen zugeordnete Einschaltstellungen
und eine Ausschaltstellung aufweist, in der die Einschaltvorrichtung in einer keine
Wiedereinschaltung bewirkenden Ruhestellung
bleibt. Man erreicht
dadurch, daß nach jedem Ablauf eines - Arbeitszyklus, nachdem die Schaltkupplung
ausgeschaltet wird, nach der vorher mittels der Einstellvorrichtung eingestellten
Zeit ein neuer Arbeitszyklus des Diawechsels beginnt.
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Bei einer bevorzugten Ausführungsforin der Erfindung ist vorgesehen,
daß das Hebewerk und die Schaltvorrichtung über eine Antriebsvorrichtung miteinander
gekoppelt sind, die eine mit einer Handkurbel verbundene Kurbelwelle aufweist, und
daß der getriebene Teil der Schaltkupplung mit der Kurbelwelle über eine einseitig
wirkende Kupplung verbunden ist, die nur eine in einem bestimmten Drehsinn gerichtete
Drehung des Antriebes auf die Kurbelwelle überträgt, beim Einwirken eines äußeren
Drehmomentes auf die Handkurbel aber wirkungs-los ist.
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Um einzelne Dias herausnehmen zu können, ohne das ganze Magazin aus
dem Projektionsapparat herauszunehmen, kann eine von Hand bedienbare Herausgebevorrichtung
vorgesehen sein, mittels deren ein im Projektionsfenster befindliches Dia in einer
Stellung herausgehoben werden kann, in der es mit der Hand aus dem Projektionsapparat
entfernbar ist. Um zu vermeiden, daß dabei ein Dia aus dem Projektionsapparat herausgehoben
werden kann, während die automatische Einschaltvorrichtung eingeschaltet ist, sind
Sperrmittel vorgesehen, die die Herausgebevorrichtung mit der Einstellvorrichtung
derart koppeln, daß jene normalerweise blockiert und nur freigegeben ist, wenn die
automatische Einschaltvorrichtung ausgeschaltet ist.
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Um die Schaltvorrichtung des Diamagazins unabhängig von dem Hebewerk
betätigen zu können, so daß das Diamagazin auch ohne Diawechsel verschoben werden
kann, kann zwischen der Antriebsvorrichtung und den auf das Diamagazin einwirkenden
Teilen der Schaltvorrichtung eine mittels eines handbetätigenden Organs ausschaltbare,
normalerweise eingekuppelte, Übertragungskupplung vorgesehen sein. Wird das handbetätigte
Organ unmittelbar mit den auf das Diamagazin einwirkenden Teilen gekoppelt, dann
kann durch Betätigung dieses Organs nach dem Auskuppeln der übertragungskupplung
das Diamagazin ohne Betätigung des Hebewerkes verschoben werden. Um nun weiterhin
zu erreichen, daß das Diamagazin mittels des handbetätigten Organs nur dann verschoben
werden kann, wenn sich das Hebewerk in seiner tiefsten Stellung befindet, in der
das vom Hebewerk erfaßte Dia sich im Magazin befindet, kann die Handkurbel für das
handbetätigte Organ eine Sperre bilden, die ein Auskuppeln der übertragungskupplung
mittels des Organs nur zuläßt, wenn sich die Antriebsvorrichtung in einer vorherbestimmbaren
Phase eines Arbeitszyklus befindet, nämlich in der Phase, bei der das Hebewerk seine
tiefste Stellung erreicht hat.
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Die Erfindung ist im folgenden an Hand eines in den Zeichnungen dargestellten
Ausführungsbeispie-. les im einzelnen beschrieben. Es zeigt Fig. 1 eine schaubildliche
Darstellung des Genäuses des Projektors für Diapositive, F i g. 2 eine von
der oberen linken Seite des Projektors aus gesehene schaubildliche Darstellung der
Handkurbelwelle und die Mechanismen zum Bewegen des Hebewerkes und der Blende, F
i g. 3 eine schaubildliche Darstellung eines Magazins für pappgerahmte Diapositive,
F i g. 4 eine schaubildliche Teildarstellung eines Magazins für glasgerahmte
Diapositive, F i g. 5 eine Teilansicht des Magazinbodens mit Ventilationsschlitzen,
F i g. 6 in Teildarstellung eine Draufsicht der Linsen- und Projektionsfenstersysteme
des Projektors, F i g. 7 eine Rückansicht des Projektionsfensters, des Herausgebemechanismus
und der Schalträder, F i g. 8 eine Vorderansicht des Projektionsfensters,
der Hebewerk- und Blendenmechanismen und der Schalträder, F i g. 9 eine Darstellung
der linken Seite des Projektionsfensters, der Hebewerk- und Herausgebemechanismen
und der Schaltträger im Schnitt, F i g. 10 einen Schnitt nach der Linie
10-10 in F i g. 7 durch Einzelheiten eines Teiles des Herausgebemechanismus,
F i g. 11 eine Draufsicht der Steuerungs- und Schaltgetriebe, F i
g. 12 eine schaubildliche Darstellung eines Elektromagneten zum Schalten
der Schaltkupplung, F i g. 13 eine rechte Seitendarstellung der Steuerungs-
und Schaltgetriebe, F i g. 14 die Ansicht eines Schnittes nach der Linie
14-14 in F i g. 13 von vorn, mit dem Schaltgetriebe und seiner Steuerung,
F i g. 15 eine Draufsicht des Getriebes für den Motorantrieb, einer automatischen
Einschaltvorrichtung mit einer Einstellvorrichtung zum Einstellen der Schaltperioden
und des Gebläses, F i g. 16 eine rechte Seitendarstellung des Mechanismus
von F i g. 15,
F i g. 17, 18 und 19 eine Draufsicht der
automatischen Einschaltvorrichtung mit der Einstellvorrichtung in einer zweiten
bzw. einer dritten bzw. einer vierten Stellung, F i g. 20 eine linke Seitendarstellung
der Handkurbelkupplung in Halbzyklus-Stellung während des manuellen Vorwärtsantriebes,
F i g. 21 einen Schnitt nach der Linie 21-21 in F i g. 20 von vorn
gesehen, F i g. 22 eine linke Seitendarstellung der Handkurbelkupplung in
einer Zwischenstellung für automatischen Vorwärtsantrieb, die den Betrieb der Handkurbel
zeigt, wenn eine Störung in der Maschine auftritt, F i g. 23 eine linke Seitendarstellung
der Handkurbelkupplung in einer Zwischenstellung für Rückwärtshandantrieb und für
Aufrechterhaltung des automatischen Betriebes von Hand, F i g. 24 eine Bodendarstellung
des Vorwärmekanals, F i g. 25 eine Darstellung des Vorwärmekanals von vorn
und F i g. 26 eine Schaltskizze des elektrischen Stromkreises im Projektor.
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Während eines jeden Diawechselzyklus des Projektors wird ein Diahalter
mit seinem Dia von einem Hebewerk aus dem Projektionsfenster in ein Fach eines Diamagazins
gesenkt, das Diamagazin wird um ein Diafach vorgeschaltet, und ein neuer Diahalter
wird wieder vom Hebewerk in das Projektionsfenster gebracht, wo das Dia nach der
optischen Achse des Projektors ausgerichtet ist. Ein Verschluß wird von der optischen
Achse entfernt, wenn der Diahalter vollkommen im Projektionsfenster sitzt und wird
vor dem Herausnehmen des Halters aus dem Projektionsfenster in die alte Lage zurückgebracht.
Die
in F i g. 6 dargestellten Projektorelemente, die entlang der optischen Achse
angeordnet sind, umfassen einen Reflektor 10, eine Projektionslampe 12, eine
Reihe von Kondensorlinsen 14, 16 und 18, ein Projektionsfenster, das
als Ganzes mit 20 bezeichnet ist, und eine Fokussierungseinheit 22. Der Refiektor
und die Kondensorlinsen sind in besondere Rahmen 11, 15, 17 bzw.
19 gefaßt, die in Schlitzen 24 von zwei Seitenwänden 26 und
28 gehalten sind. Der Reflektor und die Kondensorlinsen sind zur Reinigung
und zum Auswechseln leicht entfernbar, wenn ein Deckel 30 der Maschine zurückgeklappt
wird, wie in F i g. 6 gezeigt. Wenn der Deckel 30 (s. auch F i
g. 1)
geschlossen ist, greift eine Reihe von Federfingern 32
(s. auch
F i g. 7) an den Oberflächen der entsprechenden Rahmen 11, 15, 17
und 19 an, um den Reflektor und die Kondensorlinsen fest in ihren gegebenen
Lagen zu halten.
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In den F i g. 6 bis 9 ist dargestellt, daß das Projektionsfenster
20 eine Stützplatte 36 aufweist, die ein Paar sich vorwärts erstreckender
vertikaler Flanscheu 38 (s. auch F i g. 2) hat, die an eine Öffnung
40 angrenzen. Eine Andrückkufe 42 wird gegen die Flansche 38 durch ein Federglied
44 gedrückt.
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Die Kufe 42 und die Feder 44 haben beide die allgemeine Form eines
offenen Ouadrates, das die Öff-
nung 40 umgibt. Die Andrückkufe ist bei 43
(F i g. 9)
nach vom gebogen, um eine Gleitfläche zum Einführen eines Halters
46 für Dias zwischen sie und die Flansche 38 zu bilden.
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Die Fokussierungs- oder Einstellungseinheit 22 (F i g. 6) ist
auf mehreren Schienen 48 für eine Längsverschiebung auf dieser mittels eines Brennpunkteinstellknopfes
49 angeordnet.
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Die Lampe, der Reflektor, die Kondensorlinsen, das Projektionsfenster
und die Einstellungseinheit sind in der Technik wohlbekannt und sind hier lediglich
in Zuordnung zu den anderen Elementen des Projektors gezeigt und beschrieben, die
die Erfindung verkörpern.
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Ein Diawechselzyklus kann durch Drehen einer Handkurbel in einer von
zwei Richtungen durchgeführt werden. Der einzige Unterschied in den Zyklen wie zwischen
den zwei Richtungen der Handkurbeldrehung ist die Richtung, in der das Diamagazin
geschaltet wird. Eine Richtung wird als Vorwärtsschaltung, die andere als Rückwärtsschaltung
bezeichnet. Im folgenden wird die Bewegung des Diamagazins von der Vorder- zur Hinterseite
des Projektors als Vorwärtsschaltung bezeichnet.
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Ein Diawechselzyklus kann auch durch manuellen Druck auf einen Druckknopf
ausgelöst und dann automatisch weitergeführt werden. Während dieses Zyklus wird
das Diamagazin nur in der Vorwärtsrichtung geschaltet. Wenn der Druckknopf heruntergedrückt
gehalten wird, folgen Diawechselzyklen in rascher Aufeinanderfolge und erlauben
dabei eine Kontrolle, indem man die Dias im Magazin beobachten kann.
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Ein drittes Mittel zum Auslösen eines Diawechselzyklus, währenddessen
nur ein Vorwärtsschalten erfolgt, ist ein Knopf zur Auswahl einer von mehreren Zykluszeiten,
wie 4, 8 und 16 Sekunden. Doch kann der automatische Betrieb bei jeder
gewählten Zykluszeit entweder durch Betätigen des Druckknopfes zum Vorwärtsschalten
oder durch Betätigung der Handkurbel zum Schalten in beliebiger Richtung übersprungen
werden. Auch kann die Handkurbel festgehalten werden, um einen Diawechsel zu verhindern,
der sonst bei automatischem Betrieb geschehen würde.
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Ein Handschaltknopf ist vorgesehen, um das Magazin im Projektor in
eine beliebige Richtung zu schalten. Um eine gegenseitige Einwirkung zweier Dias
aufeinander in einem Fach des Magazins zu verhindem, ist der Schaltknopf mit der
Handkurbel gekuppelt, so daß die Handschaltung nur ausgeführt werden kann, wenn
sich alle Diahalter im Magazin befinden. Ein besonderer Auslösemechanismus für Notfälle
ist vorgesehen, um das Magazin aus dem Schaltmechanismus, unabhängig von der Stellung
der Handkurbel, freizusetzen, falls im Projektor eine Störung auftritt, die z. B.
auf einen verbogenen Diahalter zurückzuführen ist.
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Ein Herausgebehebel ist vorgesehen, um einen Diahalter von der Projektionsfensterstellung
in eine höhere Lage zu bringen, in der das Dia in dem Halter mit der Hand durch
eine Öffnung im Deckel der Maschine aus dem Projektor entfernt werden kann. Dadurch
ist es möglich, einzelne Dias auszuwechseln oder umzusortieren, ohne daß man das
Magazin im Projektor bewegt.
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Ein einziger Motor ist sowohl für den automatischeu Diawechsel als
auch für den mittels Druck' knopf sowie auch zum Betrieb eines Durchlüftungs-"ebläses
a vorgesehen. Das Gebläse läßt die Luft durch einen Vorwärmekanal und durch Luftschlitze
im Boden des Magazins zirkulieren, um die Dias im Magazin vorzuwärmen und zu trocknen.
Dadurch wird verhindert, daß die Dias sich in eine nicht eingestellte Stellung verwerfen,
wenn sie später der erhöhten Temperatur ausgesetzt werden, die durch die Projektionslampe
im Projektor entsteht. Halter für Diapositive und Magazine Wie aus F i
g. 3 ersichtlich ist, besteht jeder Diahalter 46 aus einem U-förmigen Rahmen
mit Blattfedern 52 zum Festhalten eines Dias 50, das in die Fassung
des Rahmens eingeführt ist. An einer Seite des Rahmens sind ein Paar Orientierungsnasen
54 angeordnet, die sich senkrecht zur Fläche des Halters erstrecken. Die Nasen 54
dienen dazu, daß jeder Diahalter in das Magazin 60 nur in einer Vorder-und
Rückseitenorientierung eingesetzt werden kann. Die Orientierungsnasen 54 wirken
mit Scheidewänden der Magazinfächer zusammen, die aus verhältnismäßig langen Rippen
62 an einer Seite des Magazins und aus verhältnismäßig kurzen Rippen 64 an
der gegenüberliegenden Seite des Magazins bestehen. Die betreffenden Längen der
Rippen 62 und 64 sind derart, daß ein Diahalter in das Magazin nur dann eingeführt
werden kann, wenn sich die Nasen 54 auf derselben Seite des Magazins befinden wie
die Rippen 64. Wenn der Versuch gemacht wird, einen Diahalter in umgekehrter Orientierung
in ein Magazin einzuführen, so wie bei 50 a. stoßen die Nasen
54 an den längeren Rippen 62 an und versperren das weitere, Eindringen des
Halters. Obgleich zwei Orientierungsnasen gezeigt werden, kann dasselbe Ergebnis
unter Benutzung nur einer solchen Nase erzielt werden.
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Ein Paar Hebenasen 56 sind an jedem Diahalter seitlich oben
angebracht und erstrecken sich von ihm nach außen. Nie Nasen 56 wirken zusammen
mit dem Hebemechanismus, wie hier später beschrieben,
zur Beförderung
der Dias zwischen dem Magazine und dem Projektionsfenster.
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Eine Zahnleiste 66 bildet einen Teil der einen Seite des Magazins
60 und wirkt mit einem Zahnrad 67 (F i g. 7 und 9),
das das kleinere von zwei Schaltzahnrädern 67 und 77 ist, zusammen.
Beide Zahnräder sind auf einer Schaltwelle 69 befestigt, die, wie später
beschrieben, durch den Schaltmechanismus angetrieben wird, um das Magazin im Projektor
zu schalten. Der Zahnabstand der Zahnleiste 66 (F i g. 3)
entspricht
dem Zwischenraum der aufeinanderfolgenden Rippen 62 und 64, derart, daß die
Längsbewe-"ung 0 eines Magazins vermittels des Vorschubes eines Zahnleistenzahnes
das Projektionsfenster mit dem jeweils nächsten Magazinfach in Übereinstimmung bringt.
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Das Magazin und der Halter in F i g. 3 können als Pappdiamagazin
und -halter aufgefaßt werden, in denen der Zahnabstand der Zahnleiste und der Fachzwischenraum
verhältnismäßig kurz sind. In F i g. 4 ist ein zweites Magazin
70 dargestellt, das mit einer Zahnleiste 76 versehen ist, die einen
verhältnismäßig weiten Zahnabstand hat. Der Zwischenraum zwischen den aufeinanderfolgenden
Scheidewandrippen 72 und 74 entspricht den größeren Zahnabständen der Zahnleiste
76. Die Zahnleiste 76 ist am Magazin 70 tiefer angeordnet als
die entsprechende Zahnleiste 66 am Magazin 60 (F i g. 3) und
ragt weiter aus dem Magazin heraus, so daß, wenn das Magazin 70 in den Projektor
eingeführt wird, dieZahnleiste76 mit dem Zahnrad 77 (F i g. 7 und
9) in Eingriff kommt. Die breiteren Fächer des Magazins 70 erlauben,
daß dieses dickere Diahalter aufnimmt, die geeignet sind, Pappdias oder Glasdias
aufzunehmen.
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Eine entsprechende Führung 68 und 78 (F i
g. 3
und 4) ist an jedem Magazin 60 und 70 an der der Zahnleiste
gegenüberliegenden Seite angebracht und dient zusammen mit einem Längsbügel
71 (F i g. 7)
im Projektor zur Führung des Magazins durch den Projektor.
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In F i g. 5, die die Bodenansicht eines Magazins zeigt, ist
zu sehen, daß jedes Magazin eine Serie von Schlitzen 79 hat, die entlang
seinem Boden verteilt sind, um mit einem Vorwärmekanal in einer Weise zusammenzuwirken,
die hier später beschrieben wird. Das Hebewerk Der vorliegende Projektor schließt
ein Hebewerk ein, das während eines Diawechselzyklus einen Diahalter vom Projektionsfenster
in das Magazin senkt und einen nächsten Diahalter zur Projektion in das Fenster
hebt.
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Das in den F i g. 2, 6, 8 und 9 als Ganzes mit
80
bezeichnete Hebewerk umfaßt ein Führungsglied 82
und ein Hebeglied
84, die miteinander vernietet oder auf andere Weise verbunden sind, wie bei
86 gezeigt. Das äußere vordere Glied 82 dient zur Führung des Hebewerkes
in einer senkrechten Bahn zwischen dem Magazin und dem Projektionsfenster, während
das innere, hintere Glied 84 zum Heben und Senken der Diahalter dient.
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Die Stützplatte 36 (F i g. 2) des Projektionsfensters
hat einen sich vorwärts erstreckenden senkrechten Flansch 34, der entlang ihrer
Innenseite angeordnet ist. Der Flansch 34 hat eine vertikale Nut 35, die
mit einem Paar oberen und unteren Führungsfüßen 88 zusammenwirkt, die an
dem Führungsglied 82
mittels entsprechenden Unterlageklemmscheiben
89
befestigt sind. Der äußere vordere Rand der Stützplatte 36 bildet
eine Gleitfläche 37, die mit einem dritten Führungsfuß 90 zusammenwirkt,
der am Glied 82 angeordnet ist. Die Führungsfüße 88 und
90, die vorzugsweise aus dem im Handel unter der Bezeichnung Nylon bekannten
Kunststoff od. dgl. bestehen, führen das gesamte Hebewerk längs der Nut
35 bzw. der Oberfläche 37 auf und ab.
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Ein Arm 92 mit einem gabelförmigen Ende ragt vom Führungsglied
82 nach vorn und ist zur Aufnahme eines Wellenstumpfes 94 ausgebildet, der
an einem Ende eines Hebewerkhebels 96 angeordnet ist. Das andere Ende des
Hebels 96 ist um einen Zapfen 97 an der vorher erwähnten inneren vertikalen
Wand 26 des Projektors drehbar gelagert. Eine feine Feder 98 ist zwischen
dem Wellenstumpf 94 und dem Glied 82 in einer Stellung zwischen den Führungsfüßen
88
und 90 befestigt. Die Feder 98 drückt die Führungsfüße
88 und 90 gegen die vertikale Nut 35 bzw. gegen die Führungsfläche
37 und hält das gesamte Hebewerk in einer vertikalen Ebene. Der Hebel
96
schwingt um den Drehzapfen 97 hin und her, wie im folgenden beschrieben,
um das Hebewerk auf und ab zu bewegen.
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Das Hebeglied 84 des Hebewerkes, das sich mit dem Führungsglied
82 bewegt, hat an jeder Seite ein Paar Hebeklammern 85. Die Klammern
85 greifen an den vorher beschriebenen Hebenasen 56 der Diahalter
46 an, wie am besten in den F i g. 7 und 8 ersichtlich, um die Diahalter
vom Magazin 60 zum Projektionsfenster und wieder zurück zu transportieren.
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Herausgebemechanismus Um es zu ermöglichen, daß Dias in der Projektionsfensterstellung
des Projektors entfernt und ausgewechselt werden können, ist ein Herausgebemechanismus
vorgesehen, der einen Diahalter aus der Projektionsstellung in eine Stellung heben
kann, in der das darin befindliche Dia mit der Hand aus dem Projektor genommen werden
kann.
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Der Herausgebemechanismus ist am besten aus den F i g. 7, 9
und 10 ersichtlich und weist einen Hebel 100 auf, der bei 102 an der
Stützplatte 36 des Projektionsfensters drehbar gelagert ist. Der rechte Arm
des Hebels 100 ragt, wie in F i g. 7 gezeigt, durch einen vertikalen
Schlitz 104 in dem Maschinendeckel 30 und hat eine Taste 106 (s. auch
F i g. 1 und 6), mit deren Hilfe der Hebel um den Zapfen 102 gegen
die Spannung einer Schraubenfeder 108 im Uhrzeigersinn geschwenkt werden
kann. Ein Nockenhebel 110 ist um den Zapfen 102 schwenkbar gelagert und am
Hebel 100 in einem Punkt 111
des der Feder 108 abgekehrten Hebelarmes
befestigt. Der Hebel 110 besteht aus Federstahl od. dgl., und sein linkes
Ende wird, wie in F i g. 7 gezeigt, vom Hebel 100 federnd weggedrückt.
Eine Gleitspitze 114 am Hebel 110 drückt gegen eine Führungsfläche
116 auf der Stützplatte 36 des Projektionsfensters und hält normalerweise
den Hebel 110 in Parallelstellung zum Hebel 100, wie mit ausgezogenen
Linien in F i g. 10 gezeigt. Wenn der Hebeel 100 (in F i
g. 7) im Uhrzeigersinn geschwenkt wird, schwenkt der Hebel 110 im
Uhrzeigersinn mit ihm, und sowie die Spitze 114 hochkommt, gleitet sie auf der Führungsfläche
(F i g. 10) nach rechts. Eine am Ende des Diahebels 11-0 vorgesehene
Nase 118 bewegt sich mit
ihm nach rechts und erfaßt die Nase
54 des Diahalters 46, der sich im Projektionsfenster befindet, und hebt diesen über
seine Fensterlage heraus. Wenn der Hebel 110 in die Lage gehoben worden ist,
die gestrichelt bei 110a dargestellt ist, wird die obere Seite des Dias
50 im Diahalter in die in F i g. 9
gezeigte Stellung gehoben. Der obere
Teil des Fensters 20 ist nach oben hin erweitert, wie bei 21 dargestellt (F i
g. 1 und 9), und bildet eine Aussparung, so daß das Dia mit der Hand
vom Projektor entfernt werden kann. Wenn ein Dia in dieser Weise vom Projektor entfernt
wird, wirken die Hebelklammern 85 (F i g. 8) mit den Hebenasen
56
des Diahalters zusammen, um diesen im Fenster zurückzuhalten.
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Handkurbelantrieb Sowohl das vorher beschriebene Hebewerk als auch
eine Blende und ein zyklischer Magazinschaltmechanismus werden immer durch eine
Handkurbelwelle betrieben. Abwechselnd kann die Handkurbelwelle entweder d;rekt
durch eine Handkurbel oder indirekt durch einen Motor angetrieben werden.
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In F i g. 2 ist die Handkurbelwelle mit 120 bezeichnet. Diese
Welle ist mit der Handkurbel verkeilt, wie bei 122 gezeigt (s. auch F i
g. 1 und 6),
und ist ausgehöhlt, um eine Kupplungswelle 124 aufzunehmen,
die im folgenden beschrieben wird. Die Handkburbel wird durch einen hervorstehenden
Knopf 123 bedient, der an ihr befestigt ist. Die Welle 120 ist in einem Lager
126 der vorher beschriebenen vertikalen Wand 26 gelagert. Auf der
anderen Seite der Wand 26 ist die Welle 120 mit einem Zahnrad 130
verkeilt (F i g. 11 und 13). Das Zahnrad 130 greift in ein
Zahnrad 138 ein, das an einer Welle 140 befestigt ist. Ein Steuerrad 142
ist auch auf der Welle 140 befestigt. Die übersetzung der Zahnräder 130 und
138 ist eins; daher dreht sich das Rad 142 einmal pro Umdrehung der Handkurbel.
Eine Innenkurve 144 ist in der der Wand 26 zugekehrten Seitenfläche des Rades
vorgesehen. Ein Stift 146 greift in die Kurve 144 ein und erstreckt sich durch einen
Schlitz 148 in der Wand 26. Auf der anderen Seite der Wand 26 ist
der Stift 146 mit dem Hebewerkhebel 96 verbunden. Die Form der Kurve 144
ist so, daß während einer vollen Umdrehung des Rades 142 der Hebel 96 in
seiner eigenen vertikalen Ebene um seinen Drehzapfen 97 (F i g. 2)
hin- und hergeschwenkt wird, um zuerst das Hebewerk zum Magazin 60 zu senken
und es dann in Projektionsstellung zu heben. Blende Das Rad 142 (F i g. 13)
betreibt auch eine Blende während jeder Umdrehung der Handkurbel. Der Umfang des
Rades 142 hat eine Abflachung 150, die mit einem Stift 152 zusanunenwirkt,
der durch einen Schlitz 154 in der Wand 26 hindurchgreift. Eine feine Feder
1.51, die auf einem ersten Vorsprung 153 der Wand 26 angeordnet
ist, befindet sich zwischen dem Stift 152 und einem zweiten Vorsprung
155 der Wand und hält den Stift mit der Abflachung 150 auf dem Rad
142 in Berührung. Auf der anderen Seite der Wand 26 (F i g. 2,
5 und 11) ist der Stift 152 mit einem die Blende
158 tragenden Blendenbügel 156 verbunden. Der Bügel 156 ist
bei 160 in der Wand 26 drehbar gelagert. Während jeder Umdrehung der
Handkurbel und des Rades 142 wird der Blendenbügel 156 um seinen Drehzapfen
160 herunter- und dann wieder heraufgeschwenkt (F i g. 2). Die Lage
der Abflachung 150
(F i g. 13) ist im Hinblick auf die Form der Kurve
144 so, daß die Blende gerade vor dem Senken des Hebewerkes in eine Stellung gesenkt
wird, in der sie vor der Projektionsfensteröffnung 40 liegt, und nachdem das Hebewerk
gerade einen nächsten Diahalter in das Projektionsfenster gesetzt hat, aus dieser
Stellung hochgehoben wird. Daher wird eine Bewegung der Dias nicht projiziert. Zyklische
Schaltung Jede Umdrehuno, der Handkurbel schaltet das C
Magazin im Projektor
um eine zusätzliche Strecke, die dem Abstand der aufeinanderfolgenden Fächer im
Magazin entspricht. Wie vorher erklärt, wird die Bewegung des Magazins durch ein
Zahnrad 67 oder 77 (F i g. 7) entsprechend dem Typ des
Magazins im Zusammenwirken mit einer Zahnleiste 66 oder 76
(F i
g. 3 und 4) am Magazin bewerkstelligt. Während jeder Umdrehung der Handkurbel
wird den beiden Zahnrädern 67 und 77 eine zusätzliche Drehung in folgender
Weise erteilt: Eine Sperrscheibe 162
(F i g. 11 und 1.3) eines
Malteserkreuzes ist auf der Handkurbelwelle120 befestigt, und ein Malteserkreuz-Getriebestift
164 ist an dem vorher beschriebenen Zahnrad 130 der Welle 120 befestigt.
Sperrscheibe 162 und Stift 164 wirken mit einem Malteserkreuz 166
zusammen, das frei drehbar auf einem Wellenstumpf 168 angeordnet ist. Ein
Zahnrad 170, das am Malteserkreuz 166 befestigt ist, greift in ein
Zahnrad 172 ein (s. auch F i g. 14), das auf der vorher beschriebenen
Schaltwelle 69 drehbar gelagert ist. Ein treibender Teil 176 einer
vielzahnigen Kupplung 180- ist auf der Welle 69 drehbar angeordnet
und am Zahnrad 172 befestigt. Ein angetriebener Teil 178 der Kupplung
180 ist auf der Welle 69 befestigt, die in der vertikalen Wand
26 gelagert ist. Eine Schraubenfeder 182 ist auf einer Nabe
173 des Zahnrades 172 angeordnet und wird zwischen dem Zahnrad
172 und einer vertikalen Platte 184, in der die Nabe 173 gelagert
ist, zusammengedrückt. Die Feder 182 drückt normalerweise den treibenden
Teil 176 der Kupplung 180 in Eingriff mit deren angetriebenen Teil
178 und schließt dadurch normalerweise einen Kraftfluß zwischen der Handkurbel
und der Schaltwelle 69.
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Der Malteserkreuz-Getriebestift 164 (F i g. 13) läßt das Malteserkreuz
166 und das Zahnrad 170 während jeder Umdrehung der Handkurbel einmal
rotieren. Die Übersetzung der Zahnräder 170 und 172 ist derartig,
daß während einer Umdrehung der Handkurbel die Welle 69 (F i g. 14)
um einen Winkel rotiert wird, der einem Zahn des Antriebsrades 67
oder
77 (F i g. 7) entspricht. Die Winkellage des Stiftes 164 (F i
g. 13) am Zahnrad 130 ist derart, daß die zyklische Schaltaktion annähernd
am Wechselpunkt der Handkurbelumdrehung geschieht. Zu dieser Zeit befindet sich
das Hebewerk vollkommen unten. Wenn daher das Magazin 60 (F i g. 7)
geschaltet wird, treten die Hebenasen 56 des nächsten Diahalters 46 in eine
gemeinsame Stellung zu den sich ganz unten befindlichen Hebeklammern 85,
so daß sich dieser nächste Diahalter in einer Stellung befindet, in der er durch
das Hebewerk während der
zweiten Hälfte der Handkurbelbewegung heraus--ehoben
werden kann.
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Handschaltung Die Handschaltung wird bewerkstelligt, indem man zuerst
die Schaltkupplung 180 (F i g. 14) auskuppelt und dann den angetriebenen
Teil 178 dieser Kupplung von Hand aus und unabhängig vom treibenden Teil
176 der Kupplung rotiert.
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Ein Handschaltknopf 190 (F i g. 1, 6 und 20) ist an
einer Welle 192 (F i g. 6, 9, 11 und 14) befestigt, die zur Längsgleitbewegung
in Bohrungen der zwei vertikalen Wände 26 und 28 (F i g. 6
und 14) gehalten wird. An der Seite der Wand 26 gegenüber dem Projektionsfenster
ist ein Zahnrad 194 (F i g. 11,
13 und 14) auf der Welle
192 befestigt. Das Zahnrad 194 hat eine große Nabe 196 mit einem Flansch
198, der drehbar und gleitend an einer vorstehenden Fläche 175 des
Zahnrades 172 anliegt. Wenn der Handschaltknopf 190 (F i
g. 1) gegen die Mitte der Maschine gedrückt wird, bewegen sich die Welle
192
und das Zahnrad 172 gegen die Spannung der Feder 182 nach
rechts, wie in F i g. 14 gezeigt, und entkuppeln so die Schaltkupplung
190. Wenn der Schaltknopf gegen die Mitte der Maschine gedrückt wird, kann
er also zum Rotieren der Zahnräder 194 und 179 und der Schaltwelle
69 unabhängig von der Handkurbel und damit dazu verwendet werden, das Magazin
beliebig weit in jede der beiden Richtungen zu bewegen. Wenn der Schaltknopf anschließend
losgelassen wird, drückt die Feder 182 die Zahnräder 172 und 194,
die Welle 192 und den Schaltknopf 190 (F i g. 1) in ihre Ausgangsstellung
zurück. Spitze Zähne 181 (F i g. 14) an den treibenden und den angetriebenen
Teilen der Kupplung 180 greifen bei der Rotation ineinander ein, so daß der
Eingriff der Kupplung immer einem ganzen Zyklus entspricht.
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Um zu verhindern, daß das Magazin geschaltet wird, wenn das Hebewerk
nicht ganz unten ist, ist der Schaltknopf mit der Handkurbel gekuppelt und kann
nur gegen die Mitte des Projektors gedrückt werden, wenn die Handkurbel in ihrer
einem halben Zyklus entsprechenden Stellung ist. Zu dieser Zeit befindet sich das
Hebewerk ganz unten, und alle Diahalter sind im Magazin; daher kann die Bedienungsperson
die Maschine nicht blockieren, wenn sie versucht, zwei Dias gleichzeitig in einem
einzigen Fach des Magazins unterzubringen.
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Wie F i g. 1 und 20 zeigen, überschneidet der Handschaltknopf
190 die Handkurbel 122. Eine bogenförmige Aussparung 125 in der Handkurbel
ist dem Knopf 190 nur angepaßt, und der Knopf kann also nur dann heruntergedrückt
werden, wenn die Handkurbel sich in »Halbzyklus-Stellung« befindet. In allen anderen
Stellungen der Handkurbel liegt, wie in F i g. 22 und 23 gezeigt,
der Rand von Knopf 190 über dem Rand der Handkurbel, und der Knopf kann nicht
heruntergedrückt werden.
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Entkupplung der Schaltung im Notfall Da es möglich ist, daß ein verbogener
Diahalter sich im Projektionsfenster verklemmt oder andere Blockierungen auftreten,
wenn das Hebewerk sich ganz unten befindet, ist für solche Notfälle ein Hilfsmittel
vorgesehen, um die Schaltkupplung ungeachtet der Stellung des Hebewerkes zu entkuppeln.
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Wie in F i g. 11, 13 und 14 gezeigt, ist ein Hebel 200 bei
202 in einer vertikalen Wand 204 des Projektors gelagert. Der Hebel 200 hat einen
oberen horizontalen Arm 201, der sich durch einen Schlitz 206 in der Wand
26 erstreckt und am Ende einen Fingergriff 208 aufweist. Ein vertikaler
Arm 203 des Hebels 200 verbindet den Arm 201 mit einem darunter gelegenen
horizontalen Arm 205, von welchem sich eine Nase 214 senkrecht zur Ebene
des Hebels vorstreckt und die oben beschriebene vorstehende Oberfläche
175 des Zahnrades 172 berührt. Eine Feder 210 ist zwischen der Wand
26 bei 215 und einer Nase 212 des Armes 203 befestigt. Ein
Niederdrücken des Fingerstückes 208 am Arm 201 betätigt den Hebel 200, wie
in F i g. 14 gezeigt, entgegen dem Uhrzeigersinn und gegen die Spannung der
Feder 21.0 und bewegt die Nase 214 und das Zahnrad 172
nach rechts. Dadurch
wird die Schaltkupplung 180
ausgekuppelt. Es ist ersichtlich, daß die Bedienung
des Hebels 200 die Kupplung 180 auskuppelt, obwohl der Schaltknopf
190 (F i g. 1) nicht heruntergedrückt werden kann. Dadurch kann das
Magazin zur Vornahme notwendiger Reparaturen oder Verstellungen mit der Hand aus
dem Projektor entfernt werden. Da das Zahnrad 194 (F i g. 14) sich immer
mit dem breiten Zahnrad 179 im Eingriff befindet, selbst wenn der Schaltknopf
nicht heruntergedrückt ist, kann dieser Knopf in Verbindung mit dem Hebel 200 dazu
benutzt werden, das Magazin vom Projektor zu entfernen. Motorantrieb Für den durch
den Druckknopf oder automatisch bewirkten Diawechsel wird die HandkurbeWelle 120
(F i g. 2, 11 und 13) von einem Motor mittels einer Federkupplung,
der obengenannten Kupplungswelle 124, einer Handkurbelkupplung und der Handkurbelwelle
120 betrieben.
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Der in den F i g. 15 und 16 mit 220 bezeichnete
Motor des Projektors ist durch zwei Bolzen 224, 226 an einem vertikalen Winkelrahmen
222 befestigt. Der Rahmen 222 ist bei 228 an der obengenannten vertikalen
Wand 184 und bei 230 und 232 am Projektorboden befestigt, wie bei
234 in F i g. 16 gezeigt. Eine Motorwelle 236 ragt links und rechts
vom Motor heraus, wie in F i g. 15 und 16 gezeigt. Das linke Stück
der Motorwelle ragt durch eine Öffnung 238
im Rahmen 222.
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Eine Schnecke 240 ist am linken Ende der Motorwelle befestigt und
greift in ein Schneckenrad 242 ein, das auf der Kupplungswelle 124 frei rotiert.
Das Ende der Kupplungswelle ist in einer Lagerbuchse 243 gehalten, die an einem
Träger 244 montiert ist. Der Träger ist bei 246 am Rahmen 222 unterstützt.
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Ein Zahnrad 250 und. eine Nabe 252 bilden ein Ganzes
mit dem Schneckenrad 242 und rotieren frei auf der Kupplungswelle 124. Das Zahnrad
250 ist, wie unten beschrieben, während des automatischen Diawechsels in
Betrieb. Die Nabe 252 (F i g. 11) ist mit einer Hülse 254 verkeilt,
die drehbar auf der Welle 124 angeordnet ist. Die Hülse 254 und eine zweite HiiIse
256, die auf der Welle 124 befestigt ist, haben an den einander entsprechenden
und zugekehrten Seiten verringerte Durchmesser. Die verringerten Durchmesser der
Hülsen 254 und 256 sind eng in einer Schraubenfeder 258 gelagert,
deren eines Ende an der Hülse 256 befestigt ist und deren anderes Ende bei
260 tangential zur Hülse vorAcht (F i g. 11, 12 und 16).
Die
Hülsen 254 und 256 bilden mit der Feder 258
eine Federkupplung bekannter
Art. Wenn das freie Ende 260 der Feder 258 rotieren kann, spannt die
Feder die Hülsen 254 und 256 fest aneinander und kuppelt den Motor 220 mit
der Kupplungswelle 124. Wenn das freie Ende 260 der Feder 258 festgehalten
wird, lockern sich die Windungen der Feder, und die Hülse 254 rotiert in der Feder,
ohne die Hülse 256 und die Welle 124 anzutreiben.
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Fi g. 12 zeigt, daß der Mechanismus, der für das wahlweise
Festhalten oder Freigeben des freien Endes 260 der Feder 258 vorgesehen
ist, aus einer Ankerplatte 262 eines Elektromagneten 264 besteht. Die Platte
262 hat eine Aussparung 266, die einen Haken bildet, der das Federende
260 dann und nur dann erfaßt, wenn der Anker sich in seiner aufrechten oder
gegen den Uhrzeigersinn gerichteten Stellung befindet (wie in F i g. 12 gezeigt).
Eine Schraubenfeder 263 (F i g. 12 und 16) hält normalerweise
die Ankerplatte 262 in ihrer dem Uhrzeigersinn entgegengesetzten Stellung
gegen einen Anschlag 264' (F i g. 16), in der sie das Federende
260 der Kupplung festhält. Wenn die Spule 268 des Elektromagneten
264 erregt wird, wird die Ankerplatte 262
in ihre hinsichtlich der Spule im
Uhrzeigersinn gerichtete Stellung gesenkt, wie in F i g. 16 gezeigt, gibt
so das Federende 260 der Kupplung zur Rotation frei und ermöglicht es damit,
daß die Kupplung mit der Antriebswelle 124 fest verbunden wird. Wenn die Welle 124
angetrieben wird, treibt sie normalerweise die Handkurbelwelle 120 (F i
g. 2 und 11) durch eine im folgenden beschriebene Handkurbelkupplung
an und dadurch auch das Hebewerk, die Blende und den zyklischen Schaltmechanismus,
wie oben ausgeführt.
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Mittels eines Druckknopfschalters, der unten beschrieben wird, kann
die Magnetspule 268 des Elektromagneten 264 (F i g. 12 und
16) für jede gewünschte Zeitdauer erre-t werden. Wenn die Magnetspule nur
für einen Moment erregt wird, wie es gewöhnlich der Fall ist, wird die Ankerplatte
262
aus ihrer im Uhrzeigersinn gerichteten Stellung freigegeben (Fig.16),
bevor die Feder258 (Fig.11) eine Umdrehung vollendet hat; daher -erfaßt die Platte262
nach der ersten vollen Umdrehung der Feder258 wieder das Federende260 und schaltet
dadurch die Federkupplung aus. Wenn die Magnetspule 268 während mehr als
einer Umdrehung der Feder 258 erregt bleibt, bleibt die Federkupplung während
einer entsprechenden Umdrehungszahl eingeschaltet ist aber in ihrer, einem vollen
Zyklus entsprechenden Stellung immer entkuppelt. Automatischer Diawechsel Der Projektor
der vorliegenden Erfindung schließt von der Magnetspule 268 unabhängige Mittel
ein (F i g. 12 und 16), die die Ankerplatte 262 des Elektromagneten
264 betätigen und so die Federkupplung einkuppeln können. Diese Mittel sind automatisch
bei jeder aus einer Vielzahl ausgewählter Frequenzen betätigbar.
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Das oben beschriebene Zahnrad 250 (F i g. 15
und
16), das mit der Getriebeschnecke 242 ein Ganzes bildet, greift in ein Zahnrad
270 ein, das zur freien Rotation auf einer Welle 272 befestigt ist.
Ein Zahnrad 274 b#Idet ein Ganzes mit dem Zahnrad 270 und greift in ein Zahnrad
276 ein, das zur freien Rotation und gleitenden Bewegung auf einer Welle
278 montiert ist. Die Wellen 272 und 278 sind an der oben beschriebenen
vertikalen Wand 184 befestigt. Eine Schraubenfeder 280 (F i g. 15)
ist zwischen einer Nahe 282 des Zahnrades 276 und einer Scheibe 284
zusammengedrückt, die bei dem freien Ende der Welle 278 durch einen Federbügel g
286 (F i g. 16) festgehalten ist. Ein Steuerrad 288 bildet mit dem
Zahnrad 276 ein Ganzes und hat eine flache Stirnfläche 298, die mit
einer rechteckigen Kurve 300 zusammenarbeitet. Die Kurve ist durch einen
Bolzen 302 drehbar an einem horizontalen Flansch 304 der Wand 184 montiert,
erstreckt sich durch eine rechteckige öffnung 306 in der Wand 184 und berührt
die Fläche 298 des Steuerrades 288. Der Bolzen 302 hat einen
Knopf 303 (F i g. 1 und 16)
zur Drehung von Hand und ist im
Verhältnis zur Mitte der Kurve 300 versetzt. Durch Drehen des Bolzens
302 und der Kurve 300 mittels des Knopfes 303 werden die Randflächen
der Kurve dem Steuerrad 288 zugekehrt, so daß dieses und das Zahnrad
276 vier verschiedene axiale Stellungen im Verhältnis zur Welle
278 einnehmen, wie in F i g. 15, 17, 18
bzw. 19 gezeigt. Die
Feder 280 (F i g. 15) hält das Zahnrad 276 und das Rad
288 fest gegen die zugekehrte Randfläche der Kurve 300 und wirkt so
als Arretierung zum Halten der gedrehten Kurveneinstellung.
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Das Steuerrad 288 hat vier Ansätze 290, 292, 294 und
296, die gleichmäßig um seine Peripherie angeordnet sind. Die Ansätze
290 und 294 erstrecken sich von der Fläche des Zahnrades 276 über
einen vorgegebenen Abstand gegen die Wand 184 zu; der Vorsprung 296 ist demgegenüber
etwa doppelt so lan- und der Vorsprun(y 292 etwa dreimal so lang. Die Vorsprünge
des Rades 288 sind zur Zusammenwirkung mit einem vertikalen Arm
265 an der Ankerplatte 262 des Elektromagneten 264 vorgesehen. Der
Arm 265 ist am besten in F i g. 12, aber auch in F i g. 15
bis 19 gezeigt. Aus F i g. 16 ist zu ersehen, daß die Spitze des Armes
265 in einer derartigen vertikalen Lage angeordnet ist, daß sie jeden der
Ansätze des Rades 288 erfaßt, der mit ihm in eine vertikale Ebene gerät.
Wenn ein Ansatz den Arm 265 erfaßt, bewegt er kurzzeitig die Ankerplatte
26-1 im Uhrzeigersinn, wie in F i g. 16 gezeigt, und kuppelt dadurch
die Federkupplung für einen Betriebszyklus ein.
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Wenn die Kurve 300 wie in F i 15 gelagert ist, stellt
sie das Steuerrad 288 zur Welle 278 in eine solche Lage ein, daß nur
die zwei längsten Ansätze b
292 und 296 den Arm 265 erfassen.
Die Ansätze 292
und 296 befinden sich am Rad 288 einander gegenüber;
deshalb findet ein Diawechselzyklus in gleichen Zeitabständen zweimal während einer
Umdrehung des Steuerrades statt. Die übersetzungen der verschiedenen Zahnradpaare
240, 242, 250, 270, 274 und 276 können so gewählt werden, daß das
Steuerrad in jedem gewünschten Zeitraum rotiert. In dem gezeigten, Projektor rotiert
das Steuerrad alle 16 Se-
kunden. Deshalb geschieht eln Diawechselzyklus alle
8 Sekunden, wenn die Kurve 300 wie in F i g. 15 ge-
zeigt ist.
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Wenn die Kurve 300 in die, in F i g. 17 gezeigte Lage
gebracht wird, befinden sich alle vier Ansätze an dem Einstellrad in der gleichen
Vertikalebene mit dem Arm 265 der Ankerplatte 262, so daß jeder der
Ansätze einen Diawechselzyklus verursacht und ein Zyklus alle 4 Stunden stattfindet.
Wenn die Kurve
300, wie in F i g. 18 gezeigt, gelagert
ist, erfaßt nur der längste Ansatz 292 des Steuerrades den Arm
265, und ein Diawechselzyklus wird nur einmal während jeder Umdrehung des
Einstellrades verursacht, d. h. alle 11 Sekunden. Wenn schließlich
die Kurve 300 wie in F i g. 19 gelagert ist, befindet sich keiner
der Ansätze an dem Einstellrad in der gleichen Vertikalebene mit dem Arm
265, und ein automatischer Diawechsel kann nicht eintreten. Diese Stellung
der Kurve 300 wird als »Manual« bezeichnet. Herausgabeverriegelung Es ist
wünschenswert, den Betrieb des zuvor beschriebenen Herausgabehebels während des
automatischen Diawechsels zu verhindern und so störende Wechselwirkungen zwischen
dem Herausgebernechanismus und dem Hebemechanismus auszuschließen, die auftreten
würden, wenn dieser automatisch betrieben würde, während jener von Hand betätigt
wird. Um eine solche Fehlwirkung zu verhindern, ist der Herausgebehebel mit der
Kurve 300 (F i g. 15
bis 19) so zusammengekuppelt, daß
das Herunterdrücken des Herausgebehebels zwangläufig gesperrt ist, wenn sich die
Kurve 300 nicht in der »Manual«-Lage befindet.
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Eine horizontale Platte 310 (F i g. 15) liegt zwischen
der Kurve 300 und einem Flansch 304 der Wand 184. Die Platte 310 hat
eine U-förmige Aussparung 312, wie am besten in F i g. 19 gezeigt,
wobei das U umgekehrt ist. Die Aussparung 312 ist zur Aufnahme eines
runden, scheibenförmigen Ansatzes 314 am Boden der Kurve 300 gestaltet. Der
Ansatz 314 ist im Verhältnis zur Mitte der Kurve 300 und zur Drehungsachse
302 dieser Kurve versetzt; deshalb bewegt sich die Platte 310 bei
der Umdrehung der Kurve nach rechts und links, wie in F i g. 15
bis
19 durch die Pfeile gezeigt. Die Platte 310 hat einen vertikalen Flansch
316 mit einer Aussparung 318 (F i g. 16), durch die hindurch
sie mit einem Stift 320 an der vertikalen Wand 184 befestigt ist. Die Aussparung
318 ermöglicht es der Platte 310,
entlang der Wand 184 vor- und zurückzugleiten.
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Der Herausgebehebel 100 (F i g. 7, 15 und
17
bis 19) hat einen Arm 101, der durch eine Aussparung
27 der vertikalen Wand 26 ragt und mit dem vertikalen Flansch
316 an der Platte 310 zusammenwirkt. Wenn die Kurve 300 sich
in irgendeiner Stellung (F ig. 15, 17 und 18) außer der »Manual«-Stellung
(F i g. 19) befindet, kommt der Flansch 316
der Platte 310 über
dem Fuß 101 des Hebels 100 zu liegen und verhindert, daß der Hebel
herabgedrückt und über sein Lager 102 hinausbewegt wird. Handkurbelkupplung Wie
erwähnt, werden bei jeder der beiden Betriebsweisen, d. h. Druckknopf- oder
automatischem Betrieb, das Hebewerk, die Blende und die Zyklus-Schaltvorrichtung
durch den Projektormotor 220 (F i g. 15) mittels der Kupplungswelle 124 (F
i g. 2), einer Handkurbelkupplung und der HandkurbelweIle 1120 betrieben.
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Die Handkurbelkupplung ist im wesentlichen eine einseitig wirksame
Kupplung, mit deren Hilfe die Handkurbel 122 zum Diawechsel nach beiden Richtungen
von Hand ohne Antrieb der Kurbelwelle 124 drehbar ist, wobei aber die Antriebswelle
die Handkurbel und die Handkurbelwelle 120 während beiden Betriebsarten in der Vorwärtsschaltrichtung
antreiben kann. Um ein Abdrosseln des Projektormotors für den Fall einer Hemmung
in irgendeinem der durch die Handkurbelwelle 120 bewirkten zyklischen Mechanismen
zu verhindern, ist die Handkurbelkupplung ausgekuppelt, wenn die Handkurbel während
des Kraftbetriebes angehalten wird.
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Wie F i g. 20 und 21 zeigen, ist der Handkurbelknopf
123 an einem Ende eines Hebels 330 drehbar befestigt, dessen anderes
Ende drehbar an einem Zapfen 332 gelagert ist, der mit der Handkurbel 122
ein Ganzes bildet. Eine schwache, haarnadelförmige, an dem Zapfen 332 befestigte
Feder 334 greift mit einem Ende an einer Nase 336 am Hebel 330 an.
Das andere Ende der Feder 334 greift an einer Nase 338 eine Hebels 340 an.
Die Feder 334 drückt den Hebel 330 schwach im Uhrzeigersinn um den Zapfen
332 gegen einen Hebelanschlag 331. Der Hebel 340 ist drehbar an einem
Zapfen 342 gelagert, der mit der Handkurbel ein Ganzes bildet, und wird durch die
Feder 334 im Uhrzeigersinn um den Zapfen 342 gedrückt. Ein Arm 344 am Hebel 340
erfaßt eine Nase 335 am Hebel 330 und hält so die Bewegung des Hebels
340 im Uhrzeigersinn in Grenzen. Eine Klinke 346 ist bei 348 am Hebel 340 drehbar
gelagert und wird durch eine Spiralfeder 350, die zwischen dem Hebel 340
und einer Nase 352 an der Klinke befestigt ist, entgegen dem Uhrzeigersinn
um ihr Lager gezogen. Eine andere Nase 354 an der Klinke 346 erfaßt einen Absatz
356 am Hebel 340 und begrenzt so die dem Uhrzeigersinn entgegengesetzte Bewegung
der Klinke relativ zum Hebel 340. Eine Ratschenscheibe 360 in Form einer
spiralförmigen Nockenscheibe ist am Ende der Kupplungswelle 124 befestigt und hat
einen Zahn 362, der zur Zusammenwirkung mit der Nase 354 an der Klinke 346
ausgebildet ist.
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Während des Handantriebes in Vorwärtsrichtung wird die Handkurbel
122 durch im Uhrzeigersinn erfolgende Bewegung des Knopfes 123 ebenfalls
im Uhrzeigersinn bewegt und bewirkt so, daß sich die Hebel 330 und 340 und
die Klinke 346 im Uhrzeigersinn um die Ratschenscheibe 360 drehen. Die Innenseite
der Nase 354 gleitet während jeder Umdrehung der Handkurbel entlang der Neigung
der Ratschenscheibe aufwärts und dann über den Zahn 362 abwärts, so daß der
Kupplungswelle 124 durch die Ratschenscheibe kein Antrieb erteilt wird. Sowie die
Nase 354 der Klinke 346 die Neigung der Ratschenscheibe 360 hinaufgleitet,
werden die Klinke und der mit ihr verbundene Hebel 340 zusammen entgegen dem Uhrzeigersinn
gegen die Spannung der schwachen Feder 334 um den Zapfen 342 bewegt. Die stärkere
Spiralfeder 350 hält die Nase 354 der Klinke mit dem Absatz 356 des
Hebels 340 in Kontakt.
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Während der Rückwärtsdrehung der Handkurbel wird durch dem Uhrzeigersinn
entgegengesetzte Bewegung des Knopfes 123 zuerst der Hebel 330 entgegen
dem Uhrzeiger um den Zapfen 332 bewegt, bis dieser Hebel einen Anschlag
337 berührt, wie in F i g. 23 gezeigt. Eine weitere dem Uhrzeigersinn
entgegengesetzte Bewegung des Knopfes 123 bewirkt die Drehung der gesamten
Handkurbeleinrichtung um die Ratschenscheibe 360 entgegen dem Uhrzeigersinn.
Die Nase 335 am Hebel 330, die am Arm 344 des Hebels 340 angreift,
bewegt diesen Hebel und die mit ihm verbundene Klinke 346 gegen die Spannung
der
Feder 334 im Gegensinn zum Uhrzeiger um den Zapfen 342. Dabei bewegt sie die Nase
354 der Klinke radial von der Mitte der Handkurbel weg, so daß die Nase den Zahn
362 der Ratschenscheibe 360 nicht erfaßt. Dadurch wird der Welle 124
durch die Ratschenscheibe kein Antrieb erteilt.
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Während des Kraftantriebes, der immer in der Vorwärtsschaltrichtung
erfolA rotiert die Ratschenscheibe 360 im Uhrzeigersinn mit der Welle 124.
Der Zahn 362 der Ratschenscheibe erfaßt normalerweise die Nase 354 der Klinke
346 und läßt die Klinke, wie auch den Hebel 340, im Uhrzeigersinn rotieren (F i
g. 20). Der Arm 344 am Hebel 340, der die Nase 335 des Hebels
330 erfaßt, treibt den Hebel 330, den Anschlag 331, die Handkurbel
322 und die Handkurbelwelle 120 im Uhrzeigersinn mit der Welle 124 an.
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Wenn während des automatischen Betriebes ein Dia für mehr als einen
Zyklus im Projektionsfenster festgehalten werden soll, so kann die Bedienungsperson
den Knopf 123 mit leichtem Handdruck anhalten. Die Handkurbel rotiert weiter,
bis der Hebel 330 den Anschlag 337 berührt (F i g. 23). Genau
wie oben in Verbindung mit dem Rückwärtsantrieb der Handkurbel beschrieben, bewegt
die Nase 335 am Hebel 330 den Hebel 340 und Klinke 346 dem Uhrzeigersinn
entgegengesetzt um den Zapfen 342 und bewegt dadurch die Nase 354 radial von der
Ratschenscheibe 360 weg. Dadurch kann die Nase 354 den Zahn 362 der
Ratschenscheibe nicht erfassen, und es wird der Handkurbel durch die Ratschenscheibe
kein Antrieb erteilt.
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Falls in der Maschine während des Kraftbetriebes eine Störung auftritt
und die Handkurbel 122 dadurch nicht rotieren kann, wird die Handkurbelkupplung
in der folgenden Weise ausgekuppelt: Die Ratschenscheibe 360, die bis zum
Auftreten der Störung die Nase 354 der Klinke 356 mittels des Zahnes
362 im Uhrzeigersinn antreibt, rotiert weiter und nimmt die Nase 354 mit.
Wenn die Handkurbel angehalten wird, bewegt die Ratschenscheibe 360 die Klinke
346 im Uhrzeigersinn gegen die Spannung der Feder 350 um ihr Lager 348 und
bewegt die Nase 354 tangential und radial von der Mitte der Handkurbel weg, bis
der Zahn 362 frei ist, wie in F i g. 22 gezeigt. Die Feder
350 bringt dann die Nase 354 wieder in Kontakt mit dem Absatz 356
des Hebels 340. Solange die Störung anhält und der Kraftantrieb weitergeht, wiederholt
sich der oben beschriebene Ablauf während jeder Umdrehung der Ratschenscheibe
360 durch die Welle 124. Vorwärmung der Dias Wenn ein Dia von einem verhältnismäßig
kühlen Magazin in das Projektionsfenster transportiert und eine Seite des Dias der
Hitze der Projektorlampe ausgesetzt wird, so kann es sich aus seiner normalen Ebene
verwerfen und so defokussiert werden. Dieses Verwerfen wird im erfindungsgemäßen
Projektor durch Vorwärmung der Dias, während sie sich noch im Magazin befinden,
verhindert.
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# Luft, die über die Projektorlampe 12 (F i g. 6)
streicht,
strömt durch eine große öffnung 29
(F i g. 16) in der vertikalen Wand
26 und wird in ein Kreiselgebläse 370 eingesogen, das an das rechte
Ende der Motorwelle 236 montiert ist. Der größere Teil der Luft, die in das
Gebläse eintritt, wird durch eine Reihe von Schlitzen 372 (F i
g. 1) im Oberteil des Projektors nach oben abgesogen. Ein kleinerer Teil
der Luft, die in das Gebläse einritt, wird, wie durch Pfeile in F i g. 25
gezeigt, abwärts geleitet und durch eine schräge Platte 274 (F i g. 16, 24,
25) an einer Widerstandsheizung 376 vorbei und durch eine öffnung
25 in der Wand 26 in einen Vorwärmekanal 380 abgelenkt.
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Aus F i g. 7 ist zu ersehen, daß der Kanal 380 aus einer
durch den Boden 234 des Projektors und eine Stützplatte 73 für das Magazin
60 oder 70 gebildeten Kammer bestehen. Die Platte 73 ist an
den Seiten nach unten gebogen, um den Kanal zu schließen, wie bei 75 in F
i g. 25 gezeigt. Eine Reihe von Klappen 382 (F i g. 24) in
der Platte 73 am Oberteil des Kanals 380 liegen unter den oben beschriebenen
Schlitzen 79 (F i g. 5) am Boden des Magazins 60
oder
70. Die vom Gebläse 370 (F i g. 16) nach unten geleitete Luft
wird also bei 376 erwärmt (F i g. 24 und 25) und strömt durch
den Kanal 380, die Schlitze 382 und 79 (F i g. 5) und
über die im Magazin 60 oder 70 befindlichen Dias, die sie vorwärmt.
Der elektrische Stromkreis Wie F i g. 26 zeigt, wird dem Projektor die Energie
durch einen Stecker 390 und durch einen Schalter 392 zugeführt, der
vier Kontakte 396, 398, 400 und 402 hat. Der Kontakt 396 ist der Abstellkontakt
und ist nicht an den Stromkreis angeschlossen. Der Kontakt 398 ist mit dem
Stecker 390 über eine Leitung 404, den Heizwiderstand 376 (s. auch
F i g. 24 und 25), und eine Rückleitung 406 verbunden. Der Motor 220
des Projektors (s. auch F i g. 15 und 16) ist zur Heizwicklung
376 über die Leitungen 404 und 406 parallel geschaltet. Die Spule
268 des Elektromagneten 264 (s. auch F i g. 12 und 16) ist,
in Serie mit dein obenerwähnten, in F i g. 26 bei 408 gezeigten Druckknopfschalter,
ebenfalls an die Leitungen 404 und 406 geschaltet. Ein Paar Fernsteuerungsanschlüsse
4110 und 412 sind parallel mit dem Druckknopfschalter 408 geschaltet und können
auf bekannte Art zum Schließen des Druckknopfschaltkreises über eine Fernsteuerungsschnur
mittels eines gesonderten Druckknopfes oder unter Kontrolle eines Anzeigesignals
benutzt werden.
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Der Kontakt 400 des Schalters 392 ist über einen Abfallwiderstand
414 und die Projektionslampe 12 (s. auch F i g. 6) mit der Rückleitung 406
verbunden. Der Kontakt 402 ist direkt über eine Leitung 416 mit der Lampe 12 und
der Leitung 406 verbunden.
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Der Schalter 392 hat ein bogenföriniges Schalterblatt 394,
das dazu geeignet ist, bis zu drei der Kontakte 396, 398, 400 und 402 gleichzeitig
zu erfassen. Wenn das Blatt 394 sich in der in F i g. 26 durch ausgezogene
Linien gezeigten Stellung befindet, erfaßt es nur den Kontakt 396, und es
wird keinem Teil des Projektorstromkreises Energie zugeführt. Wenn das Schaltblatt
um eine Stufe im Uhrzeigersinn gedreht wird, erfaßt es die Kontakte 396 und
398,
speist dadurch den Heizdraht 376 und den Motor 220 und führt dem
Druckknopfschalter Energie zu. Dieses setzt das Gebläse 270 (F i
g. 15 und 16) in Betrieb, das, wie oben beschrieben, an der Motorwelle
236 montiert ist. Wenn das Schaltungsblatt 394 (F i g. 26) noch eine
Stufe im Uhrzeigersinn weitergedreht wird, erfaßt es die Kontakte 396, 398
und 400 und speist dadurch nicht nur den Heizdraht, den Motor und den Druckknopfschalter,
sondern auch die Lampe 12 über den Widerstand 414. Wenn
das Schaltungsblatt
394 im Uhrzeigersinn ein letztes Mal bis zu der in F i g. 26 in gebrochenen
Linien gezeigten Stellung weitergedreht wird, so erfaßt es die Kontakte398, 400
und 402, führt der Leitung 404 Energie für den Heizdraht, den Motor, den Druckknopfschalter
und der Projektionslampe direkt durch die Leitung 416 zu, indem es den Widerstand
414 kurzschließt.
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Die Parameter der Lampe 12 und des Widerstandes 414 sind so beschaffen,
daß die Lampe, wenn ihr die Energie über den Widerstand zugeführt wird, bei etwa
300Watt arbeitet und bei annähernd 500 Watt, wenn die Energie durch die Leitung
416 zugeführt wird. Die zwei genannten Energieniveaus sind willkürlich gewählt und
können natürlich entsprechend den Anforderungen variiert werden, aber diese Stromstärken
gestatten es der Bedienungsperson, eine der Dichte der Diapositive und dem Format
der Projektionswand in den meisten praktischen Situationen angemessene Lampenhelligkeit
auszuwählen.