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Dia-Projektor mit ringförmigem Diamagazin Die Erfindung bezieht sich
auf einen Dia-Projektor mit einer Führung für die drehbare Lagerung eines ringförmigen
Diamagazin über dem Projektionsfenster und mit einem schrittweisen Antrieb für das
Magazin, in dessen Raststellungen sich jeweils ein Magazinfach mit einer Öffnung
in der Führung. deckt, durch welche Öffnung das in dem Magazinfach befindliche Dia
durch sein Gewicht in das Projektionsfenster einführbar ist.
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Es ist ein Dia-Projektor der eingangs genannten Art bekannt, bei dem
die Führung eine zylindrische Wand bildet, die mit waagerechter Achse über dem Projektionsfenster
angeordnet ist und längs ihrer tiefsten Mantellinie eine mit dem Projektionsfenster
verbundene Öffnung aufweist. Zum Drehen des Magazins ist ein schrittweiser Antrieb
vorgesehen, durch den das Magazin in dessen Raststellungen jeweils so eingestellt
wird, daß ein Magazinfach sich mit der Öffnung in der Führung deckt. Durch diese
Öffnung ist das in dem Magazinfach befindliche Dia durch sein Gewicht in das Projektionsfenster
einführbar.
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Um zu verhindern, daß beim Herausnehmen des bekannten Magazins aus
seiner Führung die Dias aus den radial nach außen offenen Fächern herausfallen,
ist eine besondere, aus vielen Einzelteilen bestehende Klemmvorrichtung vorgesehen.
Diese Klemmvorrichtung verteuert nicht nur das Magazin, sondern macht auch das Einsetzen
und das Herausnehmen des Magazins sehr umständlich, da bei jedem Magazinwechsel
die Dias vor dem Herausnehmen des Magazins im Magazin festgeklemmt und die Klemmvorrichtung
nach dem Einsetzen eines Magazins in den Projektionsapparat vor jedem Projizieren
geöffnet werden muß.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Projektor zu schaffen,
bei dem zur Verhinderung des Herausfallens der Dias keine besondere Klemmvorrichtung
im Magazin vorgesehen werden muß, das mit möglichst wenig Einzelteilen herstellbar
ist.
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Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Führung
einen mit dem Magazin drehbar verbundenen Boden bildet, der auf dem Projektor in
einer Stellung feststellbar ist, in der die Öffnung sich mit einer Einschiebeöffnung
des Projektors deckt.
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Dadurch wird in überraschend einfacher Weise erreicht, daß die Führung
für das Magazin gleichzeitig einen Teil des Magazins bildet, so daß beim Abnehmen
des Magazins vom Projektor die Magazinfächer nicht geöffnet werden. Es muß lediglich
ein einziges leeres Magazinfach vorgesehen sein, demgegenüber beim Abnehmen des
Magazins vom Projektor die Öffnung der Führung eingestellt wird. Das Magazin gemäß
der Erfindung muß hierbei lediglich aus zwei gegeneinander beweglichen Teilen, nämlich
aus dem Magazin selbst und der Führung, bestehen.
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Bei einer wegen ihrer Einfachheit vorteilhaften Ausführungsform weist
das Magazin zwei konzentrisch angeordnete Wände, die durch Diafächer bildende Abstandhalter
miteinander verbunden sind, und einen als ringförmige Scheibe ausgebildeten Boden
auf.
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Zweckmäßigerweise ist zum Feststellen des Bodens in derjenigen Stellung,
in der sich der Durchlaß mit der Einschiebeöffnung deckt, und zum unverschiebbaren
Verriegeln des Bodens mit dem Magazin eine lösbare Sperrvorrichtung vorgesehen.
Das Magazin und der Projektor können in diesem Fall Endsperrglieder aufweisen, die
die Verriegelung lösen,
wenn das Magazin auf dem Projektor aufgesetzt
ist. Der Bedienende braucht dann nicht darauf zu achten, daß die Sperrvorrichtung
in der gewünschten Weise geschlossen oder geöffnet ist.
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Außerdem können am Projektor und am Magazin Verriegelungsglieder einer
Verriegelungsvorrichtung vorgesehen sein, die ein Abnehmen des Magazins vom Projektor
nur in der Aufsetzstellung des Magazins zulassen. Auf diese Weise ist verhindert,
daß das Magazin vom Projektor abnehmbar ist, wenn der Durchlaß im Magazinboden auf
eines der Diafächer ausgerichtet ist, in dem ein Dia eingesetzt sein kann. Dieses
Dia würde beim Abnehmen des Magazins nach unten herausfallen, wenn das Magazin in
jeder beliebigen Stellung vom Projektor abnehmbar wäre.
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Für den Diawechsel, der auch automatisch in bestimmten Zeitabständen
erfolgen kann, kann ein an einen Motor angekuppelterAntriebsmechanismus vorgesehen
sein, der die Transportvorrichtung, die Verschiebevorrichtung und eine Vorrichtung
zum Ausrichten des Magazins auf die Einschiebeöffnung des Projektors zyklisch und
zeitlich voneinander abhängig, also nach einem sich bei jedem Wechsel wiederholenden
Programm, bewegt. Die Kupplung zwischen dem Motor und dem Antriebsmechanismus kann
lösbar und mit einer Steuerung versehen sein, die sie nach einem halben und/oder
einem vollen Arbeitszyklus löst.
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Eine wegen ihrer Einfachheit vorteilhafte Transportvorrichtung weist
eine das Magazin relativ zu seinem Boden und dem Projektor bewegende Klinke auf.
Diese Klinke kann mittels eines Betätigungsgliedes in zwei verschiedene Stellungen
schwenkbar sein, in denen sie das Magazin vorwärts bzw. rückwärts bewegt. Der Transportvorrichtung
können ferner Schaltglieder zugeordnet sein, die sie abschalten, wenn die Kupplung
nach einem halben Arbeitszyklus gelöst wird. Das Magazin kann dadurch von Hand bewegt
und in eine beliebige Stellung gebracht werden.
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In der folgenden Beschreibung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
an Hand der Zeichnungen im einzelnen erläutert. Es zeigt F i g. 1 eine perspektivische
Darstellung eines automatischen Dia-Projektors, F i g. 2 eine Teilansicht der Rückseite
des in F i g.1 dargestellten Projektors, F i g. 3 eine Draufsicht auf den in F i
g. 1 dargestellten Projektor mit aufgesetztem Magazin, F i g. 4 eine Darstellung
des Projektors wie in F i g. 3, jedoch ohne Magazin, F i g. 5 eine Ansicht der Unterseite
des Magazins, F i g. 6 eine Seitenansicht des in F i g. 5 dargestellten Magazins,
F i g. 7 eine Ansicht von unten eines Teiles der Sperrvorrichtung des Magazins,
F i g. 8 eine Seitenansicht des in F i g. 7 dargestellten Teiles der Sperrvorrichtung
des Magazins, F i g. 9 einen Axialschnitt durch einen Haltering des Magazins, Fig.10
eine Ansicht von unten des Projektors gemäß F i g. 1, bei dem die Bodenplatte entfernt
ist, F i g. 11 einen vergrößert dargestellten Ausschnitt der F i g. 10, F i g. 12
eine Ansicht der in F i g. 11 dargestellten Teile des Projektors, aus der entgegengesetzten
Blickrichtung gesehen, F i g. 13 eine Teilansicht des in F i g. 12 dargestellten
Mechanismus, in der Richtung des Pfeiles A in F i g. 12 gesehen, wobei ein Teil
der Gehäusewand, ein Nocken und ein Hebel zur besseren Übersicht weggelassen sind,
F i g. 14 eine Ansicht der in F i g. 12 dargestellten Teile, in Richtung des Pfeiles
A in F i g.12 gesehen, F i g. 15 eine Ansicht der in F i g. 12 dargestellten Teile,
in der dem Pfeil A in F i g. 12 entgegengesetzten Richtung gesehen, F i g. 1.6 eine
Seitenansicht der in F i g. 12 dargestellten Teile, F i g. 17 eine Seitenansicht
der in F i g. 12 dargestellten Teile, in der der Blickrichtung in F i g. 16 entgegengesetzten
Richtung, F i g. 1.8 Ansichten, in Achsrichtung und senkrecht dazu, eines Paares
von Nockenscheiben für die Betätigung des Verschlusses und der Dia-Verschiebevorrichtung,
F i g. 19 der F i g. 18 entsprechende Ansichten eines anderen Paares von Nockenscheiben,
die für die Betätigung der Andrückvorrichtung und der Vorrichtung zum Ausrichten
des Magazins vorgesehen sind, F i g. 20 der F i g. 18 entsprechende Ansichten eines
weiteren Paares von Nockenscheiben, die für die Betätigung der Transportvorrichtung
und der Richtungssteuerung vorgesehen sind, F i g. 21 eine Seitenansicht der Dia-Verschiebevorrichtung
und der sie betätigenden Nockenscheibe, wobei die anderen Vorrichtungen zur besseren
Übersieht weggelassen sind und die Ausgangsstellung (unten) mit voll ausgezogenen
Linien und die Arbeitsstellung (oben) mit gestrichelten Linien gezeichnet sind,
F i g. 22 eine Seitenansicht des Mechanismus für den Verschluß und der ihn betätigenden
Nockenscheibe, wobei die anderen Vorrichtungen zur besseren Übersieht weggelassen
und die Ausgangsstellung (geöffneter Verachluß) mit voll ausgezogenen Linien und
die Stellung, in der der Verschluß geschlossen ist, mit gestrichelten Linien gezeichnet
sind, F i g. 23 eine Seitenansicht des Mechanismus zum Ausrichten und Sperren des
Magazins und der ihn betätigenden Nockenscheibe, wobei die anderen Vorrichtungen
zur besseren Übersicht weggelassen und die sperrende Stellung mit voll ausgezogenen
Linien, die nichtsperrende Stellung mit gestrichelten Linien gezeichnet sind, F
i g. 24 eine Seitenansicht des Projektionsfensters, der Andrückvorrichtung und der
sie betätigenden Nockenscheibe, wobei die anderen Vorrichtungen zur besseren Übersicht
weggelassen und die Ausgangsstellung, die zugleich die Arbeitsstellung ist, mit
voll ausgezogenen Linien und die Stellung, in der die Andrückvorrichtung nicht andrückt,
mit gestrichelten Linien gezeichnet sind, F i g. 24 a eine Ansicht des in F i g.
24 dargestellten Projektionsfensters und der Andrückvorrichtung in der geschlossenen
und der geöffneten Stellung, senkrecht zu der Blickrichtung in F i g. 24 gesehen,
F i g. 25 eine Seitenansicht der Transportvorrichtung zum Weiterschalten des Magazins
und der ihn betätigenden Nockenscheibe, wobei die anderen Vorrichtungen zur besseren
Übersicht weggelassen und die Ruhestellung der Vorrichtung mit voll ausgezogenen
Linien, die Arbeitsstellung mit gestrichelten Linien gezeichnet sind,
F
i g. 26 einen Schnitt nach der Linie 26-26 in F i g. 25, F i g. 27 eine Seitenansicht
der Transportrichtungssteuerung und der sie betätigenden Nockenscheibe, wobei die
anderen Vorrichtungen zur besseren übersieht weggelassen und die Ruhestellung mit
voll ausgezogenen Linien, die Arbeitsstellung mit gestrichelten Linien gezeichnet
sind, F i g. 28 ein Diagramm, in dem abhängig von der Stellung der Nockenscheiben
während einer Umdrehung der Betätigungszustand aller von Nockenscheiben betätigten
Mechanismen dargestellt ist, F i g. 29 ein Diagramm der wirksamen Nockenhöhe jeder
Nockenscheibe, abhängig von der Winkelstellung innerhalb einer Umdrehung, F i g.
30 einen Schaltplan der elektrischen Schaltung des Projektors.
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Der Dia-Projektor gemäß der Erfindung kann entweder automatisch oder
von Hand gesteuert werden. Die hierzu verwendeten Mittel können im wesentlichen
wie die in der USA.-Patentschrift 2 969 711 beschriebenen ausgebildet sein. Auf
dem Dia-Projektor ist ein Behälter 86 angebracht, in dem eine Anzahl von Dias, die
projiziert werden sollen, untergebracht werden kann. Ferner ist eine Transportvorrichtung
vorgesehen, mittels der das Magazin 86 schrittweise bei jedem Arbeitszyklus durch
die automatische oder manuelle Steuerung vorwärts oder rückwärts bewegt wird, um
ein Dia nach dem anderen an eine Projektionsöffnung zu bringen. Das an die Projektionsöffnung
gebrachte Dia wird unter dem Einfluß der Schwerkraft mittels einer Dia-Verschiebevorrichtung
zum Projizieren in eine Projektionsstellung gebracht, die auf das optische System
des Projektors ausgerichtet ist. Während eines Arbeitszyklus des Projektors wird
ein Dia nach der Projektion in das Magazin zurücktransportiert, der Diahalter weitergeschaltet
und ein anderes Dia mittels der Dia-Verschiebevorrichtung in die Projektionsstellung
hinuntertransportiert. Der Arbeitszyklus kann nach der ersten Hälfte automatisch
unterbrochen werden. Dadurch ist es möglich, Dias herauszunehmen oder eine Projektion
der Dias in beliebiger Reihenfolge vorzunehmen. In dieser Stellung wird ein Dia
nach der Projektion durch die Dia-Verschiebevorrichtung in das Magazin 86 zurücktransportiert
und verbleibt dort. Außerdem ist in dieser Stellung die Transportvorrichtung abgeschaltet.
Demzufolge kann die Bedienungsperson das zurücktransportierte Dia herausnehmen oder
das Magazin 86 in jede beliebige Stellung bewegen, um ein bestimmtes Dia zu projizieren,
wodurch der Arbeitszyklus abgeschlossen wird.
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Eine vorteilhafte Ausführungsform eines Dia-Projektors 2 weist, wie
F i g. 1 und 2 zeigen, ein rechteckiges, gegossenes Gehäuse 4 auf. An der Stirnseite
des Projektors 2 befindet sich eine Platte 6 mit einer Öffnung 8, durch die eine
Linsenfassung 10 ragt. Die. Platte 6 weist ferner Belüftungsschlitze 12 für den
Durchtritt von Kühlluft auf. An der Stirnseite des Projektors befindet sich ferner
eine Tür 13, die schwenkbar am Gehäuse 4 befestigt ist und einen Knopf
14 zum Öffnen aufweist. Hinter dieser Tür befindet sich, wie F i g. 10 zeigt,
ein Raum 16 für die Unterbrechung des Netzanschlußkabels. Die Tür 13 weist ferner
Belüftungsöffnungen 18 und Entlüftungsschlitze 20 auf, durch welche die Luft aus
dem Projektor ausgeblasen wird. Am Gehäuse 4 ist ein U-förmiger Griff 22 bewegbar
angebracht, der zum Tragen des Projektors 2 dient.
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An der linken Seite des Projektors 2 befinden sich, wie F i g. 1 zeigt,
ein Knopf 24 zum Einstellen der Projektionsschärfe, ein Knopf 26 zur Einstellung
der Höhe und ein Deckel 28, der eine in F i g. 10 gezeigte Kammer 30 abdeckt, in
der die Optik des Projektors untergebracht ist. Der Deckel 28 weist Belüftungsschlitze
29 auf und ist am Gehäuse 4 mittels einer Schraube 32 befestigt.
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Die Rückseite des Projektors, die in F i g. 2 dargestellt ist, weist
eine Abdeckplatte 34 auf, die mit einer Marke versehen ist, an der die Stellung
eines Einstellknopfes 38 abgelesen werden kann. Der Knopf 38 hat vier Stellungen,
die auf seinem vorspringenden Rand 40 kenntlich gemacht sind. Eine dieser vier Stellungen
ist mit »Manuell« bezeichnet. In dieser Stellung wird die Funktion des Projektors
durch die Bedienungsperson manuell gesteuert. Die drei übrigen Stellungen können
durch Zahlen bezeichnet sein, die angeben, in welchen Zeitabständen die Dias gewechselt
werden. Es kann z. B. eingestellt werden, daß die Wechsel in Abständen von 5, 10
oder 20 Sekunden erfolgen sollen. Die Rückseite des Projektors weist ferner eine
Platte 42 auf, die ebenfalls am Gehäuse 4 befestigt ist. Diese Platte 42 ist mit
Öffnungen für Drucktasten versehen, mittels deren die verschiedenen Funktionen des
Projektors eingestellt werden. Mittels der Taste 44 wird diejenige Arbeitsweise
des Projektors eingestellt, bei der Dias herausgenommen, eingesteckt und in beliebiger
Reihenfolge projiziert werden können. Diese Taste 44 ist mit »SELECT« (»AUSWÄHLEN«)
beschriftet. Die Taste 46 ist mit »OFF« (»AUS«) beschriftet und dient zum Ein- und
Ausschalten des Projektors. Die Taste 48, die mit »FAN« (»GEBLÄSE«) bezeichnet ist,
dient zum Ein- und Ausschalten eines Motors 47, der auch ein Gebläse 49 antreibt
(F i g. 10). Die Taste 50 steuert die Stromzufuhr einer Projektionslampe 51 und
ist mit »LOW« (»SCHWACH«) bezeichnet, da durch ihre Betätigung eine Projektion mit
schwächerem Licht erfolgt, z. B. mit der einer 300-W-Lampe entsprechenden Lichtstärke,
was durch einen Widerstand 49 im Stromkreis bewirkt wird, wie F i g. 30 zeigt. Die
Taste 52 steuert ebenfalls die Projektionslampe 51 und ist mit »HIGH« (»STARK«)
bezeichnet, weil, wenn diese Taste niedergedrückt ist, eine größere Lichtstärke
eingeschaltet ist, z. B. eine solche, die einer 500-W-Lampe entspricht, was durch
Kurzschließen des genannten Widerstandes bewirkt wird. Die Taste 54 ist mit »REV«
(»RÜCKWÄRTS«) beschriftet und steuert die Bewegung eines Diamagazins 86 in umgekehrter
Richtung. Die Taste 56 ist mit »FWD« (»VOR-WÄRTS«) beschriftet. Ihre Betätigung
bewirkt, daß das Magazin 86 vorwärts bewegt wird. Die Platte 42 weist ferner in
Öffnungen Anschlüsse 58 und 60 für ein Anschlußkabel bzw. für ein Kabel einer Fernbedienung
auf.
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Der obere Teil des Gehäuses 4 weist, wie F i g. 3 zeigt, einen runden,
inneren Rand 62 auf, der mit einem Vorsprung 64 versehen ist, der eine Marke 66
trägt. Ferner sind am oberen Teil des Gehäuses 4 eine nach oben heraustretende zentrale
Spindel 68
mit einer abgeschrägten Spitze 69 am oberen Ende und einer nicht
gezeigten Öffnung, in die ein unter Federdruck stehender Keil 70 ragt, angeordnet
und eine Einschiebeöffnung 72 (F i g. 4), die auf ein Projektionsfenster
74
ausgerichtet ist, sowie eine öffnung 76, durch die warme Luft austritt und auf mehrere
Dias wirkt, die sich im Magazin 86 befinden, vorgesehen. Durch die Warmluft werden
die Dias vorgewärmt, damit die sonst während der Projektion eintretende Deformation
durch Erwärmung bereits vorher eintritt. Durch die Öffnung 72 ragt ein Vorsprung
78 zum Fixieren des Magazins 86, und durch eine Öffnung 82 im Gehäuse 4 ragt eine
Schaltklinke 80. Die Funktion und Wirkungsweise des Vorsprunges 78 und der Schaltklinke
80 werden nachstehend beschrieben. Ferner ist der obere Teil des Gehäuses 4 mit
einer Öffnung versehen, durch die ein Fixierstift 84 ragt, und weist außerdem eine
Anzahl von Einsätzen 85 aus Nylon oder andere Tragteile auf, die das Magazin 86
stützen.
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Das runde Diamagazin 86 ist abnehmbar auf die Spindel 68 innerhalb
des Randes 62 aufgesetzt. Das Magazin 86 ist so eingerichtet, daß, wenn es in die
eine oder die andere Richtung weiterbewegt wird, jeweils ein Dia durch die Schwerkraft
in ein Projektionsfenster in eine Projektionsstellung eingeführt wird, in der es
sich in der optischen Achse des Projektors befindet. Dieser Vorgang wird nachstehend
ausführlich beschrieben. Das Magazin 86 wird bei jedem Arbeitszyklus manuell oder
automatisch vorwärts oder rückwärts um den Abstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden
Diafächern weiterbewegt. Ein Zyklus des Projektors umfaßt im allgemeinen das Heben
eines Dias aus der Projektionsstellung zurück in das Diafach, das Weiterschalten
des Magazins 86 um ein Diafach und das Senken des nächsten Dias durch die Schwerkraft
in die Projektionsstellung.
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Ein Diawechsel kann durch das manuelle Niederdrücken der Tasten 54
oder 56 eingeleitet und anschließend automatisch durchgeführt werden. Je nachdem,
ob die Taste 54 oder 56 niedergedrückt wird, wird das Magazin 86 rückwärts oder
vorwärts weitergeschaltet. Wird die niedergedrückte Taste festgehalten, so folgen
die Diawechsel in schneller Reihenfolge aufeinander, wodurch ein schnelles Durchschauen
der im Magazin 86 befindlichen Dias möglich ist. Der Diawechsel kann in derselben
Weise durch einen Schalter an der Fernbedienung eingeleitet werden, deren Schaltplan
in F i g. 30 schematisch dargestellt ist.
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Auch mittels des bereits erwähnten Knopfes 38 für die Wahl einer der
einstellbaren Projektionszeiten, die beispielsweise 5, 10 oder 20 Sekunden betragen
kann, ist der Diawechsel auslösbar. Dabei wird das Magazin 86 jedoch nur vorwärts
geschaltet. Die eingestellte Projektionszeit kann aber durch die manuelle Betätigung
der Taste 54 oder 56 übergangen werden, da die Mechanismen für die manuelle Betätigung
und die automatische Arbeitsweise, wie aus der nachstehenden Beschreibung hervorgeht,
voneinander unabhängig sind.
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Wie bereits erwähnt, ist ein Mechanismus vorgesehen, der das Herausnehmen
und das Projizieren der Dias in beliebiger Reihenfolge, also auch das Auslassen
beliebiger Dias von der Projektion, erlaubt. Hierbei kann die Bedienungsperson das
Magazin 86 von Hand in jede beliebige Stellung bewegen, um ein bestimmtes Dia projizieren
zu können. Die Diafächer sind durch Nummern, die, wie F i g. 3 zeigt, am Magazin
86 angebracht sind, kenntlich gemacht. Durch diesen Mechanismus ist es der Bedienungsperson
auch möglich, einzelne Dias ohne Verwendung eines Magazins 86 zu projizieren und
auf eine zweite Weise die Dias in der gewünschten Reihenfolge in das Magazin 86
einzuordnen.
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Luftströmung Das Gebläse 49 zieht durch die Belüftungsschlitze 12
in der Platte 6, die Belüftungsschlitze 29 im Deckel 28 und durch die Öffnung 72
im oberen Teil des Gehäuses 4 Luft in die Kammer 30, in der das optische System
angeordnet ist. Die Luft wird beim Vorbeiströmen an der Lampe 51, der Linse 90 und
dem Glas 94 erwärmt und durch einen Kanal, der durch Platten 111, 113 und durch
Seitenwände 122, 123 gebildet wird, durch Entlüftungsschlitze 20 in der Tür 13 ausgeblasen.
Ein Teil der erwärmten Luft wird durch einen Kanal 127 und die Öffnung 76
(F i g. 4) im oberen Teil des Gehäuses 4 geführt und bläst durch einen Teil des
Magazins 86, wodurch die in diesem Teil des Magazins 86 befindlichen Dias vorgewärmt
werden. Diamagazin Der Aufbau des Magazins 86 ist am besten aus den F i g. 1, 3,
5 bis 8 und 9 ersichtlich. Es weist einen zylindrischen, gegossenen Teil mit zwei
konzentrisch angeordneten, rohrartigen Kunststoffringen 119, 124 auf (F i g. 3).
Der Ring 119 ist an einer Stirnseite zu einem innenliegenden Flansch umgebogen,
wodurch eine Grundplatte 131 gebildet wird. Im oberen Teil sind die Ringe 119 und
124 durch Abstandhalter 117 miteinander verbunden, wodurch eine Anzahl voneinander
getrennter Fächer gebildet werden. Das Ausführungsbeispiel weist 81 Fächer mit gleichen
Abständen auf. Jeder Abstandhalter 117 ist mit einer Kerbe 115 versehen, die das
Einstecken und Herausnehmen der Dias aus den Fächern erleichtert. Der äußere Ring
124 weist auf seinem äußeren Umfang einen Rand 126 auf, der mit erhabenen Zahlen
beschriftet ist, die den Fachnummern entsprechen (F i g. 3). Aus dem Rand 126 ragen
den Fächern zugeordnete Mittel für das Weiterschalten des Magazins nach unten heraus.
Im Ausführungsbeispiel sind es Stifte 129 (F i g. 6). Das Fach »0« ist von einer
Brücke 128 überbrückt, die zu einem Zweck, der nachstehend erklärt ist, das Einstecken
eines Dias in dieses Fach verhindert. Alle übrigen Fächer sind sowohl nach oben
als auch nach unten offen.
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Der äußere Umfang der Grundplatte 131 des gegossenen Teiles des Magazins
86 ist mit einer ringförmigen Schulter 130 versehen, auf der ein als Boden dienender
Teil des Magazins 86, der als eine ringförmige Metallscheibe 132 ausgebildet ist,
drehbar angeordnet ist und durch die Köpfe von drei Schrauben 134 gehalten wird.
Die Scheibe 132 weist eine Öffnung 138 auf, durch die erwärmte Luft, die durch die
Öffnung 76 des Projektors austritt, zwischen die Dias strömt und diese vorwärmt,
wenn das Magazin 86 auf den Projektor 2 aufgesetzt ist. Die Öffnung 138 ist mit
radial angeordneten Schlitzen 136 versehen, die zusammen mit der Öffnung 138 einen
Durchlaß bilden, durch den die Dias aus dem Magazin 86 in das Projektionsfenster
74 passieren können. Es ist zu beachten, daß ein Dia, das sich im Fach »0« befinden
würde, aus dem Magazin 86
durch diesen Durchlaß fallen würde, wenn
das Fach »0« auf diesen Durchlaß ausgerichtet ist. Die Scheibe 132 weist ferner
eine Öffnung 140 auf, die für das Zusammenwirken mit einem Stift 84 vorgesehen ist,
mittels dessen die Scheibe 132, wie nachstehend beschrieben, unbewegbar am Projektor
2 verriegelbar ist.
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Ein in F i g. 7 und 8 dargestellter Riegel 142 aus Metall weist nach
entgegengesetzten Richtungen weisende Ansätze 143 und 144 auf, die gleitend in entsprechenden,
nicht gezeigten Aussparungen in der Grundplatte 131 bewegt werden können und die
den Riegel 142 bei dessen Hin- und Herbewegung in radialer Richtung führen. Der
Riegel 142 weist ferner ein Paar Federfinger 148 auf, deren eines Ende in der Weise
mit einer Schulter 150 an der Grundplatte 1.31 zusammenwirken, daß der Riegel 142
in die Sperrstellung gedrückt wird, in der der Vorsprung 144' zwischen zwei
voneinander am inneren Umfang der Scheibe 132 im Abstand angeordnete Kerben 149
steht, wodurch die Scheibe 132 lösbar gegenüber der Grundplatte 131 festgehalten
ist. In dieser Stellung ist der durch die Schlitze 136 in der Scheibe 132 gebildete
Durchlaß auf das Fach »0« ausgerichtet. Die anderen Enden der Finger 148 wirken
mit Anschlägen 1.52 der Grundplatte 131 zusammen, durch die der Riegel 142 angehalten
wird, wenn er in die entriegelte Stellung bewegt wird.
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Die Grundplatte 13>i besitzt, wie F i g. 5 zeigt, eine zentrale Öffnung
154, die an ihrem inneren Umfang eine auf die Ansätze 143 und 144
und auf eine Kerbe 158 ausgerichtete Nut 156 aufweist. Die Kerbe 158 ist im Rand
1.26 an der Stelle vorgesehen, an der sich das Fach »0« befindet. Der Riegel 142
weist eine Bohrung 160 auf, die gegenüber der Öffnung 154 versetzt ist, wenn der
Riegel 142 sich in der Riegelstellung befindet und auf die Öffnung 154 ausgerichtet
ist, wenn der Riegel 142 in der entriegelten Stellung steht. Wenn das Magazin 86
auf das Gehäuse 4 gesetzt wird, so ragt die Spindel 68 durch die Öffnungen
154 und 1.60, und das abgeschrägte Ende 69 der Spindel schiebt den
Riegel 142 in die entriegelte Stellung. Der Rand 126 des Magazins 86 legt sich auf
den Ansatz 64 und die Sperre 70, so daß die Bedienungsperson das Magazin
86 manuell drehen kann, bis die Kerben 156 und 158 auf den Ansatz 64 und die Sperre
70 ausgerichtet sind. Wenn der Ansatz 64 und die Sperre 70 in die Kerben 156 und
158 eingreifen, kann das Magazin 86 gesenkt werden, bis die Stifte 129 die Einsätze
85 berühren. Das Magazin ist nun richtig aufgesetzt, wobei das Fach »0« auf die
Marke 66 ausgerichtet ist. In dieser Stellung ragt auch der Stift 84 durch die Öffnung
140, wodurch die Scheibe 132 mit ihren Kerben 136, die den Durchlaß für die Dias
bilden, unbewegbar auf das Projektionsfenster 74 ausgerichtet verriegelt ist.
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Beim Betätigen des Projektors wird die Scheibe 132 nicht gedreht;
nur der gegossene Teil des Magazins 86, der die Ringe 119, Stifte 129, die Grundplatte
131 und die Abstandhalter 117 umfaßt, wird als eine Einheit schrittweise gedreht,
damit die Dias hintereinander an den Durchlaß der Scheibe 132 herangeführt werden.
Die Scheibe 132 ermöglicht, wenn sie durch den Riegel 142 lösbar festgehalten ist,
in das Magazin 86 Dias, die mit Rahmen aus Pappe, Glas, Metall, Kunststoff oder
jedem anderen geeigneten Material versehen sind, einzusetzen, sofern sie in die
Zwischenräume zwischen den Abstandhaltern 117 passen. Die Dias werden in den Fächern
durch einen Deckelring 159 (F i g. 9) gehalten, der aus gegossenem Kunststoff oder
aus einem anderen geeigneten Material hergestellt ist. Dieser Deckelring 159 paßt
in den Ring 119 und besitzt am Umfang einen Flansch 161, der die Fächer teilweise
überdeckt und damit verhindert, daß die Dias herausfallen, wenn das Magazin gekippt
wird, was beim Lagern oder aus einem anderen Grund geschehen kann. Der Deckelring
159 weist drei an seinem Umfang angeordnete, stufenförmige Auflaufzungen 163 auf,
die mit entsprechend am inneren Umfang des Ringes 119 angeordneten Nasen 165 zusammenwirken.
Diese Verriegelung schließt sich .durch Drehen des Deckelringes 159 in der einen
Richtung und öffnet sich wieder nach einer Drehung in der anderen Richtung. Nur
in der entriegelten Stellung kann der Deckelring 159 vom Behälter 86 abgenommen
werden, so daß man die Dias in das Magazin 86 einsetzen oder sie herausnehmen kann.
Antriebsmechanismus Der in den F i g. 10 und 11 sichtbare Antriebsmechanismus weist
einen Antriebsmotor 47 auf, der an einem feststehenden Montagewinke1168 mittels
Schrauben, die nicht dargestellt sind und durch Abstandstücke 164 ragen, befestigt
ist. Auf der Motorwelle sitzt eine Schnecke 170, die ein auf einer Welle 174 drehbares
Zahnrad 172 antreibt. Ein mit diesem Zahnrad 172 aus einem Stück bestehendes Zahnrad
176 treibt ein Zahnrad 1.78 an, das mit einem Zahnrad 180 fest verbunden ist. Die
Zahnräder 178 und 180 sind drehbar auf einer stillstehenden Spindel
181
angeordnet, die an einer Wand 179 befestigt ist. Das Zahnrad 180 treibt
ein Zahnrad 182, an dem ein Regelrad 184 befestigt ist. Das Regelrad 184 und das
Zahnrad 182 sind drehbar auf einer stillstehenden Welle 186 gelagert, die an der
Wand 179 befestigt ist. Sie werden axial mittels einer Feder 188 so in eine Richtung
gedrückt, daß eine glatte Fläche 190 des Regelrades 1.84 einen Arm 192 eines Winkelhebels
194 berührt, der um eine Welle 196 schwenkbar ist (F i g. 11. und 16). Die Stellung
des Winkelhebels 194 und damit auch die axiale Stellung des Regelrades 184 und des
Zahnrades 182 wird von einer rechteckigen Nockenscheibe 1.98 gesteuert. Die Nockenscheibe
198 ist drehbar auf einem Zapfen 200 gelagert, der an der Wand 179 befestigt ist.
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Der bereits erwähnte Einstellknopf 38 ist am freien Ende des Zapfens
200 angebracht. Durch Drehen des Knopfes 38 von Hand kann eine der vier verschiedenen
Seitenflächen der Nockenscheibe 198 wahlweise unter einen Arm 199 des Winkelhebels
192 geschoben werden, wodurch das Regelrad 184
und das Zahnrad 182
auf der Welle 186 in axialer Richtung vier verschiedene Stellungen einnehmen kann.
Die Feder 188 drückt das Zahnrad 182 und das Regelrad 184 fest gegen den Arm 192
und wirkt somit als Anschlag, der das Regelrad 184 in der durch Drehung der Nockenscheibe
198 eingestellten Stellung hält. Das Regelrad 184 weist vier Stifte 204, 206, 208
und 210 auf, die in gleichmäßigen Abständen auf seinem Umfang verteilt sind (F i
g. 13). Die Stifte 204 und 208 haben eine bestimmte, gleiche Länge von der Seitenfläche
des Zahnrades 182 aus in Richtung auf die Wand 179 zu. Die Länge des
Stiftes
206 ist ungefähr doppelt, diejenige des Stiftes 210 ungefähr dreimal so groß. Diese
Stifte am Rad 184 haben die Aufgabe, mit einem Arm 212 eines Hebels 214 zusammenzuwirken,
der schwenkbar auf einem an der Wand 179 befestigten Zapfen 216 gelagert ist. Das
andere Ende des Hebels 214 ist mit einer Ankerplatte eines Elektromagneten 220 verbunden.
Eine Feder 213 schwenkt den Hebel 214 derart, daß seine Rippe 215 von einem freien
Ende 222 einer schraubenförmigen Kupplungsfeder 224 berührt werden kann (F i g.
16).
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Wenn einer der Stifte beim Drehen des Regelrades 184 den Arm 212 berührt,
so schwenkt er den Hebel 214 gegen die Kraft der Feder 213, wodurch bewirkt wird,
daß die Rippe 215 das Ende 222 der Kupplungsfeder 224_freigibt. Die schraubenförmige
Kupplungsfeder 224 ist in bekannter Weise ausgebildet und in der bereits erwähnten
USA.-Patentschrift 2 969 711 beschrieben. Wenn ihr freies Ende 222 durch die Rippe
215 festgehalten ist, vergrößert sich der Durchmesser der Federwindungen, so daß
die Welle 174 nicht angetrieben wird. Wird das Ende 222 durch eine Schwenkung des
Hebels 214, die durch das Einschalten des Elektromagneten 220 bewirkt wird, freigegeben,
so ziehen sich die Windungen der Feder 224 zusammen, wodurch die Welle 174 an den
Motor 47 angekuppelt ist. Wird die Spule des Elektromagneten 220 nur kurz eingeschaltet,
was gewöhnlich der Fall ist, wenn die Tasten für vorwärts, rückwärts oder die Tasten
der Fernbedienung betätigt werden, so wird die Spule bereits stromlos, bevor das
Ende 222 der Feder die erste volle Umdrehung ausgeführt hat. Da der Hebe1214 durch
die Feder 213 in seine Ausgangsstellung zurückgeführt wird, fängt in diesem Fall
die Rippe 215 das Ende 222 nach der ersten vollen Umdrehung der Kupplungsfeder 224
ab, wodurch eine Entkupplung bewirkt und der Antrieb der Welle 186 unterbrochen
wird. Wenn die Spule des Elektromagneten 220 für mehr als eine Umdrehung der Kupplungsfeder
224 eingeschaltet bleibt, so bleibt die Kupplung für eine entsprechende Anzahl von
Umdrehungen wirksam. Die Kupplung wird jedoch immer, wenn der Elektromagnet 220
abgeschaltet wird, erst in ihrer Ausgangsstellung wieder gelöst.
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Das übersetzungsverhältnis zwischen den verschiedenen Schneckenrädern
und Zahnrädern 170, 172, 176, 178, 180 und 182 ist so bemessen, daß das Regelrad
184 eine volle Umdrehung während einer beliebig gewählten Zeitspanne macht. Bei
der dargestellten Ausführung benötigt eine volle Umdrehung des Regelrades 184 20
Sekunden.
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Wenn der Knopf 38 so eingestellt ist, daß die Zahl »5« auf die Marke
36 ausgerichtet ist, ist das Regelrad 184 entlang der Welle 186 mittels der Nockenscheibe
198 so verschoben, daß alle vier Stifte 204, 206, 208 und 210 mit dem Arm 212 in
Berührung kommen können. Demzufolge löst jeder der Stifte einen Diawechsel aus,
und die Wechsel erfolgen in Abständen von 5 Sekunden. Ist der Knopf 38 mit der Zahl
»10« auf die Marke 36 ausgerichtet, so können nur die Stifte 206 und 210 den Arm
212 berühren, .und da diese Stifte diametral versetzt sind, erfolgen, während das
Rad 184 eine Umdrehung macht, zwei Diawechsel in zwei gleichen Intervallen von je
10 Sekunden. Ist am Knopf 38 die Zahl »20« eingestellt, so berührt nur der Stift
210 den Arm 212, so daß während einer Umdrehung des Regelrades 184 nur ein Diawechsel
stattfindet, und zwar alle 20 Sekunden. Ist der Knopf 38 auf »Manuell« gestellt,
so kann keiner der Stifte den Arm 212 berühren, so daß kein automatischer Diawechsel
erfolgen kann.
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Auf der Welle 174 sind eine Anzahl von Nockenscheiben 234, 236, 238,
240, 242 und 24.4 frei drehbar gelagert und, damit jede unabhängig von den anderen
wirken kann, voneinander durch Distanzscheiben 246 und durch mit den Nockenscheiben
aus einem Stück bestehenden Paaren voneinander angepaßten Rippen und Schlitzen 235,
235'; 237, 237'; 239, 239'; 241, 241' (F i g. 18 bis 20) getrennt. Die Nockenscheiben
sind mit der Welle 174 durch eine Sicherheitskupplung 248 verbunden, wie die F i
g.11, 12 und 16 zeigen.
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Die Sicherheitskupplung 248 weist eine auf der Welle 174 befestigte
Kunststoffplatte 243 und einen U-förmigen Hebel 245 auf, der auf einem an der Platte
243 vorgesehenen Bolzen 247 schwenkbar gelagert ist. An seinem einen Ende weist
er einen Ansatz 249 auf, der so angeordnet ist, daß er einen Vorsprung 251 an der
Nockenscheibe 234 berühren kann. Eine Feder 253 verbindet das andere Ende 255 des
Hebels 245 mit der Platte 243. Die Wirkungsweise dieser Anordnung ist folgende:
Die Drehung der Welle 174 wird auf die Nockenscheiben über den Ansatz 249 und den
Vorsprung 251 übertragen. Sollte jedoch aus irgendeinem Grund eine der Nockenscheiben
oder der durch sie betätigten Vorrichtungen festgeklemmt werden, so wird der Hebel
245 gegen die Kraft der Feder 253 geschwenkt, wodurch der Ansatz 249 sich unter
dem Vorsprung 251 hinwegbewegen kann. Damit stehen die beiden Kupplungshälften außer
Eingriff.
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Jede Nockenscheibe wird von einem ihr zugeordneten Nockenfühler abgetastet,
wodurch, wie nachstehend beschrieben, eine Anzahl Funktionen des Projektors in einer
festgelegten Zeitfolge durchgeführt wird. Mechanismus zum Heben der Dias Die als
Hebemechanismus ausgebildete Verschiebevorrichtung, die in den F i g. 11, 12, 17
und 21 zu sehen ist, weist einen um einen Stift 250 schwenkbaren Hebel 257 auf.
Der Stift 250 ist an einem Rahmen 292, der mit der Wand 179 aus einem Stück besteht,
befestigt. Ferner ist der Hebemechanismus mit einem Nockenfühler 252 versehen, der
durch eine Feder 254 an den Umfang der Nokkenscheibe 234 gedrückt wird. Die Feder
254 ist zwischen einer Wand 122 und einem Ansatz 258 des Hebels 257 angeordnet:
An einem Ende des Hebels 257 ist mittels einer Schraube 262 eine Hebeplatte 260
befestigt, die mit einer Kunststoffkappe 264 versehen ist. Die Kappe 264 hat abgeschrägte
Kanten 266 (F i g. 17), die für einen nachstehend beschriebenen Zweck vorgesehen
sind. Während eines Arbeitszyklus, d. h. während einer vollen Umdrehung der Welle
174 und der Nockenscheibe 234, werden der Hebel 257 und die Kappe 264 in die in
F i g. 21 gestrichelt gezeichnete Stellung gehoben, wobei ein Dia erfaßt und in
sein Fach im Diamagazin 86 zurückgeführt wird, und anschließend wieder gesenkt,
wobei das nächste Dia langsam in die Projektionsstellung gebracht wird, in der es
an nicht dargestellten Anschlägen im Projektionsfenster 74 anliegt.
Verschlußmechanismus
Der in den F i g. 1.1, 1.4 und 22 sichtbare Verschlußmechanismus weist einen um
einen Stift 270 schwenkbaren, V-förmigen Hebe1268 auf. Der Stift 270 ist an einem
Rahmen 282 befestigt. Das eine Ende des Hebels 268 ist als Nockenfühler 272 ausgebildet,
der an den Umfang der Nockenscheiben 236 mittels einer zwischen dem Hebel 268 und
dem Rahmen 282 eingespannten Feder 274 gedrückt wird. Am anderen Ende des Hebels
268 ist ein seitlich vorstehender Stift 278 angeordnet, der durch einen gestrichelt
gezeichneten Schlitz 280 ragt und der für das Zusammenwirken mit nicht dargestellten
Schlitzen in einem Paar Verschlußlamellen 286 vorgesehen ist. Die Verschlußlamellen
286 sind, wie F i g. 15 zeigt, an den Stellen 288 bzw. 290 schwenkbar
gelagert und werden in bekannter Weise geöffnet und geschlossen. Die Feder 274 hält
außerdem den Verschlußmeehanismus in der in F i g. 22 durch voll ausgezogene Linien
dargestellten Ausgangsstellung, in der die Verschlußlamellen 286 geöffnet sind.
Während eines Arbeitszyklus, dem eine volle Umdrehung der Nockenscheibe 236 entspricht,
werden die Verschlußlamellen 286 geschlossen und am Ende des Arbeitsganges wieder
in ihre Ausgangsstellung zurückgeführt. Der Umfang der Nockenscheibe 236 ist so
ausgebildet, daß die Verschlußlamellen 286 während der ganzen Zeit, in der der Hebemechanismus
das vorher projizierte Dia hebt und das nächste Dia in die Projektionsstellung senkt,
geschlossen bleiben. Die Bewegung der Dias wird daher nicht projiziert. Mechanismus
zum Ausrichten des Diamagazins auf die Dia-Einschiebeöffnung Der Mechanismus zum
Ausrichten des Magazins 86 weist einen fast geraden Hebel 292 auf (F i g. 11, 12
und 23), der an einem Ende mit einem den Umfang der Nockenscheibe 238 berührenden
Nockenfühler 294 versehen ist. Der Hebel 292 weist ferner einen Führungsschlitz
296 auf, der mit einem Stift 272 zusammenwirkt, um den Hebel 292 bei dessen
Hin- und Herbewegung zu führen. Eine Feder 298, die einerseits am Hebel
292, andererseits an einem Stift 300 am Rahmen 282 befestigt ist, drückt
den Nockenfühler 294 gegen den Umfang der Nockenseheibe 238. Ein Anschlagteil 302
aus Kunststoff ragt teilweise durch einen Schlitz 304 im Rahmen 282 und ist am anderen
Ende 306 des Hebels 292 befestigt. Ferner weist dieses Anschlagteil 302 den bereits
erwähnten Vorsprung 78 auf, der in die Zwischenräume zwischen benachbarten Transportstiften
129, die aus dem Rand 126 des Magazins 86 nach unten hervorstehen, eingreifen kann,
wenn der Hebel 292 hin- und herbewegt wird. Die Stifte 129 sind so angeordnet, daß
der Vorsprung 78, wenn er in den Zwischenraum zwischen zwei beliebigen, benachbarten
Stiften eingreift, bewirkt, daß das Diamagazin 86 in keiner der beiden Richtungen
bewegt werden kann und mit einem Diafach auf die Kerben 136 des Durchlasses in der
Scheibe 132 ausgerichtet ist. Der Durchlaß ist, wie vorstehend beschrieben wurde,
auf das Projektionsfenster 74 ausgerichtet. Wenn der Vorsprung 78 aus dem Zwischenraum
zwischen benachbarten Stiften 129 zurückgezogen ist, kann das Magazin 86 in jede
Richtung gedreht werden. Andrückvorrichtung Die in den F i g. 10, 24 und 24 a dargestellte
Andrückvorrichtung weist einen Hebel 310 auf, der auf einem am Rahmen 282 angeordneten
Zapfen 312 schwenkbar gelagert ist. Der Hebel 312 weist am einen Ende einen Nockenfühler
314 auf, der an den Umfang der Nockenscheibe 240 durch eine Feder 316 gedrückt wird,
die zwischen dem Hebel 310 mit einem Stift 300 eingespannt ist. Das andere Ende
318 des Hebels 310 berührt einen Arm 320 einer U-förmigen Andrückvorrichtung 322,
die auf einer am Projektionsfenster 74 angeordneten Spindel 324 schwenkbar gelagert
ist.
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Die Andrückvorrichtung 322 ist mit zwei im Abstand angeordneten Federfingern
326 versehen. Eine Feder 328 verbindet die Andrückvorrichtung 322 mit dem Projektionsfenster
74, wodurch die Federfinger 326 gegen das Projektionsfenster 74 gedrückt werden,
wenn sich kein Dia im Fenster 74 befindet, oder gegen die Ränder des Diarahmens
eines in das Projektionsfenster 74 während des Stillstandes des Projektors gesenkten
Dias gedrückt werden. Während eines Arbeitszyklus des Projektors wird die Andrückvorrichtung
322 geschwenkt, wenn die obere Kante eines projizierten Dias auf dem Rückweg sein
Fach wieder erreicht. Dadurch heben die Federfinger 326 ab und geben das Dia frei,
so daß es seinen Weg in das Fach beenden kann. Das nächste Dia wird dann durch den
Hebemechanismus in die Projektionsstellung gesenkt. Wenn das Dia im Projektionsfenster
74 ankommt, geht die Andrückvorrichtung 322 in ihre Ausgangsstellung zurück, und
die Federfinger 326 drücken das Dia leicht an.
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Der Mechanismus zum Bewegen des Magazins Die Transportvorrichtung,
dargestellt in den F i g. 12, 15, 25 und 26, weist eine Platte 330 auf, die mit
einer abgebogenen Nase 331 versehen ist, deren Kante als Nockenfühler 332 ausgebildet
ist. Eine Feder 334, die zwischen einem Ansatz 336* an der Platte 330 und dem Rahmen
282 eingespannt ist, drückt den Nockenfühler 332 an den Umfang der Nockenscheibe
244. Die Platte 330 weist einen länglichen Schlitz 340 auf, in F i g. 12 gestrichelt
gezeichnet, durch den ein am Rahmen 282 vorgesehener Zapfen 342 ragt. Eine aus Stahl
gefertigte, nicht dargestellte Unterlegscheibe ist zwischen dem Rahmen 282 und der
Platte 330 angeordnet, um für die Bewegung der Platte 330 eine reibungsarme Fläche
zu bilden. Das entgegengesetzte Ende 344 der Platte 330 weist eine Öffnung 346 für
ein Lager 348 auf (F i g. 26). Ein L-förmiger Arm 350 ist auf einer Seite des Lagers
348 angeordnet, an dessen gegenüberliegender Seite sich eine aus Kunststoff bestehende
Nase 80 befindet, die einen zylindrischen Teil 354 aufweist, der durch einen länglichen
Schlitz 356 im Stützrahmen 282 ragt (F i g. 12). Der Arm 350 und die Nase
80 sind miteinander mittels einer Schraube 360 verbunden, so daß der Arm
350, das Lager 348 und die Nase 80 als eine Einheit in der Öffnung
346 schwenkbar sind.
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Am Fuß eines am Rahmen 282 vorgesehenen Stiftes 84 ist eine Platte
362 schwenkbar gelagert und mittels einer Schraube 361 (F i g. 12) am Rahmen 282
verstellbar befestigt. Die Platte 362 ist mit einem länglichen Schlitz 364 versehen,
dessen Seiten 366
und 368 Kurvenbahnen für die Nase 80 bilden. Die
Nase 80 weist eine schmale, mit einer Spitze endende Rippe 370 auf, die mit den
Stiften 129 am Diamagazin 86 zusammenwirkt und das Magazin 86 vorwärts oder rückwärts
bewegt, wenn die Platte 330 durch die Nockenscheibe 244 vorwärts bewegt wird.
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Wenn die Nase 80 der Kurvenbahn 366 folgt, bewirkt eine Vorwärtsbewegung
der Platte 330 durch die Nockenscheibe 244, daß die Rippe 370 in den Zwischenraum
zwischen zwei benachbarte Stifte 129 eintritt und das Magazin 86 vorwärts bewegt.
Folgt die Nase 80 aber der Kurvenbahn 368, so bewirkt eine Vorwärtsbewegung der
Platte 330 und der Nase 80, daß die Rippe 370 zwar auch in den Zwischenraum zwischen
zwei benachbarten Stiften 129 eintritt, daß aber das Magazin 86 in die entgegengesetzte
Richtung, also rückwärts, bewegt wird. Durch Einstellen der Platte 362 können die
Kurvenbahnen 366 und 368 so angeordnet werden, daß die Rippe 370 genau in den Zwischenraum
zwischen zwei benachbarten Stiften 129 eintritt. Die Rippe 370 und der Vorsprung
78 wirken in einem zeitlich so abgestimmten Verhältnis, daß während eines jeden
Arbeitszyklus wenigstens immer eines der beiden Teile so steht, daß ein unbeabsichtigtes
manuelles Bewegen eines Teiles des Diamagazins 86 verhindert und so ein Verklemmen
der Vorrichtung vermieden ist. Mechanismus zum Einstellen der Schaltklinke Der Mechanismus
zum Einstellen der die Nase 80 aufweisenden Schaltklinke 352 zum Vorwärts- oder
Rückwärts.schalten ist in den F i g. 11, 15 und 27 dargestellt. Ein Hebel 372 weist
einen nach unten stehenden Ansatz 374 auf, dessen Kante als Nockenfühler 376 ausgebildet
ist. Eine Feder 378 ist zwischen den Hebel 372 und den Rahmen 282 eingespannt, wodurch
der Nockenfühler 376 an den Umfang der Nockenscheibe 242 gedrückt wird. Der Hebel
372 weist ferner einen länglichen Schlitz 380 auf, durch den ein Zapfen 342 ragt.
Diese Anordnung dient zur Führung der Hin- und Herbewegung des Hebels 372. Am anderen
Ende 382 des Hebels 372 ist eine Platte 384 auf einem Zapfen 386 schwenkbar angeordnet.
Die Platte 384 weist eine Nase 388 auf, die mit einer Nut 390 zur Aufnahme eines
Federdrahtes 392 versehen ist. Ein Ende des Federdrahtes 392 ist am Zapfen 386 befestigt,
das andere Ende ragt durch eine Öffnung 394 im Arm 350. Der Rahmen 2.82 weist einen
seitlich vorstehenden Winkel 396 auf, in dem ein Paar voneinander getrennter bogenförmiger
Schlitze 398, 399 (F i g. 11, 12) vorgesehen ist. Die Platte 384 ist mit einem Paar
seitlich vorstehender Stifte 400 und 402 versehen, die durch die Schlitze 398 bzw.
399 ragen.
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Eine fächerförmige Sperrplatte 404 ist zwischen der Platte 384 und
dem Winkel 396 angeordnet. Sie ist an einem Ende auf einem am Winkel 396 befestigten
Zapfen 406 schwenkbar gelagert. Ein Elektromagnet 408, der am Winkel 396 befestigt
ist, ist mit einem Arm 410 versehen, der an der Platte 404 mittels eines Niets 412
befestigt ist. Eine Schraubenfeder 414, die den Arm 410 umgibt, liegt zwischen einer
Schulter 416 und dem Elektromagneten 408 und bewegt den Arm 410 und die Platte 404
in die eine Richtung, bis die Sperrplatte 404 einen Anschlag 418 berührt. In dieser
Stellung steht das vordere Ende 420 der Platte 404 dem Stift 402 gegenüber, ist
aber außerhalb der Bewegungsbahn des Stiftes 400. Demzufolge berührt der Stift 402
bei einer Vorwärtsbewegung des Hebels 372 durch die Noekenscheibe 242 zunächst das
Ende 420 der Platte 404 und wirkt als Schwenkpunkt für die Platte 384. Wenn der
Hebel 372 weiterbewegt wird, schwenkt die Platte 384 um den Stift 402, während der
Stift 400 sich entlang des Schlittens 398 bewegt. Beim Schwenken der Platte 384
bewegt die Nase 388 den Federdraht 392, der seinerseits den Arm 350 und die Klinke
352 mit der Kurvenbahn 366 in Berührung bringt. In dieser Stellung steht die Klinke
352 so, daß sie ein Weiterschalten nach vorwärts bewirkt.
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Um die Klinke 352 in die Stellung zu bringen, in der sie rückwärts
schaltet, wird der Elektromagnet 408 eingeschaltet, wodurch die Platte 404 geschwenkt
und ihr Ende 420 den Weg des Stiftes 402 freigibt. Dabei wird gleichzeitig die Bahn
des Stiftes 400 gesperrt. So wird bei einer Vorwärtsbewegung des Hebels 372 durch
die Nockenscheibe 242 der Stift 400 zunächst in Berührung mit dem Ende 420 der Platte
404 gebracht und wirkt dann als Schwenkpunkt für die Platte 384, während der Stift
402 sich entlang des Schlitzes 399 bewegt. Das Schwenken der Platte 384 in diese
Richtung bewirkt, daß die Nase 388 den Federdraht 392 und den Arm 350 im Uhrzeigersinn
bei einer Blickrichtung gemäß F i g.11 bewegt, so daß die Klinke 352 die Kurvenbahn
368 berührt. In dieser Stellung bewirkt die Klinke 352 ein Weiterschalten nach rückwärts.
Arbeitszyklus Wie bereits erwähnt, bewirkt das kurzzeitige Einschalten des Elektromagneten
220 die Freigabe der Kupplungsfeder 224, wodurch die Welle 174 und die darauf angeordneten
Nockenscheiben eine volle Umdrohung machen. Nach Ablauf der einen Umdrehung berührt
das Ende der Feder 222 die Rippe 215, wodurch der Motor 162 von der Welle 174 getrennt
wird. Sobald die Kraftübertragung an der Kupplungsfeder 224 unterbrochen ist, halten
die Nockensdheiben an und bleiben infolge der Reibung der Welle 174, der Nockenfühler
und deren Federn in der Ausgangsstellung stehen. Wenn. die Nockenscheiben sieh in
der Ausgangsstellung befinden und die Bedienungspersön den Elektromagneten 220 kurzzeitig
einschaltet, beginnt der folgende Arbeitsablauf des Projektors, den auch die F i
g. 28 und 29 zeigen: Nachdem die Nockenscheiben sieh um. etwa 20° gedreht haben,
werden die Mechanismen für den Verschluß und für die Einstellung der Schaltklinke
in Tätigkeit gesetzt. Hierdurch beginnen die Verschlußlamellen 286 sich zu schließen,
und die Schaltklinke 352 beginnt, sich in die Stellung zum Vorwärts- oder Rückwärtsbewegen
zu schieben. Etwa 15° später sind die Verschlußlamellen 286 geschlossen, und die
Schaltklinke 352 befindet sich beispielsweise :n. dar Stellung zum Vorwärtsbewegen.
Zu diesem Zeitpunkt wird der Hebemechanismus betätigt, was bewirkt, daß der Hebel
249 nach oben bewegt wird, wobei er ein Dia aus dem Projektionsfenster 74 zurück
in das Diamagazin 86 befördert. Etwa 25° später wird die Platte 330 betätigt, um
den Vorschub des Magazins 86 einzuleiten, 5° später werden die Federfinger 326 der
Andrückvorrichtung 310 vom Projektionsfenster 74 abgebogen. Etwa 30° später wird
der Hebel 292 zum Ausrichten der Magazinstellung betätigt, wodurch
das
Magazin 86 zum Weiterschelten freigegeben wird.
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Alle Mechanismen verharren nun während einer Drehung von etwa 60°
in diesen Stufen ihrer Arbeitsabläufe. Nach diesen 60° ist das Vorwärtsschelten
des Magazins 86 beendet, und der Mechanismus zum Einstellen der Schaltklinke kehrt
schrittweise in seine Ausgangsstellung zurück. Etwa 60° später kehrt der Spemrhebe1292
in seine Stellung zwischen zwei benachbarten Stiften 129 zurück und sperrt dadurch
eine Bewegung des Magazins 86, so daß dieses in der vorgesehenen Stellung verharrt.
Nach einer weiteren Drehung um etwa 60° kehrt der Hebel 249 in seine Ausgangsstellung
zurück, wobei ein Dia in die Projektionsstellung gebracht wird: Etwa 20° später
kehrt der Hebel für die Andruckvorrichtung 310 in seine Ausgangsstellung zurück,
wodurch das tierabgesenkte Dia erfaßt wird. Nach etwa 15° weiterer Drehung kehrt
auch die Platte 330 in ihre Ausgangsstellung zurück, und wenige Grad später werden
die Verschlußlamellen 286 geöffnet. Die Welle 174 und die Nockenscheiben erreichen
ihre Ausgangspositioneu nach etwa 20° weiterer Drehung, womit der Arbeitszyklus
geschlossen ist.
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Projektion in beliebiger Folge Die Bedienungsperson kann den Wunsch
haben, ein bestimmtes Dia außerhalb der im Diamagazin 86 vorgesehenen Reihenfolge
zu zeigen oder ein einzelnes Dia aus dein Magazin 86 herausnehmen zu wollen. Der
Mechanismus, der dafür vorgesehen ist, ist in den F i g. 12, 13, 14 und 16 dargestellt
und weist einen Hebel 422 auf, an dessen einem Ende die Taste 44 vorgesehen ist
und dessen anderes Ende auf einem Zapfen 200 schwenkbar gelagert ist. Der Hebel
422 weist einen Arm 424 auf, der einen auf der Spindel. 181 schwenkbar gelagerten
Winkelhebel 416 berührt und bewegt. Der Winkelhebel 426 kann durch die Taste 44
in eine Arbeitsstellung bewegt werden, in der er bewirkt, daß ein Arm 428 den Hebel
214 berührt und ihn um den Zapfen 216 schwenkt, wodurch die Kupplungsfeder 224 freigegeben
wird. Der Winkelhebel 426 weist ferner einen Einschnitt mit einem Anschlag 430 auf,
der, wenn der Winkelhebel 426 in der Arbeitsstellung steht, nach einem halben Arbeitszyklus
die Bewegung des Federendes 222 und damit einen weiteren Ablauf des Arbeitszyklus
verhindert. Ein weiterer Arm 432 des Kniehebels 426 berührt ein Ende eines Hebels
434, der auf einem am Rahmen 282 vorgesehenen Zapfen 436 schwenkbar gelagert ist.
Eine Feder 438, die zwischen den Hebel 434 und einen Vorsprung
440 des Rahmens 282 eingespannt ist, drückt das Ende des Hebels 434 an den
Arm 432, so daß der Winkelhebel 426 in seiner Ruhestellung gehalten wird. Das andere
Ende des Hebels 434 weist einen Stift 442 auf, der bei einer durch die Bewegung
des Winkelhebels 426 in seine Arbeitsstellung bewirkten Schwenkung des Hebels 434
eine Kante 444 der Platte 330 berührt und. sie in seitlicher Richtung auf eine benachbarte
Nabe 443 zu bewegt und in Berührung mit einer Anschlagscheibe 447 bringt. Der Nockenfühler
332 wird dadurch von der Nockenscheibe 244 abgehoben. Infolgedessen bleibt die Klinke
352 nach Ablauf eines halben Arbeitszyklus des Projektors in ihrer Ruhestellung,
in der sie die Stifte 129 des Magazins 86 nicht berührt. Dementsprechend befinden
sieh der Hebel 257 und seine Kappe 264 nach Ablauf des halben Arbeitszyklus in ihrer
obersten Stellung, nachdem sie gerade das vorher projizierte Dia aus der Projektionsstellung
zurück in das Fach im Diamagazin 86 transportiert haben. In dieser Stellung ist
auch der Vorsprung 78 aus seiner Stellung zwischen den Stiften 129 des Magazins
86 zurückgezogen. Dasselbe trifft für die Klinke 352 zu, wie bereits beschrieben
wurde. Demzufolge wird der Projektor, solange die Taste 44 niedergedrückt bleibt,
in der Stellung festgehalten, die er nach Ablauf eines halben Arbeitszyklus einnimmt,
und die Bedienungsperson kann das vorher projizierte Dia herausnehmen oder das Magazin
86 beliebig von Hand in die Stellung drehen, in der das Diafach mit der gewünschten
Nummer auf das Projektionsfenster ausgerichtet ist.
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In der Stellung, die sie nach dem halben Arbeitszyklus einnimmt, ragt
die Kappe 264 etwas über die Höhe der Scheibe 132 hinaus (F i g. 21), so daß die
Kanten 266 der Kappe 264 das Dia etwas über die Höhe der anderen Dias anheben. Dadurch
kann die Bedienungsperson klar erkennen, welches Dia auf die Marke 66 und damit
auch auf den Diadurchlaß ausgerichtet ist. Außerdem verhindert diese Anordnung,
daß die Unterkanten des Dias an den Kerben 136 des Durchlasses hängenbleiben. Sobald
die Bedienungsperson das Magazin 86 so weit gedreht hat, daß das gewünschte Dia
oder das Fach mit der gewünschten Nummer auf die Marke 66 und den Diadurchlaß ausgerichtet
ist, wird die Taste 44 freigegeben, wodurch die Kupplungsfeder
224 freigegeben wird, so daß die Welle 174 wieder angetrieben wird und somit
der Projektor den Arbeitszyklus beendet.
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Während der zweiten Hälfte des Arbeitsganges wird das gewünschte Dia
oder, falls das Dia nicht bewegt wurde, das in das Fach eingesetzte Dia in das Projektionsfenster
74 gesenkt, wo es von den Federfingern 326 leicht angedrückt wird, und projiziert.
Während der Projektor in der Stellung steht, die er nach einem halben Arbeitszyklus
einnimmt, sind die Verschlußlamellen geschlossen, damit kein Licht projiziert wird.
Beim Freigeben der Taste 44 kehrt auch der Fühler 332 infolge des durch die Feder
334 ausgeübten Zuges von der daneben angeordneten Nabe 443 in die Stellung zurück,
in der er auf die Nockenscheibe 244 ausgerichtet ist.
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Der Mechanismus, der den Projektor zum Projizieren in beliebiger Reihenfolge
nach einem halben Arbeitszyklus anhält, kann auch dazu angewendet werden, einzelne
Dias zu projizieren, wenn das Magazin 86 vom Projektor abgenommen ist. Dazu steckt
die Bedienungsperson das Dia manuell in das Projektionsfenster 74 und schiebt es
in die Projektionsstellung. Nach der Projektion drückt die Bedie^ nungsperson eine
der Tasten 44, 54 oder 56. Dieses bewirkt, daß der Projektor in Betrieb gesetzt,
die Hebeplatte 260 gehoben und das Dia ausgestoßen wird. Diese Betriebsart gestattet
der Bedienungsperson auch, die Dias zu prüfen, bevor sie in das Magazin eingeordnet
werden. Verzugsweise werden jedoch die Dias in der Art geprüft, daß man ein Magazin
86 auf den Projektor aufsetzt, ein Dia in das erste Fach einführt und den Projektor
dann zur Projektion des Dias in Betrieb setzt. Ist das Dia verkehrt eingesteckt
oder schadhaft, so wird die Taste 44 niedergedrückt, wodurch das Dia in das Fach
zurückgeführt wird und umgedreht oder entfernt werden
kann. Ist
das Dia jedoch zufriedenstellend, so wird das nächste Dia in das zweite Fach eingeführt.
Der Projektor wird wiederum zur Projektion in Betrieb gesetzt. Dieser Vorgang wiederholt
sich dann, bis alle Dias eingeordnet sind.
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Da das Diamagazin 86 rund ist, ist der Projektor für eine fortlaufende
Projektion und Wiederholungen geeignet. Die Bedienungsperson muß lediglich den Knopf
38 auf die gewünschte Projektionszeit von 5, 10 oder 20 Sekunden einstellen, wodurch
bereits eine fortlaufende Projektion erreicht ist. Wenn die Bedienungsperson wünscht,
81 Dias oder ein Titeldia zu zeigen oder ein Stück eines dünnen Kartons einzulegen,
um das Licht zu sperren, ehe oder nachdem alle Diamagazine projiziert worden sind,
so muß das Dia, das Titeldia oder das Kartonstück in das Projektionsfenster 74 eingeführt
und in die Projektionsstellung geschoben werden, bevor das Magazin 86 auf den Projektor
aufgesetzt wird. Während des Betriebes des Projektors befindet das Dia, das Titeldia
oder das Kartonstück sich im Fach Nr. 0, dem gesperrten Fach des Magazins 86 und
wird wieder in das Projektionsfenster 74 gesenkt, wenn das Magazin seine Ausgangsstellung
erreicht. Das Dia, Titeldia oder das Kartonstück verbleibt, wenn das Magazin abgenommen
wird, im Projektionsfenster 74. Manuelle Auslösung des Magazins Wie vorstehend beschrieben,
sind die Kerben 158 und 156, wenn das Magazin richtig aufgesetzt ist, auf den Vorsprung
64 bzw. den Spindelkeil 70 ausgerichtet. Nach dem ersten Arbeitszyklus kann die
Bedienungsperson das Magazin 86 nicht mehr vom Projektor 2 abnehmen, weil der Rand
126 und der Vorsprung 64 und der Spindelkeil 70 und der innere Umfang 154 der Grundplatte
131 im Eingriff stehen. Sollte nun der Dia-Wechselmechanismus aus irgendeinem Grund
gestört sein, so kann die Bedienungsperson das Magazin 86 vom Projektor 2 abnehmen,
indem sie einen Hebel 446, der in F i g. 4 gestrichelt gezeichnet -- ist, betätigt.
Dieser ist an der Stelle 448 an der unteren Seite des Gehäuses 4 schwenkbar gelagert-
und mit einem Griff 450 versehen, der durch einen nicht gezeigten Schlitz in der
Seite des Gehäuses 4 ragt und zum manuellen Betätigen nach dem Öffnen der Tür 28
des Ablagefaches zugänglich ist. Der Spindelkeil70 ist ein Teil des anderen Endes
-'des Hebels 446. Eine zwischen dem Hebel 446 und dem Gehäuse 4 angeordnete Feder
453 drückt den Keil nach außen in seine Ruhestellung. Wenn das Magazin 86 auf diese
Weise abgenommen wurde, ist die Sperre 142 an der Grundplatte 131 des Magazins 86
nicht mehr im Eingriff mit den Kerben 149 in der Scheibe 132, die somit nicht mehr
verriegelt ist. Die Bedienungsperson muß nun die Scheibe 132" so lange drehen, bis
sie wieder mit der Grundplatte 131 verriegelt ist. Dann muß die Bedienungsperson
das schadhafte Dia oder den Fremdkörper, die den Dia-Wechselmechanismus gestört
haben, aus diesem entfernen und dann das Magazin 86 wieder auf den Projektor 2 aufsetzen.
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Ein Schaltplan des im Ausführungsbeispiel beschriebenen Projektors
ist in F i g. 30 dargestellt. Der Motor 47, der den Antriebsmechanismus und das
Gebläse 49 antreibt, und die Projektionslampe 51, der der Widerstand 49 vorgeschaltet
ist, liegen in parallelen Zweigen eines den Netzschalter 46 aufweisenden Stromkreises,
der 'mittels eines Netzsteckers 53
an das Stromnetz anschließbar ist. In Reihe
mit dem Netzschalter 46 sind die drei Schalter 48, 50, 52 ge-
schaltet, von
denen der in F i g. 30 mit »Gebläse« gekennzeichnete Schalter 48 beim Betätigen
nur den Stromkreis des Motors 47 schließt, während der mil »schwach« bezeichnete
Schalter 50 den Stromkreis des Motors 47 und des aus der Lampe 51 und dem Vorwiderstand
49 bestehenden Zweiges schließt. Der mit »stark« gekennzeichnete Schalter 52 verbindet,
wenn der Netzschalter 46 geschlossen ist, den. Motor 47 und die Lampe 51 unmittelbar
mit dem Netzstecker 53.
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Als Spannungsquelle für die von dem Motor- und Lampenstromkreis galvanisch
getrennten Steuerkreise dient eine mit der Motorwicklung gekoppelte Spule. Ein erster
Steuerkreis weist den Betätigungselektromagneten 220, ein zweiter den die Transportvorrichtung-des
Magazins 86 auf »rückwärts« umschaltenden Elektromagneten 408 auf. Mittels
des mit »vorwärts« gekennzeichneten Schalters 56 oder eines zu diesem parallelliegenden
Schalters 56' einer Fernbedienung kann der erste Steuerkreis geschlossen werden,
da beide Schalter 56 und 56' in Reihe mit dem Betät baungsmagneten 220 liegen. Der
mit »rückwärts« gekennzeichnete Schalter 54 und ein zu ihm parallelgeschalteter
Schalter 54' der Fernbedienung liegen sowohl mit dem Betätigungsmagneten 220 als
auch dem Umschaltmagneten 408 in Reihe. Die Betätigung des Schalters 54 oder 54'
bewirkt daher die Projektion der Dias in umgekehrter Reihenfolge, da das Magazin
86 rückwärts bewegt wird.
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In einem dritten Steuerkreis ist ein Motor 110 zum Einstellen der
Schärfe des optischen Systems in Reihe mit zwei parallelen Zweigen geschaltet, in
denen ein Schalter 57 bzw. 57 und ein Gleichrichter 501 bzw. 501' liegen.
Die Durchlaßrichtung der beiden Gleichrichter 501 und 501' ist so gewählt,
daß beim Schließen des Schalters 57 der Motor 110 vorwärts, beim Schließen des Schalters
57' rückwärts läuft. Die Fernbedienung ist mittels eines Steckers 502 und der Buchse
60 an den Projektor angeschlossen.