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DE1234740B - Vorrichtung zum Ausrichten und Verriegeln eines dreh- und neigbaren Typentraegers - Google Patents

Vorrichtung zum Ausrichten und Verriegeln eines dreh- und neigbaren Typentraegers

Info

Publication number
DE1234740B
DE1234740B DEJ21434A DEJ0021434A DE1234740B DE 1234740 B DE1234740 B DE 1234740B DE J21434 A DEJ21434 A DE J21434A DE J0021434 A DEJ0021434 A DE J0021434A DE 1234740 B DE1234740 B DE 1234740B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pawl
lever
type carrier
locking
cam
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DEJ21434A
Other languages
English (en)
Inventor
Ronald Dempster Dodge
Norwood Kenneth Perkins
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
International Business Machines Corp
Original Assignee
International Business Machines Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by International Business Machines Corp filed Critical International Business Machines Corp
Publication of DE1234740B publication Critical patent/DE1234740B/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J1/00Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies
    • B41J1/60Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies with types or dies on spherical, truncated-spherical, or like surfaces

Landscapes

  • Common Mechanisms (AREA)
  • Character Spaces And Line Spaces In Printers (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Ausrichten und Verriegeln eines dreh- und neigbaren Typenträgers Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ausrichten und Verriegeln eines auf einem schwenkbaren, in Zeilenrichtung verschiebbaren Träger dreh- und nei£#oar "e a lagerten kugelförmigen Typenträgers. auf dem die Schriftzeichen in Zeilen und Spalten angeordnet sind und der mittels je einer über Seilzüge und Seilscheiben betätigbaren Drehwelle und Neigungswelle zum Abdruck einstellbar ist.
  • Es sind Schreibwerke für Schreib- und ähnliche Maschinen bekannt, bei denen ein kugelförmiger Druckkopf mit an seiner Oberfläche in Reihen und Spalten angeordneten Schriftzeichentypen gedreht und geneigt werden kann, um die verschiedenen Schriftzeichen wahlweise in ihre Druckstellung zu bringen. Dabei ist der Druckk-opf mittels eines hohlen Stützrohres auf einem schwenkbaren Träger gelagert, durch den das Anschlagen der eingestellten Type auf die Schreibfläche mittels entsprechender Schwenkbewegung erfolgt. In dem Stützrohr sind eine Neigungswelle und eine Drehungswelle koaxial geführt, deren Antriebsverbindungen zum Druckknopf in dessen Innerem untergebracht sind.
  • Die Verriegelung und Ausrichtung des Druckkopfes in seiner jeweiligen durch seine Drehung und Neigung erreichten Druckstellung erfolgt in einer bekannten Ausführung durch dem Druckkopf zugeordnete Kugeln, die mittels Druckfedern in ständigem Zusammenwirken mit entsprechend genuteten oder gezahnten Teilen am Druckkopf gehalten werden. Hierbei erzeugt die Bewegung der Kugeln ein unerwünschtes Geräusch, insbesondere tritt aber auch ein erhöhter Widerstand aeaen die Einstellunasbewegungen des Kuggelkopfes auf. Daher ist eine erhöhte Einstellkraft zur Ausführung der Dreh-und Neigungsbewegung des Druckkopfes erforderlich. Ein besonderer Nachteil der bekannten Ausführung ist auch., daß durch diese Anordnung einrastender Kugeln keine zwangläufige Verriegelung erreicht wird.
  • Eine solche wird bei einer anderen bekannten Ausführung der Verriegelung eines Druckkopfes zwar erzielt, jedoch handelt es sich dabei um einen zylindrischen, nur um seine senkrechte NEttelachse drehbaren, aber weder neigbaren noch schwenkbaren Druckkopf. Zudem wird dessen Verriegelung durch Kopplung mit dem Druckhammer erst im Moment des Typenanschlags bewirkt.
  • Zur Beseitigung der Nachteile dieser bekannten Anordnungen ist gemäß dem Hauptpatent vorgeschlagen worden, daß ein Nockenantrieb je Arbeitsspiel einen unterhalb des Typenträgers gelagerten, unter Federkraft stehenden mehrarinigen Hebel steuert, dessen Rastarm mit je einer der Neigbewegung des Typenträgers zugeordneten Verzahnung und über einen gefederten Sperrhebel einer am Typenträger angeordneten konzentrischen Verzahnung zusammenwirkt. Durch diese Lösung konnte eine wesentlich verbesserte Ausrichtun- und Verriegelung erreicht werden, da die eigentliche Einstellbewegung des Typenträgers ohne durch die Ausrichtvorrichtung verursachte Gegenkräfte ausgeführt werden kann und die Ausrichtung und Verriegelung erst nach Beendigung der Einstellbewegung und während der Einleitung der Schwenkbewegung des Typenträgers zum Abdruck wirksam wird.
  • Es hat sich aber herausgestellt, daß die Vorrichtung nach dem Hauptpatent in bestimmten Fällen Mängel aufweist. Für eine Abweichung der Stellung des Typenträgers von seiner Sollage, die eine Ausrichtung erforderlich macht, gibt es zwei Ursachen: Einerseits bedingen die übertragungselemente für die Neigungs- und die Drehbewegung im Druckkopf ein gewisses Spiel und andererseits können von der Einstellvorrichtung her das Gelenkspiel infolge Ab- nützung und ähnliche Ursachen, wie z.B. eine gewisse Längung der Seilzüge, sich ungünstig auf die Einstellgenauigkeit des Typenträgers auswirken. Während jedoch das Gelenkspiel im Druckkopf selbst nur außerordentlich gering ist und bei der Ausrichtung ohne überwindung von Gegenkräften ausgeglichen werden kann, setzen die Abweichungen von der Einstellvorrichtung her der Ausrichtbewegung unter Umständen Rückstellkräfte entgegen, die in einem sehr ungünstigen Verhältnis zu den Einstellkräften der Ausrichtvorrichtung stehen.
  • Wie man erkannt hat, treten diese Schwierigkeiten bei der Vorrichtung nach dem Hauptpatent insbesondere bei der Einstellung des Typenträgers in Drehrichtung auf, da es hier zweiundzwanzig verschiedene Einstellagen gibt, während in Neigungsrichtung nur vier unterschiedliche Stellungen vorgesehen sind. Es kann nun vorkommen, daß die durch die ständig auf den Typenträger wirksame Spiralfeder erzeugte Rückstellkraft bei einer Korrektur der Typenträgerlage zum Abdruck größer ist als die vom Nockenantrieb her übertragene Einstellkraft bei der Ausrichtung des Typenträgers auf die zugeordnete Druckstelle. Das hat zur Folge, daß die Rastelemente an den Flanken der Verzahnung nicht bis in den Zahngrund hinabgleiten und eine unvollständige Ausrichtung vorliegt. Aus diesem Grund liegt es für den Fachmann zunächst nahe, durch entsprechend verstärkte Ausbildung der ausrichtenden und einrastenden Teile sowie der das Einrasten bewirkenden Feder die Einstellkraft so zu verstärken, daß die verriegelnden Teile auf jeden Fall bis in den Zahngrund gelangen und eine genaue Ausrichtung bewirken.
  • Eine solche Maßnahme hätte aber verschiedene schwerwiegende Nachteile, denn durch eine Verstärkung der Teile im Typenträger würde die Masse der Typenträgeranordnung vergrößert werden, was sich zwangläufig ungünstig auf die zur Betätigung des Typenträgers erforderlichen Kräfte und die Arbeitsgeschwindigkeit der ganzen Anordnung auswirken muß.
  • Es wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, diesem Mangel der korrekten Einstellung des Typenkopfes dadurch abzuhelfen, daß die feste Drehverbindung zwischen der Drehwelle des Typenträgers und ihrer Seilscheibe mittels einer an der Drehwelle schwenkbar gelagerten, synchron mit dem umlaufenden Nockenring taktgesteuerten Sperrklinke für die Dauer des Hebeleingriffes in die der Drehbewegung zugeordnete Verzahnung lösbar ist.
  • Ohne eine solche Trennung der Drehwelle von der Seilscheibe gemäß der Erfindung müßte nämlich, da in der Praxis insbesondere eine Längung des Zugselles bzw. durch Abnutzung in der Einstellvorrichtung eine effektive Zugseilverlängerung auftritt, in jedem Fall die Gegenkraft der Spiralfeder beim Ausrichten überwunden werden. Dies ist jedoch nunmehr vermieden. Nach der Erfindung ist demnach der Ausrichtvorgang, wie er im Hauptpatent beschrieben ist, ganz wesentlich erleichtert und seine einwandfreie Durchführung gewährleistet, indem die einrastenden Teile in jedem Fall ohne meßbaren Widerstand bis in den Zahngrund gelangen können.
  • Eine vorteilhafte Ausführung gemäß der Erfindung besteht darin, daß die Sperrklinke bei der Entriegelung der festen Verbindung zwischen Drehwelle und Antriebsscheibe in eine zentrisch zur Drehwelle fest angeordnete, mit den Spalten des Typenträgers fluchtende Verzahnung eingreift. Durch diese Maßnahme werden die Abweichungen, die von der Einstellvorrichtung und dem Seilzug herrühren, gesondert ausgeglichen, so daß der Ausrichtvorgang im Druckkopf selbst nur noch zum Ausgleich des in den Übertragungselementen im Druckkopf auftretenden Spiels dient.
  • Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist die Betätigung der Sperrklinke zum Verriegeln der Drehwelle und deren Entkuppeln von der Antriebsscheibe durch einen bei jedem Typenabdruck einmal umlaufenden Nockenring über einen am Lager des Druckkopfes gelagerten und bei dessen Schwenkbewegung in Wirkverbindung mit dem Nockenring tretenden Nockenfolgehebel steuerbar. Besonders günstig ist es, wenn nach einer Weiterbildung der Erfindung die Sperrklinke, die Klinkenraste der Antriebsseheibe und die fest angeordnete Verzahnung konisch verlaufende Flanken aufweisen.
  • An Hand der Zeichnungen werden im folgenden zwei Ausführungsbeispiele erläutert. Es zeigt F i g. 1 einen senkrechten Schnitt durch den kugelförmigen Druckkopf und seine Antriebseinrichtung, F i g. 2 einen senkrechten Schnitt durch den kugelförmigen Druckkopf und seine Antriebseinrichtung entsprechend der F i g. 1, jedoch in der Ausführung mit Zahnscheibe zur Verriegelung der Drehwelle, nach der Linie 2-2 in F i g. 3, F i g. 3 einen senkrechten Schnitt durch den kugelförmigen Druckkopf und seine Antriebseinrichtung entsprechend F i g. 2, jedoch in einer um 90, gedrehten Blickrichtung und F i g. 4 einen Schnitt in der Linie 4-4 zur Darstellung der Zahnscheibe.
  • F i g. 1. zeigt in der bekannten Ausführung einen Druckkopf 1 in der Form einer hohlen abgestumpften Kugel mit auf der Oberfläche in Reihen und Spalten angeordneten Typen 2. Der Druckkopf 1 ruht mit einer in seinem oberen Teil zentrisch angeordneten Nabe 3 (vgl. F i g. 3) auf dem Flansch 4 einer Buchse 5, die drehbar in einem Block 6 geführt ist. Eine am Block 6 mittels der Schrauben 8 befestigte ringförmige Scheibe 7 greift zur Sicherung der Buchse 5 über den Flansch 4. Eine Kopfschraube 10 in der Buchse 5 hält den Druckkopf 1 in seiner Lage.
  • Eine mit der rechten Seite des Blockes 6 (F i g. 3) durch Löten oder Schweißen verbundene Platte 11 trägt ein Kegelradsegment 12; eine an der linken entgegengesetzten Seite des Blockes 6 senkrecht befestigte Platte14 ist an ihrer unteren Kante mit radialen Zähnen15 versehen. Ein in den Aussparungen zwischen der Platte14 und dem Block6 geführter Sperrhebe116 ist um einen Zapfen17 drehbar, und sein freies Ende18 wird durch eine Feder 20 in die am unteren Rand des Druckkopfes 1 vorgesehene Verzahnung 19 gezogen, um den Druckkopf 1 nach jeder Drehung in der erreichten Stellung zu sperren.
  • Der Block 6 ist neigbar um Stifte 24, die in den Armen 22 eines Joches 23 eingesetzt sind und eine horizontale Achse bilden, um die der Block geneigt werden kann. Das Joch 23 ragt mit dem an seinem unteren Ende buchsenartig geformten Teil 25 in die Bohrungen eines Lagers 26, das als Träger für den Druckkopf und seine Einstelleinrichtung dient. Ein Flansch 27 der Buchse 25 liegt auf der oberen Fläche des Lagers26 auf und ist an diesem mittels der Schrauben28 (Fig. 2) befestigt. Eine durch die Buchse25 und durch die Bohrung des Joches23 ragende Hohlwelle30 trägt an ihrem oberen Ende ein Ke#Yelradseament 31, das mit dem Kegelradsegment12 kämmt und im Zusammenwirken mit diesem eine Neigung des Druckkopfes um die Stifte 24 bewirkt.
  • Am unteren Ende der Hohlwelle 30 ist ein Seilscheibensektor32 befestigt, der durch einen Seilzug 33 gegen die Wirkung einer Feder 34 gedreht werden kann. Eine zentrisch durch die Hohlwelle 30 geführte Drehwelle 36 ruht mit ihrem an ihrem oberen Ende angeordneten Kopf 37 auf dem oberen Ende der Hohlwelle 30. Quer durch die Aussparung des Kopfes 37 ragt ein Stift 38 und wird von dem gegabelten Ende eines Mitnehmers 39 umfaßt, so daß dieser sich während der Drehung der Drehwelle 36 um seine Achse drehen kann. Das obere Ende des Mitnehmers 39 ist ebenfalls gegabelt und umfaßt einen in der Buchse 5 befestigten und quer durch diesen ragenden Stift 40. Die Drehung des Mitnehmers 39 bewirkt daher auch die Drehung der Buchse 5 und des Druckkopfes 1, während gleichzeitig eine Neigung des Druckkopfes relativ zum Mitnehmer 39 möglich ist.
  • Eine um die Hohlwelle 30 drehbare Seilscheibe 42 läuft auf Kugellagern 41, die sich an den Stimseiten eines am unteren Ende der Hohlwelle 30 angeordneten Bundes 48 befinden. Die Seilscheibe 42 kann durch einen Seilzug 43 gegen die Wirkung einer Spiralfeder44 gedreht werden, die mit ihrem inneren Ende an der Nabe der Seilscheibe 42 befestigt ist und mit ihrem äußeren Ende mit einem Gehäuse aus der Kapsel 45 und einer Deckplatte 46 verbunden ist. Die Deckplatte ist mittels der Schrauben 47 an der Unterseite des Lagers 26 befestigt. Die Seilzüge 33 und 43 verlaufen durch Lagerbuchsen 50 zu den Einstellvorrichtungen, von denen aus in bekannter Weise die Neigungs- und Drehbewegungen des Druckkopfes 1 in seine Druckstellungen gesteuert werden.
  • Die Nabe der Seilscheibe 42 weist einen mit einer Nut 100 versehenen abwärts ragenden Teil 49 auf. Am unteren Ende der Drehwelle 36 ist durch eine Schraube 101 ein Stellring 102 befestigt, mit dem ein Stützarm 103 fest verbunden ist. Eine zweiarmige Sperrklinke 104 (F i g. 1) ist um einen im Stützarm 103 gelagerten Zapfen 105 drehbar. An diesem ist außerdem eine Feder 106 angeordnet, die die Sperrklinke 104 ständig entgegen dem Uhrzeigersinn zu drehen sucht, so daß die Klinke 104 mit der Nut 100 im Nabenteil 49 zusammenwirkt und die Seilscheibe 42 mit der Drehwelle 36 verdrehfest verbindet. Bei der aus der F i 1 ersichtlichen Stellung der Klinke 104 wird die der Seilscheibe 42 über den Seilzug 43 erteilte Drehung auf die Drehwelle 36 übertragen.
  • Ein Hebel 117 ist um einen Zapfen 116 im Arm 112 drehbar gelagert und so geformt, daß sein als Anschlag ausgebildetes Ende 118 sowohl mit dem Ende 119 der Sperrklinke 104 als auch mit der geometrischen Längsachse der Drehwelle 36 ausgerichtet ist. Der Hebel 117 ist als Doppelhebel ausgebildet und erstreckt sich vom Zapfen 116 auch nach links (F i g. 1), wo er als Nockenfolgehebel 120 endet, der mit einem auf einer Buchse 67 befestigten Nockenring 121 ausgerichtet ist und zusammenwirkt. Die Buchse 67 ist auf einer für jeden Abdruck eine Drehung ausführenden Welle 52 verdrehfest, aber längsverschiebbar befestigt. Der Nockenring 121 hat am Umfang einen einzigen Nocken 122; bei der Drehung der Welle 52 während des Druckvorganges wird das Lager 26 in bekannter Weise auf den La-erbuchsen 50 im Uhrzeigersinn geschwenkt und dabei das Ende 120 des Hebels 117 so angehoben, daß es in Berührung mit dem Umfang des Nockenringes 121 kommt. Sobald der Nocken 122 wirksam -wird, wird der Hebel 117 entgegen dem Uhrzeigersinn um den Zapfen 116 geschwenkt und dadurch die Sperrklinke 104 im Uhrzeigersinn um ihren Zapfen 105 gedreht; auf diese Weise werden die Drehwelle 36 und die Seilscheibe 42 voneinander getrennt. Die innere Seite der Sperrklinke 104 wird jedoch nicht vollständig aus der Nut 100 herausbewegt, so daß eine Relativdrehung der Drehwelle 36 so weit möglich ist, wie es zur Ausrichtung des Druckkopfes 1 äußerstenfalls erforderlich sein kann.
  • Der Zeitpunkt »dieser Bewegung der Klinke 104 wird durch die Lage des Nockens 122 bestimmt, und zwar wird dieser Eingriff in dem Moment wirksam, in dem die Dreheinstellung des Druckkopfes 1 über die Seilscheibe 42 beendet ist, und wird aufrechterhalten, bis der Druckkopf 1 gegen die Schreibwalze angeschlagen worden ist. Eine Feder 123 zieht während der Zeit, in der der Hebel 117 nicht betätigt wird, diesen gegen einen Anschlag 124, so daß das Ende 118 auf das Klinkenende 119 keine Kraft ausübt und die Feder 106 die Klinke 104 in ihrer Lage in der Nut festhält.
  • Das Joch 23 (F i g. 3) ist an einer Seite mit einem Schlitz 54 versehen, der zur Führung eines um einen im Joch befestigten Stift 56 drehbaren dreiarmigen Hebels 55 dient (F i g. 1). Ein Arm 57 des Hebels 55 ragt durch eine bogenförinige öffnung 58 des Sperrhebels 16, und ein zweiter Arm 59 ragt über das untere Ende des Joches hinaus. Der Arm 57 bewirkt eine Drehung des Sperrhebels 16 um seinen Zapfen 17 und rastet beim Anheben in eine Lücke der Verzahnung 15 an der Platte 14 ein, um den Druckkopf 1 in seiner geneigten Stellung zu verrie-ein. Eine Feder 60 zieht den Hebel 55 ständia in die Stellung, in der dessen Arm 57 in die Verzahnung 15 einrastet. In dieser Stellung des Hebels 55 dreht die Feder 20 den Sperrhebel 16 aufwärts, so daß dessen freies Ende 18 in die Verzahnung 19 am Druckkopf 1 einrastet.
  • Gemäß F i g. 1 ist am Lager 26 ein weiterer Hebel 62 drehbar befestigt, der mit dem Arm 59 des Hebels 55 zusammenwirkt, um diesen im Uhrzeigersinn gegen die Wirkung der Feder 60 zu drehen. Das nach unten abgewickelte Ende 63 des Hebels 62 wird von einem Hebel 64 erfaßt, der mittels des Zapfens 65 drehbar am Träger 51 befestigt ist. Das Zusammenwirken zwischen dem Hebel 64 und dem abgewinkelten Ende 63 des Hebels 62 ist derart, daß das Lager 26 auf seinen Buchsen 50 relativ zum Träger 51 gedreht werden kann, ohne daß dabei der Hebel 62 vom Hebel 64 beeinflußt wird. Ein auf der Buchse 67 dem Nockenring 121 benachbart befestigter, axial wirkender Nockenring 68 betätigt den vorspringenden Teil 70 des Hebels 64 und schwingt diesen bei jeder Wellendrehung, also vor jedem Abdruck, um den Zapfen 65. Während eines Druckvorganges führt, wie erwähnt, die Welle 52 eine Umdrehung aus. Bei Beginn dieser Umdrehung liegt der vorspringende Teil70 des Hebels 64 auf dem Nocken des Nockenringes 68 an, so daß der Hebel 64 in seine abgehobene Lage gerückt wird. Dadurch wird der Hebel 62 (vgl. auch F i g. 3) gegen den Arm 59 des Hebels 55 gerückt und hält diesen in einer Stellung, in der dessen Arm 57 außer Eingriff mit der Verzahnung 15 ist. Gleichzeitic, wirkt der Arm 57 mit der unteren Kante der Öffnung 58 im Sperrhebel 16 zusammen und dreht den Hebel 16 um seinen Zapfen 17 abwärts, so daß auch das freie Ende 18 aus der Verzahnung 19 am unteren Rande des Druckkopfes 1 gezogen wird. Während dieser Zeit ist der Hebel 117 vom Nockenring 121 abgehoben und liegt am Anschlag 124 an, so daß die Sperrklinke 104 in der Nut 100 im Nabenteil 49 der Rillenscheibe 42 im Eingriff ist. In dieser Lage der Teile werden die Seilzüge 33 und 43 zur Einstellung des Druckkopfes 1 durch Neigung und Drehung betätigt.
  • Während die Seilzüge 33 und 43 zur Einstellung des Druckkopfes 1 in seine Drucklage in Bewegung sind, wird das Lager 26 auf den Buchsen 50 (F i g. 1) ira Uhrzeigersinn geschwenkt, um den Druckkopf 1 zum Anschlag an die Schreibwalze zu bewegen. Durch diese Schwenkbewegung des Lagers 26 wird das Ende 113 des Armes 112 gegen den Anschlag 114 geschwenkt, und der Nockenfolgehebel 120 des Hebels 117 kommt zur Anlage auf dem Nockenring 121. Die Bewegung der Seilzüge 33 und 43 endet, bevor das Ende 113 des Hebels 112 den Anschlag 114 erreicht, und währenddessen veranlaßt der Nocken 122 die Schwenkung des Hebelarmes 117 und das Betätigen des Klinkenendes 119; die Klinke 104 wird aus der Nut ausgerückt, so daß nun die vorher beschriebene Anordnung zur Ausrichtung und Verriegelung des Druckkopfes 1 ungehindert wirksam werden kann. Wie erwähnt, verläßt jedoch die Klinke 104 die Nut 100 nicht ganz, aber infolge ihrer nach beiden Seiten konischen Form läßt sie eine gewisse Relativdrehbewegung zwischen Drehwelle 36 und Seilscheibe 42 zu, da die Drehwelle 36 von ihrer starren Verbindung zur Seilscheibe 42 gelöst ist.
  • Während die Klinke 104 diese Bewegung ausführt, kommt der niedrige Teil des axial wirksamen Nockenringes 68 zur Wirkung auf den Teil 70 des Hebels 64 und ermöglicht die Bewegung des Hebels 62 nach rechts (F i g. 3) unter der Wirkung der Feder 60 und des Armes 59. Bei diesem Vorgang bewegt sich der Arm 57 des Hebels 55 aufwärts, greift in eine Lücke der Zähne 15 ein und verriegelt den Druckkopf 1 in Richtun- seiner Neigungsbewegung, während gleichzeitig der Sperrhebel 16 freigegeben und sein freies Ende 18 durch die Feder 20 zum Eingriff in die Verzahnung 19 des Druckkopfes 1 geschwenkt wird, um diesen auch gegen eine weitere Drehbewegung zu verriegeln.
  • Zum Abdruck des eingestellten Zeichens wird nunmehr der verriegelte Druckkopf 1 angeschlagen, indem das Lager 26 durch die Wirkung eines (nicht gezeigten) Nockens auf der Buchse 67 und eines durch einen Stift 75 im Schlitz 74 des Lagers 26 befestigten Nockenfolgearmes 73 um die Lagerbuchsen 50 aufwärts geschwenkt und kurz vor dem Abdruck freigegeben wird, so daß der Druckkopf 1 unter der ihm erteilten Bewegungsenergie auf die Schreibwalze aufschlägt. Nach ausgeführtem Abdruck gibt der Nocken 122 die Bewegung des Nockenfolgehebels 120 im Uhrzeigersinn frei, und die Feder 123 zieht das Hebelende 118 vom Klinkenende 119 zurück. Die Feder 106 bewirkt sodann die Drehung der Klinke 104 in die Nut 100, wodurch die Seilscheibe 42 wieder fest mit der Drehwelle 36 verbunden wird.
  • Während der Nocken 122 unwirksam wird, wird der Teil 70 am Hebel 64 wirksam, um die Sperrhebel aus den Verzahnungen 15 und 19 auszuheben, so daß der Druckkopf 1 für eine neue Einstellung in Dreh-und Neigungsrichtung frei ist, wenn die Wellen 30 und 36 von der Einstellvorrichtung angetrieben werden. Bei der bisher beschriebenen Anordnung gemäß F i g. 1 ist angenommen, daß das Spiel in dem den Mitnehmer 39 enthaltenden Kreuzgelenk sehr klein ist und daß die Verriegelung durch die Sperrklinke 16 ausreicht, sowohl dieses Spiel als auch die Ungenauigkeiten von der Einstellvorrichtung her, die durch den Seilzug für die Drehbewegung übertragen werden, auszugleichen. Die Klinke 104 hat also die Funktion, die Drehwelle 36 und die Seilscheibe 42 für die Dauer des Ausricht- und Verriegelungsvorganges und des Zeichenabdruckes voneinander zu trennen, so daß der Korrekturvorgang für die Lage des Druckkopfes 1 ohne Gegenkräfte von der Einstellvorrichtung her ausgeführt werden kann.
  • In F i g. 2, die im wesentlichen der F i g. 1 entspricht, und in F i 3 ist im unteren Teil der Anordnung eine weitere Ausführungsform dargestellt. Hier ist an der Unterseite der Deckplatte 46 mittels Schrauben 107 eine abgesetzte ringförmige Zahnscheibe 108 mit stirnseitig angeordneten, abwärts ragenden Zähnen 109 befestigt, durch die in ringförmiger Anordnung radial verlaufende Ausrichtnuten gebildet werden (vgl. auch F i g. 4). Die Ausrichtnuten 110 fluchten mit den Typenspalten des Druckkopfes 1, entsprechen also in ihrer Zahl der Anzahl der Typenspalten. Die Zahnscheibe 108 ist konzentrisch zur Drehwelle 36 angeordnet und hat vom Nabenteil 49 der Seilscheibe 43 genügend Abstand für eine ungehinderte Drehung zwischen Nabenteil 49 und Zahnscheibe 108. Am Lager 26 ist mittels der Schrauben 47 gleichzeitig auch eine Platte 111 mit einem nach unten abgebogenen Arm 112 befestigt (in F i g. 2 nach links vorstehend). Ein Ende 113 des Armes 112 kann mit einem Anschlag 114 zusammenwirken, der mittels Schrauben 115 am Druckkopfträgerrahmen 51 befestigt ist; dieser kann zur Längseinstellung des Druckkopfes 1 auf der Welle 52 entlang der Schreibwalze (nicht gezeigt) verschoben werden. Der Anschlag 114 begrenzt die Aufwärtsbewegung des Armes 112 beim Anschlag des Druckkopfes 1 gegen die Schreibwalze. Im übrigen entspricht die Anordnung der im Zusammenhang mit F i g. 1 beschriebenen.
  • Ähnlich der Wirkungsweise der Ausführungsfonn nach F i u. 1 wird bei der Drehung der Welle 52 während des Druckvorganges das Lager 26 auf den Lagerbuchsen 50 im Uhrzeigersinn geschwenkt und dabei das Ende 120 des Hebels 117 so angehoben, daß es in Berührung mit dem Umfang des Nockenringes 121 kommt. Sobald der Nocken 122 wirksam wird, wird - wie beim ersten Ausführungsbeispiel - der Hebel 117 entgegen dem Uhrzeigersinn um den Zapfen 116 geschwenkt und dadurch die Sperrklinke 104 im Uhrzeigersinn um ihren Zapfen 105 gedreht; sie wird jedoch bei dieser Drehbewegung gleichzeitig in eine der Nuten 110 zum Eingriff gebracht, die der eingestellten Typenspalte zugeordnet ist, und durch diesen Eingriff der Sperrklinke 104 in eine der Nuten 110 der Zahnscheibe 108 wird die Drehwelle 36 bezüglich der ei=stellenden Typenspalte genau ausgerichtet und verriegelt.
  • Auch in diesem Fall ist die Eingriffsbewegung der Sperrklinke 104 so begrenzt, daß sie nicht vollständig aus der Nut 100 im Nabenteil 49 herausbewegt wird; wie aus F i g. 3 ersichtlich, liegt die Sperrklinke 104 in ihrer Ausgangsstellung zunächst bündig in der Nut 100, um die Seilscheibe 42 und die Drehwelle 36 verdrehfes', miteinander zu verbinden. Wird nun die Sperrklinke 104 in die benachbarte, der Klinkenform entsprechend konisch geformte Ausrichtnut 110 bewegt, so entsteht zwischen der Klinke 104 und den Flanken der Nut 100 so viel Spiel, daß sich die Drehwelle 36 relativ zur Seilscheibe 42 um einen gewissen Winkelbetrag drehen kann, wenn der Eingriff und die Ausrichtung zwischen der Sperrklinke 104 und der Ausrichtnut 110 wirksam werden.
  • Kehrt der Hebel 117 nach dem Wirksamwerden des Nockens 122 unter der Wirkung der Feder 123 wieder in seine Ausgangsstellung zurück, begrenzt durch den Anschlag 124, so hebt die Feder 106 die Sperrklinke 104 aus der Ausrichtnut 110 aus und stellt sie in die Nut 100 zurück.
  • Bei der beschriebenen Ausführungsform nach den F i g. 2 und 3 wird somit die Drehwelle 36 gleichzeitig und unabhängig von der Ausrichtung im Druckkopf 1 selbst mit Hilfe der Zahnscheibe 108 und den Ausrichtnuten 110 ausgerichtet und verriegelt. Diese Ausführungsform ist insbesondere dann von Vorteil, wenn in den Übertragungsteilen zur Dreheinstellung des Druckkopf es 1 mit einem verhältnismäßig großen Spiel gerechnet wird und zusätzlich gewisse Ungenauigkeiten bei der Druckkopfeinstellung von der Einstellvorrichtung her auftreten können.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Ausrichten und Verriegeln eines auf einem schwenkbaren, in Zeilenrichtung verschiebbaren Träger dreh- und neigbar gelagerten, zum Abdruck eingestellten, kugelförmigen Typenträgers mit in Zeilen und Spalten angeord-C rieten Schriftzeichen, bei der ein Nockenantrieb je Arbeitsspiel einen unterhalb des Typenträgers gelagerten, unter Federkraft stehenden mehrannigen Hebel steuert, dessen Rastarm mit je j einer der Neigbewegoung, des Typenträgers zugeordneten Verzahnung und über einen gefederten Sperrhebel einer am Typenträger angeordneten konzentrisehen Verzahnung zusammenwirkt, nach Patent 1198 834 dadurch gekennzeichnet, daß die feste Drehverbindung zwischen der Drehwelle (36) des Typenträgers (1) und ihrer Seilscheibe (42, 49) mittels einer an der Drehwelle (36) schwenkbar gelagerten, synchron mit dem umlaufenden Nockenring (68) taktgesteuerten Sperrklinke(104) für die Dauer des Hebeleingriffes (16) in die der Drehbewegung zugeordnete Verzahnung (19) lösbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zentrisch zur Drehwelle (36) ein Zahnkranz (110) fest angeordnet ist, dessen Zahnlücken zur Aufnahme der bei der Entriegelung der festen Verbindung zwischen Drehwelle (36) und Antriebsseheibe (42, 49) ausschwenkbaren Sperrklinke (104) mit den Spalten des Typenträgers (1) fluchtend ausgerichtet sind. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Betätigung der Sperrklinke (104) zwecks Verriegelung der Drehwelle (36) und deren Entkuppeln von der Antriebsscheibe (42, 49) ein bei jedem Typenabdruck einmal umlaufender Nockenring (121) und ein am Lager (26) des Typenträgers (1) gelagerter und bei dessen Schwenkbewegung in Wirkverbindung mit dem Nockenring (121) tretender Nockenfolgehebel (120) angeordnet ist. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrklinke (104), der die Sperrklinke (104) aufnehmende Nabenteil (49) der Antriebsscheibe (42) und die Verzahnung (109) des Zahnkranzes (110) konisch verlaufende Flanken aufweisen.
DEJ21434A 1961-03-22 1962-03-13 Vorrichtung zum Ausrichten und Verriegeln eines dreh- und neigbaren Typentraegers Withdrawn DE1234740B (de)

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