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DE1234654B - Hydraulisches Grubenausbauelement - Google Patents

Hydraulisches Grubenausbauelement

Info

Publication number
DE1234654B
DE1234654B DEG32191A DEG0032191A DE1234654B DE 1234654 B DE1234654 B DE 1234654B DE G32191 A DEG32191 A DE G32191A DE G0032191 A DEG0032191 A DE G0032191A DE 1234654 B DE1234654 B DE 1234654B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hydraulic
cap
pit
pledging
auxiliary
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG32191A
Other languages
English (en)
Inventor
John Cooke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gullick Ltd
Original Assignee
Gullick Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gullick Ltd filed Critical Gullick Ltd
Publication of DE1234654B publication Critical patent/DE1234654B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D23/00Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor
    • E21D23/006Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor provided with essential hydraulic devices
    • E21D23/0069Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor provided with essential hydraulic devices without essential advancing shifting devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Pit Excavations, Shoring, Fill Or Stabilisation Of Slopes (AREA)

Description

  • Hydraulisches Grubenausbauelement Die Erfindung betrifft ein hydraulisches Grubenausbauelement mit mindestens einem hydraulischen Grubenstempel und mindestens einer mit dem Ausbauelement beviegIlich verbundenen Vorpfändkappe, die durch ein aus Zylinder und Kolben bestehendes hydraulisches Hilfselement gegen das Hangende anpreßbar ist.
  • Bei einem bekannten derartigen Ausbauelement ist das hydraulische Hilfselement in Verhiebsrichtung vor dem bzw. den kohlenstoßseitigen Stempeln des Ausbauelementes angeordnet, so daß es sich innerhalb der zwischen diesen Stempeln und der Vorpfändkappe gebildeten Winkel befindet. Das bekannte Ausbauelement hat jedoch den Nachteil, daß zum Anpressen der Vorpfändkappe gegen das Hangende die Umlenkung der von dem in etwa waagerechter Lage angeordneten Hilfselement ausgehenden Kraft in eine senkrechte Richtune, erforderlich ist. Dies geschieht über eine an der Vorpfändkappe angebrachte mit dem Kolben bzw. der Kolbenstange des hydraulischen Hilfselementes zusammenwirkende Gl#eitfläche. Bei dieser Kraftumlenkung sind eine schnelle Abnutzung der Reibungsstellen, erheblicher Kraftverlust und übermäßige Beanspruchung des ün Drehpunkt der Vorpfändkappe befindlichen Lagers unvermeidlich. Außerdem engt das Hilfselement den freien Raum zwischen der kohlenstoßseitigen Stempelreihe und dem Strebförderer ein. Dies ist dann von großem Nachteil, wenn dieser Raum in seinem vollen Querschnitt für die Vorbeifahrt von Gewinnun-smaschinen oder für die Befahrung zur Verfügung stehen soll, also insbesondere in Streben von geringer Mächtigkeit. Schließlich sind bei dem bekannten Ausbauelement zur Versorgung des hydraulischen Hilfselementes mit Druckmittel frei verlegte Druckmittelleitungen erforderlich, die der Gefahr von Beschädigungen ausgesetzt sind.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu vermeiden.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein hydraulisches Grubenausbauelement mit mindestens einem hydraulischen Grubenstempel und mit mindestens einer mit dem Ausbauelement beweglich verbundenen Vorpfändkappe, die durch ein aus Zylinder und Kolben bestehendes hydraulisches Hilfselement gegen das Hangende anpreßbar ist und das sich dadurch kennzeichnet, daß das hydraulische Hilfselement innerhalb eines der hydraulischen Stempel angeordnet ist.
  • Das Ausbauelement gemäß der Erfindung weist zwischen der vorderen Stempelreihe und dem StrebfÖrderer bzw. dem Abbaustoß, einen völlig, unbeengten Fahrtweg auf, und das hydraulische Hilfselement selbst sowie seine Zuleitungen sind gegen Beschädigungen geschützt angeordnet. Die übertragung der vom hydraulischen Hilfselement ausgehenden Kraft auf die Vorpfändkappe erfolgt ohne nennenswerten Kraftverlust.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsforrn besteht das hydraulische Hilfselement aus einem im Innenstempel. eines der hydraulischen Stempel verschiebbaren gegen den Druckmittelraum des hydraulischen Stempels abgedichteten Kolben, an dem eine Kolbenstange befestigt ist, die mit der Vorpfändkappe ver-,eben sich erhebliche Kostenbunden ist. Hierdurch erg einsparungen bei der Herstellung des Ausbauelementes, die Notwendigkeit, gesonderte, Zylinder für das Hilfselement anzufertigen, entfällt.
  • Bei einer zweckmäßigen Ausführungsform kann das hydrauliische Hilfselement ein überdruckventil besitzen, und es können Ventile zur Unterbrechung der hydraulischen Verbindung zwischen den einzelnen oder einzelnen Gruppen der auf einer gemeinsamen Grundplatte angeordneten hydraulischen Stempel vorgesehen sein. Die hydraulischen Stempel können einzeln oder gruppenweise oder gemeinsam mit überdruckventilen verbunden sein.
  • Das Ausbauelement -emäß der Erfindung kann derart aus(-ebildet sein-, daß die auf dem mit dem b hydraulischen Hilfselement versehenen Stempel aufliegende Kappe eine öffnung zum freien Durchtritt der die Vorpfändkappe unterstützenden Kolbenstange besitzt. Mindestens die mit hydraulischen Hilfselementen versehenen Stempel können an ihren oberen Enden abgerundet sein, während die auf ihnen aufliegenden Kappen mit konkaven, vorzugsweise der Krümmung der Abrundung der Stempelenden angepaßten Auflagerflächen versehen sind. Die nicht mit hydraulischen Hilfselementen versehenen Stempel können ebene Auflagerflächen für die Kappen besitzen.
  • Im folgenden sind Ausführungsbeispiele des hy- draulischen Grubenausbauelementes gemäß der Erfindung an Hand der Zeichnung beschrieben, in der F i g. 1 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, eines vollständigen Ausbauelementes, F i g. 2 einen Ausschnitt aus F i g. 1 in vergrößertein Maßstab, F i g. 3 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, eines weiteren vollständigen Ausbauelementes und F i g. 4 schematische Darstellungen von hydraulischen Verbindungen innerhalb der Grubenausbauelemente zeiat.
  • Bei den in den F i g. 1 und 3 dargestellten Grubenausbauelementen sind auf einer Grundplatte 1 ein vorderer hydraulischer Stempel 3 und ein hinterer hydraulischer Stempel 4 angeordnet. In ähnlicher Weise können auf einer gemeinsamen Grundplatte 1 auch mehr als zwei Grubenstempel angeordnet sein, insbesondere können zwei der in den F i g. 1 und 3 dar ' gestellten, mit zwei Grubenstempeln versehenen Einheiten zu einem vier Grubenstempel aufweisenden Ausbauelement zusammengefaßt sein, auf dessen gemeinsamer Grundplatte die vier Stempel so angeordnet sind, daß sie die Ecken eines Rechteckes darstellen.
  • Auf den Stempeln 3 und 4 ist eine Kappe 5 angebracht, die mit einer Vorpfändkappe 6 verbunden ist. Falls auf einer aemeinsamen Grundplatte 1 mehr als zwei Stempel 3, 4 angeordnet sind, können diese an ihren oberen Enden durch eine gemeinsame Kopfplatte verbunden sein, wobei an der gemeinsamen Kopfplatte eine oder auch zwei Vorpfändkappen 6 angeordnet sind. Auch können beispielsweise bei Anordnung von vier Stempeln auf einer gemeinsamen Grundplatte je zwei der Stempel durch je eine mit einer Vorpfändkappe 6 versehene Kappe 5 verbunden sein.
  • Innerhalb oder auf der Grundplatte 1 ist ein doppeltwirkender hydraulischer Vorrückzylinder 2 angeordnet, der mit dem Förderer C verbunden ist. Bei dieser Anordnung wird, sobald ein gewisser Abbaufortschritt am Kohlenstoß erreicht ist, der doppeltwirkende Vorrückzyliner 2 so betätigt, daß er den Förderer gegen die Abbaufront vorschiebt, wobei das Ausbauelement als Widerlager benutzt wird. Nach dem Vorrücken des Förderers wird aus den Stempeln und dem Hilfselement des hydraulischen Grubenausbauelementes Druckflüssigkeit abgelassen, so daß die Verbindung zwischen dem Ausbauelement und dem Hangenden gelöst wird. Hiernach wird unter Benutzuno, des Förderers als Widerlager durch Betäti-una des doppeltwirkenden hydraulischen Vorrückzvlinders das Ausbauelement gegen den Förderer nachaezo-en. Hiernach werden durch Einführen von Druckflüssigkeit in die Stempel und das Hilfselement des Ausbauelementes dessen Kappe 5 und Vorpfändkappe 6 wieder gegen das Hangende angepreßt. Die Zufuhr und Entnahme von Druckflüssigkeit in das bzw. aus dem Ausbauelement kann durch ein Raub- und Setzventil gesteuert werden, das mit dem Bezugszeichen 10 versehen ist. Das Setzen der Vorpfändkappe 6 wird im folgenden ausführlicher beschrieben werden.
  • Die Kappe 5 besitzt einen rechteckigen kastenförmigen Querschnitt und ist in ihrem Inneren mit einem Drehpunkt 14 für die Vorpfändkappe 6 versehen. Die Vorpfändkappe 6 kann an ihren Seiten mit Zapfen oder seitlich vorstehenden Bolzen 17 versehen sein, die in Schlitzen in den Seitenwänden der Kappe 5 geführt werden, so daß bei unbelasteter Vorpfändkappe diese mit der Kappe 5 in Verbindung bleibt.
  • Der vordere Stempel 3 des Ausbauelementes besteht aus einem Außenstempel 3 a und einem als Kolben dienenden Innenstempel 7, der rohrförmig ausgebildet ist und an seinem freien Ende mit einem Zwischenstück 11 versehen ist. Innerhalb des Innenstempels 7 befindet sich ein Hilfskolben 8, der durch eine Dichtung 9 gegen den Innenraum des Innenstempels abgedichtet und gegen den Innenstempel verschiebbar ist. Mit dem inneren Ende des Innenstempels 7, in dem der Hilfskolben 8 verschiebbar ist, ist ein Kolben 7 a verbunden, der durch eine Dichtung 7 b gegen die Innenwandung des Außenstempels 3 a abgedichtet ist. Der Innenstempel 7 ist im Außenstempel 3 a verschiebbar, so daß zwischen dem druckdicht verschlossenen freien Ende des Außenstempels 3 a und dem Kolben 7 a des Innenstempels 7 ein Druckraum von veränderlicher Größe entsteht. Ein weiterer Druckraum von ebenfalls veränderlicher Größe befindet sich im Inneren des Innenstempels 7 und ist von dem Kolben 7 a und dem verschiebbaren Hilfskolben 8 begrenzt. Der Kolben 7 a ist mit einer Bohruno, versehen, durch die das Druckmittel von dem einen in den anderen Druckraum überströmen kann. In den Druckraum des Außenstempels 3 a mündet eine Druckmittelleitung P ein. Der vordere Stempel 3 und der hintere Stempel 4 können, wie in F i g. 4 mit (Testrichelten Linien schematisch dargestellt, hydraulisch miteinander verbunden sein und ein gemeinsames einstellbares überdruckventil 10 a besitzen, das die Setzlast des Ausbauelementes auf den eingestellten Betrag begrenzt, jedoch kann die Anordnung auch, wie in F i g. 4 mit strichpunktierten Linien an-Gedeutet, abgewandelt sein.
  • Die auf der Kappe 5 ruhende Last wird auf das am äußeren Ende des Innenstempels 7 des Stempels 3 befestigte Zwischenstück 12 über die kreisringförmige Auflagefläche 13 übertragen. Eine ähnliche Anordnung kann, wie in F i g. 3 dargestellt, zur übertragung der Last von der Kappe 5 auf den hinteren Stempel 4 C Cletroffen werden, jedoch kann auch, wie in F i g. 1 dargestellt, die Kappe 5 auf einer ebenen Auflagefläche des Stempels 4 aufliegen. In beiden Fällen ist es zweckmäßig, an der Berührungsstelle zwischen dem Innenstempel 7 des Stempels 3 und dem Zwischenstück 12 bzw. dem Innenstempel des Stempels 4 und seiner Durchführung durch die Kappe 5 elastische Ringe 15 bzw. 16 anzuordnen, um eine begrenzte Schwenkbarkeit der Innenstempel gegen das Zwischenstück 12 bzw. die Kappe 5 zu ermöglichen.
  • Zur Unterbrechung der hydraulischen Verbindunaen zwischen einzelnen oder einzelnen Gruppen von auf einer gemeinsamen Grundplatte angeordneten Stempeln können, wie in F i g. 4 dargestellt, Ventile 10 b verwendet werden.
  • Der vom Hangenden auf die Vorpfändkappe 6 ausgeübte Druck wird über die am Kolben 8 befestigte Kolbenstange auf den Kolben 8 übertragen, wobei der im Druckraum des Innenstempels 7 herrschende Druck der Belastung der Vorpfändkappe durch das Hangende entgegenwirkt. Das hintere Ende der Vorpfändkappe 6 stützt sich bei 14 gegen die Kappe, 5 ab. Die Last, die von der Vorpfändkappe 6 an ihrer Spitze aufgenommen werden kann bzw. das Moment, das auf das freie Ende der Vorpfändkappe ausgeübt werden kann, hängt vom Verhältnis der freien zur unterstützten Länge, der Kappe, vom Querschnitt des Kolbens 8 und von dem gegen ihn wirkenden Flüssigkeitsdruck ab und kann durch geeignete Bemessung dieser Größen den gewünschten Verhältnissen angepaßt werden.
  • Wenn zum Setzen der Stempel 3 und 4 in diese Druckflüssigkeit eingebracht wird, wird bei dem Stempel 3 nicht nur der Innenstempel 7 angehoben, sondern auch der Kolben 8 aufwärts bewegt, so daß er über die an ihm befestigte Kolbenstange die Vorpfändkappe 6 gegen das Hangende preßt. Die bei der Anpressung der Vorpfändkappe 6 gegen das Hangende gewünschte Setzlast kann, wie vorstehend gesagt, durch geeignete Dimensionierung des Verhältnisses zwischen freier und unterstützter Länge der Vorpfändkappe, des Kolbenquerschnittes und des Flüssigkeitsdruckes den Verhältnissen angepaßt werden. Sobald die Vorpfändkappe 6 übermäßig belastet wird, drückt sie den Kolben 8 nieder, was eine Druckerhöhung in dem dem Kolben 8 zugeordneten Druckraum innerhalb des Innenstempels 7 zur Folge hat. Da dieser Druckraum bei einer bevorzugten Ausführungsform des Ausbauelementes gemäß der Erfindung mit den Druckräumen sämtlicher auf der gemeinsamen Grundplatte des Ausbauelementes angeordneter Stempel hydraulisch verbunden ist, hat die Steigerung des Flüssigkeitsdruckes in dem zu Kolben 8 zugeordneten Druckraum eine Steigerung des Flüssigkeitsdruckes in den Stempeln, z. B. 3, 4, zur Folge, wodurch die Kappe 5 bzw. die Kopfplatte des Ausbauelementes stärker gegen das Hangende gepreßt wird. Diese Erhöhung der Setzlast des Ausbauelementes wiederum hat, wie, sich gezeigt hat, in den meisten Fällen eine Entlastung der Vorpfändkappe 6 zur Folge. Falls die Drucksteigerung in den miteinander verbundenen Druckräumen der Stempel und des Hilfselementes so groß sein sollte, daß die vorgeschriebene Setzlast des Ausbauelementes überschritten wird, so tritt Druckflüssigkeit durch das überdruckventil 10 a so lange aus, bis die vorgeschriebene Setzlast wieder erreicht ist.
  • Insbesondere bei Ausbauelementen, die vier Stempel aufweisen, kann es zweckmäßig sein, die Druckräume der versatzseitigen, d. h. hinteren Stempel mit den Druckräumen der kohlenstoßseitigen, d. h. vorderen Stempel nicht zu verbinden. In diesem Fall ist der Druckraum des Hilfselementes vorzugsweise mit den Druckräumen der vorderen Stempel verbunden. In einigen Fällen kann es zweckmäßig sein, den Druckraum des Hilfselementes mit einem eigenen Überdruckventil zu verbinden und von einer Verbindung des Druckraumes des Hilfselementes mit den Druckräumen der Stempel völlig abzusehen.
  • Wie aus dem Vorstehenden hervorgeht, wird bei dem hydraulischen Grubenausbauelement gemäß der Erfindung der auf die Vorpfändkappe einwirkende Druck des Hangenden dazu benutzt, die Setzlast der Stempel des Hauptelementes zu erhöhen. Es ist im Rahmen der Erfindung bei mit mehreren Grubenstempeln ausgerüsteten Ausbauelementen auch möglich, zur Unterstützung der Vorpfändkappe 6 und ihrer Anpressung gegen das Hangende unmittelbar einen auf der gleichen Grundplatte angeordneten Grubenstempel zu verwenden, wobei der Druckraum dieszs Grubenstempels mit dem Druckraum mindestens eines weiteren auf der Grundplatte angeordneten Grubenstempels verbunden ist. Auch in diesem Fall hat eine Erhöhung der Belastung der Vorpfändkappe eine Erhöhung der Setzlast der übrigen Sternpel des Ausbauelementes zur Folge.
  • Das hydraulische Grubenausbauelement gemäß der Erfindung eignet sich insbesondere zur Anwendung in solchen Streben, in denen der Abbau im Langfrontenverfahren erfolgt. Bei einem dieser Verfahren ist entlang der Abbaufront ein Panzerförderer verlegt, und ein schneidendes Gewinnungsgerät bewegt sich auf dem Förderer oder zwischen dem Förderer und der Abbaufront und schält die Kohle schichtenweise vom Kohlenstoß ab. Zwischen dem Förderer und den Ausbauelementen, die zur Unterstützung des Hangenden dienen, befindet sich ein freier Raum, der vom Bedienungspersonal befahren werden kann. Dieser freie Raum sowie der Raum oberhalb des Förderers ist durch die an den Ausbauelementen angeordneten Vorpfändkappen geschützt. Da bei dem nach jedem Vorrücken der Ausbauelemente erforderlichen neuen Setzen sich eine gewisse Beunruhigung des Hangenden nicht vermeiden läßt und außerdem die Ausbauelemente, beispielsweise dann, wenn zwischen den Kappen und dem Hangenden loses Material eingepreßt war, mit ihrer ursprünglichen Setzlast nicht ständig belastet bleiben, lassen sich überlastungen der Vorpfändkappe nicht vermeiden. Während bei den bekannten Vorrichtungen derartige Überlastungen der Vorpfändkappe ein Verbiegen oder eine Zerstörung der Kappe zur Folge haben würden, wird bei dem hydraulischen Grubenausbauelement gemäß der Erfindung durch eine auf die Vorpfändkappe einwirkende zusätzliche Last der Setzdruck des Hauptteiles des Ausbauelementes erhöht, was, wie sich gezeigt hat, in nahezu allen Fällen eine Entlastung der Vorpfändkappe zur Folge hat.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Hydraulisches Grubenausbauelement mit mindestens einem hydraulischen Grubenstempel und mit mindestens einer mit dem Ausbauelement beweglich verbundenen Vorpfändkappe, die durch ein aus Zylinder und Kolben bestehendes hydraulisches Hilfselement gegen das Hangende anpreßbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das hydraulische Hilfselement (7, 8, 9) innerhalb eines der hydraulischen Stempel (3) angeordnet ist.
  2. 2. Hydraulisches Grubenausbauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das hydraulische Hilfselement (7, 8, 9) aus einem im Innenstempel (7) eines der hydraulischen Stempel (3) verschiebbaren, gegen den Druckmittel-Z, ZD raum des hydraulischen Stempels abgedichteten Kolben (8) besteht, an dem eine Kolbenstange befestigt ist, die mit der Vorpfändkappe (6) verbunden ist. 3. Hydraulisches Grubenausbauelement nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das hydraulische Hilfselement (7, 8, 9) ein überdruckventil besitzt. 4. Hydraulisches Grubenelement nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch Ventile (10, 10 b) zur Unterbrechung der hydraulischen Verbindung zwischen den einzelnen oder einzelnen Gruppen der auf einer gemeinsamen Grundplatte (1) angeordneten hydraulischen Stempel (3, 4). 5. Hydraulisches Grubenausbauelement nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die hydraulischen Stempel (3, 4) einzeln, gruppenweise oder gemeinsam mit überdruckventilen (10 a) verbunden sind. 6. Hydraulisches Grubenausbauelement nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die auf dem mit dem hydraulischen Hilfselement (7, 8, 9) versehenen Stempel (3) aufliegende Kappe (5) eine öffnung zum freien Durchtritt der die Vorpfändkappe (6) unterstützenden Kolbenstange besitzt. 7. Hydraulisches Grubenausbauelement nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens die mit hydraulischen Hilfselementen (7, 8, 9) versehenen Stempel (3) an ihren oberen Enden abgerundet sind, während die auf ihnen aufliegenden Kappen (5) mit konkaven, vorzugsweise der Krümmung der Abrundung der Stempelenden (12) angepaßten Auflagerflächen (13) versehen sind. 8. Hydraulisches Grubenausbauelement nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die nicht mit hydraulischen Hilfselementen versehenen Stempel (4) ebene Auflagerflächen für die Kappen (5) besitzen, In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegesehrift Nr. 1069 100.
DEG32191A 1960-05-10 1961-05-02 Hydraulisches Grubenausbauelement Pending DE1234654B (de)

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GB1234654X 1960-05-10

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1069100B (de) * 1959-11-19

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DE1069100B (de) * 1959-11-19

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