DE1234537B - Flugzeuglandeeinrichtung - Google Patents
FlugzeuglandeeinrichtungInfo
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- DE1234537B DE1234537B DEN20078A DEN0020078A DE1234537B DE 1234537 B DE1234537 B DE 1234537B DE N20078 A DEN20078 A DE N20078A DE N0020078 A DEN0020078 A DE N0020078A DE 1234537 B DE1234537 B DE 1234537B
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- G05D1/04—Control of altitude or depth
- G05D1/06—Rate of change of altitude or depth
- G05D1/0607—Rate of change of altitude or depth specially adapted for aircraft
- G05D1/0653—Rate of change of altitude or depth specially adapted for aircraft during a phase of take-off or landing
- G05D1/0676—Rate of change of altitude or depth specially adapted for aircraft during a phase of take-off or landing specially adapted for landing
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- G—PHYSICS
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- G01S—RADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
- G01S1/00—Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith
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Description
DEUTSCHES '/MTW* PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
DeutscheKl.: 62 c-25/08
Nummer: 1234 537
Aktenzeichen: N20078XI/62c
234 537 Anmeldetag: 23.Mai 1961
Auslegetag: 16. Februar 1967
Die Erfindung betrifft eine Fluglandeeinrichtung zum Vorherbestimmen der Abfanghöhe und der Sinkgeschwindigkeit
eines Luftfahrzeuges mit zwei Meßfühlern zum Bestimmen der Flughöhe und der Sinkgeschwindigkeit
sowie mit Vorrichtungen, die sowohl 5 das Aufsetzen zu einem vorbestimmten Zeitpunkt
regeln als auch die beim vorbestimmten Zeitpunkt auftretende anliegende Endsinkgeschwindigkeit vorausberechnen.
Automatische Landeeinrichtungen haben die Aufgäbe, ein Flugzeug auf einem vorbestimmten Gleitweg
zu steuern und außerdem durch das Abfangmanöver die Sinkgeschwindigkeit so zu verringern, daß ein Aufsetzen
auf der Rollbahn weich und stoßfrei erfolgt und das Ausrollen auf eine vorausbestimmbare Strecke
beschränkt bleibt.
Es sind bereits Flugzeuglandeeinrichtungen bekannt, die diese Aufgabe auf verschiedene Weise lösen.
Bei einigen Fluglandeeinrichtungen ist eine konstante Sinkgeschwindigkeit als Funktion der Zeit vorgesehen,
wobei der Pilot das Abfangmanöver selbst durchzuführen hat, um das Flugzeug sicher auf der Rollbahn
aufzusetzen. Bei einer Einrichtung mit konstanter Sinkgeschwindigkeit besteht jedoch der Nachteil, daß
die Geschwindigkeit bei der Durchführung des Sinkfluges unabhängig von der über der Rollbahn zurückgelegten
Strecke ist.
Andere bekannte Einrichtungen, die eine Begrenzung der vom Flugzeug zurückgelegten Landestrecke
umgehen, beruhen auf Steuerprogrammen mit festgelegter Weggeometrie, die eine vorbestimmte oder
programmierte Bahn in bezug auf die Entfernung oder die Zeit verwenden. Jede Abweichung des gesteuerten
Flugzeugs von der Bezugsbahn wird bei diesen Einrichtungen durch geeignete Geräte und Recheneinrichtungen
ermittelt. Die daraus abgeleitete Information wird in eine automatische Kurssteueranlage
eingegeben, die das Flugzeug auf die programmierte Bahn zurückführt. Ein Nachteil macht sich bei diesen
Steueranlagen bemerkbar, da beim Ansprechen auf die Kurssteueranlage das Flugzeug starken Bescheunigungen
unterworfen sein kann, die zu Unbehagen bei den Passagieren sowie zu unkontrollierbaren Flugwegübergängen
mit zu tiefem Abgleiten führen. Außerdem erfordert die kontinuierliche Rückkehr zu einer programmierten
Bahn einen weit größerem Aufwand an Steuerungsmaßnahmen als allgemein zur Erzielung
einer guten Landung erforderlich ist.
Andere bekannte Gleitwegsteuerungen verwenden Signalkopplungsvorrichtungen zwischen dem Gleitweg-ILS-Empfänger,
der auf einen Bodensender anspricht, und einer Längsneigungssteuervorrichtung, Flugzeuglandeeinrichtung
Anmelder:
North American Aviation, Inc.,
Los Angeles, Calif. (V. St. A.)
Los Angeles, Calif. (V. St. A.)
Vertreter:
Dr.-Ing. H. Ruschke und Dipl.-Ing. H. Agular,
Patentanwälte, München 27, Pienzenauer Str. 2
Patentanwälte, München 27, Pienzenauer Str. 2
Als Erfinder benannt:
Elliott Robbin Buxton, Downey, Calif. (V. St. A.) Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 10. Juni 1960 (35 306) - -
wobei die Kurssteuerung auf Abweichung des Flugzugs von der vorbestimmten Weggeometrie anspricht,
die durch das Strahlungssystem der Bodenfunkanlage dargestellt wird. Diese Steueranlagen eignen sich
jedoch nicht für automatische Landungen bis zum Aufsetzpunkt, so daß der Pilot vor dem Aufsetzen die
Steuerung selbst übernehmen muß.
Bei einer anderen bekannten Abfangsteuermethode werden Vorrichtungen verwendet, die entweder bei der
Landung eine Verringerung der Sinkgeschwindigkeit bewirken oder eine erste und eine zweite geringere Sinkgeschwindigkeit
als Funktion der Höhe programmieren. Auch ist ein Abfangmanöver mit logarithmisch
abnehmende Sinkgeschwindigkeit bekannt, bei dem durch Umschalten von dem automatischen Gleitwegflug
bei einer bestimmten Höhe über dem Rollfeld ein Abfangvorgang eingeleitet wird. Bei diesen Anlagen
empfängt der Abfangrechner keinerlei Daten, die von den vorherbestimmten Endbedingungen des Flugzeugs
bei einem vorherbestimmten späteren Zeitpunkt abgeleitet werden. Dagegen ist bei diesen Anlagen eine
bestimmte Zahl von Anfangsbedienungen erforderlich, um eine Landung innerhalb eines gegebenen Bereichs
oder einer Zeitspanne genau durchzuführen, wobei die tatsächlichen Anfangsbedingungen von den angenommenen
Anfangsbedingungen abweichen können
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und dadurch Funktionsfehler hervorrufen. Außerdem kann bei flachen Landeflügen eine geringe Abweichung
der Höhe oder Höhenänderung von Gleitweg oder Gleitweggefälle bereits eine große Streuung bei der
Endbereichsfunktion für den Aufsetzpunkt oder der erforderlichen horizontalen Entfernung darstellen.
Diese Geräteart enthält auch keine Vorrichtungen zur Bestimmung von Abweichungen bei lotrechten
Geschwindigkeitsänderungen, die beispielsweise bei Böen auftreten.
Die Erfindung will diese Nachteile durch Verwendung eines Endvoraussage-Abfangrechners beseitigen,
der eine automatische Landung einschließlich des Abfang- und Aufsetzvorgangs innerhalb einer vorbestimmten
Zeitspanne ermöglichen soll, wobei nur diejenigen Steuerfunktionen ausgeführt werden, die bei
manueller Steuerung ein Pilot ausüben würde. Das Abfangwegprogramm wird als kontinuierliche Funktion
der vorhergesagten Flugwegabweichungen aus den für einen vorbestimmten späteren Endzeitpunkt bestimmten
Endbedingungen berechnet, wobei an Stelle einer Rückkehr zu einer programmierten Bahn bei
Abweichungen eine neue Bahn zum Erreichen des gewünschten Aufsetzpunktes abgeleitet wird. Dieser
Vorgang wird nach der Erfindung erreicht durch zwei Funktionsgeneratoren, die den Sinkgeschwindigkeitsfehler und den Höhenfehler bewerten und die durch
einen bekannten Zeitgebermotor angetrieben werden, der die Zeitspanne bestimmt, die bis zu einem vorgewählten
Zeitpunkt verbleibt, wobei der eine Funktionserzeuger auf eine Vergleichsvorrichtung anspricht, die
den Unterschied zwischen der gegenwärtigen Sinkgeschwindigkeit und der gewünschten Endsinkgeschwindigkeit
feststellt, während der andere Funktionsgenerator auf eine weitere Signalquelle anspricht, die
den Unterschied zwischen der gegenwärtig und der berechneten anliegenden Sinkgeschwindigkeit feststellt,
ferner durch eine Addiervorrichtung, die aus dem Höhenmeßf ühlersignal und den beiden Funktionsgeneratorsignalen
ein gemeinsames Ausgangssignal erzeugt, sowie durch eine Signalintegrationsvorrichtung,
die auf eine weitere Addiervorrichtung anspricht und ein Signal erzeugt, das der berechneten und der gegenwärtig
anliegenden Sinkgeschwindigkeit entspricht, wodurch das Luftfahrzeug innerhalb einer bestimmten
Zeitspanne und bei einer unterhalb einer maximalzulässigen Sinkgeschwindigkeit liegenden Aufsetzsinkgeschwindigkeit
asymptotisch an den Aufsetzpunkt herangeführt wird.
Das Prinzip der Flugzeuglandeeinrichtung stützt sich auf die Theorie, wonach der künftige Zustand
eines Systems durch die Lösung der Differentialgleichungen gegeben ist, die diese Systembewegung definieren.
Zur Lösung sind die das System definierenden Anfangsbedingungen als bekannt vorausgesetzt. Für
die Lösung der Aufgabe müssen die Anfangsbedingungen für die Flugzeugbewegungsgleichungen die
Momentanhöhe und die momentane Höhenänderung oder Sinkgeschwindigkeit enthalten. Diese beiden
Parameter werden in geeigneter Weise durch entsprechende Meßvorrichtungen ermittelt und in Höhenoder
Höhenänderungsrechner eingegeben, in denen bereits die Bewegungsgleichungen voreingestellt sind,
die dem Ansprechen des Flugzeugs während der Abfangphase entsprechen. In die Höhen- oder Höhenänderungsrechner
werden die gewünschten Endbedingungen (z. B. Höhe Null und Höhenänderung beim Aufsetzen eingegeben, woraus die Abweichungen der
Höhe- bzw. Höhenänderung an der Aufsetzstelle errechnet werden. Aus dieser Abweichinformation wird
ein entsprechendes Steuersignal berechnet, das der Flugregelanlage zugeführt wird.
Ein Ausführungsbeispiel der Flugzeuglandeeinrichtung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt
Ein Ausführungsbeispiel der Flugzeuglandeeinrichtung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 ein Blockschaltbild der Flugzeuglandeeinrichtung,
F i g. 2 ein Diagramm zur Veranschaulichung einer ίο typischen Landung bei Verwendung der Landeeinrichtung,
F i g. 3 ein Funktionsschaltbild einer bevorzugten Ausführungsform,
F i g. 4 die Kennlinien von Funktionsgeneratoren, die zusammen mit der Ausführungsform nach F i g. 3 verwendet werden können, und
F i g. 4 die Kennlinien von Funktionsgeneratoren, die zusammen mit der Ausführungsform nach F i g. 3 verwendet werden können, und
F i g. 5 ein Funktionsschaltbild, das eine Mechanisierung der in F i g. 3 gezeigten Ausführungsform zeigt
F i g. 2 zeigt eine Landeanflugbahn, die bei Verwendung der Landeeinrichtung erreicht werden kann.
Die Flugbahn ist als Funktion der Flugzeughöhe in bezug auf die Zeit aufgetragen. In der bevorzugten
Ausführungsform der Erfindung wird eine vorbestimmte Zeit, z. B. 20 Sekunden, zur Durchführung
der Landung verwendet. Die aufgetragene Linie 12 (einschließlich ihrer gestrichelt gezeichneten Verlängerung)
veranschaulicht die vorgesehene Flugbahn, der das Flugzeug beim Fehlen von Störungen in der vorherbestimmten
Zeit folgen würde. Der Aufsetzpunkt ist bei dieser Flugbahn nach Durchgang der Punkte X
und Y erreicht. Falls jedoch am Punkt A eine Störung
auftreten würde, die das Flugzeug zum Abweichen von der vorgesehenen Bahn veranlassen würde, wird
eine neue Landeanflugbahn 14 angenommen. Diese Bahn ist die kürzeste Annäherung zu dem Aufsetzpunkt
und verläuft durch die beiden gleichen Punkte X und Y nahe der Aufsetzstelle.
Ein Höhenmesser 15 (z. B. ein Radarhöhenmesser f_F ig. 1]) und ein Sinkgeschwindigkeitsmesser 17 (z. B.
ein linearer Geschwindigkeitsmesser), der auf einer stabilisierten Plattform angeordnet ist, so daß er keinen
Winkeleingangssignalen ausgesetzt ist, sind in dem Flugzeug angeordnet. Der Ausgang des Sinkgeschwindigkeitsmessers
17 wird einem Sinkgeschwindigkeitsfehlervoraussagerechner 18 zugeführt. Der Ausgang
der Summiervorrichtung 19, der die Differenz zwischen der tatsächlichen Sinkgeschwindigkeit und der gewünschten
Sinkgeschwindigkeit darstellt und der Sinkgeschwindigkeitsfehler he wird als Rückführungssignal
an den Sinkgeschwindigkeitsfehlervoraussagerechner 18 geleitet, der den momentanen Beitrag zu dem vorausgesagten
Sinkgeschwindigkeitsfehler hp beim Aufsetzen errechnet. Dieses AufsetzsinkgeschwindigkeitsfehIersignal
hv stellt die Differenz zwischen der gewünschten Sinkgeschwindigkeit beim Aufsetzen, die beispielsweise
—60,96 cm/sec betragen kann, und der momentanen vorausgesagten Aufsetzsinkgeschwindigkeit dar.
Der Ausgang hp des SinkgeschwindigkeitsfehIervoraussagerechners
18 wird einem Beschleunigungsrechner 21 zugeführt, der die Änderung der Flugzeugsinkgeschwindigkeit
oder des Beschleunigungskommandos hch errechnet, die notwendig ist, um den vorausgesagten
Sinkgeschwindigkeitsfehler kP am Aufsetzpunkt auf Null zu vermindern, d. h., die gewünschte
6g Sinkgeschwindigkeit zu der vorbestimmten Aufsetzzeit zu erreichen. Die Ausgänge des Höhenmessers 15,
des Sinkgeschwindigkeitsmessers 17 und des Beschleunigungsrechners 21 werden dem Höhenfehlervoraus-
sagerechner 23 zugeführt. Unter Verwendung dieser Eingänge errechnet der Höhenfehlervoraussagerechner
23 den Momentanbeitrag zu dem Höhenfehler Irp am
Aufsetzpunkt. Der AusgangAp des Höhenfehlervoraussagerechners 23 wird dem Verstärker 27 zugeführt,
wo er mit einer vorbestimmten Konstanten Knc multipliziert
wird. Der genaue Faktor, mit dem das Höhenfehlervoraussagesignal in dem Verstärker 27 multipliziert
wird, ist so lange nicht kritisch, wie der Ausgang des Verstärkers 27, der als Beschleunigung oder Verlangsamung
dargestellt werden kann, die zum Erreichen der Höhe Null zu der gewünschten Zeit erforderlich ist,
nicht so groß ist, daß eine unnötige plötzliche Korrektur verursacht wird, oder nicht so klein ist, daß er nicht
imstande ist, die erforderliche Korrekturmaßnahme in der bis zum Aufsetzen verbleibenden Zeit zu veranlassen.
Die Ausgänge der Verstärker 27 und des Beschleunigungsrechners 21 werden der Summiervorrichtung
30 zugeführt, wo sie zueinander addiert und dem Integrator 31 zugeführt werden. Der Ausgang des
Integrators 31 ist das Sinkgeschwindigkeitssignal /'ic,
dem das Flugzeug folgen muß, um am Aufsetzpunkt mit der gewünschten Höhe (Null) und
Sinkgeschwindigkeit (z. B. —60,86 cm/sec) einzutreffen. Das Sinkgeschwindigkeitssignal /Jc wird in der
Vergleichsvorrichtung 19 mit der tatsächlichen Flugzeugsinkgeschwindigkeit
it verglichen, die von dem Sinkgeschwindigkeitsmesser 17 erhalten wird. Der
Ausgang der Vergleichsvorrichtung 19 ist der Sinkgeschwindigkeitsfehler he, der die Differenz zwischen /Ic
und Ii oder den Betrag darstellt, um den die tatsächliche Sinkgeschwindigkeit entsprechend dem Sinkgeschwindigkeitssignal
/Ία geändert werden muß, um die gewünschte Sinkgeschwindigkeit zu erzielen.
Der Ausgang he der Vergleichsvorrichtung 19 wird
der Flugzeugsteuervorrichtung 35 zugeführt, mittels der die erforderliche Regel- oder Steuermaßnahme an
dem Flugzeug 37 bewirkt wird, um die Sinkgeschwindigkeit auf den gewünschten Wert zu bringen. Die
Flugzeugsteuervorrichtung 35 kann eine automatische Steuervorrichtung oder ein Anzeigegerät sein, das dem
Piloten des Flugzeugs eine optische Darstellung des Fehlersignals gibt, so daß dieser dieses Fehlersignal
auf Null bringen kann.
Ein wesentliches Merkmal der Flugzeuglandeeinrichtung ist die Verwendung eines konstanten Verstärkungswertes
der Sinkgeschwindigkeitsrückkopp-Iung vom Ausgang des Sinkgeschwindigkeitsmessers 17
zu der Vergleichsvorrichtung 19. Durch Voreinstellung dieses Verstärkungswertes wird für jede Flugzeugautopilotkombination
im wesentlichen gleiches Höhenänderungsansprechverhalten für die meisten normalen,
durch automatische Kurssteuervorrichtung gesteuerte Flugzeuge erhalten.
Zweitens ergibt die Erzeugung von Kommandosignalen hei un^ lieh als Eingänge für den Integrator 31,
dessen Ausgang ein Sinkgeschwindigkeitssignal itc ist, einen Abfangvorgang, der einem von Hand gesteuerten
ähnlicher ist, und ermöglicht die Erzielung eines Abfangvorgangs, der einen geringsten Umfang an Regeloder
Steuersystemmaßnahmen erfordert. Der Ausgang des Integrators 31 gibt die Summe der Beträge aller
Vorausssagen des momentanen Aufsetzhöhenfehlers und des Sinkgeschwindigkeitsfehlers wieder. Die Integration
an diesem Punkt reduziert das Differentialgleichungssystem auf die zweite Ordnung, wodurch
eine gekrümmte Flugbahn ermöglicht wird, die den Aufsetzpunkt bei günstiger Auslegung in wirkungs-
voller Weise erreicht. Drittens wird die als Kommandosignal benutzte, berechnete Sinkgeschwindigkeit von
nur drei Veränderlichen, nämlich der laufenden Höhe, der laufenden Sinkgeschwindigkeit und dem laufenden
Sinkgeschwindigkeitsänderungsfehler /Ie, abgeleitet. Die Verwendung von nur drei gemessenen Veränderlichen
in der Flugzeuglandeeinrichtung trägt wesentlich zu deren Einfachheit bei.
In der dargestellten Ausführungsform (F i g. 3) ίο wird ein Abfangzeitraum von 20 Sekunden zugrunde gelegt. Es wird angenommen, daß ein Hilfsleitsystem (z. B. GCA- und ILS-Systeme) das Flugzeug in die Nähe der Flugplatzlandebahn und in eine solche Richtung gebracht hat, daß ein Abfangen durchführbar ist. Der Beginn des vorbestimmten Zeitintervalls T zum Abfangen wird für die meisten Flugzeuge so bestimmt werden, daß es in einer Höhe auftritt, die bei der siebenfachen Flugzeugsinkgeschwindigkeit in 20 Sekunden durchmessen wird.
Unter der Annahme einerverhältnismäßigkonstanten Sinkgeschwindigkeit bei der Annäherung soll das Abfangen beginnen, wenn diese Höhe erreicht ist, die entweder von dem Piloten oder durch automatischen Vergleich dieser beiden Parameter für die vorbestimmte gewünschte Beziehung bestimmt wird. Ein solcher automatischer Vergleich kann durchgeführt werden, indem die Ausgänge des Höhenmessers und des Sinkgeschwindigkeitsmessers einer üblichen elektronischen Vergleichsschaltung, ζ. Β. einer Schmitt-Triggerschaltung, zugeführt werden, die ein Abfangsignal erzeugt, wenn die gewünschte Beziehung zwischen diesen Signalen vorhanden ist. Zu diesem Zweck werden zu Beginn des Abfangens die Schalter 40 und 41 entweder von Hand oder automatisch aus der Vorabfang-Stellung in die Abfangstellung umgeschaltet. Vor Einleitung des Abfangens schließt der Schalter 41 in seiner Vorabfangstellung eine Gegenkopplungsschleife zu dem Integrator 31 und gewährleistet dadurch den Ausgang Null von diesem Integrator am Anfang des Abfangens. Der Schalter 40 verbindet bei Einleitung des Abfangens die Energiequelle 43 mit dem Zeitgebermotor 45. Mit der Ausgangswelle 47 des Motors 45 ist der Steuerarm jedes Funktionsgenerators 49, 50, 51, 53 und 21 verbunden. Die Kennlinien jedes Funktionsgenerators werden später im Zusammenhang mit F i g. 4 erläutert. Der Zeitgeber 45 hat eine Welle 47, die sich mit konstanter Geschwindigkeit dreht und jede Steuerwelle der Funktionsgeneratoren 49, 50, 51, 53 und des Beschleunigungsrechners 21 mit konstanter Geschwindigkeit während der gesamten Abfangphase antreibt.
In der dargestellten Ausführungsform (F i g. 3) ίο wird ein Abfangzeitraum von 20 Sekunden zugrunde gelegt. Es wird angenommen, daß ein Hilfsleitsystem (z. B. GCA- und ILS-Systeme) das Flugzeug in die Nähe der Flugplatzlandebahn und in eine solche Richtung gebracht hat, daß ein Abfangen durchführbar ist. Der Beginn des vorbestimmten Zeitintervalls T zum Abfangen wird für die meisten Flugzeuge so bestimmt werden, daß es in einer Höhe auftritt, die bei der siebenfachen Flugzeugsinkgeschwindigkeit in 20 Sekunden durchmessen wird.
Unter der Annahme einerverhältnismäßigkonstanten Sinkgeschwindigkeit bei der Annäherung soll das Abfangen beginnen, wenn diese Höhe erreicht ist, die entweder von dem Piloten oder durch automatischen Vergleich dieser beiden Parameter für die vorbestimmte gewünschte Beziehung bestimmt wird. Ein solcher automatischer Vergleich kann durchgeführt werden, indem die Ausgänge des Höhenmessers und des Sinkgeschwindigkeitsmessers einer üblichen elektronischen Vergleichsschaltung, ζ. Β. einer Schmitt-Triggerschaltung, zugeführt werden, die ein Abfangsignal erzeugt, wenn die gewünschte Beziehung zwischen diesen Signalen vorhanden ist. Zu diesem Zweck werden zu Beginn des Abfangens die Schalter 40 und 41 entweder von Hand oder automatisch aus der Vorabfang-Stellung in die Abfangstellung umgeschaltet. Vor Einleitung des Abfangens schließt der Schalter 41 in seiner Vorabfangstellung eine Gegenkopplungsschleife zu dem Integrator 31 und gewährleistet dadurch den Ausgang Null von diesem Integrator am Anfang des Abfangens. Der Schalter 40 verbindet bei Einleitung des Abfangens die Energiequelle 43 mit dem Zeitgebermotor 45. Mit der Ausgangswelle 47 des Motors 45 ist der Steuerarm jedes Funktionsgenerators 49, 50, 51, 53 und 21 verbunden. Die Kennlinien jedes Funktionsgenerators werden später im Zusammenhang mit F i g. 4 erläutert. Der Zeitgeber 45 hat eine Welle 47, die sich mit konstanter Geschwindigkeit dreht und jede Steuerwelle der Funktionsgeneratoren 49, 50, 51, 53 und des Beschleunigungsrechners 21 mit konstanter Geschwindigkeit während der gesamten Abfangphase antreibt.
Der Ausgang i]e der Vergleichsvorrichtung 19, der
den Sinkgeschwindigkeitsfehler darstellt, mit dem die Flugzeugsinkgeschwindigkeit korrigiert werden
muß, um die gewünschte Sinkgeschwindigkeit beim Aufsetzen zu erreichen, wird dem Funktionsgenerator
53 als ein Eingang zugeführt. Der Funktionsgenerator 53 stellt das effektive Ansprechverhalten
des Flugzeugs zusammen mit seinem Steuersystem auf Sinkgeschwindigkeitsfehlersignale zu irgendeiner Zeit
während des Zeitintervalls T vom Anfang des Abfangens bis zum Aufsetzen dar. Dieses Ansprechvermögen
kann, z. B. durch Analogrechneruntersuchungen, experimentell bestimmt werden. Der Widerstand an dem
Kontaktarm des Potentiometers muß sich derart über den ZeitraumJ ändern, daß Änderungen in dem
effektiven Ansprechverhalten des Flugzeugs und seines Steuersystems als Kombination in Form des Sinkge-
schwindigkeitsfehlersignals berücksichtigt werden. Auf diese Weise werden Wirkungsänderungen irgendeines
speziellen Sinkgeschwindigkeitsfehlersignals auf die Sinkgeschwindigkeit am Aufsetzpunkt in der Berechnung
des vorausgesagten Sinkgeschwindigkeitsfehlers berücksichtigt oder bewertet. Grundsätzlich erteilt
dann der Funktionsgenerator 53 dem Sinkgeschwindigkeitsfehlersignal eine Bewertung oder Bedeutung als
Zeitfunktion gemäß dem Änderungseffekt, den ein Einheitssinkgeschwindigkeitsfehler auf die Sinkgeschwindigkeit
beim Aufsetzen haben würde. Eine typische Ansprechcharakteristik für den Funktionsgenerator
53 ist in F i g. 4 a dargestellt. Die Ansprechcharakteristik ist so ausgebildet, daß sie einen Einheitsausgang
des Funktionsgenerators für die ersten angenähert 8 Sekunden des Abfangens und ein sich
änderndes Ansprechverhalten während des übrigen Zeitraumes des Abfangens verlangt. Während der
letzten Sekunden vor dem Aufsetzen wird die effektive Verstärkung schnell auf Null gebracht, um zu vermeiden,
daß in das System sich schnell ändernde Sinkgeschwindigkeitsfehlersignale in der Nähe des Aufsetzpunktes
eingespeist werden, die das Aufsetzen in unerwünschter Weise beeinflussen könnten. Wirkungsmäßig
ändert daher der Funktionsgenerator 53 das Sinkgeschwindigkeitsfehlersignal als eine Funktion des
Ansprechverhaltens mit Sinkgeschwindigkeitsrückkopplung des kombinierten Flugzeug-Steuersystems
mit Bezug auf die Zeit. Der Ausgang des Funktionsgenerators 53, der das Produkt des laufenden Sinkge-
schwindigkeitsfehlers (f!e) und des momentanen Sinkgeschwindigkeitsfehleransprechverhaltens
als Funktion der bis zum Aufsetzen verbleibenden Zeit ist, (—Gke [T — t]), wird der Summiervorrichtung 55 zugeführt.
Ein Signal, das die laufende Sinkgeschwindigkeit (O) des Sinkgeschwindigkeitsmessers 17 angibt,
sowie der Ausgang der Aufsetzsinkgeschwindigkeitsbezugssignalquelie 57 wird ebenfalls der Summiervorrichtung
55 zugeführt. Die Bezugssignalquelle 57 liefert die gewünschte Sinkgeschwindigkeit an Aufsetzpunkt
(z. B. —60,96 cm/sec). Der Ausgang der Summiervorrichtung 55 ist der momentane vorausgesagte
Sinkgeschwindigkeitsfehler am Auf setzpunkt hp. Er kann mathematisch folgendermaßen ausgedrückt
werden:
hp = h + he (-GQ [T — t] — href , (1)
wobei
h = Sinkgeschwindigkeit,
he = Sinkgeschwindigkeitsfehler,
(— Gjie) [T— t] = Bewertungsfaktor, der von dem
Funktionsgenerator 53 als Funktion der Zeit bis zum Aufsetzen abgegeben
wird,
href = Ausgang der Bezugssignalquelle 57, für die gewünschte Aufsetzsinkgeschwindigkeit.
Der Ausgang hp der Summiervorrichtung 55 wird dem Beschleunigungsrechner 21 zugeführt, der in dem
Ausführungsbeispiel ein Funktionsgenerator ist und der den reziproken Wert des Sinkgeschwindigkeitsansprechverhaltens
in Abhängigkeit von der Zeit bei einem Einheitsbeschleunigungskommando darstellt.
Durch Multiplizieren des vorausgesagten Aufsetz-
Sinkgeschwindigkeitsfehlers hv mit dem reziproken Wert des Sinkgeschwindigkeitsansprechverhaltens des
Systems, das als eine Funktion der bis zum Aufsetzen verbleibenden Zeit an dem Kontaktarm des Beschleunigungsrechners
21 anliegt, wird das Kommandosignal (hch in Form einer Beschleunigung ausgedrückt),
das die gewünschte Sinkgeschwindigkeitsänderung am Aufsetzpunkt darstellt, bestimmt. Die
Ansprechcharakteristik des Beschleunigungsrechners 21 mit Bezug auf die Zeit als Ableitung für das gleiche
System wie in F i g. 4 a ist in F i g. 4 b dargestellt. Es ist ersichtlich, daß mit abnehmender Zeit die Amplitude
des Kommandosignals notwendigerweise für einen bestimmten vorausgesagten Änderungsfehler
zunehmen muß, um diesen Fehler in der noch verbleibenden Zeit auf Null zu vermindern. Theoretisch
würde das Kommandosignal bei Annäherung an die Zeit Null sehr schnell anwachsen. Jedoch werden
offenbar unerwünschte Wirkungen einer solchen Steuermaßnahme dadurch beseitigt, daß der Effekt
des Beschleunigungsrechners auf das Kommandosignal auf einen festen Wert angenähert 1 Sekunde
vor der Zeit Null begrenzt wird. Der Ausgang des Beschleunigungsrechners wird der Summierungsvorrichtung
30 zugeführt.
Wenn keine weiteren Rückkopplungsschleifen geschlossen sind, würde dieses System immer eine
konstante Beschleunigungsbahn wählen, welche die gewünschte Sinkgeschwindigkeit am Aufsetzpunkt
erreicht. Da jedoch das Flugzeug diese Sinkgeschwindigkeit haben muß, wenn es den Boden erreicht, ist
eine äußere Schleife erforderlich, um diese Beschränkung zu erzielen. Diese äußere Schleife enthält
Funktionsgeneratoren 51, 50 und 49 sowie eine Summierungsvorrichtung 60 und den Höhenfehlervoraussagerechner
23. Der vorausgesagte Höhenfehler hp am Aufsetzpunkt wird in gleicher Weise
wie der vorausgesagte Sinkgeschwindigkeitsfehler hp abgeleitet. Infolge der offensichtlichen Wirkungen
irgendeiner Steuermaßnahme zur Erzielung der gewünschten Sinkgeschwindigkeit auf die Höhe wird
der Ausgang des Beschleunigungsrechners 21, der das Höhenänderungssignal beeinflußt, dem Funktionsgenerator
51 zugeführt, um zu der Berechnung des vorausgesagten Höhenfehlers beizutragen. Der
Funktionsgenerator 51, dessen Kennlinien F i g. 4c zeigt, stellt das Systemhöhenansprechverhalten auf
ein Stufenbeschleunigungskommando in bezug auf die Zeit dar, d. h., er stellt die Änderungswirkung
eines Beschleunigungskommandos während des Zeitintervalls des Abfangens auf die vorausgesagte Endhöhe
dar. Der Ausgang des Funktionsgenerators 51 wird der Summierungsvorrichtung 60 zugeführt.
Das Sinkgeschwindigkeitsfehlersignal he wird von der Subtrahiervorrichtung 19 dem Funktionsgenerator
50 zugeführt. Der FunktionsgeneratorSO stellt das Systemhöhenansprechverhalten auf den Höhenänderungsfehler
in bezug auf die Zeit dar, d. h., daß er Änderungen für den Fall berücksichtigt, daß ein
Einheitshöhenänderungsfehlersignal die vorausgesagte Endhöhe mit der Zeit haben würde. Seine Kennlinien
sind in F i g. 4d dargestellt. Der Ausgang des Funktionsgenerators 50 wird der Summierungsvorrichtung
60 zugeführt. Der Funktionsgenerator 49 stellt das Systemhöhenansprechverhalten auf Höhenänderungssignale
in bezug auf die Zeit dar, d. h., er berücksichtigt den Änderungseffekt, den ein Einheitssinkgeschwindigkeitssignal
in der Voraussage der
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Endhöhe (am Aufsetzpunkt) während des Zeitinter- tung60 geleitet, die auch den Ausgang des Höhen-
valls des Abfangens haben würde. Kennlinien des messers 15 erhält.
Funktionsgenerators 49 sind in F i g. 4e dargestellt. Der Ausgang der Summierungsvorrichtung 60 ist
Der Ausgang des Sinkgeschwindigkeitsmessers 17 der momentane vorausgesagte Höhenfehler hp am
wird dem Funktionsgenerator 49 zugeführt, und 5 Aufsetzpunkt. Der mathematische Ausdruck für Jiv
dessen Ausgang wird an die Summierungsvorrich- lautet:
hv = h + hcil(FQ [T-t]+ hei-Fhe) [T - t ] + A(Fi) [T-t], (2)
wobei wird. Die Differenz zwischen der gewünschten Sink-
h = laufende oder momentane Höhe, geschwindigkeit hc und der tatsächlichen Sinkge-
,■,„,, ^ „. . schwindigkeit h ist der Sinkgeschwindigkeitsfehler he,
h = laufende oder momentane Smkge- deQ die 8 Einriclltung JforrigTeren muß; um die gesc
win ig ei, ^ wünschten Endergebnisse zu erreichen. Das Sink-
hck = Beschleunigungskommando, das er- geschwindigkeitsfehlersignal he wird über den Schalter
forderlich ist, um die gewünschte 41 an die Steuervorrichtung 35 geliefert, um den
Sinkgeschwindigkeit am Aufsetz- Abfangvorgang des Flugzeuges zu korrigieren. Die
punkt zu erzielen, Steuervorrichtung 35 kann eine automatische Kurs-
he = Sinkgeschwindigkeitsfehlersignal, 20 steuervorrichtung (F i g. 5) oder ein Anzeigegerät
sein, mit dem der Pilot das Flugzeug so steuern kann, {FQ [T— t] — die Ausgangskennlinien des Funk- daß der Feüler aufgehoben wird.
tionsgenerator 51 über das Abfang- Die m ρ i g. 4a und 4b angegebenen Sinkgeschwinzeitmtervall,
die das Systemhöhen- digkeits- oder »G«-Bewertungsfunktionen und die in ansprechverhalten auf Beschleuni- a5 ρ ig. 4c, 4d und 4e angegebenen Höhenansprechgungskommandos
wahrend dieses oder ,^«-Bewertungsfunktionen können empirisch Intervalls darstellen, für jedes spezielle Flugzeug mittels einer Analog-
(-- Fhe) [T~ /] = Systemhöhenansprechverhalten auf rechneruntersuchung abgeleitet werden. Diese »F«-
Sinkgeschwindigkeitsfehlersignale und »G«-Bewertungsfunktionen sind auf solche Parawährend
Abfangzeitintervalls (Aus- 30 meter gestützt, wie durchschnittliche Flugzeugtrimgang
des Funktionsgenerators 50), mung, Flugzeug-Steuersystem-Ansprechverhalten und
,p.WT j ρ . , , u t Bodeneffekt. Bei geeigneter Einstellung des fest-
^ = ^ eSSn^kehss? afe gdegten Verstärkungs-Höhenänderungs-Rückkopp-
in ges 1 ig lssgna e a - lungsausdruck (von dem Sinkgeschwindigkeitsmessers
rend des Abfangzeitmtervalls 1? \u der Vergleichsvorrichtung 19) für jede FIug-(Ausgang
des Funktionsgenerators zeug.Steuersystem-Kombination können die gleichen
Funktionsgeneratoren universell verwendet werden. Das momentane vorausgesagte Höhenfehlersignal hp F i g. 5 zeigt ein Funktionsschaltbild einer Flugwird
dem Verstärker 27 zugeführt, wo es mit dem zeuglandeeinrichtung der in F i g. 3 gezeigten Auskonstanten Verstärkungsfaktor Kuc multipliziert wird. 40 führung. In F i g. 5 werden gleiche Bezugszeichen
Diese Multiplikation mit dem konstanten Ver- verwendet, um entsprechende in F i g. 3 dargestellte
Stärkungsfaktor bestimmt den vorbestimmten Umfang Bauelemente zu bezeichnen. Das Höhensignal wird
des vorzunehmenden Regel- oder Steuervorgangs pro von dem Radarhöhenmesser 15 erzeugt. Ein weiteres
Einheit des vorausgesagten Höhenfehlersignals. Der Höhensignal wird von dem Sinkgeschwindigkeitsgenaue
Wert dieser vorbestimmten Steuerwirkung als 45 messer 17 geliefert und durch den mittels des Tacho-Ausdruck
in Form eines Beschleunigungskommando- meters 65 differenzierten Ausgang vom Radarhöhensignals
ist nicht kritisch, muß jedoch für die meisten messer 15 überwacht. Wie bekannt, kann ein Radar-Anwendungsfälle
zwischen —15,24 cm/sec und höhenmessersignal dadurch differenziert werden, daß
—60,96 cm/sec Beschleunigungskommando für jeweils es einer Differenziervorrichtung, z.B. einem Tacho-30,48
cm des vorausgesagten Höhenfehlers liegen. 50 meter, zugeführt wird, um ein Sinkgeschwindigkeits-Der
Ausgang des Verstärkers 27, der als 'heu darge- signal zu erzeugen. Es hat sich jedoch gezeigt, daß
stellt werden kann, d. h. das Beschleunigungskom- ein in dieser Weise abgeleitetes Sinkgeschwindigkeitsmandosignal
zum Vermindern des Höhenfehlers auf signal sogar nach Filterung hochfrequente Rausch-Null
am Aufsetzpunkt, wird der Summierungsvor- komponenten hat, die seine Verwendung beeinträchrichtung
30 zugeführt, wo er zu dem Ausgang 'hei, des 55 tigen. Daher wird die Verwendung eines Geschwindig-Funktionsgenerators
52 addiert wird, der das Be- keitsmessers zur Erzeugung eines Höhenänderungsschleunigungskommando
zum Vermindern der Sink- signals empfohlen.
geschwindigkeit auf den gewünschten Wert am Der Ausgang des Tachometers 65 mittels eines
Aufsetzpunkt darstellt. Hochfrequenzfilters 67 wird gefiltert und der Ver-
Der Ausgang der Summierungsvorrichtung 30, der 60 gleichsvorrichtung 69 zugeführt, wo er mit dem
das Gesamtbeschleunigungssignal darstellt, wird dem Ausgang des Sinkgeschwindigkeitsmessers 17 verIntegrator
31 zugeführt. Die Verwendung des Inte- glichen wird. Das Differenzsignal wird dann als
grators 31, der alle momentanen Beschleunigungs- Überwachungssignal dem Sinkgeschwindigkeitsmesser
signale summiert, reduziert das Differentialgleichungs- 17 zugeführt, um ein Überwachungskorrektursignal an
system auf die zweite Ordnung. 65 dem Geschwindigkeitsmesser zu liefern, so daß sein
Der Ausgang hc des Integrators 31 wird der Ver- Ausgang gemäß dem differenzierten Höhensignal
gleichsvorrichtung 19 zugeführt, wo er mit dem Aus- abgeändert wird, das von dem Radarhöhenmesser 15
gang h des Sinkgeschwindigkeitsmessers 17 verglichen und dem Tachometer 65 erzeugt wird.
Claims (4)
1. Flugzeuglandeeinrichtung zum Vorherbestimmen der Abfanghöhe und der Sinkgeschwindigkeit
eines Luftfahrzeuges mit zwei Meßfühlern zum Bestimmen der Flughöhe und der Sinkgeschwindigkeit
sowie mit Vorrichtungen, die sowohl das Aufsetzen zu einem vorbestimmten Zeitpunkt regeln als auch die beim vorbestimmten
Zeitpunkt auftretende anliegende Endsinkgeschwindigkeit vorausberechnen, gekennzeichnet
durch zwei Funktionsgeneratoren (50, 51), die den Sinkgeschwindigkeitsfehler und den Höhenfehler
bewerten und die durch einen bekannten Zeitgebermotor (45) angetrieben werden, der die
Zeitspanne bestimmt, die bis zu einem vorgewählten Zeitpunkt verbleibt, wobei der eine
Funktionserzeuger (50) auf eine Vergleichsvorrichtung (19) anspricht, die den Unterschied
zwischen der gegenwärtigen Sinkgeschwindigkeit und der gewünschten Endsinkgeschwindigkeit
feststellt, während der andere Funktionsgenerator (51) auf eine weitere Signalquelle (18) anspricht,
die den Unterschied zwischen der gegenwärtig und der berechneten anliegenden Sinkgeschwindigkeit
festgestellt, ferner durch eine Addiervorrichtung (60), die aus dem Höhenmeßfühlersignal und den
beiden Funktionsgeneratorsignalen eine gemeinsames Ausgangssignal erzeugt, sowie durch eine
Signalintegrationsvorrichtung (31), die auf eine weitere Addiervorrichtung (30) anspricht und ein
Signal erzeugt, das der berechneten und der gegenwärtig anliegenden Sinkgeschwindigkeit entspricht,
wodurch das Luftfahrzeug innerhalb einer bestimmten Zeitspanne und bei einer unterhalb
einer maximal zulässigen Sinkgeschwindigkeit liegenden Aufseizsinkgeschwindigkeit asymptotisch
an den Aufsetzpunkt herangeführt wird.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Signalintegrationsvorrichtung (31) einen Servoverstärker (100), einen vom
Ausgang des Servoverstärkers angetriebenen Servomotor (102) und ein Potentiometer (105) aufweist,
dessen Kontaktarm von der Ausgangswelle de» Servomotors angetrieben wird.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Vergleichsvorrichtungen (19) zur Ableitung
eines Signals, das der Differenz zwischen dem Ausgang der Signalintegrationsvorrichtung (31)
und dem Ausgang des Sinkgeschwindigkeitsmessers (17) entspricht.
4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgang des Sinkgeschwindigkeitsmessers (17) einem Sinkgeschwiadigkeitsfehlervorhersagerechner
(18) zugeführt
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