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DE1234069B - Belegverarbeitungssystem - Google Patents

Belegverarbeitungssystem

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Publication number
DE1234069B
DE1234069B DE1964T0027662 DET0027662A DE1234069B DE 1234069 B DE1234069 B DE 1234069B DE 1964T0027662 DE1964T0027662 DE 1964T0027662 DE T0027662 A DET0027662 A DE T0027662A DE 1234069 B DE1234069 B DE 1234069B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
document
machine
account
bundle
processing system
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1964T0027662
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Wanner
Willibald Horn
Dipl-Ing Wilhelm Grimm
Dr Fritz-Rudolf Guentsch
Dr Hans-Joachim Held
Dipl-Ing Bernhard Hoehl
Dipl-Ing Guenther Luether
Dipl-Ing Werner Strauss
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Boehler and Weber KG
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Original Assignee
Boehler and Weber KG
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Boehler and Weber KG, Telefunken Patentverwertungs GmbH filed Critical Boehler and Weber KG
Priority to DE1964T0027662 priority Critical patent/DE1234069B/de
Publication of DE1234069B publication Critical patent/DE1234069B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07CPOSTAL SORTING; SORTING INDIVIDUAL ARTICLES, OR BULK MATERIAL FIT TO BE SORTED PIECE-MEAL, e.g. BY PICKING
    • B07C1/00Measures preceding sorting according to destination

Landscapes

  • Collation Of Sheets And Webs (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
G06k
Deutsche KL: 42 m6-17/00
Nummer: 1234 069
Aktenzeichen: T 27662IX c/42 m6
Anmeldetag: 19. Dezember 1964
Auslegetag: 9. Februar 1967
Die Erfindung bezieht sich auf ein Belegverarbeitungssystem mit folgenden vier Anlageteilen: Einer insbesondere durch einen Schnelldrucker verkörperten ersten Eingabeeinheit, welche als Endlosbahn Kontoauszüge anliefert, einer im folgenden als Belegeingabemaschine bezeichneten zweiten Eingabeeinheit, welche zu bestimmten Kontoauszügen gehörende Belege in variierender Anzahl anliefert, einer Einrichtung zum Zusammentragen von Kontoauszügen und Belegen und einer daran anschließenden Kuvertiermaschine, in welcher die einzelnen Kontoauszüge und die gegebenenfalls zu ihnen gehörenden Belege gemeinsam kuvertiert werden sollen.
Derartige Belegverarbeitungssysteme sind beispielsweise gegeben bei Datenverarbeitungsanlagen zur Automatisierung des Postscheckdienstes oder des Verrechnungswesens in Bankhäusern. In diesem Zusammenhang müssen den an die Kunden zu versendenden Kontoauszügen in bestimmten Fällen die zu den ausgewiesenen Geschäftsvorgängen gehörenden Belege, z. B. Postscheckabschnitte, beigefügt werden.
Zu einem Kontoauszug kann also eine unterschiedliche Anzahl von Belegen oder auch gar kein Beleg gehören. Hinzu kommt als weitere Erschwernis, daß die erreichbaren Arbeitsgeschwindigkeiten der angeführten Anlagenteile recht unterschiedlich sind. Beispielsweise beträgt der Arbeitstakt der Verpackungsmaschine ein Brief pro Sekunde; die Lieferfolge der ersten Eingabeeinheit (Schnelldrucker) liegt zwar im Durchschnitt ebenfalls etwa bei ein Kontoauszug pro Sekunde, ist aber im einzelnen größeren Schwankungen mit gelegentlichen Wartezeiten unterworfen, und die Lieferfolge der Belegeingabemaschine liegt bei zwölf Belegen pro Sekunde. Schließlich muß, was kaum einer Erwähnung bedarf, die bei der Erstellung der Kontoauszüge vorliegende Zuordnung zwischen Kontoauszug und Belegen durch das ganze Verarbeitungssystem hindurch aufrechterhalten bleiben.
Die Erfindung verfolgt das Ziel, Belegverarbeitungssysteme der eingangs definierten Art so auszubilden, daß die möglichen Arbeitsgeschwindigkeiten der beiden Eingabeeinheiten und der Kuvertiermaschine ohne Wartezeiten voll ausgenutzt werden können und daß hinsichtlich der Zuordnung zwischen Kontoauszügen und Belegen größtmögliche Sicherheit erreicht wird.
Das erfindungsgemäße Belegverarbeitungssystem ist durch das funktionelle Zusammenwirken der folgenden Merkmale gekennzeichnet, welche die Arbeitsweise der vier erwähnten Anlagenteile, die Ausbil- dung der Kontoauszugsförderstrecke, die Ausbildung der Belegförderstrecke und die die erfindungsgemäße Belegverarbeitungssystem
Anmelder:
Telefunken
Patentverwertungsgesellschaft m. b. H.,
Ulm/Donau, Elisabethenstr. 3;
Böwe Böhler & Weber K. G. Maschinenfabrik,
Augsburg
Als Erfinder benannt:
Rudolf Wanner,
Berthold Mader, Augsburg;
Willibald Horn, Friedberg bei Augsburg;
Dipl.-Ing. Wilhelm Grimm, Konstanz;
Dr. Fritz-Rudolf Güntsch, Möggingen;
Dr. Hans-Joachim Held, Münster;
Dipl.-Ing. Bernhard Hoehl, Litzelstetten;
Dipl.-Ing. Günther Luther,
Marly Le Roi, Seine-et-Oise (Frankreich)
Eugen Rau,
Dipl.-Ing. Werner Strauß, Konstanz
Arbeitsweise ermöglichenden Überwachungs- und Steuermittel betreffen:
a) Die Kuvertiermaschine arbeitet in starrer, autonomer Taktfolge, mit der auch die Einrichtung zum Zusammentragen von Kontoauszügen und Belegen sowie die Fördermittel zum Zuführen der Kontoauszüge bzw. Belege gesteuert werden, während die Erstellung der Kontoauszüge durch den Schnelldrucker und die Anlieferung der Belege durch die Belegeingabemaschine in regelloser Folge entsprechend den eigenen Arbeitsbedingungen dieser Maschinen erfolgt;
b) in den Förderweg zwischen dem Schnelldrucker und der Zusammentrageinrichtung ist eine Schneidemaschine zum Abtrennen der einzelnen Kontoauszüge eingefügt sowie eine Speichereinrichtung zum zeitlichen Ausgleich zwischen der Anzahl der erstellten und der Anzahl der abgerufenen Kontoauszüge;
c) es sind Mittel zum Überwachen des Füllungszustandes dieser Speichereinrichtung vorge-
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sehen sowie Steuermittel, um beim Über- Der Schnelldrucker 1 und die Belegeingabe-
schreiten eines vorgegebenen maximalen Fül- maschine 2 sind im Rahmen der sogenannten
lungszustandes den Schnelldrucker und beim Buchungseinheit an eine hier als Rechner 5 bezeich-
Unterschreiten eines vorgegebenen minimalen nete Datenverarbeitungsanlage angeschlossen. Auf
Füllungszustandes die Kuvertiermaschine still- 5 den Ablauf der einzelnen Sortier- und Buchungsvor-
zusetzen; gänge, die im engen Zusammenwirken zwischen der
JN j. ■ i_ j τ, ι · -U u· jj Belegeingabemaschine 2 und dem Rechner 5 er-
d) die zwischen der Belegeingabemaschme und der M ^ ^ ^ nicht ngher ei werd da
ZusammentragemrichtungliegendeForderstrecke ^ ^ mm G tmd der%S orifegenden Erfin.
enthalt eine zweistufige Speicheremnchtung der- io d hör£n und £ außerdem in der Zeitschriften-
art daß m der ersten Stufe (Bundelstation) die ^^ dsätzlich beschrieben sind. Es genügt
mit der Lieferfolge der Belegeingabemaschme ^ erwäh^ daß def Informationsinhalt der |inzet
eintreffenden Belege entsprechend ihrer Zuge- bereitg nach Konten sortierten Bel jeweils
hongkeit zu jeweils einem gemeinsamen Konto- . def Belegeingabemaschine 2 abgetastet und dem
auszug (Kontoauszugsblatt) zu Bundehi zusam- Rechner 5 z*gef^hrt wird. Dieser |retent daraus im
mengefaßt werden und in der zweiten Stufe Zusammenwirken ^ seinen Kontenspeichern die
(Bundelspeicher) diese Belegbundel so ge- Kontoauszüge und steuert den Schnelldrucker zum
speichert wurden daß sie m der Aufeinander- Ausdruckrselben.
folge ihres Entstehens jedoch m davon unab- Vofl den zm ErsteU eines Kontoauszuges in
hangiger Zeitfolge in Richtung auf die Zusam- so den Rechner 5 eingelesenen Belegen sollen bestimmte
mentragemnchtungeinzelnweitergegebenwerden Belege _ in def |egd di& cfctsäriftenbelege - ge-
können, meinsam mit den entsprechenden Kontoauszügen an
e) es sind Mittel zum Überwachen der Aufnahme- den Kunden gesandt werden. Diese Belege werden jefähigkeit dieser Speichereinrichtung vorgesehen weils nach Abbuchung in den sich an die Belegsowie Steuermittel, um beim Überschreiten der 25 eingabemaschine 2 anschließenden Förderweg 6 abAufnahmefähigkeit die Belegeingabemaschine gegeben. Die anderen Belege, die im hier gegebenen stillzusetzen. Zusammenhang nicht weiter interessieren, werden jeweils in entsprechenden Sortierfächern der Belegein-
Einige bevorzugte Möglichkeiten der Realisierung gabemaschine abgelegt.
dieser Merkmale sowie weitere Ausgestaltungen 30 Es sei zunächst der zwischen dem Schnelldrucker 1 der Erfindung sollen nachstehend an Hand der und der Zusammentrageinrichtung 3 liegende Förder-Zeichnung dargelegt und erläutert werden. Diese zweig und sodann der zwischen der Belegeingabezeigt in schematischer Darstellung ein Belegverar- maschine 2 und der Zusammentrageinrichtung 3 beitungssystem für den automatisierten Postscheck- liegende Förderzweig des Belegverarbeitungssystems dienst. 35 beschrieben.
Die beiden Eingänge des Belegverarbeitungssystems Auf den Schnelldrucker 1 folgen der Reihe nach werden durch den als erste Eingabeeinheit dienenden eine Speichereinrichtung 7 für die Kontoauszüge, eine Schnelldrucker 1 und die als zweite Eingabeeinheit Schneidemaschine 8, eine Falzeinrichtung 9, eine dienende Belegeingabemaschine 2 gebildet, sein Aus- Kontoauszugs-Übergabestation 10 und schließlich gang durch die Einrichtung 3 zum Zusammentragen 40 die Zusammentrageinrichtung 3.
von Kontoauszügen und Belegen und die sich un- Als Speichereinrichtung 7 für die Kontoauszüge mittelbar daran anschließende Kuvertiermaschine 4, dient eine zwischen Schnelldrucker 1 und Schneidein welcher die vom Schnelldrucker gelieferten Konto- maschine 8 von der Endlosbahn der Kontoauszüge auszüge und die von der Belegeingabemaschine ge- gebildete Speicherschleife7α. Es sind Mitteln zum lieferten Belege schließlich gemeinsam kuvertiert 45 Überwachen des den Füllungszustand der Speicherwerden, einrichtung ergebenden Durchhanges der Speicher-Gemäß einem wesentlichen, schon erwähnten Teil- schleife vorgesehen, die beispielsweise durch zwei merkmal des erfindungsgemäßen Belegverarbeitungs- Lichtschranken verwirklicht sein können. Hieran sind systems arbeitet die Kuvertiermaschine 4 in starrer, Steuermittel 12 angeschlossen, um beim Überautonomer Taktfolge von beispielsweise ein Brief pro 50 schreiten eines vorgegebenen Maximaldurchhanges Sekunde, mit der auch die Zusammentrageinrich- über eine Steuerleitung 12' den Schnelldrucker 1 und tung 3 sowie später genannte Fördermittel zum Zu- beim Unterschreiten eines vorgegebenen Minimalführen der Kontoauszüge bzw. Belege zu dieser Ein- durchhanges über eine Steuerleitung 12", ein ODER-richtung gesteuert werden. Diese Taktsteuerung, die Gatter 13 und eine Steuerleitung 14 die Kuvertierteils durch mechanische, teils durch elektrische Wirk- 55 maschine 4 für die jeweilige Dauer der Über- bzw. verbindungen zustande kommt, ist in der Zeichnung Unterschreitung stillzusetzen.
symbolisch durch die strichpunktierte Linie 4' ange- Der Schneidemaschine 8 bzw. dem Förderzweig deutet. Die Förderwege, welche im wesentlichen der Kontoauszüge ist weiter eine schematisch angedieser Taktsteuerung durch die Kuvertiermaschine 4 deutete Steuereinrichtung 15 zugeordnet, die unter unterliegen, sind mit ausgezogenen Doppellinien ver- 60 anderem, wie weiter unten noch näher erläutert, in sinnbildlicht. Demgegenüber erfolgt die Erstellung Abhängigkeit von der Abgabe eines geschnittenen der Kontoauszüge durch den Schnelldrucker 1 und Kontoauszuges und nach Maßgabe von Begleitinfordie Anlieferung der mit ihnen zu vereinigenden Be- mationen, die den Kontoauszügen vom Schnelllege durch die Belegeingabemaschine 2 in regelloser drucker her mitgegeben werden, Steuer- und UmFolge entsprechend den eigenen Arbeitsbedingungen 65 schaltvorgänge auslöst.
dieser Maschinen. Die entsprechenden, vom Takt der Im Normalbetrieb, d. h. bei automatischer Kuver-
Kuvertiermaschine unabhängigen Förderwege sind tierung, wird die Schneidemaschine 8, wie aus der
mit gestrichelten Doppellinien versinnbildlicht. gezeichneten Schaltstellung einer schematisch darge-
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stellten Umschaltvorrichtung 16 hervorgeht, über Wagen in Richtung auf den Leerwagenspeicher 19 eine Wirkverbindung 16' gleichlaufend mit dem weiterbewegt wird. Zwischen den Ausgang 21α des Arbeitstakt der Kuvertiermaschine 4 gesteuert. Auf Bündelspeichers 21 und die Bündel-Ubergabestation den Zweck der Umschaltvorrichtung wird weiter 22 können noch weitere Förderstationen eingefügt unten eingegangen werden. 5 sein. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist In den zwischen der Belegeingabemaschine 2 und eine solche als Bereitstellung 23 bezeichnete Förderder Zusammentrageinrichtung 3 liegenden Förder- Station vorhanden. Es sind nicht dargestellte Antriebszweig ist eine zweistufige Speichereinrichtung einge- mittel vorgesehen, um die am Ausgang 21α des Bünfügt. Sie hat den Zweck, in einer ersten Stufe (Bündel- delspeichers 21 freigegebenen Wagen entsprechend Station) die mit der Lieferfolge der Belegeingabe- io dem Arbeitstakt der Kuvertiermaschine 4 auf der maschine eintreffenden Belege entsprechend ihrer Steuerleitung 4' jeweils einzeln in diese nächste För-Zugehörigkeit zu jeweils einem gemeinsamen Konto- derstation 23, in die Bündel-Ubergabestation 22 und auszugsblatt zu Bündeln zusammenzufassen und in in den Leerwagenspeicher 19 zu bringen, einer zweiten Stufe (Bündelspeicher) diese Beleg- Es könnte vorkommen, daß auf das erwähnte Signal bündel zu speichern, und zwar derart, daß sie in der 15 »Wagenwechsel« hin z. B. der Wagenwechsel nicht Aufeinanderfolge ihres Entstehens, jedoch in davon wie vorgesehen durchgeführt wird, die Greifeinrichunabhängiger Zeitfolge in Richtung auf die Zusam- rung des neuen Leerwagens nicht geöffnet ist od. dgl., mentrageinrichtung einzeln weitergegeben werden so daß im Ergebnis für die Aufnahme der dem nächkönnen, sten Kontoauszugsblatt zugeordneten Belege kein Bei einer bevorzugten, der Zeichnung zugrunde 20 aufnahmebereiter Wagen zur Verfügung steht. Aus liegenden Ausführungsform enthält diese zweistufige diesem Grund ist eine Übemachungseinrichtung vor-Speichereinrichtung eine Vielzahl von auf einer Um- gesehen, deren Aufgabe darin besteht, die Aufnahmelaufbahn unabhängig voneinander bewegbaren gleich- f ähigkeit der Speichereinrichtung 20, 21 zu überartigen Fördermitteln (Wagen) 17, deren jedes zur wachen und bei fehlender Aufnahmefähigkeit über Aufnahme einer Anzahl von Belegen 18 geeignet ist. 25 geeignete Steuermittel die Belegeingabemaschine 2 Die technische Ausführung dieser Fördermittel, z. B. stillzusetzen. In der Zeichnung ist ein der Bündelais gleit- oder rollfähige Klammern oder Greifer, so- station 20 zugeordnetes Überwachungsmittel 24 anwie die zugehörigen Antriebs- und Steuereinrich- gedeutet, welches insbesondere fotoelektrisch das tungen sind mit den dem Fachmann zur Verfügung rechtzeitige Vorhandensein eines Wagens und seine stehenden Mitteln realisierbar und sollen daher nicht 30 Aufnahmebereitschaft überwacht und im Störungsim einzelnen beschrieben werden. Entlang der ge- fall über eine Steuerleitung 24', ein ODER-Gatter 25 nannten Umlaufbahn sind mehrere funktionell unter- und eine Steuerleitung 26 das Stillsetzen der Belegscheidbare Abschnitte vorgesehen. eingabemaschine 2 bewirkt.
Zunächst ist eine Speicherstrecke für die aufnahme- Der Förderweg 6 besitzt eine nicht zu vernachbereiten leeren Fördermittel 17 vorhanden, die nach- 35 lässigende Länge. Wenn daher das Überwachungsstehend als Leerwagenspeicher 19 bezeichnet ist. Von mittel 24 aus den vorerwähnten Gründen das Stillhier aus gelangt jeweils der erste leere Wagen in eine setzen der Belegeingabemaschine 2 bewirkt, so wird als Bündelstation 20 bezeichnete Eingabestelle, die sich zu diesem Zeitpunkt in der Regel noch eine gemit dem von der Belegeingabemaschine 2 kommen- wisse Anzahl von Belegen entlang des Förderweges 6 den Förderweg 6 der Belege 18 in Verbindung steht. 40 in Richtung auf die Bündelstation 20 unterwegs be-Der Wagen wird hier jeweils so lange zur Aufnahme finden. Um damit zusammenhängende Störungen, wie der einem gemeinsamen Kontoauszugsblatt zuzuord- insbesondere die Zerstörung dieser nachfolgenden nenden Belege 18 bereitgehalten, bis ein von der Be- Belege, zu vermeiden, ist unmittelbar vor dem Beleglegeingabemaschine 2 über eine Steuerleitung 2' aus- eingang der Bündelstation 20 in den Förderweg 6 eine gelöstes Signal »Wagenwechsel« seine Weiterleitung 45 Weiche 27 eingefügt, welche die Belege 18 im Regel- und seinen Ersatz durch den nächsten aufnahmeberei- fall in die Bündelstation, im Fall einer Störung jeten Wagen bewirkt. Auf die Bedingungen, unter doch in ein Notaufnahmefach 28 gelangen läßt. Die denen dieses Signal jeweils gegeben wird, wird weiter Umschaltung dieser Weiche wird ebenfalls, wie durch unten eingegangen werden. Der weitergeleitete Wa- eine Steuerleitung 24" angedeutet, durch das gegen 17 kommt nun mit den in der Bündelstation 20 50 nannte Überwachungsmittel 24 bewirkt, eingespeisten Belegen 18, die zu einem bestimmten Mit der erwähnten endlichen Länge des Förder-Kontoauszugsblatt gehören und im folgenden unab- weges 6 hängt zusammen, daß es nicht angängig hängig von ihrer Anzahl als Belegbündel bezeichnet wäre, in der Bündelstation 20 jeweils sofort dann werden, in den Bündelspeicher 21, wo sich die Wa- einen Wagenwechsel durchzuführen, wenn von der gen in der Aufeinanderfolge ihres Eintreffens .an den 55 Belegeingabemaschine 2 beim Auftreten eines einem Speicherausgang 21α anreihen. Die Weitergabe des neuen Kontoauszugsblatt zuzuordnenden Beleges jeweils ersten, also am Speicherausgang 21α befind- über die Steuerleitung 2' das Signal »Wagenwechsel« liehen Wagens 17 aus dem Bündelspeicher 21 erfolgt ausgelöst wird. Aus diesem Grund führt die Steuervöllig unabhängig von der Zeitfolge des Eintreffens leitung 2' nicht unmittelbar zur Bündelstation, sonneuer Wagen im Bündelspeicher, und zwar jeweils 60 dem in eine Verzögerungseinrichtung 29. Diese verauf ein Freigabesignal hin, welches die mit der zögert das Signal »Wagenwechsel« um einen Zeit-Schneidemaschine 8 in Verbindung stehende, schon betrag, der ausreicht, um alle noch auf dem Fördergenannte Steuereinrichtung 15 über eine Steuerleitung weg 6 befindlichen, zum Einlauf in den zu wechseln-15' abgibt. Ferner ist eine als Bündel-Übergabestation den Wagen bestimmten Belege mit Sicherheit in diebezeichnete Entnahmestelle vorgesehen, aus der 65 sen Wagen gelangen zu lassen, die Belegbündel aus dem bis dorthin gelangten Wa- Zusätzlich zu dem Überwachungsmittel 24 können gen 17 entnommen und der Zusammentrageinrich- für die im Bündelzweig befindliche Speichereinrichtung 3 zugeführt werden, während der nunmehr leere tung 19 bis 23 weitere auf dem Gebiet der Förder-
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technik ,an sich bekannte Überwachungsmittel vor- Die im Förderweg der Belegbündel vorgesehene gesehen sein. Beispielsweise kann es zweckmäßig sein, Weiche 32 schließt sich vorzugsweise unmittelbar an den Leerwagenspeicher 19 darauf zu prüfen, ob er den Ausgang 21 α des Bündelspeichers 21 an und ist noch eine vorgegebene Mindestanzahl von leeren, so ausgebildet, daß sie in der Stellung »automatische zum Eintritt in die Bündelstation 20 bereiten Wagen 5 Kuvertierung« von den Wagen 17 ohne Wirkung 17 enthält, und die Belegeingabemaschine 2 vorsorg- durchlaufen wird und in der Stellung »Handkuverlich jeweils bereits dann stillzusetzen, wenn dies nicht tierung« während des Durchlaufes jedes Wagens die zutrifft. In der Zeichnung ist schematisch eine der- Entnahme des in diesem etwa befindlichen Belegartige Überwachungseinrichtung 30 und ihre zu dem bündeis 18 und seine Weiterleitung an die Arbeits-ÖDER-Gatter 25 führende Steuerleitung 30' darge- io station 34 bewirkt, während der Wagen 17 selbst entstellt. Unter bestimmten Voraussetzungen kann es lang der Umlaufbahn weiterbewegt wird. In diesem schließlich auch vorteilhaft sein Mittel zum Über- Fall stellt also die Weiche 32 und nicht die Bündelwachen des Füllungszustandes des Bündelspeichers Übergabestation 22 die Entnahmestelle für die Beleg-21 vorzusehen sowie Steuermittel, um beim Er- bündel dar.
reichen eines minimalen Füllungszustandes oder 15 In Ergänzung der zuvor beschriebenen Ausgestal-
des Leerzustandes die Kuvertierungsmaschine 4 still- tung ist ferner vorgesehen, daß das an die verzweigte
zusetzen. Steuerleitung 15" abgegebene Steuersignal »Hand-
Erfahrungsgemäß eignen sich nicht alle Kontoaus- kuvertierung« der Steuereinrichtung 15 einerseits
züge für eine automatische Kuvertierung. So würde über das ODER-Gatter 13 zum geeigneten Zeitpunkt
es beispielsweise einen relativ großen technischen 20 die Kuvertiermaschine 4 stillsetzt und andererseits die
Aufwand erfordern, mit dem beschriebenen System schon genannte Umschaltvorrichtung 16 betätigt. Da-
auch solche Kontoauszüge automatisch zu verarbei- durch wird bewirkt, daß die Schneidemaschine 8 so
ten, welche wegen ihrer Länge zwei Kontoauszugs- lange mit ihrem eigenen Arbeitstakt weiterläuft, bis
blätter der vorgesehenen einheitlichen Größe er- die Steuereinrichtung 15 wieder einen für automa-
fordern. 25 tische Kuvertierung bestimmten Kontoauszug fest-
Es ist das Belegverarbeitungssystem daher so aus- stellt, worauf alle über die Steuerleitung 15" ausgestaltet, daß auch bei erforderlicher bzw. vorgesehe- gelösten Schaltvorgänge rückgängig gemacht werner Handkuvertierung ein möglichst großer Teil der den.
für die automatische Zusammenführung von Konto- Um die Zuordnung zwischen den einzelnen Kontoauszug und Belegen vorhandenen Einrichtungen be- 30 auszügen und den gegebenenfalls dazugehörenden nutzt werden kann. Zu diesem Zweck ist sowohl in Belegen zu sichern, sind im Rahmen des beschriebeden Förderweg der geschnittenen Kontoauszüge als nen Belegverarbeitungssystems zwei Möglichkeiten auch in den Förderweg der Belegbündel je eine vorgesehen.
Weiche 31 bzw. 32 eingefügt, welche die Kontoaus- Die erste dieser Möglichkeiten besteht darin, daß züge bzw. die jeweils zugehörigen Belegbündel im 35 die Belegeingabemaschine 2 das Signal »Wagen-Normalbetrieb (automatische Kuvertierung) den zur wechsel« nur in Zuordnung zu jenen vom Schnell-Zusammentrageinrichtung 3 führenden weiteren For- drucker 1 gelieferten Kontoauszügen auslöst, zu denen dermitteln bzw. -Stationen 9, 10 bzw. 23, 22 zuführt mindestens ein Beleg gehört. Nur solchen Kontoaus- und sie bei vorgesehener Handkuvertierung in je eine zügen ist also dann im Bündelspeicher 21 ein Wagen dafür bestimmte, hier nicht näher zu erläuternde Ar- 40 17 zugeordnet, und jeder der dort befindlichen Wabeitsstation 33 bzw. 34 gelangen läßt. gen enthält ein Belegbündel 18. Die mit der Abgabe
Um die Umschaltung dieser zur Zusammentragein- des Signals »Wagenwechsel« in Zusammenhang richtung 3 bzw. zur Handkuvertierung 33, 34 führen- stehende Schaltungseinrichtung der Belegeingabeden Weichen 31 und 32 selbsttätig durchführen zu maschine 2 ist im einzelnen so ausgebildet, daß in können, wird jedem Kontoauszug vom Schnell- 45 Zuordnung zu dem vom Rechner mitgeteilten Kontodrucker 1 her eine Begleitinformation mitgegeben, wechsel bzw. Kontoblattwechsel nur dann ein Signal aus der hervorgeht, ob für den betreffenden Konto- »Wagenwechsel« gegeben wird, wenn zwischen dem auszug und die gegebenenfalls dazugehörenden Belege zuletzt gegebenen Signal »Wagenwechsel« und dem automatische oder Handkuvertierung vorgesehen ist. nun vorliegenden Kontowechsel mindestens ein Be-Diese Begleitinformation könnte z. B. in ein die Spei- 50 leg in die Bündelstation 20 gesteuert worden ist.
cherschleife la der Kontoauszüge nachbildendes Vom Schnelldrucker 1 her wird jedem Kontoaus-Schieberegister eingegeben werden. Bei dem beschrie- zug eine Begleitinformation darüber mitgegeben, ob benen Ausführungsbeispiel ist angenommen, daß zu dem Kontoauszug mindestens ein Beleg gehört, diese Begleitinformation vom Schnelldrucker 1 vor- Die Begleitinformation kann auch hier vorteilhaft als zugsweise als abtastbare Markierung auf den Konto- 55 auf den Kontoauszug selbst ,aufgebrachte abtastbare auszug selbst aufgebracht wird und von einem geeig- Markierung realisiert sein. Diese Begleitinformation neten Abtaster der der Schneidemaschine 8 zugeord- wird ebenfalls der Steuereinrichtung 15 zugeführt neten Steuereinrichtung 15 an der Schneidemaschine bzw. von ihr abgetastet. Jeweils nur dann, wenn die abgetastet wird. Beim Vorliegen einer Begleitinfor- Begleitinformation angibt, daß zu dem betreffenden mation »Handkuvertierung« wird von der Steuerein- 60 Kontoauszug mindestens ein Beleg gehört, gibt die richtung 15 ein entsprechendes Steuersignal abgege- Steuereinrichtung 15 über die Steuerleitung 15' an ben, welches über eine Steuerleitung 15" das Um- den Speicherausgang 21« ein Signal ab, das die Weischalten der Weichen 31 und 32 bewirkt. tergabe des jeweils ersten im Bündelspeicher 21 an-
Das Umschalten der im Förderweg der Kontoaus^- stehenden Wagens 17 bewirkt.
züge liegenden Weiche 31 hat zur Folge, daß der aus 6g Die zweite Möglichkeit zur Sicherung der Zuord-
der Schneidemaschine ausgetretene Kontoauszug nung zwischen Kontoauszügen und Belegen besteht
nicht gefalzt wird und statt in die Kontoauszugs- darin, daß die Belegeingabemaschine 2 das Signal
Übergabestation 10 in die Arbeitsstation 33 gelangt. »Wagenwechsel« in Zuordnung zu jedem vom
Schnelldrucker 1 gelieferten und der Schneidemaschine 8 zugeführten Kontoauszug auslöst. Hierbei ist ,also jedem Kontoauszug unabhängig davon, ob zu diesem Belege gehören oder nicht, im Bündelspeicher 21 ein Wagen 17 zugeordnet, der gegebenenfalls, wie in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, auch leer sein kann. Dementsprechend erzeugt die Steuereinrichtung 15 in diesem Fall über die Steuerleitung 15' das die Weitergabe eines Wagens 17 bewirkende Signal jedesmal, wenn ein Kontoauszug durch die Schneidemaschine 8 läuft bzw. von dieser abgegeben wird.
Wenn das Belegverarbeitungssystem entsprechend dieser zweiten Möglichkeit betrieben wird, ist es an sich nicht erforderlich, daß den Kontoauszügen eine Begleitinformation darüber mitgegeben wird, ob zu dem Kontoauszug mindestens ein Beleg gehört. Es ist jedoch vorteilhaft, die Begleitinformation auch in diesem Fall vorzusehen. Man kann dann nämlich in jedem oder bestimmten von den Wagen 17 durchlaufenen Förderabschnitten prüfen, ob der gerade darin befindliche Wagen ein Belegbündel 18 enthält, und das Ergebnis dieser Prüfung mit der in einem Schieberegister z. B. der Steuereinrichtung 15 weitergegebenen Begleitinformation des zugehörigen Kontoauszugs vergleichen. Bei Nichtübereinstimmung wird dann ein Alarmsignal gegeben, und es werden gleichzeitig entsprechende Abstellvorgänge ausgelöst.
Die Erfindung ist nicht an Einzelheiten des dargestellten Ausführungsbeispiels gebunden. So dienen beispielsweise die dargestellten und in der Beschreibung erwähnten Steuerleitungen nur zum Verständnis der Wirkungszusammenhänge, sind jedoch nicht notwendigerweise als unmittelbare elektrische Verbindungsleitungen ,aufzufassen. Auch kann die Lage und Anzahl der Förderstationen von der im Ausführungsbeispiel gezeigten abweichen. Ferner können weitere Einrichtungen vorgesehen sein, durch welche jeder einzelne Förderabschnitt überwacht wird und beim Auftreten von Unstimmigkeiten entsprechende Ab-Stellvorgänge ausgelöst werden. Schließlich wird man bei der praktischen Ausführung eines solchen Systems noch Vorkehrungen treffen, um im Einlauf- und Auslaufzustand ein hier nicht sinnvolles Ansprechen von Überwachungs- und Steuereinrichtungen zu verhindern.

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    1. Belegverarbeitungssystem mit einer ersten Eingabeeinheit (Schnelldrucker), welche als Endlosbahn Kontoauszüge anliefert, einer zweiten Eingabeeinheit (Belegeingabemaschine), welche zu bestimmten Kontoauszügen gehörende Belege in variierender Anzahl anliefert, einer Einrichtung zum Zusammentragen von Kontoauszügen und Belegen und einer daran anschließenden Kuvertiermaschine, in welcher die einzelnen Kontoauszüge und die gegebenenfalls zu ihnen So gehörenden Belege gemeinsam kuvertiert werden sollen, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale:
    a) Die Kuvertiermaschine (4) arbeitet in starrer, autonomer Taktfolge, mit der auch die Ein- 6g richtung (3) zum Zusammentragen von Kontoauszügen und Belegen sowie die Fördermittel (9, 10; 23, 22) zum Zuführen der
    Kontoauszüge bzw. Belege zu dieser Einrichtung gesteuert werden, während die Erstellung der Kontoauszüge durch den Schnelldrucker (1) und die Anlieferung der Belege durch die Belegeingabemaschine (2) in regelloser Folge entsprechend den eigenen Arbeitsbedingungen dieser Maschinen erfolgt;
    b) in den Förderweg zwischen dem Schnelldrucker (1) und der Zusammentrageinrichtung (3) ist eine Schneidemaschine (8) zum Abtrennen der einzelnen Kontoauszüge eingefügt sowie eine Speichereinrichtung (7) zum zeitlichen Ausgleich zwischen der Anzahl der erstellten und der Anzahl der abgerufenen Kontoauszüge;
    c) es sind Mittel (11) zum Überwachen des Füllungszustandes dieser Speichereinrichtung (7) vorgesehen sowie Steuermittel (12), um beim Überschreiten eines vorgegebenen maximalen Füllungszustandes den Schnelldrucker (1) und beim Unterschreiten eines vorgegebenen minimalen Füllungszustandes die Kuvertiermaschine (4) stillzusetzen;
    d) die zwischen der Belegeingabemaschine (2) und der Zusammentrageinrichtung (3) liegende Förderstrecke enthält eine zweistufige Speichereinrichtung, derart, daß in der ersten Stufe (Bündelstation 20) die mit der Lieferfolge der Belegeingabemaschine eintreffenden Belege entsprechend ihrer Zugehörigkeit zu jeweils einem gemeinsamen Kontoauszug (Kontoauszugsblatt) zu Bündeln zusammengefaßt werden und in der zweiten Stufe (Bündelspeicher 21) diese Belegbündel so gespeichert werden, daß sie in der Aufeinanderfolge ihres Entstehens, jedoch in davon unabhängiger Zeitfolge in Richtung auf die Zusammentrageinrichtung einzeln weitergegeben werden können;
    e) es sind Mittel (24, 30) zum Überwachen der Aufnahmefähigkeit der Speichereinrichtung (20, 21) vorgesehen sowie Steuermittel, um bei fehlender Aufnahmefähigkeit die Belegeingabemaschine (2) stillzusetzen.
    2. Belegverarbeitungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Speichereinrichtung für die Kontoauszüge eine zwischen Schnelldrucker (1) und Schneidemaschine (8) von der Endlosbahn gebildete Speicherschleife (Jd) dient und daß Mittel (11) zum Überwachen des Durchhanges der Speicherschleife vorgesehen sind sowie Steuermittel (12), um beim Überschreiten eines vorgegebenen Maximaldurchhanges den Schnelldrucker und beim Unterschreiten eines vorgegebenen Minimaldurchhanges die Kuvertiermaschine (4) stillzusetzen.
    3. Belegverarbeitungssystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidemaschine (8) bei Betrieb mit autaomatischer Kuvertierung gleichlaufend mit dem Arbeitstakt der Kuvertiermaschine (4) gesteuert wird.
    *4. Belegverarbeitungssystem nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Kontoauszug vom Schnelldrucker (1) her eine Begleitinformation darüber mitgegeben wird, ob
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    zu dem Kontoauszug mindestens ein Beleg gehört, und daß an der Schneidemaschine (8) eine Steuereinrichtung (15) vorgesehen ist, welche in Abhängigkeit von der Abgabe eines geschnittenen Kontoauszuges nach Maßgabe seiner Begleitinformation ein die Weitergabe des jeweils ersten im Bündelspeicher (21) anstehenden Bündels bewirkendes Signal erzeugt.
    5. Belegverarbeitungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl in den Förderweg der geschnittenen Kontoauszüge als auch in den Förderweg der Belegbündel je eine Weiche (31 bzw. 32) eingefügt ist, welche die Kontoauszüge bzw. die jeweils zugehörigen Belegbündel bei Betrieb mit automatischer Kuvertierung den zur Zusammentrageinrichtung (3) führenden weiteren Fördermitteln (9,10 bzw. 23, 22) zugeführt und sie bei Betrieb mit Handkuvertierung in je eine dafür bestimmte Arbeitsstation (33 bzw. 34) gelangen läßt.
    6. Belegverarbeitungssystem nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung der zur Zusammentrageinrichtung (3) bzw. zur Handkuvertierung (33, 34) führenden Weichen (31 und 32) durch die mit der Schneidemaschine (8) in Verbindung stehende Steuereinrichtung (15) erfolgt, und zwar in Abhängigkeit von entsprechenden Begleitinformationen, welche vom Schnelldrucker (1) her den einzelnen Kontoauszügen mitgegeben werden.
    7. Belegverarbeitungssystem nach Anspruch 4 und/oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die die Zugehörigkeit eines Beleges angebenden bzw. die die Handkuvertierung bestimmenden Begleitinformationen als abtastbare Markierungen auf die betreffenden Kontoauszüge aufgebracht sind.
    8. Belegverarbeitungssystem nach den Ansprüchen 3 und 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuersignal »Handkuvertierung« der mit der Schneidemaschine (8) in Verbindung stehenden Steuereinrichtung (15) ferner einerseits die Kuvertiermaschine (4) stillsetzt und andererseits eine Umschaltvorrichtung (16) betätigt, welche bewirkt, daß die Schneidemaschine so lange mit ihrem eigenen Arbeitsakt weiterläuft, bis die Steuereinrichtung (15) wieder einen für automatische Kuvertierung bestimmten Kontoauszug feststellt.
    9. Belegverarbeitungssystem nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen die Belegeingabemaschine (2) und die Zusammentrageinrichtung (3) eingefügte zweistufige Speichereinrichtung eine Vielzahl von auf einer Umlaufbahn unabhängig voneinander bewegbaren gleichartigen Fördermitteln (Wagen 17) enthält, deren jedes zur Aufnahme einer Anzahl von Belegen (18) geeignet ist, und daß entlang dieser Umlaufbahn vorgesehen sind:
    a) Eine Speicherstrecke (Leerwagenspeicher 19) für die aufnahmebereiten leeren Fördermittel (17);
    b) eine mit dem von der Belegeingabemaschine kommenden Förderweg (6) der Belege in Verbindung stehende Eingabestelle (Bündelstation 20), an welcher jeweils ein Fördermittel zur Aufnahme der einem gemeinsamen Kontoauszug zuzuordnenden Belege so lange
    bereitgehalten wird, bis ein von der Belegeingabemaschine ausgelöstes Signal (»Wagenwechsel«) die Weiterleitung dieses Fördermittels und seinen Ersatz durch das nächste aufnahmebereite Fördermittel bewirkt;
    c) eine Speicherstrecke (Bündelspeicher 21), in der die aus der Eingabestelle (20) kommenden Fördermittel sich in der Aufeinanderfolge ihres Eintreffens an den Speicherausgang (21 a) anreihen, von wo sie jeweils auf das Signal der mit der Schneidemaschine (8) in Verbindung stehenden Steuereinrichtung (15) hin einzeln weitergegeben werden;
    d) mindestens eine Entnahmestelle (32,22), aus. der die Belege bzw. Belegbündel entnommen und der weiteren Verarbeitung zugeführt werden, während das leere Fördermittel in Richtung auf die genannte erste Speicherstrecke (10) weiterbewegt wird.
    10. Belegverarbeitungssystem nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Ausgang (21a) des Bündelspeichers (21) und die Entnahmestelle (Bündel-Ubergabestation 22) mindestens eine weitere, zur Aufnahme jeweils eines Fördermittels (17) bestimmte Förderstation (23) eingefügt ist und daß Antriebsmittel vorgesehen sind, um die am Ausgang des Bündelspeichers freigegebenen Fördermittel entsprechend dem Arbeitstakt der Kuvertiermaschine (4) jeweils- in die nächste Förderstation (23), in die Entnahmestelle (22) und in den Leerwagenspeicher (19) zu bringen.
    11. Belegverarbeitungssystem nach den Ansprüchen 5 und 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die im Förderweg der Belegbündel vorgesehene Weiche (32) sich unmittelbar an den Ausgang (21a) des Bündelspeichers (21) anschließt, in der Stellung »Automatische Kuvertierung« von den Fördermitteln (17) ohne Wirkung durchlaufen wird und in der Stellung »Handkuvertierung« während des Durchlaufes jedes Fördermittels die Entnahme des in diesem befindlichen Belegbündels und seine Weiterleitung in die dafür bestimmte Arbeitsstation (34) bewirkt, worauf das Fördermittel entlang der Umlaufbahn weiterbewegt wird.
    12. Belegverarbeitungssystem nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß in den Förderweg zwischen Belegeingabemaschine (2) und Bündelstation (20) eine Weiche (27) eingefügt ist, welche je nach ihrer Stellung die Belege in die Bündelstation oder in ein Notaufnahmefach (28) gelangen läßt, und daß eine Überwachungseinrichtung (24) vorgesehen ist, welche die Bündelstation auf Vorhandensein eines aufnahmebereiten Fördermittels (17) prüft und bei NichtVorhandensein eines solchen die Weiche in Richtung auf das Notaufnahmefach steuert.
    13. Belegverarbeitungssystem nach Anspruch 4 und einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Belegeingabemaschine (2) das Signal »Wagenwechsel« nur in Zuordnung zu jenen vom Schnelldrucker (1) gelieferten Kontoauszügen auslöst, zu denen mindestens ein Beleg (18) gehört, so daß nur solchen Kontoauszügen
    im Bündelspeicher (21) ein Fördermittel (17) zugeordnet ist.
    14. Belegverarbeitungssystem nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Belegeingabemaschine (2) das Signal »Wagen-
    wechsel« in Zuordnung zu jedem vom Schnelldrucker (1) gelieferten Kontoauszug auslöst, so daß jedem Kontoauszug unabhängig davon, ob zu diesem Belege (18) gehören oder nicht, im Bündelspeicher (21) ein Fördermittel (17) zugeordnet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO1997028972A1 (en) * 1996-02-08 1997-08-14 Prinserter Corporation Printing and post-processing system and method of controlling the same

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