DE1233469B - Anordnung zur Grenzwerterfassung eines Gleichstromes - Google Patents
Anordnung zur Grenzwerterfassung eines GleichstromesInfo
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- DE1233469B DE1233469B DE1961S0075310 DES0075310A DE1233469B DE 1233469 B DE1233469 B DE 1233469B DE 1961S0075310 DE1961S0075310 DE 1961S0075310 DE S0075310 A DES0075310 A DE S0075310A DE 1233469 B DE1233469 B DE 1233469B
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- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03K—PULSE TECHNIQUE
- H03K3/00—Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
- H03K3/02—Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses
- H03K3/45—Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of non-linear magnetic or dielectric devices
Landscapes
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- Measuring Magnetic Variables (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CI.:
G05f
Deutsche Kl.: 21c-46/31
Nummer: 1233 469
Aktenzeichen: S 75310 VIII b/21 c
Anmeldetag: 16. August 1961
Auslegetag: 2. Februar 1967
Für die Sicherheitsüberwachung von Atomreaktoren werden Strahlungsmeßgeräte, wie z.B. Ionisationskammern,
verwendet, die mit Grenzwertgebern zusammengeschaltet sind. Diese Einrichtung veranlaßt
ζ. B. die Auslösung einer Alarmanlage oder die automatische Abschaltung eines Reaktors, wenn das
Signal vom Strahlungsmeßgerät den im Grenzwertgeber fest eingestellten Wert überschreitet.
Früher wurden für ähnliche Meßzwecke magnetische Verstärker verwendet, bei denen den Induktivitäten
auch Kondensatoren parallel geschaltet waren. Empfindlichkeit und Abschaltgenauigkeit solcher
Einrichtungen ließen jedoch zu wünschen übrig. Für Abschaltezwecke in der Starkstromtechnik
sind auch schon Überstromwandler mit einem Eisenkern von annähernd rechteckiger Magnetisierungskennlinie
vorgeschlagen worden. Heute arbeiten in der Schwach- und Feinststrommeßtechnik dagegen
Grenzwertgeber meist nach dem Ja-Nein-Prinzip mit Hilfe von röhren- oder transistorbestückten Kippstufen.
Dies bedeutet, daß die Ausgangsspannung nur zwei an sich konstante Werte einnehmen kann. Dieses
Verhalten läßt Rückschlüsse auf den Signalzustand nicht zu, auch werden fehlerhafte Änderungen des
Grenzwertgebers selbst erst dann angezeigt, wenn der Fehler sich schließlich in der Auslösung des Kippvorganges
anzeigt. Er kann sich aber auch in entgegengesetzter Richtung auswirken, so daß es überhaupt
nicht zur Auslösung des Kippvorganges kommt, wenn das Signal zum Gefahrenwert ansteigt. Ein
Fortfall des Eingangssignals seitens des Meßfühlers wird ebenfalls nicht gemeldet.
Zur Vermeidung der dadurch gegebenen Unsicherheiten ist eine Einrichtung wünschenswert, deren Arbeitszustand
bei größtmöglicher Empfindlichkeit und Ansprechgenauigkeit jederzeit kontrolliert werden
kann. Die vorliegende Erfindung löst diese Aufgabe und bezieht sich auf eine Anordnung zur Grenzwerterfassung
eines Gleichstromes unter Verwendung von durch den Gleichstrom vormagnetisierbaren Übertragern,
denen ein Kondensator parallel geschaltet ist, insbesondere für Sicherheitsschaltungen von
Atomreaktoren. Erfindungsgemäß besitzt der Übertrager eine rechteckige Magnetisierungskennlinie und
hat der Kondensator eine solche elektrische Kapazität, daß eine Resonanzabstimmung auf die Frequenz
der über einen Widerstand an diesen Schwingungskreis angelegten Wechselspannung erst beim
Erreichen des zu erfassenden Grenzwertes des Gleichstromes erfolgt.
Die genannten Vorteile gegenüber dem Stand der Technik ergeben sich aus dem Grundprinzip der vor-
Anordnung zur Grenzwerterfassung eines
Gleichstromes
Gleichstromes
Anmelder:
Siemens Aktiengesellschaft, Berlin und München, Erlangen, Werner-von-Siemens-Str. 50
Als Erfinder benannt:
Herbert Troeger, Baiersdorf
Herbert Troeger, Baiersdorf
liegenden Erfindung, das darin besteht, daß die Kippeigenschaften
einer vormagnetisierbaren Drossel, die in an sich bekannter Weise auf einer steilen Induktivitätsänderung
derselben auf Grund der Rechteckcharakteristik des verwendeten Magnetkernes beruhen,
mit der durch einen Schwingungskreis erzielbaren Spannungsüberhöhung im Resonanzfall kombiniert
sind. Ein diese Grundidee verwirklichendes
as Schaltungsbeispiel (s. Fig. 1 und 2) funktioniert
folgendermaßen:
Der dem Strahlungsmeßgerät 12 entnommene Gleichstrom speist die Wicklungen 14 und 15, die
zusammen mit den Wicklungen 4 und 5 sowie 24 und 25 auf einem Magnetkern mit Rechteckcharakteristik
gewickelt sind. Den Wicklungen 4 und 5 ist ein einstellbarer Kondensator 3 parallel geschaltet. Der
dadurch entstehende Schwingungskreis ist über einen Widerstand 2 an eine Wechselspannungsquelle mit
z. B. einer Frequenz von 50 Hz angeschlossen. Durch den Vorwiderstand 2 erhält der durch die Anordnung
fließende Strom den Charakter eines eingeprägten Stromes, der am Widerstand 2 und am Schwingungskreis,
bestehend aus den Wicklungen 4 und 5 sowie dem Kondensator 3, zu entsprechenden Spannungsabfällen führt.
Bei abgeschaltetem Gleichstrom ist dieser Schwingungskreis nicht auf Resonanz abgestimmt. Beim Zuschalten
des Ionisationskammerstromes, der vormagnetisierend wirkt, ändert sich die Induktivität der
Wicklungen 4 und 5, so daß der Schwingungskreis dadurch auf Resonanz abgestimmt wird. Da jedoch
infolge der Rechteckcharakteristik des Magnetkernes der Wechselstromwiderstand und damit die Spannung
an den Spulen 4 und 5 nach Überschreiten der Knickstellen der Magnetisierungskurve zusammenbricht,
gerät der Schwingungskreis plötzlich außer Resonanz.
709 507/287
Claims (2)
1. Anordnung zur Grenzwerterfassung eines Gleichstromes unter Verwendung von durch den
Gleichstrom vormagnetisierbaren Übertragern, denen ein Kondensator parallel geschaltet ist, insbesondere
für Sicherheitsschaltungen von Atomreaktoren, dadurch gekennzeichnet, daß der Übertrager eine rechteckige Magnetisierungskennlinie besitzt und der Kondensator eine
solche elektrische Kapazität hat, daß eine Resonanzabstimmung auf die Frequenz der über einen
Widerstand an diesen Schwingungskreis angelegten Wechselspannung erst beim Erreichen des zu
erfassenden Grenzwertes des Gleichstromes erfolgt.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das bis zu einem maximalen
Wert etwa stetig ansteigende und dann steil abfallende Ausgangssignal über einen Zwischenübertrager
an einem Verstärker, der einem Anzeige- und Auslösesystem vorgeschaltet ist, anliegt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 815 200, 916 650;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1104 599;
Zeitschrift Kerntechnik, 1960, H. 12, S. 408 bis 410.
Deutsche Patentschriften Nr. 815 200, 916 650;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1104 599;
Zeitschrift Kerntechnik, 1960, H. 12, S. 408 bis 410.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 507/287 1.67 © Bundesdnickerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1961S0075310 DE1233469B (de) | 1961-08-16 | 1961-08-16 | Anordnung zur Grenzwerterfassung eines Gleichstromes |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1961S0075310 DE1233469B (de) | 1961-08-16 | 1961-08-16 | Anordnung zur Grenzwerterfassung eines Gleichstromes |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1233469B true DE1233469B (de) | 1967-02-02 |
Family
ID=7505276
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1961S0075310 Pending DE1233469B (de) | 1961-08-16 | 1961-08-16 | Anordnung zur Grenzwerterfassung eines Gleichstromes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1233469B (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE815200C (de) * | 1950-05-04 | 1951-10-01 | Feinmechanik | Magnetischer Verstaerker |
| DE916650C (de) * | 1951-09-18 | 1954-08-16 | Oskar Vierling Dr | Magnetischer Verstaerker |
| DE1104599B (de) * | 1959-11-06 | 1961-04-13 | Siemens Ag | UEberstromschutz |
-
1961
- 1961-08-16 DE DE1961S0075310 patent/DE1233469B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE815200C (de) * | 1950-05-04 | 1951-10-01 | Feinmechanik | Magnetischer Verstaerker |
| DE916650C (de) * | 1951-09-18 | 1954-08-16 | Oskar Vierling Dr | Magnetischer Verstaerker |
| DE1104599B (de) * | 1959-11-06 | 1961-04-13 | Siemens Ag | UEberstromschutz |
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