DE1233320B - Aus einem flachgelegten Kunststoffschlauch hergestellter offener Beutel mit einem oder mehreren Traggriffen - Google Patents
Aus einem flachgelegten Kunststoffschlauch hergestellter offener Beutel mit einem oder mehreren TraggriffenInfo
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Description
- Aus einem flachgelegten Kunststoffschlauch hergestellter offener Beutel mit einem oder mehreren Traggriffen Die Erfindung betrifft einen aus einem flachgelegten Kunststoffschlauch hergestellten offenen Beutel mit einem oder mehreren Traggriffen, der an beiden Enden mit querverlaufenden Schweißnähten versehen ist.
- Bei den bekannten Beuteln dieser Art wird der Traggriff an einem aus einem Folienschlauch hergestellten Beutel einstückig mit diesem durch einen am geschlossenen Beutel verbleibenden Schlauchabschnitt hergestellt, der durch eine der querverlaufenden Schweißnähte abgeteilt wird. Derartige Beutel weisen zwar den Vorteil auf, daß der Boden durch eine Schweißnaht verstärkt ist, sie haben jedoch den Nachteil, daß zur Ausbildung eines vollständigen Traggriffes zwei entsprechend geformte Beutel vorhanden sein müssen und erhebliches zusätzliches Zuschnittmaterial erforderlich ist.
- Diese Nachteile werden gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß an dem der Bodenschweißnaht gegenüberliegenden Beutelende der oder die Traggriffe in an sich bekannter Weise durch Ausschnitte gebildet sind und diese Ausschnitte beide Folienlagen und einen oder mehrere Teile der Schweißnähte erfassen, wobei die Querschweißnähte die Längsfalten des Kunststoffschlauches erfassen.
- Es ist zwar bei Beuteln, deren Seitenwände durch Schweißnähte gebildet werden, bekannt, Traggriffe durch Ausschnitte in den übereinanderliegenden Folienlagen auszubilden. Derartige Beutel weisen jedoch am Boden keine Verstärkung auf, und sie haben ferner den Nachteil, daß nicht die Möglichkeit gegeben ist, von einem vorhandenen Folienschlauch beliebig lange Beutel herzustellen. Insbesondere ist es dabei nicht möglich, Beutel herzustellen, bei denen die Querschweißnähte Längsfalten des Kunststoffschlauches erfassen.
- Die so ausgebildeten Beutel gemäß der Erfindung sind sehr widerstandsfähig, da die Traggriffe mit den übrigen Beutelteilen sicher verbunden sind. Die Schweißnaht am Boden bildet zusammen mit den von den beiden Querschweißnähten erfaßten Längsfalten eine den ganzen Beutel umfassende Verstärkung.
- Besonders vorteilhaft ist es dabei, bei Seitenfaltenbeuteln die Traggriffe an den längslaufenden Kanten des Beutels anzuordnen, wobei die Falten breiter sind als die Handgriffe.
- Man kann aber auch die Falten im flachen Zustand des Beutels im Abstand von den beiden längslaufenden Kanten des Beutels legen in der Weise, daß die Beutelseite an den Falten aus drei Schichten besteht, von denen zwei durch eine längslaufende Schweißnaht zusammengeschweißt sind. Dabei kann der Beutel gemäß der Erfindung mit vier Falten versehen sein, die derart im Abstand von den längslaufenden Kanten des flachen Beutels liegen, daß zwei aus mehreren Schichten bestehende Traggriffe gebildet werden.
- Die Beutel gemäß der Erfindung lassen sich außerordentlich bequem herstellen, indem man einen zweckmäßigerweise nahtlosen Schlauch aus Kunststoff in flachem Zustand in der Länge des Beutels entsprechenden Abständen mit doppelten querlaufenden Schweißnähten oder einer breiten querlaufenden Schweißnaht versieht und Teile der Schweißnähte ausstanzt oder auf andere Weise aus dem Material entfernt, so daß sich die Traggriffe bilden.
- Die Erfindung wird nachstehend eingehender beschrieben, wobei auf die Zeichnung Bezug genommen wird, die zwei Ausführungsformen der Erfindung in Form von Beispielen zeigt.
- Fig. 1 zeigt in ihrem linken Teil ein flaches, mit Falten oder Einbiegungen und querlaufenden Schweißnähten versehenes schlauchförmiges Werkstück und in ihrem rechten Teil die nach dem Ausstanzen bestimmter Teile fertigen Beutel; Fig. 2 zeigt einen Schnitt entlang der Linie II-II in Fig. 1; F i g. 3 zeigt eine F i g. 1 entsprechende Ansicht einer abgewandelten Ausführungsform der Erfindung; F i g. 4 zeigt einen Schnitt entlang der Linie IV-IV inFig.3.
- Bei der Herstellung des in F i g. 1 dargestellten Beutels geht man zweckmäßigerweise von einem nahtlosen Schlauch, z.B. aus Polypropylen, aus, versieht diesen Schlauch mit Längsfalten 2 und legt ihn gleichzeitig flach. Anschließend versieht man den Schlauch mit in der Beutellänge entsprechenden Abständen angeordneten doppelten querlaufenden Schweißnähten 3 a und 3 b, die möglicherweise durch einfache, jedoch breitere Schweißnähte ersetzt werden können. Nach dem Schweißen werden Teile4 aus dem Schlauchmaterial ausgestanzt, wodurch man Traggriffe 5 erhält, die die übrigen Teile der durch die Ausstanzung teilweise entfernten Schweißnaht 3 a einschließen. Der ausgestanzte Teil4 wird teils durch eine Linie 6 begrenzt, die die Schweißnaht 3 a an zwei Stellen schneidet, und teils durch eine senkrecht zur Längsrichtung des Schlauches verlaufende Linie 7, die zwischen den Schweißnähten 3 a und 3 b oder in der den Schweißnähten 3 a und 3b entsprechenden breiteren Schweißnaht liegt und zusammen mit ihren Verlängerungen 8 die Beutel voneinander trennt. In der dargestellten Ausführungsform sind die Falten 2 wesentlich breiter als die Handgriffe 5, sie können jedoch auch eine geringere Breite haben.
- Die Falten haben den Zweck, durch ihr Zusammenfallen mit den Handgriffen diese zu verstärken, abgesehen davon, daß sie den Beutel geräumiger machen sollen.
- Fig. 3 und 4 zeigen eine abgewandelte Ausführungsform des Beutels gemäß der Erfindung. Der Unterschied zur Ausführungsform gemäß Fig. 1 liegt darin, daß der Beutel hier mit vier Falten9 versehen ist, die paarweise, in flachem Zustand des Beutels, einander direkt gegenüberliegen, und zwar im Abstand von den beiden längslaufenden Kanten des Beutels, in der Weise, daß die Beutelseite an den Falten aus drei Schichten besteht, von denen die beiden äußeren durch eine längslaufende Schweißnaht 10 verbunden sind. Nachdem das schlauchförmige Werkstück mit Falten 9 und Schweißnähten 10 versehen wurde, werden die Schweißnähte3a und 3 b gelegt, woraufhin drei Teile 11 ausgestanzt oder auf andere Weise entfernt und gleichzeitig die Beutel voneinander getrennt werden. Der dabei resultierende Beutel hat, verglichen mit dem Beutel gemäß F i g. 1 und 2, den Vorteil, daß die Handgriffe 12, da sie aus mehreren Kunststoffschichten bestehen, besonders stark sind.
- Es lassen sich im Rahmen der Erfindung noch weitere Abwandlungen der Erfindung denken. Der Beutel gemäß F i g. 3 und 4 kann z. B. an seinen längs- laufenden Kanten mit den Falten 2 entsprechenden Falten versehen werden. Ferner lassen sich infolge der Dehnbarkeit des Materials die Handgriffe nach dem Ausstanzen strecken, so daß man ohne größeren Materialverbrauch längere Handgriffe erhält. Außerdem kann man den Beutel mit nur einem in der Beutelmitte gelegenen Handgriff der Art, wie er in F i g. 4 gezeigt ist, herstellen. Dabei können die Falten auf den gegenüberliegenden Seiten des Beutels in verschiedene Richtungen gebogen werden.
Claims (4)
- Patentansprüche: 1. Aus einem flachgelegten Kunststoffschlauch hergestellter offener Beutel mit einem oder mehreren Traggriffen, der an beiden Enden mit querverlaufenden Schweißnähten versehen ist d a -durch gekennzeichnet, daß an dem der Bodenschweißnaht (3 b) gegenüberliegenden Beutelende der oder die Traggriffe (5, 12) in an sich bekannter Weise durch Ausschnitte (4, 11) gebildet sind und diese Ausschnitte beide Folienlagen und einen oder mehrere Teile der Schweißnähte (3a) erfassen, wobei die Querschweißnähte (3a, 3b) die Längsfalten des Kunststoffschlauches (1) erfassen.
- 2. Beutel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Seitenfaltenbeuteln die Traggriffe (5) an den längslaufenden Kanten des Beutels liegen, wobei die Falten (2) breiter sind als die Handgriffe (5).
- 3. Beutel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Falten (9) in flachem Zustand des Beutels im Abstand von den beiden längslaufenden Kanten des Beutels liegen, in der Weise, daß die Beutelseite an den Falten aus drei Schichten besteht, von denen zwei durch eine längslaufende Schweißnaht (10) zusammengeschweißt sind.
- 4. Beutel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Beutel mit vier Falten (9) versehen ist, die derart im Abstand von den längslaufenden Kanten des flachen Beutels liegen, daß zwei aus mehreren Schichten bestehende Traggriffe (12) gebildet werden.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1 844 267.1 839 865, 1824664; französische Patentschrift Nr. 1 234 064: belgische Patentschrift Nr. 551 635.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE1233320X | 1961-04-05 |
Publications (1)
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| DE1233320B true DE1233320B (de) | 1967-01-26 |
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ID=20422506
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|---|---|---|---|
| DEA39890A Pending DE1233320B (de) | 1961-04-05 | 1962-04-05 | Aus einem flachgelegten Kunststoffschlauch hergestellter offener Beutel mit einem oder mehreren Traggriffen |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1233320B (de) |
Citations (5)
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|---|---|---|---|---|
| BE551635A (de) * | ||||
| FR1234064A (fr) * | 1959-09-02 | 1960-10-14 | Sac-cabas, procédé de sa fabrication | |
| DE1824664U (de) * | 1960-11-02 | 1961-01-05 | Ruma Werkstaetten G M B H | Verpackungsbeutel. |
| DE1839865U (de) * | 1961-07-17 | 1961-10-19 | Dohnmeier & Strothotte K G | Tragetasche aus polyaethylen. |
| DE1844267U (de) * | 1961-09-08 | 1961-12-28 | Bischof & Klein | Tragetasche bzw. -beutel. |
-
1962
- 1962-04-05 DE DEA39890A patent/DE1233320B/de active Pending
Patent Citations (5)
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|---|---|---|---|---|
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