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DE1233025B - Schaltungsanordnung fuer teilelektronische kleine Nebenstellenanlagen mit einer Amtsleitung und einem internen Verbindungsnetz - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer teilelektronische kleine Nebenstellenanlagen mit einer Amtsleitung und einem internen Verbindungsnetz

Info

Publication number
DE1233025B
DE1233025B DE1964M0063437 DEM0063437A DE1233025B DE 1233025 B DE1233025 B DE 1233025B DE 1964M0063437 DE1964M0063437 DE 1964M0063437 DE M0063437 A DEM0063437 A DE M0063437A DE 1233025 B DE1233025 B DE 1233025B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
exchange
internal connection
flip
exchange line
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1964M0063437
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Wagner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Friedrich Merk Telefonbau GmbH
Original Assignee
Friedrich Merk Telefonbau GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Friedrich Merk Telefonbau GmbH filed Critical Friedrich Merk Telefonbau GmbH
Priority to DE1964M0063437 priority Critical patent/DE1233025B/de
Publication of DE1233025B publication Critical patent/DE1233025B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/58Arrangements providing connection between main exchange and sub-exchange or satellite
    • H04Q3/62Arrangements providing connection between main exchange and sub-exchange or satellite for connecting to private branch exchanges
    • H04Q3/625Arrangements in the private branch exchange

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Astronomy & Astrophysics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Sub-Exchange Stations And Push- Button Telephones (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für teilelektronische kleine Nebenstellenanlagen mit einer Amtsleitung und einem internen Verbindungsnetz Gegenstand der Erfindung ist eine Schaltungsanordnung für teilelektronische kleine Nebenstellenanlagen mit einer Amtsleitung und einem internen Verbindungssatz, die über den einzelnen Teilnehmern zugeordnete und durch entsprechende Schaltmaßnahmen dieser Teilnehmer beeinflußbare Anschalterelais mit dem anrufenden und/oder anzurafenden Nebenstellenteilnehmer zusammengeschaltet werden. Bei den bisher gebräuchlichen, ausschließlich mit Relais arbeitenden Nebenstellenanlagen dieser Art ist es notwendig, durch Sperrketten der einzelnen Anschalterelais dafür zu sorgen, daß der gemeinsame int- -ne Verbindungssat7 nicht gleichzeitig von mehrer,.,i Teilnehmern belegt werden kann und daß auch verhindert wird, daß -ich auf eine bereits belegte Amtsleitung ein anderi7#r Nebenstellenteilnehmer anschalten kann. Diese S - Sperrvorrichtungen in Form von Kontakte der Anschalterelais enthaltenden Sperr-und Umschalteketten sind häufig Störungen unterworfen, so daß es gerade bei diesen Anlagen zu Doppel- und Kreuzverbindungen kommen kann.
  • Die Erfindung beseitigt die Nachteile dieser bekannte'. kleinen Nebenstellenanlagen dadurch, daß die Anschalterelais über ihnen zugeordnete bistabile, von dem jeweils zugeordneten Teilnehmer beeinflußbare Kippschaltungen eingestellt und für die Dauer des Arbeitszustandes dieser Kippschaltungen bis zur Durchführung einer weiteren Schaltmaßnahme des jeweiligen Teilnehmers erregt gehalten werden und daß diesen Kippschältungen je ein von den übrigen Kippschaltungen beeinflußbares, die gleichzeitige Belegung der Amtsleitung oder des Innenverbindungssatzes durch mehrere Teilnehmer verhinderndes Sperrgatter vorgeschaltet ist. Bei dieser teilelektronischen Ausbildung einer kleinen Nebenstellenanlage werden die bisher notwendigen Sperr- und Ausschließungsketten durch elektronische Bauelemente in Form von Kippschaltungen und Sperrgattern ersetzt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt F i g. 1 die Sprechwege einer kleinen Nebenstellenanlage mit maximal sechs Teilnehmern, einem Innenverbindungssatz und einer Amtsleitung, F i g. 2 die für den Aufbau eines internen Gespräches notwendigen Steuereinrichtungen einer solchen Nebenstellenanlage und Fi '-. 3 die für die Herstellung von ankommenden und abgehenden Amtsgesprächen notwendigen Steuerungseinrichtungen.
  • Wie F i g. 1 zeigt, sind den einzelnen Nebenstellen Nl, N2 bis Nn Anschalterelais Tl, T2 usw. zugeordnet, über die die Teilnehmeranschlußleitungen dieser Teilnehmer mit dem internen Speisesatz, der das Speise- und ImpulsrelaisJ enthält, zusammengeschaltet werden können. Außerdem sind den einzelnen Teilnehmern die in F i g. 3 dargestellten Umschalterelais Ul, U2 bis Un zugeordnet, die die Ankopplung einer Teilnehmeranschlußleitung an die Amtsleituno, AL bewirken. In den Teilnehmeranschlußleitungen liegen Differenzrelais XI, X2 usw., die bei Betätigen der Erdtaste an einer Sprechstelle ansprechen und die dazu dienen, entweder die betreffende Anschlußleitung mit der Amtsleitung zusammenzuschalten oder aber bei ihrem Wirksamwerden während eines Amtsgespräches den Rückfragezustand einzuleiten bzw. am Ende, der Rückfrage bei einer Gesprächsübernahme die Amtsleitung mit dem übernehmenden Teilnehmer zusammenzukoppeln. Die Speisung der Nebenstellenteilnehmer bei internen Gesprächen erfolgt durch das Speiserelais J, während bei Amtsgesprächen die Speisung dieser Teilnehmer durch das Relais S vorgenommen wird. Das Anrufrelais AR liegt in der Amtsleitung, um einen ankommenden Amtsanruf entgegenzunehmen und mit seinen Kontakten der jeweils gewünschten Nebenstelle weiterzuleiten.
  • An weiteren Relais sind das Mithörrelais M, ein Verzögerungsrelais V, das Rückfrageinleiterelais H und ein Relais Y vorgesehen.
  • Teilnehmerindividuell sind außerdem die Torschaltungen Tli bis Tni, T4i bis T6i und T71 bis T91 in Fig.2 sowie Tla bis Tna, T4a bis T6a in Fig.3 vorgesehen. Auch die bistabilen Kippschaltunaen BM1i bis BMW bzw. BM41 bis BM6i (F 1 g. 2) und BM 1 a bis BM n a (F i g. 3) sind teil nehmerindividuell. Die Anschaltung des Rufstromes an die jeweils auszuwählende Teilnehmeranschlußleitung erfolgt durch eines der Rufanschalterelais I, II bis N in F i g. 2, deren Auswahl eine Wählkette WK in einer noch zu beschreibenden Weise erfolgt.
  • Internverbinduna C Wird an einer Sprechstelle durch Aushängen des Hörers die Teilnehmerschleife geschlossen, so spricht das zugeordnete Relais (7) an. Nimmt beispielsweise der Teilnehmer Nl seinen Hörer ab, so spricht das Relais TI an über + b, 1, Tl, t13, u12, Xl(I), m12, Nl, mll, X 1 (11), u 11, t 12, Wi, -.
  • Das Relais XI wird in diesem Stromkreis nicht erregt, da es differenzialgeschaltet ist. Mit dem Kontakt t 11 wird in F i g. 2 über die UND-Schaltung T 1 i der bistabile Multivibrator BM1 i umgesteuert und dadurch das Relais Tl über seine Wicklung II erregtgehalten. Der Ausgang al des bistabilen Multivibrators BM 1 i wird negativ, so daß die UND-Schaltungen T21 und Tni gesperrt werden. Auf diese Weise ist eine Doppelbeleggung des Innenverbindungssatzes durch etwa gleichzeitig aushängende Sprechstellen verhindert.
  • über die Kontakte t12 und t13 wird die Sprechstellenschleife auf den Innenweg, d. h. zum Speiserelais J, durchgeschaltet. Das Speiserelais J wird erregt, und sein Kontakt i in F i g. 2 schaltet um. Dabei wird Erdpotential vom Eingang E des ZeitgliedesZ weggenommen und dadurch über den Ausgang A das Relais B eingeschaltet. Der Kontakt b schaltet in F i g. 1 den Anlaßstromkreis der Relais (7) ab und legt über einen Kondensator das Besetztzeichen BZ an.
  • Durch die nun folgende Impulsgabe seitens der SprechstelIe Nl wird über den Kontakt 1 und einen Impulsformer JF die Wählkette WK eingestellt. Durch die Verzögerung des Zeitgliedes Z bleibt während der Impulsgabe das Relais B angezogen. Nach C im der Einstellung der Wählkette WK spricht das Rufanschalterelais der ausgewählten Stelle, beispielsweise das Relais II an. Gleichzeitig wird auch der bistabile Multivibrator BM5i dieser Stelle angesteuert. über dessen Ausgang erfolgt eine Einschaltung des Multivibrators MV1, welcher im Rufrhythmus das Relais R erregt, das nun mit seinem Kontakt r (F i g. 1) im Rufrhythmus Wechselstrom an die Arbeitsseite des Kontaktes 2 des Rufanschalterelais II der gewünschten Nebenstelle N2 anschaltet. Die gewählte Sprechstelle wird auf diese Weise gerufen, und bei Aushängen ihres Hörers spricht das Relais T2 in dem bereits erwähnten Schleifenstromkreis an. Mit dem Kontakt t21 wird über die UND-Schaltung T 5 1, die die gesperrte UND-Schaltung T21 umgeht, Umsteuerpotential an den linken Eingang des bistabilen Multivibrators BM2i der gewünschten Sprechstelle N2 angeschaltet, so daß dieser umgesteuert wird und über die Wicklung II das Relais T2 zum Ansprechen bringt. Dadurch ist nun die gerufene Sprechstelle über die Kontakte t 22 und t 23 mit dem Speiserelais J und damit mit dem rufenden Teilnehmer verbunden. Gleichzeitig erfolgt über den Kontakt t21 und den rechten Eingang des bistabilen Flip-Flops BM51 eine Zurückstellung dieses Flip-Flops in die Ausgangslage und damit die Stillsetzuno, des Multivibrators MY1 und die Aberregung des Relais R. Der Sprechzustand ist nunmehr hergestellt. Wenn bei Gesprächsende beide Stellen ihren Hörer einhängen, fällt das Speiserelais J ab. Der Kontakt i in F i g. 2 kehrt in seine Ruhelage und legt an den Eingang E des Zeitgliedes Z Erdpotential. Nach einer Verzögerung, die etwas größer ist als eine Wahlimpulspause, wird durch das Zeitglied Z das Relais B zum Abfallen gebracht und ein Auslöseimpuls über den Ausgang L zum Löschimpulsgeber LJ gegeben und damit eine Zurückstellung der Wählkette WK und aller betätigten bistabilen Multivibratoren in deren Ausgangslage herbeigeführt. Dabei fallen dann auch die ihnen jeweils zugeordneten Relais ab.
  • Bei vorstehendem war angenommen, daß die gewählte Sprechstelle N2 frei ist. Ist diese dagegen bereits belegt, wobei es sich, weil nur ein Internsatz vorgesehen ist, nur um eine Belegung durch ein Amtsgespräch handeln kann, so ist der Punkt U 2' (F i g. 3) durch positives Potential gekennzeichnet. Nach der Einstellung der Wählkette WK wird dann über die UND-Schaltung T81 und die ODER-Schaltung 01 der bistabile Multivibrator BM8 umgesteuert und gleichzeitig die Einstellung der Wählkette WK gelöscht. Das Relais II kann infolgedessen nicht ansprechen, während über den Ausgang des bistabilen Multivibrators BM8 das Relais R dauernd erregt wird und so der rufenden Stelle ein Besetztzeichen übermittelt. Der Impulsformer M wird über denselben Ausgang des bistabilen Multivibrators BM8 gesperrt, so daß eine Impulsgabe nicht möglich ist. Die Auslösung der versuchten Verbindung beim Einhängen des Teilnehmers erfolgt in der vorbeschriebeneu Weise.
  • Amtsverbindung abgehend C Wird zur Einleitung einer abgehenden Amtsverbindung in der Sprechstelle durch Abnehmen des Hörers die Teilnehmerschleife geschlossen, so wird zunächst, wie im vorstehenden beschrieben, ein Innensatz belegt. Ist der Innensatz bereits besetzt, so erhält die Sprechstelle ein Besetztzeichen übertragen.
  • Zur Belegung der Amtsleitung ist die Betätigung einer Erdtaste an der Teilnehmerstation erforderlich. Dadurch kommt in jedem Fall, d. h. sowohl bei freiem als auch bei besetztem Innensatz das Relais X über seine Wicklung 11 zum Ansprechen. Ist die Amtsleitung frei, so wird über den Kontakt xll sowie die UND-Schaltung T la in F i g. 3 der bistabile Multivibrator BM1a angesteuert. Dieser kippt in seine Arbeitslage und bringt dabei über den Ausgang a das Relais Ul zum Ansprechen. über den Ausgang a werden die UND-Schaltungen T2a und Tna gesperrt, so daß es den übrigen Stellen nicht mehr möglich ist, die Amtsleitung zu belegen. Die Kontakte u 11 und u 12 in F i g. 1 schalten die Teilnehmeranschlußleitung an die Amtsübertragung an. über den Ausgang der UND-Schaltung Tla wird außerdem über einen Impulsfonner JF das Flip-Flop F l umgesteuert, dessen Ausgang a negativ wird.
  • über die Teilnehmersprechschleife erfolgt eine Erregung des Speiserelais S, so daß über den Kontakt sl die Amtsschleife durchgeschaltet werden kann. Der Kontakt sl folgt bei der nachfolgenden Wahl der Amtsnummer durch den anrufenden Teilnehmer den Impulsen der Sprechstelle. Bei der Impulsgabe wird außerdem mit Hilfe des Kontaktes s2 in F i g. 3 über das Zeitglied Z 1 das Relais Y als Wahlbegleitrelais eingeschaltet, dessen Kontakt v den Amtsübertrager kurzschließt, um Impulsverzerrungen zu vermeiden.
  • Ist die Amtsübertragung beim Drücken der Erdtaste an einer Teilnehmerstelle bereits durch eine andere Stelle belegt, so kann, wie erwähnt, das Relais U dieser Stelle nicht ansprechen, weil die entsprechende Torschaltung Tla bis Tna gesperrt ist. In diesem Fall bindet sich das Relais X über die Kontakte x12 und u13, und in diesem Stromkreis erhält der Teilnehmer auch das Besetztzeichen übermittelt. Ist die das Amt begehrende Stelle mithörberechtigt und wird innerhalb einer bestimmten Zeit der Hörer nicht aufgelegt, so spricht über das durch die UND-Schaltung Tlla gesteuerte Zeitglied Z2 das Mithörrelais M an. Die Kontakte m11 und m12 schalten das Relais in den Haltestromkreis der Sprechstelle, während die Kontakte m13 und m14 die Mithörübertragung anschalten. Das X-Relais fällt nach der Anschaltung der Mithörübertragung über die Kontakte m13 und m14 ab. Rückfrage und Umlegen Will die ein Amtsgespräch führende Sprechstelle eine Rückfrage halten, so muß sie ihre Erdtaste erneut betätigen. Während der Tastenbetätigung kommt das Relais X wiederum über die Wicklung II zum Ansprechen. Der Kontakt x 11 legt erneut an die UND-Schaltung Tla in der Annahme, daß das Amtsgespräch durch die Nebenstelle Nl aufgebaut wurde, Erdpotential, durch das über den Impulsformer JF das Flip-Flop Fl zurückgestellt wird. Dadurch wird der Ausgang a dieses Flip-Flops positiv, und da am zweiten Eingang der UND-Schaltung T10a durch Umlegen des Kontaktes s2 ebenfalls positives Potential liegt, wird über die Treiberstufe RTr das Relais H eingeschaltet. Der Kontakt hl bildet die Halteschleife der Amtsleitung AL, während der Kontakt h2 das Relais Y einschaltet. Mit den Kontakten y 1 und y 2 wird die Amtsübertragung auf den Internweg umgeschaltet. Der interne Verbindunasaufbau vollzieht sich nunmehr in der vorbeschriebenen. Weise, wobei angenommen wird, daß der Innenwea frei ist. Ist der Innenweg dagegen besetzt, so erfolgt beim Anschalten des Rückfrageweges die übertraauno, eines Tickerzeichens (F i g. 2).
  • In der Ruhelage des Kontaktes y4 ist der bistabile Multivibrator MV2 gesperrt. Geht aber der Kontakt y 4 in seine Arbeitslage, so wird auch der Multivibrator MV2 freigegeben, solange sich der bistabile Multivibrator BM7 in der Ruhelage befindet. Beim Bele-Clen des freien Innenweges wird, da der Kontakt 1 C zunächst noch in der Ruhelage ist, über die UND-Schaltung T10i der bistabile Multivibrator BM7 umgesteuert und damit der astabile Multivibrator MV2 stillgesetzt. Ist dagegen der Innensatz bereits belegt, dann liegt an der UND-Schaltung T10i Erdpotential, und der bistabile Multivibrator BM7 kann nicht umgesteuert werden. Während der Anschaltung des Rückfrageweges ist somit das Tickerzeichen Ti wirksam. Bei Rückschaltung, d. h. bei der Zurücklegung des Kontaktes y4 in die Ruhelage, wird der Multivibrator MV2 stillgesetzt und der bistabile Multivibrator BM7 gegebenenfalls in seine Ausgangsel position gebracht.
  • Die Rückschaltung der rückfragenden Sprechstelle auf die Amtsleitung geschieht durch erneuten Tastendruck. Hierbei gelangt wiederum über den Impulsformer JF (F i g. 3) ein Impuls auf das bistabile Flip-Flop Fl. über die UND-Schaltung T10a wird nun die Treiberstufe RTr wieder gesperrt, da am linken Eingang der UND-Schaltung T10a negatives Potential anliegt. Das hat zur Folge, daß das Relais H abfällt und damit über den-Kontakt h2 auch eine Ab- schaltung des Relais Y bewirkt.
  • An Stelle der Rückschaltung der rückfragenden Stelle auf die belegte Amtsleitung kann auch die rückgefragte Stelle das Amtsgespräch übernehmen. Zu diesem Zweck ist es notwendig, daß die rückgefragte Stelle ihre Erdtaste betätigt. Die gesperrte UND-Schaltung T2a wird für den Fall, daß die Nebenstelle N2 die übernehmende Stelle für das Amtsgespräch ist, bei vorliegender Rückfrage durch die UND-Schaltung T8a umgangen. In diesem Fall sind alle Eingänge dieser UND-Schaltung T 8 a durch positives Potential gekennzeichnet, so daß über den Ausgang dieser UND-Schaltung der bistabile Multivibrator BM2a umgesteuert werden kann. Bei dieser Umsteuerung spricht das Relais U2 an, das mit seinen Kontakten u21 und u22 den Amtsleitungsübertraaer auf die zur Nebenstelle N2 führende Sprechleitung umschaltet. Gleichzeitig erfolgt auch die Löschung des bistabilen Multivibrators BM1a und dadurch die Aberregung des Relais Ul, so daß die Anschaltung der Sprechstelle NI an die Amtsleitung aufgehoben wird. Die Vorgänge bezüglich der Relais Y und H sind die gleichen, wie sie bei der obenerwähnten Rückschaltung der rückfragenden Sprechstelle auf die Amtsleitung bereits geschildert wurden. Ende des Amtsgespräches Bei Gesprächsende fällt durch öffnen der Teilnehmerschleife das Relais S ab. Über den Kontakt s2 wird das Zeitglied Zl betätigt, das, wenn der Zustand an seinem Eingang länger als eine Wahlimpulspause dauert, den Löschimpulsgeber Lf auslöst. Durch den Löschimpuls wird die Rückstellung der betätigten bistabilen Schaltglieder (BM und (F) bewirkt.
  • Ankommende Amtsverbindung Die Sprechstelle, bei der der jeweilige Amtsanruf ankommen soll, ist durch den Schalter NI gekennzeichnet. Durch den Schalter W ist die Stelle, zu der der Weiterruf gegeben werden soll, bestimmt.
  • über den Rufstrom vom Amt wird das Rufrelais AR (F i g. 1) eingeschaltet. Der Kontakt ar 1 (F i g. 3) .,t an die UND-Gatter T 4 a, T 5 a und T 6 a Erdleg potential. Es ist jedoch nur das durch den Schalter NI gekennzeichnete Gatter durchlässig. Somit wird im angenommenen Ausführungsbeispiel der bistabile Multivibrator BMla angesteuert und das Relais Ul eingeschaltet. Die Kontakte ull und u12 schalten die Sprechstelle an die Amtsübertragung an. Mit den Kontakten ar 2 und ar 3 (F i g. 1) wird im Takt der einlaufenden Rufimpulse Rufspannung angelegt und eine Wicklung des Relais S kurzgeschlossen. Bei Schleifenschluß der Sprechstelle durch Aushängen des Hörers spricht das Relais S an und schaltet mit seinem Kontakt sl den Sprechweg durch. Die übrigen Vorgänge sind wie bei der abgehenden Verbindung.
  • Ist die Sprechstelle beim Amtsanruf internbesetzt, so ist der Ausgang al negativ und die UND-Schaltung T4a gesperrt. Durch den Multivibrator MY wird über den Schalter N2 sowie den Kontakt tl in die Innenverbindung ein Aufmerksamkeitszeichen AZ übertragen.
  • Wird der vorliegende Amtsruf nicht innerhalb einer bestimmten Zeit abgefragt, so wird durch das ZehgliedZ1 des Flip-FlopF2 umgestoßen und das UND-Gatter der durch den Schalter W bestimmten Stelle, z. B. die UND-Schaltung T 5 a, geöffnet. Gleichzeitig wird die bisherige Einstellung gelöscht. Durch den weiteren Amtsruf wird nunmehr das Anschalterelais U2 erregt, das mit seinen Kontakten u21 und u22 die Weiterrufstelle mit der Amtsleitun- AL zusammenschaltet. Die Kontakte nk, über die die Amtsleitung AL beispielsweise mit der Teilnehmerstelle N2 zusammengeschaltet werden kann, sind Kontakte eines nicht dargestellten Netzkontrollrelais NK, das beim Netzausfall abfällt und die Amtsleitung mit der betreffenden Teilnehmerstelle N2 direkt zusammenschaltet, damit diese abgehende Amtsgespräche führen und ankommende Amtsgespräche in Empfang nehmen kann.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung für teilelektronische kleine Nebenstellenanlagen mit einer Amtsleitung und einem internen Verbindungssatz, die über den einzelnen Teilnehmern zugeordnete und durch entsprechende Schaltmaßnahmen dieser Teilnehmer beinflußbare Anschalterelais mit dem anrufenden und/oder anzurufenden Nebenstellenteilnehmer zusammengeschaltet werden, d a - durch gekennzeichnet, daß diese Relais (T 1 bis T n bzw. U 1 bis U n) über ihnen zugeordnete bistabile, von dem jeweils zugeordneten Teilnehmer (N1 bis Nn) beeinflußbare Kippschaltungen (BM11 bis BMW in Fi g. 2 bzw. BM1a bis BMn a in F i g. 3) eingeschaltet und für die Dauer des Arbeitszustandes dieser Kippschaltungen bis zur Durchführung einer weiteren Schaltmaßnahme der jeweiligen Teilnehmer erregtgehalten werden und daß diesen Kippschaltungen je ein von den übrigen Kippschaltungen beeinflußbares, die gleichzeitige Belegung der Amtsleitung oder des Innenverbindungssatzes durch mehrere Teilnehmer verhinderndes Sperrgatter (Tli bis Tni bzw. T 1 a bis T n a) vorgeschaltet ist.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch das Ansprechen des Speise- und Impulsrelais (J) des internen Verbindungssatzes über ein Zeitglied (Z) mit einer die Dauer eines Wahlimpulses übersteigenden Verzögerungszeit ein den Besetztzustand des Verbindungssatzes kennzeichnendes Schaltmittel (B) eingeschaltet und am Ende einer Verbindung die Aussendung eines Rückstellimpulses für die während der Dauer der Verbindung sich in einem bestimmten Schaltzustand befindlichen elektronischen Kipp- und Zählschaltungen veranlaßt wird.
DE1964M0063437 1964-12-10 1964-12-10 Schaltungsanordnung fuer teilelektronische kleine Nebenstellenanlagen mit einer Amtsleitung und einem internen Verbindungsnetz Pending DE1233025B (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3591725A (en) * 1969-07-11 1971-07-06 Bell Telephone Labor Inc Shared usage of key telephone system line circuits
FR2287821A1 (fr) * 1974-10-07 1976-05-07 Solid States Systems Inc Installation telephonique
DE2937096A1 (de) * 1979-09-13 1981-04-30 Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München Schaltungsanordnung fuer eine heimtelefonanlage mit haus- und amtsverkehr ueber einen amtssatz

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