[go: up one dir, main page]

DE1232512B - Einwickelmaschine fuer kleine Warenstuecke - Google Patents

Einwickelmaschine fuer kleine Warenstuecke

Info

Publication number
DE1232512B
DE1232512B DEV27970A DEV0027970A DE1232512B DE 1232512 B DE1232512 B DE 1232512B DE V27970 A DEV27970 A DE V27970A DE V0027970 A DEV0027970 A DE V0027970A DE 1232512 B DE1232512 B DE 1232512B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rotary
main shaft
main
gripper
movement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV27970A
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Boehme
Werner Kmoch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
VERPACKUNGS und SCHOKOLADENMAS
Original Assignee
VERPACKUNGS und SCHOKOLADENMAS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by VERPACKUNGS und SCHOKOLADENMAS filed Critical VERPACKUNGS und SCHOKOLADENMAS
Priority to DEV27970A priority Critical patent/DE1232512B/de
Publication of DE1232512B publication Critical patent/DE1232512B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B51/00Devices for, or methods of, sealing or securing package folds or closures; Devices for gathering or twisting wrappers, or necks of bags

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Einwickelmaschine für kleine Warenstücke Die Erfindung betrifft eine Einwickelmaschine für kleine Warenstücke, z. B. Bonbons, bei der die Warenstücke mit einer an mindestens einem Ende verdrillten Umhüllung versehen werden, mit zwei sich in einstellbarem Abstand axial gegenüberliegenden Drehgreifern zum Verdrillen der Umhüllung, die jeweils in einem fest angeordneten Hauptdrehkopf und in einem Nebendrehkopf gelagert und mit Antrieben für die Drehbewegung sowie für eine gegenläufige axiale Verschiebung verbunden sind, wobei im Hauptdrehkopf je eine Vorrichtung zum Einstellen der Ausgangslage und des Betrags der Axialbewegung der Drehgreifer vorgesehen sind.
  • Es ist bei derartigen Einwickelmaschinen bekannt, den Hauptdrehkopf und Nebendrehkopf konstruktiv so auszubilden, daß der Nebendrehkopf zu dem Drehgreifer im Hauptkopf eine gegenläufige Verschiebung durchführt, wobei die Hublänge den entsprechenden Erfordernissen angepaßt ist. Die Übertragung der Drehbewegung und axialen Bewegung wird bei der bekannten Ausführung getrennt über ein Rohr und eine darin gelagerte Verbindungswelle vorgenommen. Diese Ausführung hat jedoch den Nachteil, daß der Nebendrehkopf eine dauernde Hin-und Herbewegung ausführt. Es wird daher bezweckt, diesen Nachteil zu vermeiden. Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die Gehäuse der Drehköpfe fest anzuordnen bei Berücksichtigung eines einfachen Lösens, wenn eine andere Wickelart vorgesehen ist, wobei die Formatverstellung (Änderung der Ausgangslage der Drehgreifer) und die axiale Verstellung (Änderung des Hubweges durch Eindrehen) vom Hauptkopf aus einstellbar ist.
  • Bei einer Maschine der eingangs genannten Art wird diese Aufgabe erfindungsgemäß gelöst durch eine im Gehäuse des Hauptdrehkopfes parallel zur Drehachse der Greifer angeordnete axial verschiebbar gelagerte Hauptwelle, von der der Antrieb des dem Hauptdrehkopf zugeordneten Drehgreifers abgeleitet ist, eine gleichermaßen gelagerte, von der Hauptwelle angetriebene Verbindungswelle, von der der Antrieb des dem fest angeordneten Nebendrehkopf zugeordneten Drehgreifers abgeleitet ist, und durch Getriebeteile Übertragung der Axialverschiebung der Hauptwelle auf die Verbindungswelle. Damit wird über die Verbindungswelle gleichzeitig die Dreh- und Längsbewegung übertragen. Ein Lösen des Nebenkopfes kann in einer einfachen Weise durchgeführt werden, indem beispielsweise nur eine Steckverbindung im Hauptdrehkopf außer Eingriff gebracht zu werden braucht. Weiterhin ist auch die Verstellung der Ausgangslage der Drehgreifer bei Formatänderungen in einer einfachen Weise möglich, da dazu die Hauptwelle nur in der Lagerung axial verschoben wird. Diese Verschiebung wird über die Verbindungswelle gegenläufig auf den Drehgreifer im Nebendrehkopf übertragen. Die Erfindung ist weiterhin gekennzeichnet durch eine die Hauptwelle antreibende Welle, die mit der Hauptwelle durch ein Zahnradpaar und über einen verstellbaren Hebelarm und einem mit diesem zusammenwirkenden Schwenkarm, die beide am Gehäuse angelenkt sind, derart in Verbindung steht, daß die Hauptwelle neben ihrer Drehbewegung eine hin- und hergehende, auf die erforderliche Verkürzung beim Verdrillen abgestimmte Längsbewegung ausführt. Damit ist es in einfacher Weise möglich, den Hubweg der Drehgreifer außen am Gehäuse des Hauptdrehkopfes durch Verstellen des Hebelarmes zu ändern.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die Hauptwelle zur Ubertragung der Drehbewegung über ein Zahnradpaar und zur Übertragung der axialen Bewegung über einen drehbar im Gehäuse angelenkten Mitnehmerarm mit der Verbindungswelle in Verbindung steht. Der Mitnehmerarm ist dabei mit einer auf der Verbindungswelle befestigten Stellscheibe lösbar verbunden. Damit ist die axiale Verschiebung der Hauptwelle auf die Nebenwelle gewährleistet, wobei durch die lösbare Verbindung ein Auswechseln leicht möglich ist.
  • Ein Merkmal der Erfindung besteht auch darin, daß zur Übertragung der verschiedenen Bewegungen von der Verbindungswelle bzw. Hauptwelle auf die Drehgreifer, diese über Antriebsräder zur tSbertragung der Drehbewegung sowie über je einen im Gehäuse drehbar angelenkten Mitnehmerarm zur Übertragung der Längsbewegung entsprechend der Verkürzung beim Verdrillen und einem ebenfalls im Gehäuse drehbar angelen&ten, in einer Kurvenrolle geführten Rollenhebel zur Übertragung der Öffnungsbewegung miteinander in Verbindung stehen.
  • Damit ist eine übersichtliche Anordnung der Übertragselemente vorhanden und die Montage der Drehköpfe vereinfacht. In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel erläutert. Es zeigt Fig. 1 eine Längsansicht der beiden Drehköpfe, F i g. 2 eine Draufsicht auf beide Drehköpfe, Fig.3 einen Schnitt nach der Linie A-A in Fig. 1, F i g. 4 im Detail eine Arretiervorrichtung.
  • Die Vorrichtung zum Zusammendrehen der offenen Enden der Umhüllung der Bonbons besteht im wesentlichen aus einem Hauptdrehkopf 1 und einem Nebendrehkopf 2. Die Bonbons gelangen dabei über ein nicht mit dargestelltes Einwickelrad zwischen die beiden Drehköpfe 1, 2. In jedem Drehkopf ist ein Drehgreifer 3, 4 axial verschiebbar gelagert.
  • Der Antrieb und die Steuerung sowie die Verstellung der Drehgreifer 3, 4 bei Formatänderung wird durch das im folgenden beschriebene, im Hauptdrehkopf befindliche Getriebe erreicht. In dem zylindrischen Gehäuse 5, 42 des Hauptdrehkopfes 1 ist eine Hauptwelle 6 axial verschiebbar gelagert. Diese Hauptwelle 6 steht mit einer Antriebswelle 7 in Verbindung, die ebenfalls in dem Gehäuse 5 gelagert ist und von der nicht mit dargestellten Eintourenwelle der Verpackungsmaschine angetrieben wird.
  • Die Verbindung zwischen Antriebswelle 7 und Hauptwelle 6 wird durch ein Räderpaar 6a, 7 a zur Übertragung der Drehbewegung hergestellt. Ein verstellbarer Hebelarm 8 an der Antriebswelle 7 und ein mit diesem zusammenwirkender Schwenkarm 9 dient zur Einleitung einer hin- und hergehenden axialen Bewegung auf die Hauptwelle 6.
  • Dazu ist der Hebelarm 8 in einem Lagerbock 10 im inneren Gehäuse gelagert. Der Hebelarm 8 greift mit einer Rolle 11 in eine Umfangsnut 12 einer Nockenscheibe 13 ein, die auf der Antriebswelle 7 befestigt ist (Fig. 3). An dem Hebelarm 8 ist ein Schieber 14 befestigt, der ein Langloch aufweist, in dessen Bereich durch Lösen einer Mutter 15 eine Veränderung der Länge des Hebelarmes 8 möglich ist. Das freie Ende des Schiebers 14 gleitet in einer Führung des Schwenkarmes 9, der in der Lagerstelle 16 drehbar gelagert ist. Der Schwenkarm 9 weist am anderen Ende ein gabelförmiges Übertragungsteil 17 auf, das beiderseitig in eine ringförmige Nut einer Scheibe 18 eingreift, die auf der Hauptwelle 6 befestigt ist.
  • In dem Gehäuse 5 des Hauptdrehkopfes 1 und dem Gehäuse 19 des Nebendrehkopfes 2 ist eine Verbindungswelle 20 parallel zur Hauptwelle 6 axial verschiebbar gelagert, die mit der Hauptwelle 6 gekoppelt ist. Die Drehbewegung der Hauptwelle 6 wird über ein Zahnradpaar 6 b, 20a, 20b auf die Verbindungswelle 20 übertragen, während die axiale Bewegung durch einen drehbar im inneren Gehäuse in der Verstellebene angelenkten Mitnehmerarm 21 eingeleitet wird. Der Mitnehmerarm 21 ist zwischen der Verbindungswelle 20 und der Hauptwelle 7 in einem Drehzapfen 22 gelagert und greift beiderseitig jeweils in eine Ringnut je einer Stellscheibe 23 bzw.
  • 24 ein, die auf der Hauptwelle 6 bzw. der Verbindungswelle 20 befestigt sind.
  • Der Drehgreifer 3 im Hauptdrehkopf 1 wird von der Hauptwelle 6 und der Drehgreifer 4 von der Ver- bindungswelle 20 angetrieben. Zuerst soll der Antrieb des Drehgreifers 3 beschrieben werden. Der axial verschiebbar im Gehäuse 5,42 gelagerte Drehgreifer 3 steht zur Übertragung der Drehbewegung über Räderpaare 6a, 7a, 7 b, 7 c, 7d mit der Hauptwelle 6 in Verbindung. Zwischen Hauptwelle 6 und Drehgreifer 3 ist in der Verstellebene ein im inneren Gehäuse drehbar in einem Drehzapfen 25 angelenkter Mitnehmerarm 26 angeordnet, der mit seinen beiden Enden jeweils in eine Ringnut von je einer Stellscheibe 27 bzw. 28 eingreift, die auf der Hauptwelle 6 bzw. dem Drehgreifer 3 befestigt ist. Im inneren des Drehgreifers 3 ist eine Stellstange 29 gelagert, die bei einer Verschiebung eine Öffnungsbewegung auf die Greiferbacken des Drehgreifers 3 überträgt. Diese Stellstange 29 ist über einen Rollenhebel 30, der im inneren Gehäuse in der Verstellebene in einem Drehzapfen 31 drehbar gelagert ist, mit der Hauptwelle 6 verbunden. Die Hauptwelle 6 weist einen Nocken 32 auf, der mit dem freien Ende des Rollenhebels verbunden ist. Die Öffnungsbewegung der Greiferbacken wird somit über den Rollenhebel 30 und die Stellstange 29 von dem Nocken 32 gesteuert. Der Drehgreifer 4 wird wie bereits erwähnt von der Verbindungswelle 20 angetrieben. Dazu ist im Gehäuse 19 des Nebendrehkopfes 2 der Drehgreifer 4 mit der Verbindungswelle 20 über ein Zahnradpaar zur Übertragung der Drehbewegung verbunden. Die von der Verbindungswelle 20 durchgeführte axiale Bewegung wird ähnlich wie bei dem Drehgreifer 3 von einem in dem Gehäuse 19 in der Verstellebene im Punkt 34 angelenkten Mitnehmerarm 35 auf den Drehgreifer 4 übertragen. Mit seinen beiden Enden greift der Mitnehmerarm 35 jeweils in eine Ringnut je einer Mitnehmerscheibe36 bzw. 37 ein, die auf dem Drehgreifer 3 bzw. der Verbindungswelle 20 befestigt ist. Im Inneren des Drehgreifers 4 ist ebenfalls eine Stellstange 38 gelagert, die bei einer Verschiebung ein Öffnen der Greiferbacken bewirkt. Die Stellstange 38 ist an einem im Gehäuse 19 in der Verstellebene an einem Drehzapfen 39 drehbar gelagerten Rollenhebel 40 befestigt. Der Rollenhebel 40 steht mit einem auf der Verbindungswelle 20 befestigten Nocken 41 in Verbindung. Die Übertragung der verschiedenen Bewegungen von der Verbindungswelle 20 auf den Drehgreifer 4 gleicht somit der bereits beschriebenen Übertragung von Hauptwelle 6 auf Drehgreifer 3.
  • Zur vollständigen Beschreibung des Aufbaues der Vorrichtung zum Zusammendrehen der offenen Enden der Umhüllung muß noch erwähnt werden, daß das im Hauptdrehkopf 1 befindliche Getriebe in dem Gehäuse 5 axial verschiebbar angeordnet ist.
  • Die Getriebeteile sind deshalb in dem inneren Gehäuseteil 42 angeordnet. Das innere Gehäuseteil 42 ist demnach gegenüber dem fest angeordneten Gehäuse 5 verschiebbar. Eine Verschiebung des inneren Gehäuseteiles 42 mit dem daran befestigten Getriebe führt zu einer Veränderung der Ausgangslage der Drehgreifer 3, 4 bei Formatänderungen. Zur Verstellung ist daher eine am Gestell der Verpackungsmaschine befestigte Gegenplatte 43 an der Stirnseite des Hauptdrehkopfes 1 angeordnet, gegen die mittels eines Drehgriffes 44 über eine Spindel 45 das innere Gehäuseteil 42 verschoben werden kann.
  • In der Fig. 4 ist noch eine Arretiervorrichtung, bestehend aus einer Schraubverbindung 46, gezeigt, die nur dann gelöst wird, wenn eine Formatänderung ein Verschieben des inneren Gehäuseteiles 42 notwendig macht.
  • Die Wirkungsweise der erflndungsgemäßen Vorrichtung soll im folgenden beschrieben werden: Vor Beginn der Inbetriebnahme der Vorrichtung zum Zusaminendrehen der offenen Enden der Umhüllung der Bonbons wird über den Drehgriff 44 die Ausgangslage der Drehgreifer 3, 4 eingestellt. Bei einem Drehen des Drehgriffes 44 verschiebt sich das innere Gehäuse 42, in dem die Getriebeteile angeordnet sind, gegenüber dem äußeren Gehäuse 5.
  • Dadurch tritt auch eine axiale Verschiebung der Hauptwelle 6 und der Verbindungswelle 20 ein. Der Drehgreifer 3 verschiebt sich dabei ebenfalls gegenüber dem Gehäuse 5; seine Ausgangslage hat sich damit verändert. Die Ausgangslage des Drehgreifers 4 im Nebendrehkopf 2 verändert sich dabei um das gleiche Maß, da durch die axiale Verschiebung der Verbindungswelle 20 über den angelenkten Mitnehmerarm 35 eine gegenläufige axiale Verschiebung des Drehgreifers 4 eintritt. Nachdem die Formateinstellung beendet ist, wird die Schraube 46 (F i g. 4) festgezogen, wodurch eine Arretierung des inneren Gehäuses 42 an dem äußeren Gehäuse 5 vorgenommen ist.
  • Vor der Beschreibung des Arbeitsvorganges soll noch die Verstellung des Zulaufes der Drehgreifer 3, 4 beschrieben werden. Beim Eindrehen der Umhüllung tritt eine Verkürzung der Umhüllung ein, so daß die Drehgreifer 3, 4 dieser Verkürzung nachgeben müssen, um ein Zerreißen der Umhüllung zu vermeiden. Der sogenannte Zulauf ist mit von dem verwendeten Papier abhängig. Eine Verstellung des Zulaufes wird also oft zu erwarten sein, so daß es günstig ist, wenn die Verstellung schnell und einfach vorgenommen werden kann. Dies ist bei dieser Ausführung der Fall. Dazu wird nur an dem Schieber 14 die Schraube 15 gelöst, der Schieber 14 im Bereich des Langloches verschoben und damit die Länge des Hebelarmes geändert (Fig. 3). Es tritt dadurch eine Veränderung der Weglänge der hin- und hergehenden Bewegung der Hauptwelle 6 ein. Wie diese Bewegung in die Drehgreifer 3, 4 eingeht, soll mit in dem folgenden Abschnitt beschrieben werden.
  • Die Bonbons gelangen über ein nicht mit dargestelltes Einwickelrad zwischen die Drehgreifer 3, 4.
  • Die Drehgreifer 3, 4 bewegen sich gegenläufig auf den Bonbon zu, wobei sich die Greiferbacken öffnen und die offenen Enden der Umhüllung fassen. Ein Rotieren der Drehgreifer 3, 4 führt zu einem Verdrillen dieser Enden, wodurch die bereits erwähnte Verkürzung der Umhüllung eintritt. Die Drehgreifer 3, 4 führen daher während des Verdrillens noch eine Zulaufbewegung aus. Nachdem das Verdrillen der Umhüllung abgeschlossen ist, kehren die Drehgreifer 3, 4 wieder in ihre Ausgangslage zurück.
  • Diese Bewegungen der Drehgreifer 3, 4 werden mittels des im Hauptdrehkopf 1 befindlichen Getriebes erreicht. Die Hauptwelle 6 wird von der Antriebswelle 7 angetrieben und führt außer der notwendigen Drehbewegung je Arbeitstakt eine hin- und hergehende Bewegung aus. Die Drehbewegung entspricht dabei der Drehbewegung des Drehgreifers 3, 4 zum Verdrillen, während die hin- und hergehende Bewegung für die axiale Bewegung (Zulauf) der Drehgreifer 3, 4 notwendig ist. Diese beiden Bewegungen werden von der Hauptwelle 6 auf die Verbindungswelle 20 und auf den Drehgreifer 3 des Hauptdrehkopfes 1 über- tragen. Als Ubertragungselemente dienen dazu die Zahnradpaare 6 b, 20 a, 20 b und 6a, 7a, 7 b, 7c, 7d sowie die Mitnehmerarme 21, 26. Auf diese gleiche Art und Weise werden diese Bewegungen von der Verbindungswelle 20 auf den Drehgreifer 4 im Nebendrehkopf 2 übertragen. Als Übertragungselemeate dienen dort die Zahnradpaare 20 c, 20ru, 20 e, 20f und der Mitnehmerarm 35. Somit ist nur noch die Übertragung der Öffnungsbewegung auf die Stellstange 29 der Drehgreifer 3, 4 zu beschreiben. Diese Öffnungsbewegung wird von einem Nocken 32 bzw.
  • 41 auf der Hauptwelle 6 bzw. der Verbindungswelle 20 über die im Gehäuse angelenkten Rollenhebel 30 bzw. 40 auf die Stellstangen 29 übertragen.
  • Diese Vorrichtung kann vorteilhaft schnell und in einer einfachen Weise auf eine andere Wickelart umgestellt werden. Beispielsweise bei einer Umstellung auf Körbchenfaltung. Däzu wird der fest angeordnete Nebendrehkopf 2 abgebaut. Außer dem Lösen der nicht mit dargestellten Befestigungsschrauben für den Nebendrehkopf 2, braucht dieser nur exzentrisch gedreht zu werden, um den Mitnehmerarm 21 in der Stellscheibe 24 außer Eingriff zu bringen. Damit ist der Nebendrehkopf 2 von dem Hauptdrehkopf 1 gelöst.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Einwickelmaschine für kleine Warenstücke, z. B. Bonbons, bei der die Warenstücke mit einer an mindestens einem Ende verdrillten Umhüllung versehen werden, mit zwei sich in einstellbarem Abstand axial gegenüberliegenden Drehgreifern zum Verdrillen der Umhüllung, die jeweils in einem fest angeordneten Hauptdrehkopf und in einem Nebendrehkopf gelagert und mit Antrieben für die Drehbewegung sowie für eine gegenläufige axiale Verschiebung verbunden sind, wobei im Hauptdrehkopf je eine Vorrichtung zum Einstellen der Ausgangslage und des Betrags der Axialbewegung der Drehgreifer vorgesehen sind, gekennzeichnet durch eine im Gehäuse (5, 42) des Hauptdrehkopfes (1) parallel zur Drehachse der Greifer angeordnete axial verschiebbar gelagerte Hauptwelle (6) von der der Antrieb des dem Hauptdrehkopf (1) zugeordneten Drehgreifers (3) abgeleitet ist, eine gleichermaßen gelagerte, von der Hauptwelle (6) angetriebene Verbindungswelle (20) von der der Antrieb des dem fest angeordneten Nebendrehkopf (2) zugeordneten Drehgreifers (4) abgeleitet ist und durch Getriebeteile (21) zur gegenläufigen Übertragung der Axialverschiebung der Hauptwelle (6) auf die Verbindungswelle (20).
  2. 2. Einwickelmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine die Hauptwelle antreibende Welle (7), die mit der Hauptwelle (6) durch ein Zahnradpaar (6s, 7a) und über einen verstellbaren Hebelarm (8) und einem mit diesem zusammenwirkenden Schwenkarm (9), die beide am Gehäuse (42) angelenkt sind, derart in Verbindung steht, daß die Hauptwelle (6) neben ihrer Drehbewegung eine hin- und hergehende, auf die erforderliche Verkürzung beim Verdrillen abgestimmte Längsbewegung ausführt.
  3. 3. Einwickelmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptwelle (6) zur Übertragung der Drehbewegung über ein Zahnradpaar (6 b, 20 a, 20 b) und zur Übertragung der axialen Bewegung über einen drehbar im Gehäuse (42) angelenkten Mitnehmerarm (21) mit der Verbindungswelle (20) in Verbindung steht.
  4. 4. Einwickelmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmerarm (21) mit einer auf der Verbindungswelle (20) befestigten Stellscheibe (24) lösbar verbunden ist.
  5. 5. Einwickelmaschine nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß durch Übertragung der verschiedenen Bewegungen von der Verbindungswelle (20) bzw. Hauptwelle (6) auf die Drehgreifer (3, 4), diese über Antriebsräder zur Übertragung der Drehbewegung sowie über je einen im Gehäuse (42 bzw. 19) drehbar angelenkten Mitnehmerarm (26 bzw. 35) zur Übertragung der Längsbewegung entsprechend der Verkürzung beim Verdrillen und einem ebenfalls im Gehäuse (42 bzw. 19) drehbar angelenkten, in einer Kurvenrolle (32, 41) geführten Rollenhebel (30, 40) zur Übertragung der Öffnungsbewegung miteinander in Verbindung stehen.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 1 079 533, 650 533.
DEV27970A 1965-03-05 1965-03-05 Einwickelmaschine fuer kleine Warenstuecke Pending DE1232512B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEV27970A DE1232512B (de) 1965-03-05 1965-03-05 Einwickelmaschine fuer kleine Warenstuecke

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEV27970A DE1232512B (de) 1965-03-05 1965-03-05 Einwickelmaschine fuer kleine Warenstuecke

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1232512B true DE1232512B (de) 1967-01-12

Family

ID=7583801

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEV27970A Pending DE1232512B (de) 1965-03-05 1965-03-05 Einwickelmaschine fuer kleine Warenstuecke

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1232512B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE650533C (de) * 1934-12-15 1937-09-24 Forgrove Mach Zusammendrehvorrichtung fuer Einwickelmaschinen
DE1079533B (de) 1957-09-25 1960-04-07 Forgrove Mach Einwickelmaschine, insbesondere fuer kleine Warenstuecke

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE650533C (de) * 1934-12-15 1937-09-24 Forgrove Mach Zusammendrehvorrichtung fuer Einwickelmaschinen
DE1079533B (de) 1957-09-25 1960-04-07 Forgrove Mach Einwickelmaschine, insbesondere fuer kleine Warenstuecke

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3902322C2 (de) Verstellbarer Lenkwellenmechanismus für ein Kraftfahrzeug
DE2613269C3 (de)
DE887717C (de) Vorrichtung zur AEnderung des Kolbenhubes bei Kurbeltrieben
EP0342257A1 (de) Werkzeugmaschine mit Magazin und Werkzeugwechsler
DE3224268C1 (de) Maschine fuer die Bearbeitung von Kurbelwellen
DE2942601C2 (de)
DE3441643C2 (de)
EP0480879B2 (de) Vorrichtung zur stufenlosen Verstellung der axialen Verreibungsbewegung von Reibwalzen
DE3419187C2 (de)
EP0278111B1 (de) Kraftbetätigtes Spannfutter
DE1232512B (de) Einwickelmaschine fuer kleine Warenstuecke
DE917242C (de) Vorrichtung zum Einziehen des Drahtes oder von Stangenmaterial od. dgl. an Universal-Biegemaschinen und aehnlichem
DE3139990C2 (de) Bonboneinwickelmaschine mit ständig umlaufenden Drehgreifern
DE2148801B2 (de) Abhebeeinrichtung für das Schneidrad einer Zahnradwälzstoßmaschine
DE1222845C2 (de) Kartoniermaschine
DE643011C (de) Schleif- und Poliermaschine
DE750442C (de) Vorschubantrieb fuer Werkzeuge von selbsttaetigen Drehbaenken mit Haupt- und Hilfssteuerwelle
DE2420190A1 (de) Vorrichtung an bonboneinwickelmaschinen zum herstellen eines dreheinschlages
DE650533C (de) Zusammendrehvorrichtung fuer Einwickelmaschinen
DE2151946C3 (de) Rundteiltisch für Werkzeugmaschinen
DE2043827A1 (de) Einstellbarer Exzenterantrieb
DE848473C (de) Maschine, um Kisten, Pakete u. dgl. mit einer Bereifung, z. B. aus Draht, zu versehen
DE2812048A1 (de) Bonboneinwickelmaschine mit gegenueberliegenden drehkoepfen
DE3230845C2 (de)
DE531884C (de) Buegelmaschine