[go: up one dir, main page]

DE1232370B - Dynamometer mit auf Druck ansprechenden Messvorrichtungen - Google Patents

Dynamometer mit auf Druck ansprechenden Messvorrichtungen

Info

Publication number
DE1232370B
DE1232370B DES96065A DES0096065A DE1232370B DE 1232370 B DE1232370 B DE 1232370B DE S96065 A DES96065 A DE S96065A DE S0096065 A DES0096065 A DE S0096065A DE 1232370 B DE1232370 B DE 1232370B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rod
trough
dynamometer
spherical
housing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DES96065A
Other languages
English (en)
Inventor
Georges Fouretier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
REALISATIONS D INSTALLATIONS D
Original Assignee
REALISATIONS D INSTALLATIONS D
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by REALISATIONS D INSTALLATIONS D filed Critical REALISATIONS D INSTALLATIONS D
Publication of DE1232370B publication Critical patent/DE1232370B/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L1/00Measuring force or stress, in general
    • G01L1/20Measuring force or stress, in general by measuring variations in ohmic resistance of solid materials or of electrically-conductive fluids; by making use of electrokinetic cells, i.e. liquid-containing cells wherein an electrical potential is produced or varied upon the application of stress
    • G01L1/22Measuring force or stress, in general by measuring variations in ohmic resistance of solid materials or of electrically-conductive fluids; by making use of electrokinetic cells, i.e. liquid-containing cells wherein an electrical potential is produced or varied upon the application of stress using resistance strain gauges
    • G01L1/2206Special supports with preselected places to mount the resistance strain gauges; Mounting of supports
    • G01L1/2218Special supports with preselected places to mount the resistance strain gauges; Mounting of supports the supports being of the column type, e.g. cylindric, adapted for measuring a force along a single direction

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Force Measurement Appropriate To Specific Purposes (AREA)

Description

  • Dynamometer mit auf Druck ansprechenden Meßvorrichtungen Die Erfindung betrifft ein Dynamometer mit auf Druck ansprechenden Meßvorrichtungen, das innerhalb eines festen Gehäuses einen vollen Dynamometerdruckstab enthält, der an seinem oberen Ende unter Zwischenschaltung eines zumindest an seinen Abrollflächen kugelförmigen Rollkörpers eine die zu messende Kraft übertragende Auflageplatte trägt und an seinem unteren Ende eine auf einer festen Unterlage abrollbare Kugelfläche besitzt sowie eine in dem Gehäuse eingesetzte ebene ringförmige Membran aufweist, wobei der zwischengeschaltete Rollkörper zwischen zwei kugelförmigen Mulden von gleichem Krümmungsradius beweglich angeordnet ist, von denen die obere Mulde an der Auflageplatte und die untere Mulde am Druckstab vorgesehen ist. Hierfür kommen beispielsweise Dynamometer mit Meßvorrichtungen in Betracht, die elektrisch leitende Drähte einschließen, deren Widerstand durch die einer mechanischen Spannung entsprechenden Verlängerung oder Verkürzung verändert wird.
  • Häufig und insbesondere beim Wiegen eines Behälters oder einer anderen Lagerungsvorrichtung ergeben die Verformungen, die der Behälter aus einem beliebigen Grund erfährt, eine Dezentrierung der Angriffspunkte der Kräfte und eine Schräglage dieser Kräfte in bezug auf die Axialrichtung des Dynamometers. Um diese Dezentrierung und Schräglage zu vermeiden, ist es bekannt, Stabilisierungsstangen zu verwenden, die horizontal oder häufiger senkrecht zu der zu messenden Kraft angeordnet sind und die verwickelte, sperrige und aufwendige Konstruktionen ergeben, um sich nicht den Verformungen des Behälters entgegenzustellen, die beispielsweise durch seine Ausdehnung entstanden sind.
  • Im wesentlichen besteht gewöhnlich ein Dynamometer aus einem oberen Teil oder Auflageplatte, auf dem das Meßobjekt liegt, einem unteren Teil, das die feste Unterlage des Geräts bildet, und einer oder mehreren sogenannten Kraftmeßdosen, die zwischen diesen oberen und unteren Teilen liegen. Jede Kraftmeßdose schließt einen Druckstab mit einer rotationssymmetrischen Form und einer im Ruhestand senkrechten Achse ein, dessen Länge durch den angewandten Druck verändert wird und der den empfindlichen Teil des Geräts bildet. Jeder Stab ist an einem seiner Enden mit dem oberen Teil und an dem anderen seinerEnden mit dem unteren Teil des Geräts verbunden.
  • Um die Wirkung der störenden Kräfte zu beseitigen, die auf das Meßobjekt in einer horizontalen Richtung gegebenenfalls wirken, muß das obere Ende jedes Druckstabs eine horizontale Verschiebung ausüben können.
  • In einer bekannten Anordnung, die das ermöglicht, sind die Enden jedes Stabs kugelförmig und können in Mulden, die in den oberen und unteren Teilen des Geräts vorgesehen sind, abrollen. Ein Nachteil dieser Anordnung liegt darin, daß in dem Gleichgewichtszustand die Achsen der Stäbe etwas von der senkrechten Richtung verschoben sind und daß infolgedessen eine an dem Stab angreifende Biegungskraft entsteht. Ein anderer Nachteil liegt darin, daß, da die seitliche Verschiebung der Stäbe begrenzt sein muß, zusätzliche Glieder zu diesem Zweck vorgesehen werden müssen, was zu einem noch schwereren und kostspieligeren Gerät führt. In einer solchen Anordnung ist es jedoch möglich, den ersten Nachteil zu vermeiden, wenn man von zusätzlichen Verbindungselementen, z. B. Kugellagern, zwischen dem Stab und der Unterlage Gebrauch macht. Auf diese Art kann man die Richtung der angreifenden Kraft wieder mit der Achse des Stabs zusammentreffen lassen; aber die zusätzlichen Elemente, insbesondere die Kugellager, sind kostspielig und nutzen sich ab.
  • Es ist noch bekannt, für die Verbindung des Stabs mit der Auflageplatte eine Kugel als Zwischenelement zu verwenden. In diesem Fall sind das obere Ende des Stabs und die untere Fläche der Auflageplatte je mit einer Mulde versehen, die eine Kugelfläche aufweist, auf der die Kugel abrollen kann. Die Kugel ist mit einer elastischen Membran verbunden, die am festen Gehäuse des Apparats befestigt wird und deren Rückwirkung die Kraft, die zum Ausgleich der störenden horizontalen Kräfte notwendig ist, ergibt. Bei dieser Anordnung, die den Vorteil reduzierter Abmessungen aufweist, wird dennoch eine Biegungskraft auf den Stab ausgeübt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Dynamometer der eingangs genannten Art zu schaffen, das die vorgenannten, den bisher bekannten derartigen Dynamometern anhaftenden Nachteile.vermeiden läßt und darüber hinaus von einfachem Aufbau ist sowie wenig Raum beansprucht, also wenig aufwendig ist, aber gleichzeitig empfindlich und genau arbeitet, selbst wenn es erheblichen dezentrierten und/oder schrägen Kräften ausgesetzt ist.
  • Diese Aufgabe ist bei dem hier vorgeschlagenen Dynamometer vor allem dadurch gelöst, daß erfindungsgemäß das Krümmungszentrum der unteren, am Druckstab vorgesehenen Mulde die Höhe bestimmt, auf der die ringförmige Membran an dem Druckstab befestigt ist. Auf Grund dieser Anordnung bleibt immer der Angriffspunkt der Vektorsumme der Kräfte, die auf den Druckstab ausgeübt werden, auf der Druckstabachse, während die Richtung dieser Summe mit der Druckstabachse zusammenfällt.
  • Weitere Merlunale des Dynamometers gemäß der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen, durch sie erzielte Vorteile gehen aus der nachstehenden Beschreibung der Zeichnung hervor, die zwei beispielsweise gewählte Ausführungsformen eines solchen Dynamometers schematisch veranschaulichen. Es zeigt F i g. 1 in schematischer Darstellung ein Dynamometer nach der Erfindung, das einer dezentrierten Kraft ausgesetzt ist, und F i g. 2 einen axialen Längsschnitt durch ein Dynamometer gemäß der Erfindung in einer bevorzugten Ausführungsform.
  • Wie aus F i g. 1 hervorgeht, stützt sich eine obere bewegliche Auflageplatte 1 auf einen vollen dynamometrischen Druckstab 2 über eine Kugel 3 ab. Die Kugel 3 mit Zentrum C3 und Durchmesser d ist so ausgebildet, daß sie zwischen einer oberen Mulde, die mit der Auflageplatte 1 verbunden ist, und einer unteren Mulde, die mit dem Stab 2 verbunden ist, abrollen kann, wobei diese beiden Mulden sphärisch sind und jeweilige Zentren C1 und C2 aufweisen und den gleichen Kugeldurchmesser D aufweisen. Der Stab 2 ruht auf der festen ebenen Grundplatte eines ihn umgebenden Gehäuses 5 auf einem Festpunkt E.
  • Der Stab 2 weist ferner eine ebene Membran 4 auf, die in das Gehäuse 5 eingelassen ist.
  • Gemäß der Ausführungsform der F i g. 1 bildet die Gerade EC2 die Achse des Stabes 2, und die senkrecht zu dieser Achse stehende mittlere Ebene der Membran 4 verläuft durch den Punkt Q.
  • Wenn die Auflageplatte 1 auf dem Stab zentriert ist, so gilt dies in gleicher Weise für die Kugel, und die gesamte Vorrichtung dreht sich um die Achse EC2.
  • Nach einer seitlichen Verschiebung der Auflageplatte 1 in einer Richtung, die mit der Achse EC2 eine Ebene darstellt, die gemäß der Ebene in F i g. 1 eine radiale Symmetrieebene bildet, ist die Kugel 3 auf den beiden Mulden abgerollt. Nachdem sich die Kontaktradien C1C3A und C2C3B in dem gleichen Winkel auf der Ebene gemäß F i g. 1 gedreht haben, befinden sich die beiden Zentren C2 und Q mit C1 auf der Linie AB ausgerichtet, die ein Durchmesser der Kugel ist.
  • Die von der Auflageplatte 1 auf die Kugel 3 ausgeübte Kraft und die von dieser Kugel auf den Stab 2 übertragene Kraft werden gemäß AB gerichtet. Die auf diese Weise an B des Stabes 2 angewendete Kraft verläuft demnach durch C2. Die ebene Membran 4 überträgt auf den Stab 2 eine Reaktion, die auf seiner mittleren Ebene liegt. Es befindet sich also eine horizontale Kraft Q aus symmetrischen Gründen auf der Ebene der Figur und verläuft demzufolge durch C2. Die Reaktion der Auflageplatte des Gehäuses 5 ist eine Kraft P, die auf E wirkt und notwendigerweise durch C2 verläuft, der damit zum Treffpunkt der drei Kräfte wird, die auf den Stab wirken.
  • Der Stab 2 in seinem empfindlichen Teil wird demnach einer rein axialen Beanspruchung unterworfen. und seine neutrale Linie kann sic:1 nicht durchbiegen.
  • Der Stab 2 wird auf der Achse des Gehäuses 5 zentriert gehalten durch die Membran 4 und ein Zentrierkorn X mit Zentrum E, das mit dem Stab verbunden ist und frei in die entsprechende Zelle 8' der Basis des Gehäuses 5 eingreift. Es sind Zentrierkörner 6 mit Zentrum Gj und 7 mit Zentrum G2 in der oberen bzw. unteren Mulde vorgesehen, um frei in die entsprechenden Zellen 6' und 7' einzugreifen, die an diametral entgegengesetzten Punkten der Kugel 3 ausgebildet sind. Unter diesen Bedingungen wird gewährleistet, daß von der zentrierten Stellung der Kugel ab, wo sie die beiden Mulden an diametral entgegengesetzten Punkten berührt und nachdem sie auf beiden Mulden-Bogenlängen entlanggerollt ist, die definitionsgemäß gleich sind, die neuen Kontaktpunkte A und B diametral entgegengesetzt bleiben.
  • Unter Bezugnahme auf Fig. 2, die einen Längsschnitt eines erfindungsgemäßen Dynamometers darstellt, ist sichtbar, daß diejenigen Elemente, die denjenigen gemäß Fig. 1 entsprechen, die gleichen Bezugszahlen aufweisen.
  • Die obere Auflageplatte 1 ist mit einer Einsatzplatte 10 versehen, die beispielsweise aus Hartstahl bestehen kann, worin die obere Mulde angeordnet ist, worin das Zentrierkorn 6 eingesetzt ist. Der Stab 2 weist einen wulstigen Kopf auf, worin eine Höhlung angebracht ist, die zur Aufnahme der Kugel 3 dient.
  • Am Boden dieser Aufnahme ist die untere Mulde vorgesehen, worin das Zentrierkorn 7 eingesetzt ist.
  • Die Kugel 2 ist mit den zwei diametral entgegengesetzten Zellen 6' und 7' versehen. Der gemeinsame Sphärendurchmesser D der beiden Mulden ist etwas kleiner als der doppelte Durchmesser d der Kugel, damit sich die Membran etwas unterhalb des obersten Punktes der zentrierten Kugel anordnet.
  • Die Membran 4 wird unter Kraft auf den Stab 2 aufgepreßt, der zu diesem Zweck an seinem Wulstteil gerieft ist. Die Membran ist andererseits in der Lage, sich in dem Gehäuse frei zu bewegen, um ihre plane Form wiederzugewinnen, sobald sie nicht mehr einer horizontalen Beanspruchung ausgesetzt ist. Zum Zwecke einer besseren Abgrenzung der Lage del Membran sind ihr innerer und äußerer Umfang in bezug auf ihre Mittelebene symmetrisch abgeschrägt.
  • Die Verschiebungen der Membran sind in senkrechter Richtung durch ein Rohr 11 begrenzt, das nur ein geringes Spiel zuläßt, und in Drehrichtung durch einen Stift 12, der durch eine Kerbe in der Peripherie verläuft, was gleichzeitig den Zweck hat, zu verhindern, daß sich der Stab um seine Vertikalachse dreht.
  • Der Stab 2 endet an seinem unteren Teil mit einer kugelförmigen Oberfläche mit großem Radius. Er ruht auf einer Einsatzplatte 13, beispielsweise aus hartem Stahl, mit ebener oberer Fläche, die im Boden des Gehäuses 5 angeordnet ist. Das Zentrierkorn 8, das zusammen mit dem Korn 7 die geometrische Achse des Stabes festlegt, ist in die Endfläche des Stabes 2 eingesetzt, und eine entsprechende Zelle 8' ist in der oberen Fläche der Einsatzplatte 13 angeordnet. Wenn das Gehäuse 5 auf einer horizontalen Basis ruht, so ist die Achse 7-8 des Stabes vollständig senkrecht.
  • Es ist festzustellen, daß die obere Auflageplatte 1 eine zylindrische Abstufung aufweist, die dazu dient, den Bereich ihrer Dezentrierung zu beschränken. Da die Dezentrierung der Auflageplatte ständig der doppelten Dezentrierung der Kugel entspricht, ist das der Auflage 1 in dem Gehäuse 5 erlaubte Spiel etwas geringer als das Doppelte des Spiels, das die Kugel 3 in ihrer Aufnahme im Kopf des Stabes 2 aufweist.
  • Die Meßzelle ist außerdem mit einer bestimmten Anzahl von Vorrichtungen versehen, die sie vor Witterungseinflüssen und industriellen Verschmutzungen schützen. Demzufolge ist die obere Auflageplatte 1 mit dem Gehäuse 5 durch eine sehr dünne Membran 14 verbunden, die drehbar ist und eine Brücke zwischen der Auflageplatte und dem Gehäuse herstellt. Der Rundschnurring und die Klemmenplatte 16 schließen die Kammer mit dem aktiven Teil des Stabes 2 hermetisch ab. Entlang des mittleren empfindlichen Teils des Stabes 2 sind zwei diametral entgegengesetzte Meßvorrichtungen 17 dargestellt, die sich durch Anschlußdrähte 18 verlängern, die an Klemmen 19 enden, von wo Leiter 20 ausgehen, die zu einem Verbindungskanal 21 gehören. Der Anschlußkasten22, wo diese Verbindungen hergestellt werden, wird hermetisch durch einen Deckel 23 abgeschlossen, der mit einer Dichtung 24 versehen ist.
  • Der Ausdruck Kugel mit Durchmesser d, welcher dem Teil3 gegeben wird, bedeutet, daß die Oberflächen dieses Teils, die dazu dienen, in den Mulden abzurollen, zu einer gleichen kugelförmigen Oberfläche gehören. Dies bedeutet nicht, daß das Teil 3 notwendigerweise in seiner Gesamtheit eine Kugelform aufweist. Es ist also beispielsweise möglich, um den Durchmesser des Wulstkopfes des Stabes 2 auf ein Minimum zu verringern, die Kugelkalotten für das Abrollen mit einer beliebigen Oberfläche zu verbinden, die innerhalb derer einer Kugel liegt, beispielsweise eine zylindrische Umlauffläche mit einem Durchmesser unter d.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Dynamometer mit auf Druck ansprechenden Meßvorrichtungen, das innerhalb eines festen Gehäuses einen vollen Dynamometerdruckstab enthält, der an seinem oberen Ende unter Zwischenschaltung eines zumindest an seinen Abrolfflächen kugelförmigen Rollkörpers eine die zu messende Kraft übertragende Auflageplatte trägt und an seinem unteren Ende eine auf einer festen Unterlage abrollbare Kugelfläche besitzt sowie eine in dem Gehäuse eingesetzte ebene ringförmige Membran aufweist, wobei der zwischengeschaltete Rollkörper zwischen zwei kugelförmigen Mulden von gleichem Krümmungsradius beweglich angeordnet ist, von denen die obere Mulde an der Auflageplatte und die untere Mulde am Druckstab vorgesehen ist, d a d u r c h gekennzeichnet, daß das Krümmungszentrum der unteren Mulde die Höhe bestimmt, auf der die ringförmige Membran (4) an dem Druckstab (2) befestigt ist.
  2. 2. Dynamometer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckstab (2) an seinem oberen Ende einen wulstförmigen I(opf aufweist, in dem die den Rollkörper (3) aufnehmende kugelförmige Mulde ausgebildet ist.
  3. 3. Dynamometer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden kugelförmigen Mulden und die konvex ausgebildete Kugelfläche am unteren Ende des Druckstabes (2) Zentrierkörner (6, 7, S) aufweisen, die frei in entsprechende Aussparungen (6', 7', 8') eingreifen, die in den betreffenden gegenüberliegenden Oberflächen vorgesehen sind.
  4. 4. Dynamometer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das seitliche Spiel der Auflageplatte (1) in dem Gehäuse (5) etwas geringer ist als das Doppelte des seitlichen Spiels des Rollkörpers (3) in seiner Mulde.
  5. 5. Dynamometer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran (4) und damit der Druckstab (2) in ihren Bewegungen sowohl in vertikaler Richtung als auch in Drehrichtung um die Druckstabachse begrenzt sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1084 046, 1 139 289; französische Patentschrift Nr. 1 242 070.
DES96065A 1964-04-10 1965-03-19 Dynamometer mit auf Druck ansprechenden Messvorrichtungen Withdrawn DE1232370B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR1232370X 1964-04-10

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1232370B true DE1232370B (de) 1967-01-12

Family

ID=9677603

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES96065A Withdrawn DE1232370B (de) 1964-04-10 1965-03-19 Dynamometer mit auf Druck ansprechenden Messvorrichtungen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1232370B (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1084046B (de) * 1959-03-04 1960-06-23 Schenck Gmbh Carl Kraftmessdose
FR1242070A (fr) * 1958-12-27 1960-09-23 Schenck Gmbh Carl Dispositif de mesure avec boîte de mesure de la force
DE1139289B (de) * 1953-12-24 1962-11-08 Armin Wirth Anordnung zum Wiegen von Gegenstaenden grosser Laengenabmessungen

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1139289B (de) * 1953-12-24 1962-11-08 Armin Wirth Anordnung zum Wiegen von Gegenstaenden grosser Laengenabmessungen
FR1242070A (fr) * 1958-12-27 1960-09-23 Schenck Gmbh Carl Dispositif de mesure avec boîte de mesure de la force
DE1084046B (de) * 1959-03-04 1960-06-23 Schenck Gmbh Carl Kraftmessdose

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0232514B1 (de) Kraftmesseinrichtung
DE2306502A1 (de) Selbstnivellierendes gestell
DE1806668C3 (de) Druckkraftmeßdose
DE3812860A1 (de) Ringtorsions-kraftmessvorrichtung
DE1773547A1 (de) Ringfoermige Druckkraftgeberzelle
DE3620360A1 (de) Elastostatische kraftmesseinrichtung
DE1232370B (de) Dynamometer mit auf Druck ansprechenden Messvorrichtungen
DE112015006374B4 (de) Überlastverhinderungsmechanismus
EP0109977A1 (de) Krafteinleitungsglied für eine Kraftmesszelle
DE3605964C2 (de)
DE810333C (de) Pendelstuetze
DE19618846B4 (de) Schneidenringgelenk
DE2244674A1 (de) Kraftmesseinrichtung
DE7915219U1 (de) Vorrichtung zur messung einer kompressivbelastung, insbesondere von kolbenringen
DE2618538A1 (de) Messeinrichtung zum ermitteln der groesse und richtung von kraeften, vorzugsweise der ausbaustuetzkraefte im bergbau
DE2152504C3 (de) Einbaugehäuse für eine elektromechanische Wägezelle
DE2557868A1 (de) Kraftmesszelle
DE1573730A1 (de) Kraftmesszelle
DE2659077B2 (de) Kraftmeßdose
DE2849970C2 (de)
DE2735016A1 (de) Kraftmesszelle
DE1139668B (de) Messkoerper
DE1299135B (de) Vorrichtung zum Messen von Kraeften oder Drucken
DE858340C (de) Lagerung fuer Drehtrommeln
DE1911400A1 (de) Als Hohlstab ausgebildeter Absorberstab fuer Kernreaktoren

Legal Events

Date Code Title Description
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
EHJ Ceased/non-payment of the annual fee