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DE1232061B - Vorrichtung zum Abnehmen des untersten Kartons aus einem Stapel ineinandersteckender Kartons - Google Patents

Vorrichtung zum Abnehmen des untersten Kartons aus einem Stapel ineinandersteckender Kartons

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Publication number
DE1232061B
DE1232061B DEP30549A DEP0030549A DE1232061B DE 1232061 B DE1232061 B DE 1232061B DE P30549 A DEP30549 A DE P30549A DE P0030549 A DEP0030549 A DE P0030549A DE 1232061 B DE1232061 B DE 1232061B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stack
fingers
cardboard
boxes
carton
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP30549A
Other languages
English (en)
Inventor
George N Bliss
George A Page
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Diamond International Corp
Original Assignee
Diamond International Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Diamond International Corp filed Critical Diamond International Corp
Publication of DE1232061B publication Critical patent/DE1232061B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G59/00De-stacking of articles
    • B65G59/10De-stacking nested articles
    • B65G59/101De-stacking nested articles by means of oscillating escapement-like mechanisms
    • B65G59/103De-stacking nested articles by means of oscillating escapement-like mechanisms comprising lifting or gripping means
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B43/00Forming, feeding, opening or setting-up containers or receptacles in association with packaging
    • B65B43/42Feeding or positioning bags, boxes, or cartons in the distended, opened, or set-up state; Feeding preformed rigid containers, e.g. tins, capsules, glass tubes, glasses, to the packaging position; Locating containers or receptacles at the filling position; Supporting containers or receptacles during the filling operation
    • B65B43/44Feeding or positioning bags, boxes, or cartons in the distended, opened, or set-up state; Feeding preformed rigid containers, e.g. tins, capsules, glass tubes, glasses, to the packaging position; Locating containers or receptacles at the filling position; Supporting containers or receptacles during the filling operation from supply magazines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)
  • Making Paper Articles (AREA)
  • De-Stacking Of Articles (AREA)
  • Supplying Of Containers To The Packaging Station (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Abnehmen des untersten Kartons aus einem Stapel ineinandersteckender Kartons Die erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abnehmen des untersten Kartons aus einem Stapel ineinandersteckender - Kartons. Insbesondere ist die Erfindung zur Entstapelung von Eierkartons aus Formlingen aus Zellstoffpappe bzw. Zellstoffkarton geeignet.
  • Es sind bereits Vorrichtungen zum Entnehmen des untersten Kartons von zu einem Stapel zusammengesteckten und in einem Magazin geführten Kartons, insbesondere von Eierkartons, bekannt. Diese Vorrichtungen-sind im allgemeinen mit zwei FIngern versehen, die von der Seite her zwischen dem untersten und -dem nächstfolgenden Karton einschiebbar angeordnet sind und deren einer anschließend den untersten Karton vom verbleibenden Stapel wegdrückt, während der andere den Stapel festhält, wobei ein Stützglied, das an der Unterseite des Stapels angreift, diesen hält, während beide Finger nach der Seite aus dem Stapel herausgezogen sind. Im übrigen kennt man Vorrichtungen zum Abziehen von Kartons von einem. Stapel, die. mit- einer geneigten Rutsche zur Lagerung des Stapels ausgestattet sind. Außerdem ist es beim Behandeln von Faltschachteln bekannt, einen Stapel von gefalteten Kartons durch Finger in der Mitte auf zwei gegenüberliegenden Kanten zu unterstützen, während die Saugnäpfe beiderseits des Stützfingers die Seiten des. untersten Kartons nach unten ziehen, um einen Zugang für stapelstützende Finger an den Seiten des ersten Paares von Stützfingern zu schaffen.
  • Die bekannten Vorrichtungen beruhen auf der Voraussetzung, daß völlig gleichmäßige Materialstärken bei den gestapelten Kartons vorhanden sind und somit genaue gleichbleibende Abstände zwischen übereinanderliegenden Kartons vorhanden sind. Solche Vorrichtungen arbeiten demgemäß dann nicht zufriedenstellend, wenn diese gleichmäßigen Materialstärken nicht vorhanden sind und insbesondere die Kartons ungleichmäßig ineinanderstecken, also bei Bedingungen, die vor allem beim Stapeln von Eierkartons anzutreffen sind.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine zuverlässige Entstapelungsvorrichtung zu schaffen, die auch zum Trennen sehr eng und ungleichmäßig ineinandersteckender Kartons geeignet ist, wobei verschiedene Materialstärken keine Rolle spielen.
  • Die Erfindung geht dabei von der eingangs erwähnten bekannten Vorrichtung zum Entstapeln insbesondere von Eierkartons aus und besteht darin, daß ein zusätzliches Trennglied mit einem Fühler zum Abtasten des unteren Stapelrandes und einem Absatz zum Abbiegen des untersten Kartonrandes vor- gesehen ist, welcher einen Zwischenraum schafft, in den die beiden Finger eintreten können. in. vorteilhafter Weise ist dabei der Fühler zum Abtasten des unteren Stapelrandes bogenförmig ausgebildet.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform der Vorrichtung besteht darin, daß die Finger als beim Einschieben zwischen die Kartons aneinanderliegende Lamellen ausgebildet sind.
  • In vorteilhafter Weiterbildung wird der abgetrennte letzte Karton von dem zweiteilig ausgebildeten Stützglied befördert, und das Trennglied kann in Richtung der abzubiegenden Kante des untersten Kartons federbelastet sein.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung weist damit eine hohe Zuverlässigkeit während des Betriebs auf und ist insbesondere gegenüber gerade bei Eierkartons auftretenden Unterschieden in der Materialstärke unempfindlich. Insbesondere ist die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Trennen sehr eng und ungleichmäßig ineinandersteckender Kartons geeignet. Indem bei dem Trennen keine Störungen auftreten, werden Zeitverluste bei einer z. B. angeschlossenen Eierverpackungsmaschine vermieden.
  • Im folgenden ist ein Ausführungsbeispiel an Hand der Zeichnungen erläutert. Es zeigt F i g. 1 eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung, F i g. 2 eine Vorderansicht der Vorrichtung nach Fig. 1, F i g. 3 eine Ansicht der entgegengesetzten Seite der Vorrichtung im Aufriß, wobei Teile weggebrochen und im Schnitt gezeigt sind, F i g. 4,5 und 6 Teilansichten in schematischer Darstellung, welche Teile der Vorrichtung in verschiedenen Stellungen zeigt.
  • Das in den Zeichnungen gezeigte Magazin 10 ist zur Aufnahme eines Kartonstapels 12 und zur Ausgabe jeweils eines Kartons vom unteren Ende des Stapels bestimmt. Die Kartons 12 sind Eierkartons, welche mit einem Körperl3 versehen sind, die-gesonderte Eierzellen 14, einen Deckel 16 und eine vordere Deckelsicherungsklappe 18 aufweist. Die Kartons bestehen aus Formlingen aus Zellstoffpappe bzw.
  • Zellstoffkarton, der so biegbar ist, daß der Deckel 16 über die Oberseite der Eierzellen geklappt und die Deckelsicherungsklappe 18 so nach oben gebogen werden kann, daß Ansätze 20 an der Klappe in Ausnehmungen22 des Deckels eintreten, um diesen in seiner Schließstellung zu halten. Wie in den F i g. 3,4, 5 und 6 gezeigt, sind die Kartons in ihrer Offenstellung ineinandergesetzt, so daß sie einen dichtverkeilten Kartonstapel in der Rutsche bilden. In der Offenstellung liegen der Kartondeckel 16, der Körper 13 und die Klappe 18 im wesentlichen in einer Ebene.
  • Das Magazin 10 umfaßt eine geneigte Rutsche 24 für den Kartonstapel. Die Rutsche weist eine Rückwand 26 und zwei Seitenwände 28 und 30 auf, die sich von der Rückwand aus erstrecken.
  • Da die ineinandergesetzten und gestapelten Kartons eine verhältnismäßig feste einheitliche starre Masse bilden, ist eine Stützlamellenanordnung 32 vorgesehen, welche die gestapelten Kartons in der Rutsche 24 durch ihre vorderen Deckelsicherungsklappen unterstützt. Die Anordnung 32 besitzt einen dünnen, flachen Finger 34, der von einer Querschiene 36 getragen wird, welche an ihren Enden an Armen 38 und 39 befestigt ist. Die Arme sind in der Nähe ihrer unteren Enden an festen Seitenrahmenteilen 40 und 42 durch in Querrichtung in Ausfluchtung befindliche Zapfen 44 zur Schwingbewegung zur Rutsche 24 bzw. von dieser weg angeordnet. Die in Fig. 1, 3, 4, 5 (gestrichelte Linien) und 6 gezeigte Anordnung 32 ist in ihrer Stapelstützstellung gezeigt, in welcher sich die Lamelle 34 unter die Deckelsicherungsklappe 18 der ineinandergesetzten, gestapelten Kartons erstreckt. Durch das Ineinandersetzen und Verkeilen der Kartons einschließlich ihrer Dekkelsicherungsklappen werden diese ziemlich starr, so daß der Kartonstapel leicht am Klappenende in der geneigten Rutsche unterstützt werden kann.
  • Ferner ist eine Abstreiflamellenanordnung 46 vorgesehen, um den untersten Karton vom Stapel zu trennen. Die Abstreiflammellenanordnung besitzt einen dünnen, flachen Finger 48, der sich quer zur Anordnung 10 erstreckt und an einer Schiene 50 befestigt ist, die mit ihren entgegengesetzten Enden mit Armen 52 und 54 verbunden ist. Finger 48 ist zum Finger 34 parallel und befindet sich in seiner normalen, in F i g. 1, 2 und 3 (gestrichelte Linien) gezeigten Ruhestellung in Abstand unterhalb des Fingers 34.
  • Die Arme 52 und 54 der Abstreiflamellenanordnung sind an den vorderen Enden der Arme 56 und 57 durch die in Querrichtung ausgefluchteten Zapfen 60 und 61 angelenkt. Die hinteren Enden der Arme 56 und 57 sind an der Welle 58 befestigt, die zur Dre- hung in den Rahmenteilen 40 und 42 gelagert ist und sich quer zur Rutsche auf einer Achse erstreckt, die zu den ausgefluchteten Achsen der Zapfen 60 und 61 parallel ist.
  • Zwei Stützglieder 62 und 64 sind mit ihren hinteren Enden an einer Querwelle 66 befestigt, die in den festen Rahmenteilen 40 und 42 gelagert ist. Die vorderen Enden der Stützglieder 62 und 64 enden mit Auflagern 68, welche am untersten Karton des Stapels in Anlage kommen und diesen stützen, wenn die Stützlamellenanordnung 32 zurückgezogen wird. Auf der Welle 66 ist außerhalb des seitlichen Rahmenteils 42 ein Kurvenarm 70 befestigt, an dem eine Kurvenfolgerolle 72 anliegt, die auf einem auf der Welle 58 befestigten Arm 74 gelagert ist. Wenn die Arme 56 und 57 in der in F i g. 1 gezeigten Stellung sind, liegt die Kurvenfolgerolle 72 an der oberen geraden Fläche 78 des Kurvenarms 70 an, wodurch die Stützglieder 62 und 64 in der in F i g. 1 gezeigten zurückgezogenen Stellung gehalten werden. Wenn die Arme 56 und 57 in die in F i g. 3 gezeigte Stellung angehoben werden, bewegt sich die Kurvenfolgerolle längs der Fläche 78 zur Fläche 80, um die Stützglieder 62 und 64 in die in F i g. 3 bis 6 gezeigte Stapelstützstellung anzuheben wodurch der Stapel von unten am Kartonkörper 13 unterstützt wird.
  • Die Fläche 78 ist die schnelle Fläche des Kurvenelementes und erzeugt eine schnellere Auf- oder Abbewegung der Stützglieder 62 und 64 als die entsprechende Bewegung der Arme 56 und 57. Die Fläche 80 bewirkt eine langsame Bewegung der Stützglieder 62 und 64 und dient zur Anordnung derselben in der richtigen Stapelstützstellung, wenn die Arme 56 und 57 ihre Aufwärtsbewegung beendet haben.
  • Eine Welle 82 (F i g. 1 und 2) wird durch eine nicht gezeigte Kraftquelle angetrieben und dient zur Betätigung der Kartontrenn- und Ausgabeeinrichtung des Kartonmagazins. Auf der Welle 82 ist ein Kurvenelement 84 befestigt, an dem das eine Ende einer Stange 86 bei 88 angelenkt ist, deren anderes Ende mit einem Verlängerungsarm 89 des Arms 52 der Abstreifanordnung mittels eines Zapfens 90 gelenkig verbunden ist.
  • Zur Bestimmung der Winkel stellung des Abstreifers 46 ist eine Kurvenplatte 92 vorgesehen, die mit einem Kurvenschlitz 93 versehen ist, der einen senkrechten gekrümmten Schlitzteil 94 und einen waagerechten gekrümmten Schlitzteil 96 aufweist, der sich an das obere Ende des Teiles 954 anschließt. Die Mitte der Krümmung 94 befindet sich bei 114, während die Mitte der Krümmung 96 mit dem Zapfen 44 zusammenfällt. Der Arm 52 trägt eine Kurvenfolgerolle 98. die in den Kurvenschlitz eingreift.
  • Die Verschwenkung der Stützlamellenanordnung 32 zwischen der in F i g. 1 gezeigten Stellung und der Stellung in F i g. 5 wird durch einen Mechanismus erzeugt, der einen Arm 100 aufweist, welcher an seinem oberen Ende am Rahmenteil 40 durch einen Zapfen 102 angelenkt und an seinem unteren Ende mit Stangen 104 und 106 durch einen Zapfen 108 verbunden ist. Die Stangen 104 und 106 sind mit den Armen 38 und 52 mittels Zapfen 110 und 112 verbunden.
  • Die Achse der Welle 58 und die ausgefluchteten Achsen der Zapfen 60 und 61 stellen zusammen mit dem Mittelpunkt der Kurvenfolgerolle 98 und dem Mittelpunkt 114 der Krümmung, welche den Schlitzteil 94 bilden, ein Parallelogramm dar. Wenn die Abstreifanordnung 46 in die in F i g. 3 gezeigte Stellung nach oben bewegt wird (welches auch die mit voll ausgezogenen Linien gezeichnete Stellung in F i g. 4 ist), während welcher Zeit die Kurvenfolgerolle 98 in den senkrechten Schlitzteil 94 eingreift, führt die Abstreifanordnung 46 keine Dreh- oder Winkelbewegung aus, sondern behält die gleiche Drehstellung, wie in F i g. 1 dargestellt, bei, in welcher die die Zapfen 60 und 98 verbindenden Linien zu einer Linie parallel sind, welche den Mittelpunkt der Welle 58 und den Mittelpunkt 114 verbindet. Unter diesen Bedingungen bleibt der Finger 48 zum Finger 34 parallel.
  • In F i g. 1 bilden der Mittelpunkt der Welle 58 und der Zapfen 108 zusammen mit den ausgefluchteten Zapfen 60, 61 und dem Zapfen 112 ebenfalls ein Parallelogramm. Da die Abstreifanordnung 46 während desjenigen Teiles ihrer Bewegung, während welcher die Kurvenfolgerolle mit dem senkrechten Kurvenschlitzteil 94 im Eingriff steht, sich nicht dreht, führt der Zapfen 108 keine Bewegung aus, so daß keine Bewegung auf die Stützlamellenanordnung 32 übertragen wird.
  • Zum Trennen und Biegen der Deckelsicherungsklappe 20 des untersten Kartons von der Deckelsicherungsklappe des nächstoberen Kartons weg ist eine Fingeranordnung 120 vorgesehen, welche zwei parallele Arme 122 aufweist, die an den Rahmenteilen 40 und 42 mittels ausgefluchteter Zapfen 124 angelenkt sind. Die Arme 122 sind durch eine drehbare Welle 126 verbunden, mit der bei 128 eine Stange 130 gelenkig verbunden ist, die ferner bei 132 mit dem einen Arm 134 eines Winkelhebels 136 gelenkig verbunden ist. Der Winkelhebel 136 ist bei 137 schwenkbar gelagert. Der andere Arm 138 des Winkelhebels trägt eine Kurvenfolgerolle 140, die am Umfang des Kurvenelements 84 durch eine Feder 139 in Anlage gehalten wird. Wenn die Kurvenfolgerolle 140 auf dem kreisförmigen Umfang 142 des Kurvenelements 84 aufliegt, nimmt die Fingeranordnung 120 die in F i g. 1 gezeigte zurückgezogene Stellung ein, während sie nach unten in eine vorgeschobene Stellung verschwenkt wird, wenn die- Kurvenfolgerolle über den Umfang des abstehenden Kurventeils 144 gleitet.
  • Die Fingeranordnung weist ferner zwei zusätzliche Trennglieder 146 auf, die sich von der Welle 126 nach unten erstrecken und in Richtung zum Kartonstapel oder, gesehen in F i g. 3, im Uhrzeigersinn durch eine Torsionsfeder 148 belastet sind. Die Trennglieder sind mit Absätzen 150 für das Erfassen der äußeren Querkante der Klappe 20 des untersten Kartons ausgebildet. Von dem Absatz 150 erstreckt sich ein Fühler 152 nach unten, der normalerweise an der Klappe des untersten Kartons in der in F i g. 4 gezeigten zurückgezogenen Stellung der Fingeranordnung anliegt.
  • Im Betrieb ist der Kartonstapel 12 in der geneigten Rutsche 24 durch den Finger 34 unterstützt, wenn er sich in seiner in F i g. 1 gezeigten und in F i g. 4 mit voll ausgezogenen Linien gezeichneten Stapelstützstellung befindet. Da die Kartons tief ineinandergreifen, ist der Stapel verhältnismäßig starr und bildet der Finger 34 eine ausreichende Unterstützung für den Stapel an der Klappe des untersten Kartons, so daß sich der Stapel nach rückwärts gegen die Rutsche abstützt. Wenn das Kurvenelement 84 im Uhrzeigersinn (F i g. 1) zur Drehung angetrieben wird, wird die Abstreifanordnung 46 aus ihrer Ruhe- oder unteren Stellung, die in F i g. 1 gezeigt und in F i g. 4 mit gestrichelten Linien dargestellt ist, in eine Zwischenstellung angehoben, welche in Fig. 3 und mit voll ausgezogenen Linien in F i g. 4 dargestellt ist, in welcher der Finger 48 die Unterseite des Fingers 34 be rührt. Während dieser Bewegung wird die Abstreifanordnung 46 nicht verschwenkt, so daß der Finger 48 zum Finger 34 parallel bleibt. Die Abstreifanordnung wird gegen eine Schwenkbewegung durch den senkrechten Schlitzteil 94 gehalten, in welchen die Kurvenfolgerolle 98 der Abstreifanordnung eingreift.
  • Während dieser Bewegung befindet sich die Stützlamellenanordnung 32 im Stillstand.
  • Wenn die Lamellen miteinander in Berührung sind, befindet sich die Kurvenfolgerolle 98 an der Übergangsstelle der Schlitzteile 94 und 96 ineinander.
  • In dieser Stellung fallen die Schwenkzapfen 44 und 60 und die Schwenkzapfen 110 und 112 zusammen.
  • Die Bewegung der Abstreifanordnung 46 aus der Fig.1 in die in Fig. 3 gezeigte Stellung hat die Bewegung der Stützglieder 62 und 64 aus der in F i g. 1 gezeigten unteren zurückgezogenen Stellung, in die in Fig. 3 sowie in F i g. 4 gezeigte obere Stützstellung zur Folge, in welcher der Stapel durch die Lamelle 34 am Klappenende unterstützt wird und die Armauflager 68 etwa 6 mm (1/4") unter dem untersten Karton angeordnet sind.
  • Bei einer weiteren Drehung des Kurvenelements 84 wird die Abstreifanordnung 46 aus der Stellung in F i g. 3 im Gegenzeigersinn (in F i g. 5 im Uhrzeigersinn) um die miteinander in Ausfluchtung befindlichen Zapfen 60 und 61 verschwenkt, wobei die Kurvenfolgerolle 98 sich nun im wesentlichen waagerecht im Kurvenschlitzteil 96 bewegt. Diese Bewegung in der umgekehrten Richtung wird gleichzeitig auf die Stützlam ellen anordnung 32 mittels des Zapfens 108 und über die Arme 104 und 106 übertragen, so daß die einander berührenden Finger 34 und 48 als Einheit nach außen und vom Stapel weg sich zu einer in Fig. 5 mit voll ausgezogenen Linien gezeichneten Stellung bewegen, in der sie nicht unterstützen, so daß der freigegebene Stapel auf die Armauflager 68 der Stützglieder 62 und 64 fallen kann.
  • Wenn die Finger 34 und 48 zurückgezogen werden, kommt die Kurvenfolgerolle 140 an den abstehenden Umfangsteil 144 des Kurvenelements 84 zur Anlage, was zur Folge hat, daß die zusätzlichen Trennglieder 146 sich nach unten bewegen und den Vorderrand der Sicherungsklappe 20 des untersten Kartons erfassen, wodurch er in die in F i g. 5 gezeigte Stellung nach unten gebogen wird. Die Trennglieder können daher ihre Bewegung beginnen, bevor die Finger voll zurückgezogen sind, obwohl die Absätze 150 die Klappe 20 erst erfassen, wenn der Stapel durch die Finger 34 und 48 freigegeben worden ist.
  • Die Finger 34 und 48 kehren während der weiteren Drehung des Kurvenelements 84 zu der in F i g. 5 mit voll ausgezogenen Linien gezeichneten Stellung zurück und treten in den Raum ein, welcher zwischen der nach unten gebogenen Klappe des untersten Kartons und derjenigen des nächstoberen Kartons gebildet wird. Die Kurvenfolgerolle 98 kehrt nun wieder zur Übergangsstelle zwischen dem senkrechten und dem waagerechten Kurvenschlitzteil 94 bzw. 96 zurück, so daß durch eine weitere Drehung des Kurvenelements 84 die Abstreifanordnung in die in Fig. 1 gezeigte Stellung abgesenkt wird, ohne daß der Stützlamellenanordnung 32 eine weitere Bewegung mitgeteilt wird. Diese senkrechte Abwärtsbewegung der Abstreifanordnung 46 hat zur Folge, daß der Finger 48 an der nach unten weggebogenen Klappe des untersten Kartons angreift und dessen Körper 13 vom unteren Ende des Stapels wegdrückt. Vorzugsweise erstreckt sich der Finger 48 bis zur Anlenkung der Klappe am Körper des Kartons, wie in Fig. 3 und 5 gezeigt, nach innen, um seine Spreizwirkung an einem Querrand des Körpers 13 auszuüben. Die Stützglieder 62 und 64 bewegen sich gleichzeitig mit der Abstreifanordnung nach unten, und zwar wegen der Form der Fläche 78 des Kurvenarms 70 etwas schneller. Nach der Rückführung der Finger in die in Fig.5 mit gestrichelten Linien gezeichnete Stellung kehrt die Kurvenfolgerolle 140 zu dem kreisförmigen Teil des Kurvenelements zurück, um die Fingeranordnung 120 in die in F i g. 1 gezeigte Stellung zurückzuziehen.
  • In der in Fig. 1 gezeigten zurückgezogenen Stellung der Stützglieder 62 und 64 befinden sich die Auflager 68 unterhalb der Führungsbahn 160, auf welche der freigegebene Karton aufgelegt wird. Zur Vorwärtsbewegung des freigegebenen Kartons längs der Führungsbahn kann eine geeignete Einrichtung vorgesehen werden, um das Magazin und die Ausgabevorrichtung für die Freigabe des nächsten Kartons frei zu machen.
  • Die Finger sind längs ihrer Hinterkanten mit Ausschnitten 34' und 48' für die Trennglieder 146 ausgebildet. Die Abstreiferlamelle48 ist zwischen den Ausschnitten in der in F i g. 2 gezeigten Stellung geformt. Die spitzigen Hinterkantenteile der Abstreiferlamelle zwischen den Ausschnitten ermöglicht deren Eintreten zwischen den Zellen des Kartons über die Ablenkung der Deckelsicherungsklappe hinaus. Für diesen Zweck befinden sich die Spitzen längs der Hinterkante in Ausfluchtung mit den Zwischenräumen zwischen den Eierzellen 14, während der abgerundete Verlauf an beiden Seiten jeder Spitze der Zellenform angepaßt ist.
  • Die Trennglieder 146 werden durch die Federn 148 ständig nach rückwärts zur Anlage an der untersten Klappe gedrückt, wie in F i g. 4 gezeigt, während der Fühler 152 jedes Trenngliedes 146 so geformt ist, daß der Absatz 150 des Trenngliedes bei dessen Betäti- gung zum Rand der untersten Klappe geführt wird, um diese, wie in F i g. 5 gezeigt, nach unten zu biegen.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Abnehmen des untersten Kartons aus einem Stapel ineinandersteckender Kartons mit zwei Fingern, die von der Seite her zwischen dem untersten und dem nächstfolgenden Karton einschiebbar angeordnet sind und deren einer anschließend den untersten Karton vom verbleibenden Stapel wegdrückt, während der andere den Stapel festhält, und mit einem Stützglied, das an der Unterseite des Stapels angreift und diesen hält, während beide Finger nach der Seite aus dem Stapel herausgezogen sind, dadurch gekennzeichnet, daß ein zusätzliches Trennglied (146) mit einem Fühler (152) zum Abtasten des unteren Stapelrandes und einem Absatz (150) zum Abbiegen des untersten Kartonrandes vorgesehen ist, welcher einen Zwischenraum schafft, in den die beiden Finger (34, 48) eintreten können.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Fühler (152) bogenförmig ausgebildet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Finger (34, 48) als beim Einschieben zwischen die Kartons aneinanderliegende Lamellen ausgebildet sind.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der abgetrennte letzte Karton von dem zweiteilig ausgebildeten Stützglied (62, 64) befördert wird.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Trennglied (146) in Richtung der abzubiegenden Kante des untersten Kartons federbelastet ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 1 688 510, 2 914 323, 2 974 828, 2 993 621.
DEP30549A 1962-04-04 1962-11-10 Vorrichtung zum Abnehmen des untersten Kartons aus einem Stapel ineinandersteckender Kartons Pending DE1232061B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
US18513562A 1962-04-04 1962-04-04

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DE1232061B true DE1232061B (de) 1967-01-05

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DEP30549A Pending DE1232061B (de) 1962-04-04 1962-11-10 Vorrichtung zum Abnehmen des untersten Kartons aus einem Stapel ineinandersteckender Kartons

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AT (1) AT254074B (de)
CH (1) CH417457A (de)
DE (1) DE1232061B (de)
ES (1) ES286328A1 (de)
GB (1) GB1024705A (de)
LU (1) LU43421A1 (de)
SE (1) SE318518B (de)

Citations (4)

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Also Published As

Publication number Publication date
AT254074B (de) 1967-05-10
CH417457A (de) 1966-07-15
LU43421A1 (de) 1963-05-25
ES286328A1 (es) 1963-07-01
SE318518B (de) 1969-12-08
GB1024705A (en) 1966-04-06

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